Das Kind der Gesellschaft
Das sogenannte El Dorado Fire nahe Oak Glen im Bezirk San Bernardino war am Samstagmorgen ausgebrochen. 2800 Hektar Land wurden durch die Flammen zerstört, zahlreiche Bewohner mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Mehr als 500 Feuerwehrleute und vier Hubschrauber waren bei der Bekämpfung des Feuers im Einsatz.
In den USA sind seit einiger Zeit so genannte Gender Reveal Partiys in Mode, bei denen werdende Eltern das Geschlecht ihres ungeborenen Babys bekannt geben, manchmal durch rosafarbenen oder blauen Rauch.

Ein beschädigtes Polizeiauto steht nach einem Auffahrunfall auf den Schienen der Straßenbahn in Connewitz während Demonstranten gegen die Räumung eines besetzten Hauses protestieren.
Die Demonstranten zündeten auch Mülltonnen an, mehrere Straßenbahnen wurden durch Barrikaden auf den Gleisen zum Halten gezwungen. Die Polizei setzte Tränengas ein. Festnahmen gab es zunächst keine. Noch in der Nacht wurde mit der Spurensicherung begonnen. Polizeibeamte sammelten Steine ein, mit denen Demonstranten Polizeifahrzeuge beworfen hatten. Die Steine wurden in Plastiktüten verpackt und zur Auswertung mitgenommen.
Fünf Kinder sind tot, die Mutter steht unter Verdacht: Nach dem Verbrechen von Solingen rückt die Aufklärung in den Mittelpunkt. Am Freitag wollen die Ermittler Nachbarn befragen und bei einer Pressekonferenz über die Hintergründe des Falls informieren.
Die Leichen der Kinder waren am Donnerstag entdeckt worden. Die 27 Jahre alte Mutter war nach Angaben der Polizei nicht in der Wohnung. Sie habe sich etwa eine Viertelstunde, bevor die toten Kinder entdeckt wurden, am Düsseldorfer Hauptbahnhof vor einen Zug geworfen und werde schwer verletzt im Krankenhaus behandelt. Die Großmutter hatte die Polizei per Notruf nach einem Kontakt zu ihrer Tochter alarmiert. Weitere Informationen gab die Polizei bis zum Morgen nicht bekannt.
Eine Mordkommission ermittelt. Die Todesursache der Kinder werde im Rahmen der Ermittlungen und einer Obduktion geklärt, teilte die Polizei mit. Die getöteten Kinder sind drei Mädchen im Alter von 18 Monaten, zwei und drei Jahren sowie zwei Jungen im Alter von sechs und acht Jahren. Gegen Mitternacht wurden die Leichen der Kinder abtransportiert.
Ein weiteres Kind, ein elf Jahre alter Junge, hatte die Mutter, die Deutsche ist, zunächst zum Hauptbahnhof in Düsseldorf begleitet. Dann fuhr das Kind alleine weiter zu einer Großmutter nach Mönchengladbach. "Er befindet sich im sicheren Familienumfeld", erklärte die Polizei.
In Berlin ist am Sonntag ein katholischer Pfarrer während der Messe von einem unbekannten Mann niedergeschlagen worden. Wie die Polizei unter Berufung auf Zeugenaussagen mitteilte, stand der Mann während des Gottesdienstes von seinem Sitzplatz auf, spuckte in die Kirche und ging zum Altarraum, wo er den 61 Jahre alten Seelsorger mit der Faust niederschlug. Dabei habe er sich religionsfeindlich geäußert. Die Hintergründe der Tat soll der polizeiliche Staatsschutz ermitteln. Der Vorfall ereignete sich in der St. Joseph-Kirche im Stadtteil Wedding.
Nach dem Faustschlag gegen den Pfarrer hat der Angreifer den Angaben zufolge mehrere Seiten aus der Bibel gerissen, die auf dem Altar lag. Der Bruder des Pfarrers wollte dem Verletzten den Schilderungen nach helfen. Daraufhin schlug der Angreifer ihn mit der Bibel.
Der Lokführer eines ICE-Zuges der Deutschen Bahn hat auf der Strecke Berlin-Wolfsburg angehalten und einen offensichtlich hilflosen Mann einsteigen lassen. Der 27-Jährige war am Dienstag auf freier Strecke bei Rathenow in Brandenburg direkt neben den Gleisen unterwegs, teilte die Bundespolizei mit.
Nachdem der Lokführer den Mann eingesammelt hatte, legte er einen außerplanmäßigen Halt in Stendal (Sachsen-Anhalt) ein. Dort übergab er den Mann der Bundespolizei. Nach den polizeilichen Maßnahmen durfte der 27-Jährige das Revier wieder verlassen.
Durch den unplanmäßigen Stopp des ICE verspäteten sich weitere acht Züge.
Kommentar: Die Verspätung war es wert, wenn dadurch Schlimmeres verhindert werden konnte und der Zugführer sollte deshalb nicht kritisiert werden.

Der mutmaßliche Attentäter hatte an drei Stellen der Autobahn mit Absicht Fahrzeuge gerammt und besonders Jagd auf Motorräder...
Wegen der psychischen Erkrankung sei eine Schuldunfähigkeit nicht auszuschließen. Der Mann sei im Maßregelvollzug, dem Haftkrankenhaus, untergebracht. Zu dem Anschlag mit einem Auto am Dienstagabend habe er sich bislang nicht geäußert.
Die Ermittler gehen bei den gezielten Kollisionen von einer islamistischen Tat aus. Deshalb führt die Generalstaatsanwaltschaft die Ermittlungen.
Kommentar: Wenn er im Wahn war, ist diese Theorie eher fragwürdig.
Der 30-jährige Iraker Sarmad A. hatte demnach an drei Stellen der Stadtautobahn mit Absicht Fahrzeuge gerammt und besonders Jagd auf Motorräder gemacht. Sechs Menschen waren verletzt worden, drei davon schwer. Ermittelt wird wegen versuchten Mordes in mindestens drei Fällen.
140 Beamte des Polizeipräsidiums Nordschwaben waren am Donnerstag in Augsburg sowie in den Landkreisen Augsburg, Aichach-Friedberg, Dillingen und Donau-Ries unterwegs und kontrollierten die Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr. Die Kontrollaktion wurde bayernweit zwischen sieben Uhr morgens und 22 Uhr durchgeführt. Die Polizei zieht nun Bilanz: In Nordschwaben haben insgesamt 680 Menschen gegen die Maskenpflicht verstoßen.
Meisten Verstöße gegen Maskenpflicht in Augsburg
Über die Hälfte der Verstöße wurden dabei im Stadtgebiet Augsburg registriert. Die Beamten wiesen in vielen Gesprächen auf den genauen Umfang der Maskenpflicht sowie die richtige Trageweise der Masken hin. Man wollte erst das Gespräch suchen, wobei Maskenverstöße in vollen Fahrzeugen zügig geahndet wurden, hieß es.
Ein mit einem Messer bewaffneter Deutscher ist in Amsterdam von Polizisten erschossen worden. Der 23-Jährige habe versucht, sich und Polizisten zu verletzen, teilte die Polizei am Donnerstagabend mit. Er habe einen psychisch gestörten Eindruck gemacht.
Mann stach offenbar um sich
Am Nachmittag hatten Polizisten den jungen Mann den Angaben zufolge mit dem Messer in der Hand an einer Straße im Westen der Stadt gesehen. Er habe zunächst nicht auf sie reagiert und dann gedroht, sich mit dem Messer zu verletzen. Mehrere Versuche, mit ihm zu sprechen, seien gescheitert. Er habe auch nicht auf Aufforderungen reagiert, das Messer nieder zu legen.
Nachdem der Mann sich trotz wiederholter Warnungen den Polizisten genähert habe, hätten diese versucht, ihn festzunehmen. Dabei habe der Mann um sich gestochen. Daraufhin hätten die Beamten auf ihn geschossen. Der 23-Jährige starb den Angaben zufolge trotz Wiederbelebungsmaßnahmen im Krankenhaus.
Die Polizisten wollten den Mann gegen 7 Uhr in seiner Wohnung festnehmen - aufgrund eines Unterbringungsbefehls des Amtsgerichts Tübingen. Da der Mann polizeibekannt ist und als psychisch auffällig gilt, waren acht Polizeibeamte sowie eine Hundeführerin im Einsatz.
Polizist verliert viel Blut
Als die Polizisten die Wohnung des 50-Jährigen betreten wollten, schlug der Mann unvermittelt mit dem Samuraischwert auf die Beamten ein. Einer der Polizisten wurde dabei am Unterarm getroffen und erlitt tiefe, stark blutende Schnittverletzungen. Der schwerverletzte Beamte verlor viel Blut und musste mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.
Maskenlos in Bus und Bahn: Auch in Hamburg Strafe NDR 90,3 - NDR 90,3 Aktuell - 10.08.2020 13:00 Uhr Autor/in: Reinhard Postelt
Wer in Hamburg im öffentlichen Nahverkehr die Maske nicht korrekt trägt, wird nun doch mit einer Strafe belegt. Die Verkehrsbehörde und der HVV einigten sich auf 40 Euro. Reinhard Postelt berichtet.
Bei Zivilkontrollen am vergangenen Wochenende seien in U-Bahnen zuletzt mehr Nicht-Maskenträger angetroffen worden, erklärte der HVV. Der Chef der Hamburger Hochbahn, Henrik Falk, sagte: "Wir hatten in der Spitze bis zu 15 Prozent Fahrgäste, die keine Maske trugen oder deren Nase nicht bedeckt war. Das sind deutlich mehr als noch in den Vorwochen." Deswegen habe sich die Verkehrsbehörde in Abstimmung mit dem HVV und den Hamburger Verkehrsunternehmen sowie den Bundesländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen dazu entschlossen, die Strafe zum Schutz der Fahrgäste einzuführen.
Kommentar: Hier ist ein Video von einem der eingeschlossenen Camper: