Das Kind der GesellschaftS


Play

Frankreich: Restaurant verweigert Muslima die Bedienung - Wirft ihnen Terrorismus vor

In Frankreich ist ein neuer nationalistisch-religiös motivierter Skandal entflammt: Der Wirt des Restaurants „Le Cenacle“ in einem Pariser Vorort verweigerte zwei Muslimas die Bedienung.
Restaurant verweigert Musliminnen Bedienung
Die Frauen nahmen das Gespräch mit der Handy-Kamera auf. Auf dem Video ist deutlich zu hören, wie der Besitzer des Lokals den Frauen sagt: „Die Terroristen sind Moslems, und alle Moslems sind Terroristen.“

Kommentar:


Headphones

Hysterie in Los Angeles: Gesamter Flughafen wird geräumt aufgrund von lauten Geräuschen

Panik am Flughafen LAX in Los Angeles - es sollen angeblich Schüsse gefallen sein. Der zentrale Terminal wird daraufhin evakuiert. Die Polizei findet aber keinen Schützen. Eine Festnahme gibt jedoch Rätsel auf.
Flughafen lax
© AP
Am Internationalen Flughafen von Los Angeles ist das zentrale Terminal zeitweise geschlossen worden. Der Grund dafür waren Berichte über vermeintliche Schüsse. Diese stellten sich jedoch als falsch heraus. Videos in sozialen Netzwerken zeigten, wie zahlreiche Menschen am Sonntagabend (Ortszeit) panisch den Flughafen verließen. Die Polizei durchsuchte das Gebäude daraufhin, Hinweise auf einen Bewaffneten bestätigten sich aber nicht. Während des Polizeieinsatzes war das Terminal geschlossen. Nach etwa zwei Stunden gab es Entwarnung.

Ein Polizeisprecher erklärte, bei den angeblichen Schüsse habe es sich lediglich um "laute Geräusche" gehandelt. Es gebe keine Verletzten. Die Ermittlungen zur Ursache des Lärms dauerten an. Von Flughafen hieß es außerdem, dass eine Person in einem Zorro-Kostüm festgenommen wurde. In welchem Zusammenhang sie mit den beunruhigenden Geräuschen stand, ist noch unklar.

Kommentar:

  • Panik in New York nach gehörten Schüssen am JFK Flughafen - Zwei Terminals geräumt



Stormtrooper

Intoleranz: Mann bespuckte und beleidigte Frau wegen Kopftuch

Singen: Ein Unbekannter hat in Singen (Kreis Konstanz) eine Frau beleidigt und bespuckt, weil sie ein Kopftuch trug.
kopftuch
© dpa
Nach Auskunft der Polizei vom Mittwoch stand der aggressive Mann hinter der Frau an der Kasse eines Discounters und begann unvermittelt in ihre Richtung zu spucken. Dabei äußerte er am Dienstagabend, dass man "Kopftuchfrauen" hier nicht brauchen könne, und begann die Kundin massiv zu beleidigen.

Anschließend verließ er das Geschäft und fuhr mit einem Fahrrad davon.

sb/pz

Kommentar: Man kann sein Argument auch leicht umdrehen: Solche Menschen, die andere intolerant behandeln, werden hier nicht gebraucht.


Beer

Betrunkener lässt sich in München von Zug überfahren und überlebt

Einen "lebensgefährlichen Irrsinn" nennt die Polizei die Aktion eines 23-Jährigen. Der Mann hatte sich betrunken auf die Gleise in einem Münchner Vorort gelegt und von einem Zug überrollen lassen.
Regionalzug nach München
Symbolbild
Ein betrunkener Mann hat sich absichtlich von einer Regionalbahn überrollen lassen. Der 23-Jährige habe sich bewusst längs ins Gleis gelegt und auf Warnsignale des herannahenden Zuges nicht reagiert, teilte die Bundespolizei München mit.

Question

Was ist mit ihnen geschehen? Zahl vermisster Flüchtlingskinder in Deutschland hat sich verdoppelt

Die Zahl der vermisst gemeldeten minderjährigen Flüchtlinge hat sich seit Jahresbeginn verdoppelt. Über ihren Verbleib können deutsche Behörden nur Vermutungen anstellen.
deutsche behörden, deutsche ämter
© dpaBei den deutschen Behörden sind 9.000 Flüchtlingskinder als vermisst gemeldet.
Die Zahl der in Deutschland verschwundenen Flüchtlingskinder hat sich seit Jahresbeginn fast verdoppelt. Am 1. Juli waren 8.991 unbegleitete Flüchtlingskinder und Jugendliche als vermisst gemeldet, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) auf Anfrage der Neuen Osnabrücker Zeitung mit. Das sind schon mehr als im Gesamtjahr 2015 und fast doppelt so viele wie noch zu Jahresbeginn, als 4.749 geflüchtete Minderjährige als vermisst galten.

Kommentar:


Heart

Bewegende Aktion nach Erdbeben in Italien: Flüchtlinge sammeln Spenden für Einheimische in Not

Erdbeben Italien Aufräumarbeiten
© Reuters / Emiliano Grillotti
In der süditalienischen Region Kalabrien spenden Flüchtlinge Geld für Bewohner, die an den Folgen des Erdbebens gelitten haben. Laut Giovanni Maiolo, der die Spenden koordiniert, bedanken sich die Migranten auf diese Weise für die Hilfe, die sie in Italien erhalten haben.
„In unserem Projekt haben wir beschlossen, auf eine symbolische Art zu helfen. Am Tag des Erdbebens haben sie im Fernsehen zerstörte Häuser und Städte gesehen und viele von ihnen haben an ihre eigenen Länder gedacht, an ihre Häuser, die durch Bomben zerstört wurden, an ihre getöteten Familienmitglieder. Also entschieden sie, etwas zu tun, Geld zu sammeln und es Menschen in Not zu geben“, erläuterte Maiolo.
Obwohl die meisten Flüchtlinge arm seien, hätten sie sich trotzdem dazu entschlossen, aus Solidarität jeweils zwei Euro zu geben. Insgesamt konnte eine Summe von 1.000 Euro gesammelt werden.

„Es ist symbolisch, dass Menschen, die nichts haben, die nach Europa eingereist waren, um dem Krieg in ihren eigenen Ländern zu entkommen, entschieden haben, das, was sie haben, Menschen zu geben, die zurzeit Probleme haben. Menschen, die gelitten haben, spüren Sympathie zu Menschen, die auch gelitten haben“, sagte Maiolo in diesem Zusammenhang.

Kommentar: Eine bewegende Aktion, die ein Gegengewicht zu der negativen Sichtweise über Flüchtlinge darstellt, die dank zahlreicher Medien und partei-ideologischer Propaganda in der öffentlichen Meinung geschaffen wurde. Darüber und über ähnliche Aktionen müsste viel mehr berichtet werden!


Brain

Psychisch kranke Frau drohte mit Bombenanschlägen am Münchner Flughafen

Alarm am Flughafen München - Eine psychisch kranke Frau hat einen Bombenanschlag auf zwei Flüge am Münchner Flughafen angekündigt.
flughafen münchen
© dapd
Abgespielt hatte sich der Vorfall bereits Mitte August, wie der Donaukurier jetzt meldet. Die Frau war der Polizei wegen anderer Drohungen schon bekannt. Sicherheitshalber wurde aber Alarm ausgelöst.

Ein Flugzeug konnte vor dem Start gestoppt werden, das zweite Flugzeug landete nach einer Platzrunde wieder im Erdinger Moos. Zwei Kampfjets wurden zu Schutzflügen angefordert, konnten aber wieder abdrehen. Spezialisten durchsuchten dann am Flughafen München die beiden Passagiermaschinen. Eine Bombe wurde aber nicht gefunden.

Chalkboard

Untergang der USA - „Der Mittelstand der USA stirbt“

Der Anteil von Amerikanern, die ein eigenes Haus besitzen, ist auf den niedrigsten je aufgezeichneten Stand gefallen. Während des zweiten Quartals 2016 fiel die saisonal nicht bereinigte Zahl der Hausbesitzer auf nur noch 62,9 Prozent - genau dort stand sie auch, als das US-Census-Bureau 1965 damit anfing, die Zahl zu veröffentlichen. So sieht keine “Erholung“ aus. Während der ganzen Obama-Jahre ist der Anteil hausbesitzender Amerikaner immer kleiner und kleiner geworden. Der Grund dafür ist natürlich, dass der Mittelstand in Amerika stirbt.
American poverty
Vergangenes Jahr erfuhren wir, dass Amerikaner des Mittelstands zum ersten Mal überhaupt zu einer Minderheit der Bevölkerung geworden sind. Für einen hohen Anteil an Hausbesitzern benötigt man einen florierenden Mittelstand und den gibt es nicht, ohne gut bezahlte Arbeitsplätze für den Mittelstand. Deshalb schreibe ich so ausgiebig über die Ausweidung des Mittelstands, denn die US-Wirtschaft wird systematisch ausgehöhlt und die meisten Amerikaner verstehen nicht, was geschieht.

Traditionell war der Besitz eines Hauses ein Zeichen dafür, dass man ein Teil des Mittelstandes geworden ist. Unter Barack Obama ist der Prozentsatz hausbesitzender Amerikaner aber in jedem einzelnen Jahr gefallen. In der Vergangenheit haben wir darüber gesprochen, dass dieser Prozentsatz auf den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten gefallen ist, aber jetzt ist er offiziell auf den niedrigsten jemals aufgezeichneten Stand gefallen. Das Folgende stammt von CNBC:
Nachdem der Anteil der Hausbesitzer noch vor etwas mehr als einem Jahrzehnt seinen höchsten Stand erreicht hatte, ist er auf ein Allzeittief gefallen und könnte in den kommenden Monaten noch weiter fallen. Im zweiten Quartal dieses Jahres fiel der Anteil auf 62,9 Prozent (nicht saisonbereinigt), was derselbe Stand wie 1965 ist, als das US-Census-Bureau begann die Daten zu erfassen. Während des gewaltigen Häuser-Booms Mitte der 2000er, stieg der Prozentsatz bis auf 69,2. Seinerzeit warben Politiker für die “Hausbesitzer-Gesellschaft“.

Kommentar: In den letzten Monaten häuften sich die Meldungen, dass es den USA und vor allem deren Bürgern immer schlechter geht. Und die zukünftigen Wahlkandidaten geben auch keine Hoffnung und sind unserer Meinung ein weiteres Symbol für den Untergang der Vereinigten Staaten.


Fire

Brand in einem Lagerhaus in Moskau - Mindestens 16 Tote

Bei einem Brand in Moskau sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. In einem eingeschlossenen Raum des Lagerhauses befanden sich offenbar Gastarbeiter.
lagerhaus
© AFP / VASILY MAXIMOV16 kirgisische Gastarbeiterinnen kamen bei einem Feuer in einem Moskauer Lagerhaus ums Leben.
Das Feuer sei am frühen Samstagmorgen in einem Lagerhaus in einem Industriegebiet im Norden der russischen Hauptstadt ausgebrochen, meldete die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf das Katastrophenschutzministerium.

Nachdem die Einsatzkräfte das Feuer löschten, hätten sie einen von den Flammen abgeschnittenen Raum entdeckt. "Feuerwehrleute rissen die Wand ein und fanden 16 Tote", hieß es in der Meldung. Russische Nachrichtenagenturen zitierten eine Polizeiquelle, wonach es sich bei den Opfern wahrscheinlich um Migranten aus ehemaligen Sowjetrepubliken handelt. Das Lagerhaus habe einer russischen Druckerei gehört.

Evil Rays

Zweite Messerattacke in Berlin in nur wenigen Tagen: S-Bahn-Verkehr stundenlang eingeschränkt

In der Nacht zu Sonntag ist ein Mann in Gesundbrunnen Opfer einer Messerattacke geworden. Der S-Bahn-Verkehr war über mehrere Stunden lang eingeschränkt.
Blaulicht, Polizei symbolbild
© Patrick Pleul/ dpa
Lebensgefährlich verletzt wurde ein Mann, der am frühen Sonntagmorgen Opfer einer Messerattacke in Gesundbrunnen wurde. Kurz vor 3 Uhr in der Früh seien im Bereich des gleichnamigen S-Bahnhofs zwei kleinere Gruppen aufeinandergetroffen, sagte eine Polizeisprecherin. Nach einem Messerstich auf dem S-Bahnsteig musste einer der Beteiligten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Nähere Angaben zum Hergang der Tat und den Hintergründen konnte die Polizei zunächst nicht machen.

Kommentar: Messerangriff in Gelsenkirchen: Zwei Jugendliche lebensgefährlich verletzt