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Mi, 20 Sep 2017
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Das Kind der Gesellschaft
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Fire

Explosion in Nachtclub: 16 Todesopfer in Kairo, Ägypten


In der ägyptischen Hauptstadt Kairo kam es zu einer Explosion in einem Nachtclub. Ein Molotow-Sprengsatz tötete Sicherheitskräften zufolge mehrere Menschen, Berichten zufolge gab es 16 Todesopfer.


Bei einem bewaffneten Angriff auf einen Nachtclub in Kairo sind am frühen Freitagmorgen mehrere Menschen ums Leben gekommen. Vermummte hätten das Lokal im Stadtteil Agusa im Zentrum mit Molotow-Cocktails überfallen und einen Brand ausgelöst, berichteten ägyptische Medien am Freitag.

Politische Lage in Ägypten

In Ägypten kämpfen mehrere islamistische Gruppen gegen den Staat, der seinerseits mit eiserner Hand gegen die Anhänger des gestürzten muslimischen Präsidenten Mohammed Mursi vorgeht. Vor allem auf der Sinai-Halbinsel, aber auch im Gebiet von Kairo und in anderen Landesteilen wurden seit 2013 hunderte ägyptische Polizisten und Soldaten getötet.

Jet5

(Schlechtes) Zeichen der Zeit: Hitlers "Mein Kampf" soll wieder veröffentlicht werden

Erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wird das politische Manifest Adolf Hitlers mit historisch-kritischen Kommentaren des Münchner Instituts für Zeitgeschichte erscheinen, berichtet BBC am Mittwoch.
© Flickr/Ron
Laut Andreas Wirsching, dem Direktor des Münchner Instituts für Zeitgeschichte, werden Anfang 2016, sobald das Urheberrecht 70 Jahre nach Hitlers Tod abgelaufen ist, bis zu 4.000 Exemplare des Buchs nachgedruckt werden, dessen Text von 3.500 historisch-kritischen Kommentaren begleitet sein wird.

Die Kommentare der Experten werden den Mythos um das Buch, so Wirsching, verblassen lassen.

Die erste Ausgabe von „Mein Kampf“ erschien 1925 - acht Jahre vor Hitlers Machtantritt. Insgesamt soll das Buch bis Kriegsende zwölf Millionen Mal verkauft und in 18 Sprachen übersetzt worden sein.

Kommentar:


Life Preserver

Großteil der Flüchtlinge in Deutschland traumatisiert durch Krieg und Gewalt und sie sind meist allein mit ihrem Leid

Kinder haben Kriege erlebt, Erwachsene Leichen gesehen: Ein Großteil der Flüchtlinge kommt traumatisiert nach Deutschland. Viele bleiben mit ihrem Leid allein, Psychotherapeuten fordern gesetzliche Änderungen.
© dpa
Ein Flüchtling vor einer Notunterkunft bei Schwerin: Die meisten haben Krieg, Gewalt und Leid erlebt
Eigentlich waren die Frauen dem Schrecken entflohen, als sie im Flugzeug nach Deutschland saßen. Trotzdem begann bei manchen das Herz zu rasen, ihr Atem stockte, ihnen wurde schwindelig und sie litten unter Todesängsten. Die Enge des Flugzeugs erinnerte sie an ihre Gefangenschaft beim IS.

Viele Flüchtlinge, die in Deutschland ankommen, haben Traumatisches erlebt. "Sie benötigen dringend Hilfe", heißt es in einem Papier der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK). Das deutsche Gesundheitssystem aber ist aktuell kaum dazu in der Lage, ihnen diese Hilfe zu gewähren.

Kommentar: Dieser Artikel ist im September erschienen, hat jedoch nichts an seiner Aktualität eingebüßt. Man sollte sich sehr bewusst machen, wovor diese Menschen (dank psychopathischer Kriegstreiber) geflohen sind und was sie erleben mussten. Es gehört sehr viel dazu, sein Heimatland mit Familie und Freunden hinter sich zu lassen. Leute, die auf den künstlich geschaffenen Sündenbock "Flüchtlinge" hereingefallen sind und dadurch ihre Empathie im Nachtschrank vergessen haben, sollten eindringlich an die Realität dieser Schicksale erinnert werden, und dass es unsere politischen Anführer sind, die das zu verantworten haben - ermöglicht übrigens durch unser aller Nichts-Tun.

Die Anti-Flüchtlings-Bewegungen, die sich mittlerweile gebildet haben, sind sehr ernst zu nehmen, und ihnen sollte dringend ein Riegel vorgeschoben werden - denn die wahren Übeltäter sitzen ganz woanders; und sie wissen genau, wie sie die Menschen gegeneinander aufhetzen können.


Chart Bar

Frankreichs Arbeitslosenquote auf höchstem Stand seit 18 Jahren

Die Arbeitslosenquote in Frankreich hat den höchsten Stand seit 18 Jahren erreicht. Im dritten Quartal des Jahres waren 2,94 Millionen Menschen und damit 10,2 Prozent der Erwerbspersonen ohne Arbeit.
© AFP
Die Arbeitslosenquote in Frankreich hat den höchsten Stand seit 18 Jahren erreicht. Im dritten Quartal des Jahres waren 2,94 Millionen Menschen und damit 10,2 Prozent der Erwerbspersonen ohne Arbeit, wie die Statistikbehörde Insee in Paris mitteilte. Das ist ein Zuwachs um 0,2 Punkte im Vergleich zum Vorquartal und der höchste Wert seit 1997. Damals hatte die Quote zwischenzeitlich bei 10,4 Prozent gelegen.

Die Zahlen der Statistikbehörde weichen von denen ab, die das französische Arbeitsministerium jeden Monat veröffentlicht, weil die Arbeitslosigkeit anders erhoben wird. Laut Arbeitsministerium waren im Oktober 3,59 Millionen Menschen arbeitslos - ein Rekordniveau in Frankreich.

Kommentar: Scheinbar befindet sich die Arbeitslosenquote bereits seit einem Jahr auf einem Rekordhoch: Und auch innerhalb Europas:


Question

Weitere Jagd auf Unschuldige? Mehrere Hausdurchsuchungen in Düsseldorf wegen mutmaßlichen Islamisten

Dutzende Polizisten stürmten Wohnungen in Düsseldorf und Schwelm: Spezialkräfte haben am Morgen Razzien in Unterkünften von Islamisten gestartet. Den Verdächtigen wurde versuchte Passfälschung vorgeworfen.
© dpa
Es wurden Computer und Unterlagen sichergestellt: Mit Hilfe von Spezial-Einsatzkräften hat die Bundespolizei am frühen Morgen in Nordrhein-Westfalen mehrere Wohnungen von verdächtigen Islamisten untersucht. Rund 80 Polizisten waren in Einsatz, auch die Anti-Terror-Einheit GSG 9 beteiligte sich.

Ziel der Razzien war unter anderem ein Mehrfamilienhaus im Düsseldorfer Stadtteil Flingern. Insgesamt durchsuchten die Beamten drei Ziele, davon zwei in der Landeshauptstadt und ein weiteres in Schwelm im Sauerland. In einem der beiden Düsseldorfer Objekte soll nach dpa-Informationen lediglich die Angehörige eines polizeibekannten Islamisten wohnen.


Kommentar: Alles in allem wurden wieder Unschuldige durchsucht?


Fire

Brandanschläge auf Flüchtlingsheime werden immer beliebter - Deutschland steht in Flammen

Mehr als 200 Mal haben Täter in diesem Jahr Flüchtlingsheime angegriffen. Gefasst wurde kaum jemand. Wie kann das sein? Eine Recherche von ZEIT ONLINE und DIE ZEIT

Von Paul Blickle, Kai Biermann, Philip Faigle, Astrid Geisler, Götz Hamann, Lenz Jacobsen, Anna Kemper, Martin Klingst, Karsten Polke-Majewski, Stefan Schirmer, Hannes Soltau, Julian Stahnke, Toralf Staud, Tilman Steffen undSascha Venohr
© Benjamin Beytekin/action press
Am 24. August 2015 brennt im baden-württembergischen Weissach ein leerstehendes Gebäude ab. Es sollte als Unterkunft dienen. Jetzt ist es unbewohnbar.
"Mit der ganzen Härte des Rechtsstaats" werde der Staat gegen Menschen vorgehen, die Flüchtlinge angreifen. Das versprach Angela Merkel noch im September. Nun zeigt sich: Das Versprechen war leer. Fast jeden Tag attackieren Gewalttäter inzwischen Flüchtlingsunterkünfte. Mal fliegen Pflastersteine, mal Molotowcocktails, mal werden Wohnungen angezündet oder geflutet. Erschreckend oft sind Ermittler und Justiz hilflos, bleiben die Täter unbehelligt.

Ein Rechercheteam von ZEIT ONLINE und DIE ZEIT ist 222 gewalttätigen Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte in diesem Jahr nachgegangen. Es sind alle Attacken, bei denen Menschen zu Schaden gekommen sind oder zu Schaden hätten kommen können. Das Ergebnis: Fast keine Tat ist bis heute aufgeklärt. Nur in vier Fällen haben Gerichte bisher Täter verurteilt, in weiteren acht Fällen wurde Anklage erhoben. Das sind gerade einmal fünf Prozent aller Angriffe. In weniger als einem Viertel aller Fälle konnte die Polizei überhaupt einen Tatverdächtigen ermitteln. Fast alle Taten sind bis heute nicht aufgeklärt. Elf Prozent der Verfahren wurden mittlerweile sogar ganz eingestellt. Und dass, obwohl schon 104 Menschen bei Übergriffen verletzt wurden.

Kommentar: Eine interessante Entwicklung ist, dass im Gegenteil zu den Übergriffen, bei denen Flüchtlinge das Opfer waren, der Anteil an kriminellen Flüchtlingen in Deutschland eher gering ist.

Während also die Anzahl der Straftaten durch Flüchtlinge unterproportional zunimmt (was eigentlich heißt, dass sie gemessen an der Anzahl der Menschen sogar im Vergleich zum Durchschnitt abnimmt), steigen die Straftaten gegen Flüchtlinge rasant an. Wer ist hier also der Aggressor?


Arrow Down

Schießerei in Behinderteneinrichtung in Kalifornien: 14 Tote

In Kalifornien sind beim Angriff auf eine Sozialeinrichtung mindestens 14 Menschen getötet worden. Die Polizei erschoss zwei Verdächtige. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gibt es derzeit nicht.
© Reuters
Nach der Gewalttat in einer Sozialeinrichtung im US-Bundesstaat Kalifornien sind zwei Verdächtige getötet worden. Bei ihnen handele es sich um einen Mann und eine Frau, sagte der Polizeichef der Stadt San Bernardino, Jarrod Burguan, am Mittwoch (Ortszeit). Ein weiterer mutmaßlicher Angreifer sei gefasst worden. Es sei aber nicht klar, ob er an der Tat beteiligt sei.

Drei Angreifer waren am Mittwoch schwer bewaffnet in die Behinderteneinrichtung eingedrungen und hatten das Feuer eröffnet. Mindestens 14 Menschen starben, 17 weitere wurden verletzt. Nach Polizeiangaben wurde in der Einrichtung möglicherweise Sprengstoff gefunden.

Die beiden Getöteten saßen den Angaben zufolge in dem Geländewagen, den Spezialkräfte nach der Tat gestoppt und beschossen hatten. Ein Polizist sei bei einem Schusswechsel verletzt worden. Lebensgefahr bestand demnach nicht.

Bomb

Unwissend und ohne zu fragen: Schülerin nahm alte Stabbrandbombe in Unterricht mit

© Bezirksregierung Arnsberg
Beckum (gl) - Eine Schülerin in Beckum hat am Montag eine alte englische Stabbrandbombe als Anschauungsobjekt für das Projekt „Vergangenheit“ mit in den Unterricht gebracht. Die Real- und Sekundarschule wurde daraufhin geräumt.

Wie die Polizei am späten Nachmittag mitteilte, fiel in der Einrichtung an der Windmühlenstraße dadurch auch der geplante Elternsprechtag aus.

Die Jugendliche zeigte den Angaben zufolge den Gegenstand ihrer Lehrerin, die daraufhin die Schulleitung informierte. Da zunächst unklar war, um was es sich genau handelte, und wie gefährlich der Gegenstand war, wurde die Evakuierung der Schule und die Absage des Elternsprechtags veranlasst.

Die 40 Zentimeter lange und zwei Kilogramm schwere Bombe wurde eingeschlossen und später von einem Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes überprüft. Der stellte fest, dass der Blindgänger nicht mit Sprengstoff, sondern mit einem Magnesiumgemisch gefüllt war, das extrem heiße Flammen verursacht. Der Räumdienst-Mitarbeiter führte das Objekt schließlich einer fachgerechten Entsorgung zu.

Magnify

Tiermörder im Dortmunder Zoo? Weiteres totes Tier aufgefunden

Der Dortmunder Zoo kommt nicht zur Ruhe. Nachdem vor rund vier Wochen eine Seelöwin tot aufgefunden worden war, haben Tierpfleger nun drei Pinguine als vermisst gemeldet. Polizeibeamte machten dann den schrecklichen Fund: eines der drei Tiere lag tot in einem Gehege.
© dpa
Erneut ist ein Tier im Dortmunder Zoo verendet. Erneut sind die Umstände merkwürdig. Nach dem Tod der Seelöwin "Holly" im November vermeldet Zoodirektor Frank Brandstätter am Dienstag wieder einen Todesfall unter seinen Tieren. Ein junger Humboldtpinguin ist tot. Der Zoo fand das Tier am Montag außerhalb seines Geheges in der Nähe der Flamingos.

"Das trifft uns ins Herz", sagt der Zoochef am Dienstagnachmittag. Besonders die Pfleger, die die Tiere in den letzten zwölf Monaten seit der Geburt betreut haben, seien persönlich betroffen und traurig. Zwei weitere Pinguine sind verschwunden. Das Trio galt als großer Nachzuchterfolg für den Zoo mit jetzt noch 13 Humboldtpinguinen.

Bullseye

Terroranschlag? Explosion in einer U-Bahn in Istanbul

© unknown
Eine Explosion, wahrscheinlich durch eine Rohrbombe, erschütterte heute um 17:30 Ortszeit die Metro in Istanbul. Die Zahl der Verletzten ist noch unbekannt, aber es gibt Berichte, dass mindestens ein Mensch getötet worden sei. Die Explosion fand nahe der Bayrampasa Station statt.

Weitere fünf Personen seien verletzt, die Metro-Verbindung ist derzeit unterbrochen. Die Menschen aus dem Zug liefen auf den Gleisen die Tunnel entlang, wovon erste Fotos in den Sozialen Netzwerken kursieren.

Für Istanbul bestand schon längere Zeit die Gefahr eines Anschlages. Das britische Außenministerium warnte Touristen davor, die U-Bahnen zu benutzen, nachdem ein türkischer Polizeibericht im Juli unerlaubt veröffentlicht wurde.