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Di, 28 Mär 2017
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Das Kind der Gesellschaft
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Heart - Black

Schon wieder brutale Gewalt am Alex in Berlin: Geschlagen und mit Messer schwer verletzt

Polizeimeldung vom 09.05.2015/Berlin-Mitte, Nr.1124
© picture alliance / ZB
Mit einem Messer wurde in der vergangenen Nacht ein Mann in Mitte schwer verletzt. Nach bisherigen Ermittlungen war ein 25-Jähriger gegen 2 Uhr mit seinem 24-jährigen Freund in der U-Bahn der Linie 2 unterwegs, als sie aus einer Personengruppe heraus angepöbelt wurden. Die Gruppe folgte den späteren Opfern, als diese am U-Bahnhof Klosterstraße ausstiegen. Hier schlugen und traten zwei Männer der acht bis neun-köpfigen Personengruppe auf den 25-Jährigen ein.

Gear

Massenmord in Gemeinde Würenlingen, Schweiz - Vermutlich 5 Tote

Bei einer Schießerei in der Schweizer Gemeinde Würenlingen sind in der Nacht mehrere Menschen getötet worden. Anwohner alarmierten die Polizei, die nur noch den Tod der Beteiligten feststellen konnte. Die Polizei spricht von einem außergewöhnlich schlimmen Verbrechen.
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© Markus Heinzer/newspictures
Anwohner hörten kurz nach 23 Uhr Schüsse, dann ging alles sehr schnell. In der Schweizer Gemeinde Würenlingen im Kanton Aargau nahe der deutsch-schweizerischen Grenze sind in der Nacht zum Sonntag mehrere Menschen bei einer Schießerei getötet worden.

Es seien drei Schüsse gefallen, sagte ein Anwohner zur Schweizer Zeitung 20min.ch. Anwohner berichteten, dass es insgesamt fünf Todesopfer gab, darunter drei Mitglieder einer Familie, der Sohn einer Nachbarsfamilie und eine weitere Person. Die Polizei machte bisher keine Angaben zur genauen Zahl der Getöteten. Ein Augenzeuge sagte zu Blick.ch: "Schreie habe ich keine gehört."

TV

Eingeschläfert, betäubt und desinteressiert? Deutschlands Bürger im "Lullerland"

Was muß in diesem Land eigentlich noch alles passieren, damit Otto Normalverbraucher endlich erkennt, daß er schon lange nicht mehr in einer Demokratie lebt? Nicht allein, daß Wolfgang Schäuble, der Finanzminister der Verwaltungseinheit BRD, bereits vor Jahren verkündet hat, daß Deutschland seit dem 08. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt souverän gewesen, und es auch bis heute nicht ist.


Kommentar: Im Lullerland bzw. Westernland ist die Hölle los:
© SOTT
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke

Nein, auch die Skandale der letzten Monate, angefangen mit PEGIDA, LEGIDA, HoGeSa, der Initiierung, Unterstützung und Durchführung des Putsches in der Ukraine. Die wiederholten Abhörskandale des BNDs und der NSA, welche zweifelsfrei dem letzten Bürger klar gemacht haben sollten, wo der Bürger in diesem Land steht.

Jetzt kommt auch noch der Skandal mit den Scheiß- äh Schießprügeln der Bundeswehr, dem G36 hinzu, und die sogenannte Regierung schiebt sich untereinander die Schuld zu, keiner will für irgendwelche Fehler die Verantwortung übernehmen, und dann reden die über Wiederwahl. Mal ganz ehrlich, wie blöd oder desinteressiert kann, muß ein Volk sein, wenn dieses denen da oben alles durchgehen läßt?


Kommentar: Geht man von Bob Altemeyers Forschungen über autoritäre Mitläufer aus, so machen diese etwa die Hälfte der Weltbevölkerung aus. Es handelt sich um Menschen, die kritiklos den Autoritäten folgen. Mehr darüber hier. Demnach ist es sehr fraglich, ob dieser Teil der Menschen überhaupt jemals ein Interesse daran entwickeln wird, was sich jenseits ihrer unmittelbaren Umgebung abspielt. Sieht ganz so aus, als fiele - wie immer in der Geschichte - die Verantwortung und Arbeit auf den denkenden Teil der Menschheit, um die Möglichkeit einer positiven Veränderung real zu machen.


Pistol

Jedes Jahr sterben über eine halbe Million Menschen durch Waffengewalt

Eine in Genf veröffentlichte Studie zeigt erschreckende Zahlen: Über eine halbe Million Menschen sterben jährlich durch Waffengewalt. Kriegerische Auseinandersetzungen sind dabei jedoch nur für einen kleinen Teil verantwortlich.
Insgesamt 77.000 Tote sind durch kriegerische Handlungen zu beklagen, ganze 377.000 Todesfälle hingegen durch vorsätzliche Tötungen. 42.000 Menschen starben durch fahrlässigen oder nicht beabsichtigten Waffeneinsatz, 19.000 bei Polizeieinsätzen. Dies ist die Bilanz der Studie "Globale Bürde Waffengewalt" des UNO-Entwicklungsprogramms (UNDP) und der in Genf ansäßigen Organisation Small Arms Survey (OSAS).

Im Laufe der letzten Jahre ist die Zahl der Getöteten zwar rückläufig, dennoch nach wie vor erschreckend hoch. In den Jahren 2004 bis 2009 starben jährlich im Schnitt 526.000 Menschen durch Waffengewalt, im Durchschnitt der Jahre 2007 bis 2012 lag diese Zahl bei 508.000.

Kommentar:


Cell Phone

Technische Ursache? Hubschrauberabsturz in Pakistan - Mehrere Tote

Beim Absturz eines Militärhubschraubers im Norden Pakistans sind mindestens sechs Menschen getötet worden, darunter die Botschafter von Norwegen und den Philippinen. Die Taliban erklärten, sie hätten den Helikopter abgeschossen - in der Hoffnung, den Premier zu treffen.
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Beim Absturz eines Militärhubschraubers im nordpakistanischen Himalaya-Gebirge sind mindestens sieben Menschen getötet worden, darunter die Botschafter Norwegens und der Philippinen. Auch die Ehefrauen des malaysischen und des indonesischen Botschafters, die beiden Piloten und ein Bordtechniker seien bei dem Absturz am Freitag im Nalta-Tal gestorben, teilte die Armee mit. Unter den Verletzten seien die Botschafter Polens, der Niederlande, Rumäniens, Südafrikas, Malaysias und Indonesiens.

Keine offizielle Bestätigung für den Abschuss

Die pakistanischen Taliban (TTP) teilten mit, sie hätten den Hubschrauber abgeschossen. Eigentliches Ziel des Angriffs sei Premierminister Nawaz Sharif gewesen. Dieser habe aber überlebt, weil er in einem anderen Helikopter unterwegs gewesen sei.

Christmas Tree

Airbus A400M in Spanien abgestürzt

In der Nähe der andalusischen Stadt Sevilla ist ein militärisches Transportflugzeug vom Typ Airbus A400M abgestürzt. Drei Menschen starben, zwei weitere überlebten.
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© Julio Munoz/EPA/dpa
Ein militärisches Transportflugzeug vom Typ Airbus A400M ist in Spanien abgestürzt. Dies meldete die staatliche Nachrichtenagentur Efe und berief sich auf Militärkreise. An Bord waren acht bis zehn Menschen, wie Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy mitteilte. Drei Besatzungsmitglieder seien gestorben, zwei weitere seien schwer verletzt, teilten die Rettungskräfte mit. Ein Besatzungsmitglied werde vermisst. Das Unglück ereignete sich nahe eines Flughafens bei Sevilla.

Dort werden die Transportflugzeuge montiert und getestet, ehe sie an die Luftstreitkräfte diverser Staaten übergeben werden. Die Maschine sei zu einem Testflug gestartet, hieß es. Sie stürzte unmittelbar nach dem Start aus unbekannter Ursache ab und zerschellte auf dem Boden.

Zuvor soll die Maschine technische Probleme gemeldet haben und kurz darauf einen Notruf abgesetzt haben. Die Unfallursache ist noch unklar. Es war der erste Absturz eines Transporters dieses neuen Typs. Auf dem Flughafen nahe der andalusischen Stadt wurde der Flugbetrieb eingestellt.

Kommentar: Absturz eines Segelfliegers in Leipzig - Pilot erliegt seinen schweren Verletzungen


House

Keine Beachtung vom Staat: 2.6 Millionen Kinder werden benachteiligt

Für 2,6 Millionen Kinder aus Hartz IV-Familien sind Reisen, Kinobesuche oder neue Kleidung nicht selbstverständlich. Das zeigt die aktuelle Armutsstudie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung.
© Colourbox
Die staatliche Unterstützung für arme Familien orientiert sich nach einer Studie zu wenig am Bedarf der Kinder. Sie werde ihren Bedürfnissen deshalb oft nicht gerecht, heißt es in der Daten-Auswertung des Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, über die der Spiegel berichtet. Demnach müssen die 2,6 Millionen Kinder in Hartz IV-Familien in Deutschland auf vielen verzichten, was Selbstverständlich erscheint.

Die Untersuchung zeigt eine deutliche Benachteiligung von Kindern der einkommensschwachen Familien gegenüber denen aus Familien in gesicherten finanziellen Verhältnissen. Demnach machen drei Viertel (76 Prozent) der Kinder aus Hartz-IV-Familien noch nicht einmal eine Woche Urlaub im Jahr; bei Kindern in gesicherten Verhältnissen sind es nur 21 Prozent.

Kommentar:
© SOTT
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke
Hartz IV ist ein allgemeines Armutszeugnis für unsere Gesellschaft und handelte nie im Interesse der Betroffenen, d.h. für den normalen Bürger. Diese Desinteresse könnte Psychopathen an der Macht widerspiegeln, da Psychopathen kein Mitgefühl empfinden.


Book 2

Mann in Berlin attackiert: Erst mit Messer, dann schmissen sie ihn auf die Gleise

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© Lukas Schulze/DPA
An einem U-Bahnhof verfolgten die Täter den Mann und schlugen auf ihn ein
Erst rammten sie ihm ein Messer in den Bauch, dann stießen sie ihn aufs Gleis: Acht Unbekannte haben einen 25-Jährigen in einem Berliner U-Bahnhof schwer verletzt. Der Mann musste notoperiert werden.

Ein 25-Jähriger ist in einem Berliner U-Bahnhof von mehreren Unbekannten schwer verletzt und auf die Gleise gestoßen worden. Die Angreifer schlugen und traten den jungen Mann am frühen Samstagmorgen. Einer von ihnen stach ihm dann mit einem Messer in den Bauch, wie die Polizei mitteilte. Dann stießen sie ihn auf die Gleise der Station Klosterstraße.

Zuvor hätten die etwa acht Unbekannten den jungen Mann und dessen Begleiter in der U-Bahn angepöbelt. Am Bahnhof nahe dem Alexanderplatz folgte die Gruppe den beiden und attackierte den 25-Jährigen. Sein ein Jahr jüngerer Bekannter, der unverletzt blieb, zog ihn aus dem Gleisbett. Das Opfer wurde noch am Bahnsteig medizinisch versorgt und später im Krankenhaus notoperiert. Die Täter flohen unerkannt. Die Polizei sicherte am Bahnsteig Beweismittel. Die Hintergründe der Tat waren unklar.

DPA

Kommentar: Eine kleine Sammlung aus den letzten Jahren:


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Wilderei in Tansania eskaliert - 65.000 Elefanten abgeschlachtet

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© Reuters
Elefant mit Nachwuchs (Aufnahme aus Kenia): Immer mehr getötete Tiere
Artenschützer sprechen von einer "neuen Eskalationsstufe der Wilderei": Die Zahl der Elefanten in Tansania wurde nach Informationen des SPIEGEL in nur fünf Jahren dramatisch dezimiert. Die Regierung verheimlicht die Zahlen.

Tierschützer berichten von einem Massaker an Elefanten in Tansania: In dem ostafrikanischen Land ist die Zahl der Dickhäuter seit 2009 um rund 65.000 Tiere gesunken - das entspricht 60 Prozent der Gesamtpopulation. Diese Daten gehen aus Erhebungen des Tanzania Wildlife Research Institute hervor, die dem SPIEGEL vorliegen und seit Monaten von der tansanischen Regierung unter Verschluss gehalten werden.

Im Ruaha-Rungwa-Gebiet sind die Bestände besonders drastisch eingebrochen. Dort nahm die Population allein seit 2013 von 20.000 auf 8500 Exemplare ab. Als Hauptursache wird der Handel mit Elfenbein gesehen. "Wir erleben eine neue Eskalationsstufe der Wilderei", sagt Daniela Freyer von der Artenschutzorganisation Pro Wildlife. "Die tansanische Regierung hält die Daten zurück, um es sich nicht mit der internationalen Gebergemeinde zu verscherzen, und suggeriert gleichzeitig, alles für die Elefanten zu tun", sagt sie.

Das afrikanische Land hat sich verpflichtet, seine einheimischen Elefanten zu schützen, und erhält dafür Entwicklungshilfe in Millionenhöhe - auch aus Deutschland und der EU. Erst Anfang April hatte die zuständige Überwachungsgruppe der EU Entwarnung für Tansanias Elefanten gegeben.

Weil sich die Bestände erholt hätten, so die Scientific Review Group, dürften auch in diesem Jahr wieder bis zu 200 Stoßzähne als Jagdtrophäen in die EU importiert werden. Freyer: "Die EU hat grünes Licht gegeben, ohne die neuen Zahlen aus Tansania anzufordern."

Bulb

Das Leben in der "Filter-Blase" - Mit Facebook auf dem Weg in die Ignoranz?

Von sozialen Algorithmen manipuliert? Schon länger wird befürchtet, dass Facebook und Co eine "Filter-Blase" um ihre Nutzer erzeugen - sie zeigen ihm nur das, was er sehen will. Ob das stimmt, haben nun US-Forscher untersucht. Ihr Ergebnis: Die Algorithmen haben - zumindest noch - einen eher geringen Einfluss auf die Meinungsvielfalt der Posts. Viel entscheidender ist dagegen der Freundeskreis, wie die Forscher im Fachmagazin "Science" berichten. Grund zur völligen Entwarnung ist dies aber nach Ansicht anderer Wissenschaftler nicht.

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Schirmen uns soziale Netzwerke von unliebsamen Ansichten ab?
Wenn wir soziale Medien wie Facebook oder Twitter nutzen, sehen wir einen auf uns zugeschnittenen Ausschnitt der Welt. Ausgeklügelte soziale Algorithmen zeigen uns die Posts und Nachrichten zuerst, die unseren Vorlieben entsprechen und auch Google listet Suchergebnisse basierend auf unserem vergangenen Suchverhalten. "Der Kontakt mit Nachrichten oder anderer Information wird immer stärker durch soziale Netzwerke und Personalisierung bestimmt", erklären auch Eytan Bakshy vom Facebook-Forschungszentrum in Menlo Park und seine Kollegen.