Willkommen bei SOTT.net
Fr, 30 Okt 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Das Kind der Gesellschaft
Karte

Blue Pill

Denunziantentum: Anonymer Hinweisgeber meldet Gäste in Ferienhaus in Brandenburg

neuruppin
© dpa/Paul Zinken
Die Coronamaßnahmen rufen nicht die besten menschlichen Eigenschaften hervor. So kommt es immer öfter vor, dass Nachbarn und Bürger andere Bürger melden, wenn gegen die verordneten Coronamaßnahmen angeblich verstoßen wird. Ein aktueller Fall geschah in Brandenburg:
Der Kurzurlaub einer Berliner Familie in Brandenburg hat am Wochenende die Polizei in Neuruppin auf den Plan gerufen: Ein anonymer Hinweisgeber hatte einen vermeintlichen Verstoß gegen das Beherbergungsverbot gemeldet - laut Stadt aber unbegründet.

Eine vierköpfige Berliner Familie, die sich in ein Ferienhaus in Neuruppin eingemietet hatte, hat am Wochenende Besuch von der Polizei bekommen.

Die Beamten seien einem anonymen Hinweis auf einen möglichen Verstoß gegen das Beherbergungsverbot nachgegangen, berichtete die Polizeidirektion Nord am Sonntag. Einen negativen Corona-Test habe die Familie nicht nachweisen können.

- rbb24.de
Die Stadt Neuruppin sieht indes, dass kein Verstoß begangen wurde, da sich die Familie bereits seit vier Tagen im Ferienhaus befindet und somit einen Tag bevor das Beherbergungsverbot erlassen wurde sich dort befand. Bereits in den vergangenen Monaten sind ähnliche Fälle aufgetreten:

Denunziantentum hat Hochkonjunktur: Corona verführt zum Verrat und zur Gewalt

Aber auch verschiedene Städte fördern mittlerweile solche Meldungen:

Corona: Stadt Essen eröffnet anonymes Denunziationsportal

Red Pill

Schlagersänger Michael Wendler wirft Regierung und Medien wegen Corona vor: "Grobe und schwere Verstöße gegen die Verfassung und das Grundgesetz"

Der Schlagersänger Michael Wendler wirft der Bundesregierung vor, "grobe und schwere Verstöße gegen die Verfassung und das Grundgesetz" begangen zu haben. Dabei tritt er ebenso als Juror bei "Deutschland sucht den Superstar" zurück. Als Reaktion darauf nahm Kaufland die Werbekampagne mit Michael Wendler vom Netz, ebenso wie Kaufland die Produkte von Attila Hildmann aus den Regalen nahm.

michael wendler
© dpa/Rolf Vennenbernd
Der Schlagersänger Michael Wendler, als Juror bei der TV-Show "Deutschland sucht den Superstar" vorgesehen, verkündete am Donnerstagabend in einem Video auf Instagram, er sei aus der Sendung ausgestiegen. Als Begründung führte er an, die Bundesregierung habe bei ihren Maßnahmen gegen die "angebliche" Corona-Pandemie "schwere Verstöße gegen die Verfassung" begangen. "Nahezu alle Fernsehsender inklusive RTL machen sich mitschuldig, sind gleichgeschaltet und politisch gesteuert", so der 48-Jährige.

- Spiegel Online
Wendler und sein Image kann kritisiert werden, doch ist es in überraschender Weise sehr angenehm, solche Meldungen zu lesen. Und vielleicht ist es auch einfach nur ein Image, wie er sich als Schlagersänger verkauft. Wer weiß...

Candle

Deutscher Komiker Herbert Feuerstein und Gitarrist Eddie Van Halen gestorben

Der berühmte deutsche Komiker, Herbert Feuerstein, bekannt durch Schmidteinander ist gestern mit 83 Jahren verstorben.

herbert feuerstein
© imago/Sven Simon
Der Humorist starb am Dienstag in Erftstadt bei Köln, wie sein Haussender WDR am Mittwoch unter Berufung auf Feuersteins Ehefrau mitteilte.

Feuerstein hatte 20 Jahre lang als Journalist gearbeitet, wurde später als Autor, Entertainer und Kabarettist bekannt.

Feuerstein wurde 1937 im österreichischen Zell am See geboren. 20 Jahre lang war er Chefredakteur des deutschen Magazins "MAD". Dem Fernsehpublikum wurde er durch seine Zusammenarbeit mit dem WDR bekannt.

- Web.de
Ebenso verstarb gestern der berühmte Gitarrist Eddie Van Halen im Alter von 65 Jahren, der unter anderen Bekanntheit durch den Song Jump erlangte.


Die

Mehrere Menschen von unterschiedlichen Gegenständen erschlagen

Mehrere Menschen wurden an unterschiedlichen Orten von unterschiedlichen Gegenständen erschlagen und erlagen ihren Verletzungen.
umgestürzte regale
© Screenshot
In Brasilien sind in einem Supermarkt mehrere Regale eingestürzt. Dabei starb eine 21-jährige Frau, die von einem Regal begraben wurde, acht weitere Personen wurden verletzt.


In Wetzikon in der Schweiz kam es heute zu einem schweren Arbeitsunfall. Dort wurde ein Bauarbeiter von einer Schubkarre erschlagen, die von einem Kran an einen anderen Ort transportiert werden sollte. Der Mann erlag seinen Verletzungen und die Ermittlungen über die Unfallursache dauern noch an.
Um 11.45 Uhr wurde auf einer Baustelle eine leere Mulde zum Umplatzieren mit einem Kran angehoben. Aus zurzeit noch ungeklärten Gründen fiel die Mulde zu Boden. Dabei traf sie einen 60-jähriger Bauarbeiter und verletzte ihn schwer. Trotz sofortigen Reanimationsversuchen verstarb der Mann noch auf der Unfallstelle. Die genaue Unfallursache ist nicht geklärt und wird durch die Kantonspolizei Zürich sowie durch die Staatsanwaltschaft See/Oberland untersucht.

- Fireworld.at

Arrow Up

Mehr als 77% der Russen wollen keine Coronavirus-Impfung: Nur 7% sind für Impfzwang

Zwei Monate, nachdem der russische Präsident Wladimir Putin bekannt gab, dass das Land den weltweit ersten Impfstoff gegen Covid-19 entwickelt hat, hat eine neue Regierungsumfrage ergeben, dass bloß 23 Prozent der russischen Bevölkerung geimpft werden will, während nur 7 Prozent für einen Impfzwang sind.
impfen, impfpflicht
© gettyimages.ch/diego_cervo
Die von der Regierungspartei Einiges Russland durchgeführte Untersuchung ergab, dass mehr als 73 Prozent der Befragten nicht gegen das Coronavirus geimpft werden wollen. Weitere vier Prozent gaben an, dass sie die Impfung nicht benötigen, da sie die Krankheit bereits gehabt haben.

Das Zögern der Russen, sich injizieren zu lassen, hängt vor allem damit zusammen, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass irgendein Impfstoff wirkt, wobei zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) angaben, dass die Wirksamkeit das wichtigste Kriterium ist. Der überwiegenden Mehrheit der befragten Russen ist es egal, aus welchem Land der Impfstoff stammt: Nur ein Viertel (24 Prozent) zieht es vor, sich im eigenen Land impfen zu lassen, und 13 Prozent wünschen sich eine Impfung aus dem Ausland.

Biohazard

Stand Still in Brandenburg wegen afrikanischer Schweinepest

Landwirte dürfen die Felder nicht bestellen - und sind wütend auf die Politik. Amtstierärzte sagen, es wird Jahre dauern, das Virus loszuwerden.
afrikanische schweinepest
© Bernd Settnik/dpa
Um das Kerngebiet wurde der Zaun errichtet – nun wird nach weiteren toten Tieren gesucht.
Christoph Schulz sitzt am langen Holztisch auf seinem Hof in Atterwasch und trinkt eine Tasse Kaffee. Für den 34-jährigen Landwirt eine ungewöhnliche Situation. Normalerweise würde er den ganzen September rund um die Uhr auf seinem Traktor sitzen.

800 Hektar bewirtschaftet er, die Ernte muss eingefahren, die Äcker gepflügt, Winterkulturen ausgesät, der letzte Grünschnitt gemäht werden. Dazu wollen Hunderte Hennen, 250 Schweine und 300 Rinder versorgt werden. Doch seit rund zwei Wochen hat der Bauer viel Zeit. "Stand Still" nennen es die Behörden, "Berufsverbot", sagt Schulz.

18 Tage ist es her, dass etwa acht Kilometer Luftlinie von seinem Hof ein Spaziergänger ein verendetes Wildschwein findet. Der Kadaver ist bereits verwest, das Tier muss seit Wochen tot sein. Wenige Stunden später steht fest, dass es sich um den ersten nachgewiesenen Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland handelt.

Plötzlich stehen die brandenburgischen Landkreise Spree-Neiße und Oder-Spree im Fokus der Welt. Mit dem Fund stellt China den Import von Schweinefleisch aus Deutschland ein, der Schweinefleischpreis bricht zusammen.

Kommentar: Es ist für die Landwirte definitiv eine zusätzlich sehr große Belastung. Die Behörden und Jägerschaft bereiten sich schon seit mindestens zwei Jahren auf diesen Extremfall vor, deshalb ist ein vorerst sehr striktes Vorgehen ist wichtig, bevor wieder Lockerungen eingeführt werden können.


Cult

Osnabrück: Frau ist in fünf Unfälle verwickelt - ein Toter, Mordkommission ermittelt

Fünf Unfälle innerhalb einer halben Stunde soll eine 44-jährige Frau verursacht haben, ein Radfahrer stirbt. Auch die Autofahrerin selbst wird schwer verletzt.
unfall
© -/Nord-West-Media TV/dpa
Bei einer Unfallserie in der Nähe von Osnabrück ist am Sonntag ein Radfahrer (47) getötet worden. Vier Menschen wurden zudem verletzt, drei davon schwer. Die Polizei setzte vorsorglich eine Mordkommission ein.

Verursacht haben soll die insgesamt fünf Unfälle eine 44 Jahre alte Autofahrerin aus Lengerich, die selbst zu den Schwerverletzten gehört. Vier der Unfälle ereigneten sich in Lienen und ein weiterer in Lengerich - alles innerhalb einer halben Stunde am Vormittag. Bei den Schwerverletzten handelt es sich nach Polizeiangaben um Menschen im Alter von 63 und 64 Jahren. Leicht verletzt wurde ein 72 Jahre alter Mann.

Yoda

Bronx, USA: Vater schützt seine Kinder vor Schüssen, indem er sich vor sie wirft

screenshot vater schützt kinder
© Screenshot


Mann wurde selbst verletzt


Als der erste Schuss eine Glasscheibe zerschlägt, zuckt der Familienvater zusammen, blickt sich verwirrt um, als versuche er zu verstehen, was da gerade geschehen ist. Dann feuert der Angreifer erneut und dieses Mal reagiert der 39-Jährige sofort. Er rutscht vom Sofa und zieht seine drei kleine Söhne mit sich zu Boden, schirmt sie mit seinem Körper vor der tödlichen Gefahr ab - und wird selbst getroffen.

Polizei nimmt 49-Jährigen fest

Szenen wie aus einem schlechten Film, die sich so tatsächlich in einem Autohaus in der Bronx abgespielt haben. Bilder einer Überwachungskamera zeigen, wie der Vater mit seinen Jungs gegen 19:20 Uhr auf einem Sofa sitzt, als im Hintergrund eine Person in einem schwarzen Hoodie zu sehen ist, die am Schaufenster vorbeieilt. Dann eröffnet sie das Feuer, schießt durch eine geöffnete Glastür. Glas splittert, Menschen rennen in Panik davon.

Network

Hackerangriff auf Uniklinik Düsseldorf - Eine tote Patientin, weil sie nicht behandelt werden konnte

Ein Hacker-Angriff mit Erpressung hat den IT-Ausfall an der Düsseldorfer Uniklinik ausgelöst. Das Erpresserschreiben war aber an die Heinrich-Heine-Uni gerichtet. Es laufen Ermittlungen in einem Todesfall.
uniklinik düsseldorf
© dpa/Roland Weihrauch
Die Uniklinik in Düsseldorf wurde von Hackern angegriffen.
Hintergrund des Ausfalls ist nach Analyse von Experten ein Hackerangriff, der eine Schwachstelle in einer Anwendung ausnutzte, wie die Uniklinik am Donnerstag mitteilt. Allerdings wird nun auch in einem Todesfall ermittelt. Laut Bericht des NRW-Justizministers starb eine Patientin, die wegen des Angriffs auf die Server der Klinik in ein weiter entferntes Krankenhaus nach Wuppertal gebracht werden musste. [Hinweis: Die Staatsanwaltschaft führt ein Todesermittlungsverfahren (derzeit kein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung, wie zunächst gemeldet). Zurzeit wird noch geprüft, ob es auf den Vorwurf der fahrlässigen Tötung erweitert wird.]

Zudem ist das Krankenhaus weiterhin von der Notfallversorgung abgemeldet, wird also nicht von Rettungsdiensten angefahren.

Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) sagte im Landtag, die Täter hätten nach Kontakt zur Polizei die Erpressung zurückgezogen. Die Sicherheitslücke, die die Hacker ausnutzten, habe sich in einer marktüblichen und weltweit verbreiteten kommerziellen Zusatzsoftware befunden, teilt die Uniklinik mit. In dem Zeitfenster, das die Softwarefirma zum Schließen der Lücke benötigte, seien die Täter in die Systeme eingedrungen. Dadurch fielen nach und nach Systeme aus, Zugriffe auf gespeicherte Daten waren nicht mehr möglich, berichtet die Klinik.

Bulb

Noch vor Corona: Zahl der Krankheitstage wegen psychischer Probleme auf Höchststand

Im August berichteten wir bereits über den dramatischen Anstieg psychischer Erkrankungen, die durch die Corona-Hysterie ausgelöst wurden. Jetzt spricht eine weitere Krankenkasse von ähnlich verheerenden Zahlen, die jedoch schon vor dem Beginn der Corona-Krise im Jahr 2019 einen Rekordwert erreichten.
depression
Die Fehltage von Beschäftigten wegen Depressionen, Angst- oder Belastungsstörungen steigen weiter an. Seit dem Jahr 1997 haben sich die Zahlen in Deutschland mehr als verdreifacht. Zu diesem Ergebnis kommt die Krankenkasse DAK-Gesundheit. Häufigster Grund: Depressionen.

~ RT Deutsch
Die Krankenkasse spricht von einer Verdreifachung der Zahlen: