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Mo, 20 Sep 2021
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Beaker

Kokain für 343 Millionen Euro auf Luxusjacht

London - Auf einer Luxusjacht in Großbritannien haben Fahnder die Rekordmenge von 1,2 Tonnen Kokain gefunden. Das Rauschgift habe einen Marktwert von umgerechnet 343 Millionen Euro, teilte die Polizei mit. Sechs Mitglieder eines international agierenden Rauschgiftkartells seien in den Niederlanden festgenommen worden. Die Drogen seien auf dem Schiff so gut in der Nähe des bordeigenen Swimming-Pools versteckt gewesen, dass Polizeiexperten sechs Tage brauchten, um sie zu finden.

Ambulance

Auto fährt in Polen in Pilgergruppe - elf Verletzte

Ein Autofahrer ist am Mittwoch im polnischen Dolna in eine Pilgergruppe gefahren und hat elf Personen verletzt, drei davon schwer. Der Fahrer hatte die Fussgänger zu spät bemerkt, als er am Morgen eine Bergstrecke herunterfuhr. Alkohol sei nicht im Spiel gewesen, berichtete der polnische Nachrichtensender TVN 24. Die Pilger waren unterwegs zum polnischen Wallfahrtsort Tschenstochau, wo das Bild der schwarzen Madonna verehrt wird. Zum katholischen Feiertag Maria Himmelfahrt am 15. August pilgern alljährlich Zehntausende von Gläubigen zu dem Kloster auf dem Hellen Berg. Die meisten von ihnen sind mehrere Tage oder Wochen zu Fuss auf den Landstrassen unterwegs.

Clock

Polizei entschärft Bombe an 18-Jähriger

Der Polizei von Sydney ist es gelungen, einen Sprengsatz zu entschärfen, der einer jungen Studentin - wohl in erpresserischer Absicht - um den Hals gelegt worden war.
polizei,sydney
© Reuters/facebook
Das Schicksal von Madeleine Pulver hielt ganz Australien in Atem.

Der rätselhafte, schliesslich aber glimpflich ausgegangene Zwischenfall hielt die Polizei im australischen Sydney während fast zehn Stunden auf Trab. Um 14.30 Uhr Ortszeit (06.30 Uhr MESZ) klingelte bei der Polizei das Telefon. Es war der Beginn eines Dramas, das ganz Australien in Atem hielt. Der Anruf kam von einer 18-jährigen Studentin aus dem reichen Vorort Mosman, wie der Sydney Morning Herald berichtet. Ein vermummter Mann sei in die Villa ihrer Eltern eingedrungen und habe eine Bombe an ihr angebracht.

Kurze Zeit später hatte die Polizei die Gegend rund um das Multimillionen-Anwesen abriegelt. Ersten Berichten zufolge befand sich an der Bombe ein Erpresserbrief. Die Polizei wollte dies bisher nicht bestätigen. Noch wisse man nicht, ob es sich bei dem Gegenstand um einen Sprengsatz handele, sagte der stellvertretende Polizeichef des Staates New South Wales, Mark Murdoch. Aus ermittlungstaktischen Gründen wollten die Sicherheitskräfte zunächst keine Einzelheiten mitteilen. Der Fall sei «äusserst heikel», hiess es.

Bomb

Reinsberg: Bombe unbemerkt 100 Kilometer weit transportiert

Waffe bei Erdarbeiten entdeckt und entschärft

Reinsberg. Wegen der Entschärfung einer englischen Fünf-Zentner-Fliegerbombe mussten am Mittwoch im Reinsberger Ortsteil Hirschfeld (Landkreis Mittelsachsen) 49 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Morgen auf dem Gelände einer Firma entdeckt worden, die kontaminierte Erden aufbereitet. Die explosive Fracht wurde am Tag zuvor - versteckt in Erdreich - von Leuna aus rund 100 Kilometer durch Sachsen-Anhalt und Sachsen gefahren.
Der Fundort wurde im Umkreis von einem Kilometer gesperrt. Drei Firmen und 14 Wohnhäuser wurden geräumt. Die Entschärfung der Bombe durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst dauerte 30 Minuten. Die betroffenen Anwohner konnten danach zurückkehren.

Eye 2

Ehrenmorde häufiger als vermutet

Es sind häufig besonderes grausame Taten, verübt vom eigenen Vater oder Bruder, um Frauen für ihren Lebenswandel zu bestrafen. Solche "Ehrenmorde" kommen nach einer neuen Untersuchung des Bundeskriminalamtes nicht nur viel öfter vor als bislang vermutet. Sie werden trotz scharfer Vorgaben des Bundesgerichtshofs auch zu milde bestraft.
'Ehrenmorde' in D-land
© dpa
Durchschnitlich zwölf "Ehrenmorde" gibt es jedes Jahr in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Bundeskriminalamtes.

Die Drohungen hatten sich über Monate gesteigert. Der 49 Jahre alte Jordanier hatte seiner in Deutschland geborenen Tochter eingeschärft, was alles passieren werde, wenn sie die Beziehung zu ihrem italienischen Freund nicht aufgebe. Monatelang hielt sie dagegen. Dann lockte der Vater die Tochter unter einem Vorwand zu einem Treffen, er rief auch den ältesten Sohn dazu. Der brachte das Beil mit, das die Männer dem 17 Jahre alten Mädchen später zehnmal auf den Kopf schlugen. Die Polizei entdeckte die Tat erst Monate später, durch den Tipp eines anonymen Anrufers.

Phoenix

Horotiu: Mystisches Sumpfwesen behindert Tunnelbau

Myst. Sumpfwesen Horotiu/Neuseeland
© Public Domain
Archiv: Maoridarstellung des Taniwha Ureia

Auckland/ Neuseeland - Ein mystisches Wesen aus der Sagen- und Legendenwelt der Maori behindert derzeit den Bau eines Tunnel des neuseeländischen Bahn, soll der Tunnel doch direkt durch den Wohnort des Schutzwesens verlaufen.

Der Bahntunnel ist schon seit Jahren in Planung und soll den Straßenverkehr von Auckland entlasten. Nun hat jedoch der Rat der Maori gegen das Projekt Einspruch eingelegt, da der Tunnel genau durch ein Sumpfgebiet gebaut werden soll, in dem der sogenannte Horotiu, eine Art Sumpfwesen aus der Sagenwelt der Maori, leben soll.

Horotiu selbst ist den Erzählungen der neuseeländischen Ureinwohner nach ein Taniwha. Taniwha sind drachenartige Wesen, die in Bächen, Flüssen, Sümpfen und Seen wohnen und sowohl als Schutzwesen (Kaitiaki) der Menschen aber auch als teils gefährliche raubtierartige Ungeheuer bekannt sind.

Cell Phone

Wenn Smartphone-Fans seelenlose Zombies werden

Viele Nutzer brauchen ihre mobilen Geräte rund um die Uhr. Psychologen warnen vor Suchtgefahr, wenn das Smartphone immer mehr die Realität ersetzt.
Models mit Smartphone
© dapd
Zombies? Möglich.
Smartphones werden immer beliebter. Zugleich wächst das Bewusstsein für die Gefahren durch Hacker-Angriffe und Datenmissbrauch - gerade auch beim mobilen Zugang zum Internet. Nach Ansicht von Psychologen sollte die Sorge mancher Smartphone-Nutzer jedoch vielmehr einem ganz anderen Problem gelten: der Suchtgefahr.

Denn vielen Menschen ist das Smartphone heute ein ständiger Begleiter. Oft weiß es mehr über seinen Besitzer als dessen Mutter. Selbst im Schlafzimmer liegt es stets griffbereit auf dem Nachttisch. Es wird mit Kosenamen bedacht und sorgt mitunter für Panikreaktionen, wenn es einmal kurzfristig nicht auffindbar ist.

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Hungerkatastrophe in Somalia droht außer Kontrolle zu geraten

Sollte die internationale Gemeinschaft nicht mehr Unterstützung zur Verfügung stellen, so droht die Hungerkatastrophe in Somalia außer Kontrolle zu geraten. Davor hat nun die UN gewarnt. Laut UN-Angaben werden weitere 1,4 Milliarden Dollar gebraucht. In Somalia, Kenia, Äthiopien und Dschibuti sind mehr als zwölf Millionen Menschen, die vom Hunger bedroht sind.

Die Hungersnot in Somalia könnte sich nach Einschätzung der Vereinten Nationen binnen eines Monats auf den gesamten Süden des Landes ausweiten, wenn die internationale Gemeinschaft nicht mehr Unterstützung zur Verfügung stellt. Ohne deutlich mehr Spenden seien bald weitere fünf oder sechs weitere Regionen in Somalia von Hunger betroffen, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) am Dienstag mit. Die Hilfsorganisation Oxfam erklärte, die Hungerkatastrophe gerate außer Kontrolle.

Die bisherigen Spenden könnten mit dem Bedarf nicht mithalten, erklärte Oxfam weiter. Nach UN-Angaben werden weitere 1,4 Milliarden Dollar gebraucht. In Somalia, Kenia, Äthiopien und Dschibuti sind mehr als zwölf Millionen Menschen auf Lebensmittelhilfe angewiesen.

Ambulance

Pflegenotstand droht - Fachkräfte fehlen

Berlin - Deutschland steuert auf einen Notstand in der Altenpflege zu. Bereits heute fehlen rund 30 000 Pflegekräfte, mahnte der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer, am Dienstag in Berlin.

Ebenso wie mehr als 20 junge Bundestagsabgeordnete der Union forderte er mit Blick auf die fortschreitende Alterung der Gesellschaft eine rasche Reform der Pflegeversicherung.

Wegen der weiter steigenden Zahl von Pflegebedürftigen werden nach bpa-Einschätzung bis 2020 rund 220 000 Pflegekräfte zusätzlich gebraucht. Diese sind aber nicht in Sicht. Meurer forderte die Bundesregierung auf, rasch zu handeln und Zuwanderung von Pflegekräften zu erleichtern. Auch die angekündigte Pflegereform dürfe «nicht noch mal aufgeschoben werden».

Bomb

Sande: Bombenfund auf Krankenhaus-Gelände

Sande - Bei Bauarbeiten auf dem Gelände des Nord-West-Krankenhauses in Sande (Kreis Friesland) wurde am Freitag kurz nach 16 Uhr bei Baggerarbeiten eine Phosphorbombe freigelegt. Wie die Polizei erst am Montag mitteilte, wurde durch den Sprengstoff niemand gefährdet.

Da aus der Bombe beißender Geruch austrat, wurde sie nach Rücksprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst zuerst mit einer Schicht Erde abgedeckt, die Baggerarbeiten wurden eingestellt. Zudem wurden im angrenzenden Krankenhaus alle Fenster geschlossen.