Das Kind der GesellschaftS


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SOTT Fokus: Kreistag in Sonneberg wählt AFD-Kandidaten zum Landrat: Eine solche Wahl darf es von anderen Parteien nicht geben

Nach dem Wahlergebnis in Sonneberg ist so etwas wie ein Krieg ausgebrochen: Alle gegen die AfD, so lautet das Motto. Und bei der Wahl der Waffen ist man nicht zimperlich. Der militante Totalitarismus hat es sich nun endgültig bequem gemacht auf seinem Sofa namens Deutschland.
sonneberg
© Legion-media.ru / Jacob Schröter
Erschreckt Sie die militärische Wortwahl der Eingangssätze dieses Artikels? So soll es sein, denn der Umgang der Altparteien, der Medien und der Horden an "Demokratiefreunden" auf den Plattformen der sozialen Medien lässt keinen anderen Schluss zu als den, dass hier eine kriegerische Auseinandersetzung stattfindet. Durch den Ukraine-Krieg ist das Vokabular bereits fest verinnerlicht und gut einstudiert, und mit Eskalation kennen sich die Deutschen ja schon aus historischen Gründen gut aus.

Und während die "alten Deutschen" mit ihrem "Kauft nicht bei Juden" noch ziemlich pauschal und wenig personalisiert agierten, sind die "neuen Deutschen" deutlich differenzierter und nennen Ross und Reiter:

War Whore

Neuschwanstein: US-Amerikaner stößt zwei junge Frauen Schlucht hinunter - Eine Person tot

Die Überlebende der Gewalttat nahe dem Schloss Neuschwanstein wird laut Polizei nicht mehr im Krankenhaus behandelt. Auch Deutschland kann die Frau jederzeit verlassen. Details aus einem britischen Medienbericht bestätigte die Polizei nicht.

neuschwanstein
© Leonhard Simon/Getty Images
Ein 30-jähriger US-Amerikaner soll zwei Frauen im Alter von 21 und 22 Jahren am vergangenen Mittwoch nahe der Marienbrücke bei Schloss Neuschwanstein sexuell bedrängt und nacheinander in die 50 Meter tiefe Pöllatschlucht gestoßen haben. Entsprechende Ermittlungen bestätigte die Staatsanwaltschaft Kempten dem BR. Die 21-Jährige ist an ihren Verletzungen gestorben.

Die Obduktion ist laut Polizei bereits am Donnerstag abgeschlossen worden. Die endgültigen Untersuchungsergebnisse bezüglich möglicher Kampf- oder Abwehrspuren und auch bezüglich der Frage, ob die Frau tatsächlich auch Opfer eines Sexualdelikts war, stehe aber noch aus.

Nuke

Klima Verrückte: Monet-Gemälde zum Glück unbeschadet

Das im Stockholmer Nationalmuseum ausgestelltes Monet-Gemälde hat die Farbattacke von zwei Klimaaktivistinnen offenbar unbeschadet überstanden.
klimaktivisten
Das Gemälde "Der Garten des Künstlers in Giverny" habe keinerlei Schaden erlitten. Das sagte der Leiter des Pariser Orsay-Museums. Experten beider Museen hätten das Werk eingehend geprüft. Weder das Gemälde selbst noch sein Rahmen seien beschädigt. Das Pariser Museum hatte das Meisterwerk des französischen Impressionisten an Stockholm ausgeliehen.

Die beiden Klima-Aktivistinnen hatten am Mittwoch (14.06.) das Schutzglas des Monet-Gemäldes aus dem Jahr 1900 mit roter Farbe beschmiert und sich an dem Glas festgeklebt.

Bulb

Russlands bemerkenswerte Evolution im Agrarsektor: Aufschwung nach Katastrophe der 1990er Jahre

Trotz unzähliger Sanktionen aus dem Westen bricht Russlands Wirtschaft nicht ein. Im Gegenteil - in mancher Hinsicht wurden Rekordergebnisse erreicht. Das betrifft insbesondere den Agrar- und Nahrungsmittelsektor. Teil 1 einer Analyse über die Hintergründe des Erfolgs.
Russland Getreide Flagge
© Legion-media.ruSymbolbild.
Eine Analyse von Alex Männer

Angesichts der unzähligen Sanktionen vonseiten des kollektiven Westens schafft es Russland offenbar dennoch, in den meisten seiner Wirtschaftsbereiche durchweg positive Ergebnisse oder sogar Rekordwerte zu erreichen. Im Agrar- und Nahrungsmittelsektor zum Beispiel, dem in Bezug auf die nationale Sicherheit von der russischen Führung eine strategische Bedeutung beigemessen wird, erzielte man im vergangenen Jahr einen historischen Höchststand - insgesamt fast 160 Millionen Tonnen Getreide.

Nicht zuletzt deswegen zählt Russland zu den wichtigsten Akteuren auf dem globalen Agrarmarkt. Abgesehen von dem lukrativen Export gibt es aber auch eine steigende Nachfrage im Inland, weshalb die Russen massiv in die landwirtschaftliche Produktion investieren.

Dabei gilt der Agrarsektor als ein sehr kostenintensiver und wirtschaftlich instabiler Bereich, der unter anderem wegen der mangelnden Flexibilität der Produktionsprozesse schwierig an Marktveränderungen anzupassen ist. Zudem gibt es noch suboptimale Witterungsbedingungen, Infektionskrankheiten und Tierpandemien, die zu geringeren Erträgen oder sogar zu Produktionsausfällen führen können. Diesbezüglich entfällt auf den Staat die Rolle des Garanten für eine positive Entwicklung und die Koordination des Sektors.

Niedergang der Agrarsphäre

Zusammengenommen erscheint sowohl die aktuelle Entwicklung als auch die gesamte Evolution des russischen Agrarsektors im 21. Jahrhundert, insbesondere mit Blick auf den allgemeinen volkswirtschaftlichen Niedergang Russlands in den 1990er Jahren als äußerst bemerkenswert. Wie fast alle Bereiche der russischen Wirtschaft erlebte auch der Agrarbereich in dieser Zeit einen katastrophalen Einbruch in der Produktion, von dem er sich nach damaliger Ansicht nicht mehr erholen sollte.

Denn mit dem Aus für die sowjetische Planwirtschaft veränderten sich auch die agrarpolitischen Gegebenheiten im Land: So nahm etwa die Finanzierung und infolgedessen auch die Zahl der Facharbeiter dramatisch ab, weshalb die soziale Sphäre der ländlichen Gebiete relativ schnell und weitgehend degradierte. Dort fehlte es einerseits an Einkommensmöglichkeiten für die Menschen, andererseits waren die meisten landwirtschaftlichen Erzeuger aufgrund ihrer Finanzlage oft nicht einmal zur einfachsten Produktion selbst in der Lage.

Che Guevara

Mehrere Millionen Franzosen demonstrieren gegen Rentenreform

Angriffe auf öffentliche Gebäude, brennende Barrikaden, verletzte Polizisten: In Frankreich kam es im Zuge der Proteste zu Hunderten Festnahmen. Anfang nächster Woche soll weiter demonstriert werden.
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© Aurelien Morissard / APParis
Der Streit über Frankreichs Rentenreform droht weiter zu eskalieren. Bei teils gewaltsamen Protesten wurden landesweit 457 Menschen festgenommen, wie Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin am Freitagmorgen im Sender CNews sagte. Etwa 440 Polizisten und Gendarmen seien am Vortag und in der Nacht verletzt worden. Für Entsetzen sorgten Bilder eines Polizisten, der zusammensackte, nachdem ihn ein Stein am Helm getroffen hatte.

Für Donnerstag hatten Gewerkschaften erneut zu einem Großstreiktag und Demonstrationen aufgerufen. Die Stimmung war in einigen Städten bereits tagsüber angespannt. Darmanin zufolge wurden mehrere öffentliche Gebäude angegriffen. Am Rande einer Demonstration im südfranzösischen Bordeaux gab es am Donnerstagabend ein Feuer am Eingangsbereich des Rathauses. Beschädigt wurde das Portal eines Säulengangs, das zum Vorhof des Rathauses führe, sagte eine Sprecherin der örtlichen Präfektur. Ein Mann sei festgenommen worden. Premierministerin Élisabeth Borne nannte die Gewalt und Beschädigungen inakzeptabel.

Candle

Mord an zwölfjähriger Luisa wurden von zwei 12 und 13 Jahre alten Mädchen begangen

Diese Tat macht sprachlos: Zwei 12 und 13 Jahre alte Mädchen gestehen, die zwölfjährige Luise erstochen zu haben. Am Opfer entdecken Mediziner zahlreiche Messerstiche. Doch das Strafrecht greift hier nicht.

mord luisa
© Roberto Pfeil/dpa
Zwei 12 und 13 Jahre alte Mädchen haben gestanden, die zwölfjährige Luise aus dem nordrhein-westfälischen Freudenberg erstochen zu haben. Die verdächtigen Mädchen und das Opfer hätten sich gekannt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Koblenz mit. Zum Motiv machten sie mit Verweis auf die noch strafunmündigen Kinder keine Angaben. Vermutlich hätten "irgendwelche Emotionen" eine Rolle gespielt.


Kommentar: Irgendwelche Emotionen?


Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) zeigte sich bestürzt: "Es zieht einem den Boden unter den Füßen weg."

In der Rechtsmedizin der Uniklinik Mainz waren bei der Obduktion zahlreiche Messerstiche an der Leiche der Zwölfjährigen festgestellt worden. Luise sei verblutet. "Wir haben derzeit noch keine Tatwaffe", sagte der Leiter der Staatsanwaltschaft Koblenz, Mario Mannweiler. Polizisten suchten das Gelände um den Tatort erneut ab.

Candle

Amoklauf in Hamburger Kirche der Zeugen Jehovas: Mindestens 8 Tote

Ein Mann hat am Donnerstagabend in einer Kirche der Zeugen Jehovas im Hamburger Stadtteil Alsterdorf das Feuer eröffnet und dabei acht Menschen getötet und mehrere weitere verletzt.
hamburg amoklauf
© pa/ dpa/Christian Charisius
Die Medien berichteten zunächst über sechs Todesopfer und acht Schwerverletzten. Die Polizeibeamten fanden im Raum einen leblosen Mann, bei dem es sich um den Täter handeln soll.

Der Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) äußerte zur Tragödie:
"Die Meldungen aus Alsterdorf/Groß Borstel sind erschütternd. Den Angehörigen der Opfer gilt mein tiefes Mitgefühl. Die Einsatzkräfte arbeiten mit Hochdruck an der Verfolgung der Täter und der Aufklärung der Hintergründe."
Der Täter Philipp F. war zuvor Mitglied der Kirchengemeinde, wie die Ermittler auf einer Pressekonferenz am Freitag erklärt haben. Der 35-Jährige tötete demnach vier Frauen und drei Männer - dazu einen Fötus im alter von sieben Monaten. Den Angaben zufolge wurden sechs Frauen und zwei Männer verletzt, vier von ihnen schwer. Teilweise wiesen sie multiple Schusswunden auf.

Kommentar:




Camera

Mann greift mehrere Personen mit Messer in Regionalzug an

In einem norddeutschen Regionalzug sind offenbar mindestens sieben Menschen attackiert worden. Laut Polizei ging ein Mann mit einem Messer auf die Fahrgäste los.

brokstedt
© Jonas Walzberg / dpaRettungskräfte in Brokstedt in Schleswig-Holstein
In einem Zug zwischen Kiel und Hamburg hat ein Mann offenbar Mitreisende angegriffen. Er verletzte nach ersten Erkenntnissen sieben Menschen, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte.

Der Mann habe die Fahrgäste gegen 15 Uhr vor der Ankunft im Bahnhof Brokstedt mit einem Messer attackiert. Polizisten hätten ihn kurz darauf in Brokstedt festgenommen.

Die Hintergründe seien noch unklar. Der Bahnhof wurde für die polizeilichen Maßnahmen gesperrt.

jpz/dpa

Binoculars

BER-Blockade: Politische Reaktionen auf die jüngste Provokation der "Klimaaktivisten"

Die Aktivisten der "Letzten Generation" hatten Flughafenblockaden bereits angekündigt. Verfassungsschutz-Chef Haldenwang sieht weiter keinen Anlass zur Beobachtung. Die Bundespolitik äußert nun eindeutige Worte zur Aktion auf dem Berliner Flughafen.

letzte generation
© Screenshot: Twitter-Kanal @AufstandLastGenDrei Mitglieder der Aktivistengruppe "Letzte Generation" betreten gesetzeswidrig das Rollfeld des Flughafen BER, 24.11.2022.
Am Donnerstagnachmittag verschafften sich Aktivisten der Klimabewegung "Letzte Generation" gesetzeswidrig Zugang auf das abgesperrte Gelände des Flughafens Berlin Brandenburg (BER). Dafür zerschnitten sie die Umzäunung am Rande der Rollfelder, die zu diesem Zeitpunkt auch noch genutzt wurden. Folgendes Video stammt vom offiziellen Twitter-Kanal der Gruppierung:


Bereits Mitte November kündigten die Aktivisten an, dass auch Flughäfen zukünftige Orte ihrer Protestaktionen darstellen könnten. Dazu heißt es in einem veröffentlichten Pamphlet:

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Wegen "Klima-Aktivisten": Schwerverletzte Radfahrerin nach Betonmischer-Unfall in Berlin gestorben

Die bei einem Unfall am Montag in Berlin schwer verletzte Radfahrerin ist gestorben. Bereits am Donnerstag war das Unfallopfer für hirntot erklärt worden. Die Bergung der Frau hatte sich verzögert, weil die Feuerwehr von sogenannten Klimaprotesten aufgehalten worden war.

Stelle Fahrradunfall mit Polizeiabsperrung
© Paul Zinken/dpa (www.globallookpress.com)
Die am Montag bei einem Unfall mit einem Betonmischer in Berlin-Wilmersdorf lebensgefährlich verletzte Radfahrerin ist tot. Das erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Die 44-Jährige sei am Donnerstagabend im Krankenhaus verstorben.

Bereits am Donnerstagmittag hatte die Polizei den Tod der Frau mitgeteilt. Später korrigierte sie sich und erklärte, das Unfallopfer sei für hirntot erklärt worden.

Der Unfall hat für bundesweites Aufsehen und Diskussionen gesorgt. Denn ein Spezialfahrzeug, das helfen sollte, die Verletzte unter dem Lkw zu befreien, stand nach Angaben der Feuerwehr in einem Stau auf der Stadtautobahn. Dieser soll durch eine Aktion der Gruppe "Letzte Generation" ausgelöst worden sein. Der Fahrer des Betonmischers wurde nach dem Unfall von einem Mann mit einem Messer angegriffen. Ein Tatverdächtiger wurde mittlerweile festgenommen.

Kommentar: Berlin: Rettungseinsatz bei Verkehrsunfall mit Messerstecherei durch "Klima-Aktivisten" blockiert