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Di, 30 Mai 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Verborgene Geschichte
Karte


Question

Uralt wie die Pyramiden? Weltweite Funde von Labyrinthen mit rätselhafter Symbolik

Ein Grundriss geht um die Welt
Ein in den Rasen geschnittenes oder ein mit Steinen gesetztes Labyrinthmuster im Außenbereich, das allseits gleich aussieht, ist praktisch überall auf der ganzen Welt zu finden. Diese Symbolik wiederholt sich auch auf Artefakten, Wandmalereien oder Bauwerken, wie wir später noch sehen werden.

Wie kommt es, dass uns an unterschiedlichsten Orten - vielleicht sogar bis in die Frühgeschichte hinein - „typische“ Labyrinth-Symbole begegnen, die auch noch fast überall gleich aussehen?

Symbole nacheinander von oben: a) klassisches Labyrinthsymbol (gehört mit zu den ältesten Überlieferungen); b) kretische oder trojanische Form (runde Ausführung); c) kretische oder trojanische Form in eckiger Ausführung; d) kretische oder trojanische Form in halbrunder Ausführung; e) Labyrinth in 3fach-Spiralen-Ausführung; f) das "römische" Labyrinth, das den Weg von Quadrat zu Quadrat beschreiten lässt.

Question

Weitere ungeklärte Struktur in der Antarktis entdeckt

Eine neue rätselhafte Entdeckung auf Google Maps macht die Internet-Gemeinde verrückt: Ist diese bizarre Struktur, die mitten in der Arktis plötzlich auf Satellitenbildern gesichtet worden ist, ein Überbleibsel einer uralten Zivilisation, die mythische Stadt Atlantis oder eine durch natürliche Ursachen bedingte Eis- und Schnee-Konstellation?

Laut der britischen Tageszeitung „The Sun“ soll das Gebilde rund 120 Meter im Durchmesser groß sein und dabei von menschlicher Hand geschaffen worden sein.

Zunächst vermuteten Wissenschaftler, dass es sich um Sastrugi oder Windgangeln handelt - vom Wind ausgefräste Schneehügel. Doch die natürlichen Schnee-Abdrücke weisen eine völlig andere Struktur mit kurzen und scharfen Kanten statt einer ovalen Form auf.

Kommentar:


Boat

Neue Erkenntnisse: Untergang der Titanic durch kriminelle Fahrlässigkeit der Eigentümer

Über 100 Jahre nach dem legendären Schiffsunglück der Titanic will ein irischer Journalist nun herausgefunden haben, dass nicht der Eisberg schuld am Untergang des vermeintlich unsinkbaren Luxusdampfers war, sondern ein Feuer.
© F.G.O. Stuart/ Wikipedia
Historische Aufnahme der RMS Titanic bei ihrer Abfahrt in Southampton am 10. April 1912, vier Tage vor ihrem Untergang.
Mit einer Gesamtlänge von knapp 270 Metern und Kabinen für 1.300 Passagiere galt die »RMS Titanic« der White Star Line Rederei zur Zeit ihrer Indienststellung im Jahre 1911 als das größte Passagierschiff der Welt. Unter britischer Flagge lief sie am 10. April 1912 im Hafen von Southampton zu ihrer Jungfernfahrt nach New York City aus. Während ihrer Reise kollidierte sie in der Nacht auf den 15. April 1912 etwa 300 Seemeilen südöstlich von Neufundland seitlich mit einem Eisberg und sank 3.840 Meter tief in den Atlantik.

Wie in dem britischen Nachrichtenportal The Independent berichtet wird, hat sich der 53-jährige Journalist Senan Molony fast drei Jahrzehnte mit dem Fall Titanic beschäftigt und kommt nach seinen Recherchen zu der Schlussfolgerung, dass nicht der Eisberg alleine dafür verantwortlich gemacht werden kann, dass das Schiff unterging, sondern ein Feuer im Frachtraum entscheidenden Anteil daran gehabt hatte. Er fand auf alten Fotos und in früheren Aussagen von Zeitzeugen Beweise für seine Behauptung, dass ein Feuer mindestens zehn Tage lang unkontrolliert in dem Kohlebunker Nummer 6 loderte.

Kommentar: Hier weitere Infos zum Thema (auf Englisch):


Question

Die Legende der Päpstin Johanna: Gab es sie wirklich?

