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So, 11 Dez 2016
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Easter Egg

Ebola-Ausbreitung in Amerika: Gesundheitsbehörde sucht Flugpassagiere

Einen Tag, bevor sie die ersten Symptome entwickelte, ist die zweite in den USA an Ebola erkrankte Pflegerin geflogen. Zur Sicherheit wurden alle Mitreisenden dazu aufgerufen, sich zu melden. Die Kritik an den US-Behörden wächst.
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© dpa
Polizeiabgrenzungen: Sicherheitsmaßnahme, nachdem in den USA die zweite Pflegerin an Ebola erkrankt ist
Dallas - Die zweite in den USA mit Ebola infizierte Pflegerin ist kurz vor Ausbruch der Krankheit noch mit einem Passagierflugzeug gereist. Sie sei am Abend des 13. Oktober von Cleveland im Bundesstaat Ohio nach Dallas in Texas geflogen, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC am Mittwoch mit. Am Morgen danach habe sie Fieber bemerkt. Inzwischen wurde sie positiv auf Ebola getestet und auf eine Isolierstation eingewiesen.

Die Behörde rief alle übrigen 132 Passagiere des Flugs 1143 der Linie Frontier Airlines dazu auf, sich zu melden. Außerdem plant die Fluggesellschaft, zu den Passagieren Kontakt aufzunehmen. Die Flugreisenden, die besonders gefährdet für eine Ansteckung seien, würden dann beobachtet. Die Krankenschwester habe nach Angaben der Flugbegleiter während des Fluges aber noch keine Symptome gezeigt.

Kommentar:



Control Panel

Mehrheit der Deutschen gegen eine Einmischung in der Ukraine-Krise

Mit 58 Prozent vertritt eine Mehrheit der Einwohner Deutschlands die Meinung, dass die EU in keiner Weise an der Krisen-Regelung in der Ukraine teilnehmen soll, ergab eine ICM-Umfrage, die im Auftrag der Agentur Rossiya Segodnya in Deutschland vorgenommen wurde.
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78 Prozent der befragten Bundesbürger gaben an, sie seien über die Krise in der Ukraine informiert. Am besten wissen die Deutschen im Alter über 65 Jahren Bescheid (88 Prozent). Am wenigsten sind Vertreter der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren informiert (61 Prozent).

22 Prozent wissen nach eigenen Angaben kaum etwas darüber.

Arrow Down

Ebola ist über Luft übertragbar: Pflegekraft steckte sich trotz Schutzanzug an

Die Ebola-Epidemie wird immer beängstigender: Die Pflegekraft, die sich in einem Krankenhaus im US-Bundesstaat Texas mit dem Virus infiziert hat, soll sich angesteckt haben, obwohl sie die komplette empfohlene Schutzkleidung trug.
Die Pflegekraft, die sich in Texas mit Ebola infiziert hat, trug nach Angaben des Krankenhauses beim Kontakt mit dem Kranken volle Schutzkleidung. „Die Person war voll den Maßgaben der (US-Gesundheitsbehörde) CDC gefolgt: Anzug, Handschuhe, Maske, Brille“, sagte Daniel Varga von der texanischen Gesundheitsbehörde am Sonntag in Dallas. Die Gesundheitsbehörde Ebola-Infektion inzwischen bestätigt. CDC-Laboruntersuchungen hätten die vorläufigen Ergebnisse belegt, teilte die Behörde am Sonntag mit.

Nach Angaben des Weißen Hauses wurde US-Präsident Barack Obama am Sonntag von einer Beraterin und einer Vertreterin des Gesundheitsministeriums über den Fall unterrichtet. Obama forderte eine rasche und transparente Untersuchung, wie es trotz der strengen Sicherheitsvorkehrungen zu der Ansteckung kommen konnte.

Kommentar:


Better Earth

Duma-Chef: Außenpolitik Russlands und Chinas als Eindämmungsfaktor gegen die vom Westen kreierte Destabilisierung, das Chaos und die menschlichen Opfer

Die Koordinierung der außenpolitischen Aktivitäten Russlands und Chinas ist ein Eindämmungsfaktor für den destruktiven Einfluss einiger westlicher Staaten, darunter auch der USA, sagte Staatsduma-Chef Sergej Naryschkin am Montag bei einem Treffen mit dem chinesischen Premier Li Keqiang.
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„Eine enge Koordinierung der Positionen Russlands und Chinas in den internationalen Angelegenheiten ist derzeit ein Faktor der Eindämmung der Politik einer Reihe westlicher Staaten, in erster Linie der USA, deren Politik in verschiedenen Teilen der Welt zuweilen Destabilisierung und Chaos verursacht und leider zahlreiche menschliche Opfer fordert“, so der Chef des russischen Unterhauses.

Info

Weiterer Ebola-Fall in Dallas, Amerika aufgetreten

  • In den USA ist ein zweiter Ebola-Fall nachgewiesen worden. Der infizierte Pfleger kümmerte sich um den inzwischen verstorbenen ersten Ebola-Patienten in den USA.
  • Nach Außenminister Steinmeier wurde die Gefahr, die von der Krankheit ausgeht, in Deutschland und Europa unterschätzt.
  • Um einen weiteren Ausbruch der Krankheit zu verhindern, wurden in den USA erstmals Flugreisende aus Westafrika mit Strahlungsthermometern überprüft. Deutsche Behörden lehnen diese Maßnahme ab.
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© AP
Die Notaufnahme des Texas Health Presbyterian Hospital in Dallas.

Zweiter Ebola-Fall in Texas aufgetaucht

In den USA hat sich ein Krankenpfleger mit Ebola infiziert. Der Mann aus Texas sei positiv auf den aggressiven Erreger getestet worden, teilten die Gesundheitsbehörden des US-Bundesstaates mit. Er hatte den ersten auf US-Boden diagnostizierten Ebola-Patienten im Texas Health Presbyterian Krankenhaus betreut. Das Opfer war am Mittwoch gestorben. Er hatte sich mit dem Virus in Liberia infiziert.

"Wir wussten, dass ein zweiter Fall zur Realität werden kann", sagte David Lakey von der texanischen Gesundheitsbehörde. "Wir haben uns auf diese Möglichkeit vorbereitet." Das Team in Dallas werde aufgestockt, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Bei dem Krankenpfleger war am Freitagabend leichtes Fieber gemessen worden, daraufhin wurde er unter Quarantäne gestellt. Seitdem wird ermittelt, zu welchen Menschen er Kontakt hatte.

Kommentar: Es ist nun der dritte Ebola-Fall innerhalb von knapp zwei Wochen in Amerika, d.h. dass die Ansteckung nicht nur über Berührung oder durch Körperflüssigkeiten geschieht, wie die herkömmlichen Medien ständig propagieren:



Stop

Nach schlimmsten Gaza-Krieg: Hunderttausende ohne Wasser

UN-Hilfswerk dringt auf politische Lösung im Gazastreifen

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Uta Filz vom UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge UNWRA dringt auf schnelle Hilfe für den zerstörten Gazastreifen: Der Wiederaufbau müsse vor dem Winter beginnen. Die zerstörte Infrastruktur und die israelische Blockade-Politik lasse die Menschen verzweifeln.

Das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge UNWRA dringt darauf, dass die Internationale Gemeinschaft sowie die Bundesregierung die neue palästinensische Einheitsregierung unterstützen. Gefordert sei eine politische Lösung für die palästinensische Exklave am Mittelmeer, die Menschen bräuchten nicht nur wieder ein Dach über dem Kopf, sagt UNWRA-Mitarbeiterin Uta Filz.

André Hatting: Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen, das hat Albert Camus in seinem berühmten Essay "Der Mythos von Sisyphos" einmal behauptet. Ob die Geberländer auch glücklich sind, wenn sie morgen auf der Konferenz in Kairo wieder Milliarden für den Wiederaufbau des Gazastreifens stellen sollen, das sei einmal dahingestellt. Ein bisschen wie Sisyphos werden sie sich dabei ganz sicher wieder fühlen, denn zum dritten Mal innerhalb von sechs Jahren hat ein Krieg zwischen Israel und extremistischen Palästinensergruppen Infrastruktur und Wohngebäude schwer geschädigt. Auch das Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge der Vereinten Nationen - abgekürzt: UNRWA - nimmt an der Geberkonferenz teil. Seit anderthalb Jahren arbeitet Uta Filz in Gaza für das UNRWA. Sie war also auch während des jüngsten Gazakrieges in diesem Sommer vor Ort. Wir erreichen sie in Gaza-Stadt, guten Morgen, Frau Filz!

Yoda

"Sendung mit der Maus" Zeichner, Friedrich Streich, gestorben

Er lehrte die Maus das Laufen, erfand den kleinen blauen Elefanten und die gelbe Ente: Kult-Zeichner Friedrich Streich ist mit 80 Jahren in München gestorben. Mit seinen Trickfiguren prägte er Generationen von Kindern - und unterhielt auch Erwachsene.
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© WDR
Er brachte der orangefarbenen Maus ihr berühmtes Augenklimpern bei und erfand den kleinen blauen Elefanten: Der Trickfilmzeichner Friedrich Streich ist tot. Er starb bereits am 3. Oktober im Alter von 80 Jahren in München, wie der Westdeutsche Rundfunk (WDR) am Freitag in Köln mitteilte.

Streich hat mehr als 330 Zeichentrickfilme für die Sendung mit der Maus in der ARD produziert. "Seine Arbeiten sind zeitlos. Sie begeistern Jung und Alt gleichermaßen und werden das auch in Zukunft tun", sagte WDR-Intendant Tom Buhrow.

Heart - Black

Proteste in St. Louis, Missouri: Erneut erschoss ein Polizist einen jungen Mann

Ein neuer Fall von Polizeigewalt in den USA: In St. Louis (Missouri) wird ein schwarzer Teenager von einem Zivilpolizisten erschossen, angeblich, weil er zuvor ebenfalls schoss. Anwohner protestieren.
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© AP
Am Vorabend einer Demonstration für den in Ferguson erschossenen Michael Brown kam es im nur wenige Kilometer entfernten St. Louis zu einer weiteren tödlichen Schießerei. Sam Dotson von der örtlichen Polizei schilderte die Vorkommnisse gegenüber US-Medien nun so: Demnach habe ein Polizeioffizier, der sich gerade außer Dienst befand, einen Schusswechsel mit dem schwarzen Teenager geliefert. Der Beamte habe in der Nacht vom Mittwoch insgesamt 17 Schüsse abgegeben, der 18-Jährige soll zuvor "mindestens drei Schüsse" abgegeben haben.

Wie oft der junge Mann von den Kugeln getroffen wurde, ist nicht bekannt, wohl aber, dass die Schüsse tödlich waren. Der Beamte, der seit sechs Jahren für die Polizei von St. Louis arbeitet, hat offenbar noch einen Zweitjob als Security-Mann und war zu dem Zeitpunkt der Schießerei nicht im Polizeidienst. Seine Uniform habe er aber trotzdem getragen.

Kommentar:

USA: Die Militarisierung der Polizei


Hourglass

Schwere Ausschreitungen in der Türkei nach kurdischen Kundgebungen: Mehrere Tote

Das Drama in Kobane droht auch die Türkei zu zerreißen. Bei Straßenschlachten zwischen Sicherheitskräften und kurdischen Demonstranten sind mindestens 14 Personen getötet worden. Auch die Armee kommt zum Einsatz.
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© AFP
Bilder, die die Türkei längst hinter sich glaubte, sind zurückgekehrt. Bei Straßenschlachten zwischen türkischen Sicherheitskräften und kurdischen Demonstranten sind in der Nacht zum Mittwoch mindestens 14 Personen getötet worden, mehr als Hundert wurden verletzt. Kundgebungen der Kurden fanden in mehr als 20 Städten der Türkei statt, in fünf Städten wurden dabei Demonstranten getötet.

Die Webseite der regierungskritischen Zeitung Sözcü macht daher mit den zwei Schlagzeilen auf: „Die Türkei in Flammen“ und „Das ist die neue Türkei“. Die regierungsnahe Zeitung Sabah zeigt Online ein großes Foto eines Panzers in den leeren Straßen der Stadt Diyarbakir und lobt die Vorzüge die Ausgangssperre, die um 22 Uhr in Kraft getreten war. Zum ersten Mal seit der Aufhebung des Ausnahmezustands im Südosten der Türkei worden dort auf den Straßen wieder Panzer eingesetzt. Die Nachflüge von Turkish Airlines nach Diyarbakir sind daher annulliert worden.

Kommentar:


Light Sabers

Ausschreitungen in Hamburg: Kurden gehen mit Waffen gegeneinander los

In der Nacht trafen mit Dönerspießen, Macheten und Schlagstöcken bewaffnete Salafisten auf ebenso bewaffnete Kurden. Aus einer eigentlich friedlichen Demonstration entstand eine blutige Auseinandersetzung. Nun fürchtet die Polizei Vergeltungsanschläge.
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© dpa
In Hamburg standen sich in der Nacht im Stadtteil St. Georg Kurden und Islamisten gegenüber. Beide Gruppen waren zum Teil mit Schlagstöcken und Messern bewaffnet. Augenzeugen berichteten, dass Salafisten mit Metallstangen, Macheten und spitzen Gegenständen die Kurden angriffen, die ebenfalls Waffen bei sich trugen. Es sei "ausgesprochen gewalttätig" gewesen.

Der Hamburger Polizeisprecher erklärt im Gespräch mit FOCUS Online den genauen Tathergang: Die Auseinandersetzungen sind erst im Nachgang der pro-kurdischen Demonstration entstanden. Es handelt sich also um keine geplante Maßnahme. Gegenseitige Provokationen haben dann zu der Eskalation geführt. Dabei heraus kam jedoch etwas Außergewöhnliches: Beide Gruppen hatten eine hohe Mobilisierung und Waffen.“

Kommentar: Das ist leider eine traurige Konsequenz. Die Bundesregierung hätte wissen sollen, wenn sie Waffen durch die Welt versendet und verschiedene ethnische Gruppen "unterstützt", dass es zu Spannungen ebenso in Deutschland kommen kann. Doch wenn Psychopathen an der Macht sind, gibt es kein vorausschauendes Denken.