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Mi, 27 Okt 2021
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Cult

Amok-Lauf: Christlicher Fundamentalist gesteht Morde

Der mutmaßliche Attentäter Anders Behring Breivik hat die beiden Anschläge in Norwegen mit mindestens 92 Toten gestanden - Reue zeigt er offensichtlich nicht. Medienberichten zufolge hatte der 32-Jährige wenige Stunden vor der Tat ein "Manifest" im Internet veröffentlicht - in dem er Terroraktionen ankündigt.
norwegen,insel
© AFP
Rettungskräfte ermitteln weiter auf der Ferieninsel bei Oslo.

Der mutmaßliche Attentäter Anders Behring Breivik hat die beiden Anschläge in Norwegen mit mindestens 92 Toten gestanden - Reue zeigt er offensichtlich nicht. Medienberichten zufolge hatte der 32-Jährige wenige Stunden vor der Tat ein "Manifest" im Internet veröffentlicht - in dem er Terroraktionen ankündigt.

Der norwegische Attentäter Anders Behring Breivik hat seine Anschläge mit mindestens 92 Toten bei Verhören als "grausam, aber notwendig" bezeichnet. Kurz vor der Bombenexplosion im Osloer Regierungsviertel und dem Massaker in einem sozialdemokratischen Jugendferienlager hatte er angeblich in einem 1500 Seiten starken "Manifest" Terroraktionen zur "Rettung Europas vor dem Kulturmarxismus und der Islamisierung" angekündigt, wie der TV-Sender NRK in Oslo berichtete.

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Gehackt: Anonymous klaut NATO-Daten

Gewohnt lapidar meldete sich Anonymous bei Twitter zu Wort, nachdem die Hacker-Gruppe angeblich ein Gigabyte an geheimen Daten von der NATO geklaut hatte: "Hi, NATO - wir haben noch mehr von Euren leckeren Dateien!"
Fawkes masks in theater
© unknown

Brüssel/Berlin . Wieder sorgt eine groß angelegte Attacke aus dem Netz für Schlagzeilen - was wahrscheinlich exakt dem entspricht, was Anonymous erreichen wollte: Nach eigener Darstellung haben die Hacker den Computer der Nato attackiert und geheime Dokumente gestohlen. Das Militärbündnis in Brüssel leitete eine Untersuchung zu diesen Angaben ein. „Sicherheitsexperten der Nato prüfen diese Behauptungen“, teilte ein Sprecher am Donnerstag in Brüssel mit. „Wir verurteilen aufs Schärfste die Veröffentlichung von Dokumenten, die als geheim eingestuft sind. Das ist eine potenzielle Gefahr für die Sicherheit der Nato-Verbündeten, der Streitkräfte und Bürger.“

Die Hacker erklärten am Donnerstag über den Kurzmitteilungsdienst Twitter, über „viel geheimes Material“ zu verfügen - Daten im Umfang von einem Gigabyte. Sie veröffentlichten zwei Dokumente, die von der Nato stammen sollen. Das Militärbündnis bestätigte die Authentizität der Dokumente jedoch nicht. Das meiste Material könne nicht veröffentlicht werden, weil dies „unverantwortlich“ wäre, erklärte Anonymous.

Yoda

Mit Marsch auf Madrid als Protestaktion gegen spanische Regierung

Die Teilnehmer des "Empörten Volksmarsches" sind hunderte Kilometer zu Fuß nach Madrid unterwegs. Sie demonstrieren gegen Arbeitslosigkeit und unsoziale Politik.
protest,spanien
© imago/GranAngular
Proteste am 19. Juni 2011 an der Porta del Sol in Madrid.

San Adrian del Valle. Der Zuspruch ist nicht zu überhören: "Wäre ich nochmals 20, wäre ich dabei" - "Hoffentlich erreichen sie was". "Sie", das ist der bunte Haufen, der auf dem Platz in San Adrián del Valle einen Lautsprecher und ein Mikro aufgebaut hat.

Das Dorf irgendwo dort, wo die Berge des Nordens aufhören und die ausgedorrte Hochebene Kastilliens beginnt, ist halb verlassen. Die Landwirtschaft ohne Bewässerung ist nicht konkurrenzfähig. Die Höhlen, die einst Weinkeller beherbergten, sind leer. In San Adrián leben nur noch rund 100 Menschen, fast alle sind Rentner. Die Schule ist seit Jahren zu. Früher hatte der Ort mehrere Kneipen, einen Tanzsaal, Schuster, Fleischer, Bäcker. Heute ist gerade noch eine Bar am Platz.

Evil Rays

Polizistin mit Machete attackiert: In Anstalt eingewiesen

Infolge Paranoia nicht zurechnungsfähig - 44-Jähriger mit Gerichtsentscheidung nicht einverstanden

Wien (APA) - Weil er im vergangenen Sommer eine Polizistin mit einer Machete attackiert und ihr mehrere Rissquetschwunden an der Schulter zugefügt hatte, ist am Donnerstagnachmittag ein 44-jähriger Mann im Wiener Straflandesgericht in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen worden. Der Mann leidet laut einem psychiatrischen Gutachten an einer Paranoia und war daher zum Tatzeitpunkt nicht zurechnungsfähig, befanden die Geschworenen.

