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Mi, 20 Sep 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Verborgene Geschichte
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Fire

"Feuerkreis" ist 800 Jahre älter als Stonehenge und stammt aus der "dunklen Ära" Englands

Mysteriöses Monument: Zwei prähistorische Kreisanlagen nahe Avebury in England sind älter als bisher gedacht. Eine neue Radiokarbondatierung enthüllt, dass die beiden hölzernen Bauwerke bereits 5.300 Jahre alt sind - und damit rund 800 Jahre älter als das nahegelegene Stonehenge und die Steinkreise von Avebury. Erhalten sind von den beiden Palisadenkreisen nur verkohlte Reste, denn das Monument wurde von seinen Erbauern offenbar im Rahmen einer Zeremonie abgefackelt.

© Dickbauch~commonswiki /CC-by-sa 3.0
Blick auf die prähistorische Steinallee von West Kennet bei Avebury. Ganz in der Nähe liegen die Reste der beiden hölzernen Kreisanlagen.
Der Steinkreis von Stonehenge ist das wahrscheinlich berühmteste prähistorische Bauwerk überhaupt. Doch diese Megalith-Anlage ist kein Solitär: Die gesamte Landschaft rund um Stonehenge ist von Grabhügeln, astronomisch ausgerichteten Gräben und weiteren rituellen Bauten durchsetzt. Im nahegelegen Durrington Walls entdeckten Archäologen neben den bekannten Siedlungsresten eine gigantische Steinreihe - eine Art Superhenge.

Rätselhafte Holzmonumente

Auch das 37 Kilometer von Stonehenge entfernte Avebury besitzt gleich mehrere Steinkreise und gehörte zum prähistorischen Zeremonialkomplex dieser Region. Bereits in den 1960er und -70er Jahren wurden im nahegelegenen West Kennet die Überreste zweier hölzerner Kreisanlagen entdeckt. Sie bestanden aus kreisförmigen Gräben, in die aufrechte Holzpalisaden eingelassen waren. Zusammen bilden die beiden Kreise eine vier Kilometer große Anlage.

Kommentar:


Magic Hat

Unübertroffene technische Meisterleistung: Die rätselhaften Megalith-Bauten im westlichen Kaukasus

© BigStockPhoto
Der Westkaukasus erstreckt sich über 275.000 ha am äußersten westlichen Ende des Kaukasus-Gebirges und liegt ca. 50 km nordöstlich des Schwarzen Meeres. Es gehört zu den wenigen großen Bergregionen Europas, die keine bedeutende menschliche Besiedelung erlebt hat. Dennoch sind vor vielen Jahrtausenden innerhalb dieser unberührten Landschaft Tausende von alten Megalithbauten errichtet worden, von denen die Archäologen weder wissen, wer sie gebaut hat, woher die Steine kamen oder was ihr wahrer Zweck war.

Die Megalithen vom Kaukasus führen auch innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu vielen Spekulationen. Die Russen bezeichnen die megalithischen Bauwerke als Dolmen und rücken sie in die Richtung Grabstätte, doch Beweise gibt es dafür nicht, dass sie jemals für Beerdigungen genutzt wurden. Die Archäologen datieren ihr Alter auf 4.000 bis 6.000 Jahre, basierend auf Keramikfunde sowie menschliche Überreste in der Nähe. Es gibt jedoch keine Garantie dafür, dass diese Datierungsgrundlage zuverlässig wäre, schließlich können diese Artefakte auch erst sehr viel später da hinterlassen worden sein.

Es gibt zwar Zehntausende von Dolmen auf der ganzen Welt, insbesondere in Europa, doch die kaukasischen Dolmen stellen eine besondere Art der prähistorischen Architektur dar, denn sie wurden aus präzise bearbeiteten, außergewöhnlichen Steinblöcken gebaut. Die Steine wurden beispielsweise in 90-Grad-Winkel geformt, die scheinbar als Ecken gedacht waren und alle sind mit einem runden oder quadratischen Ausschnitt in der Mitte versehen - wobei die runden Löcher am häufigsten vorzufinden sind. Passende »Stein-Stöpsel« lagen fast jedem dieser Bauten bei, wahrscheinlich, um diese Ausschnitte zu versperren oder zu verschließen.

Kommentar: Folgender Artikel befasst sich mit einem ähnlichen Rätsel: Aus dem Kommentar dazu:
Viele archäologische Funde deuten auf vergangene Zivilisationen hin, von deren Wissen und Lebensart wir so gut wie nichts wissen, und deren Kenntnisse anscheinend andere Ausprägungen hatten als die uns heute bekannten. Wenn Sie mehr erfahren möchten über die Fülle von Hinweisen vergangener Kulturen und wie wenig wir tatsächlich über unsere wahre Geschichte wissen, können Sie Laura Knight-Jadzcyks Buch The Secret History of the World lesen, das hier und hier erhältlich ist.



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Verbotene Archäologie: Versunkene Welten auf dem Boden des Ozeans

In vielen Kulturen überall auf der Welt findet man alte Geschichten über wunderbare, wohlhabende Städte, die im Ozean untergegangen sind und niemals wieder gesehen wurden.

Zu den berühmtesten Mythen und Sagen dieser Art gehört sicherlich Atlantis, aber es gibt noch viele andere. Ist es also möglich, dass einige dieser Städte wirklich existieren?
„Sie merkten, dass die Menschen rebellierten und entschieden sich, sie auszulöschen. Tausende Pumas sprangen aus der Höhle und verschlangen die Menschen, die den Teufel um Hilfe anflehten. Aber der Teufel blieb von ihren Bitten unberührt. Als Inti, der Sonnengott, dies sah, weinte er. Seine Tränen waren so reichlich, dass das Tal nach 40 Tagen überflutet war.“ (Inka-Legende vom Titicacasee)
Wenn man die bekannten uralten Fundstücke, Artefakte und Überlieferungen aus heiligen Schriften betrachtet und das technologische Wissen bedenkt, das zu ihrer Anfertigung nötig war, führt dies zu anthropologischen Hypothesen, die unter anderem die Möglichkeit einer vorgeschichtlichen Menschheit einräumen.

Einige Funde lassen vermuten, dass vorgeschichtliche Zivilisationen Technologien beherrschten, die weit entwickelter waren als unsere heutigen.

Kommentar: Klaus Dona: Prähistorische Artefakte, die es nicht geben dürfte und die Neuschreibung der Menschheitsgeschichte


Better Earth

China: Über 5.000 Jahre alte Riesen-Menschen am Gelben Fluss entdeckt

Chinesische Archäologen haben in ihrer Heimat Knochen urzeitlicher Überriesen entdeckt, wie das lokale Newsportal „ecns.cn“ berichtet.
© CC0 / /
Weit über 1,90 Meter groß sollen diese Riesen gewesen sein.

„Diesen Wert haben wir durch Knochenuntersuchungen ermittelt. Zu Lebzeiten waren diese Menschen aber sicherlich noch größer. Die Ursache für ihren Körperbau könnte reichhaltige Nahrung gewesen sein, die ihnen zur Verfügung stand“, sagte Fang Hui, Leiter des Zentrums für Geschichte und Kultur an der Shandong University, laut dem Portal.


Kommentar: Oder eine Rasse von Riesen. Auf unserer englischen SOTT Seite haben wir einige Artikel aufgelistet, in denen in der Tat von menschlichen Skeletten die Rede ist, die mindestens 5 Meter groß waren. Gerade am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurde immer wieder über solche Funde berichtet.

Klaus Dona war sogar in der Lage zum ersten Mal menschliche Knochen zu untersuchen die 5 Mal größer sind als unsere Knochen. Das bedeutet, dass dieses menschliche Wesen mindestens 7,5 Meter groß war.

Wir halten es für wahrscheinlich, dass es in der Tat Rassen von Riesen auf der Erde gab. Für detailliertere Informationen ist dieses Buch zu empfehlen.

Fish

Das Massenaussterben zwischen Perm und Trias traf Groß und Klein gleichermaßen

© Brian Choo
Szene aus der frühen Trias: Acht Millionen Jahre nach dem Massenaussterben herrschte in den Meeren schon wieder ein ordentliches Getümmel.
Bei der globalen Katastrophe an der Perm-Trias-Grenze waren große Fische wider Erwarten nicht benachteiligt.

Bristol - Als eine evolutionäre Faustregel gilt, dass großgewachsene Tierarten von Massenaussterbeereignissen stärker betroffen sind als kleine: Ihr Körper braucht mehr Nahrung, ihr Fortpflanzungszyklus ist länger, oft sind sie weniger flexibel und damit anfälliger für Umweltveränderungen.

Just im größten Massenaussterben der Erdgeschichte glaubt ein internationales Forscherteam mit österreichischer Beteiligung nun aber eine Ausnahme gefunden zu haben: Dieses fand vor 252 Millionen Jahren, am Übergang des Zeitalters des Perm zur Trias, statt. Schätzungen zufolge fielen ihm zwei Drittel aller landbewohnenden Arten und sogar 95 Prozent der Meeresbewohner zum Opfer. Die Ursache dieser Katastrophe ist noch nicht endgültig geklärt. Als gängigste Erklärung gilt jedoch Vulkanismus in gigantischem Ausmaß, der eine Klimaveränderung und die Versauerung der Ozeane bewirkte.

Kommentar:


Archaeology

Peru: Forscher finden Rätsel-Treppe mitten in Vulkan-Krater

Bei einer Expedition im Nepeña Valley in Peru sind Archäologen auf etwas Seltsames gestoßen: Mitten in einem Vulkan-Krater entdeckten sie eine Treppe, wie das Nachrichtenportal Rambler News berichtet.

Professor Robert Benfer von der University of Missouri fand demnach mit seinen Kollegen bei den Ausgrabungen im Krater neben der Treppe auch eine Kammer mit Bänken und einer Feuerstelle. Darin befanden sich die Überreste von verkohltem Holz. Es wurde auch festgestellt, dass dort zuletzt zwischen 1492 und 1602 Feuer gezündet worden war.

Kommentar:


Dig

Erstes quadratisches Megalith-Bauwerk im Steinkreis von Avebury gefunden

Etwas Eckiges im Runden: Eigentlich sind Steinkreise typisch für die europäische Megalith-Kultur. Doch im britischen Avebury haben Archäologen nun erstmals ein quadratisches Stein-Monument entdeckt - etwas in dieser Größe und Komplexität vollkommen Neues. Ein Bodenradar machte die rund 30 Meter große Struktur aus aufrechtstehenden Steinen im Untergrund sichtbar. Wozu dieses vermutlich mindestens 5.000 Jahre alte Megalith-Bauwerk diente, ist bislang rätselhaft.
© Shutterstock/1000Words
Megalithe in der Anlage von Avebury. Im Zentrum des südlichen Innenkreises entdeckten die Archäologen ein Quadrat-Monument.
Die Steinkreise von Avebury sind weltberühmt. Ähnlich wie das nahegelegene Stonehenge gehören sie zum prähistorischen Zeremonialkomplex dieser Region - und sind UNESCO Weltkulturerbe. Das Megalith-Monument von Avebury umfasst den größten Steinkreis Europas mit rund 100 aufrechtstehenden Steinen und die Überreste zweier erst vor Kurzem entdeckter hölzerner Palisadenkreise.

Fahndung im Steinkreis-Zentrum

Jetzt haben Archäologen im südlichen Innenring von Avebury eine weitere Struktur entdeckt. "Schon lange gibt es Vermutungen, dass hier im Zentrum des Henge die ältesten Megalith-Bauten der Anlage liegen", erklären Mark Gillings von der University of Leicester und seine Kollegen. Dennoch war dieses Areal vorher nie mittels Bodenradar untersucht worden. Nur eine Ausgrabung im Jahr 1936 hatte erste Hinweise auf weitere Steine geliefert.

Kommentar:


Bad Guys

Bisher 676 Schädel: Grusel-Turm aus Kinder- und Frauenschädeln in Mexiko entdeckt

Bei Ausgrabungen in Mexiko-Stadt sind Archäologen auf Ruinen eines Azteken-Tempels gestoßen. Forscher entdeckten dort mehr als 650 Menschenschädel, berichtet der TV-Sender Swesda unter Berufung auf die britische Zeitung „Daily Mail“.
Der grausame Fund wurde in der Nähe des wichtigsten Tempels der damaligen Azteken-Hauptstadt Tenochtitlan, wo später Mexiko-Stadt entstanden war, entdeckt. Der Grusel-Bau ist zylinderförmig, hat einen Durchmesser von etwa sechs Metern und wurde aus Totenschädeln errichtet, die überwiegend von Frauen und Kindern stammen sollen.


Es herrscht die Meinung, dass solche Bauten aus Knochen von gefallenen feindlichen Kriegern erbaut wurden. Jedoch wird diese Theorie laut dem Anthropologen Rodrigo Bolanos von dem Fund wiederlegt.

Question

Archäologische Funde deuten auf Schädelkult in Göbekli Tepe hin

© Deutsches Archäologisches Institut (DAI)
Rituelle Verstümmelung: Im Steinzeit-Heiligtum von Göbekli Tepe könnten Menschen schon vor 10.000 Jahren einem Schädelkult gehuldigt haben. Archäologen haben dort zahlreiche abgetrennte Menschenschädel, sowie mit Löchern und Gravuren verzierte Schädelfragmente entdeckt. Dies spricht dafür, dass die Steinzeitmenschen den Schädeln eine rituelle Bedeutung zusprachen - möglicherweise im Rahmen eines Ahnenkults, wie die Forscher im Fachmagazin Science Advances berichten.

Die Steinkreise von Göbekli Tepe in Anatolien sind das älteste bekannte Monument der Menschheit. Schon vor 10.000 bis 12.000 Jahren richteten hier steinzeitliche Jäger und Sammler tonnenschwere Steine zu 20 Steinkreisen auf - eine erstaunliche Leistung. Viele dieser Pfeiler sind zudem zurechtgehauen und mit Tierreliefs und Figuren verziert. Wozu die Steinkreise von Göbekli Tepe einst dienten, ist nicht eindeutig geklärt. Archäologen vermuten aber, dass die Steinzeitmenschen hier wahrscheinlich Rituale und Feste feierten - davon zeugen unter anderem große Mengen an Tierknochen zwischen den Pfeilern.

Abgetrennt und verziert

Kommentar:


Meteor

Bisher unbekanntes Massenaussterben entdeckt

© Anky-man/Wikimedia
Im Pliozän verschwand in kurzer Zeit ein großer Teil der Artenvielfalt der Meere. Viele große Tiere waren davon betroffen. Wahrscheinlich waren Klimaänderungen schuld.

Vor etwa zwei bis drei Millionen Jahren fanden in den Meeren des Pliozäns offensichtlich ein Massenaussterben zumindest bei großen Tierarten aus: Innerhalb geologisch kurzer Zeit verschwand rund ein Drittel der damals vorhandenen marinen Megafauna, wie Catalina Pimiento von der Universität Zürich und ihre Kollegen in Nature Ecology and Evolution schreiben. Besonders stark betroffen waren Meeressäuger, von denen im Übergang zum Pleistozän - dem Eiszeitalter - mehr als die Hälfte aller Spezies ausstarben. Ebenfalls stark betroffen waren Meeresschildkröten mit einem Verlust von mehr als 40 Prozent der ursprünglichen Vielfalt und Seevögel mit einem Rückgang um mehr als einem Drittel. Auch einige Haiarten verschwanden, doch betrug der Rückgang bei ihnen nur knapp ein Zehntel, wie die Paläontologen aus dem Vergleich von Fossiliensammlungen schließen.