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Do, 26 Nov 2020
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Das Kind der Gesellschaft
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Horse

Zürich: Tierpflegerin von Tiger getötet

  • Tiger tötet Tierpflegerin in Züricher Zoo
  • Debatte um die Haltung von Großtieren
  • Tierschützer contra Zoobetreiber
Another Siberian tiger,
Tragischer Vorfall im Züricher Zoo: Eine Sibirische Tigerin greift eine Tierpflegerin an und tötet sie. Was "Irina" so irritiert hat, dass sie einen eigentlich vertrauten Menschen attackiert, ob Sicherheitsvorkehrungen nicht beachtet wurden - das wird noch untersucht. Fest steht: Solche Angriffe gibt es immer wieder - 2012 in Köln zum Beispiel, 2013 in Münster. Da drängen sich fast automatisch zwei Fragen auf: Woran liegt das? Und gehören solche Tiere überhaupt in den Zoo?

Sind die Gehege zu klein?

Für Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, ist die Antwort auf die erste Frage ganz klar: "Irina" hat nur ihr Revier verteidigt. Ein ganz natürliches Verhalten also.

Auch Frage Nummer zwei ist für ihn einfach zu beantworten: "Tiger ziehen in Freiheit 20, 30, 40 Kilometer am Tag ihre Kreise. Das ist in einem so engen Gehege nicht abbildbar." Seine Schlussfolgerung: Großkatzen gehören nicht in einen Zoo - genausowenig wie Elefanten, Eisbären oder Seelöwen. Denn dort könnten sie nicht artgerecht gehalten werden.

People

Fahrverbote für Motorräder an Sonn- und Feiertagen: 25.000 Biker protestieren deutschlandweit

Um Motorradlärm zu reduzieren, sollen künftig leichter Fahrverbote an Sonn- und Feiertagen ausgesprochen werden. In zahlreichen Städten protestierten Biker gegen eine entsprechende Bundesratsinitiative.
motorradfahrer
In mehreren deutschen Städten haben viele tausend Motorradfahrer gegen drohende Fahrverbote protestiert. Die Zahl der Biker überstieg oft die Erwartungen der Organisatoren. So kamen laut Polizeiangaben in Stuttgart rund 8000 Motorradfans zusammen, in München 6000 und in Friedrichshafen am Bodensee 5000. Die Teilnehmer fuhren in Demo-Korsos durch die Städte und verursachten oft erhebliche Verkehrsbehinderungen.

In München war die geplante Groß-Demo eigentlich wegen Sicherheitsbedenken verboten worden. Dennoch waren Tausende Biker in der Stadt mit Hupkonzerten, Jubelrufen und lauter Musik unterwegs. "Fahren dürfen wir auf dem Mittleren Ring, das kann uns keiner verbieten", sagte einer der Motorradfahrer.

Light Sabers

Gestört: Busfahrer verweist Passagiere ohne Schutzmasken - Busfahrer wird deswegen hirntot geschlagen

Schutzmasken zu tragen ist fragwürdig, ja. Der ganze Lockdown ist fragwürdig, auch das stimmt. Doch rechtfertigt es in keinster Weise, andere Menschen zu verletzen, nur weil sie ihrem tagtäglichen Job nachkommen möchten und den Regeln ihrer Vorgesetzten folgen, damit sie ihre Familie versorgen können.
polizisten frankreich
© VINCENT WEST/ REUTERS
Polizisten in Bayonne (Archivbild): Der attackierte Busfahrer hatte offenbar Menschen ohne Schutzmaske zurückgewiesen
In Frankreich hat ein Übergriff auf einen Busfahrer landesweit Entsetzen ausgelöst. Der 50-Jährige sei bei der Attacke im Südwesten des Landes lebensgefährlich verletzt worden und inzwischen hirntot, berichteten mehrere Medien.

Der Bus fuhr demnach für einen Transportverbund in der ländlichen Region im Département Pyrénées-Atlantiques. Der Fahrer hatte den Berichten zufolge im nahe der Grenze zu Spanien gelegenen Bayonne am Sonntagabend vier Menschen an einer Haltestelle zurückgewiesen. Sie wollten trotz Maskenpflicht ohne Schutzmasken und gültige Fahrscheine in den Bus einsteigen. Ein Mann schlug dem Busfahrer den Berichten zufolge daraufhin von hinten heftig auf den Kopf.

- Spiegel Online

No Entry

Obergünzburg: Mann tötet Ex-Frau vor Augen anderer in einem Linienbus

Vor anderen Passagieren hat ein Mann in einem Linienbus seine getrennt lebende Ehefrau erstochen. Der 37-Jährige hatte am Montag in den Mittagsstunden in Obergünzburg (Landkreis Ostallgäu) in dem Bus auf seine frühere Partnerin eingestochen.
obergünzburg
© FOCUS Online/Wochit/News5
Die 27 Jahre alte Frau erlag später in einer Klinik ihren schweren Verletzungen. Der Busfahrer und die anderen Fahrgäste wurden nach der Tat psychologisch betreut. Der Tatverdächtige ist der Polizei bereits aus November 2019 bekannt, als es zu einem Übergriff gegenüber seiner getrennt lebenden Frau kam.

Mann ersticht Ex-Frau in Bus - Schulkinder mussten alles mit ansehen

Wie ein Polizeisprecher gegenüber der Bild-Zeitung erklärte, seien zur Tatzeit auch Schulkinder im Bus gewesen, die die Tat mitansehen mussten.

HRC Red

USA: Schießerei in Einkaufszentrum - Achtjähriger Junge erschossen, weitere Menschen verletzt

Polizeiermittlung nach Schießerei in Einkaufszentrum Alabama
© Carol Robinson/The Birmingham Ne
Hoover: Einsatzkräfte untersuchen den Ort einer Schießerei in einem Einkaufszentrum.
  • In einem Einkaufszentrum im US-Bundesstaat Alabama ist es am Freitagnachmittag zu Schüssen gekommen.
  • Dabei wurde ein achtjähriger Junge erschossen.
  • Drei weitere Menschen, darunter ein minderjähriges Mädchen, wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Washington. Durch Schüsse in einem Einkaufszentrum in Hoover im US-Staat Alabama ist ein achtjähriger Junge getötet worden. Ein Mädchen und zwei Erwachsene seien verletzt worden und würden im Krankenhaus behandelt, teilte Polizeichef Nick Derzis am Freitagabend mit. Der Bürgermeister von Hoover, Frank Brocato, besuchte die Eltern des getöteten Jungen. "Das war eine sinnlose Tragödie und natürlich sind sie am Boden zerstört", erklärte er mit Blick auf das Geschehen und die Gefühle der Eltern. Er rief die Einwohner auf, für die Familie zu beten.

Nach den Schüssen am Nachmittag gab die Polizei zunächst kein Motiv an oder nannte Informationen zu Verdächtigen. Die Schüsse waren nahe dem Essensbereich in dem Einkaufszentrum Riverchase Galleria Mall gefallen. Eine Ladenmitarbeiterin in dem Einkaufszentrum, Annalisa Pope, sagte, sie habe es sechs oder sieben Mal knallen hören, und mutmaßlich aus jeder Richtung. "Es waren nicht nur ein oder zwei (Schüsse)", so Pope in einem Fernsehinterview des Senders WBMA. "Das hat mich so überrascht. Sie (die Schüsse) kamen und kamen." Das Ganze habe sich sehr unecht angefühlt. "Man erwartet nicht, dass so etwas aus dem Nichts kommt, an einem normalen Freitagnachmittag."

Einkaufszentrum wurde nach dem Vorfall geräumt

Die Shopping-Mall wurde nach dem Vorfall geräumt. Polizeichef Derzis sprach von einer tragischen Situation. Ein unschuldiges Kind sei zwischen die Fronten einer Auseinandersetzung von anderen geraten.

Das Einkaufszentrum in einem Vorort von Birmingham war 2018 der Schauplatz tödlicher Polizeischüsse auf einen bewaffneten Schwarzen. Der Beamte hatte ihn zuvor mit einer Person verwechselt, die in einen anderen Schusswaffenvorfall im Einkaufszentrum verwickelt gewesen war.

Der Fall um den 21-jährigen Emantic "EJ" Bradford Jr. löste eine Serie von Protesten an der Mall aus. Der Generalstaatsanwalt von Alabama sah von einer Anklage gegen den Polizisten ab und erklärte, dieser habe "unter jenen Umständen vernünftig" agiert. Die damalige Konfrontation dauerte etwa fünf Sekunden.

RND/dpa

No Entry

Weiterer Toter bei einer Demonstration in den USA

Bei einer Demonstration gegen Rassismus werden in Louisville Schüsse auf die Menge abgegeben, ein Mann stirbt. Der Tatort ist ein Zentrum des Protests.
protest usa
© Reuters/Bryan Woolston
Protest gegen den Tod von Breonna Taylor und Rassismus in Louisville (Archivbild vom 1. Juni 2020)
Bei einer Demonstration gegen Rassismus im US-Bundesstaat Kentucky ist ein Mann erschossen worden. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Samstagabend (Ortszeit) im Jefferson Square Park im Zentrum der Stadt Louisville. Menschen hätten noch versucht, erste Hilfe bei dem angeschossenen Mann zu leisten, der jedoch noch am Tatort verstorben sei. Kurz darauf sei ein weiterer Mensch in unmittelbarer Nähe angeschossen worden.

Wie viele Schützen es gab, war unklar. Auch zu den Opfern machte die Polizei keine weiteren Angaben.

Der Bürgermeister von Louisville, Greg Fischer, erklärte seine "tiefe Trauer angesichts der Gewalt". Im Vorfeld der Anti-Rassismus-Kundgebung hatte Fischer rechte Gegendemonstranten aufgefordert, sich von dem Protest im Jefferson Square Park fernzuhalten. Zuvor hatte die Lokalzeitung Louisville Courier Journal berichtet, dass "bewaffnete Patrioten-Gruppen" vorhätten, den Anti-Rassismus-Demonstranten entgegenzutreten.


Kommentar: Was für ein Pulverfass. Das sind alles perfekte Zutaten für eine farbige Revolution und man stark davon ausgehen, dass der tiefe Staat großes Interesse hat, dass die Situation weiter eskaliert.


Kommentar:


Pistol

Nur die Spitze eines Eisberges bei Kindesmissbrauch: Polizei folgt Spur von 30.000 Verdächtigen

In Bergisch Gladbach folgen Ermittler einer Spur von bis zu 30.000 Verdächtigen, die in Kindesmissbrauch involviert sind.

wohnwagen bergisch gladbach
© Guido Kirchner/ picture alliance/ dpa
Bei ihren monatelangen Untersuchungen zum Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach stießen Ermittler in Nordrhein-Westfalen bislang offenbar auf Spuren von potenziell 30.000 Tatverdächtigen - und mit jeder Durchsuchung könnten es einem Ministeriumssprecher zufolge mehr werden. Es geht in diesen Fällen um Kindesmissbrauch und Kinderpornografie, in Chats und Foren sollen sich die Täter ausgetauscht und gegenseitig angeheizt haben. Die Beamten sprechen von internationalen pädokriminellen Netzwerken mit einem Schwerpunkt im deutschsprachigen Raum.

- Spiegel
Der Justizminister von NRW, Peter Biesenbach, gibt zu verstehen, dass Ermittlungen sehr langwierig sein werden, da die ermittelnden Stellen oftmals überlastet sind.

Pistol

Messerangriff in Glasgow: Mehrere Verletzte - Täter ist tot

Ein Mann geht in Glasgow mit einem Messer auf andere Menschen los. Anfangs ist von einem toten Polizisten die Rede. Nun heißt es, sein Zustand sei stabil. Noch ist vieles unklar an dem Fall. Sicher ist nur, dass der Täter nicht mehr lebt.
messerangriff glasgow
© Reuters
Laut britischen Medienberichten soll der Täter aus dem Sudan kommen und selbst in dem Hotel gelebt haben.
Bei einer Messerattacke in einem Hotel im schottischen Glasgow hat ein Mann sechs Menschen verletzt. Die Polizei erschoss den Täter. Die Behörden gehen nicht von einem Terrorangriff aus. Die Ermittlungen dauerten aber an, teilte die Polizei via Twitter mit. Einige britische Medien berichteten von Toten, offiziell gibt es dafür aber keine Bestätigung. Der Vorfall ereignete sich im Park Inn Hotel im Stadtzentrum, wie die Polizei mitteilte.

Dort wurden während der Corona-Pandemie Asylsuchende untergebracht. Die Daily Mail und der Telegraph berichteten, dass es sich bei dem Täter um einen Asylsuchenden aus dem Sudan handeln soll. Er habe bereits zuvor Flüchtlingen Gewalt angedroht und habe über großen Hunger in dem Hotel geklagt. Die Verletzten sind zwischen 17 und 53 Jahre alt. Sie alle kamen ins Krankenhaus, darunter auch ein Polizeibeamter. Der Zustand des 42-Jährigen ist nach offiziellen Angaben stabil. "Ich habe Leute gesehen, die aus einem Hotel gerannt sind", berichtete eine Augenzeugin dem Nachrichtensender Sky News. "In der ganzen Straße waren Polizeifahrzeuge und Rettungswagen." Ein Augenzeuge aus dem Hotel berichtete der Nachrichtenagentur PA, dass die Rezeption voller Blut gewesen sei.

Question

Drei Tote durch Schüsse bei Straßenfest in den USA - Zeugen melden sich nicht

Im amerikanischen Bundesstaat North Carolina feiern Hunderte Menschen den Gedenktag zum Ende der Sklaverei. Dann fallen Schüsse - mehr als 100. Drei Menschen sterben. Aber es melden sich keine Augenzeugen.
straßenfest charlotte
© AP
Die Polizei hat den Tatort in der Stadt Charlotte abgesperrt.
Bei einem spontanen Straßenfest infolge des Gedenktags zum Ende der Sklaverei in den Vereinigen Staaten sind im Bundesstaat North Carolina drei Menschen durch Schüsse getötet worden. Bei dem Zwischenfall in der Nacht zum Montag in Charlotte seien mehr als 100 Schüsse in einer Menge von rund 400 Menschen abgegeben worden, sagte der stellvertretende Polizeichef Gerald Smith am Montag.

Zunächst war von zwei Toten und sieben Verletzten die Rede gewesen. Am Abend teilte die Polizei auf Anfrage mit, dass eine weitere Person gestorben sei. Fünf weitere zogen sich Verletzungen zu, weil sie von Autos angefahren worden waren, erklärte die Polizei auf Twitter.

Bullseye

Linke Radikale? Plünderungen und Ausschreitungen in Stuttgart

Nach der für Stuttgart beispiellosen Gewalt am Wochenende bemühen sich Politik und Polizei um Aufklärung. Innenminister Seehofer und Kanzlerin Merkel fanden deutliche Worte.
riots stuttgart antifa
© AFP / dpa / Christoph Schmidt
In der Innenstadt von Stuttgart ist kaum noch etwas zu sehen von den Schäden, die in der chaotischen Nacht aus Randale und Plünderei entstanden sind. Gewaltige Spuren hat die Randale dennoch hinterlassen. Politisch werden Konsequenzen gefordert, Kanzlerin Merkel ließ die Angriffe durch ihren Regierungssprecher scharf verurteilen: Die Szenen seien "abscheulich" gewesen und mit nichts zu rechtfertigen, sagte Steffen Seibert am Montag. Sie seien gegen die Stadt und ihre Bürger gerichtet gewesen.

Auch Innenminister Horst Seehofer äußerte sich zu den Gewalttaten. Vor Journalisten bezeichnete er die Ausschreitungen als ein "Alarmsignal für den Rechtsstaat". Er erwarte, dass die Justiz gegen die beteiligten Täter eine "harte Strafe" ausspreche, so Seehofer. Es gehe dabei um die "Glaubwürdigkeit des Rechtsstaats". Nach den Ereignissen dürfe es nun "nicht bei Entrüstung bleiben", sagte der Minister bei einem Besuch der Tatorte in Stuttgart.