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Mo, 29 Aug 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Verborgene Geschichte
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Crusader

Unerzählte Geschichte Finnlands: Faschistische Wurzeln, Russlandfeindlichkeit und die anti-muslimische Hysterie heutzutage


Finnisches Freiwilligenbataillon der Waffen-SS
(5. SS-Panzer-Division “Wiking”)
in Tampere, Finnland, 1943
Die Feder wurde verwendet, um in Ordnung zu bringen, was das Schwert an unserer Geschichte zu Fetzen zerrissen hat.

- J.K Paasikivi
Jeder Staat, der am Zweiten Weltkrieg beteiligt war, verfasste seine Geschichte zur Unterstützung von nationaler Einigkeit. Dabei haben seine Narrativen bestimmte Tatsachen verdrängt und es wurde Wert darauf gelegt, kontroverse und 'unliebsame Dinge' zu verschweigen. Das resultierte in der patriotischen, religiösen und halb-wissenschaftlichen Mythologisierung von Kriegsereignissen, und es schürte eine hysterische Einstellung gegenüber jedem, der nicht mit der offiziellen Geschichte übereinstimmt. Heute leben wir in einer Situation, wo unliebsame Dinge unbewusst vermieden werden. Denn eine offene Konfrontation mit ihnen verursacht Angst, Beklemmung und Unsicherheit.

Eine bestimmte Interpretation der Geschichte, wo das absolute Böse und Kriegsschuld - selbst Jahrzehnte später - auf den Gegner projiziert werden, wird für die meisten Menschen zu dem, 'so wie es immer war'. Umgekehrt wird das 'absolut Gute' an guten Taten im Auftrag der ernannten Autoritäten des Heimatlandes gemessen, und es wird im Namen von liberal-individualistischer 'Freiheit und Demokratie' ausgeführt. Bei solch einer Schwarz-Weiß - 'Trennung von Werten' gibt es keinen Platz für Selbstkritik, Mitgefühl/Vergebung, oder Offenheit gegenüber neuen Ideen.

In Finnland wurden wir so sehr in dieser "patriotischen" (d.h. nicht-hinterfragenden) Art und Weise erzogen (konditioniert), dass selbst die geringste Andeutung, dass unsere Kriegsführer irgendeine Verantwortung am Krieg trugen, Häresie-Anschuldigungen heraufbeschwört und in den Meisten starken emotionalen Widerstand hervorruft, neben ausgeprägter kognitiver Dissonanz.

Theorien selektiver Erinnerung und die These des Separatkrieges

Der finnische Historiker Heikki Ylikangas schrieb in Mitä on historia - ja millaista sen tutkiminen ('Was ist Geschichte und wie sie erforscht wird') über die Faktoren, die eine Umstrukturierung von historischen Narrativen behinderte - nicht zuletzt durch die Kontrolle der Forschung durch Entscheidungsträger. Als er den Winterkrieg von 1939-1940 zwischen der Sowjetunion und Finnland kommentierte, schrieb er:
Selbst heute schränken gegenwärtige Entscheidungsträger das Bild des politischen Hintergrundes über den Winterkrieg ein. Der Zeiger der Uhr, die den Fortgang der Erforschung dieser Sache misst, verharrt an Ort und Stelle. Sie ist an jenem Punkt steckengeblieben, an dem Tanner, Ryti und Mannerheim ihre Worte zu dem Thema niedergeschrieben haben. Aus der Perspektive historischer Forschung von Amateuren gleicher Gesinnung in diesem Feld, sowie aus dem Gesichtspunkt sehr voreingenommener Menschen in der Rechtsforschung wurde ein Geschichtsbild von dem politischen Hintergrund des Winterkrieges konstruiert, das weiterhin fast gänzlich in Kraft bleibt.
Das ist ein ganz übliches Problem in der Geschichtsschreibung. Je engere persönliche Bindungen Historiker zu einem Thema haben, desto kritischer sollten wir damit umgehen, was sie zu sagen haben. Ein klassisches Beispiel ist der große Einfluss, den Cicero und seine Schriften in der Gestaltung der heutigen Wahrnehmung über Julius Cäsar hatten: Viele Historiker haben die Tatsache ignoriert, dass sie politische Rivalen waren, was Cicero zu einer sehr fragwürdigen Quelle macht, wenn man ein objektives Portrait von Cäsar aufbaut. Fragen Sie sich selbst, ob zukünftige Gesellschaften eine realistische Beschreibung des russischen Präsidenten Vladimir Putin erhalten würden, wenn sie nur amerikanische Politiker und westliche Medien als Quellen benutzten, oder die fünfte Kolonne von russischen 'Oppositions'-Führern?

Bulb

Ex US-Präsidenten: „Verschwörung der Schattenregierung mit unglaublich bösen Absichten“

Sechs ehemalige US-Präsidenten und weitere namhafte Persönlichkeiten haben die Öffentlichkeit über eine unsichtbare „Schattenregierung“ informiert, die im Verborgenen hinter den Kulissen agiert und „unglaublich böse Absichten“ verfolgt. Einige Zitate, chronologisch zusammengestellt.
Im Laufe der letzten Jahrhunderte gaben US-Präsidenten und Politiker immer wieder zu verstehen, dass die Regierung in Washington von einer „unsichtbaren Schattenregierung“ kontrolliert wird, die dem amerikanischen Volk gegenüber weder loyal ist, es nicht anerkennt und auch keine Verantwortung für die Menschen übernimmt. Sie kontrollieren beide Parteien (Republikaner + Demokraten), sowie Schulen, Gerichte, Zeitungen und jede Agentur, die für den Schutz der Öffentlichkeit zuständig ist. Diese Aussagen trafen hohe Persönlichkeiten aus der US-Politik.

Kommentar: Diese Verschwörung, hat inzwischen die Welt fast vollständig im Griff:
© SOTT
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke



Light Sabers

Soldkürzungen und verschimmeltes Zwieback-Brot: Einsparungen beim Militär führten im antiken Rom fast zur Katastrophe

Bereits die römischen Kaiser mussten den Staatshaushalt stets im Auge behalten und das Heer war einer der größten Kostenfaktoren. Unüberlegte Einsparungen legten den Militärapparat teilweise lahm und setzten das Reich aufs Spiel.

© Unbekannt
Über die längste Zeit der römischen Republik stellte die römische Legion ein Milizheer dar. Dieses Heer wurde nur im Kriegsfall aufgestellt und für die Dauer des Feldzuges besoldet. Erst nach einigen schweren Niederlagen um 100 vor Christus führte der erfolgreiche Feldherr und Staatsmann Marius eine epochale Heeresreform durch, die aus der Armee ein stehendes Heer machte. Auf dieser Reform aufbauend entwickelte sich die römische Legion zur schlagkräftigsten Armee der antiken Welt, die über Jahrhunderte das Mittelmeer und den Großteil Europas beherrschte.

Das stehende Heer war kostspielig

Auch wenn ein stehendes Heer für Rom viele Vorteile hatte, so zahlte man doch einen hohen Preis. Ein Großteil des Steueraufkommens floss in die Bezahlung und Versorgung der Soldaten. Während der Glanzzeit des Kaisereichs und bis zur Mitte des dritten Jahrhunderts waren diese Kosten noch problemlos zu decken. Doch im vierten Jahrhundert nahmen die finanziellen Probleme zu. Unlautere Geldpolitik trug zur Inflation bei. Im fünften Jahrhundert wurde die Situation kritisch. Aufgrund massiver Einfälle von Barbarengruppen verloren die Römer im Laufe von knapp einhundert Jahren alle westlichen Territorien.

Kommentar: Das Ende des Römischen Imperiums war unserer Zeit ähnlicher als wir normalerweise annehmen. Auch damals wurde schon um jeden Preis gespart.


Fire

Der Vulkan, der die halbe Welt verdunkelte: Droht uns eine ähnliche Katastrophe?

Vor 200 Jahren bescherte der Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora Europa ein Jahr ohne Sommer - mit schrecklichen Folgen für viele Menschen. Eine ähnlich verheerende Eruption könnte es bald wieder geben.
© dpa
Vulkan Tambora auf Sumbawa
Berlin - Als „Jahr ohne Sommer“ ging es in die Geschichtsbücher ein: 1816 - das Jahr, in dem unzählige Menschen in Europa verhungerten, weil auf den Feldern kaum etwas wuchs, die mageren Ernten im Dauerregen vermoderten und das Vieh verendete. Dass die Not seinerzeit auf eine Katastrophe in einem ganz anderen Teil der Welt zurückging, ahnten viele Menschen damals nicht.

Auf der kleinen indonesischen Insel Sumbawa hatte der Vulkan Tambora Anfang April 1815 Dutzende Kubikkilometer Magma aus seinem Schlund geschleudert. Die Eruption gilt als der heftigste Vulkanausbruch, der je von Menschen dokumentiert wurde. Noch auf der mehr als 2500 Kilometer entfernten Insel Sumatra sollen die Explosionen zu hören gewesen sein, Tsunamis trafen auf die Inseln der Region, der Himmel verdunkelte sich für Tage.


Wohl mehr als 10.000 Menschen fielen dem Ausbruch unmittelbar zum Opfer, mehr als 60.000 starben in der Region an den Folgen der Eruption. „Ein solcher Ausbruch kommt nur alle 1000 Jahre vor“, sagt Thomas Walter vom Geoforschungszentrum Potsdam. Der Vulkan, einst mit rund 4300 Metern einer der höchsten Gipfel des Archipels, fiel in sich zusammen - und misst heute nur noch knapp 2900 Meter.

Kommentar:



Blue Planet

Zyklischer Klimawandel: Asche von isländischen Vulkanausbrüchen in deutschem See gefunden

Geowissenschafter konnten sedimentale Ascheablagerungen konkreten historischen Eruptionen zuordnen
© Anadolija
Potsdam - Ascheablagerungen isländischer Vulkanausbrüche wurden in den Sedimenten des Tiefen Sees im Naturpark Nossentiner-Schwinzer Heide in Mecklenburg-Vorpommern gefunden. Damit lassen sich Klimaveränderungen während der letzten 11500 Jahre präziser datieren. Ein Forscherteam unter der Leitung des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ konnte in den Sedimenten Spuren von insgesamt acht Vulkanausbrüche auf Island nachweisen, von denen sechs genau identifiziert werden konnten.

Der älteste Ausbruch fand demnach vor 11400 Jahren statt, der jüngste 1875. Letzterer ist auch in historischen Dokumenten beschrieben, wie die Wissenschafter in den Quaternary Science Reviews berichten. "Partikel von drei der im Tiefen See identifizierten vulkanischen Aschen wurden auch 500 km weiter östlich in einem See in Polen gefunden", sagt Achim Brauer vom GFZ. "Damit ergibt sich erstmals die Möglichkeit einer jahrgenauen Synchronisierung der Seeablagerungen, so dass selbst geringfügige regionale Unterschiede im Klimawandel der Vergangenheit erkannt werden können."

Kommentar: Islands Vulkan ist mittlerweile wieder aufgewacht - neben sehr vielen anderen Vulkanen auf der ganzen Welt.


Magnify

Arbeiter und feine Gesellschaft an einem Tisch? Rätsel um den Nordsee-Gasthof

© Thomas Schult
Ausgrabungsstätte: Drei Wochen hat das Kieler Team hier nach Spuren des Gasthauses gegraben, der 1768 erstmals auf einem Kartenblatt der Kurhannoverschen Landesaufnahme erwähnt wurde.
Wer verkehrte in dem mysteriösen Gasthof, dessen Spuren Archäologen an der Nordsee gefunden haben? Edles Geschirr weist auf bessere Gesellschaft, Gewehrkugeln auf düstere Gestalten. Verstreute Münzen zeigen, dass viel gesoffen wurde.

Trafen hier am Ufer der Oste ruppige Arbeiter und Schiffer auf feine Gesellschaft? Wer im 18. Jahrhundert von der Nordsee kommend auf einem Kahn die Oste im Norden Niedersachsens entlangfuhr, konnte das Gasthaus schon von weitem sehen.

Es lag in einer Schleife des Flusses und lockte den Reisenden mit seltenen Genüssen: mit einer Tasse Kaffee oder sogar mit den neumodischen getrockneten Blättern, die man mit heißem Wasser aufgießen konnte.

Nach langen Kilometern der Einöde zu beiden Seiten des Flusses versprach das Gasthaus von Blumenthal eine kleine Oase des Luxus.

Drei Wochen hat ein Team um Donat Wehner von der Christian-Albrechts-Universität Kiel mit Unterstützung der Landkreisarchäologie Stade nach Spuren des Gasthauses gegraben, das 1768 erstmals auf einem Kartenblatt der Kurhannoverschen Landesaufnahme erwähnt wurde.

Cow Skull

Jahrtausende altes Fossil in Argentinien entdeckt - Echtheit noch nicht vollkommen bestätigt

Bei einem Spaziergang entdeckte ein Mann aus Argentinien ein seltsam anmutendes Riesenei. Nach Einschätzung von Wissenschaftlern handelt es sich um eine längst ausgestorbene Kreatur.
© AFP
Bei dem in Argentinien gefundenen, versteinerten Riesenei handelt es sich wohl um ein Glyptodon.
Eiförmig, seltsam gemustert und panzerartig: Ein Bauer aus Argentinien traute seinen Augen kaum, als er bei seinem Weihnachtsspaziergang in Carlos Spegazzini, 40 Kilometer von Buenos Aires entfernt, auf einen seltsamen Gegenstand stieß. Er entdeckte offenbar zunächst nur einen kleinen Teil der Oberfläche und legte dann nach und nach einen Panzer frei. Das berichtet das britische Portal Daily Mail. Der Fund des Mannes entpuppte sich als echte Rarität: Zwar handelt es sich nicht, wie er zunächst dachte, um ein Dinosaurier-Ei, jedoch vermutlich um ein Jahrtausende altes, gut erhaltenes, Fossil.

Experten ordneten den Panzer, laut dem Nachrichtenportal, einem Glyptodon zu. Dabei handelt es sich um ein Säugetier, das zum Ende der Eiszeit ausstarb. Es lebte üblicherweise in Argentinien und Brasilien. Die Tiere gelten als Ahnen der heutigen Gürteltiere. Größentechnisch sind sie jedoch kaum vergleichbar: Ein Glyptodon konnte die Größe eines Volkswagen Käfer erreichen. Der gefundene Panzer misst etwa einen Meter und könnte etwa 10.000 Jahre alt sein.

Rainbow

Globale Erwärmung in der Arktis besonders dramatisch

© REUTERS/Pawel Kopczynski
Der Arktische Ozean erwärmt sich, Eisberge werden immer seltener, und an manchen Stellen finden die Seelöwen das Wasser zu warm. Dies geht aus einem Bericht an das Commerce Department vom Konsulat in Bergen, Norwegen, hervor.

Berichte von Fischern, Seehundjägern und Entdeckern weisen allesamt übereinstimmend auf eine radikale Veränderung der Klimabedingungen hin sowie auf Temperaturen in der Arktischen Zone, wie man von dort bis heute noch nie gehört hat.

Erkundungs-Expeditionen berichten, dass man bis zu einer geographischen Breite von 81°29' kaum noch Eis angetroffen habe.

Sondierungen bis zu einer Tiefe von 1300 Metern zeigten, dass der Golfstrom immer noch sehr warm ist.

Große Eismassen sind ersetzt worden durch Moränen aus Erde und Steinen, während gut bekannte Gletscher an einigen Stellen vollständig verschwunden sind.

In der östlichen Arktis gibt es nur noch sehr wenige Weißfische und Seehunde, während riesige Schwärme von Heringen und Stinten [smelts] in den Fischgründen gefunden wurden, wo sonst die Seehunde jagen. Nie zuvor waren diese Schwärme so weit nördlich gesehen worden.

Es ist abzusehen, dass der Meeresspiegel infolge der Eisschmelze steigen und die meisten Küstenstädte unbewohnbar machen wird.

Kommentar: Da kann man mal sehen, wie lange es die "globale Erwärmung" schon gibt! Aber Spaß beiseite, könnte es sein, dass nichts so ist wie es scheint? Sollten die Berichte von damals auf einer wahren Gegebenheit beruhen und tatsächlich andeuten, wie warm es damals in der Arktis gewesen ist, dann muss es bis Heute dort sehr viel kälter geworden sein:


Pyramid

Ägyptische Sterndeuter waren besser als gedacht und entdeckten veränderlichen Stern 3000 Jahre früher

Astronomisches Know-How unter Pyramiden: Schon die alten Ägypter könnten den veränderlichen Stern Algol entdeckt und für Kalenderberechnungen genutzt haben. Denn der mit bloßem Auge sichtbare Helligkeitswechsel dieses Sterns wird im gut 3.000 Jahre alten Kairo-Kalender durch den Gott Horus repräsentiert, wie finnische Forscher bei Analysen des Textes herausgefunden haben. Immer wenn der Stern besonders hell schien, tauchte Horus auf und machte dies zu einem guten Omen.

© gemeinfrei
Stand der Gott Horus im altägyptischen Kairo-Kalender für den veränderlichen Stern Algol?
Die Astronomie ist keine Erfindung der Neuzeit - im Gegenteil: Schon Jahrtausende vor der Erfindung des Teleskops beobachteten Menschen die Bewegungen von Mond und Sonne und errichteten dafür sogar Observatorien. Besonders weit fortgeschritten waren die Kulturen des Orients, wie nicht zuletzt die biblischen "drei Weisen aus dem Morgenland" belegen, die einem Himmelsereignis bis nach Bethlehem folgten.

Ist der Kairo-Kalender astronomisch?

Aber auch in Ägypten begann man schon früh, Kalender zu führen und Zeiten nach Himmelsereignissen einzuteilen. Davon zeugt der sogenannte Kairo Kalender aus der Zeit 1244 bis 1163 vor Christus. In ihm listeten die Ägypter auf, welche Tage ihren Prognosen nach Glück oder Unglück versprachen. Umschrieben wird dies über mythologische Gestalten, beispielsweise: "Horus jubiliert. Fest des Himmelseintritt und der zwei Bänke." Oder "Der Tag, an dem Horus die weiße Krone verleiht."

Map

Älteste Stätte der Hoabinhian-Kultur in China entdeckt

© Wikipedia
Verbreitungsgebiet der Hoabinhian
Wie ein Forschungsteam des chinesischen Yunnan Institute of Cultural Relics and Archaeology in der neusten Ausgabe des Fachjournals Quaternary International berichten, haben sie die bisher älteste Stätte der Hoabinhian-Kultur entdeckt.

Sie befindet sich unter einem Felsdach in Xiaodong, in der südwestchinesischen Provinz Yunnan. Die Kohlenstoff-14-Datierungsmethode ergab, dass die Stätte während der Zeit zwischen vor etwa 43.500 und 24.000 Jahren genutzt wurde.


Die untere Schicht könnte sogar noch älter sein. Damit stellt es den ältesten Nachweis der Hoabinhian in Südostasien dar, frühere Hoabinhian-Funde wurden lediglich auf ein Alter von 5.000 bis maximal 29.000 Jahre datiert. Der Fundplatz wurde erstmals im Jahre 1981 entdeckt aber erst 2004 von den Archäologen systematische untersucht. Von 2007 bis 2015 wurden dann weitere Untersuchungen des Geländes durchgeführt und eine Bodenschicht von über vier Metern mit wertvollen, kulturellen Artefakten wurde ausgegraben. Die dort gesammelten Proben bestätigten schließlich die Hoabinhian-Präsenz in Xiaodong, nachdem man die Funde mit bekannten Hoabinhian-Objekten aus anderen südostasiatischen Ländern verglich.

Kommentar: