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Fr, 26 Feb 2021
Die Welt für Menschen, die denken

Das Kind der Gesellschaft
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Heart - Black

Häusliche Gewalt hat kein Geschlecht

Häusliche Gewalt ist in der heutigen Gesellschaft nichts Neues. Dabei spielt das Geschlecht schon lange keine Rolle mehr. Männer werden genauso oft aggressiv und gewalttätig wie Frauen auch. Bei Angriffen in Wohnungen sind sowohl Männer als auch Frauen Opfer und Täter.

Das Idealbild bei häuslicher Gewalt ist heutzutage fest in den Köpfen der Gesellschaft eingebrannt. Opfer und Täter stehen bei solchen Fällen schon lange vorher fest. Schuld daran sind vor allem auch die Medien, welche dieses Bild immer wieder weitervermitteln.

Es steht fest: Männer sind grundsätzlich die Täter und Frauen die Opfer. Männer gelten naturgemäß als aggressiver. Frauen hingegen sind wehrlos und körperlich schwächer. Aus diesem Grund werden seit 1976 Frauenhäuser in Deutschland gebaut.

Doch die Realität sieht völlig anders aus:

Heart - Black

Mutter spritzt 8-Jähriger Botox

Was unglaublich klingt, ist für Kerry Campbell offenbar selbstverständlich. Sie verabreicht ihrer 8-jährigen Tochter Britney nämlich regelmäßig Botox. Sie besorgt sich das Mittel via Internet und führt die Behandlung selbst durch, um ihrer Tochter zu "helfen, ein Star zu werden“.

"Keine Gefahr für Tochter"

Kerry Campbell selbst ist stolz darauf, dass Britney zu den jüngsten Botoxanwenderinnen der Welt gehört. Auch sieht sie keine Gefahr für ihre Tochter, obwohl Ärzte von Behandlungen an Kindern abraten. “Ich wünschte, ich hätte dieselben Möglichkeiten gehabt, als ich jünger war.”, zitiert dnews.de.

Evil Rays

Mangelware deutscher Honig

Mangelware deutscher Honig
© R. Penske
Deutschen Honig gibt es fast nur noch beim Direkterzeuger. Die Bioland-Imkerei Brix hat eine breite Palette zu bieten, das ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Die Wertstellung der Bienenhaltung muss verbessert werden

Lodersleben. Das weltweite Bienensterben hat die Honiglager aufgebraucht. Traditionelle Honigproduzenten wie Argentinien , Mexiko , Kanada, Italien oder Südfrankreich melden extreme Produktionsverluste. Andere Honigexporteure wie China, Australien und Neuseeland schließen die entstandenen Lücken. In Deutschland sind die Honigregale prall gefüllt mit Honig aus EU- und nicht EU Ländern, aber deutscher Honig ist in den Supermärkten selten zu finden. Mit den Honigimporten ist der Verbraucher bedient, aber die eigentliche Wertschöpfung der Honigbiene - die Blütenbestäubung - fällt aus. Die Apfel- und Kirschbäume sind zu mehr als 90 Prozent auf die Blütenbestäubung angewiesen, selbst im Raps kann eine Ertragssteigerung von bis zu 40 Prozent durch Bienen erreicht werden.

Kommentar: Lesen Sie auch Studie: Handys verursachten weltweites, mysteriöses Bienensterben.


Network

Jahresbericht von Amnesty International: Freiheit dank Twitter und Facebook

Info-Verbreitung I-net
© Lucas Dolega/DPA
Das Internet ermöglichte erst die Massenproteste in Tunesien, die letztendlich zum Sturz Ben Alis führten.
Folter, Misshandlungen und willkürliche Verhaftungen dokumentiert der neue Bericht von Amnesty International - wie eigentlich in jedem Jahr. Doch es gibt Hoffnung: Durch das Internet kommen diese Verbrechen endlich ans Tageslicht.

Es ist ein wackeliges, unscharfes Bild, das zur besten Nachrichtenzeit über den Bildschirm flimmert. Gezeigt wird, wie ein Polizeitransporter mit hoher Geschwindigkeit durch eine Menschenmenge in Ägypten rast und mehrere Menschen mit sich reißt. Trotz der schlechten Qualität schockieren die Aufnahmen. Vor allem aber zeigen sie, wie die Anhänger des ehemaligen Machthabers Husni Mubaraks gegen die Demonstranten Anfang des Jahres vorgingen. Ohne Internet wäre das im Verborgenen geblieben.

Evil Rays

Teneriffa - Britische Touristin in spanischem Supermarkt enthauptet

Enthauptung Touristin
© Reuters
"Ich hörte einen Schrei, sah mich um und sah einen ungepflegten und ungekämmten Mittzwanziger, der einen Kopf am Haarschopf hielt", berichtete ein Augenzeuge.
Auf Teneriffa enthauptete ein vermutlich geistig verwirrter Mann in einem Supermarkt eine britische Touristin und flüchtete mit dem Kopf.


Madrid. Ein vermutlich geistig gestörter Mann hat auf der spanischen Kanaren-Insel Teneriffa in einem Supermarkt eine britische Touristin enthauptet. Nach Angaben des Rettungsdienstes flüchtete der 28-Jährige anschließend mit dem Kopf seines Opfers aus dem Laden. Kurz nach der Tat wurde er von Sicherheitskräften und Passanten festgenommen. Spanische Zeitungen zitierten einen Behördenvertreter mit den Worten, der aus Bulgarien stammende Mann sei für seinen verwirrten Geisteszustand bekannt. Eine Beziehung zu der getöteten Britin habe nicht bestanden.

Augenzeugen schilderten, wie der Täter am Morgen in dem chinesischen Supermarkt sein Messer zückte und der älteren Frau in den Hals stach. „Ich hörte einen Schrei, sah mich um und sah einen ungepflegten und ungekämmten Mittzwanziger, der einen Kopf am Haarschopf hielt“, berichtete ein Mann. Zunächst habe er das Ganze für einen schlechten Scherz gehalten.

Bomb

Chinese zündet Bombe in seinem früheren Büro

Peking - Als Rache für seine Entlassung hat ein chinesischer Bankangestellter eine Benzinbombe im Büro seiner ehemaligen Kollegen gezündet. Mehr als 40 Menschen wurden verletzt, 19 von ihnen schwer, so berichteten chinesische Medien am Freitag. Der Täter namens Yang Xianwen habe früher als Kassierer der landwirtschaftlichen Kreditkooperative in einer Kleinstadt der Provinz Gansu im Nordosten Chinas gearbeitet, hieß es. Im April war ihm wegen 'Unregelmäßigkeiten' gekündigt worden. Auf der Internetseite der örtlichen Regierung war von einem 'Vergeltungsakt' die Rede.

Magic Wand

Freitag, der 13. - ein Tag wie jeder andere?

Heute ist Freitag, der 13. - für viele Menschen ein Freitag wie jeder andere. Für manche jedoch ein Unglückstag, an dem sie schon mit ungutem Gefühl aufstehen oder lieber gleich im Bett bleiben. Doch warum?

„Dass der Freitag der 13. ein Unglückstag ist, lässt sich auf unterschiedliche Wurzeln zurückführen“, erklärt Dr. Hans-Jürgen Hartmann, Diplom-Psychologe aus Fulda. Aus christlicher Perspektive bekomme der Freitag allein eine negative Bedeutung, da Jesus am Karfreitag gekreuzigt wurde. Außerdem sei nach christlicher Überlieferung der Freitag der Tag des ersten Sündenfalls überhaupt. Denn an einem Freitag sollen Adam und Eva von den verbotenen Früchten des Baumes der Erkenntnis gegessen haben. Häufig werde auch die Tatsache, dass beim letzten Abendmahl 13 Apostel anwesend waren und Judas - als 13. Apostel - Jesus verraten habe, für das negative Image der Zahl 13 genannt, fügt Hartmann hinzu.

Pistol

Neo-Nazi von Sohn erschossen

Eigentlich wollte Jeff Hall, einer der bekanntesten Neo-Nazis der USA, als Märtyrer sterben. Nun hat ihn sein erst zehn Jahre alter Sohn erschossen. Vorsätzlich, sagt die Polizei. Über das Motiv wird noch gerätselt.

Am Tag vor der Tat zeigte der Zehnjährige stolz das Geschenk her, das sein Vater ihm gegeben hatte: ein Ledergürtel mit dem Emblem der SS. Zwölf Stunden später schoss der Junge mit einer Pistole auf seinen Vater, der auf der Couch im Wohnzimmer lag. Die gerufenen Sanitäter hätten nur noch den Tod von Jeff Hall, einem der bekanntesten Neo-Nazis der USA, feststellen können, berichtet die New York Times.

Nuke

Fukushima - "Es muss ein großes Loch geben"

Extrem heiße Brennstäbe haben in Fukushima offenbar die Hülle eines Reaktors beschädigt, radioaktives Wasser tritt aus. Die Arbeiten am Katastrophen-AKW könnten sich nun verzögern.

Bei der Atomkatastrophe in der japanischen Nuklearanlage Fukushima haben extrem heiße Brennstäbe offenbar die Hülle eines Reaktors beschädigt. "Es muss ein großes Loch geben", sagte ein Manager der Betreiberfirma Tokyo Electric Power (Tepco).

Nach Reparaturarbeiten am Reaktor 1 wurde demnach in dieser Woche festgestellt, dass der Kühlwasserstand im Druckbehälter fünf Meter unter dem Normalwert liegt. Das Leck sei schätzungsweise mehrere Zentimeter groß. Es sei wahrscheinlich, dass die Brennstäbe freigelegen hätten.

Wenn - was niemand weiß - noch intakte Brennstäbe existieren, liegen sie vollkommen frei und sind damit ungekühlt. Teile der Brennstäbe seien auf jeden Fall geschmolzen, die Schmelze lagere am Boden des Druckbehälters, so ein Tepco-Sprecher.

Arrow Up

Mexiko: Hunderttausend gegen den Drogenterror

Schweigemarsch in Mexiko
© Ronaldo Schemidt/AFP/Getty Images
Schweigemarsch gegen den Drogenterror in Mexiko-Stadt
Mexiko Hunderttausend gegen den Drogenterror

Korruption, Gewalt und Tod: Der Krieg gegen die Drogen zersetzt Mexikos Gesellschaft. Die Bürger protestieren nun mit einem tagelangen Schweigemarsch.


Fünf Jahre nach Beginn des Drogenkriegs haben mehr als Hunderttausend Mexikaner ein Ende des Blutvergießens gefordert. In tiefes Schweigen gehüllt zog am Sonntag ein langer Protestmarsch auf den zentralen Zocalo-Platz in Mexiko-Stadt. Angeführt wurde der Demonstrationszug, der am Donnerstag im 90 Kilometer entfernten Cuernavaca gestartet war, vom Schriftsteller Javier Sicilia.