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Sa, 25 Mär 2017
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Jemandem geht ein Licht auf: Deutsche Unternehmen bereit zu Kooperation mit russischen Partnern

Die Chefs führender deutscher Unternehmen, die sich in Russland engagieren, machten laut Russlands Außenminister Sergej Lawrow „keinen Hehl aus ihrer Besorgnis über die von der Europäischen Union in Gang gesetzte Sanktionsspirale und erklärten ihre Bereitschaft, die Arbeit mit den russischen Partnern fortzusetzen“.
© Sputnik / Sergej Gunejew
Anfang der fünfziger Jahre, noch vor der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen der Sowjetunion und der Bundesrepublik Deutschland, waren es gerade deutsche Unternehmer, die eine Vorreiterrolle bei der Wiederaufnahme der gegenseitig vorteilhaften Zusammenarbeit gespielt haben, äußerte Lawrow in seinem Interview mit der Handelsblatt-Beilage „Russia Beyond The Headlines“ (RBTH).

„Dies bezieht sich in vollem Maße ebenso auf die Ära des Kalten Krieges, als das berühmte ‚Gas-Röhren-Geschäft‘ abgeschlossen wurde, das sinngemäß die Grundlagen für unsere Energiepartnerschaft geschaffen hat.“

Shopping Bag

Exklusiv für Narzissten: Das Selfie-Smartphone

Mit dem Xperia C4 kündigt Sony sein neues "Selfie“-Smartphone mit 5-Megapixel-Kamera und LED-Blitz an der Front an.
Der japanische Elektronik-Hersteller Sony hat mit dem C4 das neueste Smartphone aus der Xperia-Familie vorgestellt. Der Nachfolger des „Selfie“-Smartphones Xperia C3 soll Nutzern bei der Erstellung von Selbstportraits unter die Arme greifen. Dafür baut Sony an der Front eine 5-Megapixel-Linse mit einer umgerechneten Brennweite von 25 Millimetern und LED-Blitz ein. Als Bildsensor kommt Sonys Exmor-R-Modell für Mobilgeräte zum Einsatz. An der Rückseite findet sich eine 13-Megapixel-Kamera mit HDR-Modus.

Das Xperia C4 wiegt 147 Gramm und bietet ein IPS-Display mit 5,5 Zoll und einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Im Gehäuse verbaut Sony einen Achtkern-Prozessor mit 64 Bit von Mediatek, der auf 1,7 GHz getaktet ist. An Bord sind außerdem 2 GB RAM und 16 GB interner Speicher. Letzterer kann über einen Steckplatz für microSD-Karten erweitert werden.

Als Betriebssystem kommt beim Xperia C4 Googles Android in der Version 5.0 alias Lollipop zum Einsatz. Das Smartphone wird ab Juni in den Farben Schwarz, Weiß und Mint als Single- und Dual-SIM-Variante in ausgewählten Märkten erhältlich sein. Angaben zum Preis macht Sony nicht.

(axk)

Kommentar:


Bullseye

Mann wurde für eine Woche lang gequält - Täter haben Verbindung zur rechten Szene und NSU

Angehörige der Kasseler Neonazi-Szene sollen einen Mann eine Woche lang gefangen gehalten haben. Unter den Verdächtigen befinde sich ein Neonazi, der kürzlich im Münchner NSU-Prozess aussagen sollte. Die Tat sei im Dunstkreis des rechtsextremen Vereins Sturm 18 Cassel geschehen, sagte Götz Wied, Sprecher der Staatsanwaltschaft, am Donnerstag und bestätigte Medienberichte.

Der 40 Jahre alte Neonazi Bernd T. soll zusammen mit einem 27-Jährigen das Opfer vom 8. bis 15. April in einer Wohnung gefangen gehalten und es mit Schlägen und Tritten verletzt haben. Das 46 Jahre alte Opfer erlitt den Angaben zufolge Prellungen einen Rippenbruch. Die beiden Verdächtigen sitzen seit Mittwoch in Untersuchungshaft. Warum sie den Mann festhielten, wurde zunächst nicht bekannt. Sie äußerten sich bislang nicht zu den Vorwürfen, wie Wied sagte.

Erste Informationen zu dem Fall hatten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch bekanntgegeben. Dem Opfer sei der Kopf geschoren worden, ihm seien Mobiltelefon und Rucksack gestohlen worden. Nach sieben Tagen gelang ihm die Flucht.

Kommentar: Nicht nur das Zeugensterben geht weiter auch das Zeugenschweigen oder wurde Bernd T. zufällig mit dem oberen Fall in Verbindung gebracht?


Bell

Teile und herrsche: Rechte wollten Salafisten in die Luft sprengen

Es war ein Großeinsatz mit 250 Beamten. Am Morgen wurden vier mutmaßliche Gründungsmitglieder der rechtsterroristischen "Oldschool Society" festgenommen. Sie sollen Anschläge auf Salafisten, Moscheen und Asylbewerber vorbereitet haben.
In den frühen Morgenstunden schlugen Beamte des Bundeskriminalamts, Spezialeinheiten der Bundespolizei und Polizeieinheiten der Länder zu. 250 Beamte waren an dem Großeinsatz beteiligt. Insgesamt wurden rund zehn Objekte in Sachsen, Bayern, Nordrhein-Westfalen, sowie Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern durchsucht. Dabei handelt es sich jeweils um die Wohnungen der mutmaßlichen Mitglieder der Vereinigung. Vier Personen wurden festgenommen, alle sollen Gründungsmitglieder der Vereinigung sein, die sich den Namen Oldschool Society gegeben hat.

Rechtsterroristische Gruppe

Kopf der Gruppe soll der 56-jährige Andreas H. aus Augsburg sein, sein Stellvertreter der 39jährige Markus W. aus Borna. Festgenommen wurden außerdem Olaf O. aus Bochum, 47 Jahre alt, und Denise G. aus Sachsen, 22 Jahre alt. Aus ihrer Gesinnung macht die Gruppe kein Geheimnis: Im Internet finden sich Videos, in denen offen mit rassistischen und fremdenfeindlichen Parolen geworben wird. In einem Video wirbt die Gruppe in einem Aufruf um weitere Mitglieder und hetzt gegen Asylbewerber und Medien.

Kommentar: Nicht nur der islamistische Terror wird inszeniert, das Gleiche gilt auch für die rechtsextreme Szene. Es ist schon lange bekannt, dass ohne die Unterstützung des Verfassungsschutzes und des BND, es in Deutschland kaum eine nennenswerte "Rechtsextremistische Szene" geben würde:


Pistol

Soldaten berichten - So geht es zu, wenn Israel in den Krieg zieht

Bild
© AFP
Zeugen zeichnen das Bild eines 50-tägigen Militäreinsatzes, in dem allzu oft erst geschossen und dann genau geschaut wurde.
  • Die israelische Menschenrechtsorganisation "Das Schweigen brechen" hat die Berichte von 60 am jüngsten Gaza-Krieg beteiligten Soldaten veröffentlicht.
  • Sie zeichnen das Bild eines 50-tägigen Einsatzes, in dem Israels Armee allzu oft erst schoss und dann schaute - und das als Teil einer Strategie.
  • Vereinzelte Berichte zeigen, wie Soldaten teils aus reiner Zerstörungswut handelten und Spaß am Schießen auf fahrende Autos hatten.
"Gefühl, dass das Bullshit war"

Ein Sommertag im Gazastreifen, morgens gegen elf, zwei Frauen gehen in einem Obstgarten auf und ab. 800 oder 900 Meter entfernt stehen israelische Bodentruppen, es herrscht Krieg und äußerste Anspannung: "Die Frauen haben telefoniert", erklärt hinterher ein Soldat, "dann wurde das Feuer auf sie eröffnet und sie wurden erschossen." Der Verdacht: Sie könnten Späherinnen gewesen sein für die Hamas. Nach den tödlichen Schüssen wurden sie genauer in Augenschein genommen, Waffen wurden keine bei ihnen gefunden, nur die Handys. Auf der Opferliste wurden sie von der Armee als Terroristen eingetragen. "Es wurde auf sie geschossen, also mussten sie natürlich Terroristen gewesen sein", sagt der Soldat, "aber hinterher hatte ich das Gefühl, dass das Bullshit war."


Kommentar: Eine Praxis, die Israel nicht nur in Gaza anwendet:
  • Israel tötete Verdächtige mit Kampfflugzeugen - Ohne vorher nachzufragen



Kommentar: Die Soldatenberichte bestätigen, was für jeden denkenden Menschen schon sehr lange offensichtlich ist: Könnte somit Israel als Kriegsverbrecher gelten?


Chart Pie

88% der jungen Amerikaner glauben nicht mehr an die Medien

Fast niemand zwischen 18 und 29 Jahren schenkt den US-Medien noch uneingeschränkt sein Vertrauen. Dies ergab eine Umfrage der Harvard Universität. Eine überwältigende Mehrheit glaubt überhaupt nichts mehr oder nur manches.

Laut einer Umfrage des Institute of Politics der Harvard Universität gaben nur 12 Prozent aller Befragten an, den Medien in komplettem Umfang (2 Prozent) oder meistens (10 Prozent) zu vertrauen. Insgesamt 88 Prozent gaben an, überhaupt nichts von dem zu glauben, was die Medien berichten (39 Prozent), oder nur manches (49 Prozent).

Kommentar: Scheinbar eine weltweite und berechtigte Tendenz: Doch wenn die jungen Menschen an nichts mehr glauben, an was glauben sie dann? Oder könnte das auch ein Zeichen von Resignation sein und das die jungen Menschen alles als gegeben und nicht veränderbar hinnehmen?


People

Mexikaner kämpfen für Aufklärung der verschwunden Studenten - Landesweite Demonstrationen

Eltern und Kommilitonen der 43 verschwundenen Lehramtsstudenten kämpfen weiter um Aufklärung und Gerechtigkeit. Solidarität im ganzen Land
Bild
© Courtesy Reuters/Tomas Bravo
Mexiko-Stadt - Sieben Monate nach dem Verschwinden von 43 Lehramtsstudenten aus Ayotzinapa im mexikanischen Bundesstaat Guerrero gehen die Proteste im Land weiter.

So führte eine Gruppe von Familienangehörigen der Verschwundenen in mehreren Städten Mexikos Demonstrationen am 1. Mai an. Zuvor hatte es in Chilpancingo, der Hauptstadt des Bundesstaats Guerrero, am 26. April im Rahmen des 11. Globalen Aktionstags für Ayotzinapa heftige Proteste von Lehramtsstudenten, Mitarbeitern der Regionalen Vereinigung für Lehrer aus Guerrero (Ceteg), Aktivisten der Volksbewegung aus Guerrero (MPG) und des Bündnisses sozialistischer Bauern-Studenten aus Mexiko (Federación de Estudiantes Campesinos Socialistas de México, FECSM) gegeben. Die Demonstranten rissen mit Hilfe mehrere Lastwagen das Tor des Abgeordnetenhauses nieder und setzten die Lkw in Brand. Weitere Brandstiftungen wurden in der Nähe des Regierungsgebäudes gemeldet.

Flashlight

Kleines Mädchen - Inga G. - immer noch spurlos verschwunden

Seit Samstag fehlt jede Spur der fünfjährigen Inga, die in einem Wald bei Stendal angeblich Holz holen wollte und nicht zurückkehrte. Nun machen sich schreckliche Vermutungen breit.
© dpa
Ein kleines blondes Mädchen geht zum Holzholen in den Wald und kehrt nicht mehr zurück. Was in dem Fall der vermissten fünfjährigen Inga G. bisher bekannt wurde, klingt wie ein böses Märchen und lässt ein schreckliches Ende einer nunmehr tagelangen Suche befürchten.

Am Samstag fuhr die Familie des Mädchens von Schönebeck bei Magdeburg nach Stendal, sie wollte einen Mitarbeiter des Diakoniewerkes besuchen. Dort, auf dem von Wäldern umgebenen Wilhelmshof, sollte am Abend gegrillt werden. Es heißt, Inga G. habe mit anderen Kindern Holz für ein Lagerfeuer sammeln wollen. Gegen 19.40 Uhr wurde sie das letzte Mal gesehen.

1,18 Meter groß, blaue Augen, Haare zum Zopf gebunden, Zahnlücke: Beide Schneidezähne fehlen. Blaue ausgewaschene Jeans, ein mintgrünes T-Shirt mit langen Ärmeln und aufgedruckten Schmetterlingen. Vom Wald verschluckt.

Camcorder

Angeblich maskierter Alarm löste Amok-Alarm in Solinger Schule aus

Schüler wollen einen maskierten und bewaffneten Mann gesehen haben, der sich der Schule näherte.
© Axel Richter
Am Dienstagmorgen hat ein Gerücht für Aufregung an der Gesamtschule an der Wupperstraße gesorgt. Wie die Polizei und Schulleiter Alexander Tempel auf ST-Nachfrage erklärten, hatte eine elfjährige Schülerin gegen 7.50 Uhr einen maskierten Mann an der Klauberger Straße gesehen, der aus einem Haus kam und ein Messer dabei gehabt haben soll. Das Mädchen bekam Angst und lief zur Gesamtschule. Dort bekam ein Lehrer diese Beobachtungen mit und meldete den Vorfall der Schulleitung und der Polizei.

Die Polizei suchte die Umgebung nach dem maskierten Mann ab. Da sich das Gerücht nicht bestätigte und keine Gefahr für die Schüler ausging, rückten die Beamten schließlich wieder ab. „Es herrschte keine Panik in der Schule. Die Polizei hat das Gebäude auch nicht umstellt“, unterstrich Alexander Tempel.

Stock Down

Arbeitslosigkeit in Österreich ist auf Rekordniveau

Wie schon im letzten Jahr befürchtet, steigt die Zahl der Arbeitslosen in Österreich unvermindert an. Das Beschäftigungswachstum reicht nicht aus, um alle Arbeitsuchenden in Lohn und Brot zu bringen. Vor allem die Zuwanderung von Arbeitsuchenden aus den anderen EU-Staaten macht sich bemerkbar.
© Wikimedia / Duke of W4 CC-BY-SA 3.0 at
AMS-Geschäftsstelle Gmünd.
Immer mehr Menschen in Österreich sind arbeitslos. Im April lag die Zahl der Arbeitsuchenden inklusive Schulungsteilnehmer bei 419.875 Personen - das sind um 7,6 Prozent mehr als noch im letzten Jahr. Damit liegt die Arbeitslosenquote nach nationaler Berechnungsmethode bei 9,1 Prozent. Rechnet man die infolge von Umstrukturierungsmaßnahmen gesunkene Zahl an Schulungsteilnehmern (67.890 Personen) hinzu, liegt sie sogar bei 10,7 Prozent. Damit nahm die Wachstumsrate gegenüber den Vormonaten dramatisch zu. Lag der Anstieg gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten im Januar und Februar noch bei etwa 5 Prozent, so belief er sich im März schon auf 6,5 Prozent. Nun wurde mit eben diesen 7,6 Prozent mehr Arbeitslosen ein neuer Höhepunkt erreicht.

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