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Mi, 26 Apr 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Verborgene Geschichte
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Britischer Historiker will echtes Abbild von Jesus auf Münze entdeckt haben

© Sputnik
Der britische Historiker Ralph Ellis will auf einer Münze aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. die einzige richtige Abbildung von Jesus gefunden haben, berichtet die britische Zeitung „Daily Mail“ am Mittwoch.

Die meisten Wissenschaftler meinen, dass diese Münze König Manu VI. von Osroene (Edessa), einem alten Reich auf dem Territorium der heutigen südöstlichen Türkei, abbildet. Ellis ist seinerseits überzeugt: König Manu VI. und Jesus Christus sind dieselbe Person.

Der Historiker soll in Biografien von Manu und Jesus solche Gleichheiten und Überschneidungen gefunden haben, die seiner Meinung nach nicht zufällig sein können, schreibt das Blatt. Auf der Münze sei die Person, die später als „König Isas Manu“ sowie „Jesus Emmanuel“ bekannt wurde, so Ellis.

Kommentar:


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Höhlenkundler Dr. Heinrich Kusch über die Ergebnisse seiner Erforschung der unterirdischen Erdgänge und Erdställe im Alpenraum

© Heinrich Kusch, aus: Tore zur Unterwelt, (Abb. 32), Verlag V. F. Sammler, 2009
Blick in einen sog. „Streblgang“ in der Oststeiermark. Trotz der stark fortgeschrittenen Verwitterung ist immer noch die große Sorgfalt zu erkennen, mit der hier einst gearbeitet wurde. Teilweise fand in deutlich späterer Zeit eine Sekundärnutzung als „Wassergang“ statt.
Graz (Österreich) - Schon von jeher kennt man gerade im Alpenraum unzählige unterirdische Gänge, Höhlen und Kammern, die teilweise künstlich erschaffen oder zumindest ausgebaut wurden. Um die Erdgänge und sogenannten Erdställe ranken sich zahlreiche Sagen, Legenden und auch moderne Mythen. Der Höhlenkundler Dr. Heinrich Kusch von der Universität Graz erforscht schon seit Jahren die unterirdischen Bauten und kommt zu ganz erstaunlichen, zugleich jedoch vielfach auch kontrovers diskutierten Ergebnissen. So sind einige der Anlagen offenbar rund 10.000 Jahre alt - doch je älter die teilweise in festen Fels getriebenen Gänge sind, desto genauer gearbeitet erscheinen sie. Für Kusch lassen die Bearbeitungsspuren und Präzision dieser Bauten bislang nur einen Schluss zu: Hier waren Maschinen am Werk. Im exklusiven Interview berichtet der Wissenschaftler gegenüber „Grenzwissenschaft-Aktuell.de“ (GreWi) über seine Forschung, Ergebnisse und deren Deutung.

GreWi: Sehr geehrter Herr Dr. Kusch, können Sie uns vorab kurz etwas über Sie selbst, Ihren Hintergrund und Forschung berichten?

© Ingrid Kusch
Dr. Heinrich Kusch
Dr. Heinrich Kusch: Bereits als Kind begann ich in der Besatzungszeit vor 1955 die zahlreichen kilometerlangen Luftschutzstollen im Grazer Schlossberg und im Stadtgebiet zu untersuchen. Diese waren damals unsere „Abenteuerspielplätze“. Ab dem Jahre 1957 begann ich dann als Jugendlicher Höhlen und unterirdische Anlagen mit Kollegen von höhlenkundlichen Organisationen und Vereinen systematisch zu erforschen und bin während meiner Jahrzehnten langen Berufslaufbahn ständig dabei geblieben.

So gesehen bin ich mehr als 60 Jahre lang anfangs als Höhlenforscher, später als Anthropospeläologe und Wissenschaftler mit unterirdischen Räumen eng verbunden. War es ursprünglich der Reiz des Abenteuers, so änderte sich dies bald und es wurde in den nachfolgenden Jahrzehnten zu einem Beruf der mich heute noch voll ausfüllt. In den nachfolgenden drei Jahrzehnten gelang es mir und meiner Frau Ingrid seit 1971 speziell in Europa, Asien, Afrika und Mittelamerika tausende Naturhöhlen aber auch unzählige künstliche unterirdische Anlagen (wie beispielsweise Kanaten, Höhlentempel, Grabanlagen u.v.a.m.) von frühen Hochkulturen zu untersuchen und zu erforschen.

