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Di, 04 Aug 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Das Kind der Gesellschaft
Karte

Nuke

Japans Regierung warnt vor verstrahltem Trinkwasser

Japanischer Junge wartet auf Trinkwasser
© AFP
Ein Junge wartet in der Präfektur Miyagi auf Trinkwasser. Das japanische Gesundheitsministerium rief Bewohner des Dorfes Iitate dringend dazu auf, kein Leitungswasser zu sich zu nehmen. Kurz zuvor hatten Experten dreifach erhöhte Werte radioaktiven Jods nachgewiesen, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo.
Es ist eine schleichende, unheimliche Gefahr: Nahe des Katastrophenreaktors Fukushima und in Japans Hauptstadt Tokio sind radioaktive Stoffe im Trinkwasser nachgewiesen worden. Auch das Problem verstrahlter Lebensmittel ist gravierender als anfangs angegeben.

Question

Eisbär Knut überraschenderweise nach 30 Monaten gestorben

Der Ziehvater des kleinren Eisbären starb am 22. September 2008. Er zog Knut mit der Flasche auf.
knut,pfleger
© AFP
Unzertrennlich: Thomas Dörflein und sein kleiner Schützling

Das Vertrauen, die Verbindung, die gegenseitige Liebe - zwischen diesen beiden war sie immer zu spüren. Tierpfleger Thomas Dörflein und sein Ziehkind Knut.

Vom Tag der Geburt des kleinen Eisbären an waren die beiden unzertrennlich. Die Bilder ihrer Freundschaft gingen um die Welt und bewegten viele Menschen.

Dörfleins Tierpfleger-Leben änderte sich am 5. Dezember 2006 grundlegend. Seit 1982 arbeitete er im Zoo, kümmerte sich zunächst um Menschenaffen und Raubtiere. Ab 1987 beaufsichtigte er die Bären- und Wolfsgehege. So nah, wie nach diesem 5. Dezember, kam nach ihm niemand mehr einem Eisbären. Knuts Mutter hatte das Baby nach der Geburt verstoßen. Dörflein war fortan sein Vater. Rührend kümmerte er sich Tag und Nacht, gab ihm alle zwei Stunden die Flasche, spielte ihm Elvis-Songs auf der Gitarre vor - zumeist „Devil in Disguise“. Und er übernachtete auf einem Feldbett an der Seite des Eisbären-Babys. Der Zoo-Pfleger war es auch, der ihm später den Namen Knut gab.

Pistol

Polizei schießt auf Demo: Zwei Tote, Dutzende Verletzte

Proteste gegen Cousin des Staatschefs

Damaskus - Syrische Sicherheitskräfte haben Einwohnern zufolge im Süden des Landes zwei Demonstranten erschossen. Die beiden Männer hätten am Freitag mit mehreren Tausend Gleichgesinnten in der Stadt Deraa für politische Freiheiten und gegen Korruption demonstriert, sagte ein Bewohner der Nachrichtenagentur Reuters. Sie hätten "Gott, Syrien, Freiheit" sowie Parolen gegen Vetternwirtschaft gerufen. Dann sei auf die Demonstranten geschossen worden. "Die Zusammenstöße dauern an. Sie sind heftig", sagte der Bewohner. Verstärkung für die Sicherheitskräfte sei in mehreren Hubschraubern im Fußballstadion abgesetzt worden.

Nuke

Auf Japan wartet das leise Sterben

atomunfall
© picture alliance / dpa
Cäsium, Jod, Strontium, ...
Dörte Siedentopf bereist seit 20 Jahren verstrahlte Regionen rund um Tschernobyl. Dort und auch hier in Deutschland hilft sie Betroffenen der Katastrophe. Frau Siedentopf ist Mitglied des IPPNW, der internationalen Ärztevereinigung für die Verhütung des Atomkrieges. Mit n-tv.de spricht sie über das traurige Leben und leise Sterben in den Dörfern Weißrusslands und über das, was auf die Japaner nach dem Reaktorunfall von Fukushima zukommen könnte.

Heart - Black

Das Ende von Obamas Guantánamo-Strategie

Obama
© Olivier Douliery/AFP/Getty Images
US-Präsident Barack Obama
Der US-Präsident gibt die Schließung des umstrittenen Gefangenenlagers offiziell auf. Es ist die Abkehr von einem seiner zentralen Wahlversprechen.

Zwei Jahre nach seinem Amtsantritt hat Präsident Barack Obama offiziell eine komplette Wende seiner Guantánamo-Politik vollzogen. Per Dekret setzte er den legalen Rahmen, um hochkarätige Terrorverdächtige ohne Gerichtsverfahren für unbegrenzte Zeit einzusperren und die Prozesse vor Militärtribunalen wieder als reguläre Verfahren zu benutzen.

Che Guevara

Ausnahmezustand in Jemen verhängt

jemen,aufstand
© AFP
Ein schwerverletzter Demonstrant wird von Männern auf einen Teppich gelegt und versorgt. Augenzeugen berichten von Hunderten von Verletzten

Im Jemen ist am Freitag der Ausnahmezustand verhängt worden.

Die Schüsse setzten ein, als die Demonstranten versuchten, Absperrungen abzubauen, die den Zugang zu einer angrenzenden Straße blockierten, berichtete ein AFP-Journalist vor Ort.

Nach Angaben eines Arztes wurden die meisten Verletzten von Kugeln am Kopf, am Hals und in der Brust getroffen.

Nach Berichten von Augenzeugen schossen Anhänger von Staatschef Saleh von umliegenden Dächern auf die Demonstranten. Auch die Polizei setzte scharfe Munition und Tränengas ein.

Bereits in der Nacht zu Donnerstag waren auf dem Platz fünf Menschen von maskierten Männern verletzt worden.

Bell

Nukleare Katastrophe in Japan: Wendepunkt im Menschheitswahn?

arbeitsunfall
© vnr.de
Die nukleare Katastrophe in Japan offenbart die Grenzen des Menschheitswahns: Die Natur lässt sich nicht grenzenlos zum Untertan machen. Nach der unberechenbaren Naturkatastrophe des Erdbebens erschüttert nun die nukleare Katastrophe das Bewusstsein der Menschen.

Wie lange möchte die Menschheit ihren Wahnsinn noch treiben? Wann erkennt sie endlich, dass ihr Streben nach Wachstum und Gewinnmaximierung ihr selbst die Lebensgrundlage nimmt?

Ambulance

Psychische Überlastung in Krankenhäusern

Ein Studie über Spitäler in Wien zeigt, dass 22 Prozent des Personals im ersten Stadium einer Burn-Out-Erkrankung sind. 50 Prozent leiden unter Folgen von Personalmangel. In Salzburger Spitälern ist die Lage nicht wesentlich anders.

"Größte Belastungen sind psychisch"

Sie lieben ihren Job, doch sie leiden unter den Arbeitsbedingungen - die Mitarbeiter in Gesundheitsberufen. Personalmangel, ungünstige Arbeitszeiten, körperliche und psychische Belastungen sind Hauptfaktoren, die den Betroffenen das Berufsleben schwer machen.

Che Guevara

Bahrain: Aufständische rufen um Hilfe

Bild
© afp

In dem Königreich droht die Situation außer Kontrolle zu geraten. Bei Protesten starben mindestens sechs Menschen, viele wurden verletzt. Trotzdem setzten Regierungsgegner ihre Proteste fort.

Zwei Tage nach dem Einmarsch der Truppen aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten gingen Polizeikräfte am Mittwoch mit Schusswaffen und Tränengas gegen die Demonstranten auf dem Perlenplatz und im Finanzzentrum vor. Bis zum späten Nachmittag starben mindestens sechs Menschen und wurden mehrere Dutzend verletzt.

Trotzdem zogen wieder Tausende Demonstranten in die Innenstadt von Manama. Nach ihren Angaben blockieren Uniformierte Zugänge zu den Krankenhäusern, so dass viele Verwundete nicht versorgt werden konnten.

Dollar

Inflation frisst Erspartes auf

Zinsen niedriger als Teuerungsrate

Sparer stehen vor einem Dilemma: Geld auf dem Sparbuch verliert an Wert. Denn die Inflation von derzeit 2,4 Prozent ist deutlich höher als die Zinsen, die nach der Kapitalertragsteuer (KESt) übrig bleiben. Wer aber höhere Zinsen für sein Erspartes will, der muss auch ein höheres Risiko eingehen.