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Sa, 05 Dez 2020
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Wien: Aus mehreren Tätern wird langsam der "einsame Wolf"

In Wien kam es gestern zu gewalttätigen Übergriffen mit Schusswaffen, wo insgesamt vier Menschen starben und mehrere verletzt wurden. Interessant ist bei solchen tragischen Ereignissen, dass aus den ursprünglichen Berichten, wo von mehreren Tätern und mehreren Anschlagsorten die Rede ist, sich auf einmal ein "einsamer Wolf" herauskristallisiert.

Terror attack in Austria
© REUTERS/Lisi Niesner
Einer der Angreifer wurde am Abend von der Polizei erschossen. Nach mindestens einem weiteren Täter wurde in einer Großfahndung gesucht, wie der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig mitteilte.

Die Angreifer feuerten nach Angaben der Polizei an sechs verschiedenen Tatorten mit Gewehren um sich.

- Tagesschau.de
Und ebenso die Bemerkung:
Kurz sagte im Sender ORF, die Täter seien mit Schnellfeuerwaffen ausgerüstet gewesen. Der Anschlag sei sehr professionell vorbereitet worden.

- Tagesschau.de

Heute lesen wir indes die folgenden Meldungen:

Family

Schießerei vor Hotel in Washington - Niemand wurde verletzt

Vor einem Hotel in Washington, in dem sich gerade eine Gruppe russischer Journalisten aufhielt, ist es in der Nacht auf Dienstag zu einer Schießerei gekommen. Es wurde niemand verletzt.
holiday inn washington
© Sputnik
Wie die Reporter des russischen TV-Senders NTV berichteten, war ein Glas des vorderen Fensters im Erdgeschoss des "Holiday Inn"-Hotels zerbrochen, es waren Glassplitter in der Empfangshalle und auf der Straße vor dem Hotel zu sehen.
"Ich habe an einem Beitrag gearbeitet, als ich Knalle wie bei Schüssen hörte. Ich kann sie durch meine Erfahrung mit der Arbeit in Hot Spots unterscheiden", erzählte Alexej Wesselowski, ein NTV-Korrespondent.
Danach sei er die Treppe heruntergegangen, der Eingang sei von der Polizei blockiert worden. "Die Polizisten gaben keine Kommentare ab. Ein Hotelangestellte sagte, es habe eine Schießerei gegeben."

Light Sabers

Drei Tote und mehrere Verletzte nach bewaffnetem Angriff in Wien

Schwer bewaffnete Angreifer haben in der Wiener Innenstadt um sich geschossen und zwei Menschen getötet. Mehr als ein Dutzend weitere werden verletzt. Einer der Täter wurde von der Polizei erschossen. Nach einem weiteren wird noch gefahndet.
polizisten wien
© dpa
Schwerbewaffnete Polizisten kontrollierten Verdächtige in der Wiener Innenstadt.
Bei einem Anschlag mit Schusswaffen in der Wiener Innenstadt sind mindestens zwei Menschen getötet und mehr als ein Dutzend weitere verletzt worden. Einer der Angreifer wurde am Abend von der Polizei erschossen. Nach mindestens einem weiteren Täter wurde in einer Großfahndung gesucht, wie der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig mitteilte. Die Hintergründe des Anschlags waren zunächst unklar. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz sprach von einem "widerwärtigen Terroranschlag".

Der Anschlag hatte gegen 20.00 Uhr im Ausgehviertel Bermuda-Dreieck begonnen, wo kurz vor Beginn neuer Corona-Ausgangssperren und bei mildem Wetter viele Menschen unterwegs waren. Die Angreifer feuerten nach Angaben der Polizei an sechs verschiedenen Tatorten mit Gewehren um sich. Laut Ludwig schossen sie "wahllos" auf Gäste in Lokalen. Ein Opfer starb kurz nach dem Angriff, dabei handelte es sich nach Angaben des Senders ORF um einen Passanten. Eine bei dem Anschlag verletzte Frau starb später im Krankenhaus, wie Ludwig sagte.

Candle

Mord an 13-Jährigen in Berlin: Tatverdächtiger stellt sich

In der Halloween-Nacht wurde ein Jugendlicher in einem Berliner Park erstochen. Nun hat sich ein 41-Jähriger bei der Mordkommission gemeldet.
polizei berlin
© Paul Zinken / dpa
Monbijoupark in Berlin-Mitte: Ermittler am Tatort
Knapp zwei Tage nachdem ein 13-jähriger Junge in Berlin erstochen wurde, hat sich ein 41 Jahre alter Mann der Polizei gestellt. Der Mann meldete sich in Begleitung eines Anwalts bei der Mordkommission, wie die Staatsanwaltschaft und ein Polizeisprecher mitteilten.

"Bislang gibt es keine Erkenntnisse zu der Ursache der Auseinandersetzung, insbesondere keine Hinweise auf ein etwaiges rassistisches Tatmotiv", so die Staatsanwaltschaft bei Twitter. Der Tatverdächtige werde als Beschuldigter vernommen, er habe die türkische Staatsangehörigkeit. "Die Ermittlungen dauern an, weitere Details können derzeit nicht veröffentlicht werden."

Der getötete 13-Jährige gehörte zu einer siebenköpfigen Gruppe aus vor allem Kindern und Jugendlichen, die am Samstagabend gegen 22.40 Uhr in Berlin-Mitte unterwegs war. In einem Tunnel am Monbijoupark gegenüber der Museumsinsel kam es nach Zeugenberichten zu einem Streit zwischen der Gruppe und einem Mann. Dabei soll der Mann auf den Jungen sowie einen 22-jährigen Mann mit einem Messer eingestochen haben.

Extinguisher

Tscheljabinsk, Russland: Große Explosion erschüttert Krankenhaus für Corona-Patienten

In der russischen Stadt Tscheljabinsk (über der im Jahr 2013 ein Meteor explodierte) ist letzten Freitag in einem Krankenhaus für Corona-Patienten ein Tank mit medizinischem Sauerstoff explodiert. Die große Detonation wurde auf mehreren Videos festgehalten.
Corona
© Sputnik Oleg Tschernych
Alle Patienten wurden evakuiert, es gab keine Verletzten
Durch die Wucht wurden auch umliegende Häuser beschädigt.

Der Vorfall ereignete sich am Freitag etwa 1.800 Kilometer östlich von Moskau, als ein großer Sauerstoffkanister in Brand geriet. Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich rund 170 Patienten, darunter 150 Personen mit bestätigtem Coronavirus, im Krankenhaus. Alle Patienten wurden in eine andere Klinik und in ein Gebäude des städtischen Stadions evakuiert.

~ RT Deutsch
Erstaunlicherweise wurde niemand verletzt.

Light Saber

Berliner Kneipe erteilt Merkel und Co. Hausverbot

Die Kneipe "Ständige Vertretung" hat einigen Politikern "mit sofortiger Wirkung" Hausverbot erteilt, darunter Kanzlerin Merkel, Bürgermeister Müller und Bayern-Ministerpräsident Söder. Der Grund: die Zwangschließung im November. "Lächerlich" findet Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU).
ständigen vertretung
© picture alliance / Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa
Die Geschäftsführer der Ständigen Vertretung Jörn Peter Brinkmann (links) und Jan Philipp Bubinger
Weil die Geschäftsführer der "Ständigen Vertretung" (StäV) Jörn Peter Brinkmann (41) und Jan Phillip Bubinger (35) trotz aufwendiger und teurer Hygienemaßnahmen genauso wie alle Gastronomen Deutschlands im November schließen müssen, haben sie in einem Video bei Facebook ein Hausverbot für die führenden Entscheider der Corona-Maßnahmen ausgesprochen - und fordern andere Gastronomen auf es ihnen gleich zu tun.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Finanzminister Olaf Scholz (SPD), Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) und SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach dürfen "mit sofortiger Wirkung" nicht mehr in dem Lokal, zu dessen Gästen sie alle gehören, speisen.

Kommentar:




Camcorder

Erneute Ausschreitungen in Spanien und Italien wegen Coronamaßnahmen

Wieder flogen Flaschen und Steine und die Polizei schritt ein: In Italien und Spanien gab es erneut Ausschreitungen bei Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen. In Italien mischen Rechtsextreme bei den Protesten mit.
ausschreitungen spanien
© AP
Rangeleien zwischen Demonstranten und Polizisten in Rom
Sowohl in Italien als auch in Spanien hat es erneut gewaltsame Proteste gegen die Corona-Beschränkungen gegeben. In der italienischen Hauptstadt Rom versammelten sich am Samstagabend mehrere hundert Menschen auf dem zentralen Campo de' Fiori im Stadtzentrum. Weil einige Demonstranten mit Flaschen und Feuerwerkskörpern warfen, löste die Polizei die Demonstration mit Schlagstöcken auf. Auch eine zweite Protestaktion in der Stadt endete mit Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei.

Sanchez ruft zu Vernunft auf

Im spanischen Barcelona wurde mit Steinen und anderen Geschossen auf Polizisten geworfen. In der im Norden gelegenen Stadt Logroño griffen etwa 150 Menschen die Sicherheitskräfte mit Steinen an, setzten Container in Brand und plünderten Geschäfte, wie die Polizei berichtete. In Haro im Weinanbaugebiet La Rioja musste die Bereitschaftspolizei einschreiten, um die Unruhen einzudämmen.

Alarm Clock

Nizza: Drei Tote durch Messerangriff, Täter kam aus Tunesien

Der mutmaßlich islamistische Attentäter des Messerangriffs in Nizza soll aus Tunesien stammen, wie französische Behörden erklärten. Ende September sei er über die italienische Insel Lampedusa nach Europa und Anfang Oktober nach Frankreich gekommen.
nizza
© VALERY HACHE/AFP/DPA
Der Verantwortliche für den mutmaßlich islamistischen Messerangriff in der Notre-Dame-Basilika in Nizza soll ein Tunesier sein, der Ende September über die italienische Insel Lampedusa, die als Landepunkt für Migranten bekannt ist, nach Europa und dann Anfang Oktober nach Frankreich gekommen ist, wie der französische Anti-Terrorismus-Staatsanwalt Jean-Francois Ricard am Donnerstagabend mitteilte.

Der mutmaßliche Täter heißt laut einer "lokalen Quelle, die dem Fall nahesteht" Brahim Aoussaoui und soll 21 Jahre alt sein, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Er hatte in Frankreich kein Asyl beantragt, war aber von den italienischen Behörden in Lampedusa unter Quarantäne gestellt worden. Laut derselben Quelle war er verpflichtet, das italienische Hoheitsgebiet nach Ende der Quarantäne zu verlassen.

Arrow Up

Italien: Landesweite Protestwelle gegen neue Corona-Maßnahmen

Italien Protest Corona
Die italienische Bevölkerung geht derzeit in verschiedenen Städten auf die Straße, um gegen die von der Regierung geplanten strengeren Corona-Maßnahmen zu protestieren.


Che Guevara

Teils schwere Proteste wegen Ausgangssperre in Neapel

In Neapel gab es gewaltsame Proteste gegen die Ausgangssperren, die dort wegen rasant steigender Infektionszahlen verhängt wurden. Ministerpräsident Conte will einen zweiten Lockdown verhindern, hat aber einen Plan B.
ausgangssperre italien
In Neapel war es eine unruhige Nacht. Hunderte Menschen gingen im Zentrum der Stadt auf die Straße, aus Protest gegen die Ausgangssperre, die Regionalpräsident Vincenzo De Luca verhängt hatte wegen der stark ansteigenden Zahl von Covid-19-Infektionen. Vor dem Sitz der Regionalregierung kam es zu Auseinandersetzungen der Demonstranten mit Ordnungskräften, Feuerwerkskörper wurden gezündet, zumindest ein Wagen der Polizei mit Farbe beschmiert.

Noch am Nachmittag hatte De Luca mit pathetischen Worten an die Bewohner der Region Kampanien appelliert, sich an die beschlossenen Maßnahmen zu halten und ab 23 Uhr abends bis 5 Uhr morgens zu Hause zu bleiben.
"Es ist offensichtlich, dass wir einem Moment gegenüberstehen, der ernst ist. Ich bitte unsere Bürger um eines: Von heute an es gibt keine Unterschiede mehr, weder politisch, religiös, wirtschaftlich, noch ideologisch. Von heute an seid ihr nur noch Menschen, die gemeinsam etwas dafür tun, das Leben der eigenen Kinder, der eigenen Familien zu verteidigen."