Der Betroffene war mit dieser Entscheidung nicht einverstanden. Er legte dagegen Nichtigkeitsbeschwerde ein, der Richterspruch ist daher nicht rechtskräftig. Der 44-Jährige behauptete, nicht krank zu sein. Er wisse, was Verfolgungswahn sei, doch liege ein solcher bei ihm nicht vor.

Heart - Black

Psychopath: 14-jähriger Killer aus Mexikos Drogenkrieg vor Gericht

Evil - böse
© writerscafe.org

Die Brutalität des Jungen überrascht selbst das „alte“ Verbrechermilieu. Nun steht der 14-jährigen Edgar Lugo alias „El Ponchis“, der zum Symbol für die Barbarei des Drogenkriegs wurde, in Cuernavaca vor Gericht.

Mexiko City. „Immer wenn wir glauben, alles gesehen zu haben, kommt noch Schrecklicheres nach“, sagte ein mexikanischer Nachrichtensprecher im Dezember. Damit meinte er den 14-jährigen Edgar Jiménez Lugo alias „El Ponchis“, der zum Symbol für die Barbarei des mexikanischen Drogenkriegs wurde und in Cuernavaca vor dem Jugendgericht steht.

Er ist Opfer und Täter: Opfer, weil er von Erwachsenen zu seinen Taten angestiftet wurde; Täter, weil sie ihm Spaß machten. „El Ponchis“ wurde im Dezember auf dem Flughafen von Cuernavaca verhaftet. Er wollte ins nordmexikanische Tijuana reisen, begleitet von zwei seiner Schwestern. Ein anonymer Anrufer alarmierte die Polizei: Er habe am Gate jenen Jungen wiedererkannt, von dem im Web Fotos und Videos zirkulierten. Darauf sieht man, wie er mit Maschinengewehren posiert. Wie er einen Gefangenen auspeitscht und ihm lachend Verbrennungen zufügt. Eine Armeeeinheit nahm das junge Trio fest. Auf dem Handy von El Ponchis stießen die Soldaten auf selbst gedrehte Videos mit Folterszenen.

Einige Wochen zuvor hatte die Polizei ein zum „Kartell des Südpazifiks“ gehörendes Killerkommando verhaftet. Die Mörder erzählten von einem Vierzehnjährigen, der mit ihnen zusammenarbeite - und dessen Brutalität sogar sie selbst überrascht habe.

Kommentar: Psychopathen sind nicht nur brutale Serienmörder, wie wir sie aus Filmen kennen. Die meisten befinden sich unerkannt unter uns, da sie trotz ihrer vollkommenen Abwesenheit von Empathie und tiefen Gefühlen, die normalen menschlichen Emotionen nachahmen und uns auf diese Weise täuschen und viel Leid in ihrem Wirkungskreis hinterlassen.

Lesen Sie diese Artikelserie für detaillierte Informationen:

Der Psychopath - Teil 1: Die Maske der Vernunft

Der Psychopath - Teil 2: Psychopathen in der New Age Bewegung

Der Psychopath - Teil 3: Was ist ein Psychopath?

Der Psychopath - Teil 4: Wie Psychopathen die Welt sehen

Der Psychopath - Teil 5: Psychopathen und Beziehungen

Der Psychopath - Teil 6: Wie man mit Psychopathen umgeht

Der Psychopath - Teil 7: Symptome/Checklisten für Psychopathie

Der Trick Des Psychopathen: Uns glauben machen, dass Böses von anderswo kommt

Auch ist vor Kurzem Andrzej M. Lobaczewskis Politische Ponerologie - Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke auf Deutsch erschienen. Sie können das Buch hier erwerben.


Bomb

„Kartäuser-Bombe“ ist entschärft

Severinsviertel - Bei Kanalbauarbeiten ist am Freitagmorgen an der Kartäusergasse im Severinsviertel eine eine 50-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Gegen 8.30 Uhr hatten Bauarbeiter den Blindgänger entdeckt, um 13.15 Uhr wurde sie von Sprengstoffexperten ohne Zwischenfälle entschärft.
Vorher hatte der Kampfmittelräumdienst im Umkreis von 150 Metern sämtliche Gebäude evakuiert. Laut Angaben der Stadt waren allerdings ausschließlich Wohnhäuser mit insgesamt rund 300 Personen betroffen, die sich zu dieser Zeit in den Häusern aufhielten. Das in der Nähe liegende Krankenhaus der Augustinerinnen ("Severinsklösterchen") war nicht von der Evakuierung betroffen.

Gegen 13 Uhr wurden für den Zeitraum der Entschärfung die Kartäusergasse sowie die Ulrichgasse (ein Teilstück der Nord-Süd-Fahrt) zwischen Paulstraße und Sachsenring gesperrt.

Bomb

Berlin: Bei Bauarbeiten Bombe im Bäumerplan gefunden

Im Berliner Stadtteil Tempelhof ist eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, war der 100 Kilogramm schwere Blindgänger bereits am Vortag bei Bauarbeiten im Bäumerplan gefunden worden. Der Sprengsatz soll am Sonntagvormittag entschärft werden. Zahlreiche Anwohner im näheren Umkreis müssen deshalb ab 9 Uhr ihre Wohnungen verlassen. Wie viele Menschen betroffen sind, konnte die Polizei auf Anfrage nicht sagen. Evakuierungen und Absperrungen soll es im Bäumerplan, im Löwenhardtdamm und in der Udetzeile geben sowie in der Boelcke-, Gontermann- und Wüsthoffstraße. Betroffen ist voraussichtlich auch das St. Joseph Krankenhaus.

Pistol

Norwegen: Mindestens 80 Tote in Jugendcamp

Oslo. Die Schießerei während eines politischen Sommerlagers in Norwegen hat sich als wahres Blutbad herausgestellt. Wie die Polizei in der Nacht zum Samstag mitteilte, wurden mindestens 80 Menschen auf der Fjordinsel Utoya von einem Angreifer getötet, sieben weitere starben zuvor bei einer schweren Bombenexplosion im Osloer Regierungsviertel. Die Ermittler gingen davon aus, dass ein festgenommener Norweger für beide Taten verantwortlich ist.
insel,norwegen
© Mapaid, AP

Um Zutritt zu dem Jugendcamp der Arbeiterpartei von Regierungschef Jens Stoltenberg zu erhalten, hatte der Verdächtige vorgegeben, für die Sicherheit der Teilnehmer sorgen zu wollen. Er trug bei seiner Festnahme einen Pullover mit einem Emblem der Polizei. Der 32-Jährige habe aber nie für die Polizei gearbeitet, sagte Sprecher Are Frykholm. Mindestens 80 Menschen seien auf Utoya zu Tode gekommen. "Wir schließen nicht aus, dass es noch mehr Tote gibt."

Die Lage auf der Insel war extrem unübersichtlich. Zum Zeitpunkt der Tat am späten Freitagnachmittag herrschte dort das blanke Chaos. Viele der gut 560 Teilnehmer des Jugendcamps flüchteten sich aus Angst vor dem Angreifer ins Wasser oder suchten ein Versteck. "Ich habe viele Menschen laufen und schreien gesehen, ich bin in das nächste Gebäude und habe mich unter einem Bett versteckt", sagte die 19-jährige Emilie Bersaas dem britischen Sender Sky News.

Dollar

Schweiz: Amok-Pilot fliegt in ein Haus

Fassungslos steht Rosemarie S. vor den Trümmern ihres Hauses in der Schweizer Gemeinde Oberhallau. Vor drei Tagen war ihr eigener Sohn mit seinem Flugzeug in ihr Heim gekracht. Offenbar war Geld das Motiv.
flugzeug,haus
© dpa
Aufräumarbeiten: Mit voller Wucht hatte Konrad S. sein Flugzeug ins Haus seiner Mutter gesteuert

Das erklärte die Familie des toten Piloten jetzt gegenüber dem schweizerischen Blick. Im Februar sei Konrad S. nach langer Funkstille wieder bei seiner Familie aufgetaucht und habe Geld gefordert.

„Er brauchte eine halbe Million. Er wollte eine Flugschule kaufen. Aber so viel konnten wir ihm nicht geben“, erzählte der Bruder.

Handcuffs

Hedgefonds-Managerin verurteilt - Sex and Drugs and Insidergeschäfte

Danielle Chiesi ist eine ehemalige Schönheitskönigin und Hedgefonds-Managerin. Sie beschaffte sich Insiderinformationen - mit allen Mitteln. Davon profitierte der Skandalmanager Raj Rajaratnam. Jetzt muss Chiesi ins Gefängnis.
Danielle Chiesi
© AP
Danielle Chiesi vor dem Gericht in Manhattan.

Die Männer kamen in schusssicheren Westen. Vier FBI-Agenten holten Danielle Chiesi früh an einem Oktobermorgen im Jahr 2009 aus dem Bett. Sie hielten ihr Dokumente vor, die bewiesen: Chiesi hat vertrauliche Konzerngeheimnisse weitergegeben, damit Insider an den Aktiensprüngen verdienen konnten. Doch Chiesi wollte nicht auspacken.

Erst Monate später gestand sie. Diese Woche hat ein Richter in Manhattan die 45-Jährige zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, berichtet die New York Times. Dazu kommen für die frühere Schönheitskönigin 250 Stunden Sozialarbeit, eine Strafzahlung von 25.000 Dollar sowie die Pflicht, sich in psychologische Behandlung zu begeben und einen Alkoholentzug zu machen. An die US-Börsenaufsicht SEC hatte Chiesi bereits 540.000 Dollar gezahlt.

Für den Richter stand fest, dass Chiesi eine wichtige Rolle im Insider-Skandal um Raj Rajaratnam gespielt hat. Der Hedgefondsmanager hatte massiv durch Insider-Geschäfte verdient, die Anklage spricht von 64 Millionen Dollar, die so an seinen Fonds Galleon geflossen seien.