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So, 26 Mär 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Verborgene Geschichte
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Kurz nachgefragt: Ist das Grab Jesu leer? Ja, denn Jesus war in Wirklichkeit Julius Cäsar

In der Grabeskirche zu Jerusalem legen Archäologen derzeit im Rahmen von Restaurierungsarbeiten jenen Ort frei, den gläubige Christen als den Grabesfelsen Jesu verehren. Tatsächlich wollen die Forscher nun sogar Hinweise auf eine Grabkammer gefunden haben (...GreWi berichtete). In Folge der Meldung fragen sich viele Beobachter, was in dieser Grabkammer wohl zu finden ist? Angesichts der Berichte der Archäologen stellt sich diese Frage vielen offenbar nicht nur aus archäologischer Sicht. Grenzwissenschaft-Aktuell hat den katholischen Kirchenhistoriker Michael Hesemann um eine theologische Position auf die Frage gebeten, ob - vor dem Hintergrund der biblischen Überlieferung - zu erwarten ist, dass das vermeintlich gefundene Grab tatsächlich auch leer ist?


© gemeinfrei
„Die Auferstehung Christi und Frauen am Grab“, von Fra Angelico (1440–1442)
Saarbrücken (Deutschland):

Michael Hesemann: „Natürlich ist das Grab leer. Aber die originale Grabbank ist natürlich der heiligste Ort der Christenheit. Man weiß nur nicht, wie viel davon erhalten ist, seit der Kalif al-Hakim 1009 die Grabeskirche zerstören und den Felsen des Heiligen Grabes wegmeißeln ließ, bis auf 1-2 Fuß Höhe.

GreWi: Herr Hesemann, besten Dank für die Erläuterung! Können Sie uns den kirchen-theologischen Ansatz für die Frage erläutern, was mit dem physischen Leib Jesu passiert ist?

Hesemann: Ja, er wurde in einen Auferstehungsleib transformiert!

Kommentar: Es gibt berechtigte und und gut begründete Zweifel ob es überhaupt jemals einen Jesus gegeben hat, zumindest so wie er in der Bibel beschrieben wird. Es deutet vieles darauf hin das der Mythos von Jesus auf der Basis der Taten von Julius Caesar enstanden ist:


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Das erste Mal seit 500 Jahren: Archäologen öffnen das "Grab Jesu"

Archäologen haben erstmals seit 500 Jahren die Marmorplatte vom Grab Jesu in der Grabeskirche in Jerusalem abgenommen, wie die Zeitung International Business Times am Donnerstag mitteilt. Mehr:
© Sputnik/ Vitraliy Belousov
Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins Sputnik meldet weiter: "Die Forscher sollen unter der Marmorplatte schon viele Steinmaterialien entdeckt haben."

Laut dem Archäologen Fredrik Hiebert stehen noch mehrere Forschungen bevor, mit deren Hilfe festgestellt werden soll, wie die ursprüngliche Oberfläche des Steines, auf dem der Leichnam Jesu gelegen haben soll, ausgesehen hatte.

Kommentar:


Colosseum

Geisterflotte: Archäologen finden mehr als 40 antike Schiffwracks im Schwarzen Meer

Archäologen haben im Schwarzen Meer mindestens 40 Schiffswracks aus Zeiten des osmanischen und byzantinischen Reiches entdeckt, wie die Zeitung „The Daily Mail“ berichtet.
© YouTube/QGnews
Das Forscherteam des Zentrums für Seearchäologie der Universität Southampton untersuchte dem Blatt zufolge im Rahmen des Projekts „Maritime Archaeology Project“ das Schwarze Meer, um dessen Geschichte genauer nachvollziehen zu können. Bei Tauchgängen in über 1800 Meter Tiefe sollten zwei fernbediente Geräte den Grund des Meeres scannen. Dabei endeckten diese plötzlich mindestens 40 Schiffswracks, darunter auch einige aus dem osmanischen und byzantinischen Reich.

Dig

Ein Erdrutsch verschüttet 1966 das walisische Dorf Aberfan

Bleiches Gras und trockener, harter Dreck kleben an den Fußballstiefeln, mit denen die kleine Cassandra ins Wohnzimmer stakt. Seltsame, altmodische Fußballstiefel, die bis zu den Knöcheln reichen, aus schwerem, hartem Leder. Ein bißchen zu groß für Cassandra, aber wirklich nur ein bißchen. "Sieh mal, Mum, was ich gefunden hab'. Wem gehören die denn?" Cassandras Mutter Gaynor starrt auf die Fußballstiefel. Es sind Carls Stiefel. Der Dreck zwischen den Stollen hängt da seit seinem letzten Spiel für das Football-Team der Pantglas-Grundschule. Das ist 30 Jahre her. So lange liegt Gaynors Bruder Carl jetzt schon oben auf dem Friedhof von Aberfan, umgeben von seinen Kameraden aus der Football-Mannschaft. Es war für sie alle das letzte Spiel.

© Unbekannt
Aberfan 1966
Schwerer, dicker Nebel klebte über dem Tal von Aberfan am Morgen des 21. Oktober 1966. Hausmeister Andrews hatte in der Grundschule die Toiletten saubergemacht und dem alten Kohleofen eingeheizt. Die Kinder sollten es schön warm haben an ihrem letzten Schultag vor den Herbstferien. Als er zum Frühstück nach Hause kam, machten sich Malcolm und Kelvin, seine beiden Jungs, gerade für die Schule fertig.

Ein paar Häuser weiter erinnerte der zehnjährige David seinen Vater daran, doch unbedingt den Sonntagsanzug aus der Reinigung zu holen. Am nächsten Tag sollte David, ein vielversprechender Pianist, im Städtchen Merthyr Tydfil auf der Hochzeit der Nachbarn aufspielen.

Hoch über Aberfan, auf dem Gipfel der häßlichen schwarzgrauen Abraumhalde der Kohlezeche Merthyr Vale, hatten Arbeiter zu Beginn der Frühschicht bemerkt, daß ein Teil der Halde über Nacht ein paar Meter abgesackt war. Seit fast 100 Jahren war hier der Grubenaushub der Zeche abgekippt worden, Sand, Gestein und ein zementähnlicher Matsch, dreißig Tonnen, Tag für Tag.

Um 8.10 Uhr sagte Kranarbeiter Leslie Davies dem Zechenbüro unten im Tal Bescheid: Die Halde rutscht ziemlich übel, sollen wir den Kran zurücksetzen? Heute nichts mehr verkippen, hieß die Antwort. Davies fuhr wieder nach oben. Kurz vor neun stellten die Arbeiter fest, daß die Halde weiter rutscht. Davies wollte eine Warnung ins Tal telefonieren, aber das Telefon funktionierte nicht. Die Drähte waren vor Jahren gestohlen und nie ersetzt worden.

Unten im Tal ahnte niemand etwas. Wie jeden Morgen hielten die kleine Gaynor, ihr Bruder Carl und ihre Schwester Marylyn auf dem Weg zur Schule bei dem kleinen Krämerladen an und kauften ein paar Süßigkeiten. In der Schule versammelten sich alle in der Aula, sie sangen "All Things Bright and Beautiful". Dann gingen sie in ihre Klassen. Gaynor erinnert sich, daß Lehrer Davies gerade Mathematikaufgaben an die Tafel geschrieben hatte und alle angestrengt rechneten. Janett, eine Klassenkameradin, sah zum Fenster heraus. "Da ist so ein komischer Qualm draußen", sagte sie zu Lehrer Davies. "Ach, das ist Kochdunst von der Küche", antwortete der Lehrer. Aber wir haben doch gar keine Küche in unserer Schule, dachte Gaynor noch.

Dann begann ein unheimliches Donnern, wie sie es noch nie vorher gehört hatte, ein Donnern, das immer näher kam. Und durch das Klassenfenster sah Gaynor das Schwarze auf die Schule zukommen. Die kleine Dawn stößt die Haustür auf. Sie hat den Horror in den Augen. "Mum", schreit sie, "die Schule ist verschüttet, die Schule ist verschüttet." Mutter Andrews verpaßt ihr eine Ohrfeige. "Das ist fürs Lügen", sagt sie. "Und wie du aussiehst, die ganzen Sachen voller Matsch. Wo bist du nur reingefallen?" Dawn ist das einzige Kind aus der Straße, das an diesem Tag von der Schule nach Hause kommt.

Um 9.15 Uhr löste sich die Halde und donnerte ins Tal. Binnen einer Minute überrollte die Schlammlawine eine Farm und einen Flußlauf, zerfetzte die Hauptwasserleitung nach Cardiff, begrub die Pantglas-Grundschule und acht Wohnhäuser unter sich. Die furchtbarste Tragödie der britischen Bergwerksgeschichte forderte 144 Todesopfer, davon 116 Schüler. Mit einem Mal waren fast alle sieben- bis zehnjährigen Kinder aus Aberfan tot.
© Empics
Rettungshelfer bei Aufräumarbeiten an der zerstörten Schule.

Kommentar:


2 + 2 = 4

Es werde Zahl! Wie Zahlen unsere Welt eroberten

Dass 1+1=2 ergibt, ist nicht so selbstverständlich, wie unsere heutige Schulweisheit uns glauben macht. Die Entwicklung von Zahlzeichen, Zahlsystemen und Rechensymbolen hat nicht nur Jahrtausende gebraucht und zwischendurch eklatante Rückschritte gemacht, sondern war auch das Feld eitler Streitereien und nationaler Eifersüchteleien.

© Unbekannt
Wissen Sie, wie eine Fünf aussieht? - Nein, nicht ihr Symbol! Weder das Zeichen 5 noch V noch fünf Finger, fünf Striche oder fünf Euro. Einfach Fünf. Nur Fünf. - Keine Vorstellung?

Macht überhaupt nichts. Denn schauen wir uns die Fünf mal näher an, stellen wir fest: Es gibt sie gar nicht. Das Symbol, die Finger, die Striche, die Euro schon, aber nicht die Fünf an sich. Mögen wir sie auch jeden Tag tausendfach benutzen und vor den großen Ferien unzählige Schüler vor ihr zittern - die wahre Fünf ist ein abstraktes Konstrukt. Eine virtuelle Errungenschaft, die unsere menschliche Kultur erst möglich machte. Die Gemeinsamkeit zwischen fünf Fingern und fünf Mammutschinken zu erkennen, war ohne Zweifel einer der größten Geniestreiche des Homo sapiens. Denn obwohl damit das Zählen und Rechnen in seiner ganzen Komplexität seinen Anfang nahm, war alles, was nach Erfindung der Fünf (und der Eins, der Zwei, der Drei usw.) kam, im Vergleich zu diesem ersten Schritt naheliegend und einfach.

Steinzeitliche Merkhilfen

Lief damit beim Rechnen von Anfang an alles wie am Schnürchen? Lag uns die Mathematik womöglich gar in den Knochen? Jedenfalls hatten die frühen Mathematiker gewaltig etwas auf dem Kerbholz. Zumindest war das in der Steinzeit so.

Auf ein Alter von guten 30 000 Jahren werden die ältesten Funde von eingekerbten Knochen und Hölzern datiert - etwa die Zeit, als der Cro-Magnon-Mensch die ersten Felszeichnungen anfertigte. Welchen Zweck die Einschnitte erfüllten, ist nicht bekannt. Womöglich dienten sie als Zählhilfe: Machte man für jedes Objekt eine Kerbe, konnte man später auch ohne die Fähigkeit zu zählen leicht überprüfen, ob noch alle Schafe, Speere oder Familienmitglieder da waren. Eine Aufgabe, die ebenso gut Knoten in Schnüren aus Leder oder Pflanzenfasern übernehmen konnten. Die waren allerdings nicht dauerhaft genug, um es bis in unsere Zeit zu schaffen.

Weitaus anspruchsvoller als gewöhnliche Kerbhölzer gibt sich der Ishango-Knochen, dessen Name auf das afrikanische Fischerdorf im Grenzgebiet zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Uganda zurückgeht, wo das Relikt in den 1950er Jahren gefunden wurde. Das etwa zehn Zentimeter lange Stück Tierknochen ist wohl rund 20 000 Jahre alt und ebenfalls von Kerben überzogen. Diesmal sind die Markierungen aber zu Gruppen zusammengefasst. Der Länge nach lassen sich drei Spalten unterscheiden. Eine weist Gruppen von 11, 21, 19 und 9 Kerben auf. In der zweiten sind es 3, 6, 4, 8, 10, 5, 5 und 7 Einschnitte. In der dritten Spalte folgen 11, 13, 17 und 19 Kerben. Die Zahlen geben Anlass zu vielerlei Spekulationen. Diente der Knochen als Rechenstab? Immerhin verdoppeln sich in der mittleren Spalte die drei Kerben an einem Ende auf sechs, dann vier auf acht und anschließend werden zehn halbiert in fünf und noch einmal fünf. Für einen mathematischen Hintergrund spricht auch, dass in der dritten Spalte nur Primzahlen stehen. Ihre Summe beträgt, wie die Kerbenzahl in der ersten Spalte, genau 60. Keine Beweise, aber wenigstens Indizien dafür, dass hier die Mathematik ihre Hand mit am ritzenden Messer hatte.

Göttliche Brüche am Nil

Fünfeinhalb Meter lang und 32 Zentimeter hoch - so sieht das vermutlich älteste bekannte Mathe"buch" der Welt aus. Und es ist eine Kopie. Angefertigt hat die Papyrusschrift mit ihren 87 Musteraufgaben und Lösungen der ägyptische Schreiber Ahmose (oder Ahmes) um das Jahr 1650 v. Chr., doch weist er am Anfang vorbildlich darauf hin, dass er nur den Inhalt eines 200 Jahre älteren Werkes wiedergibt. Zum Glück, denn dieses Original ist verloren gegangen. Die Kopie aber kaufte 1858 der schottische Ägyptologe Alexander Rhind in Luxor und brachte sie in das Britische Museum in London.

Der Ahmes-Papyrus beziehungsweise Rhind-Papyrus - zu Ehren des Schreibers oder Käufers - behandelt einmal querbeet die Mathematik des altägyptischen Alltags: dem Vorwort zufolge "genaues Rechnen, die Kenntnis aller existierenden Gegenstände und aller dunklen Geheimnisse". Die Verteilung von Brot auf unterschiedlich große Menschengruppen wird ebenso vorgeführt wie das Teilen von Getreide und die Berechnung von Grundstücksflächen. Von Pyramiden steht hier nichts, denn deren Bau lag damals bereits 500 bis 1000 Jahre zurück. Kalkulieren hatte offenbar am Nil eine lange Tradition, auch wenn uns nur wenig schriftliche Zeugnisse geblieben sind.

© Olaf Fritsche (Ausschnitt)
Altägyptische Zahlhieroglyphen
In Stein meißelten die Äypter eindrucksvolle bildliche Hieroglyphen, deren Aussehen sich in einem Zehnersystem änderte.
Die seltsame Vorliebe für Stammbrüche könnte ihre Ursache in der Schreibweise altägyptischer Zahlen haben. Zwei Varianten waren damals gebräuchlich: Im alltäglichen Schriftverkehr, der auf Papyrus als Untergrund geführt wurde, dominierten hieratische Zahlzeichen, die aus einfachen Strichen und Schnörkeln bestanden. Steinerne Zeugen der Ewigkeit zierte man hingegen mit kunstvolleren Zahl-Hieroglyphen. Diese wiesen sogar schon ein Zehner-System auf, allerdings keine Anordnung mit Stellenwert. Die einzelnen Komponenten einer Zahl wurden eher nach ästhetischen Aspekten angeordnet und mussten im Kopf addiert werden. Handelte es sich um einen Bruch, schrieb man über die Zahl die Hieroglyphe für "Mund". Damit war klar, dass es sich um 1/n handelte. Wollte man beliebige Brüche so ausdrücken, wäre die Anzahl der "Bruch-Hieroglyphen" zu sehr angewachsen und das Notieren noch komplizierter geworden als die Zerlegung in Stammbrüche.

© Olaf Fritsche (Ausschnitt)
Pyramidenstumpf-Aufgabe
Sogar schwierige Berechnungen meisterten die Ägypter, wie in diesem Beispiel aus dem Moskau-Papyrus
Ganz der Bruchrechnung widmen sich die 26 Aufgaben der mathematischen Lederrolle, die Henry Rhind etwa zur selben Zeit wie den nach ihm benannten Papyrus erworben hat. Möglicherweise handelt es sich bei diesem Dokument um die Prüfungsarbeit eines Schülers. Ebenso wie der Moskau-Papyrus, den der russische Ägyptologe Wladimir Semkonowitsch Golenitschew 1893 gekauft und dem Moskauer Museum der Schönen Künste geschenkt hat. Anmerkungen wie "Du hast es richtig herausgefunden" zeugen von den Fähigkeiten des fleißigen Mathematik-Studenten. Immerhin konnte er bereits das Volumen eines Pyramidenstumpfes berechnen - eine Leistung, zu der das mathematische Allzeit-Genie Euklid mehr als tausend Jahre später nicht in der Lage war.

Kommentar:


Bulb

"Wissenschaftler" Hawass ist skeptisch: Zwei unbekannte Hohlräume in der Cheops-Pyramide entdeckt?

Wissenschaftler der „ScanPyramids“-Mission haben die ersten Ergebnisse der Myonen-Scans bekanntgegeben, mit denen Wissenschaftler seit vergangenen Juni nach verborgenen Strukturen, Kammern und Gängen im Innern der Großen Pyramide auf Gizeh bekannt gegeben. Während die Wissenschaftler selbst anhand der Daten deutliche Hinweise auf zwei Hohlräume im Innern des auch als Cheops-Pyramide bekannten Bauwerks sehen, gibt es jemanden, der an dieser Deutung Zweifel erhebt.
© grenzwissenschaft-aktuell.de
Die Große Pyramide von Gizeh.
Kairo (Ägypten) - Wie das „ScanPyramids“-Team aktuell berichtet, habe man sich mit dem durch den Antikenminister des Landes einberufenen wissenschaftlichen Komitee aus Ägyptologen unter Dr. Zahi Hawass getroffen, dem neben Dr. Mark Lehner, dem Direktor der Ancient Egypt Research Associates (AERA); Dr. Miroslav Barta, Direktor der Tschechischen Archäologischen Mission in Sakkara, Dr. Rainer Stadelmann, dem ehemaligen Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts (DAINST) auch Dr. Mahmoud Afifi, dem Direktor der Ägyptischen Abteilung des obersten Antiken-Rats des Antikenministeriums angehören und die Ergebnisse diskutiert.


Sherlock

"Spektakulärste" Höhlenmalereien in Spanien entdeckt: 14.000 Jahre alt

Wie die lokale Regierung am Donnerstag offiziell bekannt gab, wurden in einer verborgenen Höhle inmitten des spanischen Badeortes Lequeitio etwa 14.000 Jahre alte Felszeichnungen entdeckt.
Etwa 50 Zeichnungen mit Größen von bis zu 150 Zentimetern wurden in der extrem schwer zugänglichen Höhle namens Armintxe entdeckt, die sich unterhalb eines Gebäudes im Zentrum der kleinen baskischen Ortschaft Lequeitio befindet. Höhlenspezialisten und Archäologen hatten die Petroglyphen bereits im Mai untersucht und erklärten sie zu den „spektakulärsten und eindrucksvollsten"ihrer Art, die man jemals auf der iberischen Halbinsel gefunden habe und halten es durchaus für möglich, dass sie sogar 14.500 Jahre alt sein könnten. Die Zeichnungen, darunter Bilder von 18 Pferden, 2 Bisons, 5 Ziegen, mind. 2 Löwen und 4 unidentifizierbare Vierfüßler, befinden sich rund 50 Meter Entfernung vom Eingang und sind noch erstaunlich gut erhalten. Sie stammen offenbar aus der Magda-lénien-Kultur des Jungpaläolithikums.


Sherlock

Unglaublich: Chinas geheimnisvolles Kaisergrab ist mindestens 100 Quadratkilometer groß!

National Geographic Channel präsentiert bahnbrechende Funde im Dokumentarfilm "Chinas geheimnisvolles Kaisergrab" am 29. Oktober um 21.00 Uhr - Neue bahnbrechende archäologische Entdeckungen zeigen, dass China und der Westen schon über ein Jahrtausend vor Marco Polos Ankunft in Kontakt standen - Die Grabstätte Qin Shihuangdis mit seiner vorgelagerten Terrakotta-Armee ist fast doppelt so groß wie ursprünglich angenommen


"Chinas geheimnisvolles Kaisergrab": Archäologen entdecken bisher unbekannte historische Verbindungen zu China / "Chinas geheimnisvolles Kaisergrab", Deutschlandpremiere, 29. Oktober 2016, 21.00 Uhr, National Geographic Channel
München (ots) -Die Terrakotta-Armee in China ist weltweit bekannt. Sie wurde 1974 entdeckt und bewacht das Grab von Qin Shihuangdi, dem ersten Kaiser des Landes. Seither haben Archäologen und Wissenschaftler die Stätte genauer unter die Lupe genommen, aber vieles blieb ein Rätsel. Jüngste Ausgrabungen haben jedoch neue Erkenntnisse zu Tage gefördert, die die Vermutung nahelegen, dass China schon vor Marco Polo in Kontakt mit der westlichen Welt stand. In "Chinas geheimnisvolles Kaisergrab" decken der bekannte Forscher und Explorer Dr. Albert Lin und der National Geographic Channel am 29. Oktober um 21.00 Uhr die Geheimnisse auf, die Chinas Geschichte neu schreiben könnten.

Kommentar:


Bad Guys

Bösartige Tumore waren in der Antike selten

Krebs ist eine moderne Krankheit, die vor allem auf Umwelteinflüsse wie Verschmutzung, Ernährung und Lebensstil zurückgeht. Das behaupten Forscher der Universität Manchester in der Fachzeitschrift Nature. Sie suchten in allen relevanten Quellen seit der Antike nach Hinweisen auf Krebs.

© Martin St-Amant / CC-BY-SA
Wohl nicht an Krebs gestorben: Mumie im kolumbianischen Nationalmuseum in Bogota.
Laut den Ergebnissen der britischen Wissenschaftler war die Krankheit früher extrem selten und stieg erst seit 300 Jahren zur heute zweithäufigsten Todesursache in Industrieländern auf. Die Ägyptologin Rosalie David zeigte kürzlich, dass Priester im alten Ägypten häufig an beschädigten Arterien litten, was vielleicht eine Folge vieler ungesunder Festbankette war. Nun suchte sie in hunderten Mumien aus verschiedenen Erdteilen nach Hinweisen auf eine Krebserkrankung. Fündig wurde sie dabei nur selten. Der erste histologische Beweis eines bösartigen Tumors - eines Kolorektalkarzinoms - gelang für eine Mumie aus der Ptolemäerzeit um 300 vor Christus.

Davids Team überprüfte zudem auch Literatur aus Ägypten und Griechenland sowie medizinische Studien von Menschen und Tieren früherer Zeiten. Auch in tierischen Fossilien oder bei nicht-menschlichen Primaten waren Hinweise darauf nur sehr spärlich gesät. Wissenschaftliche Dokumentationen für Krebs und dessen Operationen gibt es erst ab dem 18. Jahrhundert, etwa jene für Schornsteinfegerkrebs (1775), Nasenkrebs (1761) und Hodgkin-Lymphom (1832).

Mit der industriellen Revolution stieg die Krankheitsrate massiv an, besonders auch Krebs im Kindesalter. Das widerlegt für die Forscher das Gegenargument, dass Menschen heute länger leben und deshalb eher Krebs bekommen. "Zudem lebten viele Ägypter und Griechen lange genug, um Arteriosklerose, Morbus Paget oder Osteoporose zu entwickeln", so David. Ihr Mitautor Michael Zimmermann wies zudem in Experimenten nach, dass durch die Mumifizierung Tumorgewebe bestens erhalten bleibt.

Top Secret

Arktis: Alte, geheime US-Militärbasis aufgetaucht - Unmengen an Chemikalien und radioaktiven Abwässern

Die US-Militärbasis Camp Century sollte 200 Soldaten beherbergen. Sie hatte sogar ein Kino - und ein geheimes Vorhaben. Nun wird klar: Die Anlage birgt eine gefährliche Hinterlassenschaft.
© Getty Images
Dass das ewige Eis eines Tages schmelzen könnte, dachte damals noch niemand. 1959 begannen Ingenieure der US-Armee, in Grönland unter der meterdicken Schneeschicht eine Militärbasis anzulegen. Labors, ein Krankenhaus, eine Kirche und ein Kino, alle verbunden durch Tunnel, gehörten zu Camp Century. Die Energie dafür lieferte ein kleiner mobiler Atomreaktor.

Offiziell sollte die Basis mit bis zu 200 Soldaten arktischen Forschungsprojekten dienen. Doch Camp Century beherbergte auch ein geheimes Vorhaben: »Projekt Eiswurm«. Auch im Vertrag der USA mit Dänemark, der einstigen Kolonialmacht Grönlands, wurde der Plan verschwiegen.