Frauen dürfen in der katholischen Kirche nicht Priester werden, und schon gar nicht Papst. Einer Legende zufolge hat es allerdings vor über 1.000 Jahren eine Frau geschafft, zum Pontifex Maximus zu werden: Päpstin Johanna. Aber was ist dran an dem Mythos der verkleideten Frau?
© kladcat CC BY 2.0
Päpstin Johanna gebärt ein Kind. Holzschnitt von Heinrich Steinhöwel von Giovanni Boccaccio's De mulieribus claris, gedruckt von Johannes Zainer in Ulm ca. 1474
Papst Johannes VIII. schritt gerade mit einer Gruppe von Priestern bei einer Prozession durch die Stadt Rom. Doch in einer Gasse stürzte der Pontifex plötzlich - und brachte ein totes Kind zur Welt. Erst da wurde klar: Der Papst war kein Mann, sondern eine Frau. Zwei Jahre und sieben Monate lang hatte Johanna die Kirche und die Welt genarrt. Zugetragen hat sich das angeblich im Jahr 858. Das Schicksal von Päpstin Johanna fasziniert die Menschen bis heute.

Rund 300 Päpste gab es im Lauf der 2.000-jährigen Geschichte der katholischen Kirche - allesamt Männer. Denn schließlich lässt die Kirche bis heute keine Frauen als Priester oder gar Papst zu. Womöglich gab es aber eine einzige Ausnahme: Johanna.

Der Legende zufolge schaffte sie es - verkleidet als Mann - bis auf den Papstthron. Aber was ist dran an einem der größten Mythen der Kirchengeschichte? Versucht die Kirche zu vertuschen, dass es einst einen weiblichen Papst gab? Wurde sie deshalb nachträglich aus allen kirchlichen Chroniken eliminiert? Oder ist Johanna in Wahrheit eine erfundene Figur aus dem Reich der Sagen?

Footprints

"Das Dach der Welt": Tibetische Hochebene früher von Menschen besiedelt als gedacht

Innsbrucker Geologen datierten Hand- und Fußabdrücke in Tibet auf bis zu 12.600 Jahre. Das höchste Plateau der Welt dürfte also bald nach der Eiszeit besiedelt worden sein.
© Robby Shone
Die einzigartige Landschaft der Tibetischen Hochebene. Seit wann wird sie von Menschen besiedelt?
Es wird aus guten Gründen »Dach der Welt« genannt: Das Hochplateau von Tibet liegt auf durchschnittlich 4.500 Metern Seehöhe und ist damit das höchste Plateau der Welt. Das nötigt dem menschlichen Organismus besondere Anpassungen ab. Doch auch aufgrund seiner Abgeschiedenheit nördlich des Himalayas ging man lange davon aus, dass Tibet erst recht spät vom Menschen besiedelt wurde. Eine rezente genetische Studie weckte daran freilich indirekt Zweifel: Jene DNA-Modifikationen nämlich, die den Tibetern das Überleben in großer Höhe erleichtern, sind vermutlich ein Erbe des Denisova-Menschen und könnten rund 30.000 Jahre alt sein. Wurde also womöglich auch Tibet (oder eine andere asiatische Höhenregion) vom Menschen früher bewohnt als angenommen?

Kommentar:


Dig

Christliche Krippenszene auf 5000 Jahre alter Höhlenmalerei in der Sahara entdeckt

Prato (Italien) - Italienische Geologen haben in der ägyptischen Sahara eine 5.000 Jahre alte Höhlenmalerei entdeckt, deren Motiv dem christlicher Krippenszenen auf erstaunliche Art und Weise gleicht. Die Forscher sind zuversichtlich dass es sich um die älteste bislang bekannte Darstellung dieser Art handelt.
© Marco Morelli (via Seeker)
Die auffallend and die christliche Krippenszene erinnernde, allerdings 3.000 Jahre ältere Darstellung in der „Höhle der Eltern“ in der ägyptischen Sahara.
Wie der Geologe Marco Morelli vom Museum of Planetary Sciences in Prato, nahe Florenz, gegenüber „Seeker.com“ berichtet, zeigt die Darstellung ein vermutlich neugeborenes Kind, zwischen einem Paar, begleitet von zwei Tieren und einem Stern im Osten.

Die Szenerie selbst ist demnach in rot-braunem Ocker an die Decke einer von den Forschern als „Höhle der Eltern" bezeichneten kleinen Höhle im ägyptischen Teil der Sahara gemalt worden, der sich zwischen dem Niltal und dem Gilf-Kebir-Plateau befindet. Entdeckt wurde sie von Morellis Team bereits 2005, doch erst jetzt haben die Forscher ihren Fund auch veröffentlicht.

Christmas Tree

Ein kleiner Weihnachtsfrieden im Großen Krieg 1914

Vor 100 Jahren feierten Deutsche, Briten und Franzosen gemeinsam Weihnachten. Mitten im Krieg, an der Front. Es war ein kleines Wunder zum Fest.

© AKG Images
Weihnachtsgrüße aus der Heimat: Deutsche Soldaten packen die „Liebesgaben“ von Kaiser und Vaterland aus. Das Bild stammt von der Ostfront, wo es im Dezember 1914 vergleichsweise ruhig zuging.
Vielleicht war es der neue Papst, der gerade erst in sein vom Krieg überschattetes Amt eingeführt worden war. Benedikt XV., der als „Friedenspapst“ in die Geschichtsbücher eingehen sollte, war Anfang September 1914 „kriegsbedingt“ in aller Eile in der Sixtinischen Kapelle zum Pontifex Maximus gekrönt worden. Wenige Tage später schon wandte er sich in seinem Apostolischen Schreiben „Ubi primum“ an die verfeindeten Nationen und beschwor sie, das blutige Gemetzel zu beenden. Doch seine Worte verhallten, die Schlachten gingen weiter.

Der Krieg, der später zum Ersten Weltkrieg wurde und als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet wird, forderte unvorstellbar viele Menschenleben. Bis zum Dezember 1914 kamen in nicht einmal fünf Monaten schon eine Million Soldaten zu Tode, fast neun Millionen weitere sollten bis 1918 noch folgen. Am Ende des Krieges waren fast 40 Prozent aller deutschen Männer der Jahrgänge 1892 bis 1895 tot. Einer der Gründe für das große Sterben war die Industrialisierung des Tötens mit Maschinengewehren, Splitterhandgranaten, Flammenwerfern und nicht zuletzt auch Giftgas.

Kommentar: In diesen Fußnoten des Ersten Weltkrieg ist bis heute eine Botschaft von ungeheurer Symbolkraft verborgen: Wenn die Menschen es wollen, hört der Krieg auf - sofort.

Vor 100 Jahren haben Soldaten verschiedener Nationen an Weihnachten vergessen was sie trennt, sich ganz einfach daran erinnert was sie gemeinsam haben und dann für einige Zeit die Waffen ruhen lassen. Wie spannend die Geschichte des Weihnachtsfriedens auch ist, es ist auch eine Erinnerung was hätte passieren können, wenn es weniger Gehorsam Autoritäten gegenüber gegeben hätte und mehr organisierten Widerstand gegenüber sinnlosen Kriegen in den Familien, Schulen und Kirchen.

Leider hat sich in den letzten 100 Jahren nicht viel geändert. Im Gegenteil es ist schlimmer geworden. Die Kontrolle der Massenmedien hat stark zugenommen, unsere autoritäre Regierung reguliert unser Leben bis ins letzte Bisschen, unsere Überwachung nimmt immer mehr zu, und unsere Rechte wurden verwässert oder abgeschafft. Es ist spät etwas dagegen zu tun jedoch immer noch nicht zu spät.

Wäre heute solch ein spontaner Weihnachtsfriede noch möglich? Vielleicht - vielleicht aber auch nicht.


Horse

Vom Pferd der Könige zum Überbringer der Pest - Bevorzugte Fellfarben im Laufe der Jahrhunderte

Menschliche Vorlieben hinsichtlich der Fellfärbung bei Pferden haben sich über die Zeit und die Kulturen sehr verändert. Gefleckte und helle Pferde waren vom Beginn der Domestikation bis zur Römerzeit häufig, wohingegen einfarbige, nichtgescheckte Pferde im Mittelalter dominierten. Zu dieser Erkenntnis kommt ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Institutes für Zoo- und Wildtierforschung (IZW).

© Beato de Fernando I Doña Sancha 1047 n. Chr. / National Bibliothek, Madrid/Wikimedia
Die vier Reiter der Apokalypse.
Die kürzlich in der frei zugänglichen Zeitschrift »Scientific Reports« veröffentlichte Studie zeigt, dass die Mannigfaltigkeit der Fellfarben bei Pferden seit ihrer Domestizierung 3.500 v. Chr. stark von kulturellen Unterschieden geprägt wurde. Um die Geschichte der Pferdezüchtung zu untersuchen, analysierten die Wissenschaftler mehr als 200 Proben historischen Pferde-Erbguts und entdeckten dabei insgesamt 14 verschiedene Fellfarbtypen. Frühe Züchtungen zeigten sechs Farbvarianten, von denen drei bereits in der Zeit vor der Domestikation vorkamen. Während der Bronzezeit (2.700 - 900 v. Chr.) und der Eisenzeit (900 v. Chr. - 400 n. Chr.) stieg die Zahl der Farbvarianten von sechs auf neun an, was den Wunsch der Menschen nach neuen Farbmustern zu verdeutlichen scheint. Gefleckte und helle Pferde waren während dieser Epochen weit verbreitet.

