Das Kind der GesellschaftS


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Anführer der Gießener Hells Angels erschossen

Der Chef der Gießener Hells Angels ist erschossen worden. Die Polizei fand die Leiche von Aygün Mucuk in der Nähe eines Vereinsheims.
aygün mucuk
© Spiegel TV
Der Anführer der Gießener Hells Angels ist erschossen worden. Eine Anwohnerin fand Aygün Mucuk tot vor dem Klubheim der Rocker im mittelhessischen Wettenberg, wie die Polizei in Gießen mitteilte. Der 45-Jährige sei mit einer "Vielzahl von Schüssen" getötet worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Gießen SPIEGEL ONLINE. Ob es einen Schusswechsel gegeben hat, war unklar. Von dem Täter fehlte zunächst jede Spur.

Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Es laufen umfangreiche Spurensicherungsmaßahmen. Ein Rechtsmediziner ist angefordert. Eine Obduktion soll zeitnah stattfinden.

Rivalitäten zwischen den traditionellen Hells Angels aus Frankfurt und den türkisch geprägten Hells Angels aus Gießen hatten in den vergangenen Jahren mehrfach zu gewalttätigen Auseinandersetzungen geführt. Der Machtkampf, bei dem es vor allem um die Gründung einer Ortsgruppe in Gießen gegangen sein soll, hatte vor rund zwei Jahren ein Attentat vor einem Frankfurter Klub zur Folge.

Kommentar: In den letzten Monaten gab es immer wieder Schießereien in der Motorradszene:
  • Schießerei in Frankfurt - Täter auf der Flucht



Butterfly

Korrekt! Deutsche gratulieren Putin mit Geburtstags-Graffiti "Friedensstifter" in Dresden

Auf der Wand eines Wohnhauses in Dresden ist in der Nacht zum Freitag ein Graffiti mit Bild des russischen Präsidenten Wladimir Putin gesprüht worden.
Putin Geburtstagsgraffiti Dresden Peacemaker
© Matthias Berger
Putin ist auf dem Graffiti in lebensechter Größe abgebildet und mit der Aufschrift „Peacemaker” (Friedensstifter) begleitet. Das Graffiti tauchte gerade auf der Wand des Hauses auf, wo der russische Staatschef mit seiner Familie von 1985 bis 1990 gelebt hatte.

Kommentar:


Cloud Lightning

Island: Flugzeug wird von Blitz getroffen

In Island haben Augenzeugen den Moment festgehalten, in dem ein Flugzeug der Billigline „WOW air“ von einem Blitz getroffen wird.
Blitz schlägt in Flugzeug ein
Der Vorfall ereignete sich laut dem Online-Portal Flightradar24 am Montag, kurz nach dem Abflug der Maschine aus dem internationalen Flughafen Keflavik, 50 Kilometer von der isländischen Hauptstadt Reykjavik entfernt. Das Flugzeug sei gerade dem auf dem Weg nach Paris gewesen. Niemand an Bord wurde dem Portal TravelPulse zufolge verletzt, die Maschine habe ihren Flug einfach fortgesetzt.

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Das Beste aus dem Web: Peacemaker-Plakat zum Geburtstag von Putin: "Friedensstifter" Riesenplakat in New York City

Ein riesiges Plakat mit Bild des russischen Präsidenten Wladimir Putin ist am Donnerstag in New York aufgetaucht, wie der TV-Sender CBS berichtet.

Putin Bridge Brücke
Ein sechs Meter breites und neun Meter langes Transparent mit Putins Abbild und russischer Flagge im Hintergrund sowie der Aufschrift „Friedensstifter“ wurde demnach gegen 14:30 Uhr Ortszeit (21:30 Uhr MESZ) auf der Manhattan-Brücke aufgehängt.



​Kurz darauf sollen die Behörden das Plakat abgehängt haben. Die Polizei prüfe zurzeit Videoaufnahmen, um die Person hinter dieser nicht genehmigten Aktion ausfindig zu machen.

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Gemeinsam für die Menschen in Syrien: Russland und Armenien versorgen Latakia

Das russische Zentrum für Aussöhnung der Konfliktparteien in Syrien hat gemeinsam mit Armenien fünfeinhalb Tonnen humanitäre Hilfsgüter in die syrische Provinz Latakia geliefert, wie das russische Verteidigungsministerium auf seiner Homepage mitteilt.
Syrien Hilfsmittel
© Sputnik/ Andrey Stenin
„Im Rahmen einer armenisch-russischen Aktion sind 5,5 Tonnen humanitäre Hilfsgüter wie Zucker, Mehl, Reis, Tee, Fleisch- und Fischkonserven an Einwohner der Stadt Latakia geliefert worden“, hieß es in der Mitteilung.

Für die Einwohner, die aus den von Terroristen besetzten Stadtteilen von Aleppo fliehen müssen, bleiben nach Angaben des Ministeriums Versorgungspunkte mit Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen bestehen.

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Ukraine: Viel mehr Menschen sterben seit Antritt der Kiewer Putsch-Regierung an gepanschtem Alkohol

gepanschter Alkohol,Alkohol-Genuss
© Sputnik / Alexei Kudenko
In der Ukraine sind innerhalb von zwei Wochen mehr als 50 Menschen gestorben, weil sie gepanschten Alkohol zu sich genommen haben. Dies berichten lokale Medien.

Allein im ostukrainischen Gebiet Charkiw seien 38 Menschen ums Leben gekommen. Auch in den Regionen Donezk, Lugansk und Mykolajiw soll es Tote gegeben haben. Das Innenministerium habe bereits ermittelt, welche Läden das tödliche Produkt verkauft haben.

Die Polizei habe schon einen 27-jährigen Verdächtigen aus Charkiw sowie drei mutmaßliche Helfer festgenommen. Auch drei Ladenbesitzer sollen verhaftet worden sein, weil sie das Produkt verkauft haben.

Die ukrainische Regierung hatte die Alkoholsteuer seit 2014 mehrfach angehoben. Viele Ukrainer würden deshalb auf selbst gebrannten Alkohol oder zweifelhafte Billigangebote im Internet zurückgreifen. Jährlich sterben einem Medienbericht zufolge daran 10.000 Menschen.

Kommentar: Das ist ein Alarmzeichen. Es ist annehmbar, dass viele Ukrainer aufgrund der düsteren Realität in ihrem Land - und ganz besonders im Osten - eher auf Alkohol zurückgreifen. Gleichzeitig bereichert sich die korrupte Regierung in Kiew an weiteren Steuern und noch mehr Menschen finden den Tod.


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Kolumbien: Tausende demonstrieren für den Frieden und Ende des Bürgerkriegs

Friedensdemonstration Kolumbien Bogota 2016
Tausende Menschen haben sich gestern Abend für einen von Schülern organisierten Friedensmarsch auf den Straßen von Bogota versammelt, um Druck auf das politische Establishment auszuüben, damit die Gespräche mit der linksgerichteten Gruppe „Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens“ (FARC) fortsetzt werden. Zu dem Marsch kam es, nachdem am Sonntag per Referendum mit knapper Mehrheit entschieden wurde, das jüngste Friedensabkommen mit FARC abzulehnen.

Die Wähler haben das Friedensabkommen mit 50,24 Prozent abgelehnt. Die Wahlbeteiligung lag allerdings bei weniger als 40 Prozent. Viele der Teilnehmer marschierten schweigend, hielten Kerzen, weiße Fahnen und Taschentücher. Einige hielten Fotos von geliebten Menschen, die unter den 220.000 Opfern waren, die in dem über einem halben Jahrhundert schwelenden Bürgerkrieg getötet wurden. Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos hatte am 27. September, nach 52 Jahren des blutigen Konflikts und fast vier Jahren Verhandlungen, eine 297-seitige Friedensvereinbarung mit dem Anführer der marxistisch-leninistischen FARC Timoleón Jiménez unterzeichnet.

Kommentar:




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Gebrochene Schiene: Straßenbahn in Braunschweig entgleist - Keine Verletzten

Eine entgleiste Straßenbahn hat auf der A395 in Braunschweig für ein Verkehrschaos gesorgt. Der mit 21 Fahrgästen besetzte Zug war am Mittwochmorgen aus den Gleisen gesprungen. Grund war wohl eine gebrochene Schiene.
zug entlgeist
Der Zug durchbrach die Betonleitplanke und rutschte auf die parallel verlaufene Autobahn. Die Insassen der Straßenbahn blieben unverletzt. Der Fahrer erlitt einen Schock. Weitere Fahrzeuge auf der Autobahn waren glücklicherweise nicht in den Unfall verwickelt.

Die Brücke kann den Feuerwehrkran nicht halten

"Also wir hatten in der Innenstadt schon ein einige Mal, dass Straßenbahnen entgleisen. An dieser Stelle ist es das erste Mal“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Braunschweig. „Die Besonderheit ist jetzt hier, dass wir versuchen müssen, die Straßenbahn einzugleisen, in dem wir sie mit Seilen in das alte Gleis zurückziehen. Wir können hier den Feuerwehrkran nicht einsetzen, weil die Belastbarkeit dieser Autobahnbrücke leider diese Traglast nicht aushält."

Coffee

Messerattacke auf Polizisten und falscher Bombenalarm in Brüssel

In Brüssel sind zwei Polizisten bei einem Messerangriff verletzt worden. Derzeit deute alles auf eine terroristische Tat hin, sagte die Staatsanwaltschaft.
belgische polizei
© imago/Belga
Die Messerattacke auf zwei Polizisten in Brüssel hat womöglich einen terroristischen Hintergrund. Das gab die belgische Staatsanwaltschaft am Mittwoch bekannt. Die beiden Polizisten waren bei dem Messerangriff verletzt worden, der Angreifer wurde nach der Tat angeschossen und festgenommen.

Ein Mann habe die beiden Beamten angegriffen und einen von ihnen am Hals, den anderen am Bauch verletzt, sagte eine Sprecherin der Brüsseler Staatsanwaltschaft, Jennifer Vanderputten. "Derzeit deutet nichts auf eine terroristische Tat hin", fügte sie hinzu, wenig später nahmen die Behörden jedoch Ermittlungen wegen Terrorverdachts auf. Der Angreifer sei nach der Tat angeschossen und festgenommen worden. "Er hat eine Schussverletzung am Bein", sagte die Sprecherin. Laut belgischen Medienberichten ereignete sich der Angriff während einer Polizeikontrolle auf einer Hauptstraße der Hauptstadt-Gemeinde Schaerbeek. Der Angreifer habe versucht zu fliehen, woraufhin eine andere Polizeistreife auf ihn geschossen habe.

Kommentar:


Biohazard

Öl-Unfall: BP-Plattform lässt 95 Tonnen Rohöl in die Nordsee fließen

Das Leck liegt nur 46 Meilen vor den Shetland-Inseln. Ein Überwachungsflugzeug kontrolliert den Ölteppich. Umweltschützer besorgt über Brutgebiete im Atlantik.
Ölplattform
© Reuters
Etwa 95 Tonnen Öl sind aus einer BP-Plattform in die Nordsee gesickert. Darüber informiert das Unternehmen heute. Die Austrittstelle auf einer Clair-Plattform wird aktuell aus der Luft mit einem Flugzeug überwacht. Nach aktuellen Angaben entfernt sich der Ölteppich in nördlicher Richtung vom Land.
"Die jüngsten Aufnahmen des Überwachungsflugs zeigen bereits eine deutliche Ausbreitung des Öls an der Oberfläche", so das britisch-niederländische Unternehmen.