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Mo, 20 Nov 2017
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Fire

Der Terror macht keine Pause - Kamerun: Selbstmordattentat in Moschee

© AFP 2016/ Reinnier Kaze
Bei einem Terroranschlag in einer Moschee im Norden Kameruns sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Bislang hat keine der in der Region operierenden radikalen Gruppierungen die Verantwortung dafür übernommen.

Bei dem Selbstmordattentat in einer Moschee in Nord-Kamerun sind mindestens zehn Menschen getötet worden, eine Person erlitt Verletzungen, wie die Presseagentur Reuters mit Verweis auf örtliche Behörden berichtet.

Bis jetzt habe sich noch keine der bekannten radikalen Gruppierungen der Region zu dem Anschlag bekannt.

Die Terroristen der radikal-islamistischen Gruppierung „Boko Haram“ verübten bereits eine Reihe von Terroranschlägen als Antwort auf Militäraktionen Nigers, Kameruns und Tschads. Die Regierungstruppen kämpfen vor Ort gegen „Boko Haram“.

Kommentar: Wir erleben unruhige Tage.


Stock Down

Billiges Öl treibt US-Firmen in den Ruin

© Flickr/ Kool Cats Photography
Wegen der niedrigen Ölpreise haben nordamerikanische Öl- und Gaskonzerne wöchentliche Verluste in Höhe von bis zu zwei Milliarden Dollar zu verzeichnen, berichtet The Wall Street Journal unter Berufung auf Analytiker.

Nach Einschätzung des Instituts Wolf Research könnten Mitte 2017 über ein Drittel der amerikanischen Öl- und Gasproduzenten vom Markt verschwinden oder gar Bankrott gehen.

So haben nach Angaben der Anwaltskanzlei Haynes & Boone bereits mehr als 30 Kleinunternehmen, die im Ölgeschäft zusammen mehr als 13 Milliarden erwirtschafteten, ihre Insolvenz erklärt.

Viele Firmen seien trotz der übersättigten Märkte nicht bereit, ihre Ölproduktion zu reduzieren.

Kommentar: Man könnte spotten, dass es an der Zeit ist, auch einmal im Ölsektor eine Marktbereinigung nach den kapitalistischen Regeln durchzuführen. Schon viel zu lange hat sich die Ölbranche als goldenes Kalb, das garantierten Reichtum beschert, dargestellt.

Nur, leider, wird es die Großen kaum betreffen und am Ende werden ihnen die Überreste der kleinen Unternehmen in die Hände fallen und wir sind ein Stück weiter im Spiel der Zentralisierung und Monopolisierung der Macht über die Ressourcen dieser Welt.


Recycle

Das Riesengeschäft mit der "Luxus-Luft": Chinesen schnüffeln kanadische Frischluft aus Dosen

Vom Smog geplagte Chinesen kaufen Luft aus den Rocky Mountains in Dosen. Das Geschäft mit der Büchsenluft läuft wie geschmiert.
© Vitality Air
Frische Luft aus der Sprühdose: Ein Atemzug kostet rund 10 Rappen
Verschmutzte Luft ist in den letzten Monaten zum grossen medialen Thema gereift. Im Dezember haben die Behörden in Peking zweimal die höchste Alarmstufe «Rot» ausgerufen. Pfui Teufel! Doch nicht nur in Peking herrscht dicke Luft. Auch in Delhi. Und Jakarta. Und Bangkok. Und, und, und. Neulich war von Smogalarm in Italien zu lesen. Kurz danach versank die iranische Hauptstadt Teheran im Smog. Weitere Städte kamen hinzu.

Fire

Selbstmordanschlag in Istanbul: Attentäter war laut der Regierung ein 27-Jähriger Syrer

© REUTERS/ Kamal Aslan
Der Terroranschlag in der Istanbuler Altstadt, der 10 Menschen das Leben gekostet hatte, wurde von einem 27-jährigen Selbstmordattentäter aus Syrien begangen, teilte der türkische Vizepremier Numan Kurtulmuş am Dienstag mit.
„Es ist bewiesen, dass die Explosion von einem Selbstmordattentäter aus Syrien, Geburtsjahr 1988, begangen wurde. Am Tatort wurden einzelne seiner Körperteile gefunden“, sagte der Vizeministerpräsident während einer Notsitzung noch am Unglückstag in Ankara.
Zuvor hatte der Präsident der Türkei Recep Tayyip Erdogan die Explosion in der Altstadt Istanbuls als einen Terroranschlag bezeichnet. Dieser sei von einem Syrer begangen worden, wie Erdogan während einer Ansprache im türkischen Fernsehen sagte.

Kommentar: Nach jedem "Terroranschlag", bei dem umgehend der Täter identifiziert wird, ist stets höchste Vorsicht geboten. Es war bisher noch keine Zeit, um eine ordentliche Polizeiarbeit zu leisten, noch um eine ausreichende Spurensicherung und Auswertung zu betreiben. Demnach kann jede Angabe über den Täter nur aus Quellen stammen, die entweder nur Vermutungen verbreiten, oder aber, was sehr viel wahrscheinlicher ist, eine eigene Agenda verfolgen und den Anschlag so zu ihren Zwecken nutzen wollen.

Wir erinnern uns: Warum sollte es anderswo anders sein? Diese bewährte Praxis ist auch in Deutschland nicht unbekannt und wurde bereits ausgiebig genutzt: Wohin das führen kann, sollten wir nicht unterschätzen:
  • Der inszenierte Krieg mit falschen Flaggen und wohin er sehr leicht führen könnte
Auch wenn dieser Anschlag keine Verbindungen zu Regierungsstellen hatte und "nur" die Auswirkung von Erdogans Syrien-Politik darstellen sollte, so sehen wir hier ebenfalls die traurigen Früchte, die durch die Psychopathen an der Macht gesät wurden.


Fire

Selbstmordattentat in Istanbul: Mindestens sechs Deutsche verletzt

© REUTERS/ Osman Orsal
Bei einer Explosion auf dem Sultanahmet-Platz vor der berühmten Blauen Moschee in Istanbul sind am Dienstag mindestens sechs deutsche Touristen verletzt worden, berichtet der Fernsehsender CNN Türk.

Nach Angaben eines Journalisten der Zeitung Cumhurriyet, ist die Bombe des Selbstmordattentäters inmitten einer deutschen Reisegruppe detoniert. Unter den 11 Verletzten seien neun Menschen aus Deutschland, zwei aus Peru. CNN Türk berichtet außerdem von betroffenen Staatsbürgern aus Norwegen..

Das Auswärtige Amt in Berlin bemühe sich mit Hochdruck um Aufklärung und rate Istanbul-Besuchern zu Vorsicht. Menschenansammlungen in der Großstadt seien zu meiden, heißt es in deutschen Medien.

Candle

Leipzig: Tausende setzen mit Lichterkette ein Zeichen gegen Fremdenhass, Rassismus und für ein friedliches Miteinander

Wie vor einem Jahr protestieren Leipziger gegen den Pegida-Ableger Legida. Die Lichterkette und das Friedensgebet stoßen jedoch nicht nur auf Befürworter. Die CDU distanziert sich ausdrücklich davon.

© dpa
Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD, M.) und weitere Gegner des islamkritischen Legida-Bündnisses demonstrieren mit einer Lichterkette
Mit einer Lichterkette und zahlreichen Demonstrationen haben Leipziger am Montagabend ein Zeichen für Toleranz und ein friedliches Zusammenleben gesetzt. Nach Schätzungen der Veranstalter beteiligten sich mehrere Tausend Menschen an den Protestaktionen. Anlass war ein Aufmarsch der fremdenfeindlichen Legida-Bewegung, die vor einem Jahr das erste Mal auf die Straße gegangen war.

Zu der Lichterkette hatte ein breites Bündnis aus Politik, Gewerkschaften, Wirtschaft, Kultur und Vereinen sowie SPD, Grüne und Linke aufgerufen. Im Anschluss an das traditionelle Friedensgebet mit rund 850 Menschen in der Nikolaikirche bildeten nach Angaben von Beobachtern Hunderte mit Kerzen eine Kette entlang des Innenstadtrings.

Vor einem Jahr waren 2500 Menschen aus Protest gegen Legida zum Friedensgebet in die Nikolaikirche gekommen, von der die Montagsdemonstrationen der Friedlichen Revolution in der DDR ihren Ausgang genommen hatten.

Auch Legida ging am Montagabend erneut auf die Straße. Die Dresdner Pegida-Bewegung hatte zuvor ihre Anhänger zur Teilnahme an der Kundgebung in Leipzig aufgerufen. Auch die Pegida-Spitze um Lutz Bachmann hatte sich in der Messestadt angekündigt.

Kommentar: Das ist definitiv ein starkes Zeichen, gerade angesichts des Auftriebs, den Fremdenhass durch Ereignisse wie in Köln und Hamburg erhält.


Airplane

Eurowings-Maschine aus Kuba startete mit 60stündiger Verspätung - Ursache: Ungewöhnlicher Geruch

Große Geduld müssen 300 Passagiere einer Maschine von Eurowings aufbringen. Ihr Flug hätte am Freitag von Kuba nach Deutschland starten sollen. Er wurde jedoch auf Dienstag verschoben. Grund ist ein ungewöhnlicher Geruch.
© aero.de
Mehr als 60 Stunden Verspätung müssen 300 Passagiere einer Eurowings-Maschine hinnehmen. Sie hätten bereits am Freitag von Kuba nach Deutschland fliegen sollen. Nun soll ihr Flug am Dienstagmorgen zurück nach Köln/Bonn gehen. Das bestätigte ein Sprecher der Fluggesellschaft der Deutschen Presse-Agentur.

Die Maschine mit der Flugnummer EW 131 sollte eigentlich bereits am Samstagmorgen in Deutschland landen. Aufgrund eines ungewöhnliches Geruchs habe das Flugzeug jedoch untersucht werden müssen und nicht pünktlich starten können, erklärte Eurowings. Das Unternehmen habe eine Ersatzmaschine bereitgestellt. "Wir werden die entstandenen Kosten übernehmen. Für die Verspätung können wir uns nur entschuldigen", sagte ein Unternehmenssprecher. Ungewöhnliche Gerüche im Flugzeug haben schon mehrfach Probleme verursacht.

Sherlock

Vorgetäuschte Tat? Linken-Nachwuchspolitiker hat sich angeblich selbst verletzt

Schwerin. Eine Messer-Attacke von Rechtsradikalen auf einen Schweriner Linken-Nachwuchspolitiker hat das angebliche Opfer nach Einschätzung der Ermittler erfunden.
© imago/INSADCO
Diese Annahme werde durch das Gutachten eines Rechtsmediziners gestützt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag. Nach dessen Meinung seien die festgestellten Schnittverletzungen des 18-Jährigen nicht mit den Schilderungen zum Tatverlauf in Übereinstimmung zu bringen. Dagegen sei „hinreichend wahrscheinlich“, dass er sich die Verletzungen Anfang voriger Woche selbst zufügte. Gegen den jungen Mann sei daher ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Vortäuschung einer Straftat eingeleitet worden.

Es gibt keine Zeugen

Eigenen Angaben zufolge war der 18-Jährige, der in Wismar studiert, am Montag vergangener Woche in der Hansestadt von drei unbekannten, der rechten Szene angehörenden Männern angegriffen , als „schwule Kommunistensau“ beschimpft und mit einem Messer mehrfach verletzt worden. Erst am Tag darauf aber und nachdem er bei einem Arzt war, erstattete er über das Internetportal der Polizei Anzeige. Zeugen der Tat gab es nicht.

Kommentar:
  • Wismar: Linken-Politiker wurde niedergestochen



Brick Wall

Geiselnahme in einem Einkaufszentrum in Bagdad forderte mehrere Tote

In der irakischen Hauptstadt haben Bewaffnete acht Menschen bei einem Angriff auf ein Einkaufszentrum getötet - 22 weitere Menschen wurden verletzt. Zudem wurden mehrere Geiseln genommen.
© REUTERS/ Stringer/Files
Bei einer Geiselnahme in einem Bagdader Einkaufszentrum sind am Montag mindestens acht Menschen getötet worden. Die Angreifer hätten noch weitere Menschen in ihrer Gewalt und trügen vermutlich Sprengstoffgürtel, teilte die irakische Polizei mit. Demnach stürmten die Männer wild um sich schießend das Einkaufszentrum im Osten der Hauptstadt, nachdem sie zuvor auf der Straße eine Autobombe gezündet hatten. Laut Krankenhauskreisen wurden mindestens 14 Menschen verletzt. Zudem seien Medienberichten zufolge bis zu 75 Geiseln genommen worden.

Nach Angaben der Polizei handelt es sich um ein vier- oder fünfstöckiges Gebäude im Geschäftsviertel al-Dschadida im Osten der Hauptstadt, wo mehrheitlich Schiiten leben. Nach Angaben des Innenministeriums kontrollieren die Angreifer das gesamte Einkaufszentrum, sie hätten auch Männer auf dem Dach postiert. Zunächst bekannte sich niemand zu der Geiselnahme; eine Polizeiquelle vermutete aufgrund der Kleidung der Angreifer, dass es sich um Mitglieder der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat handele.

cvh/AFP

Kommentar:


Magnify

Auseinandersetzung zwischen Flüchtlingen in Eichstätt

© dpa
Der 19-Jährige verletzte sich selbst mit einer Rasierklinge. Wenige Stunden zuvor hat es dort noch einen anderen Vorfall gegeben

Montagmittag kam es in der Flüchtlingsunterkunft in der Burgstraße zu dem Polizeieinsatz. Gegen 12.30 Uhr bedrohte dort ein 19-jähriger Mann aus Syrien verbal mehrere Flüchtlinge und kündigte an, eine Bombe legen zu wollen. Da der 19-Jährige mit einer Rasierklinge hantierte und sich damit selbst am linken Oberarm verletzte, wurde er in Gewahrsam genommen.


Kommentar: Die Flüchtlinge kommen aus Kriegsgebieten und könnten unter anderem schwer traumatisiert sein.


Anschließend wurde er in die Psychiatrie des Klinikums Ingolstadt eingewiesen. Dritte wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. "Als Grund für seinen Aussetzer gab der 19-Jährige fehlende Finanzmittel an", meldet Eichstätts Polizeichef Heinz Rindlbacher.

Kommentar: Die Medien konzentrieren sich momentan nur auf die negativen Meldungen, was in Flüchtlingsheimen geschieht.