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Do, 14 Nov 2019
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Alarm Clock

Polizeibekannter Mann stößt Mutter vor einfahrenden Zug

Der tödliche Stoß kam wohl völlig überraschend. Der Tatverdächtige soll wortlos von hinten auf die Frau zugegangen und sie vor einen einfahrenden Zug ins Gleisbett gestoßen haben. Die Polizei kennt den Mann als gewalttätigen Randalierer.
voerde
© Marcel Kusch / dpa
Voerde - Der tödliche Stoß vor einen einfahrenden Zug im niederrheinischen Voerde kam für das Opfer wohl völlig überraschend. Der Täter soll sich der Frau wortlos von hinten genähert haben, erzählten Zeugen der Polizei.

Dann habe er sie auf das Gleis gestoßen. "Einfach so. Er hat nicht vorher mit ihr gesprochen, geredet. Er soll zu ihr hingegangen sein und sie gestoßen haben", sagte Polizeisprecherin Jacqueline Grahl.

Die Tat habe sich am Samstagmorgen 8.45 Uhr im niederrheinischen Bahnhof Voerde bei der Einfahrt des Regionalzugs nach Oberhausen ereignet. Der 28-jährige mutmaßliche Täter und das 34-jährige Opfer kannten sich laut Polizei nicht. Vorher hatte es nach Angaben der Ermittler auch keinerlei Streit zwischen dem mutmaßlichen Mörder und dem Opfer gegeben.

Camera

Mann stach auf Säugling ein und sprang anschließend von Balkon in den Tod

Ein 40-Jähriger hat am Wochenende einen Säugling niedergestochen und sich dann vom Balkon in den Tod gestürzt. Die Ermittler rätseln: Was trieb ihn zu der Wahnsinnstat?

messerstecher rostock
© dpa
Ein Polizist versucht, den Mann, der zuvor auf einen Säugling eingestochen hatte und über die Balkonbrüstung gesprungen war, festzuhalten.
Der furchtbare Fall gibt immer noch Rätsel auf: Ein Mann dringt in Rostock in die Wohnung einer 18-Jährigen ein. Dort packt er den drei Monate alten Säugling, rennt mit ihm auf den Balkon und hält das Kind immer wieder über die Brüstung. Anschließend sticht er mit einem Messer auf das Baby ein, danach stürzt er sich vom Balkon in den Tod.

Was trieb ihn zu der Wahnsinnstat? Bislang haben die Ermittler keine Hinweise auf ein mögliches Motiv bekanntgegeben.

Täter hielt Säugling über Balkonbrüstung

Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge ereignete sich die Tat in der Nacht von Samstag auf Sonntag um kurz vor Mitternacht. Der 40-Jährige klingelte demnach bei der Wohnung der 18-Jährigen, die ihn reinließ. Im Laufe der folgenden Minuten kam es offenbar zum Streit, Nachbarn berichteten von lauten Schreien. Der Mann soll sich daraufhin das drei Monate alte Mädchen gegriffen und mit ihm auf den Balkon gelaufen sein.

Bad Guys

Geschlechter-BallaBalla in Berkeley: Wort "Mann" wird aus Feuerwehrmann und Manpower gestrichen oder ersetzt

Im kalifornischen Berkeley soll in Zukunft das Wort "Mann" in einigen Namen gestrichen werden und geschlechtsneutral formuliert werden. Darunter zählt der Feuerwehrmann, Manpower und "manhole" (z. dt.: Kanalschacht).

jordan peterson
Die kalifornische Universitätsstadt Berkeley führt eine geschlechtsneutrale Sprache ein. Nach einem Beschluss des Stadtrats sollen dazu mehr als zwei Dutzend Wörter in der Gemeindeverordnung ausgetauscht werden, wie US-Medien berichten.

So heißen Feuerwehrleute "firefighter" statt "fireman" oder "firewoman". Aus "manhole" (Kanalschacht) werde "maintenance hole". Berkeley (120.000 Einwohner) bei San Francisco ist Sitz der University of California und bekannt für fortschrittliche Politik.

- Zdf.de
Bei der Umbenennung wurden garantiert keine Feuerwehrmänner gefragt und auch keine "manholes", was sie davon halten. In den USA sind von den insgesamt 295,5-tausend Feuerwehrmännern nur 95,4 % männlich. Eine Zahl, die schlichtweg ignoriert werden kann.

Airplane Paper

Kleinflugzeugabstürze: Zweiter Absturz innerhalb von zwei Tagen

In dieser Woche kam es zu zwei Abstürzen von Kleinflugzeugen. Zum einen stürzte am Donnerstag ein Flugzeug bei der Zuspitze ab - es gab insgesamt drei Tote. Es wird vermutet, dass sich das Flugzeug auf dem Weg nach Schwäbisch-Hall in Baden-Württemberg befand.

kleinflugzeug absturz
© Zeitungsfoto.At/dpa
Das Kleinflugzeug zerschellte an einer rund 2300 Meter hoch gelegenen Felswand am Leutascher Platt auf Tiroler Gemarkung und brannte komplett aus. Auf Bildern sind brennende Trümmerteile an einem Felsen zu sehen. Am heutigen Freitag sollen die Leichen geborgen werden. Der Pressesprecher sagt: "Die Identifizierung ist schwierig". Ob Personen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall unter den Opfern sind, sei daher nicht bekannt.

