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Mo, 20 Sep 2021
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Bomb

Bombe in Potsdam entschärft

Potsdam (dapd-lbg). Eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Dienstag in Potsdam in der Nähe eines Wohngebiets entschärft worden. Etwa 2.300 Menschen mussten dazu am Vormittag ihre Häuer verlassen, wie ein Stadtsprecher sagte. Sie sollten in den Mittagsstunden in ihre Wohnungen zurückkehren dürfen. Von der Evakuierung waren auch eine Schule und zwei Kindertagesstätten betroffen.

Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe war bei einer regulären Kampfmittelsuche hinter der sogenannten Siedlung Eigenheim zwischen Heinrich-Mann-Allee und Michendorfer Chaussee entdeckt worden. Zur Entschärfung wurde ein Sperrkreis von 800 Metern errichtet. Für die betroffenen Anwohner gab es in einer Schule und einem Klinikum Aufenthaltsmöglichkeiten.

Bomb

Bombe auf Firmengelände in Bochum entschärft

bombe,bochum
© Olaf Ziegler
Die Fliegerbombe auf dem Firmengelände in der Herzogstraße konnte am Dienstagvormittag entschärft werden.
Bochum. Die Fliegerbombe auf einem Firmengelände an der Herzogstraße konnte am Dienstagvormittag entschärft werden. Bereits seit Oktober letzten Jahres war bekannt, dass sie sich auf dem Gelände befindet, die Suche gestaltete sich allerdings schwierig.

Die britische Fünf-Zentnerbombe wurde schließlich in sieben Metern Tiefe unter einer Lagerhalle auf dem Firmengelände gefunden. Am Montagvormittag wurde sie durch den Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung entschärft.

Im Vorfeld musste der Bereich in einem Radius von 200 Metern um den Fundort komplett abgesperrt werden. 338 Anwohner sowie Mitarbeiter zahlreicher Firmen und Betriebe mussten dazu evakuiert werden. Auch ein Kindergarten musste seine Räumlichkeiten verlassen. Die Kinder nutzen die Gelegenheit, sich bei strahlendem Wetter ein Feuerwehrauto auf dem Parkplatz an der Dorstener Straße anzugucken. Hier war auch die Einsatzleitung stationiert, durch die die 25 Einsatzkräfte koordiniert wurden. Für alle Evakuierten stand ein Bus der Bogestra bereit. Um 12:10 Uhr war die Evakuierung abgeschlossen und die Entschärfung konnte beginnen. Diese zog sich bis 12:55 Uhr hin. Im Anschluss konnten alle Absperrmaßnahmen aufgehoben werden und die Anwohner und Beschäftigten konnten in die Gebäude zurückkehren.

Radar

Studie belegt Gesundheitsrisiken im Umkreis von Agrarfabriken

Auf bedenkliche Gesundheitsrisiken für Anwohner von agrarindustriellen Großställen mit Intensivtierhaltung verweist die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) mit Bezug auf eine Studie der Universität Utrecht im Auftrag der niederländischen Regierung.

Bienenbüttel (agrar-PR) - Hiernach sind Anwohner intensiver Geflügel- und Schweine-Tierhaltungsanlagen und Bewohner von Intensiv-Regionen erhöhten Konzentrationen von Feinstaub, spezifischen Mikroorganismen und Endotoxinen ausgesetzt und tragen ein erhöhtes Risiko von Atemwegserkrankungen. Die AbL sieht sich durch die neuen holländischen Erkenntnisse in ihrer Forderung nach einem Genehmigungsstopp für agrarindustrielle Großställe auch in Deutschland bestätigt.

Einige niedersächsische Landkreise forderten im Antragsverfahren für Großmastanlagen von den Investoren bereits jetzt - mit Blick auf den vorsorgenden Gesundheitsschutz - die Vorlage von Keimverbreitungs-Gutachten. „Die alarmierenden Ergebnisse aus Holland belegen erneut die Notwendigkeit eines raschen Genehmigungsstopps für Agrarfabriken“, so AbL-Agrarindustrie-Experte Eckehard Niemann, „die verantwortlichen Landes- und Bundespolitiker müssen jetzt entsprechende Vorgaben für die Genehmigungsbehörden erlassen.“

Heart - Black

Skandal in den USA: Schwangere Frauen, die ihre Babies verlieren, wegen Mordes angeklagt

Ein Zustrom von erwartenden Müttern, die auf Grund des Todes ihrer ungeborenen Kinder in den USA des Mordes angeklagt werden, hat Empörung unter Frauenrechts-Aktivistinnen entzündet.

38 Staaten haben Gesetze zum Fötus-Mord erlassen, um schwangere Frauen und ihre ungeborenen Kinder vor gewalttätigen Angriffen Dritter zu schützen.

Aber diese Gesetze werden zunehmend dazu benutzt, Frauen zu drohen und sie über den Ausgang ihrer Schwangerschaft zu belangen, sagt der National Advocates for Pregnant Women (NAPW).

Bild
© Facebook
Bei Bei Shuai wurde im März des Mordes ihrer drei Tage alten Tochter, Angel Shuhai angeklagt, die am 2. Januar gestorben war.
Aktivisten sagen, dass Rennie Gibbs ein solcher Fall ist. Gibbs war gerade 15 als sie schwanger wurde, aber ihr Kind war im Dezember 2006 mit 36 Wochen eine Totgeburt.

Nachdem die Staatsanwälte ihre Kokainsucht endeckten, wurde sie des 'verdorbenen-Herzen-mordes' des Babies angeklagt, was eine zwingende lebenslange Freiheitsstrafe bedeutet.

Pumpkin

Propaganda-Alarm: Hilfe! Jetzt sollen Kängurus gegen den Klimawandel helfen

wallaby
© unbekannt
Rinder, Ziegen und Schafe setzen genauso wie Kängurus bei der Verdauung Methan frei, Letztere aber deutlich weniger. Die Ursache dafür ist ein bestimmtes Bakterium im Känguru-Magen, das die Methanemission reduziert. Könnte es auch auf andere Tiere übertragen werden, wäre dies ein Beitrag gegen die Klimaerwärmung.

Methan wirkt nämlich als Treibhausgas, die intensive Viehwirtschaft gilt deshalb als "Klimakiller". Dank der Arbeit des Mikrobiologen Mark Morrison von der australischen Wissenschaftsorganisation CSIRO in Brisbane und seinem Team könnte sich dies eines Tages ändern.

Känguru- statt Rinderherden?

Die Viehzucht gilt weltweit als größte Quelle von Methan, die sich auf menschlichen Einfluss zurückführen lässt. In Australien, dem Kontinent der Kängurus, gäbe es eine Alternative zu den großen Rinderherden Asiens oder Südamerikas: Schon vor drei Jahren machte der Ökologe George Wilson in einer Studie darauf aufmerksam, dass man mit der Zucht von Kängurus den Klimawandel bremsen könnte.

Bizarro Earth

Verdacht auf Fundmunition am Erdfall in Schmalkalden

Erste Ergebnisse der geophysikalischen Messungen lieferten keine Erkenntnisse für größere Hohlräume unter dem Erdfall in Schmalkalden. Hobby-Forscher zweifelt diese Aussagen an und vermutet altes Stollensystem mit ehemaliger Rüstungsproduktion unter dem Areal.
Erdfall Schmalkalden
© Archifoto: Sascha Fromm
Das Doppelhaus links neben dem Erdfall ist bis heute nicht bewohnbar. Kurz hinter den Garagen oberhalb des Kraters fällt der Berg steil ab. Dort befindet sich auch der Zugang zum Stollen. Die Aufnahme entstand wenige Stunden nach dem Unglück am 1. November 2010.
Erfurt. Der Erdfall in Schmalkalden vom 1. November des Vorjahres sorgt noch immer für Unruhe. Heute könnte am Fuß des betroffenen Röthberges nach Fundmunition gesucht werden. Auf einem Foto, das kurz nach dem Unglück in einem unterirdischen Stollen gemacht wurde, ist womöglich eine Granatkartusche zu sehen. Hobby-Forscher Ralf Ehmann aus Erfurt mutmaßt nun, dass diese aus dem hinteren Teil des beim Erdfall verschütteten Stollens gespült wurde. Er alarmierte gestern die Behörden wegen des brisanten Funds.

Übermorgen soll zudem über erste Ergebnisse der geophysikalischen Messungen am Unglücksort mit der Stadtverwaltung Schmalkalden beraten werden. Die Untersuchungen "haben keine Hinweise auf größere Hohlräume und Bunker ergeben", erklärt Lutz Katzschmann von der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie in Jena. Auch im äußeren Bereich um den Erdfall seien keine Hinweise "auf Auffälligkeiten im Untergrund" entdeckt worden. Der Geologe verweist darauf, dass bisher erste Ergebnisse vorliegen, aber noch keine Abschlussgutachten.

Bandaid

Studie zur Erziehung: Armut ist schlimmer als Alleinerziehung

familie
© Monkey Business – Fotolia.com
In Deutschland ist die Familie, die aus Vater, Mutter und Kind besteht nach wie vor das Ideal für die Kindererziehung. Doch nicht alle Familien sind vollzählig und komplett: Seit 1996 ist die Zahl der Alleinerziehenden um 70 Prozent auf 2,2 Millionen gestiegen! Nun untersuchte eine Studie der Universität Bielefeld im Auftrag der Bepanthen-Kinderförderung den Einfluss und die Auswirkungen, die eine Alleinerziehung auf die betroffenen Kinder haben kann. Dafür wurden über 1.000 Kinder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren, die aus verschiedenen sozialen Milieus stammten, befragt.

Das Ergebnis der Studie war verblüffend: Obwohl Alleinerziehende in Deutschland nach wie vor als Problemgruppe angesehen werden, litten die Kinder nicht so sehr unter dem Fehlen eines Elternteiles als unter finanziellen Problemen. „Armut wirkt sich negativ aus“, bringt Studienleiter Professor Dr. Holger Ziegler die Umfrageergebnisse auf den Punkt. Dabei kommt es laut Ziegler nicht nur auf die statistische Größe der Armut an, sondern auch auf deren Wahrnehmung durch die Kinder selbst. So gab jedes sechste Kind aus finanziell schlecht gestellten Haushalten an, dass seine Familie zu wenig Geld zum Leben hätte. „Wenn bereits 6-Jährige denken, dass es davon zu wenig gibt, sollte uns das zu denken geben“, so Ziegler. „Armut wirkt sich auf alle Bereiche des guten Aufwachsens aus, egal wie richtig die Eltern alles machen“, betont er. Dabei geht es nicht nur ums Geld, sondern auch um die Frage, ob das Kind ein eigenes Zimmer habe, denn erst dann könne es sich gut entfalten.

Heart - Black

Ostallgäu: Tier misshandelt - Kuh in Barnstein verletzt

Bereits letzten Sonntag auf Montag wurde eine Kuh auf einer Weide im Bereich Barnstein, Nähe Gemeinde Wald, misshandelt.
Kuh
© Ralf Lienert
Allgäuer Kühe in Diepolz
Die Kuh verhielt sich laut Aussagen des Landwirts „komisch“ und hatte eine starke Schwellung über dem linken Auge, so die Polizei. Laut Tierarzt wurde die Verletzung mittels eines Schlages zugefügt. Ein Unfall kann ausgeschlossen werden. Eventuell muss die Kuh eingeschläfert werden, so die Polizei.

Bisher gibt es keine Hinweise auf den oder die Täter.

Im Allgäu sind in den vergangenen Wochen mehrere Fälle von Tierquälerei bei Pferden aufgetreten. Im Allgäu misshandelte ein Unbekannter drei Pferde.

AZ

Arrow Down

Wissenschaftler macht Fleisch aus Kot

Sch..., ist das lecker?

Ob das ein großes Geschäft wird? In Japan hat ein Wissenschaftler ein Verfahren entwickelt, um aus menschlichen Exkrementen eine Art Fleischersatz herzustellen. Die daraus produzierten Burger sollen köstlich schmecken, berichten mutige Tester.


Die Idee für den „Shit-Burger“ hatte der japanische Forscher Mitsuyuki Ikeda, als er von den Behörden der Stadt Tokyo den Auftrag bekam, eine Lösung für die sinnvolle Nutzung von Abwässern zu finden. An Lebensmittel hat dabei wohl keiner gedacht.

Attention

USA: Pipeline geborsten - Öl verseucht Yellowstone River

Ein kilometerlanger Ölteppich treibt stromabwärts, das Ufer ist von einer schwarzen Schicht bedeckt: Nach dem Bruch einer Pipeline in Montana fließen bis zu 160.000 Liter Öl in den Yellowstone River nahe des ältesten US-Nationalparks. Zahlreiche Menschen müssen in Sicherheit gebracht werden.
Geborstene Pipeline Yellowstone River
© AP
Kilometerlanger Ölteppich: Unter dem Yellowstone River ist eine Pipeline geborsten.
Bis zu 160.000 Liter Öl aus einer geborstenen Pipeline haben den Yellowstone River im US-Staat Montana nahe des gleichnamigen Nationalparks verschmutzt. Mehr als 250 Kilometer des Stroms seien betroffen, berichtete die Zeitung The Billings Gazette. Teile des Ufers seien mit einer schwarzen Ölschicht bedeckt.

Ein Sprecher des Pipeline-Betreibers ExxonMobil teilte mit, es seien etwa 750 bis 1000 Barrel Öl aus der geborstenen Pipeline ausgetreten, bis sie nach etwa einer halben Stunde abgedichtet werden konnte. Ein Barrel entspricht 159 Litern. Spuren des Rohstoffs seien bis zu 16 Kilometer weit stromabwärts entdeckt worden. Die Ursache des Unfalls sei noch unklar, die Pipeline stillgelegt worden. "Uns ist die Ernsthaftigkeit des Vorfalls bewusst, und wir arbeiten hart daran, ihm zu begegnen", teilte ExxonMobile mit.