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Do, 02 Dez 2021
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Bomb

Reinsberg: Bombe unbemerkt 100 Kilometer weit transportiert

Waffe bei Erdarbeiten entdeckt und entschärft

Reinsberg. Wegen der Entschärfung einer englischen Fünf-Zentner-Fliegerbombe mussten am Mittwoch im Reinsberger Ortsteil Hirschfeld (Landkreis Mittelsachsen) 49 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Morgen auf dem Gelände einer Firma entdeckt worden, die kontaminierte Erden aufbereitet. Die explosive Fracht wurde am Tag zuvor - versteckt in Erdreich - von Leuna aus rund 100 Kilometer durch Sachsen-Anhalt und Sachsen gefahren.
Der Fundort wurde im Umkreis von einem Kilometer gesperrt. Drei Firmen und 14 Wohnhäuser wurden geräumt. Die Entschärfung der Bombe durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst dauerte 30 Minuten. Die betroffenen Anwohner konnten danach zurückkehren.

Eye 2

Ehrenmorde häufiger als vermutet

Es sind häufig besonderes grausame Taten, verübt vom eigenen Vater oder Bruder, um Frauen für ihren Lebenswandel zu bestrafen. Solche "Ehrenmorde" kommen nach einer neuen Untersuchung des Bundeskriminalamtes nicht nur viel öfter vor als bislang vermutet. Sie werden trotz scharfer Vorgaben des Bundesgerichtshofs auch zu milde bestraft.
'Ehrenmorde' in D-land
© dpa
Durchschnitlich zwölf "Ehrenmorde" gibt es jedes Jahr in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Bundeskriminalamtes.

Die Drohungen hatten sich über Monate gesteigert. Der 49 Jahre alte Jordanier hatte seiner in Deutschland geborenen Tochter eingeschärft, was alles passieren werde, wenn sie die Beziehung zu ihrem italienischen Freund nicht aufgebe. Monatelang hielt sie dagegen. Dann lockte der Vater die Tochter unter einem Vorwand zu einem Treffen, er rief auch den ältesten Sohn dazu. Der brachte das Beil mit, das die Männer dem 17 Jahre alten Mädchen später zehnmal auf den Kopf schlugen. Die Polizei entdeckte die Tat erst Monate später, durch den Tipp eines anonymen Anrufers.

Phoenix

Horotiu: Mystisches Sumpfwesen behindert Tunnelbau

Myst. Sumpfwesen Horotiu/Neuseeland
© Public Domain
Archiv: Maoridarstellung des Taniwha Ureia

Auckland/ Neuseeland - Ein mystisches Wesen aus der Sagen- und Legendenwelt der Maori behindert derzeit den Bau eines Tunnel des neuseeländischen Bahn, soll der Tunnel doch direkt durch den Wohnort des Schutzwesens verlaufen.

Der Bahntunnel ist schon seit Jahren in Planung und soll den Straßenverkehr von Auckland entlasten. Nun hat jedoch der Rat der Maori gegen das Projekt Einspruch eingelegt, da der Tunnel genau durch ein Sumpfgebiet gebaut werden soll, in dem der sogenannte Horotiu, eine Art Sumpfwesen aus der Sagenwelt der Maori, leben soll.

Horotiu selbst ist den Erzählungen der neuseeländischen Ureinwohner nach ein Taniwha. Taniwha sind drachenartige Wesen, die in Bächen, Flüssen, Sümpfen und Seen wohnen und sowohl als Schutzwesen (Kaitiaki) der Menschen aber auch als teils gefährliche raubtierartige Ungeheuer bekannt sind.

Cell Phone

Wenn Smartphone-Fans seelenlose Zombies werden

Viele Nutzer brauchen ihre mobilen Geräte rund um die Uhr. Psychologen warnen vor Suchtgefahr, wenn das Smartphone immer mehr die Realität ersetzt.
Models mit Smartphone
© dapd
Zombies? Möglich.
Smartphones werden immer beliebter. Zugleich wächst das Bewusstsein für die Gefahren durch Hacker-Angriffe und Datenmissbrauch - gerade auch beim mobilen Zugang zum Internet. Nach Ansicht von Psychologen sollte die Sorge mancher Smartphone-Nutzer jedoch vielmehr einem ganz anderen Problem gelten: der Suchtgefahr.

Denn vielen Menschen ist das Smartphone heute ein ständiger Begleiter. Oft weiß es mehr über seinen Besitzer als dessen Mutter. Selbst im Schlafzimmer liegt es stets griffbereit auf dem Nachttisch. Es wird mit Kosenamen bedacht und sorgt mitunter für Panikreaktionen, wenn es einmal kurzfristig nicht auffindbar ist.

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Hungerkatastrophe in Somalia droht außer Kontrolle zu geraten

Sollte die internationale Gemeinschaft nicht mehr Unterstützung zur Verfügung stellen, so droht die Hungerkatastrophe in Somalia außer Kontrolle zu geraten. Davor hat nun die UN gewarnt. Laut UN-Angaben werden weitere 1,4 Milliarden Dollar gebraucht. In Somalia, Kenia, Äthiopien und Dschibuti sind mehr als zwölf Millionen Menschen, die vom Hunger bedroht sind.