- swp.de
Ein anderer Absturz ereignete sich heute direkt im baden-württembergischen Bruchsal, wobei ebenfalls alle drei Passagiere ums Leben kamen:
Das Gebäude des Baumarktes sei vorsorglich geräumt worden. Ob es noch weitere Verletzte gegeben hat, war zunächst nicht bekannt. Die drei Insassen kamen nach Angaben des Innenministeriums wohl alle aus Baden-Württemberg. Der Baumarkt befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Flugplatz Bruchsal.

- Zdf.de
absturz bruchsal
© picture alliance/dpa/ Uli Deck

Bad Guys

Stromausfall in Manhattan, New York: 70.000 Menschen ohne Strom

U-Bahnen blieben stehen, Fahrstühle steckten fest, mehr als 70.000 Menschen saßen stundenlang im Dunkeln. New York, die Stadt, die niemals schläft - wie es heißt -, erlebte einen massiven Stromausfall.
stromausfall new york
© Tagesschau.de
Ein Blackout hat im New Yorker Bezirk Manhattan über Stunden hinweg das öffentliche Leben beeinträchtigt. Der Gouverneur der US-Metropole, Andrew Cuomo, sagte, ab etwa 19.00 Uhr sei das Stromnetz zusammengebrochen. Der Vorfall sei "gefährlich" gewesen. "Einen Stromausfall in diesem Ausmaß darf man in dieser Stadt nicht haben", betonte Cuomo empört und kündigte eine Untersuchung durch die Behörden an.

Als Ursache für den Mega-Ausfall nannte die Feuerwehr einen Transformatorbrand. Der Chef des Energieversorger Con Edison, John McAvoy, sprach von einem Problem in einem Umspannwerk, das zum Ausfall führte. Der genaue Grund müsse aber noch geklärt werden.

Control Panel

Bei Bielefeld: Polizei findet drei Leichen in Einfamilienhaus

Von einem Unfall geht die Polizei nicht aus: Sie stößt nach Hinweisen von Zeugen in einem Einfamilienhaus nahe Bielefeld auf drei Tote. Was genau passiert ist, müssen die Beamtinnen und Beamten jetzt ermitteln.
werther mord
In einem Einfamilienhaus in Werther bei Bielefeld sind drei Tote gefunden worden. Es handele sich um Erwachsene, sagte eine Sprecherin der zuständigen Kreispolizei Gütersloh am Mittwoch. "Es sieht nicht nach einem Unfall aus", sagte sie weiter.

Die Sprecherin machte keine Angaben dazu, ob die Polizei derzeit von einem Verbrechen ausgeht. Die Auffindesituation werde untersucht, sagte sie. Beamte der Kriminalpolizei seien vor Ort. Angehörige werden demnach von Notfallseelsorgern betreut.

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Ehemaliger Formel-1-Chef Ecclestone: "Putin ist ein guter Kerl - Ich würde für ihn sterben"

Der ehemalige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat bereits in der Vergangenheit mehrmals mit guten Menschenkenntnissen geglänzt, als er Putin verständlicherweise als den geeigneten Mann lobte, um Europa zu regieren.
Ecclestone Putin

Ecclestone und Putin im Jahr 2015
Jetzt ging der Milliardär noch einen Schritt weiter und nannte Putin einen "guten Kerl" der "nie etwas getan hat, was nicht gut für die Menschen ist".
Der britische Milliardär Bernie Ecclestone ist für markige Äußerungen bekannt. Jüngst übte er etwa Kritik an der Formel 1, als er sagte, das sei "kein Rennfahren mehr" - Ecclestone war bis Anfang 2017 rund vier Jahrzehnte lang kommerzieller Chef der Motorsport-Königsklasse.

Aufsehenerregender als seine Einlassungen zur von ihm als "klinisch" bezeichneten Formel 1 sind jedoch die von ihm kürzlich gemachten Äußerungen zum russischen Präsidenten. So bezeichnete der 88-Jährige in einem Interview mit der Times Wladimir Putin als einen "guten Kerl". Der russische Staatschef habe "nie etwas getan, was nicht gut für die Menschen ist".

~ RT Deutsch
Auch in Sachen Propagandalügen gegen Putin beweist Ecclestone eine gute Auffassungsgabe. Er erkennt den Schwachsinn:
Dem Vorwurf der britischen Regierung, Putin habe das Attentat auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergei Skripal und dessen Tochter Julia im März 2018 im englischen Salisbury angeordnet, kann Ecclestone nichts abgewinnen. Die Geschichten über eine Verwicklung Russlands in den Vorfall seien "Fake News", Putin sei "zu beschäftigt", um eine solche Tat zu befehligen.

