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Do, 04 Mär 2021
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Studie der UN: Ein Drittel aller Lebensmittel wird verschwendet

Jedes Jahr vergeuden Industrieländer 115 Kilogramm Lebensmittel pro Kopf, in ärmeren Regionen geht Nahrung beim Transport verloren. Weltweit wird ein Drittel vergeudet.

Lebensmittel in Mülltonne
© Frank May/dpa
Lebensmittel in einer Mülltonne.
Ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel wird verschwendet oder geht verloren - jährlich sind das etwa 1,3 Milliarden Tonnen. Das hat eine Studie der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ergeben.

Demnach verschwendet in Europa und Nordamerika jeder Mensch durchschnittlich bis zu 115 Kilogramm Lebensmittel im Jahr. In ärmeren Regionen wie Südostasien oder Afrika sind es bis zu elf Kilogramm.

Extinguisher

Bienensterben wird durch den Einsatz von Pestiziden mit verursacht

„Während der österreichische Landwirtschaftsminister das Bienensterben aufgrund des Pestizid-Einsatzes kleinredet, hat Deutschland und Italien längst politische Konsequenzen gezogen: Das besonders bienengefährdende Maisbeizmittel aus der Gruppe der Neonicotinoide wurde verboten“, erklärt unser Landwirtschaftssprecher, Wolfgang Pirklhuber und fordert:

Neonicotinoide endlich verbieten

„Sowohl die Ergebnisse des 3. Zwischenberichtes des AGES-Forschungsprojektes „Melissa“ als auch die neuerliche Meldung von toten Bienen aus den Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark und Burgenland im Frühjahr 2011 rechtfertigen ein sofortiges Verbot dieser Produkte“.

Bug

Regional zwischen 70 und 90% aller Bienenvölker ausgestorben

"Erhebungen der österreichischen Imkerverbände belegen seit Jahren, dass das in einigen Weltregionen grassierende Bienensterben auch an Österreichs Grenzen nicht halt macht", berichtet FPÖ-Umweltsprecher NAbg Norbert Hofer. In den USA seien regional bereits zwischen 70 und 90 Prozent aller Bienenvölker verschwunden. In Europa breite sich das zumeist als Colony Collapse Disorder bezeichnete Massensterben der zur Bestäubung zahlreicher Kulturpflanzen unerlässlichen Bienen vor allem in Deutschland, Spanien und Polen aus.

Dollar

Finanzkrise erhöht Diskriminierung am Arbeitsplatz

chef,frau
© PICTURE ALLIANCE/DPA
Diskriminierung am Arbeitsplatz: Frauen verdienen laut einer Studie weiter weniger als Männer und machen seltener Karriere
Senioren, Berufseinsteiger und Migranten werden laut Studie besonders oft diskriminiert. In Industrieländern trifft es Raucher und Übergewichtige.

ie Weltwirtschaftskrise hat das Risiko von Diskriminierung am Arbeitsplatz erhöht. Seit Beginn der Krise Ende 2008 seien weltweit mehr Beschwerden registriert worden, die die Gleichstellung betreffen, stellt die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in ihrem neuen Bericht „Equality at work 2011“ fest, der am Montag in Genf vorgestellt wird und der "Welt Online“ vorliegt.

„Wirtschaftlich schwierige Zeiten sind ein Nährboden für Diskriminierung am Arbeitsplatz“, erklärt ILO-Generaldirektor Juan Somavia. Vor allem schlecht ausgebildete Arbeitnehmer, Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund und ältere Arbeitnehmer seien betroffen gewesen.

Heart - Black

Häusliche Gewalt hat kein Geschlecht

Häusliche Gewalt ist in der heutigen Gesellschaft nichts Neues. Dabei spielt das Geschlecht schon lange keine Rolle mehr. Männer werden genauso oft aggressiv und gewalttätig wie Frauen auch. Bei Angriffen in Wohnungen sind sowohl Männer als auch Frauen Opfer und Täter.

Das Idealbild bei häuslicher Gewalt ist heutzutage fest in den Köpfen der Gesellschaft eingebrannt. Opfer und Täter stehen bei solchen Fällen schon lange vorher fest. Schuld daran sind vor allem auch die Medien, welche dieses Bild immer wieder weitervermitteln.

Es steht fest: Männer sind grundsätzlich die Täter und Frauen die Opfer. Männer gelten naturgemäß als aggressiver. Frauen hingegen sind wehrlos und körperlich schwächer. Aus diesem Grund werden seit 1976 Frauenhäuser in Deutschland gebaut.

Doch die Realität sieht völlig anders aus:

Heart - Black

Mutter spritzt 8-Jähriger Botox

Was unglaublich klingt, ist für Kerry Campbell offenbar selbstverständlich. Sie verabreicht ihrer 8-jährigen Tochter Britney nämlich regelmäßig Botox. Sie besorgt sich das Mittel via Internet und führt die Behandlung selbst durch, um ihrer Tochter zu "helfen, ein Star zu werden“.

"Keine Gefahr für Tochter"

Kerry Campbell selbst ist stolz darauf, dass Britney zu den jüngsten Botoxanwenderinnen der Welt gehört. Auch sieht sie keine Gefahr für ihre Tochter, obwohl Ärzte von Behandlungen an Kindern abraten. “Ich wünschte, ich hätte dieselben Möglichkeiten gehabt, als ich jünger war.”, zitiert dnews.de.

Evil Rays

Mangelware deutscher Honig

Mangelware deutscher Honig
© R. Penske
Deutschen Honig gibt es fast nur noch beim Direkterzeuger. Die Bioland-Imkerei Brix hat eine breite Palette zu bieten, das ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Die Wertstellung der Bienenhaltung muss verbessert werden

Lodersleben. Das weltweite Bienensterben hat die Honiglager aufgebraucht. Traditionelle Honigproduzenten wie Argentinien , Mexiko , Kanada, Italien oder Südfrankreich melden extreme Produktionsverluste. Andere Honigexporteure wie China, Australien und Neuseeland schließen die entstandenen Lücken. In Deutschland sind die Honigregale prall gefüllt mit Honig aus EU- und nicht EU Ländern, aber deutscher Honig ist in den Supermärkten selten zu finden. Mit den Honigimporten ist der Verbraucher bedient, aber die eigentliche Wertschöpfung der Honigbiene - die Blütenbestäubung - fällt aus. Die Apfel- und Kirschbäume sind zu mehr als 90 Prozent auf die Blütenbestäubung angewiesen, selbst im Raps kann eine Ertragssteigerung von bis zu 40 Prozent durch Bienen erreicht werden.

Kommentar: Lesen Sie auch Studie: Handys verursachten weltweites, mysteriöses Bienensterben.


Network

Jahresbericht von Amnesty International: Freiheit dank Twitter und Facebook

Info-Verbreitung I-net
© Lucas Dolega/DPA
Das Internet ermöglichte erst die Massenproteste in Tunesien, die letztendlich zum Sturz Ben Alis führten.
Folter, Misshandlungen und willkürliche Verhaftungen dokumentiert der neue Bericht von Amnesty International - wie eigentlich in jedem Jahr. Doch es gibt Hoffnung: Durch das Internet kommen diese Verbrechen endlich ans Tageslicht.

Es ist ein wackeliges, unscharfes Bild, das zur besten Nachrichtenzeit über den Bildschirm flimmert. Gezeigt wird, wie ein Polizeitransporter mit hoher Geschwindigkeit durch eine Menschenmenge in Ägypten rast und mehrere Menschen mit sich reißt. Trotz der schlechten Qualität schockieren die Aufnahmen. Vor allem aber zeigen sie, wie die Anhänger des ehemaligen Machthabers Husni Mubaraks gegen die Demonstranten Anfang des Jahres vorgingen. Ohne Internet wäre das im Verborgenen geblieben.

Evil Rays

Teneriffa - Britische Touristin in spanischem Supermarkt enthauptet

Enthauptung Touristin
© Reuters
"Ich hörte einen Schrei, sah mich um und sah einen ungepflegten und ungekämmten Mittzwanziger, der einen Kopf am Haarschopf hielt", berichtete ein Augenzeuge.
Auf Teneriffa enthauptete ein vermutlich geistig verwirrter Mann in einem Supermarkt eine britische Touristin und flüchtete mit dem Kopf.


Madrid. Ein vermutlich geistig gestörter Mann hat auf der spanischen Kanaren-Insel Teneriffa in einem Supermarkt eine britische Touristin enthauptet. Nach Angaben des Rettungsdienstes flüchtete der 28-Jährige anschließend mit dem Kopf seines Opfers aus dem Laden. Kurz nach der Tat wurde er von Sicherheitskräften und Passanten festgenommen. Spanische Zeitungen zitierten einen Behördenvertreter mit den Worten, der aus Bulgarien stammende Mann sei für seinen verwirrten Geisteszustand bekannt. Eine Beziehung zu der getöteten Britin habe nicht bestanden.

Augenzeugen schilderten, wie der Täter am Morgen in dem chinesischen Supermarkt sein Messer zückte und der älteren Frau in den Hals stach. „Ich hörte einen Schrei, sah mich um und sah einen ungepflegten und ungekämmten Mittzwanziger, der einen Kopf am Haarschopf hielt“, berichtete ein Mann. Zunächst habe er das Ganze für einen schlechten Scherz gehalten.

Bomb

Chinese zündet Bombe in seinem früheren Büro

Peking - Als Rache für seine Entlassung hat ein chinesischer Bankangestellter eine Benzinbombe im Büro seiner ehemaligen Kollegen gezündet. Mehr als 40 Menschen wurden verletzt, 19 von ihnen schwer, so berichteten chinesische Medien am Freitag. Der Täter namens Yang Xianwen habe früher als Kassierer der landwirtschaftlichen Kreditkooperative in einer Kleinstadt der Provinz Gansu im Nordosten Chinas gearbeitet, hieß es. Im April war ihm wegen 'Unregelmäßigkeiten' gekündigt worden. Auf der Internetseite der örtlichen Regierung war von einem 'Vergeltungsakt' die Rede.