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Mi, 31 Aug 2016
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Das Kind der Gesellschaft
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Snakes in Suits

Britischer Politiker steht wegen sexueller Belästigung von Männern vor Gericht

Dieser Skandal überfordert das britische Königreich: Ein Politiker soll Männer sexuell belästigt haben. Sogar der Boulevardpresse fällt dazu nichts mehr ein.
© AP
Nigel Evans Anfang März bei der Ankunft vor Gericht
Lange haben die Schwulen darauf warten müssen, nicht mehr für ihr Liebesleben strafverfolgt zu werden. In Großbritannien stehen nun einige wieder vor Gericht - wegen sexueller Belästigung von Männern. Einer von ihnen ist Nigel Evans, ein bekannter britischer Politiker. Er gehe durch die „absolute Hölle“, sagte er am Dienstag im Gerichtssaal von Preston. Und auch die Öffentlichkeit, die in diesem Prominentenprozess mit den Untiefen gleichgeschlechtlicher Beziehungen vertraut gemacht wird, wirkt seltsam klamm.

Evans, der im vergangenen Herbst vom Amt des stellvertretenden Parlamentspräsidenten zurückgetreten war, wird die sexuelle Drangsalierung mehrerer junger Männer vorgeworfen, die in den vergangenen Jahren in seinem beruflichen Umfeld aufgetaucht waren. Auf der Anklageliste vermerkt sind: zwei Fälle von unsittlicher Annäherung, fünf Fälle von sexueller Tätlichkeit (und ein versuchter) sowie ein Fall von Vergewaltigung. Evans streitet die Vorwürfe ab und kann sich entweder nicht erinnern oder beruft sich auf „aufmunternde Signale“, die er empfangen haben will. Einem der Männer, die gegen ihn aussagen, hält er eine „orchestrierte“ Rufschädigung vor.

Heart - Black

Immer mehr Gewalt und Angriffe auf deutsches Bahn-Personal

Mitarbeiter der Deutschen Bahn werden immer häufiger Opfer von Gewalt. Fast 1200 Vorfälle listet der Sicherheitsbericht des Unternehmens auf. Die Bandbreite reicht von Schubsen bis hin zu echten Handgreiflichkeiten.
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Immer mehr Bahn-Mitarbeiter werden angegriffen.
Berlin. Zugbegleiter und Sicherheitsleute der Deutschen Bahn werden immer häufiger Opfer von Körperverletzungen. Nie zuvor gab es so viele Angriffe wie im vergangenen Jahr, berichtet die Süddeutsche Zeitung und beruft sich auf den neuesten Sicherheitsbericht der Bahn. 1199 Mal wurden Bahnangestellte Opfer von Körperverletzungen. Im Jahr zuvor seien es noch rund 200 Fälle weniger gewesen.

Die Vorfälle reichten von Bespucken, über Schubsen bis hin zu echten Handgreiflichkeiten. Kürzlich habe ein Mann am Kölner Hauptbahnhof einen Schäferhund auf eine Mitarbeiterin der DB Sicherheit gehetzt, heißt es in dem Bericht.

Che Guevara

Proteste in der Ost-Ukraine: Protestanten fordern Unabhängigkeit von der Ukraine

Spaltet sich bald auch der Osten des Landes von der Ukraine ab? Pro-russische Demonstranten haben in der Stadt Donezk die Gebietsverwaltung besetzt - und wollen offenbar schon im Mai über eine Unabhängigkeit abstimmen.
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© dpa
Demonstranten vor der Gebietsverwaltung im ost-ukrainischen Donezk.
Im Osten der Ukraine nehmen die Spannungen zu. In der Stadt Donezk haben pro-russische Demonstranten, die die Gebietsverwaltung besetzt halten, am Montag eine "souveräne Republik" ausgerufen, die von der Zentralregierung in Kiew unabhängig sein soll. Das meldet die Nachrichtenagentur AFP. Diese Entscheidung hätten die Aktivisten getroffen, die das Hauptverwaltungsgebäude der Stadt besetzt halten, sagte ein Sprecher zu vor dem Gebäude wartenden Journalisten. Seit dem Sturz des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch Ende Februar gibt es insbesondere im Osten des Landes immer wieder prorussische Proteste.

Die ARD-Journalistin Ina Ruck berichtet auf Twitter, dass die Besetzer am 11. Mai ein Unabhängigkeitsreferendum abhalten wollen. Wie aussichtsreich dieses Vorhaben ist und wie einflussreich die Demonstranten in Donezk sind, ist derzeit noch unklar. Außerdem sollen die Demonstranten den russischen Präsidenten Wladimir Putin um Unterstützung gebeten haben.

Kommentar: Auch wenn Herr Gysi nicht in allen Punkt recht hat und Fakten verzerrt, ist der Videomitschnitt aus dem Bundestag dennoch zu empfehlen.


Question

Mysteriöses Banker-Sterben setzt sich fort: Früherer Vorstandschef der Bank ABN Ambro tot aufgefunden zusammen mit seiner Frau und einer Tochter

Nachdem vor nur zwei Wochen der erst 28-jährige frühere JPMorgan-Banker Kenneth Bellando in New York in den Tod gesprungen war, berichtete das NachrichtenportalBloomberg nun, der 57-jährige frühere Vorstandschef der niederländischen Bank ABN Amro, Jan Peter Schmittmann, sei zusammen mit seiner Frau und einer Tochter in ihrem Haus tot aufgefunden worden. Als Grund wird eine »Familientragödie« vermutet.
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Damit erweitert sich die Liste von Todesfällen hochrangiger Vorstandsmitglieder aus der Finanzwirtschaft der letzten Monate auf zwölf Personen. Schmittmann wurde Berichten zufolge von seiner anderen Tochter gefunden, als sie am Morgen das Haus betrat. Die Polizei äußerte sich bisher nicht zu den näheren Umständen des Todes von Schmittmann sowie seiner Ehefrau und seiner Tochter. Schmittmann ist nicht der erste ABN-Amro-Bankier aus der Vorstandsebene, der tot aufgefunden wurde. Bereits 2009 wurde der frühere Finanzvorstand Huibert Boumeester mit einer Schussverletzung tot aufgefunden, die er sich möglicherweise selbst zufügt hatte.Bloomberg berichtet:

Arrow Up

Russland verpasst Monsanto und anderen GVO Produzenten eine herbe Niederlage: Keine gentechnisch veränderten Organismen in Russland

Monsanto und anderen Gentechnik-Agrobusinesskonzernen, die gehofft hatten, sich mit Bestechung und Gewalt über die Landwirtschaftsabkommen der Welthandelsorganisation ihren Weg in die reiche Landwirtschaft Russlands zu bahnen, hat die russische Regierung eine herbe Niederlage verpasst. Mit der neuen Entscheidung wird eine frühere Liberalisierung rückgängig gemacht, die die Regierung Medwedew erst vor wenigen Monaten beschlossen hatte. Sie könnte ein Signal dafür sein, dass sich die russische Regierung nach dem US-geführten Putsch in der Ukraine von dem Druck der USA distanziert.


Kommentar: Die russische Regierung ist nicht der Politischen Ponerologie verfallen, im Gegensatz zur USA und Co.:
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Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke



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Am 5. April verkündete der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew ein Verbot für den Import gentechnisch veränderter Organismen (GVO). In einer Rede vor den Delegierten der Landwirtschaftskonferenz in Wolgograd erklärte er: »Wir haben nicht die Absicht, gentechnisch veränderte Nahrungsmittel zu entwickeln oder ihren Import in unser Land zu genehmigen. Wir sind damit zufrieden, uns mit normalen Nahrungsprodukten zu versorgen. Wenn die Amerikaner gern Gentechnik-Produkte essen, so sollen sie es tun. Wir brauchen das nicht, wir haben genug Raum und Chancen zur Produktion organischer Nahrungsmittel. Wir haben das geeignete Land und die Voraussetzungen, normale organische Nahrung zu produzieren.«

Life Preserver

Iranischer Pastor: „Ich wurde inhaftiert, weil ich an Christus glaube“

© Present Truth Ministries
Der im Iran inhaftierte evangelische Pastor Behnam Irani.
Auf das Schicksal des im Iran inhaftierten evangelischen Pastors Behnam Irani hat das Deutschlandradio Kultur (Köln) aufmerksam gemacht. Der 53-jährige Familienvater war im Mai 2011 wegen seines Übertritts vom Islam zum Christentum zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ende des vergangenen Jahres gelang es ihm, einen Brief aus der berüchtigten Haftanstalt in Karaj, 20 Kilometer westlich von Teheran, zu schmuggeln. Darin heißt es: „Ich wurde inhaftiert, weil ich an Christus glaube und weil ich mich mit Glaubensgeschwistern ausgetauscht habe. Das islamische Regime im Iran wird nicht müde, Menschen zu verfolgen, die den islamischen Glauben nicht teilen. Das Regime arbeitet daran, eine religiöse Diktatur aufzubauen.“ Man könne davon ausgehen, dass der Pastor für diesen Brief mit Folter oder Isolationshaft bestraft wurde, hieß es in einem am 5. April ausgestrahlten Bericht des Deutschlandradios Kultur. Irani sei schon mehrfach inhaftiert worden, weil er zum Christentum übertrat und Muslimen von seinem neuen Glauben erzählte. Die Staatsmacht werfe ihm deshalb „Propaganda gegen das Regime“ und ein „Verbrechen gegen die nationale Sicherheit“ vor. Für den Pastor engagiert sich unter anderen die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner. Sie hat eine Patenschaft für Irani übernommen, weil sie nach eigenen Worten als Christin solidarisch sein will mit verfolgten Christen.

Bell

Prozess wegen früherem Folterzentrum in Argentinien

© www.telam.com.ar
Menschenrechtsaktivisten am ersten Prozesstag
In Argentinien hat ein neues Gerichtsverfahren gegen acht während der Diktatur aktive Militär- und Polizeiangehörige begonnen. Sie stehen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht, die sie in dem geheimen Folterzentrum "Villa Seré" in der Provinz Buenos Aires begangen haben sollen. In der Villa sind zwischen 1977 und 1978 unter der Zuständigkeit der Luftwaffe hunderte von Menschen misshandelt worden. Der Prozess startete zwei Tage nach den landesweiten Feiern zum Gedenken an den 38. Jahrestag des Beginns der Militärdiktatur. Die Villa Seré war eines von rund 500 Geheimgefängnissen, die während der Militärdiktatur im ganzen Land existierten.

Im Einzelnen werden den acht ehemaligen Mitgliedern der Polizei und des Militärs die Tötung von zwei Menschen und 95 Fälle von Verschleppung und Folter vorgeworfen. Vier damaligen Opfern war es im Jahr 1978 gelungen, aus Villa Seré zu fliehen. Es handelt sich um Daniel Rossomano, Guillermo Fernández, Claudio Tamburrini und Daniel García. Nach ihrer heute als historisches Ereignis geltenden Flucht wurde die Villa vorsätzlich in Brand gesetzt, um die Spuren der Folter zu beseitigen.

Ambulance

Schlechter Scherz: Jugendlicher spielt Selbstmord und löst Großeinsatz aus

Wohl um seinem Freund einen Schrecken einzujagen, hat ein 13 Jahre alter Junge in Lahr (Ortenaukreis) vorgespielt, sich das Leben mit einem Messer nehmen zu wollen. Der Teenager schmierte sich mit Ketchup ein und ging mit der Klinge in der Hand auf die Straße, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der 14-jährige Bekannte rannte schockiert davon und alarmierte Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei. Der Übeltäter gab nach dem Vorfall am Samstag seinen üblen Streich angesichts des Aufgebots an Einsatzkräften sofort zu. Bezahlen für den Noteinsatz müssen womöglich die Eltern des 13-Jährigen.

dpa

Pills

Pförtner erschlagen und Mörder flüchtet nackt

Kurz vor Ende seiner Nachtschicht ist ein Pförtner im hessischen Herborn in seinem Pförtnerhaus getötet worden. Der Täter konnte mittlerweile gefasst werden. Der Mann war den Rettungskräften aufgefallen, weil er völlig nackt vom Tatort floh.

Kollegen konnten den Pförtner, der als Angestellter einer Sicherheitsfirma den Zugang zum Firmengelände des Elektronikherstellers Rittal bewachte, nicht erreichen und fuhren schließlich selbst zum Arbeitsplatz des Mannes. Sie fanden den 67-Jährigen gegen fünf Uhr am Sonntagmorgen leblos im Pförtnerhaus.

Die herbeigerufenen Rettungskräfte konnten nichts mehr für den Mann tun. Allerdings fiel ihnen auf ihrer Fahrt zum Tatort ein Unbekannter auf, der nackt und offenbar auf der Flucht war. Auch ein Taxifahrer wurde Zeuge der absurden Situation und sah, wie sich der Mann hastig ein T-Shirt und eine kurze Hose anzog und weglief.

Blackbox

Ebola-Update: Menschenmenge greift Behandlungszentrum an

© afp
"Ärzte ohne Grenzen" arbeiten in einer Isolierstation in Guinea.
Nach einer Attacke auf Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat das von einer Ebola-Epidemie gebeutelte Guinea die Bevölkerung zur Ruhe aufgerufen. Die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen (MSF) sei "unbezahlbar", teilte die Regierung in Conakry mit. Zuvor hatte MSF die Behandlung von Ebola in Macenta im Südosten des Landes aussetzen müssen, nachdem eine wütende Menge eines der Hilfszentren attackiert hatte.


Kommentar: Das ist höchst kurios. Warum würde eine Menschenmenge ein Ebola-Behandlungszentrum angreifen, wenn es bekannt ist, dass Ebola höchst ansteckend und tödlich ist?


Hintergrund waren Gerüchte, dass Ebola in Guinea eigentlich nicht vorkomme und Ausländer das Virus eingeschleppt hätten.