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Fr, 24 Mär 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Verborgene Geschichte
Karte

Pyramid

Matrjoschka-Prinzip: Verdeckte Pyramide im Innern der Maya-Pyramide des Quetzalcoatl entdeckt

Chichén Itzá (Mexiko) - Im Innern der Pyramide des Kukulcán, dem Maya-Wort für die mesoamerikanische Gottheit Quetzalcoatl, haben Archäologen eine von der äußeren Pyramide überbaute innere Pyramide entdeckt. Nachdem schon in den 1930er Jahren eine erste, Pyramide als Vorgängerbau bzw. Unterkonstruktion entdeckt worden war, zeigt sich nun also, dass die Pyramide des Kukulcán ähnlich einer russischen Matrjoschka-Puppe aufgebaut ist.
© Mauricio Marat INAH
Außenansicht der Pyramide des Kukulcán.
Wie die Forscher um Rene Chavez Seguro vom geophysikalischen Institut der Universidad Nacional Autónoma de México und Denisse Argote Espino vom Instituto Nacional de Antropología e Historia (INAH) berichten, entdeckten die Archäologen die verborgene Pyramide mit Hilfe neuster 3D-Tomografiescans.

Kommentar:


Bulb

Vergessener Visionär aus Deutschland: Schon 1835 mit der Rakete zum Mond - Wilhelm Weinholz

In der Regel werden als Gründerväter der Raumfahrt drei Männer genannt, die im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts die wissenschaftliche Basis schufen. Das waren der Russe (mit polnischen Vorfahren) Konstantin Ziolkowski, der Amerikaner Robert Goddard und der aus Siebenbürgen stammende Hermann Oberth, der nach dem Krieg in Feucht bei Nürnberg lebte. Es gab allerdings einen weiteren Forscher, der schon 1835 in einem Buch ein Fahr- und Fluggerät mit Raketenantrieb und seinen Einsatz im Weltraum beschrieb. Er hatte das Pech, dass sein Werk anschließend völlig vergessen wurde und keinen Einfluss auf die Entwicklung der Raumfahrt nahm.
Ein Gastbeitrag auf GreWi von Ralf Bülow

Wilhelm Weinholz kam vermutlich um 1800 zur Welt. Das Todesdatum ist unbekannt, sicher wissen wir nur, dass er 1825 in Heidelberg seinen Doktor in Chemie machte. Aus den 1830er Jahren liegen von ihm insgesamt vier Veröffentlichungen vor. 1832 erschienen ein „Handbuch der pharmazeutisch-mathematischen Physik und Chemie“ und ein „Vollständiges, theoretisch-praktisches Handbuch der Mühlenbaukunst“. 1835 übersetzte er das „Manuel du fabricant de papiers“ des Franzosen Louis-Sébastien Lenormand unter dem Titel „Handbuch der Papier-Fabrikation“ ins Deutsche. Im Februar desselben Jahres beendete Weinholz in Braunschweig das Buch, das uns interessiert: „Luftschifffahrt und Maschinenwesen“. Es kam im Verlag von Oehme und Müller in Braunschweig und Leipzig heraus.

Question

"Rothaariger auf dem Weltthron" - Sagte serbischer Nostradamus Trumps Präsidentschaft schon vor 100 Jahren voraus?

Mitar Tarabić aus Kremna könnte bereits im 19. Jahrhundert den überraschenden Sieg Donald Trumps bei der US-Präsidentschaftswahl am 8. November prophezeit haben. In einer Vision beschrieb der als „serbischer Nostradamus“ verehrte Hellseher einen „gutmütigen rothaarigen Mann auf dem Welt-Thron“ und verriet etwas über dessen Politik.
© Flickr/ torbakhopper
Der Bauer Tarabić, der von 1822 bis 1899 im serbischen Kremna lebte, hatte eine Reihe von Prophezeiungen geäußert, die als Visionen von späteren Ereignissen interpretiert werden könnten. Eine seiner Vorhersagen lautete:

Kommentar: Trump ist die logische Konsequenz eines kriminellen und korrupten Establishments


Folder

Reichspogromnacht: Der Holocaust aus Sicht der russischen Überlebenden

© RT
Wiktor Hecht, Kriegsveteran, KZ-Häftling
Die Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 war der Übergang von der Diskrimination zur systematischen Verfolgung der jüdischen Bevölkerung. Wie der Holocaust nach dem Einmarsch in Russland wütete, erzählen die überlebenden Zeitzeugen. Gefilmt wurde unter anderem im Holocaust-Museum in Moskau.

Meteor

Der Fall des "Donnerstein" von Ensisheim 1492 wurde als Omen gedeutet

Was war da los vor 520 Jahren im schönen Elsass? «Tausend vierhundert neunzig zwey; Hört man allhier ein gross Geschrey; Dass zunächst draussen vor der Stadt; Den siebenten Wintermonath; Ein grosser Stein bey hellem Tag; Gefallen mit einem Donnerschlag; An Gewicht dritthalb Centner schwer; Von Eisenfarb bringt man ihn her; Mit stattlicher Prozession; Sehr viel schlug man mit Gewalt davon.» Europa wurde erschüttert, soviel steht fest.

© Unbekannt
In einem zeitgenössischen Bild aus der “Schweizer Bilderchronik des Luzerners“, von Diebold Schilling (1512), wird der seltsame Vorfall von Ensisheim ausführlich dargestellt und beschrieben.
Theodora Von der Mühll schrieb es in ihrer gewandten Art nieder für ihre 1975 erschienene Publikation «Der Donnerstein von Ensisheim», wie es sich wohl nicht trefflicher formulieren lässt: «Am St.-Lorenz-Tag, dem 7. November 1492, hütete ein Knabe bei Ensisheim in der Rheinebene die Schafe. Achteinhalb Wegstunden südlich des elsässischen Städtchens liegt Basel. Dort herrschte an jenem Tag wie an allen anderen der gewohnte Lärm von Wagen, Karren und Pferden auf dem holprigen Pflaster. In den engen Gassen der Handwerker ertönte weithin der Schmiede Hämmern auf dem Amboss, auf dem Rhein lenkten die Flösser mit schallenden Warnrufen ihre Baumstämme durch das Gedränge der Schiffe, an der Herbstmesse auf dem Münsterplatz priesen die Marktschreier ihre Ware an. Nur ein paar Schritte davon entfernt, in der Augustinergasse, hoch über dem Strom, wohnte Sebastian Brant, in jenem Jahr Dekan der juristischen Fakultät. Schräg gegenüber, am niederen Ufer, bei der östlichen Stadtmauer lebte seit 1487 der in Stein bei Pforzheim geborene Johannes Heynlin de Lapide fern vom Getriebe und der Unrast dieser Welt, wo er als Humanist, erster deutscher Rektor der Sorbonne, Gründer der ersten Druckerei in Paris und später vielbegehrter Prediger im hellen Glanz des Ruhmes und Erfolges gestanden war. Jetzt führte er, von Büchern umgeben, in einer Klause des Kartäuserklosters ein Gott geweihtes Leben.

Der kleine Schäfer, Brant und Heynlin sind die der Nachwelt genannten Zeugen dessen, was am Vormittag jenes 7. November zwischen elf und zwölf geschehen ist. Gehört haben es in weitem Umkreis alle Menschen: einen entsetzlichen, unbegreiflichen Knall, anders als der ärgste Donnerschlag und ohne Blitz, ohne Anzeichen eines Gewitters.»

Von was hier gesprochen wird? Von einem einem stattlichen Steinmeteoriten, der mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eintrat. Das kosmische Geschoss zog, eine Leuchtspur hinter sich her ziehend, unter lautem Donnern über den Himmel und krachte schliesslich in der Nähe des elsässischen Städtchens Ensisheim mit einer Restmasse von 127 kg auf einen Acker - eben dort, wo erwähnter Knabe seine Schafe hütete.

Kommentar:


Dig

Archäologen entdecken ältestes Imperium der Welt in Mossul: Das Reich von Akkade

Archäologen von der Universität Tübingen haben im Norden Iraks Überreste einer Stadt aus der Zeit des Reiches von Akkade entdeckt, wie die Tageszeitung „Rossijskaja Gaseta“ schreibt. Das Reich gilt als das erste Imperium der Welt.
© Eberhard Karls Universität Tübingen/ Peter Pfälzner
Die Ausgrabungsstätte in Mossul
Die Ausgrabungen hätten 60 Kilometer von der belagerten Stadt Mossul und nur 45 Kilometer von einem IS-Stützpunkt entfernt stattgefunden, schreibt das russische Blatt. Die Sicherheit der Archäologen sei allerdings zu jedem Zeitpunkt gewährleistet gewesen, sagt Peter Pfalzner, Leiter der Expedition, laut der Zeitung.

Boat

High-Tech der Antike: römische Lastschiffe

Die Römer waren exzellente Schiffsbauer. Römische Binnentransportschiffe wirken zwar weniger imposant als geruderte Kriegsschiffe, waren für die Infrastruktur und Logistik des Römischen Reiches aber von enormer Bedeutung. Die Professoren Christoph Schäfer von der Universität Trier und sein Kollege Karl Hofmann von Kap-herr von der Hochschule Trier haben über diesen weit verbreiteten Schiffstyp Erkenntnisse gewonnen.

© Hochschule Trier

Treidelversuche auf der Mosel zwischen Trier und Konz.
Die Lastschiffe, sogenannte Prahme, waren einfach und doch so funktionell konstruiert, dass sie quer durch Europa auf Flüssen und Seen zum Einsatz kamen. Bis heute dienen sie Schiffbauern als Vorbild. Umso mehr überrascht, dass die Nachwelt nur wenig über die Prahme weiß. Wissenschaftler der Universität und der Hochschule in Trier haben nun mit einem originalgetreuen Nachbau bei Messfahrten auf der Mosel Daten gesammelt.

Viele Fragen zu den Prahmen sind nach wie vor offen: Wie wurden sie angetrieben? Welche Geschwindigkeiten erreichten sie? Wie viel Besatzung war erforderlich? Wie hoch waren die Ladekapazitäten? Auf welchen Gewässern konnten sie eingesetzt werden?

Kommentar:


Dig

Neue Funde bestätigen: Menschen bewohnten Australiens Inland 10.000 Jahre früher als gedacht

Aktuelle Funde zeigen, dass der Mensch wahrscheinlich auf Riesenwombats und Donnervögel traf.
Homo sapiens erreichte den australischen Kontinent vermutlich vor mehr als 50.000 Jahren. Ob sich der Mensch zunächst nur auf die Besiedelung der Küstengebiete beschränkte oder mehr oder weniger gleich ins unwirtliche Innere des Kontinents vordrang, war unter Fachleuten bisher Gegenstand von Diskussionen. Ein aktueller Fund liefert nun erstmals stichhaltige Belege dafür, dass sich die ersten Generationen tatsächlich nicht mit den Rändern Australiens zufrieden gegeben haben - und sie stellen darüber hinaus klar, dass der Mensch auf die heute verschwundene Megafauna Australiens getroffen ist.

Archaeology

Dänemark: Entdeckung von 5000 Jahre alter steinerner Landkarte

© Fernando Calvo / National Museum of Denmark
Ein gravierter Stein, der von Archäologen in diesem Sommer bei Ausgrabungen auf der dänischen Insel Bornholm entdeckt wurde, hat sich als eine rund 5.000 Jahre alte Landkarte herausgestellt.

Laut dem Fachmagazin »Skalk« wurde der Stein während archäologischer Ausgrabungsarbeiten an der neolithischen Stätte Vasagård entdeckt und anschließend von Forschern des National Museum of Denmark gründlich untersucht. Nach dem Vergleich mit früheren und ähnlichen Funden ist sich der Archäologe und Seniorforscher des Nationalmuseums, Flemming Kaul, nun sicher, dass der Stein nicht die Sonne oder Sonnenstrahlen zeigt, sondern die topographischen Details eines Teils der Insel, wie sie zwischen 2700 und 2900 v. Chr. ausgesehen hat.

Ritual Steine

Kaul bezeichnet den Stein als einzigartig. In den letzten Jahren haben Ausgrabungen in Vasagård zahlreiche ähnliche Steine ans Tageslicht befördert, die mit rechteckigen Mustern versehen sind, die wiederrum mit verschiedenen Reihen von Linien und Schraffierungen gefüllt wurden. „Einige dieser Linien könnten Reproduktionen von Ähren oder Pflanzen mit Blättern sein. Das sind keine zufälligen Kratzer. Wir sehen in den Steinen Karten, die unterschiedliche Arten von Feldern zeigen ", sagt Kaul.

Dieser jüngste Fund ist aber nicht vollständig. Es bestand ursprünglich aus zwei Teilen und ein Stück fehlt noch. Die Archäologen glauben, dass solche Steine für in der Steinzeit übliche Rituale verwendet wurden.

Kommentar:


Sherlock

Sensation: Hinweise auf DNA einer unbekannten Menschenart im Erbgut von Inselbewohnern

Die heutigen Bewohner der südpazifischen Inseln Neuguinea, Neukaledoniens und der Salomonen - die sogenannten Melanesier - tragen offenbar DNA einer bislang unbekannten Menschenart in sich. Die Entdeckung von US-Wissenschaftlern könnte damit die einstige Existenz einer dritten, bislang unbekannten mit dem modernen Menschen verwandten Art belegen.
© Lae (WikimediaCommons), CC BY-SA 2.0
Ureinwohner auf Papua Neuguinea.
Austin (USA) - Wie das Team um Ryan Bohlender von der University of Texas auf dem Jahrestreffen der American Society of Human Genetics berichtet, zeige eine genetische Analyse dieser Menschengruppe, dass sie auch heute noch DNA einer frühen Menschenart in sich trage, bei der es sich weder um Neandertaler noch um Denisova-Menschen, sondern um eine bislang unbekannte Art handelt.

Nach bisherigen Vorstellungen wanderten unsere frühen Vorfahren vor 100.000 bis 60.000 von Afrika nach Eurasien aus, wo sie auf andere frühe Menschenarten trafen. Dieser Kontakt mit Neandertalern und sogenannten Denisova-Menschen, lässt sich noch heute in der DNA moderner Europäer und Asiaten nachweisen. Während Neandertaler mittlerweile gut durch fossile Funde in Asien und Europa bekannt und erforscht sind, liegen zu den Denisova bislang nur ein kleiner Fingerknochen und einige Zähne in fossiler Form vor.