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Do, 26 Nov 2020
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Camcorder

Zahlreiche Klagen gegen Corona-Verordnungen in Baden-Württemberg

Die neuen coronabedingten Einschränkungen stoßen nicht bei allen auf Verständnis. Von der neuen Corona-Verordnung Betroffene wehren sich dagegen vor Gericht. Das legt am Freitag mit ersten Entscheidungen los.
restaurant geschlossen
© dpa/Rolf Vennenbernd
Mannheim - Auch die jüngste Corona-Verordnung hält den Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg auf Trapp: Von Freitag an entscheiden die Mannheimer Richter über die ersten Eilanträge von rund 30 Verfahren gegen die neuen Regelungen im Kampf gegen das Coronavirus. Seit Montag mussten etwa Gaststätten dicht machen, Hochschulen ganz auf Digital-Lehre umstellen sowie Museen, Kinos und Theater schließen.

Der Unmut über die Einschränkungen zeigt sich an der hohen Zahl der Antragsteller. Deren Spektrum reicht vom Berufsmusiker über ein Bordell bis zu einem Hotelgast. Angefochten werden die Vorgaben auch von Hotels, Spielhallen, Restaurants, Fitnessstudios, Kosmetikstudios, einem Tattoostudio, einer Tanzschule, einer Wettannahmestelle und von Privatpersonen.

Chart Pie

Niederlande: Metro entgleist auf Skulptur eines Wals

In den Niederlanden ist eine Metro fast schon kunstvoll über das Ziel hinaus geschossen. Der Zug kam bei diesem Unfall auf einem Walfisch-Kunstwerk zum Stehen. Zum Glück gab es keine Verletzte.
zugentgleisung niederlande
© AFP / ANP / Jeffrey Groeneweg
Es sieht schon kurios aus, was sich da Spijkenisse bei Rotterdam ereignet hat. Dort durchbrach der erste Zugwagen einer Metro den Rammbock der Endstation und fuhr zunächst weiter. Eigentlich hätte der Zug danach zehn Meter tief in einen innerstädtischen Kanal fallen müssen, doch aus dem Gewässer ragen als Kunstwerk zwei überdimensionierte Walfisch-Flossen heraus. Auf einer dieser Flossen ist die U-Bahn hängen geblieben.

Wie es zu dem Unfall kam ist noch unklar. Die Betreiber der Metro erklärten, dass der Fahrer unverletzt sei. Er konnte ohne fremde Hilfe aus dem Wagen klettern. Während der Fahrt seien keine Fahrgäste an Bord gewesen. Nachbarn berichten, dass sie kurz nach Mitternacht durch Lärm nach einem heftigen Aufprall aufgeschreckt worden seien. "Auf einmal sah ich, dass der Schwanz besetzt war", sagte ein Mann dem TV-Sender NOS. Das Kunstwerk hat laut Experten vermutlich den Fall des Wagens gestoppt und Schlimmeres verhindert. Der Schaden am Fahrzeug sei hoch und die noch laufende Bergung gestaltet sich schwierig.

Cheese

Mithilfe von Lockspitzeln? Trump-Unterstützer wurden in Washington niedergestochen

Drei Mitglieder der sogenannten "Proud Boys" wurden in der Wahlnacht in Washington, D.C. Opfer eines Angriffs. Die Verdächtigen sollen mit der "Black Lives Matter"-Bewegung in Verbindung stehen, so die Polizei. Die Bewegung selbst dementiert die Vorwürfe.
proud boys
© Reuters Jim Urquhart
Medienberichten zufolge sollen drei Mitglieder der sogenannten "Proud Boys" in Washington, D.C angegriffen und niedergestochen worden sein, "nachdem sie die Wahlnacht damit verbracht hatten, Donald Trump in einer Bar in der Nähe des Weißen Hauses zu feiern". Die Polizei von Washington bestätigte mittlerweile, dass sie auf der Suche nach drei Verdächtigen sei, die in eine Auseinandersetzung im 700er-Block der 14th Street Northwest involviert gewesen seien. "Zwei der Verdächtigen wurden als schwarze Männer beschrieben, die schwarze Kleidung trugen. Bei der dritten Person handelte es sich um eine schwarze Frau, die eine schwarze Jogginghose mit weißem Streifen, orangefarbene Leggings und einen dunkelgrauen Mantel trug."

Die Polizei geht davon aus, dass die Verdächtigen in Verbindung mit der "Black Lives Matter"-Bewegung stehen. Die Gruppe selbst bestritt jegliche Verbindung zu dem Angriff. Die Opfer seien in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie wegen nicht lebensbedrohlicher Verletzungen behandelt werden.

Kommentar: Es besteht noch eine weitere Möglichkeit: Die Angreifer wurden bezahlt, oder waren professionelle Agenten (Lockspitzel), damit sich die Lage in den USA weiter zuspitzt.


Camera

Wien: Aus mehreren Tätern wird langsam der "einsame Wolf"

In Wien kam es gestern zu gewalttätigen Übergriffen mit Schusswaffen, wo insgesamt vier Menschen starben und mehrere verletzt wurden. Interessant ist bei solchen tragischen Ereignissen, dass aus den ursprünglichen Berichten, wo von mehreren Tätern und mehreren Anschlagsorten die Rede ist, sich auf einmal ein "einsamer Wolf" herauskristallisiert.

Terror attack in Austria
© REUTERS/Lisi Niesner
Einer der Angreifer wurde am Abend von der Polizei erschossen. Nach mindestens einem weiteren Täter wurde in einer Großfahndung gesucht, wie der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig mitteilte.

Die Angreifer feuerten nach Angaben der Polizei an sechs verschiedenen Tatorten mit Gewehren um sich.

- Tagesschau.de
Und ebenso die Bemerkung:
Kurz sagte im Sender ORF, die Täter seien mit Schnellfeuerwaffen ausgerüstet gewesen. Der Anschlag sei sehr professionell vorbereitet worden.

- Tagesschau.de

Heute lesen wir indes die folgenden Meldungen:

Family

Schießerei vor Hotel in Washington - Niemand wurde verletzt

Vor einem Hotel in Washington, in dem sich gerade eine Gruppe russischer Journalisten aufhielt, ist es in der Nacht auf Dienstag zu einer Schießerei gekommen. Es wurde niemand verletzt.
holiday inn washington
© Sputnik
Wie die Reporter des russischen TV-Senders NTV berichteten, war ein Glas des vorderen Fensters im Erdgeschoss des "Holiday Inn"-Hotels zerbrochen, es waren Glassplitter in der Empfangshalle und auf der Straße vor dem Hotel zu sehen.
"Ich habe an einem Beitrag gearbeitet, als ich Knalle wie bei Schüssen hörte. Ich kann sie durch meine Erfahrung mit der Arbeit in Hot Spots unterscheiden", erzählte Alexej Wesselowski, ein NTV-Korrespondent.
Danach sei er die Treppe heruntergegangen, der Eingang sei von der Polizei blockiert worden. "Die Polizisten gaben keine Kommentare ab. Ein Hotelangestellte sagte, es habe eine Schießerei gegeben."

Light Sabers

Drei Tote und mehrere Verletzte nach bewaffnetem Angriff in Wien

Schwer bewaffnete Angreifer haben in der Wiener Innenstadt um sich geschossen und zwei Menschen getötet. Mehr als ein Dutzend weitere werden verletzt. Einer der Täter wurde von der Polizei erschossen. Nach einem weiteren wird noch gefahndet.
polizisten wien
© dpa
Schwerbewaffnete Polizisten kontrollierten Verdächtige in der Wiener Innenstadt.
Bei einem Anschlag mit Schusswaffen in der Wiener Innenstadt sind mindestens zwei Menschen getötet und mehr als ein Dutzend weitere verletzt worden. Einer der Angreifer wurde am Abend von der Polizei erschossen. Nach mindestens einem weiteren Täter wurde in einer Großfahndung gesucht, wie der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig mitteilte. Die Hintergründe des Anschlags waren zunächst unklar. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz sprach von einem "widerwärtigen Terroranschlag".

Der Anschlag hatte gegen 20.00 Uhr im Ausgehviertel Bermuda-Dreieck begonnen, wo kurz vor Beginn neuer Corona-Ausgangssperren und bei mildem Wetter viele Menschen unterwegs waren. Die Angreifer feuerten nach Angaben der Polizei an sechs verschiedenen Tatorten mit Gewehren um sich. Laut Ludwig schossen sie "wahllos" auf Gäste in Lokalen. Ein Opfer starb kurz nach dem Angriff, dabei handelte es sich nach Angaben des Senders ORF um einen Passanten. Eine bei dem Anschlag verletzte Frau starb später im Krankenhaus, wie Ludwig sagte.

Candle

Mord an 13-Jährigen in Berlin: Tatverdächtiger stellt sich

In der Halloween-Nacht wurde ein Jugendlicher in einem Berliner Park erstochen. Nun hat sich ein 41-Jähriger bei der Mordkommission gemeldet.
polizei berlin
© Paul Zinken / dpa
Monbijoupark in Berlin-Mitte: Ermittler am Tatort
Knapp zwei Tage nachdem ein 13-jähriger Junge in Berlin erstochen wurde, hat sich ein 41 Jahre alter Mann der Polizei gestellt. Der Mann meldete sich in Begleitung eines Anwalts bei der Mordkommission, wie die Staatsanwaltschaft und ein Polizeisprecher mitteilten.

"Bislang gibt es keine Erkenntnisse zu der Ursache der Auseinandersetzung, insbesondere keine Hinweise auf ein etwaiges rassistisches Tatmotiv", so die Staatsanwaltschaft bei Twitter. Der Tatverdächtige werde als Beschuldigter vernommen, er habe die türkische Staatsangehörigkeit. "Die Ermittlungen dauern an, weitere Details können derzeit nicht veröffentlicht werden."

Der getötete 13-Jährige gehörte zu einer siebenköpfigen Gruppe aus vor allem Kindern und Jugendlichen, die am Samstagabend gegen 22.40 Uhr in Berlin-Mitte unterwegs war. In einem Tunnel am Monbijoupark gegenüber der Museumsinsel kam es nach Zeugenberichten zu einem Streit zwischen der Gruppe und einem Mann. Dabei soll der Mann auf den Jungen sowie einen 22-jährigen Mann mit einem Messer eingestochen haben.

Extinguisher

Tscheljabinsk, Russland: Große Explosion erschüttert Krankenhaus für Corona-Patienten

In der russischen Stadt Tscheljabinsk (über der im Jahr 2013 ein Meteor explodierte) ist letzten Freitag in einem Krankenhaus für Corona-Patienten ein Tank mit medizinischem Sauerstoff explodiert. Die große Detonation wurde auf mehreren Videos festgehalten.
Corona
© Sputnik Oleg Tschernych
Alle Patienten wurden evakuiert, es gab keine Verletzten
Durch die Wucht wurden auch umliegende Häuser beschädigt.

Der Vorfall ereignete sich am Freitag etwa 1.800 Kilometer östlich von Moskau, als ein großer Sauerstoffkanister in Brand geriet. Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich rund 170 Patienten, darunter 150 Personen mit bestätigtem Coronavirus, im Krankenhaus. Alle Patienten wurden in eine andere Klinik und in ein Gebäude des städtischen Stadions evakuiert.

~ RT Deutsch
Erstaunlicherweise wurde niemand verletzt.

Light Saber

Berliner Kneipe erteilt Merkel und Co. Hausverbot

Die Kneipe "Ständige Vertretung" hat einigen Politikern "mit sofortiger Wirkung" Hausverbot erteilt, darunter Kanzlerin Merkel, Bürgermeister Müller und Bayern-Ministerpräsident Söder. Der Grund: die Zwangschließung im November. "Lächerlich" findet Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU).
ständigen vertretung
© picture alliance / Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa
Die Geschäftsführer der Ständigen Vertretung Jörn Peter Brinkmann (links) und Jan Philipp Bubinger
Weil die Geschäftsführer der "Ständigen Vertretung" (StäV) Jörn Peter Brinkmann (41) und Jan Phillip Bubinger (35) trotz aufwendiger und teurer Hygienemaßnahmen genauso wie alle Gastronomen Deutschlands im November schließen müssen, haben sie in einem Video bei Facebook ein Hausverbot für die führenden Entscheider der Corona-Maßnahmen ausgesprochen - und fordern andere Gastronomen auf es ihnen gleich zu tun.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Finanzminister Olaf Scholz (SPD), Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) und SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach dürfen "mit sofortiger Wirkung" nicht mehr in dem Lokal, zu dessen Gästen sie alle gehören, speisen.

Kommentar:




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Erneute Ausschreitungen in Spanien und Italien wegen Coronamaßnahmen

Wieder flogen Flaschen und Steine und die Polizei schritt ein: In Italien und Spanien gab es erneut Ausschreitungen bei Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen. In Italien mischen Rechtsextreme bei den Protesten mit.
ausschreitungen spanien
© AP
Rangeleien zwischen Demonstranten und Polizisten in Rom
Sowohl in Italien als auch in Spanien hat es erneut gewaltsame Proteste gegen die Corona-Beschränkungen gegeben. In der italienischen Hauptstadt Rom versammelten sich am Samstagabend mehrere hundert Menschen auf dem zentralen Campo de' Fiori im Stadtzentrum. Weil einige Demonstranten mit Flaschen und Feuerwerkskörpern warfen, löste die Polizei die Demonstration mit Schlagstöcken auf. Auch eine zweite Protestaktion in der Stadt endete mit Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei.

Sanchez ruft zu Vernunft auf

Im spanischen Barcelona wurde mit Steinen und anderen Geschossen auf Polizisten geworfen. In der im Norden gelegenen Stadt Logroño griffen etwa 150 Menschen die Sicherheitskräfte mit Steinen an, setzten Container in Brand und plünderten Geschäfte, wie die Polizei berichtete. In Haro im Weinanbaugebiet La Rioja musste die Bereitschaftspolizei einschreiten, um die Unruhen einzudämmen.