Willkommen bei SOTT.net
Fr, 22 Sep 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Verborgene Geschichte
Karte

Question

Bruce Fenton behauptet Stätte von Riesen im Dschungel Ecuadors entdeckt zu haben

Tief im Dschungel von Ecuador wurden die Überreste einer alten Stadt entdeckt, die von einer geheimnisvollen, unbekannten Zivilisation bewohnt gewesen sein könnte.
© Bruce Fenton
Der Entdecker und Forscher Bruce Fenton hatte mit seinem Team die Megalithanlage untersucht und zunächst geglaubt, dass es eine große Pyramide wäre aber aufgrund der rechteckigen Grundfläche schließt er es nun aus und kommt zu dem Schluss, dass es sich eher um eine alte Festung handeln könnte. Er konnte zwar nicht genau ermitteln, wie weit die Hauptwand in den Dschungel hinein geht aber sie ist sehr lang und eine andere Wand steht im rechten Winkel zu ihr, so kann es sich kaum um eine echte Pyramide handeln.


Die Forscher fanden auf der Anlage verschiedene Hinweise darauf, dass die Erbauer ungewöhnlich groß gewesen sein mussten. Es muss ich auch um eine unbekannte Zivilisation handeln, denn sie werden nirgendwo in der Geschichte Ecuadors erwähnt und seines Wissens lebten in dieser unwirtlichen Lage des lateinamerikanischen Dschungels einst keine indigenen Völker.

Dig

China während der Shang-Dynastie: Menschenopfer auf Vorrat

In Yinxu, der Hauptstadt der Shang-Dynastie, wurden tausende geopferte Menschen bestattet. Isotope in ihren Knochen erzählen nun von ihren letzten Jahren.

© Esben_H / Getty Images / iStock
Die Opferung von Menschen war vermutlich zentraler Bestandteil der politischen Selbstdarstellung im China der Bronzezeit. Insbesondere am Ende der Shang-Dynastie im 12. und 11. vorchristlichen Jahrhundert festigte die Oberschicht damit ihre Macht: Schätzungen zufolge wurden in den 200 Jahren über 13 000 Menschen ermordet. Ihre Gräber finden sich heute in den königlichen Friedhöfen, die seit den 1930er Jahren ausgegraben werden.

Stammten diese Menschen aus den Reihen der Ortsansässigen, oder waren sie Fremde? Wurden sie - als Geschenke an die Götter - mit Bevorzugung behandelt? Oder fristeten sie bis zu ihrem Ende ein Dasein als Sklaven? Diesen Fragen sind nun Wissenschaftler mit Hilfe von Isotopenanalysen nachgegangen.

Kommentar:


Question

Sind das uralte Siedlungsspuren auf dem Mars?

© NASA
Anomalien-Jäger haben auf NASA-Aufnahmen der Marsoberfläche wieder eine neue seltsame Struktur entdeckt, die große Ähnlichkeit mit einer archäologischen Stätte aufweist.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Menschen, die es sich zum Hobby gemacht haben, die von der NASA veröffentlichen Fotos vom Mars gründlich zu analysieren und nach vermeintlichen Anomalien Ausschau zu halten. Oft finden sie auch tatsächlich Strukturen, die dank der Pareidolie (das Phänomen, in abstrakten Dingen und Mustern vermeintliche Gesichter, Wesen oder Gegenstände zu erkennen) den Eindruck erwecken, dass es sich um Gebäude, oder sogar außerirdischer Kreaturen handelt.

Kommentar:


Boat

Forscher behaupten, Noah‘s Arche gefunden zu haben

© NAMI
Ein NAMI-Teammitglied in einem der Räume der entdeckten Struktur am Ararat
Wissenschaftler sind sich sicher, die Überreste der biblischen Arche entdeckt zu haben können. Wenn es sich bestätigen würde, wäre es wohl die größte archäologische Entdeckung aller Zeiten.

Seit ewigen Zeiten sind sowohl Wissenschaftler als auch Christen bemüht gewesen, Beweise für die im Neuen Testament beschriebene Arche zu finden, die Noah samt Familie und irdische Fauna vor der Sintflut gerettet hat - bisher ohne Erfolg. Doch ein Forscher- und Dokumentarfilmteam vom Noah's Ark Ministries International (NAMI) in Hong Kong behauptet, dass sie unter dem Schnee und vulkanischen Ablagerungen am Berg Ararat in der Türkei etwas entdeckt hätten, das mit 99,9-prozentiger Sicherheit die Überreste der Arche sind.

Question

Rätselhafte Holzfigur aus der Stadt Kirowohrad wurde mit Biberzähnen bearbeitet

Im Januar 1890 fand man in der Nähe der heutigen ukrainischen Stadt Kirowohrad eine rätselhafte hölzerne Statue, auf der seltsame Zeichen eingeschnitzt sind. Sie lag wie eine Zeitkapsel in einem Torfmoor des Uralgebirges und ist mit ihren etwa 11.000 Jahren die älteste Holzfigur der Welt.
© The Siberian Times
Erst in 2014 gelang es deutschen Wissenschaftlern, das aus Lärchenholz hergestellte Artefakt zu datieren. Die Experten glauben, dass es sich um eine Götzenskulptur handelt und diese Zeichen bzw. Piktogramme auf ihr codierte Informationen über das Verständnis von »der Schöpfung der Welt« in der Mittelsteinzeit enthalten. Die Figur besitzt ein dreidimensionales Gesicht mit einem klaffenden Mund und einem aztekisch wirkendem Aussehen, aber das liegt wohl nur daran, weil ein Teil der Nase abgebrochen ist. Insgesamt hat die Skulptur sieben Gesichter, von denen aber nur eins auf dem Haupt und sechs lediglich eindimensional im gesamten Körper verteilt geschnitzt wurden. Sowohl auf der Vorderseite als auch an der Rückseite und den schmalen Seitenflächen der Figur sind seltsame Zeichen angebracht. Die ursprüngliche Höhe der Skulptur betrug 5,3 m aber etwa 1,93 m davon haben die Revolutionen und Kriege des 20. Jahrhunderts nicht überlebt und so ist die Statue nur noch auf den damals angefertigten alten Zeichnungen vollständig und mit allen Zeichen sichtbar.

Dig

Neuste Funde zeigen: Homo sapiens rund 100.000 Jahre älter als gedacht

© Philipp Gunz, MPI EVA Leipzig (License: CC-BY-SA 2.0)
Die ersten unserer Art: Zwei Ansichten einer zusammengesetzten Rekonstruktion der frühesten bekannten Homo sapiens-Fossilien von Jebel Irhoud (Marokko) basierend auf modernster Computertomografie (micro-CT) mehrerer Originalfossilien. Vor 300.000 Jahren hatten diese frühen Homo sapiens bereits einen modernen Gesichtsschädel, der in die Variation von heute lebenden Menschen fällt. Allerdings zeigt der archaisch aussehende Gehirnschädel (blau), dass sich die Gehirnform und möglicherweise die Gehirnfunktion noch innerhalb der Homo sapiens-Linie entwickelt haben.
Leipzig (Deutschland) - In Marokko haben Anthropologen die bislang ältesten Fossilien und Steinwerkzeuge moderner Menschen der Art Homo sapiens entdeckt. Die Fossilien sind rund 100.000 Jahre älter als die ältesten bislang bekannten Funde dieser Art in Äthiopien und dokumentieren, dass bereits vor zirka 300.000 Jahren wichtige Veränderungen im Aussehen und Verhalten des modernen Menschen in ganz Afrika stattgefunden haben.

Wie das internationale Forscherteam unter der Leitung von Jean-Jacques Hublin vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie und Abdelouaded Ben-Ncer vom marokkanischenNationalen Institut für Archäologie (INSAP) aktuell in zwei Artikeln im Fachjournal Nature (DOI: 10.1038/nature22336 u. 10.1038/nature22335) berichten, gelangen die Funde, die eine komplexe Evolution des modernen Menschen auf dem gesamten afrikanischen Kontinent belegen, bei Ausgrabungen im marokkanischen Jebel Irhoud.

Kommentar: Die lange für wahr gehaltene These, dass der Ursprung der Menschheit aus Afrika kommt, ist mittlerweile längst widerlegt:


Bizarro Earth

Japan: Könnte Starkbeben den Sanriku-Tsunami von 1586 ausgelöst haben?

Rätsel gelöst? Im Jahr 1586 traf ein starker Tsunami die Nordostküste Japans. Doch was ihn verursachte, war bisher unbekannt. Jetzt haben Forscher erstmals Hinweise auf das auslösende Erdbeben gefunden. Demnach kommt am wahrscheinlichsten ein Starkbeben in den östlichen Aleuten als Urheber in Frage. Nur ein solches Ereignis hätte in Japan und auf Hawaii ausreichend starke Fluten verursachen können, so die Forscher.

© Hokusai/ historisch
Im Jahr 1686 soll ein starker Tsunami Japans Nordostküste getroffen haben. Doch was löste ihn aus?
Die Sanriku-Küste im Nordosten Japans gehört zu den am häufigsten von Tsunamis getroffenen Regionen Japans. Sie liegt nicht nur parallel zu einer der aktivsten Verwerfungen vor der japanischen Küste, ihre zerklüftete Küstenform führt auch dazu, dass sich Flutwellen besonders hoch auftürmen. Beispiele für verheerende Tsunamis sind das Meiji-Sanriku-Seebeben des Jahres 1869, bei dem 25 Meter hohe Fluten mehr als 27.000 Menschen töteten. Auch das Tohoku-Seebeben vom März 2011 traf diese Küstenregion besonders stark.

Tsunami mit unbekanntem Auslöser

Einer der Tsunamis an der Sanriku-Küste jedoch gab bisher Rätsel auf: der Sanriku-Tsunami von 1586. Denn dieser aus historischen Aufzeichnungen bekannten Flut konnten Forscher bisher kein auslösendes Erdbeben zuordnen. Sie galt deshalb bisher als "Waisen"-Tsunami. Am ehesten vermuteten Wissenschaftler ein Erdbeben in Peru aus dem gleichen Jahr als Urheber, doch eindeutige Belege fehlten.

Jetzt haben Rhett Butler von der University of Hawaii in Manoa und seine Kollegen sich dieses historischen Rätsels angenommen. Sie rekonstruierten mit Hilfe eines Computermodells historische Erdbeben und deren potenzielle Tsunamis aus dieser Zeit und analysierten Korallenfragmente aus einer Meereshöhle auf Hawaii.

Family

Gemeinsames genetisches Erbe von Süditalien bis Griechenland

Die Mittelmeerküsten von Sizilien, über Süd-Italien bis zum südlichen Balkan sind Zeugen einer langen Reihe von Migrationsbewegungen und intensiven Austauschs. Ungeachtet dieser komplexen Geschichte und heutiger nationalen Grenzen teilen die Bewohner der südosteuropäischen Mittelmeerküsten jedoch ein gemeinsames genetisches Erbe und die Bewohner mancher griechischsprachiger Inseln sind genetisch enger mit einigen Populationen Süditaliens verwandt als mit den Bewohnern des griechischen Festlands. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse einer in Scientific Reports publizierten Studie, an der auch Chiara Barbieri vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena beteiligt war.

© Sarno et al. DOI: 10.1038/s41598-017-01802-4
Karte der albanisch-, griechisch- oder italienischsprachigen Orte an denen die Gen-Proben für die Studie gesammelt wurden
Die von Prof. Davide Pettener von der Universität Bologna koordinierte Studie beschreibt mit Hilfe hochauflösender genomischer Marker die genetischen Fingerabdrücke für mehr als 500 Personen heutiger Populationen der südosteuropäischen Küstenregionen. Ihre genetischen Profile wurden analysiert, um die genetischen Beiträge früherer Populationen und die demographische Geschichte der Region zu rekonstruieren; finanziert wurde die Arbeit von der National Geographic Society. Erwartungsgemäß hat die wechselhafte Geschichte der Region, vielfältige Spuren im Erbgut der untersuchten Populationen hinterlassen. Dennoch: eine dieser Schichten bezeugt die gemeinsame genetische Abstammung der Bewohner entlang der Küsten von Sizilien bis nach Zypern und Kreta, einschließlich der ägäischen Inseln und Anatolien. "Diese gemeinsame Mittelmeer-Abstammung reicht möglicherweise zurück bis in prähistorische Zeiten und könnte das Ergebnis mehrerer Migrationswellen mit Spitzen in der Jungsteinzeit und Bronzezeit sein", sagt Erstautorin Stefania Sarno, Wissenschaftlerin an der Universität Bologna. Anscheinend war die Errichtung der "Magna Graecia", die Kolonialisierung Süditaliens und Siziliens ab dem 8. Jahrhundert vor Christus durch griechische Siedler, nur eines der letzten Ereignisse in einer langen Geschichte der Ost-West-Bewegungen, bei denen das Mittelmeer als bevorzugte Drehscheibe für den genetischen und kulturellen Austausch diente.

Kommentar:


Black Magic

Die Hexenprozesse von Salem - Fakten

Ein Tweet von US-Präsident Trump hat kürzlich auf ein dunkles Kapitel in der Geschichte der USA angespielt.

© Steve and Donna O'Meara, National Geographic Creative
Das Hexenhaus von Salem – das frühere Heim des Richters Jonathan Corwin – ist das einzige verbleibende Gebäude in der Stadt, das einen direkten Bezug zu den Hexenprozessen von 1692 hat.
„Das ist die größte Hexenjagd auf einen Politiker in der amerikanischen Geschichte!“ So lautete der Tweet von US-Präsident Donald Trump von letzter Woche - anscheinend eine Reaktion darauf, dass das Justizministerium einen Sonderermittler ernannt hat, der Trump und seine Mitarbeiter auf Verbindungen nach Russland überprüfen soll.

Die Hexenprozesse von Salem, die in den USA als Ursprung für das Wort „Hexenjagd“ im Sinne der ungerechtfertigten Verfolgung einer Person gelten, fanden während des Winters und Frühlings von 1692-1693 in Salem, Massachusetts statt.

Bis sie schließlich ihr Ende fanden, wurde 141 Verdächtigen, sowohl Männern als auch Frauen, der Prozess gemacht. Neunzehn von ihnen wurden gehängt. Einer wurde von schweren Steinen zerquetscht. Viele andere starben in den brutalen Gefängnissen.

„Unser Land hat eine lange Geschichte der Hexenjagd, besonders während der Kolonialzeit“, sagt Jason Coy. Er ist Professor für Geschichte am College von Charleston und ein Experte für Hexenjagden.

Coy sagt, dass die Art, auf die Trump das Wort genutzt hatte - in Unterstellung einer politisch motivierten Kampagne gegen eine unschuldige Person - , ihren Ursprung in zwei Dingen hat: Den McCarthy-Anhörungen zu mutmaßlichen Kommunisten in den 1950ern und dem erfolgreichen Theaterstück „Hexenjagd“ (en. „The Crucible“) von Arthur Miller von 1953, das als Allegorie auf die Anhörungen geschrieben wurde.

Hier haben wir fünf Fakten darüber zusammengetragen, was wir über die echte Hexenjagd tatsächlich wissen:

Kommentar: Wie man sieht wurden in unruhigen Zeiten Unschuldige schnell einmal angeklagt und verurteilt. In solchen Situation stirbt so mancher sehr schnell.Diese Geschichte zeigt einmal mehr, wie hysterisiert die Bevölkerung (bis auf einige Ausnahmen) in Bezug auf sogenannte "Hexen" war. Viele unschuldige Menschen wurden Opfer dieser Hysterie. Mehr Hintergründe zum Hexenwahn und mögliche Parallelen zu heute:


Bomb

Rätselhafte Steinstelen in New Mexico?

Der Historiker und Autor Louis Serna hat die letzten vier Jahre damit verbracht, die Herkunft von zwei kunstvoll bearbeiteter Steinstelen zu ermitteln, die ursprünglich in einem Wald des US-Bundesstaates New Mexico gefunden wurden.
© KRQE NEWS 13
Die erste Stele entdeckte er zufällig 2013 in der Hotellobby des St. James Hotels in Cimarron und da er sie sofort für außergewöhnlich hielt, fragte er die Hotelmitarbeiter nach deren Herkunft. Sie sagten ihm, dass es wohl eine alte Santa-Fe-Wegmarke gewesen sei, doch Serna konnte das nicht glauben und versuchte, von dem ehemaligen Besitzer des Gebäudes, Ed Sitzberger, nähere Informationen darüber zu erhalten. Der wiederum berichtete, dass die rund 1 m hohe Stele 1987 von einem Rancher in einem Wald entdeckt wurde und anschließend in seinem Hotel aufgestellt wurde. Serne gab sich mit dieser Geschichte aber noch nicht zufrieden und recherchierte in der Angelegenheit weiter, in der Hoffnung mehr Details zu der seltsamen Steinsäule zu bekommen.

Nachdem er weder von den Universitätsarchäologen, Historikern oder den Freimaurern Hilfe erhielt, konnte ihm zwar der U.S. Forest Service (Nationalforstverwaltung) einige Antworten geben, doch die warfen nur noch weitere Fragen auf. Denn die teilten ihm nämlich mit, dass die Stele aus dem Hotel lediglich eines von zwei solcher Steinsäulen sei, die im Carson National Forest von New Mexico gefunden wurden. Die zweite Stele befände sich noch immer dort und soll einst wahrscheinlich ebenfalls als Wegweiser gedient haben.