Die Hungersnot in Somalia könnte sich nach Einschätzung der Vereinten Nationen binnen eines Monats auf den gesamten Süden des Landes ausweiten, wenn die internationale Gemeinschaft nicht mehr Unterstützung zur Verfügung stellt. Ohne deutlich mehr Spenden seien bald weitere fünf oder sechs weitere Regionen in Somalia von Hunger betroffen, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) am Dienstag mit. Die Hilfsorganisation Oxfam erklärte, die Hungerkatastrophe gerate außer Kontrolle.

Die bisherigen Spenden könnten mit dem Bedarf nicht mithalten, erklärte Oxfam weiter. Nach UN-Angaben werden weitere 1,4 Milliarden Dollar gebraucht. In Somalia, Kenia, Äthiopien und Dschibuti sind mehr als zwölf Millionen Menschen auf Lebensmittelhilfe angewiesen.

Ambulance

Pflegenotstand droht - Fachkräfte fehlen

Berlin - Deutschland steuert auf einen Notstand in der Altenpflege zu. Bereits heute fehlen rund 30 000 Pflegekräfte, mahnte der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer, am Dienstag in Berlin.

Ebenso wie mehr als 20 junge Bundestagsabgeordnete der Union forderte er mit Blick auf die fortschreitende Alterung der Gesellschaft eine rasche Reform der Pflegeversicherung.

Wegen der weiter steigenden Zahl von Pflegebedürftigen werden nach bpa-Einschätzung bis 2020 rund 220 000 Pflegekräfte zusätzlich gebraucht. Diese sind aber nicht in Sicht. Meurer forderte die Bundesregierung auf, rasch zu handeln und Zuwanderung von Pflegekräften zu erleichtern. Auch die angekündigte Pflegereform dürfe «nicht noch mal aufgeschoben werden».

Bomb

Sande: Bombenfund auf Krankenhaus-Gelände

Sande - Bei Bauarbeiten auf dem Gelände des Nord-West-Krankenhauses in Sande (Kreis Friesland) wurde am Freitag kurz nach 16 Uhr bei Baggerarbeiten eine Phosphorbombe freigelegt. Wie die Polizei erst am Montag mitteilte, wurde durch den Sprengstoff niemand gefährdet.

Da aus der Bombe beißender Geruch austrat, wurde sie nach Rücksprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst zuerst mit einer Schicht Erde abgedeckt, die Baggerarbeiten wurden eingestellt. Zudem wurden im angrenzenden Krankenhaus alle Fenster geschlossen.

Bomb

Scharfe Bombe auf Usedom entdeckt

Lütow. Unbekannte haben am Montag in Neuendorf, Gemeinde Lütow (Usedom) eine Sprengladung an der Tür des Gutshauses angebracht. Wie die Polizei bestätigte, handelt es sich offenbar um eine etwa ein Kilo schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Der mit 100 Gramm Sprengstoff gefüllte Explosivkörper aus deutscher Produktion sei scharf gewesen.
lütow,usedom
© Nina Gottschalk
Unbekannte haben in einer Ferienanlage in der Gemeinde Lütow eine Sprengladung angebracht.

In dem als Ferienanlage genutzten Gebäude sind derzeit rund 40 Personen untergebracht, darunter mehr als ein Dutzend Kinder. Sie hätten sich zum Zeitpunkt der Entdeckung der Bombe allerdings am Strand aufgehalten.

Nuke

Fukushima: Jede Sekunde eine Jahresdosis

Auf dem Gelände des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima ist nach Angaben des Betreibers die höchste radioaktive Strahlung seit der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe vom 11. März gemessen worden. Mit mehr als zehn Sievert ist sie um ein Vielfaches höher als der bisherige Rekordwert.

Am japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 hat der Betreiber Tepco die höchste Radioaktivität seit der Reaktor-Havarie im März gemessen. Mehr als zehn Sievert pro Stunde betrug demnach die Strahlung am Boden eines Abzugsrohrs zwischen den Reaktoren 1 und 2, wie die Agentur Jiji Press meldete.
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© dpa
Fukushima-1, Reaktorblock Eins: Neue Strahlen-Rekordwerte beunruhigen die japanische Bevölkerung.

Bei einer Strahlendosis von zehn Sievert (10.000 Millisievert) pro Stunde beträgt die Dosis pro Sekunde 2,78 Millisievert. In Deutschland ist der Grenzwert, dem die Bevölkerung zusätzllich zur natürlichen Grundstrahlung ausgesetzt sein darf, bei 1 Millisievert festgelegt - pro Jahr. Die Strahlungsdosis in Fukushima ist also bereits nach einer Sekunde fast drei Mal so hoch wie der hierzulande zulässige Jahreshöchstwert.

Pistol

China: 19 Tote in Kashgar

Polizei erschoss fünf "Verdächtige"

Peking (APA/dpa) - Die Zahl der Toten des blutigen Wochenendes in der nordwestchinesischen Unruheregion Xinjiang ist auf 19 gestiegen. 40 Menschen wurden verletzt. Nach der zweiten Messerattacke am Sonntag in der Oasenstadt Kashgar sprachen die chinesischen Behörden von einem "vorsätzlich geplanten Terroranschlag". Die Polizei habe fünf "Verdächtige" erschossen, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete. Fünf Angreifer seien festgenommen worden.

Die Staatsagentur enthüllte nicht die Identität der Angreifer, erwähnte aber, dass Xinjiang die Heimat der Minderheit der Uiguren sei. Xinjiang gilt wegen der Spannungen zwischen dem muslimischen Turkvolk und den Chinesen als Konfliktherd.