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Mo, 20 Nov 2017
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Airplane

Eurowings-Maschine aus Kuba startete mit 60stündiger Verspätung - Ursache: Ungewöhnlicher Geruch

Große Geduld müssen 300 Passagiere einer Maschine von Eurowings aufbringen. Ihr Flug hätte am Freitag von Kuba nach Deutschland starten sollen. Er wurde jedoch auf Dienstag verschoben. Grund ist ein ungewöhnlicher Geruch.
© aero.de
Mehr als 60 Stunden Verspätung müssen 300 Passagiere einer Eurowings-Maschine hinnehmen. Sie hätten bereits am Freitag von Kuba nach Deutschland fliegen sollen. Nun soll ihr Flug am Dienstagmorgen zurück nach Köln/Bonn gehen. Das bestätigte ein Sprecher der Fluggesellschaft der Deutschen Presse-Agentur.

Die Maschine mit der Flugnummer EW 131 sollte eigentlich bereits am Samstagmorgen in Deutschland landen. Aufgrund eines ungewöhnliches Geruchs habe das Flugzeug jedoch untersucht werden müssen und nicht pünktlich starten können, erklärte Eurowings. Das Unternehmen habe eine Ersatzmaschine bereitgestellt. "Wir werden die entstandenen Kosten übernehmen. Für die Verspätung können wir uns nur entschuldigen", sagte ein Unternehmenssprecher. Ungewöhnliche Gerüche im Flugzeug haben schon mehrfach Probleme verursacht.

Sherlock

Vorgetäuschte Tat? Linken-Nachwuchspolitiker hat sich angeblich selbst verletzt

Schwerin. Eine Messer-Attacke von Rechtsradikalen auf einen Schweriner Linken-Nachwuchspolitiker hat das angebliche Opfer nach Einschätzung der Ermittler erfunden.
© imago/INSADCO
Diese Annahme werde durch das Gutachten eines Rechtsmediziners gestützt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag. Nach dessen Meinung seien die festgestellten Schnittverletzungen des 18-Jährigen nicht mit den Schilderungen zum Tatverlauf in Übereinstimmung zu bringen. Dagegen sei „hinreichend wahrscheinlich“, dass er sich die Verletzungen Anfang voriger Woche selbst zufügte. Gegen den jungen Mann sei daher ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Vortäuschung einer Straftat eingeleitet worden.

Es gibt keine Zeugen

Eigenen Angaben zufolge war der 18-Jährige, der in Wismar studiert, am Montag vergangener Woche in der Hansestadt von drei unbekannten, der rechten Szene angehörenden Männern angegriffen , als „schwule Kommunistensau“ beschimpft und mit einem Messer mehrfach verletzt worden. Erst am Tag darauf aber und nachdem er bei einem Arzt war, erstattete er über das Internetportal der Polizei Anzeige. Zeugen der Tat gab es nicht.

Kommentar:
  • Wismar: Linken-Politiker wurde niedergestochen



Brick Wall

Geiselnahme in einem Einkaufszentrum in Bagdad forderte mehrere Tote

In der irakischen Hauptstadt haben Bewaffnete acht Menschen bei einem Angriff auf ein Einkaufszentrum getötet - 22 weitere Menschen wurden verletzt. Zudem wurden mehrere Geiseln genommen.
© REUTERS/ Stringer/Files
Bei einer Geiselnahme in einem Bagdader Einkaufszentrum sind am Montag mindestens acht Menschen getötet worden. Die Angreifer hätten noch weitere Menschen in ihrer Gewalt und trügen vermutlich Sprengstoffgürtel, teilte die irakische Polizei mit. Demnach stürmten die Männer wild um sich schießend das Einkaufszentrum im Osten der Hauptstadt, nachdem sie zuvor auf der Straße eine Autobombe gezündet hatten. Laut Krankenhauskreisen wurden mindestens 14 Menschen verletzt. Zudem seien Medienberichten zufolge bis zu 75 Geiseln genommen worden.

Nach Angaben der Polizei handelt es sich um ein vier- oder fünfstöckiges Gebäude im Geschäftsviertel al-Dschadida im Osten der Hauptstadt, wo mehrheitlich Schiiten leben. Nach Angaben des Innenministeriums kontrollieren die Angreifer das gesamte Einkaufszentrum, sie hätten auch Männer auf dem Dach postiert. Zunächst bekannte sich niemand zu der Geiselnahme; eine Polizeiquelle vermutete aufgrund der Kleidung der Angreifer, dass es sich um Mitglieder der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat handele.

cvh/AFP

Kommentar:


Magnify

Auseinandersetzung zwischen Flüchtlingen in Eichstätt

© dpa
Der 19-Jährige verletzte sich selbst mit einer Rasierklinge. Wenige Stunden zuvor hat es dort noch einen anderen Vorfall gegeben

Montagmittag kam es in der Flüchtlingsunterkunft in der Burgstraße zu dem Polizeieinsatz. Gegen 12.30 Uhr bedrohte dort ein 19-jähriger Mann aus Syrien verbal mehrere Flüchtlinge und kündigte an, eine Bombe legen zu wollen. Da der 19-Jährige mit einer Rasierklinge hantierte und sich damit selbst am linken Oberarm verletzte, wurde er in Gewahrsam genommen.


Kommentar: Die Flüchtlinge kommen aus Kriegsgebieten und könnten unter anderem schwer traumatisiert sein.


Anschließend wurde er in die Psychiatrie des Klinikums Ingolstadt eingewiesen. Dritte wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. "Als Grund für seinen Aussetzer gab der 19-Jährige fehlende Finanzmittel an", meldet Eichstätts Polizeichef Heinz Rindlbacher.

Kommentar: Die Medien konzentrieren sich momentan nur auf die negativen Meldungen, was in Flüchtlingsheimen geschieht.


Airplane Paper

Köln: Hooligans machten "Menschenjagd" auf Ausländer

In der Nähe des Kölner Hauptbahnhofes kommt es in der Nacht zu gewaltsamen Übergriffen. Diesmal werden Syrer und Pakistaner attackiert. Die Ermittlungen zu den Tätern laufen.
© picture alliance / dpa
In Gruppen haben unbekannte Täter in der Kölner Innenstadt mehrere Ausländer angegriffen und verletzt. Zwei Pakistaner mussten nach den Attacken am Sonntagabend ins Krankenhaus gebracht werden, ein Syrer wurde leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Ermittelt wird wegen schwerer Körperverletzung. Ob die Angriffe einen fremdenfeindlichen Hintergrund hatten und direkt mit den Geschehnissen der Silvesternacht in Köln zusammenhängen, wird laut einem Polizeisprecher noch geprüft.

Nach Informationen des Kölner Express hatte sich eine Gruppe aus Rockern, Hooligans und Türstehern über Facebook verabredet, "um in der Kölner Innenstadt "auf Menschenjagd" zu gehen". Nach den Übergriffen in der Silvesternacht wolle man "ordentlich aufräumen", zitierte das Blatt aus einer nicht-öffentlichen Facebook-Gruppe. Ob zwischen dem Aufruf und den Angriffen ein Zusammenhang besteht, war zunächst unklar.

Kommentar:


Propaganda

"New York Times" rechnet mit Merkels Asylpolitik ab - "Deutschland am Abgrund"

Hart ins Gericht geht die „New York Times“ mit den Zuständen in Deutschland: Unter dem Titel "Deutschland am Abgrund" fordert das Blatt in einem Kommentar den Rücktritt von Bundeskanzlerin Merkel: „Merkel muß gehen, damit Deutschland nicht einen zu hohen Preis für ihre Dummheit bezahlen muß.“
© Ramin Talate/Getty Images
Die New York Times rechnet mit Merkels Politik ab und fordert den Rücktritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Grund: Versagen in der Asylkrise. Unter der Überschrift „Germany on the Brink“ (deutsch: Deutschland am Abgrund) fordert die einflußreichste amerikanische Tageszeitung: „Merkel muß gehen, damit Deutschland nicht einen zu hohen Preis für ihre Dummheit bezahlen muß.“

