Willkommen bei SOTT.net
Di, 21 Feb 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Verborgene Geschichte
Karte

Magnify

Zur Erinnerung: "Sir, ich werde für Sie nicht den Dritten Weltkrieg beginnen!"

Heute, am 11. Juni, jährt sich der Tag, an dem 1999 Europa an einem Krieg mit Russland gerade nochmals vorbeigeschrammt ist. Nicht irgendein schießwütiger General sondern der NATO-Oberbefehlshaber Europa (Supreme Allied Commander Europe - SACEUR) hatte den Befehl zum Angriff auf russische Truppen im Kosovo gegeben. Der Befehlsempfänger war der britische 3-Sterne General, Sir Mike Jackson, damals Kommandeur der NATO-KFOR-Invasionstruppe.
© Reuters
Sein "Nein" verhinderte möglicherweise eine militärische Katastrophe, der britische 3-Sterne General, Sir Mike Jackson, damals Kommandeur der NATO-KFOR-Truppen im Kosovo. Auf dem Bild: Jackson im Gespräch mit dem russischen General Viktor Zawarzin auf dem Flughafen von Pristina, 26. Juni 1999.
Zum Glück widersetzte sich der kühle Brite dem wahnsinnigen und wiederholt eingeforderten Befehl seines US-amerikanischen Vorgesetzten, der US-Vier-Sterne General Wesley Clark. Stattdessen schaltete Sir Mike die Regierung in London ein und drohte mit seinen sofortigen Rücktritt. (Siehe: „Gen Sir Mike Jackson: My clash with Nato chief.“) Die britische Regierung wurde aktiv, telefonierte mit Washington. Von dort wurde SACEUR Clark dann zurückgepfiffen, allerdings ziemlich widerwillig, wie sich später herausstellte.

Angesichts des zunehmenden militärischen Aufmarschs der NATO an den Grenzen zu Russland und der markigen Worte von NATO-Politikern und Militärs, die vor einem schon bald zu erwartenden Krieg „warnen“, als Rechtfertigung, um Russland noch mehr mit dem Rücken an die Wand zu drücken, ist der Schießbefehl des NATO-Oberbefehlshabers vom 11. Juni 1999 von hochaktueller Bedeutung. Die damaligen Ereignisse verdienen daher, nochmals in Erinnerung gerufen zu werden.

Kommentar:


Sherlock

Entdeckung: 900 Jahre alte Ruinen des wohl größten Imperiums in Kambodscha entdeckt

Australische Forscher haben im kambodschanischen Dschungel bisher unbekannte Städte aus dem Mittelalter entdeckt. Der Fund könnte die Geschichtsschreibung Südostasiens grundlegend verändern, wie die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt.

© AP Photo/ Eugene Hoshiko
Ein Forscherteam um den Archäologen Damian Evans fand in Kambodscha riesige Stadtanlagen aus dem 12. Jahrhundert. Den Wissenschaftlern zufolge handelt es sich um Siedlungen nahe der Tempelanlage von Angkor Wat, die zuvor ein Teil des Reiches der Khmer gewesen waren. Die Experten halten die Entdeckung für eine der wichtigsten der vergangen Jahre.

Mittels einer neuen Lasertechnologie sei es den Forschern gelungen, aus der Luft die alten Städte im Detail sichtbar zu machen. Sie seien etwa 900 bis 1400 Jahre alt und einige von ihnen seien so groß wie die heutige Hauptstadt Kambodschas, Phnom Penh, so die Süddeutsche Zeitung.

Sherlock

Petra, Jordanien: 2000 Jahre alte Plattformen durch Satellitenaufnahmen entdeckt

In der historischen Stadt Petra in Jordanien haben Archäologen über Satellitenaufnahmen die Strukturen einer riesigen Plattform entdeckt, die über 2.000 Jahre alt sein soll, berichtet „National Geographic“.
© Flickr/ federico maccagni
Die Plattform ist laut den Berechnungen der Wissenschaftler Sarah Parcak und Christopher Tuttle etwa 50 Meter lang und fast doppelt so breit, also zweimal größer als ein olympisches Schwimmbecken. Außerdem konnten die Forscher noch eine zweite kleinere Plattform feststellen, die etwa 8,5 mal 8,5, Meter groß ist. Diese zweite Plattform wäre ursprünglich mit Steinen gepflastert und an der Ostseite mit Säulen begrenzt gewesen und hätte an der Spitze einer Treppe gelegen.


Parcak und Tuttle konnten ihre Entdeckung nur durch das System Google View sowie Worldview 1 und 2 zustande bringen.

Map

Neu-Datierung: Indus-Kultur 2.500 Jahre deutlich älter als angenommen

Kalkutta (Indien) - Mit einer bis heute nicht entzifferten Schrift, geradezu modernen Städten und einer enormen Ausdehnung gilt die auch als Harappa bezeichnete Indus-Kultur, neben dem Ägypten und Mesopotamien als die heute noch immer rätselhafteste der antiken Hochkulturen. Bislang glaubten Archäologen zumindest das Alter der bronzezeitlichen Zivilisation mit rund 5.500 Jahren relativ genau zu kennen. Eine neue Studie indischer Archäologen fand nun jedoch Hin- und Beweise dafür, dass die kaum bekannte Indus-Kultur mit einem Alter von rund 8.000 Jahren sogar noch älter ist als die Hochkulturen Ägyptens und Mesopotamiens.
© Saqib Qayyum (Ruinen), Mamoon Mengal (Figur) via Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0; Collage: grewi.de
Steinfigur eines vermeintlichen „Priesterkönigs“ vor dem Hintergrund der heutigen Ruinen von Mohenjo-Daro.
Korrektur: In der ursprünglichen Version dieser Meldung hieß es, dass die gefundenen und auf ein Alter von 6.000 Jahren datierten Funde von Töpferwaren, „die ältesten Funde von Töpferware überhaupt darstellen“. Gemeint waren damit jedoch die Funde an den indischen Grabungsstellen. Sowohl aus Japan, Europa und dem mesopotamischen Raum sind vergleichbare oder ältere Funde bekannt. Dies wurde im Meldungstext korrigiert.
Die Induskultur erstreckte sich einst über fast das gesamte heutige Pakistan sowie Teile Afghanistans und Indiens. Insgesamt umfasste sie 1.250.000 Quadratkilometer und damit eine größere Landfläche als das antike Ägypten und Mesopotamien zusammen.

Kommentar: Das Elektrische Universum - Teil 16: Anomalien in der Radiokarbon-Datierung


Info

"Prinzessin von Ukok": 2.500 Jahre alte Mumie wird in russischem Museum ausgestellt

Die Überreste der berühmten 2.500 Jahre alten Mumie „Altai“, der der Spitzname „Prinzessin von Ukok“ gegeben worden ist, wird nun erstmals im russischen „Anokhin Museum“ in Gorno-Altaisk für die Öffentlichkeit ausgestellt. Mitarbeiter des Museums sind sehr erfreut, denn diese Entdeckung ist eine der sensationellsten archäologischen Funde des zwanzigsten Jahrhunderts.
© RT Ruptly
Die „Prinzessin“ ist 1993 auf der Hochebene Ukok an der Grenze zur Mongolei und China entdeckt worden und ist durch den Dauerfrostboden erstaunlich gut erhalten.

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren.

Books

"Baumleiche" in Salzkotten entpuppt sich als 1.500 Jahre alter Zeitzeuge

© LWL/Hallenkamp-Lumpe
Die in der Feuchtwiese erhaltene sogenannte »Baumleiche« einer Eiche bestand noch aus einem langen Stamm und mindestens drei Astteilen
Eigentlich sollte nur ein störendes Holzstück aus den Feuchtwiesen bei Salzkotten-Scharmede beseitigt und vorsichtshalber im Vorfeld untersucht werden. Dass sich das Holz als »Baumleiche«, 1.500 Jahre alt und als historischer Zeuge von großem Wert herausstellte, überraschte nicht nur die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), sondern auch weitere Fachwissenschaftler und den Eigentümer der Wiese. Der Baum stürzte um, als die Völker im Norden Europas und auch in dieser Region in Bewegung kamen und sich neue Siedlungsgebiete suchten.

Die hölzernen Strukturen in den Gunnewiesen waren den Anwohnern schon lange bekannt. Sie beeinträchtigten nun allerdings zunehmend die Bewirtschaftung der Feuchtwiesen und sollten deshalb entfernt werden. In Abstimmung mit dem Grundbesitzer Marius Pötting und dem Umweltamt des Kreises Paderborn war eine wissenschaftliche Dokumentation der großflächig an der Oberfläche sichtbaren Holzreste vereinbart worden. Dass sie es allerdings mit einem derart betagten Zeugen der Vergangenheit zu tun hatten, war den Archäologen der Außenstelle Bielefeld der LWL-Archäologie für Westfalen nicht sofort ersichtlich.

Bei den Ausgrabungen zeigte sich schnell, dass es sich um einen über 20 Meter langen Eichenstamm handelte, der ohne menschlichen Einfluss umgestürzt war. »Weil der Baum nah an der Oberfläche lag und zum Teil sogar aus dem Gras herausschaute, vermuteten wir zunächst, dass es sich um einen eher jungen Befund handelte«, schildert Archäologin Dr. Julia Hallenkamp-Lumpe. Diese Vermutung sollte durch eine wissenschaftliche Untersuchung abgesichert werden. Eine Scheibe des Stammes diente als Probe.

Im Labor für Dendrochronologie der Universität Köln konnten die Fachleute anhand der Jahrringe das Alter genau bestimmen. Die Analyse brachte allerdings ein ganz anderes Ergebnis als vermutet: Der jüngste erhaltene Jahrring war im Jahr 478 n. Chr. gewachsen. Die Eiche ist ca. 260 Jahre alt geworden und hatte einen Stammumfang von zirka zwei Metern. »Weil aber an dem Stamm weder die sogenannte 'Waldkante‘ als äußerster Jahrring am Übergang vom Splintholz zur Rinde noch Splintholzringe erhalten waren, müssen wir einen gewissen Datierungsspielraum ansetzen«, erläutert Dr. Thomas Frank vom Kölner Labor für Dendroarchäologie. Demnach starb der Baum zwischen 493 und 513 n. Chr. ab.

Kommentar:


Colosseum

"Versunkene Stadt" vor Zakynthos soll bis zu 5 Millionen Jahre alte natürliche Struktur sein

Zakynthos (Griechenland) - Seit ihrer Entdeckung galten die Strukturen und Gesteinsformationen am Meeresgrund vor der griechischen Insel Zakynthos als Überreste einer versunkenen Stadt. Kein Wunder - wirken diese doch tatsächlich wie Reste von gepflasterter Böden, Plätzen und Kolonnaden. Eine neue Untersuchung und Datierung der Strukturen zeigt nun jedoch, dass es in Wirklichkeit um bis zu fünf Millionen Jahre alte natürliche Formationen handelt.
© uea.ac.uk
Säulenbasenartige Strukturen am Meeresboden vor Zakynthos.
Wie Wissenschaftler um Prof. Julian Andrews von der University of East Anglia, Magda Athanasoula und Prof. Michael Stamatakis von der University of Athens aktuell im Fachjournal Marine and Petroleum Geology (DOI: 10.1016/j.marpetgeo.2016.05.022) berichten, gab es schon bei der Entdeckung der vermeintlichen Ruinen aufgrund mangelnder Funde alltäglicher Gebrauchsgegenstände, wie beispielsweise Töpferware, Zweifel daran, dass es sich hierbei tatsächlich um eine einstige Stadt handelte.

Kommentar:


Question

Rätselhafte Höhlen-Steinkreise sollen mit 175.000 Jahren älteste bauliche Konstruktion sein

Bordeaux (Frankreich) - Bereits 1990 machten Höhlenforscher im Innern der südfranzösischen Bruniquel-Tropfsteinhöhle eine erstaunliche Entdeckung: Unzählige abgebrochene Stalagmiten bilden hier offenbar eine absichtlich errichtete Art von Steinkreisen. 14 Jahre nach dem plötzlichen Tod des die Konstruktion damals untersuchenden Archäologen hat ein internationales Forscherteam nun die Datierung der Anlage abgeschlossen - mit einem unglaublichen Ergebnis: Mit 175.000 Jahren handelt es sich hierbei zweifelsohne um die älteste bauliche Konstruktion weltweit. Zudem vermuten die Forscher, dass sie nicht von modernen Menschen stammt.
© Etienne FABRE/ SSAC
Forscher bei der Erkundung der Stalagmitkreise im Innern der Bruniquel-Tropfsteinhöhle.
Schon in den 1990er Jahren verfolgte der untersuchende Archäologe Francois Rouzard seine Theorie, nachdem der Stalagmitenkreis in der Bruniquel-Höhle nicht von Menschen sondern von Neandertalern konstruiert wurde.

Kommentar: Kommentar:


Sherlock

Bislang ältester bronzezeitlicher Friedhof in Sachsen entdeckt: Grabstätten sind bis zu 5000 Jahre alt und nach Tradition der Jungsteinzeit eingerichtet

© Landesamt für Archäologie
Die Ausgrabungen in der Trasse der S 28 bei Bornitz.
Herausragende archäologische Funde von 3000 - 1000 v. Chr. an der S 28 zwischen Bornitz und Canitz, Kreis Nordsachsen, entdeckt.

Schon im Herbst 2015 wurden bei archäologischen Untersuchungen vor dem grundhaften Ausbau der S 28 östlich von Bornitz, Gemeinde Liebschützberg, Nordsachsen, mehrere Fundstellen unterschiedlicher Zeitstellung entdeckt.

Seit März 2016 wird ihre systematische Ausgrabung und Dokumentation durch das Landesamt für Archäologie Sachsen mit Unterstützung durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr fortgeführt. Neben Siedlungsstellen der Jungbronzezeit und Vorrömischen Eisenzeit konzentrieren sich die Arbeiten vor allem auf einen herausragenden Bestattungsplatz der Stein- und frühen Bronzezeit. Zunächst waren es nur 5 Körpergräber der frühbronzezeitlichen Aunjetitzer Kultur (um 2000 v. Chr.), die links und rechts der Straße im Ackerland scheinbar verstreut lagen.

Nuke

Die Atombombe auf Hiroshima veränderte die Welt aber nicht den 2. Weltkrieg

Der Historiker Hiroshi Hasegawa hat den Atombombenangriff auf Hiroshima rekonstruiert. Das erschreckende Ergebnis: Durch ein Tarnmanöver wurde die Zahl der Toten erhöht.

© Daily Mail
In dem Befehl des Stabschefs der US Army Air Force sind es nur harmlose Worte: "Maximum results" sollten die "pumpkins" bringen. Doch diese Kürbisse, wie sie die amerikanischen Generale nannten, waren Atombomben, und die maximalen Ergebnisse bedeuteten zigtausendfachen Tod von Zivilisten.

Die Enola Gay , das amerikanische Flugzeug, das am 6. August 1945 die Atombombe über Hiroshima abwarf, tat dies, wie ein japanischer Historiker und Journalist jetzt belegen kann, offenbar in einer Art und Weise, die die "Ergebnisse" tatsächlich "maximierte": Kommandant Paul Tibbets flog ein Tarnmanöver über Hiroshima und warf die Bombe erst im zweiten Anflug. Was zunächst als Petitesse der Kriegsgeschichte erscheint, ist für Hiroshi Hasegawa der Beleg für die wahren Absichten hinter dem ersten Atombombeneinsatz der Kriegsgeschichte.

© Keystone/Getty Images
Unvorstellbare Zerstörungsgewalt: Blick über Hiroshima, nachdem am 6. August 1945 die Atombombe die Stadt dem Erdboden gleich machte und tausende Menschen tötete
Wie er in einem aktuellen Beitrag für die Zeitschrift Aera schreibt, hat Hasegawa schriftliche Berichte von militärischen Beobachtern am Boden ausgewertet und mit Überlebenden gesprochen, die bestätigen: Der B-29-Bomber flog Hiroshima nicht, wie in seiner offiziellen "Field Order" angegeben, direkt an. Die nach der Mutter des Kommandanten benannte Enola Gay umkreiste Hiroshima stattdessen zunächst einige Male, woraufhin in der Stadt Alarm ausgelöst wurde. Dann flog sie weiter nach Osten und kreiste über Harimanada, nahe der Stadt Okayama.

Erst danach flog sie über das japanische Binnenmeer zurück nach Hiroshima, um gegen 8.15 Uhr die Bombe mit dem zynischen Spitznamen Little Boyabzuwerfen. Dieses Tarnmanöver habe dafür gesorgt, meint Hasegawa, dass die Menschen in Hiroshima nicht in den Schutzräumen saßen, sondern völlig überrascht wurden. Das habe die Zahl der Opfer in Hiroshima stark erhöht - etwa 70.000 Menschen starben sofort, mindestens ebenso viele in den folgenden Wochen, Monaten und Jahren an den Folgen der nuklearen Strahlung.

Kommentar:

Die wirklichen Gründe für den amerikanischen Abwurf der Atombomben über Japan