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Sa, 16 Okt 2021
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Enschede: Ein Toter bei Einsturz der Südkurve

enschede,fußball
© AFP
Das Dach des Stadions stürzte komplett auf die Tribüne
Das Dach des Stadions De Grolsch Veste, Heimat von Twente Enschede, ist eingestürzt. Das Unglück ereignete sich während Renovierungsarbeiten.

Enschede/Amsterdam. Bei einem Dacheinsturz in einem niederländischen Fußballstadion ist ein Arbeiter ums Leben gekommen, 13 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Das Unglück ereignete sich am Donnerstag während Bauarbeiten in der Arena des FC Twente in Enschede, wie Bürgermeister Peter den Oudsten mitteilte. Zehn der Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht und drei vor Ort medizinisch versorgt.

Das Dach stürzte gegen Mittag aus zunächst ungeklärter Ursache in der Südkurve des Grolsch-Veste-Stadions ein, wie den Oudsten weiter sagte. Zwei Arbeiter erlitten schwere Verletzungen. Rettungskräfte suchten mit Spürhunden und Kameras unter den Trümmern nach möglichen Verschütteten.

Nuke

Fukushima: Radioaktive Wale

Der sogenannte Fukushima-Effekt hat viele Facetten. Bereits sind auch Wale Opfer radioaktiver Verstrahlung geworden.

Diese tragische Folge der japanischen Atom-Katastrophe sollte an der jährlichen Internationalen Walfang-Konferenz IWC zu reden geben. Dafür wird sich OceanCare einsetzen. An der Tagung, die vom 11. bis 14. Juli auf der Insel Jersey stattfindet, ist OceanCare als einzige Schweizer Nichtregierungsorganisation mit Beobachter-Status vertreten.

Am kommenden Montag, exakt vier Monate nach dem Erdbeben, das einen verheerenden Tsunami vor Japans Ostküste zur Folge hatte, beginnt auf der Kanal-Insel Jersey die viertägige IWC-Konferenz. Die Delegierten der Mitgliedsländer - auch die offizielle Schweiz ist vertreten - sind in zwei Lager gespalten: Sie wollen einerseits das bestehende Walfang-Verbot verteidigen, andererseits neue Fang-Quoten aushandeln. Sigrid Lüber, Präsidentin der Tier- und Umweltschutzorganisation OceanCare, kämpft seit zwanzig Jahren mit geduldiger Beharrlichkeit und diplomatischem Geschick für den Schutz dieser Meeressäuger.

Doch was hat dies mit Fukushima zu tun? Viel - leider sehr viel...

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WHO-Studie: 10.000 alte Menschen werden täglich misshandelt

Bild
© Www.BilderBox.com (BilderBox.com)
Alt, vereinsamt, beschimpft und geschlagen: In Europa werden Senioren häufig Opfer von Gewalt in der Familie, das geht aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor.

Wien. 10.000 ältere Menschen werden in Europa täglich misshandelt: Sie werden geschlagen oder getreten, weil sie nicht allein essen können, sich nicht allein versorgen oder die tägliche Hausarbeit verrichten können. Das geht aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor, in dem die Situation älterer Menschen in 53 Ländern der europäischen Region der WHO - darunter auch Österreich - beleuchtet wird. Die Studie geht sogar davon aus, dass jährlich bis zu 2500 Senioren von ihren Familienangehörigen umgebracht werden.

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Psychische Probleme und Verhaltensauffälligkeiten der Kinder nehmen zu

Deutschlands Kinderärzte schlagen Alarm. Die Gesundheit von Mädchen und Jungen hat sich im Vergleich zu 2000 verschlechtert. Vor allem psychische Probleme haben zugenommen.

Statistik
© Infografik WELT ONLINE
Immer mehr Kinder sind krank
Mehr psychische Probleme, viele Verhaltensauffälligkeiten, Übergewicht: Die Gesundheit von Mädchen und Jungen in Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren schlechter geworden, sagen Kinderärzte in einer Umfrage. Vor allem Grundschüler zwischen sechs und acht Jahren sind nach Einschätzung der Mediziner betroffen, wie die Krankenkasse DAK in Hamburg mitteilte. Im Auftrag der Kasse hat das Forsa-Institut im April bundesweit 100 Kinder- und Jugendärzte befragt.

Nuke

Fukushima und das "nationale Verbrechen" gegen die Bevölkerung

AKW Fukushima
© AFP
Neue Bilder aus dem zerstörten Fukushima zeigen deutlich die Beschädigung.
War die Strahlung 1000 Mal höher als bekannt? Japans führender Strahlenmediziner Nishio Masamichi schreibt von einem "nationalen Verbrechen".

Fukushima war für Japan nicht nur ein historisches Unglück, es war womöglich ein "nationales Verbrechen". Das jedenfalls behauptet der Direktor des Hokkaido Krebs-Zentrums, Nishio Masamichi, jetzt in einem Aufsatz für das angesehen Wirtschaftsmagazin Toyo Keizai, das The Asia Pacific Journal in englischer Übersetzung veröffentlicht.

Nuke

Boden in Fukushima stark radioaktiv belastet

Fukushima City

Fukushima City mit schwer belasteten Bodenproben
Das es aus Japan nicht nur vom schwer zerstörten AKW Fukushima aktuelle Nachrichten zu melden gibt, zeigen das heutige Erdbeben in der historisch interessanten Präfektur Wakayama, auch wenn natürlich die Fukushima News die heutigen Meldungen dominieren.

Erdboden in Fukushima Stadt stark belastet: Am 26. Juni in der Stadt Fukushima entnommene Bodenproben weisen radioaktive Belastungen auf, die teilweise deutlich über dem erlaubten Maximalwert liegen, wie eine heutige Nachtrichtenmeldung zeigt.Demnach seien, dem Bericht der Nachrichtenagentur Kyodo zufolge, an verschiedenen Stellen von Fukushima Werte von radioaktivem Cäsium zwischen 16.000 Becquerel pro Kilogramm Erdboden und 46.000 Bq/kg gemessen worden - Ergebnisse die über dem erlaubten Höchstwert von 10.000 Bq/kg Boden liegen.

Japans Wiederaufbau-Minister tritt zurück: Japanischen Medienberichten zufolge hat Japans Minister für Wiederaufbau Ryu Matsumoto seinen Rücktritt erklärt - nur eine Woche nachdem er den neu geschaffenen Posten bekleidet hatte. Sein Nachfolger wird Tatsuo Hirano. Hintergrund des Rücktritts sind unter anderem das barsche Auftreten des Ministers beim Gouverneur der Präfektur Iwate und Äußerungen die von den Betroffenen der Naturkatastrophen als unangemessen angesehen wurden.

Nuke

Japan: Behörden wollen Atomreaktoren hochfahren

Erstmals seit dem Tsunami hat nun ein Bürgermeister wieder die Inbetriebnahme eines Atomkraftwerkes bewilligt. Wie es mit dem Wiederaufbau weitergeht, ist nach dem Rücktritt des zuständigen Ministers ungewiss.

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© REUTERS (KYODO)
Wien/Tokio. Japan kommt vom Atomstrom nicht los. Demnächst dürften zum ersten Mal seit dem verheerenden Erdbeben vom 11.März wieder Kernreaktoren hochgefahren werden. Konkret geht es um zwei Blöcke des AKW Genkai im Südwesten des Landes, die zum Zeitpunkt der Katastrophe wegen planmäßiger Wartungsarbeiten nicht in Betrieb waren.

Von insgesamt 54 Reaktoren in Japan produzieren derzeit nur 19 Strom. Bisher hatten Entscheidungsträger das Hochfahren der stillgelegten Meiler hinausgezögert - nach der Kernschmelze im AKW Fukushima hat sich in der japanischen Öffentlichkeit die bis dahin atomstromfreundliche Stimmung um 180 Grad gedreht. Hideo Kishimoto, der Bürgermeister der Gemeinde Genkai, hat sich nun als Erster (und unter heftigem Beifall des Energiekonzerns Kyushu Electric Power, der das AKW betreibt) gegen diesen Stimmungswandel gestemmt und zu Wochenbeginn die Erlaubnis zum Hochfahren der Reaktoren gegeben.

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Altersarmut nimmt zu

Steigende Preise, geringe Rentenanpassungen, wachsender Niedriglohnsektor: Die Altersarmut wird langfristig steigen - immer mehr ältere Menschen werden auf Sozialleistungen angewiesen sein. Das geht aus zwei Papieren des Arbeitsministeriums hervor, die der "Süddeutschen Zeitung" vorliegen. Politiker streiten darüber, wie das Problem in den Griff zu bekommen ist.
Rentner
© dpa
Arme Rentner: Ruheständler verlieren zunehmend Kaufkraft - die Altersarmut steigt.
Sie ist vier Seiten lang und soll "verständlicher, übersichtlicher und persönlicher" sein, heißt es bei der Deutschen Rentenversicherung. Die Mitteilung über die Anpassung der Rente, die etwa 20 Millionen Rentner zum 1. Juli erhalten haben, enthält von nun an Fragen und Antworten, die leichter nachvollziehbar sein sollen. Gängige Wörter sollen Bürokraten-Jargon möglichst ersetzen.

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„Krokodil“ Neue Droge lässt den Körper verfaulen

Krokodil
Tausende Russen sind abhängig vom Heroinersatz Desomorphin, auch Krokodil genannt. Die Substanz ist sehr giftig und macht hochgradig abhängig. Krokodil-Süchtige laufen Gefahr, lebendig zu verfaulen.

Selbstgemacht aus rezeptfreien Codein-Tabletten - weil die neue Droge mit dem Szenenamen „Krok“ so leicht und billig zu bekommen ist, sind Tausende russischer Junkies auf die Droge umgestiegen. Die chemische Substanz hinter Krokodil ist das Opiat Desomorphin. In Drogenküchen gewinnen Süchtige den Morphium-Abkömmling, indem sie codeinhaltigen Pillen unter anderem Farbverdünner, Feuerzeugbenzin und Phosphorsäure beimischen - alle Zutaten sind in Russland günstig und ohne Rezept zu haben.

Die so entstandene braune Flüssigkeit hat katastrophale Auswirkungen auf den Körper der Süchtigen: Der Name Krokodil rührt wohl daher, dass die Haut sich grünlich-grau verfärbt und schuppig wird. Die Haut um die Einstichstelle stirbt ab, am ganzen Körper entstehen wunde und schorfige Stellen. Der Vergleich mit dem Reptil passt aber auch aus einem anderen Grund: Die Droge frisst ihre Konsumenten von innen her auf. Nach und nach verfaulen nämlich ganze Körperteile, im Endstadium fällt buchstäblich das Fleisch von den Knochen. Nicht selten sind Amputationen die Folge des Drogenmissbrauchs - und praktisch immer der Tod. Er kommt beispielsweise in Form von Leberversagen oder Verbluten durch geplatzte Blutgefäße.

Kommentar: Lesen Sie auch die folgenden Artikel, wo bereits sogenannte -weiche- Drogen bereits zu Problemen innerhalb der Psyche von Menschen führen können:

Konsum von Cannabis fördert den Ausbruch von Psychosen

Drogen fördern bei Jugendlichen Schizophrenie

Der salzige Ursprung der Drogensucht

Alkohol ist in Deutschland die Droge Nummer Eins


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Nahrungsmangel: Traurige Papageientaucher

Die Meereserwärmung verdrängt Islands Nationalvogel. Das hat zur Folge, dass ein ganzer Brutjahrgang ausfällt, weil die Vögel nicht mehr genug zu fressen finden.
Papageientaucher
© Getty Images
Papageientaucher.

Die Felsen am Breidafjord sind Islands Naturhüter hochgekraxelt, und was sie sahen, hat sie erschüttert. Dort, wo die Papageientaucher sonst zu Zehntausenden nisteten, saß ein einsames Brutpaar in der Höhle und hielt ein Ei warm. Drei weitere, erkaltete Eier fanden die Forscher verwaist, ein paar Dutzend Nester leer. „In den letzten Jahren war der Zustand der Vogelkolonie schlecht, in diesem ist er entsetzlich“, berichtete der Ornithologe Ævar Pedersen im Isländischen Rundfunk. Auch das Vorkommen der arktischen Seeschwalbe erreicht nur noch 20 Prozent der üblichen Zahlen.

Auf den Westmänner-Inseln südlich von Island ist der Papageientaucher mit dem schwarz-weißen Gefieder und dem charakteristischen roten Schnabel das Nationalsymbol. Früher kam er zur Nistzeit in Millionen zu den Bergwänden und legte seine Eier in die Felshöhlen. Jetzt erlebt der Bestand den „schlimmsten Kollaps, den wir je sahen“, sagt der Vogelexperte Erpur Snær Hansen. „90 Prozent der Tiere überspringen die diesjährige Brutsaison.“ So graut den Ornithologen jetzt schon vor dem kommenden Sommer, wenn wohl ein ganzer Jahrgang ausgefallen sein wird.