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Fr, 03 Jul 2020
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Red Flag

Ägypten: Erster Deutscher an Coronavirus gestorben

In Ägypten ist ein deutscher Staatsbürger erstmals nachweislich an dem Coronavirus gestorben. Das teilte das Gesundheitsministerium in Kairo mit. Der Mann befand sich dort auf Reisen.
coronavirus ägypten
Ein deutscher Tourist in Ägypten ist nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben, wie das Gesundheitsministerium in Kairo mitteilte. Demnach handelt es sich um einen 60-jährigen Mann.

Der Patient sei am 6. März aus der bei Touristen beliebten Stadt Luxor im Süden Ägyptens in den Strandort Hurghada gereist, teilte Ministeriumssprecher Chalid Megahid mit. Nach seiner Ankunft habe er eine erhöhte Temperatur gehabt und sei im Krankenhaus positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet worden.

Der Mann sei auf der Intensivstation behandelt worden und habe sich geweigert, in eine andere Klinik verlegt zu werden. Sein Zustand habe sich zunehmend verschlechtert, am Sonntag sei er verstorben. Wo der Urlauber sich ansteckte, ist unklar.

Bullseye

Coronapanik: Drei Frauen in Australien streiten sich um Klopapier

Drei Frauen haben sich in einem australischen Supermarkt nahe Sydney angesichts der grassierenden Angst vor dem neuartigen Coronavirus um eine Packung Toilettenpapier geprügelt. Dies berichtet der örtliche TV-Sender "ABC News" unter Verweis auf die Polizei am Sonntag.
coronapanik australien
© Screenshot
Der Vorfall habe sich am Samstag in der Stadt Chullora in der Nähe von Sydney im Woolworths-Supermarkt ereignet. Der von einem Ansturm auf Klopapier ausgelöste Streit wurde auf Video eingefangen, das bereits mehr als 150.000 Aufrufe erhalten hat.


Darauf sind drei Frauen zu sehen, die sich gegenseitig an den Haaren ziehen und anschreien. Eine der Frauen ruft: "Ich will nur eine Packung!", während die beiden anderen einen mit Dutzenden Packungen Toilettenpapier befüllten Einkaufswagen beaufsichtigen.

Wie die Polizei mitteilte, hatten zunächst zwei Supermarkt-Mitarbeiter versucht, das Handgemenge zu beenden. Als dies nichts half, verständigten sie demnach die Sicherheitskräfte.

Zwei von drei Frauen hätten sich bei der Polizei melden müssen, weil sie an einer Rauferei teilgenommen hätten. Ein Prozess in dem Fall sei für Ende April geplant, hieß es.

Kommentar: Die Panik wird immer absurder. Das Coronavirus ist immer noch harmlos im Vergleich zu anderen Infektionswellen. Was machen die Menschen, wenn es nicht nur 76 Tote in einem Land gibt, sondern hunderte jeden Tag?


Binoculars

St. Petersburg: Teenager erschießt aus Versehen besten Freund mit Waffe vom Vater

Am Samstagabend haben Einwohner eines Hauses in Sankt Petersburg die Leiche eines Teenagers entdeckt. Der Körper wies eine Schusswunde am Kopf auf. Eine frische Spur führte die Polizei in die Wohnung eines Richters, dessen Sohn eine Geburtstagsparty gefeiert hatte.
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© Sputnik /Alexei Filippow
Waffenunfall in Sankt Petersburg: Teenager erschießt besten Freund mit Gewehr des Vaters (Symbolbild)
Ein Waffenunfall in Sankt Petersburg hat die Einwohner der Stadt schockiert. Am Samstag wurde in einem Haus im Vorort Kolpino der leblose Körper eines Jungen entdeckt. Die Leiche wies eine Schusswunde am Kopf auf. Die Polizei konnte schon bald den Tathergang rekonstruieren. Dabei handelte es sich offenbar um eine Fahrlässigkeit, die zu äußerst tragischen Folgen geführt hatte.

Der erschossene 14-Jährige feierte mit anderen Mitschülern den Geburtstag seines besten Freundes. Nach einem Pizza-Abend in einem Lokal lud der mutmaßliche Schütze die Gesellschaft in seine Wohnung ein. Seine Eltern waren zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause, und die Jungen amüsierten sich anfangs mit einem Eishockeyspiel, das im Fernsehen lief. Nach Angaben der Augenzeugen rückte das Thema Waffen allmählich in den Vordergrund der Unterhaltung. Der Gastgeber holte das Gewehr seines Vaters, um offenbar seine Freunde damit zu beeindrucken. Es fiel ein Schuss. Einer der Gäste war auf der Stelle tot, die anderen flohen. Ein Junge erzählte seinem Vater von dem tragischen Ereignis. Dieser verständigte daraufhin die Polizei.

Camcorder

Coronavirus: Quarantänestation stürzt in China ein - Mindestens 70 Menschen sind verschüttet

In China ist ein Hotel eingestürzt und hat Dutzende von Menschen unter sich begraben. Das Gebäude wurde Berichten zufolge als Quarantänestation für mit dem Corona-Virus infizierte Menschen genutzt. Rettungsdienste suchen aktuell nach Verschütteten.
china hotel
© Reuters
Aufnahmen aus der südostchinesischen Stadt Quanzhou zeigen das eingestürzte Hotel und Rettungsdienste, die in den Trümmern nach Überlebenden und Verletzten suchen. Bisher wurden Berichten zufolge 23 Personen gerettet.


Das Hotelgebäude stürzte am Samstagabend unvermittelt ein.


Nach Angaben lokaler Medien sind mindestens 70 Menschen in den Trümmern gefangen.

Arrow Down

Coronavirus: Panik hält vor, Leipziger Buchmesse wird abgesagt

Leipziger Buchmesse
© www.globallookpress.com / Christian Grube
2019 kamen insgesamt 286.000 Gäste auf das Messegelände und zum dazugehörigen Festival "Leipzig liest". Das waren 15.000 mehr als 2018.
Die Messeleitung und die Stadt Leipzig haben heute entschieden, dass die Leipziger Buchmesse wegen des Coronavirus abgesagt wird. Denn nun ist offenbar auch in Sachsen ein Fall von Coronavirus aufgetreten: Ein 67-jähriger Rentner soll sich auf der Rückkehr von einer Reise aus Italien bei einem im Bus mitreisenden Niedersachsen angesteckt haben. Er steht nun gemeinsam mit seiner Ehefrau in seinem Haus im Osten Sachsens unter Quarantäne.

Für die Buchmesse, die für den 12. bis 15. März geplant war, sind ca. 100.000 Besucher erwartet gewesen.

Wegen des Virus sind auch andere Großveranstaltungen abgesagt worden und viele Leute haben aus der Panik heraus, die vor allem von den Medien verbreitet wird, sich mit Hamsterkäufen in deutschen Supermärkten eingedeckt.

Stock Down

Abklingen des Coronavirus in China: Erstes Behelfskrankenhaus in Wuhan wurde geschlossen

Die Infektionsrate in China sinkt und deshalb wurde das erste von 16 Behelfskrankenhäusern in Wuhan heute geschlossen, nachdem 34 genesene Corona-Patienten entlassen wurden.

krankenhaus china
Wuhan war der ursprüngliche und zentrale Ort des Coronavirus und wo innerhalb von ca. 10 Tagen ein riesiger Krankenhauskomplex entstanden ist.

Die Schließung ist ein erstes Signal, dass das Virus am Abklingen ist und sehr wahrscheinlich innerhalb weniger Wochen auch weltweit geschehen wird. Es ist eher tragisch, dass bei diesem relativ harmlosen Virus so eine Panik erzeugt wurde und sie in Europa nach wie vor noch anhält. Beim nächsten Mal kann die Sache ganz anders aussehen, nur wird dann niemand mehr auf die Medien hören, wenn es wirklich wichtig ist.

Camera

Coronapanik führt zu Hamsterkäufen in deutschen Supermärkten

Nach den ersten Corona-Fällen neigen immer mehr Verbraucher zu Hamsterkäufen. Gefragt sind haltbare Lebensmittel und Getränke sowie Hygieneartikel wie Reinigungstücher oder Desinfektionsmittel. Der Einzelhandel ist aber auf den Ansturm vorbereitet, so ein Sprecher.
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© www.globallookpress.com / Dirk Sattler via www.imago-images.de
Dem deutschen Einzelhandel bereiten erste Hamsterkäufe wegen der Verbreitung des Corona-Virus in Deutschland bislang keine Sorgen. Die Lieferstrukturen im Handel seien effizient und gut vorbereitet, die Versorgung der Bevölkerung ist gewährleistet, sagte der Sprecher des Handelsverbands Deutschland, Kai Falk am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.

Einschränkungen bei der Warenverfügbarkeit im Handel seien bislang nicht festzustellen, sagte Falk weiter. Wie die weitere Verbreitung des Virus die Konsumstimmung und das Kaufverhalten beeinflusst, bleibe abzuwarten. Die Unternehmen seien mit den Behörden in Kontakt, um auf weitere Entwicklungen und Empfehlungen zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter angemessen reagieren zu können.

Auch Günter Päts, Vize-Geschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, gab Entwarnung: Trotz erster Hamstereinkäufe wegen der Verbreitung des Corona-Virus in Deutschland gebe zurzeit keine Lieferengpässe bei Lebensmitteln oder Hygieneartikeln.

Handcuffs

Brandanschlag auf Fahrzeug des AfD-Bundesvorsitzenden Tino Chrupalla

Auf dem abgeschlossenen Privatgrundstück des AfD-Bundesvorsitzenden Tino Chrupalla bei Weißwasser in der Oberlausitz wurde ein Brandanschlag verübt. Dabei wurde ein VW-Caddy angezündet.

brandanschlag afd
© privat
Wie die Bild-Zeitung berichtet, habe Chrupalla nach eigenen Löschversuchen über Atembeschwerden geklagt und sei vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden, hieß es. Wie das Blatt weiter berichtet, handele es sich bei dem ausgebrannten Auto um einen VW-Caddy, welcher sich auf dem abgeschlossenen Privatgrundstück des Politikers befunden haben soll. Chrupalla habe sich bereits selbst aus der Klinik entlassen.

- Focus
Gegenüber der Bild merkt Chrupalla an: "Bei aller Schärfe in der politischen Auseinandersetzung, aber das ist ein direkter Angriff auf meine Familie. Das überschreitet alle nur denkbaren Grenzen. Diese Eskalation muss aufhören." Die Polizei ermittelt indessen die Hintergründe.

Es erinnert an Nazi-Zeiten, wo damals alle anderen Parteien und Personengruppen attackiert wurden, nur dass diesmal wahrscheinlich die extreme Linke dahinter steckt.

People

Coronavirus: Mehrere internationale Veranstaltungen werden abgesagt

Der ASEAN-Gipfel, das Jahres-Symposium der WADA, die ITB - wegen der Ausbreitung des Corona-Virus werden weltweit Veranstaltungen abgesagt. Die Zahl der Infizierten steigt auch in Deutschland weiter an. Nun meldet sich in der Krise auch die Bundeskanzlerin zu Wort.
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© AFP / YONHAP
Weltweit werden wegen der Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus immer mehr Veranstaltungen gestrichen. Die US-Regierung sagte am Freitagabend (Ortszeit) ein für den 14. März geplantes Gipfeltreffen mit den Staaten des Verbands Südostasiatischer Nationen (ASEAN) in Las Vegas ab. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) strich ihr Jahres-Symposium vom 17. bis 19. März in der Schweiz. Die große US-Fluggesellschaft United Airlines verschob ihren für Donnerstag geplanten Investorentag. Kurz zuvor war die weltgrößte Reisemesse ITB Berlin vom 4. bis zum 8. März abgesagt worden.

Es dürften nicht die letzten Absagen dieser Art sein. Der Krisenstab der Bundesregierung empfahl am späten Abend, bei der Risikobewertung von Großveranstaltungen die Prinzipien des Robert Koch-Instituts (RKI) zu berücksichtigen. Bei Anwendung dieser Prinzipien sollten aus Sicht des Krisenstabs "unmittelbar bevorstehende internationale Großveranstaltungen" abgesagt werden.

Handcuffs

Russischer Geheimdienst vereitelt geplantes Schulmassaker in Saratow

Mutmaßliche Täter verhindertes Schulmassaker Russland
© Sputnik / FSB
Russlands Geheimdienst vereitelt versuchtes Schulmassaker: Teenager wollten 40 Menschen töten. Auf dem Bild: die mutmaßlichen Täter
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat in Saratow zwei Teenager festgenommen, die an ihrer Schule ein Massaker anrichten wollten. Die Verdächtigen gestanden bereits ihre Pläne. Als Motiv nannten sie Rache. Dem Amoklauf sollten ungefähr 40 Menschen zum Opfer fallen.

Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands hat in Saratow an der mittleren Wolga zwei Schüler festgenommen, die in ihrer Bildungsstätte ein Massaker anrichten wollten. Nach Angaben des Inlandssicherheitsdienstes waren die beiden Teenager des Jahrgangs 2005 Mitglieder verschiedener Internet-Communitys, in denen massenhafte Tötungen und Selbstmorde verherrlicht wurden. Die Verdächtigen wurden in einem verwahrlosten Luftschutzraum festgenommen, wo sie ein Gewehr mit abgesägtem Lauf aufbewahrten.

Die Jungen gestanden bereits ihre verbrecherischen Pläne. In ihrem Amoklauf wollten sie neben der Schusswaffe auch hausgemachte Brandstoffe einsetzen. Die Herstellungsanweisungen hatten sie nach eigenen Angaben im Internet gefunden. Aus Rache wollten sie im Mai dieses Jahres ungefähr 40 Menschen töten.

Die regionale Abteilung des Ermittlungskomitees Russlands verhängte gegen die Verdächtigen eine Strafsache wegen Vorbereitung eines Mordes an zwei und mehr Personen. Die Ermittlungen dauern an.

Erst in der vergangenen Woche hatte der Föderale Sicherheitsdienst Russlands auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim ebenfalls zwei Teenager festgenommen, die Anschläge auf Schulen geplant hatten. Die jungen Männer hatten selbstgebaute Sprengsätze an Haustieren getestet.

(RIA Nowosti/TASS)