Das Kind der GesellschaftS


Bomb

21 Drohmails an Schulen verschickt: Leipzig, Göttingen, Osnabrück und andere

Mehrere Schulen in Deutschland sind per E-Mail bedroht worden. Die Polizei nahm die Drohungen zwar ernst, ging aber nicht von einer unmittelbaren Gefährdung aus.
polizei symbolbild, polizist symbolbild
© dpa, frg fpt
Allein in Leipzig gingen bei elf Gymnasien Drohmails ein. In Niedersachsen waren fünf Schulen in Göttingen und vier in Osnabrück betroffen, in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg gingen an zwei Gymnasien Drohungen ein. Im oberfränkischen Pegnitz wurde ein Gymnasium nach einer Drohung geräumt.

In den wortgleichen Schreiben wurde damit gedroht, dass es im Verlauf des Montagvormittags zu Gewalttaten kommen werde, wie die Polizei mitteilte. Teilweise fiel der Unterricht aus. Nachdem die genannte Frist abgelaufen war, nahmen die Schulen den Unterricht wieder auf.

Fire

Zwei Unfälle in BASF-Werken: Ein Toter, mehrere Verletzte und Vermisste

Bei einer Explosion auf einem Werksgelände des Chemieriesen BASF im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen sind am Montag mindestens ein Mensch getötet und sechs weitere schwer verletzt worden. Sechs Menschen wurden am späten Nachmittag noch vermisst, teilten das Unternehmen und Behördenvertreter mit. Die Löscharbeiten sollten noch bis in den Abend andauern.
basf werk
Von der schwarzen Rauchsäule über dem Unglücksort gehe keine Gefahr für die Bevölkerung aus, sagte der Werksleiter des Standorts Ludwigshafen, Uwe Liebelt. Am späten Vormittag brach zunächst ein Brand an einer Versorgungsleitung im sogenannten Landeshafen Nord von BASF aus, zu dem die Werksfeuerwehr gerufen wurde. "Als sie eintraf, kam es zu der Explosion", sagte Liebelt. Die genauen Umstände seien noch unklar.

Das Unglück ereignete sich nach BASF-Angaben gegen 11.30 Uhr bei Arbeiten an einer Trasse für Rohrleitungen im Landeshafen Nord. Dort werden brennbare Flüssigkeiten und unter hohem Druck verflüssigte Gase umgeschlagen. Nach der Explosion kam es zu Folgebränden, über dem Areal stand eine hohe schwarze Rauchsäule. Nach Angaben der Polizei waren rund 160 Feuerwehrleute und weitere Einsatzkräfte vor Ort, um ein Übergreifen auf andere Werksbereiche zu verhindern.

Der Werksleiter ging davon aus, dass die Löscharbeiten in den Abendstunden abgeschlossen würden. Zuvor sollten ausgetretene Chemikalien abbrennen. Erst danach könne nach den vermissten Menschen gesucht werden. Dabei könnte es sich auch um Feuerwehrleute handeln.

Pirates

München: Falsche Polizisten rauben Rentnerin Geld und Gold

Eine Rentnerin aus München ist Betrügern auf den Leim gegangen, die sich als Polizeibeamte ausgegeben haben.
Räuber, Dieb
Wie die Polizei am Montag mitteilte, behauptete eine Frau am Telefon, sie wolle das Vermögen der 75-Jährigen vor möglichen Einbrechern schützen. Nach weiteren Überzeugungsanrufen räumte die Rentnerin schließlich ihr komplettes Bankschließfach. Sie übergab den Inhalt - Bargeld und Gold im Wert von mehreren Tausend Euro - an eine unbekannte Abholerin.

Heart - Black

Duisburg: Vater bot sein Baby für 5000 Euro auf Ebay zum Verkauf an

Ein 28-Jähriger hatte seine Tochter auf dem Onlineportal in einer Annonce angeboten. Es habe sich um einen "Scherz" gehandelt.
bei ebay angebotenes baby
© Screenshot EbayDie vier Monate ale Maria wurde in die Obhut des Jugendamtes gegeben.
Es habe sich um einen "Scherz" gehandelt, sagte ein 28-jähriger Vater. Er hatte seine 40 Tage alte Tochter vergangenen Dienstag bei Ebay Kleinanzeigen kurzzeitig zum Verkauf angeboten. Eine halbe Stunde war das Angebot über 5000 Euro online. Nutzer hatten es bemerkt und Ebay Kleinanzeigen informiert. Das Unternehmen nahm das Angebot vom Netz, sperrte den Nutzer und informierte die Behörden.

Propaganda

RT-Chefin: Russische Journalisten werden vom Westen massiv unter Druck gesetzt

Russische Journalisten arbeiten im Westen unter „entsetzlichem Druck“ seitens der Behörden, erklärte die Chefredakteurin der Internationalen Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya und des Fernsehsenders RT, Margarita Simonjan.
journalisten, reporter, presse
© AP Photo/ Richard Lewis
Damit beantwortete sie eine Frage bezüglich der Sicherheit der Mitarbeiter von russischen Massenmedien nach der Verabschiedung der Resolution „Zur Propaganda-Vorbeugung“ durch das EU-Parlament.

Der Auswärtige Ausschuss des EU-Parlaments hatte am vorigen Montag dieses Dokument befürwortet, in dem es unter anderem um den angeblichen Informationskrieg Russlands gegen die EU geht und unter den größten Gefahren der Fernsehsender RT und die Nachrichtenagentur Sputnik erwähnt werden. Da es in dem Resolutionsentwurf eine Reihe von faktischen Fehlern gibt (unter anderem wurde die Nachrichtenagentur RIA Novosti als Fernsehsender bezeichnet), empfahl Simonjan den Autoren des Dokuments, sich besser mit den Fakten auseinanderzusetzen.

Kommentar:


Camera

Apple Store in Brisbane: Angeblicher Fotodiebstahl von Kunden-iPhones wird untersucht

In einem australischen Apple Store haben Mitarbeiter einem Bericht zufolge Fotos von Kunden-iPhones kopiert und heimlich Aufnahmen von Besucherinnen und Mitarbeiterinnen gemacht - sowie geteilt und bewertet. Apple hat eine Untersuchung eingeleitet.
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© Clodagh Kilcoyne / Reuters
Apple-Retail-Mitarbeiter haben in einem australischen Ladengeschäft des Konzerns angeblich heimlich "über 100 explizite Fotos" von anderen Mitarbeiterinnen sowie Kundinnen angefertigt sowie diese intern geteilt und bewertet. Das berichtet die australische Zeitung The Courier-Mail - auch seien Fotos von Kunden-iPhones kopiert worden. Die Angelegenheit ist aufgeflogen, als ein Mitarbeiter einen Techniker beim Durchstöbern der Inhalte eines Kundengerätes erwischt habe, schreibt die Zeitung.

Vier männliche Mitarbeiter des Ladengeschäftes in einem Vorort von Brisbane sind demnach entlassen worden. Apple bestätigte, dass mehreren Angestellten in diesem Store nach einer inzwischen eingeleiteten Untersuchung wegen der “Verletzung von Apples Geschäftspraktiken” bereits gekündigt wurde. Die Untersuchung läuft noch.

Kommentar: Richtig, man sollte von jedem Gerät, egal ob Handy oder Computer, vorher seine Daten sichern und anschließend löschen, dann wird es einem potentiellen Täter erst einmal erschwert, überhaupt an die Daten heranzukommen.


Pistol

Schießerei auf Party in LA: Drei Tote und mehrere Verletzte

Augenzeugen berichten von Schüssen, die "wie Feuerwerk klangen": In Los Angeles ist am Wochenende eine Geburtstagsparty eskaliert. Bei einer Schießerei starben drei Menschen, mehrere wurden verletzt.
untersuchung
© AP
Ein "blutiger Schauplatz mit Patronenhülsen überall" - so beschreibt Polizist Frank Preciado den Tatort im US-amerikanischen Los Angeles. Hier, in einem Restaurant im Stadtteil West Adams, ist es bei einer Geburtstagsfeier am Wochenende zu einer Schießerei gekommen. Drei Menschen starben, zwölf Gäste wurden verletzt, wie die Los Angeles Times berichtet.

Nur wenige Details sind bislang bekannt. Es sei bei der Party zu einem Streit gekommen, heißt es. Drei Personen hätten daraufhin die Party verlassen und seien mit Schusswaffen zurückgekehrt, berichtete der Sender KABC unter Berufung auf die Ermittler. Etwa 50 Menschen hätten sich in dem Lokal aufgehalten.

Control Panel

Frau erstach Ehemann und zündete anschließend Haus an

Eine 46-Jährige hat in Oldendorf im Landkreis Stade ihren Ehemann mit einem Messer so schwer verletzt, dass er kurze Zeit danach starb.
polizeiauto, rundumleuchte
© Sebastian Willnow/dpa
Der 49 Jahre alte Mann habe am Freitag noch die Polizei alarmiert und erklärt, seine Frau habe ihn erheblich verletzt und lege jetzt Feuer im Haus, teilte die Polizei mit.

Tochter nicht anwesend

Beim Eintreffen der Rettungskräfte qualmte es aus dem Haus. Ein offenes Feuer entdeckte die Feuerwehr nicht mehr. Den 49-Jährigen fanden die Beamten tot im Schlafzimmer. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Die mit im Haus lebende 18-jährige Tochter war zum Zeitpunkt der Tat nicht anwesend.

Bandaid

„Zufällige Entdeckung“: Verdeckte Ermittler vereiteln Anschlag auf Einwanderer in den USA

Drei Mitglieder einer militanten Gruppe sollen in den USA einen Sprengstoffanschlag auf eine Moschee somalischer Immigranten geplant haben. Ihnen droht nun lebenslange Haft.
kansas
© ReutersMoschee in Kansas
Sie wollten "die Menschen wachrütteln" - das schrieben die drei Amerikaner in ihrem Manifest. Eine schamlose Beschreibung für das, was die Männer im Alter von 49 und 47 Jahren offenbar vorhatten: Einen Bombenanschlag auf somalische Einwanderer im US-Bundesstaat Kansas.

Ermittler konnten den Angriff nach eigenen Angaben verhindern - und die Verdächtigen festnehmen. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, wird ihnen eine Verschwörung zum Einsatz einer Massenvernichtungswaffe vorgeworfen.

Den Angaben zufolge hatten es die Männer auf einen Wohnkomplex abgesehen, in dem somalische Migranten leben und beten. Sie hätten das Anschlagsziel ausgekundschaftet, Waffen und Sprengstoffbestandteile gehortet. Die drei Festgenommenen sollen am Montag einem Gericht vorgeführt werden. Bei einer Verurteilung müssen sie mit lebenslanger Haft rechnen.

Beer

Opfer von MK-Ultra: Gruselclown stach Mann in Schweden nieder

Die aus den USA kommende Welle der "Grusel-Clowns" hat nun auch Schweden erreicht: Ein Mann sei von einem Angreifer mit Clown-Maske niedergestochen worden, teilte am Freitag die Polizei mit.
clown maske
© AFP
Stockholm - Nachdem er seinem Opfer in die Schulter gestochen habe, sei der Angreifer geflüchtet. Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge am späten Donnerstagabend. Am Mittwoch hatten zwei Angreifer in Clown-Kostümen in Mittelschweden einer Frau gedroht, sie zu töten. "Sie war völlig verängstigt", sagte ein Polizeisprecher der Zeitung Aftonbladet. Das Verhalten der Clowns sei "überhaupt nicht lustig".

Auch Innenminister Anders Ygeman warnte bereits vor Nachahmern: "Wir möchten keine Situation erleben, wo jemand in Schwierigkeiten gerät, weil irgendjemand, vielleicht halb im Scherz, eine Clown-Maske aufsetzt."

Kommentar: Wahrscheinlicher ist es, dass es sich um einen kranken Trend handelt, dass sich Menschen als Clowns maskieren und es ist ein weiteres Zeichen unserer kranken Gesellschaft. Wahrscheinlich handelt es sich bei einigen der Täter um MKUltra-Opfer und bei einem weiteren Großteil um Nachahmer.