~ RT Deutsch

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RT-Chefredakteurin: "Wir werden weiter für Assange kämpfen"

RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan
© Reuters Maxim Shemetov
RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan Moskau, Russland, 17. Oktober 2016.
RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan hat sich mit deutlichen Worten hinter den zu Unrecht gefangen gehaltenen Wikileaks-Gründer Julian Assange gestellt. Im Gespräch mit dem russischen Sender "Rossija 1" hat sich RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan mit dem Strafverfahren gegen WikiLeaks-Gründer und Whistleblower Julian Assange auseinandergesetzt.
Es wurden Parallelen zu den Strafverfolgungen des Meduza-Investigativjournalisten und zum Chefredakteur von RIA Nowosti Ukraine gezogen.


~ RT Deutsch
Wie es John Pilger in seinem Artikel "Die Verhaftung von Assange ist eine Warnung aus der Geschichte" ausdrückte:
Echter Journalismus ist der Feind dieser Schandtäter. Vor einem Jahrzehnt hat das Verteidigungsministerium in London ein geheimes Dokument erstellt, in dem die "Hauptbedrohungen" für die öffentliche Ordnung in Form von drei Gefahren beschrieben wurde: Terroristen, russische Spione und investigative Journalisten. Letzteres wurde als die größte Bedrohung eingestuft.

Das Dokument sickerte richtigerweise an WikiLeaks durch, die es dann veröffentlichten. "Wir hatten keine Wahl", sagte Assange zu mir. "Es ist ganz einfach. Die Menschen haben ein Recht auf Wissen und ein Recht darauf, Macht in Frage zu stellen und herauszufordern. Das ist wahre Demokratie."

Was geschieht, wenn Assange und Manning und mit ihnen andere - wenn es andere gibt - zum Schweigen gebracht werden und "das Recht auf Wissen und Dinge zu hinterfragen und herauszufordern" weggenommen wird?

In den 1970er Jahren lernte ich Leni Riefenstahl kennen, eine enge Freundin von Adolf Hitler, deren Filme dazu beitrugen, den nationalsozialistischen Bann über Deutschland zu legen.

Sie sagte mir, dass die Botschaft in ihren Filmen, die Propaganda, nicht von "Befehlen von oben" abhängig war, sondern von dem, was sie die "unterwürfige Leere" der Öffentlichkeit nannte.

"Schloss diese unterwürfige Leere auch die liberale, gebildete Bourgeoisie mit ein?" fragte ich sie.

"Natürlich", sagte sie, "besonders die Intellektuellen... Wenn Menschen keine ernsthaften Fragen mehr stellen, sind sie unterwürfig und formbar. Alles kann [dann] passieren."

Und das tat es.

Der Rest, hätte sie vielleicht hinzugefügt, ist Geschichte.

Light Sabers

Minderjährige vergewaltigten Frau in Mülheim an der Ruhr

In Mülheim ermittelt die Polizei wegen einer schweren Sexualstraftat, fünf Minderjährige sollen eine Frau vergewaltigt haben. Die Verdächtigen sind 12 und 14 Jahre alt.
Blaulicht, Polizeieinsatz, polizei symbolfoto
© dpa
Die jüngsten Verdächtigen sind angeblich erst zwölf Jahre alt: Bei einem schweren Sexualdelikt in Mülheim an der Ruhr soll eine Gruppe von Jugendlichen und Kindern über eine junge Frau hergefallen sein. Das Opfer sei verletzt ins Krankenhaus gebracht worden und werde ärztlich betreut, berichtete die Polizei.

In Anwesenheit der Eltern vernommen

Die fünf dringend Verdächtigen wurden am Samstag in Anwesenheit ihrer Eltern von der Polizei vernommen. Alle von ihnen haben die bulgarische Nationalität. Weitere Informationen zum Ablauf gab es von der Polizei zunächst nicht. Nach den Vernehmungen sollten sie wieder den Eltern übergeben werden, sagte ein Sprecher.

Pistol

Zweiter Todesfall nach Taser-Einsatz der Polizei in Hessen

taser
© AFP
"Der Taser hat sich bewährt", hatte Hessens Innenminister Beuth vor einem Jahr gesagt - und führte ihn bei der Polizei ein. Nun hat er offenbar einen zweiten Todesfall eingeräumt.

In Hessen könnte es infolge eines Taser-Einsatzes zu einem zweiten Todesfall gekommen sein. Das berichtet die Frankfurter Rundschau. Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) habe einen zweiten Fall auf Anfrage des Linken-Abgeordneten Hermann Schaus eingeräumt.

Der Todesfall ereignete sich demnach im Januar 2018 in Fulda, war bisher aber nicht öffentlich bekannt geworden. Zu dem Zeitpunkt hatten nur Spezialeinsatzkommandos (SEK) die Erlaubnis, Taser einzusetzen. Nach Beuths Angaben starb die betroffene Person vier Tage nach dem SEK-Einsatz eines Tasers. Damit gebe es in Hessen zwei Fälle, in denen ein Taser-Einsatz der Polizei "mitursächlich für den Tod einer Person gewesen sein könnte", heißt es laut Frankfurter Rundschau in Beuths Antwort.

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