Willkommen bei SOTT.net
Fr, 14 Aug 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Das Kind der Gesellschaft
Karte

Flashlight

Coronavirus: Ein Fall in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen gemeldet

Covid-19 verläuft oft mild, viele Menschen merken gar nicht, dass sie infiziert sind. Wahrscheinlich ist der Virus auch in Deutschland weiter verbreitet als bislang bekannt. In Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen sind jetzt zwei Patienten mit eindeutigen Symptomen in Behandlung, einer von ihnen ist in kritischem Zustand.
coronavirus
© dpa
Der Coronavirus-Patient in NRW wird auf der Intensivstation behandelt.
In zwei deutschen Bundesländern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, sind erstmals Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen worden. Der Zustand des Patienten in NRW war laut Behörden kritisch, er sollte am Dienstagabend von einem Krankenhaus in Erkelenz ins Uni-Klinikum Düsseldorf gebracht werden. Der Patient in Baden-Württemberg, ein 25-Jähriger aus dem Landkreis Göppingen, war mit grippeähnlichen Symptomen erkrankt. Er solle in eine Klinik gebracht und dort isoliert untergebracht und behandelt werden. Nähere Informationen zu den jeweiligen Fällen wollen die Behörden am Mittwoch bekanntgeben.

Der Patient in NRW ist nach dpa-Informationen Mitte 40, leidet aber an einer Vorerkrankung. Seine Ehefrau werde mit Symptomen einer Viruserkrankung ebenfalls stationär behandelt, hieß es von örtlichen Behörden. Ihr Zustand sei aktuell stabil. Ob auch sie mit dem Erreger Sars CoV-2 infiziert ist, stand noch nicht fest. Der Mann hatte nach Angaben des dortigen Landrats Stephan Pusch Kontakt mit einem Bekannten, der sich geschäftlich in letzter Zeit in China aufgehalten habe. Das meldete die Aachener Zeitung. Ob sich dieser Mann auch in Behandlung begeben habe, konnte Pusch zunächst nicht sagen.

Kommentar:


Attention

Coronavirus: Erste Infektionen in Spanien, Österreich und Kroatien

Das Coronavirus breitet sich auf weitere europäische Länder aus.
coronavirus
© www.imago-images.de
Eine Illustration des neuartigen Coronavirus
Nach Angaben der Tiroler Landessanitätsbehörde gibt es in dem österreichischen Bundesland zwei bestätigte Infektionen. Auch in Kroatien gebe es einen ersten Fall, teilte Ministerpräsident Plenkovic mit. Auf der spanischen Insel Teneriffa dürfen wegen einer Coronavirus-Infektion hunderte Touristen ihr Hotel nicht verlassen. Der örtlichen Gesundheitsbehörde zufolge wurde die Krankheit dort bei einem italienischen Gast diagnostiziert.

In Italien findet heute wegen der dortigen Ausbreitung des Virus ein Krisentreffen in Rom statt. Dazu lud die italienische Regierung auch Gesundheitsminister anderer Länder ein, die mit Italien in engem Kontakt stehen. Deutschland wird von Ressortchef Spahn vertreten.

Italien ist binnen kurzer Zeit zum größten Herd des neuartigen Virus in Europa geworden. Mittlerweile starben dort sieben Menschen an der Krankheit. Wie der italienische Zivilschutzchef Borrelli mitteilte, gibt es derzeit 280 Infektionen, darunter erste Fälle in Süditalien und Südtirol.

Kommentar: Auch meldet Barcelona eine Corona-Infizierte.


Camera

Auto rast in Karnevalszug in Volksmarsen, Hessen - Mindestens 30 Verletzte

In Volksmarsen, Hessen, raste heute ein Auto in einen Karnevalszug. Dabei wurden mindestens ca. 30 Personen teilweise schwer verletzt - darunter auch Kinder.

hessen auto
© Reuters/Elmar Schulten/Waldeckische Landeszeitung via Reuters
Im hessischen Volkmarsen ist ein Auto in einen Rosenmontagsumzug gefahren. Das Polizeipräsidium Nordhessen bestätigte t-online.de, dass es mehrere Dutzend Verletzte gebe, auch Schwerverletzte und Kinder. Tote gab es demnach nicht. Polizei und Rettungskräfte seien mit einem starken Aufgebot vor Ort. Vorsichtshalber seien alle Umzüge in Hessen abgebrochen worden. Konkrete Informationen über Gefährdungen andernorts lägen aber nicht vor. Der Fahrer des Pkw wurde festgenommen.

- T-Online
Die Polizei distanziert sich momentan noch davon, dass es sich dabei um eine vorsätzliche Tat handelte. Doch eine Aussage könnte dafür sprechen, denn der Fahrer "sei etwa 30 Meter weit in die Menge gefahren, bis es zum Stehen gekommen sei. Der Fahrer habe noch Gas gegeben". Es bleibt abzuwarten, was die Vernehmung des Fahrers ergibt.

Gold Seal

Ein wenig Gerechtigkeit: Weinstein wird wegen Vergewaltigung von Jury schuldig gesprochen

Harvey Weinstein stand unter Anklage wegen Vergewaltigung, sexueller Nötigung und "predatory sexual assault". Die Geschworenen befanden Weinstein für schuldig in zwei Fällen und das Strafmaß wird am 11. März verkündet.

weinstein
© AP
Die Geschworenen in New York City haben den ehemaligen Filmproduzenten Harvey Weinstein der Sexualverbrechen schuldig gesprochen. Er war wegen Vergewaltigung, sexueller Nötigung und "predatory sexual assault" angeklagt. Schuldig gesprochen wurde er nun wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung. Das Strafmaß wird am 11. März verkündet.

- Süddeutsche Zeitung
Es ist ein kleiner Erfol,g gerade in der dunklen Hollywood-Szene, dass jemand angeklagt und letztendlich verurteilt wurde. Erst im letzten Jahr wurde Jeffrey Epstein wegen Pädophilie verhaftet und später in seiner Zelle beseitigt, bevor er dunkle Machenschaften von Politikern aufdecken konnte.

Binoculars

Coronavirus: Italien riegelt erste Städte ab

Binnen 48 Stunden stieg die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Italien sprunghaft. Die Behörden riegeln nun ein Gebiet mit 50.000 Einwohnern ab. So soll verhindert werden, dass die Krankheit Mailand erreicht.

apothekerin italien
© Carlo Cozzoli via www.imago-images.de/ imago images/Independent Photo Agency Int.
Apothekerin im italienischen Ort Codogno. Italien hat mit drastischen Maßnahmen auf die Ausbreittung des Coronavirus reagiert
Als Giuseppe Conte am Samstagabend nach einer Krisensitzung seiner Regierung vor die Kameras trat, war die Dramatik der Lage nicht zu übersehen. Schon der Ort der Pressekonferenz - die Zentrale für Zivilschutz - war ungewöhnlich. Als ihr sonst stets in Anzug und Krawatte auftretender Ministerpräsident ausnahmsweise im Pullover mit düsterer Miene ein Dekret verkündete, wussten die Italiener: Jetzt wird es ernst.

"Wir wollen Italien nicht in ein Lazarett verwandeln", versuchte der Regierungschef, seine Landsleute zu beschwichtigen, "die Außengrenzen bleiben offen."

Kommentar:


Life Preserver

"Mad" Mike Hughes starb in selbst gebauter Rakete

Wir berichteten vor über 2 Jahren darüber, dass "Mad" Mike Hughes einen Versuch unternahm, zu beweisen, dass die Erde flach ist. Diesen Beweis wollte er mit einer selbstkonstruierten Rakete antreten. Gestern wiederholte er einen weiteren Versuch und verlor dabei sein Leben wegen eines technischen Fehlers.

mike hughs flat earth
© James Quigg/Daily Press / AP
Doch aus bisher unbekanntem Grund habe sich der Fallschirm nicht geöffnet, das Fluggerät zerschellte nur wenige hundert Meter entfernt von der Startrampe am Boden. Das Unglück ereignete sich vor laufenden Kameras, da der Flug für eine neue Serie mit dem Titel "Homemade Astronauts" (Hausgemachte Astronauten) gefilmt werden sollte.

- OÖNchrichten
Neu an diesem Versuch war, dass er nicht mehr als Beweisführung für eine flache Erde dienen sollte.

Gold Bar

Erbe: AfD soll mehrere Millionen von verstorbenen Erfinder erhalten

Die AfD gibt weitere Details zu dem spektakulären Erbfall bekannt, welcher der Partei mehrere Millionen Euro einbringen dürfte. Der Erblasser ist demnach ein Erfinder aus Bückeburg. Nach dessen Tod soll erst die Polizei das Testament entdeckt haben. Und laut AfD gibt es auch noch eine weitere Erbschaft.
bückeburg
© dpa
Im niedersächsischen Bückeburg lebte der Erfinder, welcher der AfD Millionen hinterließ.
Die AfD hat neben den Millionen eines Ingenieurs aus Niedersachsen auch noch ein zweites, kleineres Vermögen geerbt. Bei der Erbschaft, auf die der inzwischen ausgeschiedene Bundesschatzmeister, Klaus Fohrmann, in seiner Rede auf dem Parteitag in Braunschweig angespielt habe, handele es sich um eine weitere Erbschaft, "für die wir auch sehr dankbar sind", sagte der stellvertretende AfD-Bundesschatzmeister, Carsten Hütter.

Diese Erbschaft sei aber von der Summe her "nicht annähernd vergleichbar" mit dem Vermögen, das ein Erfinder aus Bückeburg der AfD hinterlassen habe. Zu Gerüchten, der Ingenieur habe seine Münzen und Goldbarren nicht bei der Bank aufbewahrt, sondern versteckt, sagte Hütter: "Ich habe den Eindruck, dass es sich um einen Menschen handelt, der seine Sachen selbst verwaltet hat." Der Mann habe offensichtlich sehr zurückgezogen gelebt. Nachbarinnen in Bückeburg, wo der Ingenieur in einem schlichten Mehrfamilienhaus lebte, sagten, sie hätten nicht gewusst, dass dort ein vermögender Mann gewohnt habe.

Kommentar: Erst vor wenigen Wochen:

"Für mehr Demokratie": Berliner Baulöwe spendet 100.000 € an AfD


Stop

Hanau: Elf Tote nach Amoklauf in Shisha-Bars - Täter soll "rechtsradikal" gewesen sein

SEK-Ermittlungen Schiesserei Hanau
© dpa
Hanau: SEK-Beamte sind in der Nähe eines Tatorts im Einsatz.
In der Innenstadt von Hanau hat ein Mann gestern Abend gegen 22 Uhr in der Shisha-Bar "Midnight" am Heumarkt das Feuer auf Menschen eröffnet. Daraufhin fuhr er Berichten zufolge mit seinem Wagen in den Stadtteil Kesselstadt und schoss in einer anderen Bar auf Gäste. Neun Menschen wurden an beiden Tatorten getötet. Als das SEK später die Wohnung des Täters stürmt, findet sie diesen und angeblich dessen Mutter tot auf.


Der Täter soll zunächst das Feuer in der Midnight-Bar eröffnet und fünf junge Menschen getötet haben.

Dann flüchtete er mit seinem Wagen von dem Tatort in den Stadtteil Kesselstadt und schoss dort auf einen Mercedes und verletzte zwei Insassen tödlich, bevor er die Arena Bar & Cafe betrat und dort weiter auf Menschen schoss und zwei weitere tötete.

Anwohner filmten die Zustände vor Ort, kurz nach den tödlichen Schüssen:


Wie die Polizei berichtet, gibt es derzeit keine Hinweise auf weitere Täter. Zum SEK-Einsatz in der Täterwohnung schreibt sie:
Nach Aussagen von Zeugen erhielt die Polizei Hinweise auf ein flüchtendes Fahrzeug, das im Rahmen der Großfahndung im Ortsteil Kesselstadt ermittelt werden konnte. Die dortige Wohnanschrift wurde weiträumig abgesperrt und durch Spezialkräfte der Polizei durchsucht. Dabei wurden zwei weitere Leichen aufgefunden. Bei einer der toten Personen dürfte es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den Täter handeln.

Hier im Video sollen einige der Schüsse festgehalten worden sein:


Während die Polizei darauf hinweist, dass die Ermittlungen zum Täter andauern und zu den Hintergründen noch keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen, berichten Medien derweil von einem Bekennerschreiben des Schützen und einem Video dazu. In diesem schreibt er demnach von Völkern, die vernichtet werden müssten, da deren Ausweisung nicht mehr zu stemmen sei, was auf eine rechtsradikale Motivation schließen lässt. Angeblich sprach er Englisch in dem Video. Der Täter soll ein Deutscher namens Tobias sein. Er soll im Besitz eines Jagdscheins gewesen sein.

Folgende Aufnahmen zeigen auch den Mercedes, in dem zwei Menschen getötet wurden:


Kommentar: Wie so oft machen Gerüchte und ungesicherte Informationen schnell die Runde und die Medien blasen wieder lautstark ins Horn. Dabei wären das Bewahren von Ruhe und ein Abwarten der Ermittlungsergebnisse angebracht, um auf deren Basis eine Einschätzung zu treffen.

Dieses Ereignis erinnert auf den gegenwärtigen Blick in mancher Hinsicht auch an folgende vergangene Vorfälle: In der letzten Woche geschah außerdem:


Syringe

Unter Drogen: Jugendlicher in Pforzheim drohte Faschingsgesellschaft mit Beil

Ohne ersichtlichen Grund geht ein Jugendlicher in Pforzheim mit einem Beil auf Mitglieder einer Faschingsgesellschaft los. Die Polizei kann ihn schnappen, er wird positiv auf Drogen getestet.
Blaulicht,polizei,notruf, polizei symbolfoto
© dpa/Jens Wolf
Symbolfoto
Pforzheim - Ein 17 Jahre alter Jugendlicher soll am Samstagabend mehrere Passanten nahe der Stadthalle Am Waisenhausplatz in Pforzheim mit einem Beil bedroht haben. Die Personen im Alter zwischen 15 und 36 Jahren gehörten einer Faschingsgesellschaft an.

Wie die Polizei berichtet, ging der Jugendliche gegen 21.40 Uhr ohne ersichtlichen Grund mit dem Beil auf die Gruppe zu und bedrohte diese verbal und durch eine drohende Haltung. Anschließend entfernte er sich von der Gruppe.

Flashlight

Drei Leichen in Hessen gefunden

In Hessen hat die Polizei am Montag an verschiedenen Orten drei Leichen entdeckt. Ein toter Mann wurde beim Brand eines Wohnwagens gefunden. Zwei weitere Leichen entdeckten die Beamten in einer Campinghütte.
polizei

Symbolbild
Bei dem Brand eines Wohnwagens haben Feuerwehrleute am Montag im Dreieicher Stadtteil Sprendlingen in Hessen eine männliche Leiche gefunden. Die Identität des Mannes sei noch unbekannt, teilte die Polizei in Offenbach mit. Auch die genauen Umstände seines Todes seien noch unklar. Der alte Wohnwagen stand auf einem Lagerplatz für alte Hütten, Container und Schuppen. Eine Zeugin hatte von dort Rauch aufsteigen sehen und die Polizei alarmiert.

Nach ersten Erkenntnissen stammte der Tote vermutlich aus dem Obdachlosenmilieu. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Am Dienstag soll es eine Obduktion geben, um die Todesursache zu klären. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.