Autor Ross Douthat kritisiert die Folgen der unkontrollierten Masseneinwanderung nach Europa: „Wenn Sie glauben, daß eine alternde, säkularisierte und weitgehend homogene Gesellschaft friedlich eine Einwanderungswelle dieser Größe mit so unterschiedlichem kulturellen Hintergrund absorbieren kann, dann haben Sie eine großartige Zukunft als deutscher Regierungspressesprecher. Sie sind aber auch ein Idiot.“

Kommentar: Die New York Times scheint auch nichts anderes als ein Propagandablatt in gedruckter Großauflage zu sein. Der Beitrag der NYT soll wahrscheinlich nur weiter Öl ins Feuer gießen.


Fire

Terrororganisation Daesh tötete bei Massenhinrichtung 80 Menschen

Die Terrororganisation Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) soll bei einer Massenhinrichtung nahe der irakischen Stadt Mossul mindestens 80 Menschen erschossen haben.
© REUTERS/ Stringer/Files
„IS-Kämpfer haben 80 Menschen hingerichtet, darunter auch Polizisten, Soldaten und diejenigen, die die IS-Ideologie ablehnten“, berichtete der irakische Fernsehsender Alsumaria unter Berufung auf eine ungenannte lokale Quelle. Die Menschen seien der Spionage und Kooperation mit den irakischen Behörden beschuldigt und auf dem Territorium des Militärlagers Al Gazlani im Zentrum der Provinz Ninawa erschossen worden.


Die zweitgrößte irakische Stadt Mossul war am 10. Juni 2014 von IS-Terroristen widerstandslos erobert worden. Iraks Premierminister Haider al-Abadi versprach, Mossul von den Terroristen zu befreien, wenn die Operation in Ramadi abgeschlossen ist.

Kommentar:


Stock Down

Globale Vernetzung kann den Crash sehr schnell herbei führen

Die globale Vernetzung kann dazu führen, dass ein Crash heute viel schneller kommen kann als früher. Fallende Reallöhne, sinkende Rohölpreise sowie volle Lagerbestände könnten eine Kaskade auslösen, die kaum noch zu beherrschen ist.

© dpa
Die globale Vernetzung kann einen Crash beschleunigen – früher dauerten Korrekturen oft Jahre.
Die globale Beschleunigung und Vernetzung macht das Finanzsystem unberechenbar. Dies sieht man bereits an den Rohstoffmärkten, meint Finanzanalystin Gail Tverberg in einer interessanten Analyse auf ihrem Blog „Our Finite World“. Eine besondere Bedeutung haben ihrer Ansicht nach steigende Kosten bei der Rohstoffgewinnung, insbesondere für Öl: Im Zusammenspiel mit weltweit hohen Lagerbeständen und einer tendenziell abnehmenden oder weniger schnell wachsenden Nachfrage berge dies hohe Risiken. Insbesondere die starke Zunahme der Weltbevölkerung verteuert die Förderung von Öl, weil zunehmend auf schwer zu erschließende Vorkommen zurückgegriffen werden muss. Gleichzeitig lohnt sich die Suche aufgrund der seit Mitte 2014 abstürzenden Notierungen an den Weltmärkten und randvoller Tanks immer weniger. Das für die Weltwirtschaft existentielle Wachstum, das auf moderat steigende Rohstoffpreise angewiesen ist, wird so gefährdet.

Ein Hauptgrund für die schwache Nachfrage nach Rohstoffen sind laut Tverberg fallende Realeinkommen auf den Arbeitsmärkten. Dies führt dazu, dass sich Berufstätige bei nicht unbedingt notwendigen Investitionen wie Autos, Fernreisen oder elektronischen Geräten zurückhalten. Meldungen, wonach Apple die Produktionskapazitäten für iPhones um 30 Prozent senken will oder das jüngst veröffentlichte, überraschend schwache, Gewinnplus bei Samsung weisen auf diesen Umstand hin. Die Entscheidung der Fed zu höheren Zinsen dürfte sich überdies dämpfend auf die Kaufkraft der Arbeitnehmer auswirken. Sinkende Preise für Rohstoffe wie Rohöl, Stahl und Kupfer sind die Folge und die Industrieproduktion geht zurück. Mittelfristig führt dieser Trend zu fallenden Aktienkursen, Firmeninsolvenzen und Kreditausfällen.

Kommentar: So ist es, allein die just-in-time Lieferketten der Supermärkte sind so anfällig für die kleinsten Störungen, dass schon Schwankungen in der Treibstoff- oder Energieversorgung ausreichen, um innerhalb weniger Tage ganze Städte ohne Nahrung dastehen zu lassen. Was das bedeutet, kann man sich sehr leicht ausmalen, wenn man überlegt, was zehntausende Menschen anstellen, wenn ihre Kühlschränke leer und der Supermarkt ausgeräumt ist.


Camcorder

Weitere Aufhetzung: Polizei sollte Straftaten von Flüchtlingen verheimlichen

Die Verheimlichung der von Migranten begangenen Verbrechen und die Auflösung der Kölner Demonstration mit Wasserwerfern zeigen die tatsächlichen Grundwerte und das Niveau der Meinungsfreiheit in Deutschland, schreibt der Chef des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma, Alexej Puschkow.
© Reuters/Wolfgang Rattay
„In Köln werden gegen den Kurs auf eine unbegrenzte Migranten-Aufnahmezahl protestierende Menschen mit Wasserwerfern verjagt. Unzufrieden?! Dann kriegt ihr die Wasserspritze ab! Einfach eine Freiheitsekstase...“, so Puschkow auf seiner Twitter-Seite.

Am Vorabend hatte die Bild-Zeitung unter Berufung auf Insider-Informationen berichtet, dass die deutsche Polizei nach den schweren Übergriffen in Köln die Anweisung bekommen haben soll, von Flüchtlingen begangene Straftaten zu verschweigen.


Kommentar: Die Bild-Zeitung ist keine seriöse Quelle.


Laut Puschkow ist dies ein „neues Niveau der Redefreiheit“: „Man hat der Polizei nahegebracht, dass sie die Verbrechen der Flüchtlinge nicht veröffentlichen, oder besser gesagt verheimlichen soll. So sind die „Grundwerte“...“, betonte der Duma-Politiker.

Kommentar: Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Aktionen in Köln und anderen Städten professionell geplant wurden.


Hourglass

Tausende Menschen demonstrierten gegen Mediengesetz in Polen und Polen ruft deutschen Botschafter ein

Der polnische Außenminister Witold Waszczykowski hat den deutschen Botschafter in Warschau, Rolf Nikel, zu einem Gerspräch für Montag einbestellt. Der Grund seien "antipolnische Äußerungen deutscher Politiker", sagte Ministeriumssprecher Artur Dmochowski laut deutschen Medien.
© Reuters/ Kacper Pempel
In Polen hatten am Samstag Zehntausende Menschen gegen das neue umstrittene Mediengesetz und die Entlassungen von Journalisten protestiert. Mehrere deutsche Politiker äußerten in den vergangenen Tagen Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit mehrerer Gesetze der nationalkonservativen Regierung in Warschau.

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, plädierte für Sanktionen gegen Polen, sollte das Land weiter rechtsstaatliche Grundsätze missachten. Der polnische Verteidigungsminister Antoni Macierewicz warf Deutschland und anderen westlichen Staaten vor, sich in die Souveränität Polens einzumischen. In der kommenden Woche will die EU-Kommission über die Lage in Polen beraten.

Kommentar: