Das Kind der GesellschaftS


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Verrückte Welt: Umweltaktivistinnen bewerfen Mona Lisa mit Suppe

Zwei Aktivistinnen haben die Mona Lisa im Louvre beschmiert, sie wollten so für nachhaltigere Ernährung protestieren. Eine Kamera zeichnete den Vorfall auf. Die beiden Frauen wurden festgenommen. Die Museumsleitung kündigte eine Strafanzeige gegen sie an.
mona lisa suppe
© Screenshot: AFP/DAVID CANTINIAUXZwei Umweltaktivisten des Kollektivs „Riposte Alimentaire“ (Vergeltung für Lebensmittel) haben im Pariser Louvre das Gemälde „Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci mit Suppe beworfen.
Klimaaktivistinnen haben im Pariser Louvre Suppe auf das Gemälde der Mona Lisa geworfen. In einem Video in den sozialen Medien sind zwei Frauen zu sehen, wie sie eine Flüssigkeit gegen das Glas schleudern, das Leonardo da Vincis Meisterwerk schützt, und dabei Slogans für eine nachhaltige Ernährung rufen. Sie passieren auch eine Sicherheitsbarriere, um näher an das Gemälde heranzukommen.

"Was ist das Wichtigste?", rufen die Frauen in der Aufnahme. "Kunst oder das Recht auf gesunde und nachhaltige Ernährung?" Das Landwirtschaftssystem sei krank. Die französischen Bauern stürben bei der Arbeit. Mitarbeiter des Louvres brachten daraufhin schwarze Tafeln vor dem Gemälde an und forderten die Besucher auf, den Saal zu verlassen. Auf den weißen T-Shirts der Frauen stand der Name ihrer Bewegung "Riposte alimentaire" (zu Deutsch etwa: "Lebensmittel-Gegenschlag").


Kommentar: Wollten sie die Bauernbewegung beschmutzen? Bezahlte Agenten?


Handcuffs

Geiselnahme beim Ulmer Münster - Täter bei Zugriff durch die Polizei verletzt

Polizeieinsatz Geiselnahme Ulm
© dpa/Nico Pointner
Eine Geiselnahme am Freitagabend löste in Ulm einen großen Polizeieinsatz aus. Die Beamten konnten den mutmaßlichen Täter stoppen.

Die Polizei hat eine Geiselnahme am Ulmer Münsterplatz mit Schüssen beendet. Der Mann hatte mehrere Menschen in einem Geschäft am Abend als Geiseln genommen. Das bestätigte Staatsanwalt Michael Bischofberger am Freitagabend vor Ort. Mit einer Geisel hatte der Mann demnach ein Geschäft verlassen und flüchten wollen. Dann habe die Polizei auf ihn geschossen.

Der Verdächtige sei verletzt worden und werde in einem Krankenhaus behandelt, so der Staatsanwalt. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Alle Geiseln seien unverletzt geblieben. Die Einsatzkräfte hatten mehrere Schüsse abgegeben. Die Schüsse seien außerhalb des Gebäudes gefallen.

Apple Red

Das Beste aus dem Web: Teile und herrsche: "Demokratie"-Demonstrationen und der Kampf gegen die AfD

Teile der Politik, Medien und Bürger sind emotional erregt. Es wird hunderttausendfach untergehakt und trunken vor Ergriffenheit zusammen "gehasst". Das Zielobjekt: eine erfolgreiche Oppositionspartei. Der Ruf nach Verbot und Grundrechtsentzug Einzelner schallt durchs Land, skandiert von "anständigen Bürger". Also, keine Gefahr für die Demokratie.
demonstration gegen afd
© Legion-media.ru / Marc John"Hass" nur dann böse und ausgrenzend, wenn von der "falschen Seite" kommend, Anti-AfD-Demo in Köln, 17. Januar 2024.
Montag, 22. Januar 2024, der Berliner Lokalsender Radio Eins berichtet vollkommen korrekt die niedergeschriebene Agenturmeldung zitierend: "Mehr als 1,5 Millionen Menschen in allen Bundesländern demonstrierten am Wochenende gegen die Partei AfD". Kann das stimmen? Es muss so sein, denn Luisa Neubauer triumphierte am Vorabend bereits gegen 19:00 Uhr in einem deutsch- wie auch englischsprachigen X-Posting wortwörtlich:
"Wir haben gezählt und es ist überwältigend: Über 1,5 Millionen Menschen waren an diesem Wochenende gegen AfD, Hass & Rechtsruck auf der Straße! Vom Dorf bis zur Hauptstadt, mit allen Generationen. Und genau DAS sind die Bilder, vor denen Faschisten Angst haben."
Die englische Variante musste demnach noch dazu belehren:
"Wie in vielen Ländern nimmt der Rechtsextremismus zu, die Wahlen stehen kurz bevor, es schien aussichtslos. Und doch ist diese Welle über Nacht ausgebrochen. Sie ist so hoffnungsvoll."
"Wir" von 'Fridays for Future' oder welche "Wir"-Demoskopieinstitution meinte Frau Neubauer völlig ver-, also geblendet von einem vermeintlichen Triumphtag für die hiesige "Demokratie"? Man weiß es nicht, könnte daher mutmaßen, dies ist jedoch müßig und irrelevant. Studiert man die mediale Berichterstattung, waren nur "lobenswerte" Demonstrationen zu beobachten, mit "aufrichtigen" und "ehrlichen" Demokraten und Demokratinnen reinen Herzens und Seele. Die Redensart: "etwas ist faul im Staate Dänemark" ist zusehends unbekannter. Sie bedeutet schlicht, "etwas ist nicht in Ordnung, etwas stimmt nicht."

Kommentar: Die Kräfte an der Macht fahren dann aktuell die bekannte Strategie von Teilen und Herrschen und sind damit scheinbar ziemlich erfolgreich, anstatt einfach ein AfD-Verbot auszusprechen.


Evil Rays

Petition fordert Verbot der Grünen-Partei

Aktuell wird über ein mögliches Verbot der AfD diskutiert. Eine Onlinepetition fordert ebenfalls ein Verbot, aber für eine andere Partei.
grüne partei deutschland
Erst vor wenigen Tagen erreichte eine Petition, die eine Aberkennung der Grundrechte des thüringischen AfD-Politikers Björn Höcke fordert, mehr als eine Million Unterschriften. Auf den Straßen fordern Demonstranten ein Verbot der Partei Alternative für Deutschland.

Vor drei Monaten startete ein "besorgter Bürger" bereits eine Petition, die ebenfalls auf ein Parteiverbot abzielt. Hierbei geht es aber keinesfalls um die AfD. Ralph Kahlert, der Initiator der Petition, sieht "mit großer Sorge auf das Handeln und die Politik der Partei Bündnis 90/Die Grünen."

Bell

Geschichtsverdrehung: Dresden lässt Inschrift an Mahnmal für Opfer der alliierten Bombenangriffe wegschleifen

Der Dresdener Kulturkampf rund um das Gedenken an die britisch-US-amerikanische Bombardierung der Stadt am 13. Februar 1945 tobt unvermindert weiter. Am Mittwoch vergangener Woche hat ein Unbekannter eine Gedenkinschrift für die Todesopfer der Angriffe mitten in der Altstadt Dresdens abgeschliffen.
inschrift dresden
© X/Zlatti71
In der sächsischen Landeshauptstadt Dresden sorgt aktuell ein unerklärlicher Vorfall für Aufregung. Mitten in der von Touristen überfüllten Altstadt wurde am helllichten Tag eine Gedenkinschrift abgeschliffen, die an die alliierten Bombenangriffe am 13. und 14. Februar 1945 erinnert hatte.

Über die Hintergründe gibt es unterschiedliche Darstellungen. Die örtliche Plattform für regionale Nachrichten Tag24 berichtet, dass am Mittwoch vergangener Woche ein unbekannter Mann mit einer "Flex" die Buchstaben der Inschrift abgeschliffen habe. Ein Passant habe den Mann darauf angesprochen und von diesem die Antwort erhalten, er "mache das weg, weil die Inschrift einem in der Stadt nicht gefallen hätte".

Erst am Sonntag - vier Tage nach der Tat - machte die Nachricht im Netz die Runde. Über die Urheberschaft herrschte weiterhin Rätselraten.

Beaker

Finanzminister Lindner wird auf Bauerndemo in Berlin ausgebuht

Bis zum 15. Januar protestieren die Landwirte in Deutschland. Auf einer Großdemonstration in Berlin bekommt Finanzminister Christian Lindner ihre Wut direkt zu spüren.
christian lindner
© IMAGO/Sandy Dinkelacker/imago
Finanzminister Christian Lindner ist bei der Großdemonstration der Landwirte in Berlin lautstark beschimpft und ausgebuht worden. Von Pfiffen und Protestrufen begleitet trat der FDP-Politiker am Montag bei der Kundgebung der Bauern vor das Rednerpult, konnte wegen des Lärms jedoch erst nach einem beschwichtigenden Appell von Bauernpräsident Joachim Rukwied das Wort ergreifen.

Die versammelten Landwirte begleiteten seine Rede dennoch weiter mit lauten "Hau ab!"-Rufen, Hupen und Pfeifen. Aus einigen Hundert Metern Entfernung war Lindner trotz Lautsprecherübertragung höchstens bruchstückhaft zu verstehen, wie dpa-Reporter berichteten.

Bell

Autovermieter Hertz reduziert E-Auto Flotte: Zu hohe Kosten für Reparaturen

Der US-Autovermieter listet seine Elektromodelle aus, allen voran Fahrzeuge des Musk-Konzerns. Auch die deutsche Sixt verzichtet auf Tesla. Was steckt dahinter?
ausgebrannter tesla
© Karsten Schmalz / IMAGOAusgebrannter Tesla, Bietigheim, 18. April 2022.
Düsseldorf. Es ist ein Rückschlag für die Elektromobilität und deren Vorreiter Tesla: Hertz, einer der drei größten Autovermieter der Welt, verkauft rund 20.000 Elektrofahrzeuge aus seiner US-Flotte. Und ersetzt sie durch Verbrennermodelle, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Betroffen sind vor allem Fahrzeuge von Tesla, die nun teilweise zur Hälfte des Neupreises wiederverkauft werden, wie das Wiederverkaufsportal von Hertz in Amerika zeigt

Zu den Gründen für den Strategiewechsel verwies der Vermieter auf hohe Kosten für Reparaturen und Schäden bei den Elektrofahrzeugen. Die Ausgaben für Reparaturen nach Unfällen insbesondere bei Elektroautos seien im vierten Quartal hoch gewesen, teilte das Unternehmen mit. Hertz bezifferte die Abschreibungen auf etwa 245 Millionen Dollar. "Entsprechend unterstützt das die Entscheidung, die Elektroauto-Flotte zu reduzieren", hieß es.

Camcorder

Kaufhauskette Karstadt Kaufhof will erneut Insolvenz beantragen

Die Kaufhauskette Galeria Karstadt Kaufhof will laut einem Medienbericht Insolvenz beantragen. Hintergrund sind die gravierenden Probleme des Eigentümers, der österreichischen Signa-Gruppe. Noch am Wochenende hatte der Betriebsrat der Kaufhausgruppe das Unternehmen für zukunftsfähig erklärt.

karstadt berlin
© Jens Kalaene/dpaKarstadt in Berlin-Charlottenburg im Dezember 2023
Die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof will am Dienstag Insolvenz anmelden. Das berichtet n-tv. Der Sender beruft sich auf das Umfeld des österreichischen Unternehmers René Benko, zu dessen Signa-Gruppe die Kaufhausgruppe gehört.

Signa befindet sich schon seit längerem in Schwierigkeiten. Mehrere Teile der Unternehmensgruppe sind insolvent. Trotzdem hatte der Betriebsrat von Karstadt Kaufhof das Unternehmen noch am Sonntag als zukunftsfähig bezeichnet.

Betriebsratschef Jürgen Ettl erklärte, Galeria könne einem Investor zwischen 6 und 17 Prozent Rendite bieten:

Books

Scholz’ Besuch von Hochwassergebiet: "Verbrecher", "Volksverräter", "geh nach Hause"

Bundeskanzler Scholz hat am Donnerstag gemeinsam mit Ministerpräsident Haseloff und Bundesumweltministerin Steffi Lemke das Hochwassergebiet in Sachsen-Anhalt besucht. Doch offensichtlich war nicht allen Anwohnern der "hohe Besuch" willkommen. Die Politiker wurden mit Schmährufen wie "Verbrecher!" oder "Volksverräter!" empfangen und aufgefordert, heimzufahren. Der Umstand, dass freiwillige Helfer für den Politikerbesuch von den Hilfsarbeiten abgezogen wurden, sorgte für besonders großen Unmut.

Reiner Haseloff
© Jan Woitas/dpaNimmt oft kein Blatt vor den Mund: Ministerpräsident Reiner Haseloff (69, CDU)
Bei Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) lagen die Nerven angesichts der vielen negativen Reaktionen offenbar blank. Als sich die Delegation auf den Rückweg machte, rief ein Mann:

"Geh nach Hause - auf Wiedersehen!"

Haseloff antwortete: "Ja, ja, bleib mal ruhig", und fügte hinzu, da der Mann nicht ruhig blieb: "Ja, geh du mal arbeiten."

Gegenüber dem MDR verteidigte Haseloffs Regierungssprecher Matthias Schuppe später dessen Aussage gegen Kritik. Das sei eine "konstruktive Aufforderung" gewesen, bei der Deichverteidigung zu helfen oder Sandsäcke zu befüllen.

Kommentar:

Frustrierte Bauern wollten Fähre mit Habeck an Bord stürmen


Binoculars

Frustrierte Bauern wollten Fähre mit Habeck an Bord stürmen

Bei Protesten von Landwirten in Schleswig-Holstein kam es am heutigen Donnerstag zu einer Eskalation. Die Bauern demonstrieren gegen die Kürzungen von staatlichen Hilfen. Robert Habeck, der mit einer Fähre unterwegs war, musste von der Polizei geschützt werden, als Gerüchte aufkamen, der Minister plane einen "Bürgerdialog".
fähre schlüttsiel
© WestküstenNews / dpa /Screenshot: Bauern blockieren die Fähre mit Robert Habeck.
Seit Wochen protestieren Landwirte gegen die von der Ampelkoalition geplanten Kürzungen im Landwirtschaftssektor. In Schleswig-Holstein versuchten Demonstranten am Donnerstag, eine Fähre mit Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) an Bord zu stürmen. Die Polizei musste eingreifen. Die derzeitige Lage ist unübersichtlich.

Wie die Schleswig-Holsteiner Zeitung (SHZ) berichtet, sei Habeck im Urlaub auf einer Fähre bei Schlüttsiel in Nordfriesland unterwegs gewesen. Dem Bericht zufolge hätten Gerüchte die Runde gemacht, der Wirtschaftsminister plane einen Bürgerdialog. Ein Sprecher Habecks sagte, von einem solchen Plan habe man nichts gewusst.

Lage eskaliert

Dies hielt hunderte Landwirte jedoch nicht davon ab, dennoch nach Schlüttsiel zu fahren. Als die Fähre mit Habeck an Bord anlegte, konnte der Minister diese dann nicht verlassen, weil die Demonstranten den Ausstieg blockierten.

Kommentar: Die Menschen sind frustriert und solche Übergriffe werden nur der Anfang sein.