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Do, 12 Dez 2019
Die Welt für Menschen, die denken

Das Kind der Gesellschaft
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Binoculars

5000 Schweden tragen freiwillig einen Chip unter der Haut

"Mit einer Handbewegung kann ich meinen Spind öffnen, in der Kantine bezahlen und mein Fahrradschloss entsperren", sagt ein Tui-Mitarbeiter in Schweden. Dort gibt es einige tausend Menschen mit Chips unter der Haut.
tui chip unter der haut
© dpa
Diese Tui-Mitarbeiterin öffnet gerade ihren Spind.
Wenn Magnus Hüttenberend am Morgen ins Büro der Stockholmer Niederlassung des Reiseunternehmens TUI kommt, muss er nicht lange im Rucksack nach seiner Mitarbeiterkarte wühlen, um mit ihr die Eingangstür zu öffnen. Er hält einfach seine linke Hand an den Sensor und schon springt die Tür auf. Möglich macht das ein kleiner Chip, der unter die Haut zwischen seinem Daumen und Zeigefinger implantiert wurde. Darauf ist seine Mitarbeiternummer gespeichert, die das Lesegerät an der Eingangstür erkennt.

Seit eineinhalb Jahren hat der 33-Jährige diesen Mikrochip im Körper und hat es keinen Moment bereut: "Mit nur einer Handbewegung kann ich meinen Spind öffnen, in der Kantine bezahlen und mein Fahrradschloss entsperren." Den Datenträger in der Größe eines Reiskorns unter die Haut gespritzt zu bekommen, war keine große Sache. "Es war ungefähr so, wie Löcher in die Ohren stechen", beschreibt er das Gefühl. "Nach ein paar Sekunden war der Schmerz vorüber." Nun denkt er kaum noch an den Fremdkörper. "Nur wenn ich nervös bin, spiele ich damit wie mit meinem Ehering."

Kommentar: Damit hat Österlund auf der einen Seite recht, doch auch Facebook war am Anfang harmlos.


Camera

Proteste in Chile: Polizei soll gegen Minderjährige vorgegangen sein

proteste chile


Die chilenische Polizei soll auf demonstrierende Minderjährige und Menschenrechtsbeobachter geschossen haben. Die Massenproteste gegen Präsident Piñera dauern an. Die Regierung sah sich mittlerweile gezwungen, zwei internationale Konferenzen abzusagen.



Stop

Berlin: Mann bei Streit vor U-Bahn gestoßen und gestorben

Bei einem Streit an einem U-Bahnhof in Berlin-Kreuzberg ist ein Mann von einem Zug erfasst worden. Er starb noch vor Ort. Wollte er einen Angriff auf einen Rollstuhlfahrer verhindern?

U-Bahnstation Kottbusser Tor Berlin
© Hoch Zwei Stock/Angerer
Kottbusser Tor: An der U-Bahnstation wurde ein Mann vom Zug überrollt. (Archivbild)
Am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg ist ein 30-jähriger Mann vor einen Zug gestoßen worden. Das Opfer und ein Begleiter waren in der Nacht zum Mittwoch mit einer größeren Gruppe in Streit geraten. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, soll ein Mann aus dieser Gruppe den 30-Jährigen ins Gleisbett geschubst haben. Der einfahrende Zug der Linie U8 verletzte den Mann so schwer, dass Rettungsversuche nicht mehr halfen. Der 30-jährige Iraner starb vor Ort. Der Täter flüchtete. Jetzt ermittelt eine Mordkommission wegen des Verdachts des Totschlags.

Zu früh für Schlussfolgerungen

Es werde geprüft, ob der Vorfall einen Drogenhintergrund habe, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Das Kottbusser Tor ist seit Jahren als Drogenumschlagplatz bekannt. Im U-Bahnhof und auf dem Platz selbst halten sich öfters Konsumenten auf. Von der Polizei hieß es, der 30-Jährige habe in Berlin gewohnt und sei der Behörde wegen Drogendelikten bekannt. Um zu beurteilen, ob Drogen auch bei dem tödlichen Streit eine Rolle spielten, sei es aber zu früh.

Der 30-Jährige war den Angaben zufolge auf dem Bahnsteig mit einem Begleiter unterwegs. Ob dieser im Rollstuhl saß, wie die "Berliner Zeitung" berichtete, sei Gegenstand der Ermittlungen. Das spätere Opfer soll der Zeitung zufolge dazwischen gegangen sein, als zwei Männer den Rollstuhlfahrer berauben wollten. Daraufhin hätten die Angreifer den 30-Jährigen vor die einfahrende U-Bahn gestoßen. Das Blatt berief sich auf Ermittlerkreise und Angaben von Zeugen.

"Die Lage ist unübersichtlich"

Gegenüber t-online.de wollte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft weder bestätigen noch dementieren, dass das Opfer in Begleitung eines Rollstuhlfahrers war: "Die Lage ist momentan noch etwas unübersichtlich." Geprüft wird laut Staatsanwaltschaft auch, ob es einen Drogenhintergrund gebe. Die Ermittler hätten Hinweise auf Streitigkeiten zwischen den Beteiligten.

Bundesweit sorgen Angriffe auf Bahnhöfen immer wieder für Entsetzen. 2016 starb in Berlin eine 20-Jährige, nachdem sie von einem psychisch kranken Mann vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen worden war. Im Juli dieses Jahres wurde ein achtjähriger Junge im Frankfurter Hauptbahnhof von einem Mann vor einen einfahrenden ICE gestoßen und getötet.

Verwendete Quellen:

Nachrichtenagenturen dpa und AFP

Kommentar: Auch andere schlimme Vorfälle von Gewalt gingen in diesen Tagen wieder durch die Medien:


Life Preserver

Landtagswahl in Thüringen: Linke gewinnt und AFD ist erneut zweitstärkste Partei

Die nächste Landtagswahl ist ausgezählt - diesmal in Thüringen. Und das Debakel der "urdeutschen" Parteien geht weiter, weil sie erneut einige Verluste verkraften müssen. Mit Vorsprung hat die Linke die Wahl mit 31 % gewonnen, gefolgt von der AFD mit 23,4 % und der CDU mit 21,8 %. Die Wahlbeteiligung betrug insgesamt 64,9 %.

landtagswahl thüringen
© Tagesschau.de
Die nächste Frage ist, mit wem zum Beispiel die Linke eine Koalition bildet. Entweder geht sie den Weg einer Minderheitsregierung mit der SPD und den schwachen Grünen ein. Oder sie schließt sich - eher unwahrscheinlich - mit der CDU zusammen. Eine andere Koalition könnte aber auch aus der AFD und CDU entstehen und es wird zurzeit geprüft. Nichtsdestotrotz ist die AFD weiter auf Erfolgskurs und es ist der dritte Landtag, wo sie bereits an zweiter Stelle steht.

Arrow Up

Kino: "Der Aufstieg des Jordan Peterson" kommt am 11. November ins Kino - Prophet der Neuzeit im Kampf gegen das Chaos

The Rise of Jordan Peterson

The Rise of Jordan Peterson
In dreizehn deutschen Kinos in acht Bundesländern soll am 11. November der Film The Rise Of Jordan Peterson auf die Leinwand kommen, der nicht nur im Heimatland des Professors für Kontroversen sorgte. Damit der Film in den Kinos laufen wird, müssen jedoch an allen Standorten innerhalb der nächsten sechs Tage die Mindestanzahl an Reservierungen erreicht werden.