Im Zuge des Mittelalters nahm die Attraktivität gescheckter Pferde ab und einheitlich gefärbte Pferde, unter ihnen besonders Füchse, dominierten. Die Religion hat dabei wahrscheinlich eine wichtige Rolle gespielt. Zu Beginn des Mittelalters bevorzugten Herrscher, beeinflusst vom biblischen Text »Die Offenbarung des Johannes« (81 - 96 n. Chr.) aus dem Neuen Testament, helle und gescheckte Tiere. Die Offenbarung beschreibt vier verschiedenfarbige Pferde für die vier apokalyptischen Reiter. Der Reiter des Sieges besitzt ein weißes oder geschecktes Pferd, der Reiter der Hungersnot reitet einen Rappen, der Reiter des Todes sitzt auf einem Braunen und der Reiter des Krieges kommt auf einem Fuchs daher. Aufgrund verschiedener Seuchenzüge (u.a. Pest) änderte sich dieser Symbolismus: der einzige »gute« Reiter, der Reiter des Sieges, wurde durch eine weiteren »bösen« Reiter, den Reiter der Krankheiten und Seuchen, ersetzt. Dadurch waren weiße und gescheckte Pferde nun ebenfalls negativ belegt, was sich in der gefundenen Abnahme ihrer Häufigkeit in den Untersuchungen widerspiegelt. Weitere Gründe für den Rückgang von hellen Schecken könnten Verbesserungen in der Waffentechnik wie die Erfindung des Langbogens gewesen sein, da diese Pferde zweifelslos ein leichter zu treffendes Ziel darstellten.

Kommentar:


Pyramid

Guatemala: Forscher entdecken Straßennetz und Pyramiden der Maya

In Guatemala haben Wissenschaftler in der Maya-Metropole im Norden von Guatemala das erste Straßennetz der Welt entdeckt. Es besteht aus 17 Landstraßen mit einer Gesamtlänge von mehr als 240 Kilometern. Die Forscher haben die Erdoberfläche mit Laserstrahlen gescannt und eine dreidimensionale Karte der Region erstellt.
© Reuters
Forscher entdecken Landstraßen-Netz der Maya in Guatemala
Dabei wurden nicht nur Straßen, sondern auch Pyramiden, Terrassen, Kanäle, Deiche und Mauern gefunden. Mit Hilfe der entdeckten Landstraßen war die Stadt mit anderen Ortschaften verbunden. Der Leiter des Projekts, Richard Hansen, erzählte, dass vorher rund um die Maya-Metropole mehr als eine Million Menschen gelebt hatte. Der Wissenschaftler bezeichnet sie als „der erste Staat in Amerika.“


Footprints

Fossile Fußspuren deuten auf hochgewachsenen menschlichen Vorfahren

© Masao et al. / eLife 2016;5:e19568
Einige der 14 an Fundstelle Laetoli im nördlichen Tansania neu entdeckte großen Fußabdrücke.
Dar es Salam (Tansania) - Im nördlichen Tansania hinterließ vor rund 3,7 Millionen Jahren ein für seine Zeit ungewöhnlich hochgewachsener Vormensch seine heute versteinerten Fußabdrücke. Mit nahezu 1,65 Metern erreichte der Vertreter der Vormenschenart Australopithecus afarensis, der auch die berühmte „Lucy“ angehörte, eine Körpergröße, wie Menschen sie erst 1,5 Millionen Jahren später erst wieder erreichen sollten. Neben seiner stattlichen Statur entdeckten die Forscher noch ein weiteres Merkmal: Der „Riese“ war vermutlich in Begleitung seines Harems.

Insgesamt hinterließ der ungewöhnlich große Vormensch 14 Fußabdrücke in der einstigen Vulkanasche, die sich später dann zu Felsgestein verfestigte und so die Spuren konservierte. Aufgrund der ungewöhnlichen Fußlänge von 26 Zentimetern schließen die Forscher um Fidelis T. Masao von der University of Dar es Salaam, die ihre Auswertungen des Fundes aktuell im Fachjournal eLife (DOI:10.7554/eLife.19568) veröffentlicht haben, darauf, dass es sich um ein männliches Exemplar von rund 45 Kilogramm Gewicht gehandelt hatte.

Kommentar: Echte Riesen sowie auch Zwerge scheint es im Übrigen tatsächlich gegeben zu haben: