Das Kind der GesellschaftS


Fire

Sachsen-Anhalt: Fälle von Fangewalt im Fußball haben sich verdoppelt

In Sachsen-Anhalt sind gewaltbereite Fußballfans zu einem wachsenden Problem für die öffentliche Sicherheit geworden. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung. Laut Landeskriminalamt (LKA) wurden allein in der abgelaufenen Saison 2015/16 im Land 92 Menschen am Rande von Fußballspielen verletzt, darunter 46 Polizisten.
Gewalt im Fußballstadion, Fußballfans, Fußballspiel, Fangewalt
© Walter Koch Lizenz: CC BY-SA 3.0Fangewalt
Damit verdoppelte sich die Zahl der Körperverletzungen beinahe im Vergleich zur Vorsaison. 2014/15 hatte das LKA 49 Körperverletzungen gezählt, im Jahr zuvor 42.

Handcuffs

Den Haag: Öffentliche symbolische "Gerichtsverhandlung" gegen Monsanto

Vom heutigen Freitag an sitzt der Agrar-Riese Monsanto für drei Tage auf der Anklagebank. Zwar ist das "Monsanto-Tribunal" in Den Haag ein rein aktivistisches mit bloß symbolischem Charakter, doch der Druck auf den umstrittenen Konzern steigt stetig.
Proteste gegen Bayer Monsanto
© ReutersBesonders kleine und mittelständische Bauern leiden unter Agrar-Konzernen wie Monsanto.
Die stark anwachsende Weltbevölkerung ist auf ausreichend Nahrung angewiesen. Verfechter der Gentechnik und des Einsatzes aggressiver Umweltgifte argumentieren, ohne die industrielle Landwirtschaft wäre das Ziel der Versorgung all dieser Menschen nicht zu erreichen.

Das Problem ist jedoch: Die Strategien der ständigen Erntemaximierung sind lediglich auf Kurzfristigkeit angelegt. Neben der Gefahr einer langfristigen Zerstörung der Böden ist auch die Verbreitung genetisch veränderten Saatgutes ein Problem. Kritiker von Unternehmen wie Monsanto, das erst kürzlich von dem deutschen Chemiekonzern Bayer übernommen wurde, beklagen deshalb einen "schleichenden Ökozid". Die vermeintlichen oder tatsächlichen Sünden an Mensch und Umwelt sollen als Straftatbestand im internationalen Recht verankert werden, lautet die Forderung der Aktivisten.

Kommentar:


Airplane Paper

Flugschüler fliegt gegen Strommast - Lehrer überlebt: Angeblich kein Unfall

In der Nähe von New York stürzt ein Kleinflugzeug ab. Ein Flugschüler kommt ums Leben, sein Lehrer überlebt. Und erzählt später, dass der Absturz kein Unfall gewesen sei. Nun beginnen die Spekulationen: War es Suizid oder gar ein Terroranschlag?
kleinflugzeug absturz
© AP
Ein möglicherweise absichtlich herbeigeführter Absturz eines Kleinflugzeugs in den USA beschäftigt die Bundespolizei FBI. Das zweimotorige Flugzeug explodierte am Dienstag im Bundesstaat Connecticut, knapp 200 Kilometer nordöstlich von New York, und stürzte ab. Laut einem Bericht der New York Times kam ein jordanischer Pilotenschüler, der die Maschine gesteuert hatte, ums Leben. Sein Fluglehrer sei verletzt worden. Dieser habe berichtet, dass es sich nicht um einen Unfall gehandelt habe.

Auch die US-Flugsicherheitsbehörde und das FBI erklärten, es habe sich um einen absichtlichen Absturz gehandelt, weshalb die Bundespolizei Ermittlungen eingeleitet habe. Die jordanische Botschaft in Washington sprach von einem "tragischen Unfall". Laut Medienberichten prallte das Flugzeug beim Anflug auf den Flughafen von East Hartford gegen einen Strommast und Stromleitungen.

X

Bizarrer Trend schwappt von USA auf England über: "Killerclowns" lauern Menschen auf

Auch in Großbritannien erschrecken mittlerweile meist jugendliche Spaßvögel als "Killerclowns" Menschen auf offener Straße. Der Fall einer Schwangeren, die eine Frühgeburt erlitt, zeigt, dass die Aktionen alles andere als harmlos sind.
Killer-Clown
© ReutersWenige Wochen vor Halloween ist der fragwürdige Trend der "Killerclowns" von den USA auf Großbritannien übergeschwappt.
Ein bizarrer Trend, der sich bereits vor einigen Monaten in den USA bemerkbar gemacht hatte, sorgt vor allem in Großbritannien derzeit für Unmut: Eine schwangere Frau wurde Opfer eines 17-jährigen Jugendlichen, der sich als "Killerclown" verkleidet hatte.

Sein Auftauchen hat die Frau dermaßen erschreckt, dass ihre Wehen einsetzten und es zur Frühgeburt im achten Monat kam. Eine Freundin der Schwangeren hat die Szene auf Facebook beschrieben und berichtete, dass ein "dummes 17-jähriges Kind" plötzlich ins Blickfeld der Frau sprang, als diese in der englischen Stadt Whitwick unterwegs war. "Das ist ein sinnloser Trend, der gestoppt werden muss", so das Fazit der Freundin.

Kommentar: Bizarres Clown-Mem in sozialen Netzwerken pflanzt sich nach Frankreich fort: Gewalttätige Clowns schüchtern die Menschen ein


Camera

"Terrorist von Chemnitz" - Zufälligerweise wird al-Bakr tot in seiner Zelle gefunden

  • Der mutmaßliche Islamist Dschaber al-Bakr ist tot in seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt Leipzig aufgefunden worden.
  • Offenbar hat sich der 22-Jährige selbst das Leben genommen.
  • Al-Bakrs Pflichtverteidiger und führende Politiker äußerten Erschrecken und Fassungslosigkeit über die Ereignisse.
Fahndungsbilder
© dpaDie Polizei hat diese Fahndungsbilder veröffentlicht.
Der terrorverdächtige Syrer Dschaber al-Bakr hat sich das Leben genommen. In seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt Leipzig wurde der 22-Jährige am Mittwoch tot aufgefunden, bestätigte der Sprecher des sächsischen Justizministeriums, Jörg Herold, auf Anfrage der SZ.

Medienberichten zufolge soll sich al-Bakr in seiner Zelle erhängt haben. Spiegel Online hatte zuerst darüber berichtet. Die Nachrichtenagentur dpa meldete, die Sächsische Staatskanzlei habe seinen Suizid durch Erhängen bestätigt. Das sächsische Justizministerium bestätigte lediglich die Selbsttötung und verwies auf eine für Donnerstag um elf Uhr in Dresden angesetzte Pressekonferenz. Die Bundesanwaltschaft wollte sich zunächst nicht äußern.

Im Gespräch mit der SZ zeigte sich der Pflichtverteidiger al-Bakrs fassungslos. "Für mich ist nicht nachvollziehbar, wie jemand, der so im Fokus steht, Suizid begehen kann", sage Alexander Hübner. Von Seiten der Justizvollzugsanstalt sei ihm zugesichert worden, dass sein Mandant überwacht werde. "Mit welcher Frequenz, ob einmal pro Stunde oder rund um die Uhr, das kann ich nicht sagen." Die Bild berichtet, al-Bakr sei nicht rund um die Uhr überwacht worden. Stattdessen habe es in seiner Zelle einmal pro Stunde eine Kontrolle gegeben.


Kommentar: Da wollte jemand nicht, dass al-Bakr aussagt, mit wem er vorher in Kontakt stand und woher er den sehr schwierig zu besorgenden Sprengstoff bekommen hat. Hat der Verfassungsschutz damit etwas zu tun?


Bulb

Verbreiten! Verschweigen des Saudi-Massakers im Jemen: Beschwerde an ARD, ZDF und Co.

In einem Offenen Brief wendet sich der emeritierte Professor für Politik und Wirtschaft Dr. Mohssen Massarrat an die Programmdirektionen der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten. Über einen saudischen Angriff auf eine jemenitische Hochzeitsgesellschaft hat keiner der Sender berichtet. Gab es Absprachen? Das Schreiben im Wortlaut.
Saudi Arabien
© Reuters
Im Gespräch mit RT Deutsch erklärte Prof. Dr. Massarrat, auch zwei Tage nach Erstveröffentlichung seines Briefes weder von ARD noch ZDF eine Antwort erhalten zu haben. Der Friedensforscher hoffe aber, dass sich sein Schreiben weiter verbreitet, so dass die Verantwortlichen auf eine Reaktion nicht verzichten können. Als ständiger Beobachter und Analyst von Konflikten in aller Welt, nehme der emeritierte Professor immer wieder Nachrichtenunterdrückungen in den öffentlich-rechtlichen Medien wahr: „Das geschieht permanent“.

Kommentar: Mehr Informationen über das blutige Saudi-Regime: Ignoriert man den Propaganda-Schwachsinn über Putin und Russland, ist dieses Video äußerst Lehrreich über Saudi Arabien:




Fire

Symbolisch? Feuer auf dem Dach des Europa-Centers in Berlin

Brand Europa-Center Berlin,Feuer Europazentrum Berlin
© rbb-online
Auf dem Europa-Center in Berlin ist am Dienstagnachmittag ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr ist mit 60 Einsatzkräften und sieben Löschfahrzeugen vor Ort. Flammen und starke Rauchentwicklung sind aus der Ferne auf dem Hochhaus am Breitscheidplatz zu sehen.

Auf dem Dach des Europa-Centers in Berlin-Charlottenburg ist am Dienstagnachmittag ein Feuer ausgebrochen. Wie ein Pressesprecher der Feuerwehr rbb|24 sagte, sind 60 Einsatzkräfte mit sieben Löschfahrzeugen vor Ort.

Auf dem Dach des Büroturmes schlagen Flammen aus und es ist eine starke Rauchentwicklung zu sehen. Auch über Twitter verbreiten sich zahlreiche Bilder von dem Feuer in der City-West. Es handele sich aktuell um die "Brandstufe 6", wie der Sprecher weiter sagte. Die Flammen würden mit Schaum überdeckt, da dieser eine "abdeckende Wirkung" habe und nicht so hohe Schäden wie das Löschen mit Wasser verursache.

Das Einkaufszentrum, das sich weiter unten im Gebäude befindet, wurde geräumt. Die Tauentzienstraße ist zwischen Nürnberger Straße und Breitscheidtplatz gesperrt.

Die Brandursache ist bislang noch unklar; ebenso, ob es Verletzte gibt. Mehrere Medien berichten von technischen Ursachen des Feuers. Weder Polizei noch Feuerwehr bestätigten dies.

Kommentar: Vielleicht ein Symbol dafür, wie es in Europa und der restlichen Welt steht? Unter dem "Dach der Herrschaft" (Joch) der USA, die überall fleißig zündeln?


Che Guevara

Proteste in Athen: Zusammenstoß wütender Journalisten mit der Polizei wegen massivem Verlust von Arbeitsplätzen

Proteste Athen Griechenland
Mehrere Journalisten sind gestern in Athen mit der Polizei zusammengestoßen. Die Journalisten protestierten gegen die erwartete Schließung mehrerer Fernsehsender. Die Regierung hatte zuvor TV-Lizenzen versteigert. Es wird vermutet, dass außerdem rund 2.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Mitarbeiter privater Fernsehsender haben zudem am Montag einen fünfstündigen Streik abgehalten.

Eine Gruppe der protestierenden Journalisten versuchte eine Polizeikette zu durchbrechen, um zur Villa Maximos, dem Amtssitz des griechischen Ministerpräsidenten, zu gelangen. Der Polizei gelang es aber sie aufzuhalten.

Kommentar:


Flashlight

Selbst gebaute Häuser in China eingestürzt - Mindestens 10 Tote

Ein Block Wohnhäuser ist in Wenzhou City eingestürzt und hat mindestens zehn Menschen getötet. Rettungsmannschaften suchen noch verzweifelt nach möglichen Überlebenden unter den Trümmern.
häusereinsturz china
© CHINA STRINGER NETWORK / REUTERS
Die sechsstöckigen Gebäude waren von ihren Bewohnern selbst errichtet worden. Fünf daneben stehende Häuser werden nun abgerissen, um eine weitere Katastrophe zu verhindern.

Die Trümmer sind rund drei Stockwerke hoch; die Zahl der darunter verschütteten Menschen ist noch unklar. 15 Personen wurden geborgen, allerdings haben nur fünf von ihnen überlebt.

Der Grund für den Einsturz ist noch unklar. Einsatzkräfte graben sich aber so schnell wie möglich durch den Schutt in der Hoffnung, weitere Überlebende zu finden.

Smiley

Sie scheiterten kläglich: Nazis versuchten Polizeiwache zu stürmen und Kameraden zu befreien

Rechte Demonstranten haben in Magdeburg versucht, eine Wache der Bundespolizei zu stürmen. Sie wollten einen festgenommenen Gesinnungsgenossen befreien.
bahnhof magdeburg
© JENS KALAENE/DPA
Am Samstag gegen 17 Uhr kam es am Hauptbahnhof Magdeburg zu einem gewalttätigen Übergriff: Dabei verletzte ein 32-Jähriger einen Mann mit einem Kopfstoß, wie die Bundespolizeiinspektion in Magdeburg mitteilte. Die Polizei nahm den Angreifer wegen Verdachts auf Körperverletzung fest.

Schon bei der Festnahme wurden die Polizisten laut eigener Darstellung von mehreren teilweise vermummten Neonazis behindert, die vorher in Dessau-Roßlau an einer Demonstration von Rechtsextremisten teilgenommen hatten. Der Tatverdächtige habe sich der Festnahme widersetzt und versucht, einem Beamten einen Schlagstock zu entwenden, berichtete die Volksstimme. Im Revier habe der Beschuldigte zudem versucht, auf einen Beamten einzuschlagen.

Elf Rechte hätten zudem den Versuch unternommen, zur Wache der Bundespolizei vorzudringen. Sie drohten über die Gegensprechanlage, dass weitere 50 Gleichgesinnte auf dem Weg seien, um bei der Befreiung des Festgenommenen zu helfen. Die neun Männer und zwei Frauen im Alter von 15 bis 33 Jahren konnten schließlich in Gewahrsam genommen werden.