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Mo, 21 Mai 2018
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Erste offizielle Beschwerde gegen WWF wegen Verwicklung in Gewalt und Misshandlung gegen indigene Völker

Survival International hat eine formelle Beschwerde über die Aktivitäten des World Wide Fund for Nature (WWF) in Kamerun eingereicht. Das ist das erste Mal, dass gegen eine Naturschutzorganisation mit einer Beschwerde bei der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) vorgegangen wird.
Eingeborene Baka-Pygmäen Kamerun
Das Verfahren wird normalerweise bei multinationalen Unternehmen angewandt. Die Beschwerde wirft dem WWF vor, in gewalttätige Misshandlungen und Landraub gegen die Baka-„Pygmäen“ in Kamerun verwickelt zu sein. Diese werden durch Anti-Wilderei-Einheiten begangen, die der WWF mitfinanziert und ausrüstet. Bevor er seine Arbeit in Kamerun aufnahm, machte sich der WWF keine Gedanken darüber, welche Auswirkungen diese für die Baka haben würde.

Infolgedessen trug der WWF zu schweren Menschenrechtsverletzungen bei und verstieß gegen die Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte der Indigenen Völker. Er unterstützt sowohl die Naturschutzgebiete auf dem Land der Baka, zu denen diese keine Zugangsrechte haben, als auch Anti-Wilderei-Einheiten.

Kommentar: Leider ist das bei Weitem kein Einzelfall. Sogenannte Hilfsorganisationen haben sich immer wieder als korrumpiert und betrügerisch herausgestellt. Was wir hier beobachten können, ist ein Paradebeispiel des Prozesses der Ponerologie. Jede Organisation, die sich nicht der Pathologie und Psychopathie voll bewusst ist, verfällt schnell der Ponerogenese. Ihre einstigen Werte (sofern sie vorhanden waren) werden zum genauen Gegenteil umgekehrt. Das Wichtigste ist, zu verstehen, dass nur das Verständnis dieses Vorganges es uns ermöglicht, Dinge wirklich zum Positiven verändern zu können.


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Arm trotz Arbeit: Armut in Deutschland hat historischen Höchststand erreicht

Armut in Deutschland ist ein Thema, das viele nicht wahrhaben wollen. Aber auch bei uns klafft die Schere zwischen denen, die viel Geld besitzen und denen, die gar keines haben, immer weiter auseinander.
Armut, Socken mit Löchern
© leicagirl / photocase.com
3,1 Millionen Erwerbstätige leben in Armut

Immer mehr Erwerbstätige können laut Statistischem Bundesamt kaum von ihrem Einkommen leben. Ende 2013 bezogen rund 3,1 Millionen Erwerbstätige ein Einkommen unterhalb der Armutsschwelle. Das waren 25 Prozent mehr als im Jahr 2008, als diese Zahl noch bei rund 2,5 Millionen lag. Demnach ergaben Haushaltsbefragungen, dass 379 000 der armutsgefährdeten Erwerbstätigen im Jahr 2013 ihre Miete nicht rechtzeitig bezahlen konnten.

417 000 verzichteten auf ein angemessenes Heizen, und 538 000 sparten beim Essen, indem sie nur jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit zu sich nahmen. Für rund jeden zweiten Betroffenen (1,5 Millionen) sei bereits ein einwöchiger Urlaubsaufenthalt im Jahr nicht bezahlbar gewesen. Fast 600 000 Betroffene hätten sich kein eigenes Auto leisten können. Als armutsgefährdet gilt dem Bericht zufolge, wer einschließlich aller staatlichen Transfers wie zum Beispiel Wohn- oder Kindergeld weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens erzielt. 2013 lag diese Schwelle in Deutschland bei 979 Euro netto im Monat.

Kommentar:


Family

Großer Teil der Teenager anfällig für psychische Störungen - Woran liegt das?

Magersucht, exzessiver Alkoholkonsum, Panikattacken: Teenager entwickeln besonders leicht psychische Störungen. Das hängt vor allem mit der Hirnentwicklung und mit gesellschaftlichen Faktoren zusammen.
magersucht,essstörung,psychische erkrankungen
© fotolia / Photographee.eu
Carina liegt auf dem Sofa und liest. Ab und zu greift sie zu einem Keks und beißt ganz vorsichtig ein winziges Stückchen der überhängenden Schokolade ab. Manchmal drückt sie bloß kurz die Zungenspitze dagegen. Stundenlang kann sich Carina mit dem Schokoladenkeks beschäftigen, manchmal knabbert sie tagelang daran.

Kommentar:


Pistol

Dummer Zufall? Polizei schoss auf falsche Person und verletzte sie schwer

Auf der Suche nach einem Kriminellen hat eine Spezialeinheit der Hamburger Polizei einen Pick-up gestoppt - und auf den Fahrer geschossen. Doch der Mann hatte genauso wenig mit dem Einsatz zu tun wie sein Beifahrer. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Schützen.
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© dpa/Michael-Günther Bölsche
Der Polizeieinsatz galt einem in Hamburg gesuchten Kriminellen, dann fiel ein Schuss, und ein anderer Mann wurde getroffen. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Schwerin gegen den Polizisten, der in Mecklenburg-Vorpommern einen 27-Jährigen angeschossen und lebensgefährlich verletzt hat.

Ein Mobiles Einsatzkommando (MEK) aus Hamburg hatte am Freitag im Ort Lutheran einen Pick-up-Wagen mit zwei Insassen gestoppt, um einen Haftbefehl gegen einen polizeibekannten Mann aus der Hamburger Rotlichtszene zu vollstrecken.

Der Gesuchte hatte eine Haftstrafe von zwei Jahren und acht Monaten wegen Körperverletzung nicht angetreten, wie ein Sprecher der Hamburger Staatsanwaltschaft am Samstag sagte.

Kommentar: Hoffentlich nahmen sich die Polizisten kein Beispiel an der US-amerikanischen Polizei:


Fire

Die Bauern in Griechenland haben die Nase voll - und legen Feuer vor Parlament in Athen

Griechenlands Bauern haben zum "Sturm auf Athen" aufgerufen. Anlass ist die Rentenreform. Es kommt zu Krawallen, Tränengaseinsatz - und dem Entzünden eines Feuers vorm Parlament.

Athen Riots
© Die Welt
Rund 2000 griechische Bauern jagen Polizisten mit Stöcken und bewerfen sie mit Steinen. Sie wollen die Reformen und Sozialkürzungen stoppen. Die Proteste rund um Athen werden immer gewaltsamer.
Die Proteste der Landwirte in Griechenland gegen neue Sparmaßnahmen haben am Freitag einen neuen Höhepunkt erreicht: Tausende Bauern trugen ihre seit mehr als zwei Wochen andauernden Proteste von den Provinzen in die griechische Hauptstadt Athen. Dabei haben Hunderte von ihnen versucht, das Landwirtschaftsministerium zu stürmen. Es kam zu schweren Krawallen.

Bereits am frühen Morgen kamen an Bord von Fähren Bauern aus Kreta und begaben sich zum Landwirtschaftsministerium. "Los für den großen Angriff", sagte im kretischen Dialekt einer der Anführer der Landwirte.

Mit geschnitzten Hirtenstöcken schlugen die Bauern auf die Polizisten ein. Es flogen Steine und Tomaten durch die Gegend.

Es dauerte nicht lange, und die Polizei setzte massiv Tränengas und Schlagstöcke ein. Nach Polizeiangaben wurden bei den Zusammenstößen zehn Beamte leicht verletzt. Mindestens fünf Menschen seien in Polizeigewahrsam genommen worden. An dem Gebäude des Landwirtschaftsministeriums sind erhebliche Schäden entstanden. Vorm Parlament wurde ein Feuer entzündet.

Zu heftigen Zusammenstößen zwischen Bauern und der Polizei ist es auch in zwei Vororten von Athen gekommen. Tausende Bauern wollten mit ihren Traktoren ins Stadtzentrum.

Kommentar: Die Stimmung in Griechenland verschlechtert sich zunehmend:


Question

Schlaraffenland Beamtentum: 6 Jahre einfach der Arbeit fern geblieben und doch bezahlt - und niemand hat es bemerkt

Ein Beamter in Spanien ist mehr als sechs Jahre lang nicht zur Arbeit erschienen, ohne dass es seiner Behörde aufgefallen wäre. Zu dieser Zeit bezog er jeden Monat sein Gehalt. Seine Abwesenheit fiel nach Medienberichten vom Freitag erst auf, als die Stadtverwaltung von Cádiz ihm für seine 20 Dienstjahre eine Plakette überreichen wollte.

spanish euro
© dpa
Ein spanischer Traum.
Die Stadt leitete ein Verfahren ein und verlangte von dem heute 69-Jährigen, der inzwischen pensoniert ist, die Rückzahlung des Nettogehalts eines Jahres in Höhe von 29 900 Euro. Ein Gericht bestätigte die Entscheidung und begründete dies, wie das Diario de Sevilla und El Mundo berichten, so: «Der Beamte erschien in der Zeit von 2004 bis 2010 nicht an seinem Arbeitsplatz und verrichtete keinerlei Arbeiten.»

Dass dies lange Zeit nicht auffiel, lag der Behörde zufolge an einer mangelhaften Abstimmung. Joaquín war von der Stadtverwaltung zu den Wasserwerken versetzt worden und sollte dort den Bau einer Kläranlage überwachen. «Im Rathaus glaubte man, er sei bei den Wasserwerken, und der Direktor der Wasserwerke wähnte ihn in der Stadtverwaltung», erläuterte der damalige Stadtrat José Blas Fernández.

Kommentar: So etwas ist nur in einem Beamtenapparat möglich, bei dem es vorrangig darum geht, für möglichst wenig Arbeit, möglichst viel Bezahlung zu erhalten. Wahrlich ein Zeichen der Zeit.


Question

Bad Aibling: Polizei und Bahn bestätigen nicht, dass Notrufe gesendet wurden

Laut einem Bericht des "Spiegel" soll der zuständige Fahrdienstleiter vor dem Zugunglück einen Notruf an beiden Lokführer abgesetzt haben. Die Bahn will sich derzeit nicht zu dem Bericht äußern.

stellwerk bad aibling
© dpa
Bad Aibling- Der diensthabende Fahrdienstleiter im Stellwerk von Bad Aibling hat nach Informationen des Magazins Der Spiegel versucht, die aufeinander zurasenden Züge per Notruf noch zu stoppen. Er habe kurz hintereinander über Sprechfunk zwei Notrufe abgesetzt und dafür ein spezielles Mobilfunknetz der Bahn mit einer Notruffunktion genutzt. Eine Polizeisprecherin sagte auf Anfrage, dazu lägen ihr keine Informationen vor.

Dem Spiegel zufolge erreichte der erste Notruf die Lokführer wohl kurz vor dem Zusammenstoß der Regionalzüge am Dienstag zwischen Holzkirchen und Rosenheim. Der zweite Notrufversuch sei offensichtlich nach der Kollision erfolgt.

Kommentar:


Cards

Weiterer Zeugenbericht aus Bad Aibling: "Der Zug fuhr früher los als sonst"

Stefano K. (24) aus Bruckmühl und Patrick B. (31) aus Rosenheim saßen am Dienstagmorgen in den Unglückszügen. Sie haben überlebt. „Die Aufenthaltsdauer in Kolbermoor war diesmal kürzer als sonst“, berichtet der Rosenheimer.
Zugunglück Bad Aibling
© picture alliance / dpa
Bad Aibling - Es gibt viele Geschichten, die nach der Tragödie von Bad Aibling die Runde machen - manche haben den Konjunktiv und den Zufall als roten Faden. Sie erzählen von Menschen, die normalerweise in den Unglückszügen gesessen wären - wenn sie am Dienstag nicht das Auto genommen hätten oder krank gewesen wären.

Bei Stefano K. ist es umgekehrt. Er wäre nicht im Unglückszug gesessen, wenn er früher dran gewesen wäre. Der Maler und Lackierer fährt immer von der Haltestelle Hinrichssegen mit dem Meridian zur Arbeit nach Rosenheim, verpasst aber am Dienstag den Zug um 6.04 Uhr. So steigt er erst um 6.33 Uhr ein.

Eine Viertelstunde später plötzlich der furchtbare Knall, das Licht geht aus. „Um mich herum sind die Menschen herumgeflogen. Da war überall Blut. So viele Menschen haben geblutet“, berichtet der junge Vater eines sieben Monate alten Buben. Auch ihn selbst hat es erwischt. Stefano K. wird gegen Armlehnen, Metallstangen und Trennscheiben geschleudert, als die Züge in einander rasen.


Kommentar: Einem anderen Bericht zufolge von Stefano K. ging vorher die Notbremse, hat der Zugführer die Notrufe des Fahrdienstleiters vernommen, oder sehr gut reagiert?


Kommentar:


Bell

Zeugenbericht von dem Zugunglück in Bad Aibling

Bad Aibling - Das Zugunglück bei Bad Aibling hat zahlreiche Todesopfer gefordert. Stefano K. überlebte - und sah die anderen sterben. Sein trauriger Augenzeugenbericht aus dem Meridian.

plettenberg

Verletzt, aber am Leben: Stefano K. (24) hat das Unglück überlebt. Er war im Zug Richtung Rosenheim.
Stefano K. (24) atmet schwer. Immer wieder versagt ihm die Stimme. „Ich hatte einen Riesen-Schutzengel.“ Der junge Mann aus Bruckmühl stöhnt, keucht leise - seine gebrochene Rippe schmerzt beim Atmen. Aber Stefano K. lebt. Er war Dienstagfrüh im Zug nach Rosenheim. „Da war überall Blut. So viele Menschen haben geblutet.“ Wenige Stunden nach dem Unglück spricht er in der tz über den schrecklichen Unfall. Ein Bericht aus dem Inneren des Todes-Zuges.

Stefano K., Vater eines sieben Monate alten Sohnes, arbeitet als Maler und Lackierer in Rosenheim. Er ist spät dran an diesem Dienstagmorgen, den Zug um 6.04 Uhr hat er verpasst. Um 6.33 Uhr steigt er an der Haltestelle Hinrichssegen in den Meridian. Es sind noch Sitzplätze frei, aber K. steht lieber. Für gewöhnlich steckt er sich jetzt die Kopfhörer ins Ohr, aber heute hat er sie zuhause vergessen. Gedankenverloren sieht er aus dem Fenster und döst vor sich hin. Der Zug fährt los.

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Syrischer Künstler bedankt sich bei Putin mit einer Büste des getöteten russischen Piloten

Syrien Pilot Statue
© Screenshot: Video unten...
Der syrische Maler und Bildhauer Iyad Bila hat eine Büste des russischen Piloten Oleg Peschkow angefertigt, der im November 2015 beim Abschuss des russsischen Kampfjets Su-24 durch die Türkei ums Leben kam. So will der Maler Russland dafür danken, dass es im fünfjährigen Krieg „dem syrischen Volk beisteht“.


„Das ist eine Botschaft an den russischen Präsidenten Putin, eine friedliche Botschaft aus Syrien, um ihm für seinen Beistand dem syrischen Volk im Kampf gegen die Terroristen zu danken. Das ist auch eine kulturelle Botschaft, und manchmal kann die Kultur in einem Krieg vieles bewirken, sogar mehr als Waffen. Diese Statue ist meine Art, der Welt zu sagen, dass es in Syrien auch Intellektuelle gibt, die auf der Seite ihrer Heimat stehen“, so Bilal.

Am 24. November wurde ein russischer Frontbomber vom Typ Su-24 durch eine Luft-Luft-Rakete von einem türkischen F-16-Kampfjet über syrischem Gebiet abgeschossen. Er stürzte in Syrien vier Kilometer von der türkischen Grenze entfernt ab. Der nach dem Katapultieren am Fallschirm hängende Flugkommandant Oleg Peschkow wurde von Terroristen auf von syrischen Turkmenen kontrolliertem Territorium erschossen.

Kommentar: Es wird immer deutlicher, warum Putin und seine Regierung der eigentliche Feind der US-Elite sind: