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So, 28 Nov 2021
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Studie: Berlin droht Chaos bei möglichem mehrtägigen Stromausfall

Berlin. Im Falle eines mehrtägigen Stromausfalls droht der Hauptstadt ein Chaos. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR), wie der Spiegel berichtet.

Im Auftrag des Bundesforschungsministeriums wurde ein mehrtägiger Blackout simuliert. Ergebnis: Bei einem Stromausfall wie im Winter 2005 im Münsterland oder am 13. Juli in Hannover bliebe die Berliner Bevölkerung größtenteils ohne Information. Zwar funktioniert die Absprache in der Leitungsebene des Katastrophenmanagements, es gibt jedoch keine Strategie, wie die Bewohner der Hauptstadt erfahren, wo sie Hilfe bekommen.

"Das Krisenmanagement von unten ist unterentwickelt", resümiert Birgitta Sticher, Projektleiterin an der HWR.

Eye 2

Jugendliche heimlich beim Duschen gefilmt - Bewährungsstrafe

Dorsten. Ein Marler, der heimlich Jugendliche unter der Dusche gefilmt hat, ist vom Amtsgericht Dorsten zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Für die Aufnahmen hatte er im Duschbereich einer Sporthalle in Dorsten Minikameras installiert.
Mini-Kamera
© Unbekannt
Eine solche Minikamera nutzte der 47-jährige Marler für seine heimlichen Aufnahmen.

Weil er Jugendliche heimlich beim Duschen filmte, hat ein 47 Jahre alter Mann aus Marl eine Haftstrafe von zehn Monaten auf Bewährung erhalten. Das Amtsgericht Dorsten erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen einen entsprechenden Strafbefehl, wie ein Justizsprecher am Freitag mitteilte.

Heart - Black

Beziehungstat? Schießerei auf offener Straße

In Eschweiler bei Aachen hat ein Mann erst auf seine Ex-Frau und deren neuen Freund geschosssen und hat dann Selbstmord begangen.
Schießerei in Aachen
© dpa
Mitarbeiter der Spurensicherung und eine Notärztin am Tatort

Eschweiler/Aachen. In Eschweiler bei Aachen hat ein Mann am helligten Tag auf zwei Menschen geschossen und sich anschließend selbst getötet. Bei der Tat könnte es sich um eine Beziehungstat handeln. Der 53-Jährige geriet am Vormittag mit seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau aneinander und feuerte auf sie und einen Mann. Die 48-Jährige und ihr 50 Jahre alter Begleiter wurden dabei schwer verletzt, wie die Aachener Staatsanwaltschaft mitteilte. Der Täter erschoss sich noch an Ort und Stelle.

Arrow Down

37 Tote bei Minenunglücken in der Ukraine

Lugansk. Nach den beiden schweren Grubenunglücken im Osten der Ukraine ist die Zahl der getöteten Bergleute auf 37 gestiegen. Rettungskräfte bargen zwei Tage danach aus dem Schacht in der Stadt Suchodolsk im Kohlerevier Donbass sowie nahe der Stadt Makejewka am Sonntag die letzten Leichen. Das teilte das ukrainische Zivilschutzministerium nach Angaben der Agentur Interfax mit.

Staatspräsident Viktor Janukowitsch ordnete für Sonntag landesweite Trauer an. Gewerkschaften warfen Unternehmern Gewissenlosigkeit vor, weil sie trotz schwerer Sicherheitsmängel aus Profitgier immer mehr Kohle fördern ließen.

Family

Israel: Demonstration gegen soziale Ungerechtigkeit

In Israel haben Zehntausende für mehr soziale Gerechtigkeit demonstriert. Es sind die größten Proteste seit 40 Jahren. Die Gewerkschaften drohen mit einem Generalstreik.
israel,demonstration
© Uriel Sinai/Getty Images
Demonstranten in Tel Aviv demonstrieren gegen steigende Lebenshaltungskosten.

Zehntausende Israelis haben am Samstagabend in zehn Städten des Landes gegen steigende Lebenshaltungskosten und soziale Ungleichheit protestiert. Nach Polizeiangaben und Schätzungen in den Medien gingen landesweit zwischen 80.000 und 120.000 Menschen auf die Straße. Allein in Tel Aviv versammelten sich rund 50.000 Menschen zu einem Marsch ins Stadtzentrum.

Die Demonstranten hielten israelische Flaggen sowie rote Fahnen in die Höhe. In Jerusalem versammelten sich 15.000 Menschen vor der Residenz von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und hielten Spruchbänder hoch, auf denen zu lesen war: "Eine ganze Generation will eine Zukunft." Auch in der nordisraelischen Stadt Haifa protestierten nach Angaben der Polizei mehr als zehntausend Menschen.

Heart - Black

Paranoia: Reisende empfindet Gemurmel eines Muslimen als Terrorgefahr

Eine Reisende in einem Bus hat ein Gebet ihres tunesischen Nachbarn als Drohung empfunden und Bombenalarm gegeben. Sie habe das Wort Osama gehört. Die Polizei durchsuchte den Verdächtigen und den Bus. Die Autobahn 1 wurde für zwei Stunden gesperrt. Gefunden wurde nichts.
polizei
© picture alliance / Daniel Karman/dpa
Eine Frau hat für eine Sperrung der A1 gesorgt. Sie hat Bombenalarm ausgelöst, als sie Gemurmel von Koransuren von ihrem Nachbarn gehört hatte

Sottrum/Rotenburg. Weil sie sich von dem Gemurmel eines aus Tunesien stammenden Mannes bedroht gefühlt habe, hat eine Reisende in einem Bus von Kopenhagen nach Paris, auf der A1 zwischen Grundbergsee und Posthausen für eine stundenlange Sperrung gesorgt. Die Frau hat einen Bombenalarm ausgelöst. Polizeisprecher Detlev Kaldinski in Rotenburg sagte zu dem Vorfall: "Sie hatte das Gemurmel von Koransuren ihres Mitreisenden als Drohung empfunden.“

Der Busfahrer des mit 45 Menschen besetzten Reisebusses habe deswegen in der Nacht die Polizei alarmiert. Diese rückte mit rund 20 Ermittlern, Spezialkräften und Sprengstoffspürhunden an und sperrte die Autobahn und den Rastplatz. Die Polizisten durchsuchten den Bus und den Verdächtigen, doch gefunden haben sie nichts. Die Sperrung der Autobahn 1 zwischen Grundbergsee und Posthausen wurde nach rund zwei Stunden wieder aufgehoben, der Rastplatz blieb dreieinhalb Stunden gesperrt.

Eye 2

Psychopathischer Attentäter verlangte Rücktritt der norwegischen Regierung

Stoltenberg,norwegen
© dpa
Stoltenberg ist stolz auf seine Norweger.
Der norwegische Attentäter Breivik wird zurzeit von Psychiatern auf seine Zurechnungsfähigkeit untersucht. Die Experten werden auch zu bedenken haben, dass der Massenmörder anbietet, als Gegenleistung für einen Rücktritt der Regierung umfassend auszusagen. Ministerpräsident Stoltenberg kündigt derweil an, sein Land werde aus der Tragödie lernen.

Der rechtsradikale Attentäter Anders Behring Breivik hat den Rücktritt von Norwegens Regierung als Gegenleistung für eigene Aussagebereitschaft verlangt. Das berichtete der TV-Sender NRK unter Berufung auf Polizeikreise. Breivik hatte am 22. Juli 77 Menschen durch eine Bombe in Oslo und bei einem Massaker auf der Insel Utøya getötet.

Zwei Psychiater sollen den 32-Jährigen auf seine Zurechnungsfähigkeit untersuchen und ihr Gutachten bis Anfang November vorlegen. Die Zeitung "Aftenposten" berichtete, dass das Ausmaß von Breiviks Verbrechen zwei Mal durch unerwartete Staus bei Autofahrten quasi gemindert wurde. So konnte er die Bombe im Osloer Regierungsviertel nicht wie geplant während der Arbeitszeit, sondern erst kurz nach Büroschluss für tausende Beamte zünden. Bei der Explosion starben acht Menschen.

Ambulance

Ein Toter und zwei Verletzte bei Schießerei in Eschweiler

Eschweiler. Beziehungsdrama in Eschweiler: Am Samstagvormittag hat ein Mann in Eschweiler-Dürwiß auf zwei Menschen geschossen und sich selbst getötet.

Der 53-Jährige hatte gegen 10.50 Uhr seiner Ex-Frau (48) und deren neuen Lebensgefährten (50) in der Heinrich-Heine-Straße/ Ecke Bonhoeffer Straße aufgelauert und auf das Paar geschossen. Der Mann sei mehrmals um das Auto der beiden gelaufen und habe gezielt auf die Insassen gezielt, so die ersten Erkenntnisse.

Light Sabers

Heftige Gefechte in Hauptstadt Mogadischu

Mogadischu. In Somalia haben sich Soldaten der Afrikanischen Union (AU) und somalische Aufständische heftige Gefechte geliefert. Am Freitag konnten die AU-Truppen in der Hauptstadt Mogadischu von den Al-Shabab-Milizen Terrain erobern. Die somalische Regierung ist zuversichtlich, dass ein Sieg über die Extremisten kurz bevorsteht. Zugleich kritisierte sie die Arbeit internationaler Hilfsorganisationen als zu langsam. Die Hungersnot sei schlimmer, als von den Vereinten Nationen dargestellt.

Heart - Black

Berlin: Erneut mehrere Brandstiftungen

Senioren wurden in Sicherheit gebracht

In Berlin sind erneut mehrere Autos und Kinderwagen in Brand gesteckt worden. In Schöneberg wurden in der Nacht zum Freitag in der Ansbacher Straße/Ecke Kurfürstenstraße fünf Fahrzeuge angezündet, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Sie brannten weitgehend aus. Aus Sicherheitsgründen mussten auch die Senioren eines benachbarten Heims ihre Zimmer verlassen.

Ein Passant alarmierte kurz nach Mitternacht Polizei und Feuerwehr zu einem brennenden Wagen auf einem Parkplatz an der Kreuzung Ansbacher Straße Ecke Kurfürstenstraße, teilte die Polizei mit. Einsatzkräfte löschten die Flammen, die mittlerweile vier weitere Fahrzeuge erfasst hatten.