Der Film ist allem Anschein nach ein gelungenes Porträt des Professors und seines unfreiwilligen Aufstiegs ins globale Rampenlicht in den letzten Jahren, einschließlich des medialen und politischen Krieges gegen seine Botschaft. Wie wir bereits in einigen Beiträgen auf unserer Webseite ausführlich erläutert haben, wurde Peterson durch seine Haltung gegenüber Gender-Gesetzgebungen in Kanada berühmt, die zum Ziel hatten, die Sprache selbst zu zensieren und Menschen auf Basis absurder Gender-Richtlinien dazu zu zwingen, einander auf bestimmte Weise anzusprechen. Peterson trat diesem Wahnsinn entgegen und erkannte schon früh den äußerst gefährlichen Kurs, den unsere westliche Gesellschaft mit diesen Gesetzgebungen und Kampagnen der "sozialen Gerechtigkeit" und der damit verbundenen Opfermentalität momentan einschlägt.

Inzwischen veröffentlichte Peterson auch ein wichtiges Buch, das wir in einer unserer Radioshows zum Thema hatten:

Sherlock

Limburg: Ehemann tötete seine Ehefrau mit Axt

In Limburg an der Lahn hat ein 34-jähriger Ehemann seine 31-jährige Frau am Freitag umgebracht. Dabei soll er sie zuerst mit einem Auto angefahren und anschließend mit einer Axt getötet haben. Der Mann trug nach Polizeiangaben auch ein Schlachtermesser bei sich.

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© Boris Roessler/dpa
Nach der brutalen Tötung einer Frau auf offener Straße in Limburg ist gegen den Ehemann Haftbefehl wegen Mordes erlassen worden. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, wie die Polizei in Limburg am Freitagabend mitteilte. Der 34 Jahre alte Deutsche soll am Freitag in Limburg seine Ehefrau erst mit einem Auto angefahren und sie anschließend mit einer Axt und einem Schlachtermesser getötet haben. Der Mann ließ sich laut Polizei am Tatort widerstandslos festnehmen.

- inFranken
Das Ehepaar hatte zwei gemeinsame Kinder. Warum es zu dem brutalen Mord kam, ist noch nicht geklärt, doch es wird von einer Beziehungstat ausgegangen.
Wie die Polizei mitteilte, meldeten Zeugen am Freitagmorgen, dass ein Mann eine Frau angefahren habe. Die 31 Jahre alte Frau war der Polizei zufolge zu Fuß auf einem Gehweg in der Nähe des Hauptbahnhofs unterwegs. Der 34-Jährige soll anschließend aus seinem Auto ausgestiegen sein und mit einem Gegenstand auf die am Boden liegende Frau eingeschlagen haben. Sie sei noch am Unfallort an ihren schweren Verletzungen gestorben.

- inFranken

Question

Portugal: Baby ohne Nase und Augen geboren

In Portugal sorgt eine ungewöhnliche Geburt für Aufregung. Eine Mutter brachte ein Baby ohne Gesicht zur Welt - und wusste das nicht. Der Gynäkologe verlor vorerst seine Zulassung.
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© LP/Aurélie Ladet
In Portugal ist ein Baby ohne Gesicht zur Welt gekommen. Der Gynäkologe, der die Mutter während der Schwangerschaft betreut und die Fehlbildungen übersehen hatte, wurde daher wegen Fahrlässigkeit für ein halbes Jahr von seiner Tätigkeit suspendiert, wie der Chef des südportugiesischen Ärzteverbands, Alexandre Valentim Lourenço, am Mittwoch dem Fernsehsender RTP sagte. Der Verband sowie die portugiesische Justiz leiteten weitere Untersuchungen ein.

Der kleine Rodrigo war am 7. Oktober ohne Nase und Augen im Krankenhaus von Setúbal südlich von Lissabon auf die Welt gekommen. Dem Baby fehlte zudem ein Teil des Schädels. Die Eltern entdeckten die Fehlbildung erst nach der Geburt. Sie stellten daraufhin eine Anzeige gegen den Gynäkologen. Das Neugeborene liegt noch im Krankenhaus.

People

Bei Protesten in Chile fährt ein betrunkener Fahrer in Menschenmenge - Mindestens zwei Tote

In Chile entwickelten sich in den vergangenen Tagen Massenproteste und -krawalle, nachdem die Regierung die U-Bahn-Preise in Santiago anheben wollte, die sich auf Städte landesweit ausbreiteten. In San Pedro de la Paz in der Provinz Concepción hatten sich am Dienstagabend Demonstranten zum Protest auf einer Straße zusammengefunden, als plötzlich ein Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit angerast kommt und mitten in die Menschenmenge prescht.
proteste chile
© Screenshot Twitter
In der Folge wurden zwei Menschen getötet, darunter ein vierjähriger Junge, und mindestens neun Menschen schwer verletzt.

Infolge des tödlichen Crashs begannen die Demonstranten, die nicht verletzt wurden, sowie Passanten, den Wagen und den Fahrer anzugreifen. Sie kippten den Unfallwagen um und ließen den Fahrer mit mehreren Gesichtsverletzungen zurück.

Control Panel

Oslo: Mann kapert Rettungswagen und fährt Passanten an, darunter zwei Babys

Mehrere Personen, darunter zwei sieben Monate alte Zwillingsbabys, sind heute in der norwegischen Hauptstadt Oslo verletzt worden, nachdem ein bewaffneter Mann einen Krankenwagen entführt und in umstehende Personen gefahren haben soll.
oslo krankenwagen
Der Mann soll mit dem gestohlenen Rettungswagen ein älteres Paar und eine Mutter mit Zwillingen in einem Kinderwagen angefahren haben. Die Kinder wurden ins Krankenhaus gebracht. Ihr Gesundheitszustand wurde bislang nicht näher beschrieben.


Die Polizei hat Berichten zufolge das Feuer auf den Krankenwagen eröffnet und den Bewaffneten festgenommen. Er soll verletzt worden sein, aber nicht schwer. Bislang ist unklar, ob er den Wagen vorsätzlich in die Menschen steuerte. Wie die Polizei twitterte, sei auch unklar, ob der Täter eventuell aus einem terroristischen Motiv heraus handelte.

Der Sender NRK veröffentlichte Aufnahmen eines Krankenwagens, der durch Oslo fuhr, während mehrere Schüsse zu vernehmen sind.

Bell

Weise Erkenntnis: Nabu entdeckt, dass Offshore-Windparks umweltschädlich sind

Windkraftanlagen zu Lande stehen bereits unter großer Kritik und nicht nur wegen ihrer geringen Effizienz, wirklich Strom zu erzeugen - was eigentlich ihr Job sein sollte, sondern vor allem auch wegen ihren Produktionskosten, Materialien, Infraschall und dass sie eben (geschützte) Vögel töten.
erderwärmung, klimaschwindel
© Sott.net
Wenn die Windungetüme zu See gebaut werden, wird zumindest das Infraschall-Problem behoben, aber die anderen Probleme bleiben nach wie vor erhalten. Doch nun meldet der Naturschutzbund (Nabu) selbst ein paar Bedenken an:
"Ich habe das Gefühl, die Windindustrie und Teile der Politik möchten einen Freifahrtschein haben", sagte der Nabu-Meeresschutzexperte Kim Detloff der Deutschen Presse-Agentur. Angesichts neuer Ausbauziele sei die Gefahr groß, dass jetzt Schnelligkeit vor Qualität gehe und Windparks an der falschen Stelle gebaut würden. "Die Energiewende ist kein Konjunkturprogramm für klamme Werften und Küstenländer."

~ Ostseezeitung
Aber genau das ist das Ziel von der Energiewende. Wir benötigen 4400 Windkrafträder, damit rein rechnerisch ein Atomkraftwerk ersetzt werden kann. So zumindest die Theorie. Warum hat jetzt ein Vertreter des Nabu damit Probleme? Detloff weiter im Text: