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So, 24 Sep 2017
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Das Kind der Gesellschaft
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Verfall der Gesellschaft: Sohn schlägt Mutter krankenhausreif

© dpa/F. Leonhardt
Symbolbild
Berlin - Ein 19-Jähriger hat im Streit so heftig auf seine Mutter eingeschlagen, dass diese in Lebensgefahr schwebt. Der junge Mann habe seiner Mutter am Donnerstag in ihrer Wohnung in Berlin-Weißensee mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen, teilte die Polizei am Freitag mit. Als die 44-Jährige bewusstlos zusammenbrach, alarmierte er selbst die Rettungskräfte. Der Notarzt habe die Frau wiederbeleben müssen, hieß es weiter. Sie wurde auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht. Ihr Zustand war den Angaben zufolge auch am Folgetag weiterhin kritisch. Der 19-Jährige wurde festgenommen und sollte noch am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. Weshalb Mutter und Sohn in Streit gerieten, war zunächst unklar.

Kommentar:


Yoda

Widerstand gegen Grenzbau in Österreich: Ehemaliger Politiker weigert sich

Der geplante Zaun im österreichischen Spielfeld wird ein acht Meter langes Loch haben. Ein Ex-Politiker will nicht, dass auf seinem Grund und Boden ein Zaun gebaut wird. Die Polizei will die Lücke nun bewachen.
© dpa
Der Zaun im österreichischen Spielfeld, der gegen den Flüchtlingszustrom aufgestellt werden soll, wird ein 8,1 Meter langes Loch haben. Der Grund: Ein ehemaliger Politiker verweigert den Bau auf seinem Privatgrundstück. Die Grenzpolizei gibt sich gelassen und will den Bereich mit Beamten überwachen. Bei dem Politiker handelt es sich um den Grazer ÖVP-Stadtrat Helmut Strobl.

Strobl hält den Zaunbau für reinen Aktionismus, um die Bürger zu beruhigen. „Die ganze Zaunidee ist auf Steirisch gesagt rausgschmissenes Geld“, zitiert Der Standard den Ex-Politiker. Kein Flüchtling hatte ein Interesse daran, illegal einzureisen. Der vorangegangene Durchbruch der Flüchtlinge fand nur statt, weil es schlichtweg zu wenig Busse gab, meint er.

Kommentar:


Bomb

Nach Schatzsuche: Mutter und Sohn transportieren Weltkriegsbombe mit Motorroller durch Stadt

Diese Idee war lebensgefährlich! Weil ihr Sohn eine Bombe gefunden hat und sich nicht sicher ist, fährt eine Mutter ihn samt Bombe mit dem Motorroller zur Feuerwehr. Was dann passiert, war für beide ein Schock.
© Wikipedia / Geri und Freki
Manche Mutter-Sohn-Erlebnisse verbinden für immer. Doch was sich eine Frau und ihr Sprößling in Frankfurt am Main geleistet haben, war nicht nur für sie extrem gefährlich. Die beiden haben eine Bombe auf ihrem Motorroller durch ganz Frankfurt transportiert. Wie kam es überhaupt dazu?

14-Jähriger findet Weltkriegsbombe

Der 14-jährige Quentin war laut Bild-Zeitung in den Herbstferien mit einem Metalldetektor auf Schatzsuche. Und siehe da: In einem Wald nahe Hanau-Wilhelmsbad schlug das Gerät Alarm. Der Junge grub seinen vermeintlichen Schatz aus und nahm ihn sorglos mit nach Hause. Erst nach Wochen untersuchte er seinen Fund. Nach einem Abgleich mit Fotos aus dem Internet war klar: Er hat eine funktionsfähige Stabbrandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Sicher war er sich jedoch nicht. Also wollte er bei der Feuerwehr Gewissheit.

Kommentar:
  • Alte Brandbombe wird ins Polizeirevier gebracht - Evakuierung



Pistol

Privates Waffenlager in Solms ausgehoben - Sprengstoff und Handgranaten

© dpa
Solms/Wetzlar - In einer Garage im mittelhessischen Solms hat die Polizei ein großes Waffenlager entdeckt. Ein Mann soll dort 30 bis 40 Waffen, Handgranaten, etwa 25 Kilo Sprengstoff und Munition gehortet haben, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Wetzlar berichtete. Er bestätigte damit Medienberichte. Das Lager war nach einem anonymen Hinweis am Mittwoch ausgehoben worden. Die Ermittler gehen nicht von einem terroristischen Hintergrund aus und vermuten, dass es sich bei dem Mann um einen Waffennarr handelt. Dieser sollte am Donnerstagmittag vor den Haftrichter kommen. Ermittelt wird wegen Verstößen gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz.

(dpa/lhe)

Eye 2

Kindesmissbrauch in Rotherham: Haben die Behörden aus "politischer Korrektheit" weggeschaut oder steckt mehr dahinter?

Seit Jahren quälen Skandale über sexuellen Missbrauch von Kindern die Briten. Ein Prozess im nordenglischen Rotherham reißt alte Wunden auf. Hat falschverstandene "politische Korrektheit" dazu geführt, dass die Behörden wegsahen?

© Alfonso Cacciola/Getty Images
Das nordenglische Rotherham ist zum Inbegriff von Kindesmissbrauch im Vereinigten Königreich geworden. Sechs Männer und zwei Frauen stehen wegen sexueller Ausbeutung von Kindern vor Gericht.

Der Prozess, der mindestens sieben Wochen dauern soll, begann schleppend am Montag. Es ging zunächst um Verfahrensfragen, die Stunden in Anspruch nahmen.

Doch was in den nächsten Wochen und Monaten zum Vorschein kommen soll, dürfte nicht nur für die Opfer zu einem schmerzhaften Prozess werden.

Die Vorwürfe sind heftig: 1.400 Kinder und Jugendliche sollen zu Opfer von Vergewaltigern und Schleusern geworden sein - so zumindest ein unabhängiger Bericht der Professorin Alexis Jay.

Doch es sind nicht nur die Zahlen, die schockieren.

Es sind die Taten, die abstoßen: Eine Bande von Männern mit Wurzeln in Pakistan soll jungen Mädchen, meist aus extrem sozialschwachen Verhältnissen, als billige Prostituierte missbraucht haben.

Elfjährige Kinder seien mit Schnaps und billigen Geschenken gefügig gemacht worden, betrunkene Erwachsene dann über sie hergefallen.

Kommentar: Der systematische Missbrauch von Kindern ist mittlerweile endemisch in der (westlichen) Gesellschaft. Immer wieder scheint der Opferschutz zu versagen, während der Täterschutz problemlos zu funktionieren scheint, besonders wenn es sich bei den Tätern um Mitglieder der sogenannten Eliten handelt. Immer wieder zeigt sich, dass die Spitze unserer Gesellschaft von Psychopathen gebildet wird, denen menschliches Leid im besten Fall egal ist und im schlimmsten Fall noch Freude bereitet. Das Resultat sind zerstörte Leben, Existenzen und Seelen. Es ist höchste Zeit, hinzusehen und solche Zustände nicht länger zu tolerieren - denn solange sie anhalten, ist kein Kind sicher. Sicher sind nur die Täter, wenn die Mehrheit der Menschen die Realität verleugnet und wegsieht.

Hier eine Zusammenstellung weiterführender Artikel: Und frühere Artikel über Kindesmissbrauch in Großbritannien:


Sherlock

Weitere anonyme Drohung: Air-France Maschine muss in Montreal zwischenlanden

Auf dem Weg nach Paris musste ein Flugzeug der Gesellschaft Air France in Montréal notlanden. Vorher hatte es eine anonyme Drohung gegeben. Schon am Montag musste ein deutsches Condor-Flugzeug wegen einer Drohung umgeleitet werden.
Nach einer anonymen Drohung ist ein Flugzeug von Air France auf dem Weg von San Francisco nach Paris nach Kanada umgeleitet worden. Dies habe die Besatzung "vorsichtshalber" nach der "anonymen Drohung" entschieden, teilte die französische Fluggesellschaft am Dienstag in Paris mit. Der Flug AF083 sei daher zum Flughafen von Montréal in Kanada umgeleitet worden. Die Maschine sowie die Passagiere und deren Gepäck würden nun von den Sicherheitsbehörden geprüft. Die Kontrollen dauerten am Morgen (MEZ) noch an.

Fluggesellschaften nach Absturz über Sinai vorsichtig

Erst am Montag war ein Flugzeug der deutschen Fluggesellschaft Condor wegen eines Bombenalarms auf dem Wegvon Berlinnach Hurghada in Ägyptenin Budapestnotgelandet. Bei einer Durchsuchung der Maschine wurden aber weder Sprengstoff noch Bomben-Teile gefunden.


Kommentar: Zum Absturz der russischen Passagiermaschine können Sie die folgenden Artikel lesen:


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Air France macht nach Anschlägen Umsatzeinbußen

Air France-KLM muss im November Einbußen von 50 Millionen Euro hinnehmen. Wegen der Pariser Anschläge wollten weniger Menschen von und nach Paris fliegen. Auch die französische Konjunktur ist von den Attentaten betroffen.
Nach den Anschlägen vom 13. November sind nach Angaben der Fluggesellschaft Air France-KLM weniger Menschen von und nach Paris geflogen - mit negativen Folgen für die Zahlen des Unternehmens. Die Einbußen im November beziffern sich demnach auf rund 50 Millionen Euro.

Was die Fluggastzahlen für das Gesamtunternehmen - Air France, KLM und Transavia - angeht, gab es im November allerdings ein Plus um 0,8 Prozent auf 6,5 Millionen Fluggäste, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die Sitzauslastung verbesserte sich um 0,6 Prozentpunkte auf 82,6 Prozent.

Kommentar:


Attention

Explosion an Bushaltestelle in Moskau - Drei Verletzte

Mindestens drei Menschen sind am späten Montagabend bei einer Explosion an einer Bushaltestelle im historischen Zentrum Moskaus verletzt worden. Nach polizeilichen Angaben mussten zwei von ihnen in ein Krankenhaus gebracht werden.
© Sputnik/ Ewgeni Biyatov
Alle Betroffenen seien durch Glassplitter verletzt worden. Die selbstgebastelte „Bombe“ habe eine Sprengkraft von etwa 50 Gramm TNT gehabt. Die Motive der Tat seien noch nicht klar, hieß es.


Kommentar: Jemand ist scheinbar sehr daran interessiert auch die Bevölkerung und Regierung in Russland in Angst zu versetzen:


Arrow Down

Gesellschaftsfähigkeit des Rechtspopulismus nimmt in Europa zu - keine Empathie für Flüchtlinge


Kommentar: Eine sehr beunruhigende Entwicklung nimmt ihren Fortgang, die ihren sichtbaren Anfang im Februar 2014 in der Ukraine verzeichnet und die sich infolge der Flüchtlingskrise und Ereignisse wie der jüngsten Anschläge in Paris verschärft.


Berlin - Viele Parteien in Europa wollen mit ihrer Politik gegen Flüchtlinge punkten, so auch die rechtsextreme Front National (FN) in Frankreich unter ihrer Chefin Marine Le Pen. Eine kurze Übersicht über Wahlerfolge von rechten oder rechtspopulistischen Parteien:

© dpa-infocom GmbH / Foto: Stringer


Die rechtsextremistische Partei Goldene Morgenröte ist drittstärkste Kraft im griechischen Parlament.
Viele Parteien in Europa wollen mit ihrer Politik gegen Flüchtlinge punkten, so auch die rechtsextreme Front National (FN) in Frankreich unter ihrer Chefin Marine Le Pen. Eine kurze Übersicht über Wahlerfolge von rechten oder rechtspopulistischen Parteien:

POLEN: Die nationalkonservative Partei Recht und Gerechtigkeit (Pis) ging aus der Parlamentswahl am 25. Oktober als Siegerin hervor. Sie hatte im Wahlkampf vor Integrationsproblemen gewarnt und sich gegen die Aufnahme muslimischer Flüchtlinge ausgesprochen.

ÖSTERREICH: Die rechte FPÖ von Heinz-Christian Strache sammelt seit Jahren erfolgreich Protestwähler ein, die Flüchtlingskrise hat diese Tendenz verstärkt. Bei der Landtagswahl in Wien im Oktober wurde die FPÖ zweitstärkste Kraft, landesweite Umfragen sehen sie bei etwa 33 Prozent, gut zehn Punkte vor den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP.

Kommentar: Mehr über die Zunahme rechter und totalitärer Tendenzen, vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise:


Dominoes

Schlechtes Vorzeichen mit Dominoeffekt? Rechtsgerichtete Front National gewinnt 30% der Stimmen bei französischen Regionalwahlen

© Reuters
Unterstützer der Front National in der Côte d'Azur nach Bekanntgabe der ersten Ergebnisse
Die als rechtsextrem geltende Front National (FN) hat bei den Regionalwahlen in Frankreich über 30 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen können. Die Wahl gilt als Stimmungsbarometer für die 2017 anstehenden Präsidentschaftswahlen. Politikanalysten warnen vor einem Dominoeffekt dieser Wahl für die gesamte EU. Sinnbildlich für den Ausgang der Wahl war auch der vergebliche Versuch des französischen Präsidenten Hollandes, seinen Stimmzettel in die Urne zu werfen.


Kommentar: Die Zunahme der Stimmen für die rechtsgerichtete National Front dürfte den jüngsten Anschlägen von Paris zu verdanken sein. Infolge von Verunsicherung und Angst sehnen sich viele Menschen nach dem "starken Mann" (oder in diesem Fall: der "starken Frau"), der ihnen so etwas wie (angebliche) Sicherheit gibt ...