Question

Riesentunnel in Südamerika sollen nicht von Menschen gegraben worden sein

© Heinrich Frank
Forscher am Eingang eines gewaltigen Baus in Brasilien.
Brasilia (Brasilien) - Ungewöhnlich große Tunnel und Höhlensysteme, deren Wände und Decken eigenartige Bearbeitungsspuren aufweisen und teilweise mehrere hundert Meter in festes Erd- und Felsreich führen, stellen Wissenschaftler vor ein Rätsel - lassen sich Ihre Merkmale doch durch keine bekannten geologischen Prozesse erklären. Jetzt haben brasilianische Wissenschaftler das Rätsel gelöst: Die Tunnel und Höhlen wurden einst von gewaltigen Säugetieren gegraben.

Seit 2010 haben Wissenschaftler um Amilcar Adamy von Serviço Geológico do Brasil (CPRM) zahlreiche der mysteriösen Bauten in Südbrasilien und an der Grenze zu Bolivien untersucht, von denen lokale Bewohner meist nur in Form von Legenden berichtet hatten.

Einige der bekannten Systeme winden sich von einigen Dutzend bis zu hunderten Metern durch Hügel und in den Erdboden. Die Gänge und Höhlen weisen meist Höhen von rund 2 Metern und sind annähern ebenso breit. Im Falle einer Anlage nahe Rondonia in der Amazonas-Region erreichen die Gänge eine Länge von mehr als 600 Metern. Hier, so haben die Forscher errechnet, wurden mehr als 4.000 Tonnen Erdreich aus dem teils felsigen Boden gegraben.

Kommentar:


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Indien: Weltweit bislang größte Grabplatte mit Gewicht von 40 Tonnen entdeckt

© Deccan Chronicle
Die Archäologie-Abteilung des indischen Bundesstaates Telangana hat die größte Grab-Deckenplatte der Welt entdeckt. Der Fund gelang während Ausgrabungsarbeiten an einer prähistorischen Megalithstätte im Distrikt Siddipet.

„Wir können sicher sagen, dass dies die größte Deckenplatte in Südindien und eines der größten des Landes ist. Wir können nicht behaupten, dass es die weltweit größte ist, da es noch viel größere geben könnte, wir wissen es nicht", so D. Ramulu Naik, Assistentdirektor des Telangana Archaeology and Museums Departments gegenüber dem Deccan Chronicle. Demnach ist es zumindest die bislang größte uns bekannte Deckenplatte der Welt.

Der Steinkoloss gehört zu einem prähistorischen Grab und bildete die Decke. Er ist 6,70 Meter lang, vier Meter breit, 65 cm dick und bringt schätzungsweise 40 Tonnen auf die Waage. Am 21. März hob ein großer Kran die riesige Steinplatte aus dem Boden der Ausgrabungsstätte im Dorf Narmeta. In dieser Region befinden sich rund 50 verschiedene Megalithbauten, die zwischen 1000 v. Chr. und 200 n. Chr. als Grabstätte errichtet wurden. Auf die Frage, wie es die damaligen Menschen ohne moderne Kräne geschafft haben, solche massiven Grabplatten zu heben, beantwortete Naik so: „Zuerst könnten sie das Grab in der Nähe einer riesigen Steinplatte gegraben haben, es dann mit Kies gefüllt und den Deckenstein darüber bewegt haben, indem man ihn entweder über runde Steine oder Holzstämme rollte. Oder sie haben ein Loch unterhalb einer riesigen Steinplatte gegraben und dann ihre Toten darin bestattet."

Die Archäologen wollen auch noch DNA-Tests von verschiedenen Knochenfragmente durchführen, die ebenfalls dort entdeckt wurden und bei der Ermittlung helfen könnten, woher diese prähistorischen Menschen kamen, wie ihre Ernährung und Lebensstil aussah sowie warum sie ausstarben.

Kommentar: Zur der Frage, wie es möglich gewesen sein könnte, diese schwere Platte ohne sog. 'moderne' Hilfsmittel herstellen und heben zu können:
  • Weltweit größte Megalithe unbekannter Hochkultur in Sibirien gefunden: Wie konnten Menschen die 3000 Tonnen schweren Steine schneiden und transportieren?

Zitat des Redaktions-Kommentar:
Viele archäologische Funde deuten auf vergangene Zivilisationen hin, von deren Wissen und Lebensart wir so gut wie nichts wissen, und deren Kenntnisse anscheinend andere Ausprägungen hatten als die uns heute bekannten. Wenn Sie mehr erfahren möchten über die Fülle von Hinweisen vergangener Kulturen und wie wenig wir tatsächlich über unsere wahre Geschichte wissen, können Sie Laura Knight-Jadzcyks Buch The Secret History of the World lesen, das hier und hier erhältlich ist.



Dig

Überraschende ägyptische Ritualbilder aus der Jungsteinzeit entdeckt

© David Sabel
Die rund 6000 Jahre alten Felsgravuren von Qubet el Hawa.
Bonn (Deutschland) - In der nähe der altägyptischen Nekropole Assuan haben Bonner Archäologen Felsbilder aus dem vierten Jahrtausend vor Christus entdeckt. Die Darstellungen stellen möglicherweise ein Bindeglied zwischen der Jungsteinzeit und der altägyptischen Kultur dar.

Wie das Team um den Altägyptologen Prof. Dr. Ludwig Morenz von der Universität Bonn berichtet, wurden die Zeichnungen in Form kleiner Punkte in den Fels graviert und zeigen Jagdszenen, wie sie auch in Schamanendarstellungen vorkommen.

„Seit mehr als 100 Jahren ist Qubet el Hawa (deutsch: Hügel des Windes) ein Anziehungspunkt für die Archäologie“, erläutert die Pressemitteiling dr Universität und führt zum Fundort weiter aus: „Während zahlreicher Grabungskampagnen wurden auf dem Hügel in der Nähe von Assuan in Ägypten über 80 Felsengräber freigelegt. Die Geschichte dieser Nekropole der Provinzhauptstadt Elephantine reicht von etwa 2200 bis in das vierte Jahrhundert vor Christus. Es handelte sich um einen bedeutenden Handelsstützpunkt der Ägypter in Nubien, deren Eliten in den Felsengräbern bestattet wurden.“

Dig

500 Jahre alte Mumien in Kristallsärgen in China entdeckt

Bauleute haben bei Erdarbeiten in der chinesischen Provinz Henan eine edle Grabstätte entdeckt, wie die Zeitung „South China Morning Post“ berichtet. Fachleute staunen: Die Totenkleider der darin beerdigten, über 500 Jahre alten Leichen sind in sehr gutem Zustand.

In der Grabstätte seien die aus Kristallglas bestehenden Särge eines Mannes und einer Frau gefunden worden, schreibt das Blatt. Vorläufigen Schätzungen zufolge handele es sich bei den Beerdigten um einen ranghohen Beamten und seine Gattin aus der Zeit der Ming-Dynastie. Das Ehepaar sei für seinen Status recht bescheiden beerdigt worden, betont die Zeitung. Erstaunlicherweise sei die Kleidung der beiden Toten nahezu perfekt erhalten.

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Die Entstehung des Postmodernismus: Waffe der CIA im Kampf gegen US-kritische Intellektuelle

© Quelle: Reuters Ina Fassbender
Wie dachte die französische Intelligenzija? Und wie konnte man sie für einen pro-US-amerikanischen Kurs gewinnen?
Ein mittlerweile öffentlich zugänglicher Bericht der CIA aus dem Jahr 1985 belegt das große Interesse der CIA an so genannten poststrukturalistischen Denkern wie Michel Foucault, Jacque Lacan und Rolandes Barthes. Das Missionsziel: die Spaltung der Linken.

Wir schreiben das Jahr 1971. Am 7. Januar startet zum letzten Mal ein Flugzeug mit dem Entlaubungsmittel Agent Orange an Bord, um seine todbringende Fracht über Vietnam zu versprühen. Im Juni desselben Jahres beginnt die New York Times damit, geheime Pentagon-Papiere über den Vietnam-Krieg zu veröffentlichen. US-Präsident Richard Nixon versucht über die Justiz, weitere Veröffentlichungen zu verhindern - scheitert aber später vor dem Obersten Gerichtshof der USA.

Im selben Jahr wird es zu einem bemerkenswerten Zusammentreffen kommen. Der französische Philosoph, Psychologe und Soziologe Michel Foucault trifft in einem niederländischen Fernsehstudio auf den US-amerikanischen Linguisten Noam Chomsky. Das Thema der Diskussion lautet "The Human Nature: Justice versus Power" ("Die Menschliche Natur - Gerechtigkeit gegen Macht"). Es entwickelt sich eine tiefgreifende Diskussion darüber, ob der Mensch überhaupt so etwas wie die vielzitierte menschliche Natur hat, und darüber, inwieweit der Mensch ein Produkt gesellschaftlicher Bedingungen ist. Doch vor allem geht es um ein Thema: Wer wird den intellektuellen und politischen Diskurs der Zukunft dominieren?

Am Ende der Diskussion wird Chomsky ernüchtert feststellen, noch nie einen solchen Amoralisten getroffen zu haben wie Foucault. Die 1960er, 1970er und auch noch die 1980er Jahre markieren nicht nur die Spaltung der Welt in NATO und Warschauer Block, zwischen Kapitalismus und Kommunismus. Auch in der westlichen Intelligenzija kommt es zu einem folgenschweren Bruch. Dieser sollte sich Jahrzehnte später in einer Aufspaltung des linken Spektrums in eine so genannte kulturelle Linke und eine soziale Linke manifestieren.

Kommentar: Viele der hier angesprochenen Punkte werden auch in Lobaczewskis Buch Politische Ponerologie behandelt. Darunter fällt die Korrumpierung von Disziplinen (v.a. Geistes-, Sozial- und Neurowissenschaften), die psychopathischen Individuen an der Macht gefährlich werden könnten sowie die Neutralisierung von (potentiell) kritischen Intellektuellen. Denn das unkorrumpierte Wissen in Verbindung mit Mut und Umsicht kann dazu ermächtigen, den Finger auf die Wunde zu legen und jene Machthaber zu entmachten. Die CIA ist als psychopathisches Machtkonglomerat und wesentlicher Bestandteil unserer Pathokratie natürlich ein Gegner wahrhaft kritischen Intellektualismus, der die Existenz der CIA bedrohen könnte.

© SOTT
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke



Bulb

Die rätselhaften "Turnbull Ruinen" in Florida

Der »Old Fort Park«, wo diese rätselhafte Steinanlage steht, ist eine archäologische Stätte in New Smyrna Beach, im Zentrum des US-Bundesstaates Florida.
New Smyrna Beach ist eine vielseitige, kleine Stadt am Meer und besitzt ein Geheimnis, dass Historiker noch nicht ganz zu lösen geschafft haben. Dort befinden sich die seltsamen »Turnbull Ruinen«, die teilweise den Eindruck erwecken, man hätte damals begonnen, eine Pyramide zu bauen und dann mittendrin aufgehört - denn es ist nur der vermeintliche Grundriss zu sehen. Aber wer hat diese unvollendete Anlage gebaut und wozu?

Einige Historiker vermuten, dass die Gemeinde, die jetzt als New Smyrna bekannt ist, die ursprüngliche Stadt St. Augustine war. St. Augustine gilt als die älteste durchgehend besiedelte Stadt der Vereinigten Staaten von Amerika und liegt ca. 115 Kilometer nördlich von New Smyrna Beach. Diejenigen, die diese Theorie unterstützen, glauben nämlich, dass die archäologische Stätte 500 Jahre älter als das heute bekannte St. Augustine wäre.

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"Seit Anbeginn der Zeit" sind die Ureinwohner Australiens mit ihrem Land verbunden

DNA-Analyse bestätigt einzigartige Bindung der australischen Ureinwohner an ihr Land

Die Analyse von DNA aus Haarproben, die in den 1900er Jahren in vielen Regionen Australiens gesammelt wurden, zeigt ein ausgeprägtes geografisches Muster. Das deutet darauf hin, dass die verschiedenen Bevölkerungsgruppen der australischen Ureinwohner bis zu 50.000 Jahre lang beständig in derselben Region siedelten. Eine kürzlich in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichte Studie unterstreicht die einzigartige Bindung der Ureinwohner Australiens an ihr Land und zeichnet erstmals eine detaillierte genetische Karte Australiens vor der Ankunft der Europäer.

© Matt Turner/Getty Images
Die Ureinwohner Australiens sind dem Land, das sie besiedeln, in besonderer Weise verbunden. So siedeln die rund 400 Sprach- und Regionalgruppen bereits seit bis zu 50 000 Jahren - und damit seit kurz nach der Besiedlung Australiens überhaupt - kontinuierlich in derselben Region. Das zeigt die Analyse der DNA aus Haarproben von Aborigines, die im South Australian Museum in Adelaide aufbewahrt werden. Die Sammlung von über 5.000 Haarproben, die durch einen wahren Schatz an vielfältigen kulturellen, sprachlichen, genealogischen und geographische Daten bereichert wird, stammt aus Expeditionen des Anthropologischen Forschungsvorstands der Universität Adelaide zwischen 1928 und den 1970er Jahren. Die Haarspender waren mehrheitlich Nachfahren erster und zweiter Generation von Familien, die nach der Besiedlung Australiens durch die Europäer aus vielen Regionen Australiens zwangsweise in Gemeinden und Missionen wie Cherbourg in Queensland, sowie Koonibba und Point Pearce in Südaustralien umgesiedelt wurden.

Für ihre Studien analysierten die Wissenschaftler die mitochondriale DNA von 111 Haarproben, welche die Rückverfolgung der mütterlichen Linie ermöglicht und mit dem in den Genealogien dokumentierten ursprünglichen Geburts- oder Herkunftsort der ältesten mütterlichen Vorfahrin verknüpft werden konnte. Sowohl die Gewinnung der Haarproben als auch die jetzige Analyse durch die Wissenschaftler erfolgte mit Zustimmung der Haarspender bzw. ihrer Familien.

© Unbekannt
Karte der Orte, die während der Expeditionen zwischen 1921 und 1965 besucht wurden.
Die Ergebnisse zeigen, dass die modernen Aborigines Australiens die Nachfahren einer einzigen Gründerpopulation sind, die vor 50 000 Jahren Australien besiedelte, als es noch im Urkontinent »Sahul« durch eine Landbrücke mit Neuguinea verbunden war. Nach Anstieg des Meeresspiegels spaltete sich die Population weiter auf und breitete sich innerhalb von nur 1.500 bis 2.000 Jahren entlang der Ost- und Westküste Australiens aus. Irgendwo im Süden des Kontinents trafen diese zwei Ströme dann wieder aufeinander, wo die frühesten archäologischen Funde auf 48.000 Jahre datieren.

»Überraschenderweise scheint es so, dass die Populationsmuster aus dieser Zeit die nächsten fast 50 000 Jahre überdauerten. Das zeigt, dass die ersten Besiedler des Kontinents sich rasch regional aufgliederten und ihren jeweiligen geografischen Regionen treu blieben und zwar selbst dann, wenn es keine natürlichen Grenzen zwischen diesen Regionen gab«, sagt Professor Alan Cooper, Projektleiter und Direktor des ACAD. »Das ist weltweit einmalig und liefert überzeugende Beweise für die bemerkenswerte kulturelle und spirituelle Bindung der Aborigines an ihr Land. Wir hoffen, dass dieses Projekt zu einer Umschreibung der Australischen Geschichtsbücher führt. Sie werden in Zukunft auch eine detaillierte Geschichte der Ureinwohner Australiens enthalten und darüber berichten, was es bedeutet, 50.000 Jahre in einem Land gelebt zu haben - das ist in etwa zehn Mal so lang wie die gesamte Geschichte Europas, die üblicherweise gelehrt wird.«

Biohazard

USA öffnet "Giftschrank": Bisher geheimgehaltene Aufnahmen von Atomwaffentests veröffentlicht

Freigabe und Digitalisierung der historischen Aufnahmen nach gut 50 Jahren Geheimhaltung

Aus dem "Giftschrank" geholt: 750 Filmaufnahmen von US-Kernwaffentests sind jetzt erstmals öffentlich zugänglich - und können teilweise auf Youtube betrachtet werden. Nach rund 50 Jahren wurde die Geheimhaltung für die aus der Zeit von 1945 bis 1962 stammenden Filme aufgehoben. Anlass dafür ist die Digitalisierung und Neuanalyse der rund 10.000 bei US-Kernwaffentests aufgenommenen Videos. Sie enthüllt auch, dass viele Filme damals falsch ausgewertet worden sind.

© LLNL
Aufnahme eines US-Atombombentests im Pazifik im Rahmen der "operation Hardtack I" im Jahr 1958
Zwischen 1945 und 1962 führten allein die USA 210 atmosphärische Kernwaffentests durch -zunächst in der Wüste von New Mexico, später unter anderem auf dem Bikini-Atoll im Pazifik. Die Explosionen der Atom- und Wasserstoffbomben hinterließen ein bis heute strahlendes Erbe. Denn die freigesetzten radioaktiven Nuklide dieser Tests sind bis heute in der Atmosphäre nachweisbar und viele der ehemaligen Testgebiete im Pazifik sind bis heute unbewohnbar.


Kommentar: Und viele Völker auf den Inseln wurden Zwangsvertrieben, damit die Tests stattfinden können. Viele der Völker leben bis heute noch in großer Armut.


Rettung kurz vor dem Zerfall

Um die Stärke der Explosionen und ihre Folgen zu dokumentieren, wurden damals alle Tests mit mehreren Hochgeschwindigkeits-Kameras gefilmt. Rund 10.000 Videos blieben von den Kernwaffentests erhalten und wurden als geheimes Material in den Tresoren und Bunkern der US-Atomforschungseinrichtungen gelagert.

Kommentar: Das ist ein wünschenswertes Ergebnis, doch solange Psychopathen bei vielen Regierungen an der Macht sind, ist das leider zu bezweifeln.