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Mo, 23 Jan 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Die Wissenschaft des Geistes
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Studie über Schizophrenie: Wenn fremde Stimmen das Kommando übernehmen

© dur.ac.uk
Symbolbild: Stimmen im Kopf (Illu.)
Frankfurt (Deutschland) - Eine neue Studie zeigt, dass Schizophrenie auf gestörter Informationsverarbeitung im Gehirn der Betroffenen beruht. Die neue Erkenntnis macht die Krankheit für Außenstehende weniger befremdlich und hilft Betroffenen in der Therapie.

„Sie hören Stimmen, vermuten Botschaften in bedeutungslosen Ereignissen oder fühlen sich ferngesteuert“, so beschreiben Psychologen die Symptome von Menschen mit einer schizophrenen Erkrankung und führen weiter aus: „Diese manifestieren sich typischerweise in der Jugend oder im jungen Erwachsenenalter und haben für die Betroffenen gravierende psychosoziale Folgen“, unter anderem weil die Symptome für Außenstehende meist befremdlich erscheinen.“

Wie das Team um Dr. Robert Bittner von der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie an der Universitätsklinik Frankfurt aktuell im Magazin Forschung Frankfurt der Goethe-Universität erklärt, „beruhen die Verwechslung von ‚eigen‘ und ‚fremd‘ auf verschiedenen Störungen der Informationsverarbeitung im Gehirn.

Kommentar:


Butterfly

"Wetiko": Die größte Epidemie, die der Menschheit bekannt ist


Kommentar: Wir re-posten diese tiefgründige und erkenntnisreiche Artikelserie über das Wesen des Bösen, nachdem wir entdeckt haben, dass Paul Levy einen dritten Teil geschrieben hat ("Lasst uns das Wort verbreiten: Wetiko"), der nun unten beigefügt ist. Die Übersetzung ist vom deutschen SOTT-Team.


Teil Eins: Die Größte Epidemie, die der Menschheit bekannt ist
Im Buch Columbus und andere Kannibalen erkundet der indigene Autor Jack D. Forbes in einleuchtender Weise eine psychologische Erkrankung, die jenes menschliche, selbst-zerstörerische Verhalten geprägt hat, über das eingeborene amerikanische Völker seit vielen Jahren Bescheid wissen. Nach dem Lesen seines Buches war mir klar, dass er die gleiche psycho-spirituelle Krankheit der Seele beschrieb, über die ich in meinem Buch The Madness of George W. Bush: A Reflection of our Collective Psychosis berichtete.

Ich bringe die Idee auf, dass unsere Spezies seit der Morgendämmerung der menschlichen Geschichte einer kollektiven Psychose zum Opfer gefallen ist, die ich als bösartige Egophrenie bezeichne. Forbes, der über genau dieselbe psychische Epidemie spricht, schreibt
: "Für mehrere Tausend Jahre haben menschliche Wesen an einer Plage gelitten, einer Seuche, die schlimmer ist als Aussatz, einer Krankheit schlimmer als Malaria, einem Leiden, das viel schrecklicher ist als die Pocken."[i]
Eingeborene Völker haben viele Jahrhunderte lang denselben 'seelischen'[ii] Virus nachverfolgt, den ich als bösartige Egophrenie bezeichne, und sie nennen ihn "Wetiko" - ein Begriff der Cree-Indianer, der sich auf eine teuflisch bösartige Person oder einen Geist bezieht, der andere terrorisiert.

Professor Forbes, der während den frühen Sechzigern zu den Gründern der Bewegung der amerikanischen Ureinwohner gehörte, sagte:
"Tragischerweise ist die Weltgeschichte der vergangenen 2.000 Jahre größtenteils eine Geschichte der Epidemiologie der Wetiko-Krankheit."[iii]
Bei Wetiko bzw. bösartiger Egophrenie handelt es sich um eine 'Psychose' im wahrsten Sinne des Wortes - in Form einer 'Krankheit der Seele oder des Geistes.' Obwohl wir verschiedene Namen gebrauchen, meinen Forbes und ich beide dieselbe Krankheit der Psyche, der Seele und des Geistes, welche an der Wurzel der Unmenschlichkeit sitzt, die die Menschheit sich selbst zufügt.

Die Erforschung des Wesens von Wetiko gleicht der Durchführung eines magischen Rituals: Zuerst müssen wir seinen Geist anrufen und eine Beziehung zu ihm eingehen. Wir müssen so objektiv wie es uns möglich ist über Wetiko nachsinnen und uns mit ihm einlassen, als ob es außerhalb von uns existierte - damit wir uns nicht zu stark mit dem Objekt unserer Betrachtung 'vermischen'. Auf Grund seines einzigartigen psychischen Ursprungs ist die Epidemiologie von Wetiko eine andere als die jeder anderen Erkrankung. Eine wirkliche Herausforderung für unsere Untersuchung des Wetiko-Virus ist, dass er sich in ebenjener Psyche inkarniert, die der Gegenstand unserer Untersuchung selbst ist.
Im Bewusstsein dieser schwierigen Frage erklärt Forbes, dass er versucht, die Krankheit
"von einer Perspektive [zu untersuchen], die so frei wie möglich von Annahmen ist, die von eben jener zu untersuchenden Krankheit geschaffen wurden."[iv]
Wenn wir uns nicht über den Bezugsrahmen im Klaren sind, über den wir den Wetiko-Virus untersuchen wollen, wird unsere Untersuchung durch die Krankheit gefärbt sein und den klaren Blick verschleiern, der benötigt wird um den Heilungsprozess in Gang zu bringen.

Zu studieren wie die Wetiko-Krankheit sich in anderen manifestiert sowie in dem "anderen" Teil unserer selbst kann uns dabei helfen, "sie" objektiver zu betrachten. Zu sehen, wie sich diese psychologische Erkrankung in der Welt manifestiert, ist das Spiegelglas, durch das wir potentiell dieselbe Krankheit erkennen können, wenn sie sich subjektiv in unserem eigenen Geist erhebt.

Nach der Erweckung einer Wesenheit wie Wetiko müssen wir diese - um sie so objektiv wie möglich studieren zu können - hermetisch in einem alchemistischen Gefäß versiegeln. Das stellt sicher, dass ihr quecksilbriger Geist sich nicht in die Unsichtbarkeit des Unbewussten zurück verflüchtigt, wo er sich selbst durch uns ausagieren würde. Jung hat wiederholt die Bedeutung der Entwicklung eines Behälters oder Gefäßes betont, in welchem problematische Geister wie Wetiko eingefangen werden. Er schreibt:
"Wenn etwas falsch ist, entnehme man es daher von seinem ursprünglichen Ort und tue es in das Gefäß, das sich zwischen dem eigenen Nebenmann und einem selbst befindet ... Um der Liebe zur Menschheit willen erschaffe man ein Gefäß, in dem man all das schreckliche Gift einfangen kann. Da es sich irgendwo befinden muss - es ist immer irgendwo - gibt das Nichteinfangen dieses Giftes, die Verneinung seiner Existenz, jedem Erreger die beste Chance [zu gedeihen]". [v]
Wetiko ist ein schwer fassbarer Geist, dessen Fixierung eine Herausforderung darstellt. Das gilt auch für Benennungen, er sei 'dies' oder 'jenes'. Gleichzeitig ist es entscheidend, dass wir versuchen, seine Eigenheiten zu beschreiben. Ungleich einem physischen Virus kann der Wetiko-Erreger nicht in materieller Form isoliert werden, doch seine charakteristische Signatur kann entdeckt und in jenen eigenartigen Abläufen der Psyche gesichtet werden, die unter seinem Bann steht. Die Existenz des Wetiko-Erregers nicht anzuerkennen - zu sagen, er 'existiere nicht' - gestattet es der psychischen Infektion, sich uneingeschränkt auszuleben. 'Immer irgendwo zu sein' bedeutet, nicht fest ansässig - das heißt, er ist immer umtriebig, sogar potentiell, oder insbesondere, in uns selbst.

Paul Levys Buch "Dispelling Wetiko"
Indem wir den Wetiko-Geist herbeirufen, erschaffen wir zugleich - durch unsere Ermittlung selbst - das Behältnis, in welchem wir dieses 'Getier' studieren können, um zu verstehen, womit wir es tatsächlich zu tun haben, um zu sehen wie es draußen in der Welt operiert, in anderen und, subjektiv betrachtet, in uns selbst. Um den Kreis in unserer kontemplativen Übung / Exorzismus gänzlich zu schließen, müssen wir unsere Betrachtung in ganzheitlicher Weise in unser Inneres selbst zurückversetzen. Gleich wie in einem Traum, wo das Innere das Äußere ist, können wir erkennen, dass der Wetiko-Virus, dem wir 'dort draußen' nachgespürt haben, eine Reflektion des und bezogen auf denselben Prozess in uns selbst ist. In der Symptomatik von Wetiko liegt eine Offenbarung verschlüsselt - etwas, das außerordentlich wichtig für uns zu kennen ist.

Kommentar: Glücklicherweise hat die Wissenschaft mittlerweile nachgeholt und für jene, die nach Antworten suchen, gibt es genug Informationen über die wahren Hintergründe über den Zustand unserer Welt und welch weitreichenden Einfluss pathologisch handelnde Individuen und Personenkreise auf uns alle haben. Informieren Sie sich, denn nur das Wissen darüber schützt!


Bandaid

Kriegskinder: Traumatisierung heilt nicht von selbst, sondern verschlimmert sich mit der Zeit sogar

Wunden einer frühen Traumatisierung heilen meist nicht von selbst, sondern wandeln und verschlimmern sich mit der Zeit. So entwickeln traumatisierte Kinder zunehmend komorbide, chronische Störungen und neigen zu Externalisierung.
© marima-design - Fotolia
RAMAT-GAN. Tiefe Wunden aus Kriegsereignissen, die Kinder in ihren ersten Lebensjahren wiederholt ertragen mussten, kann die Zeit nur selten heilen. Vielmehr entwickeln sich jeweils alterstypische Störungen, die sich mit der Zeit verändern. Deshalb fordern die Autoren einer israelischen Studie frühe Interventionen für Kinder aus Kriegsgebieten sowie eine individuelle Anpassung der Maßnahmen.

Immer häufiger sind unter den Patienten in Kinderarztpraxen auch Flüchtlingskinder aus Kriegsgebieten. Je nach Alter scheinen sich ihre traumatischen Erlebnisse in unterschiedlichen psychischen Störungen auszudrücken, legt eine israelische Studie nahe.

Kommentar:


Butterfly

Videos: 6 unglaubliche Fälle von Reinkarnation - Forschung von Ian Stevenson

Mit der Frage von Wiedergeburt und Wiederverkörperung haben sich im Westen so bedeutende Denker wie Pythagoras, Plato, Hume, Kant und Schopenhauer auseinandergesetzt.

Den Befürwortern des Reinkarnationsgedankens wird immer wieder vorgeworfen, die Beispiele von Wiedergeburt, wie sie von Forschern wie Ian Stevenson und anderen dokumentiert wurden, spielten sich nur in Asien ab, wo sie sich einer ernsthaften Überprüfung entzögen und vom Umfeld, aufgrund religiöser Überzeugung, ohnehin gefördert würden.

Das dem nicht so ist, zeigen fünf der unteren sechs Fälle:

1. Die Pollock-Zwillinge

Die Wiedergeburt der Schwestern Gillian und Jennifer Pollock hat der kanadische Psychiater und Begründer der Reinkarnationsforschung, Ian Stevenson (†88), 1997 in einem umfassenden Bericht publik gemacht. Die beiden Mädchen wurden am 4. Oktober 1958 als eineiige Zwillinge geboren.

Kommentar:


Hearts

Schwangerschaft verändert Hirnareale für Empathie bei der Mutter

Leiden (Niederlande) - Neue Hirnscans von werdenden Müttern, die zum ersten Mal ein Kind erwarten, zeigen deutliche Veränderungen in Hirnarealen, die für die Wahrnehmung von Absichten und Emotionen anderer - kurz Empathie - verantwortlich sind. Diese Veränderungen zeigen sich weder bei Nichtschwangeren Verwandten noch bei den Kindsvätern.
© Sean McGrath (via WikimediaCommons), CC BY 2.0
Symbolbild: Werdende Mutter
Wie das Team um Elseline Hoekzema von der Leiden Universitet aktuell im Fachjournal Nature Neuroscience (DoI: 10.1038/nn.4458) berichtet, haben sie die Hirnscans von 25 Erstgebärenden mit denen von erstmals werdenden Vätern, sowie kinderlosen Mänern und Frauen verglichen.

Nachdem der Geburt zeigte sich bei den neuen Müttern, ein deutlicher Rückgang von Hirnarelaen im sogenannten cerebralen Cortex (Großhirnrinde), wie sie als besonders wichtig für Empathie erachtet werden.

Evil Rays

Manipulation von Erinnerungen: Menschen können überzeugt werden, sich an nie geschehene Dinge zu erinnern

Eine aktuelle psychologische Studie der University of Warwick in England hat ergeben, dass es offenbar nicht ungewöhnlich ist, dass sich Menschen an Ereignisse erinnern, die nie stattgefunden haben.
Ein Psychologenteam um die Professorin Dr. Kimberley Wade hatte für ihre Meta-Analyse an 400 Studienteilnehmern die sogenannte Memory-Implantation-Methode angewendet. Bei diesem psychologischen Verfahren wird versucht, den Probanden falsche Erinnerungen in ihr Gehirn »einzupflanzen«. Beispielsweise wurde den Testpersonen suggeriert, dass sie als Kind eine Heißluftballonfahrt gemacht, einem Lehrer einen Streich gespielt oder bei einer Familienhochzeit für Chaos gesorgt hätten.

Tatsächlich erinnerten sich nach der Suggestion rund 30 Prozent der Teilnehmer an diese fiktiven Momente ihrer Vergangenheit.

Kommentar:


Hearts

Die Känguru-Methode: Kinder profitieren ein Leben lang von Zuneigung und körperliche Nähe

Wissenschaftler wollten wissen: Welche Auswirkung hat es, wenn Mütter Frühchen viel auf nackter Haut tragen und sich intensiv um sie kümmern. Nach zwanzig Jahren gibt es jetzt die erstaunlichen Ergebnisse, die weit über körperliche Vorteile hinausgehen.
© Mario/ Fotolia
Sinnbild für elterliche Zuneigung: Ein Känguru trägt sein Junges im Beutel.
BOGOTA/TORONTO. Frühgeborene Babys profitieren von intensivem Körperkontakt mit ihren Eltern auch noch Jahrzehnte später. Das hat eine Langzeitstudie zur sogenannten Känguru-Methode ergeben, die mit Unterstützung kanadischer Forscher in Kolumbiens Hauptstadt Bogota durchgeführt wurde.

Die untergewichtigen Frühchen wurden dabei von ihren Müttern viel auf nackter Haut getragen, gewärmt und gestillt.

Das getestete Programm umfasste aber weit mehr als diese Maßnahme: Die gesamten Familien wurden einbezogen und im Umgang mit den Winzlingen geschult. Kontrollgruppe waren Babys, die in ihren ersten Lebensmonaten auf herkömmliche Weise vor allem im Brutkasten betreut wurden.

Kommentar:


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Phantomschmerzen: Erstaunliche Abhilfe durch Training mit virtuellem Arm

Sie steuern einen Rennwagen über die virtuelle Piste und drehen ihre Hand - das alles mit einem Arm, der gar nicht da ist. Forscher erproben, wie sie Menschen mit Amputationen vom Phantomschmerz befreien können, mit erstaunlichem Erfolg.
© alexey_boldin / Fotolia
Für die Unterhaltungsindustrie eine Spielerei, doch augmented reality (englisch für "aufgesetzte Realität") kann Patienten mit Phantomschmerzen nach Amputationen enorm helfen. Im Bild: eine VR-Brille.
GÖTEBORG. Ein Mann mit amputiertem rechtem Arm sitzt vor einem Bildschirm. Dort sieht er sich selbst in einer Videoaufnahme - allerdings mit zwei Armen, die er beide ganz normal bewegen kann.

Der virtuelle Arm wird in die laufende Aufnahme eingespielt. Dazu zeichnen Elektroden am Stumpf EMG-Signale auf, die ein Algorithmus in Bewegungsabläufe für den virtuellen Arm umrechnet.

Dollar Gold

Studie: Wer seine Ziele verschriftlicht ist meist erfolgreicher

Die meisten Menschen haben Ziele im Leben - eine Familie, eine eigene Firma oder ein üppiges Gehalt. Nur wenige Menschen erreichen jedoch all das, was sie sich wünschen, während andere scheinbar problemlos von einem Erfolgserlebnis zum nächsten tänzeln.
Wissenschaftler haben eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen gefunden und sie kann jedem von uns dabei helfen, so erfolgreich zu sein, wie wir es uns wünschen. Wir müssen unsere Ziele einfach nur aufschreiben.

Um diese Theorie zu beweisen, machte Professor Jordan Peterson von der University of Toronto einen Versuch mit 700 Schülern. Er teilte sie in verschiedene Gruppen ein: Eine Gruppe bekam keine Aufgabe, während die andere dazu aufgefordert wurde, Ziele und Wünsche für die Zukunft aufzuschreiben.

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Gehirnscans zeigen: Religiöse Erfahrungen wirken auf das Belohnungszentrum im Gehirn

Salt Lake City (USA) - Religiöse und spirituelle Erfahrungen aktivieren in unserem Gehirn das Belohnungszentrum auf ähnliche Weise wie Liebe, Sex, Spiel, Drogen oder Musik. Zu diesem Ergebnis kommen US-Forscher anhand von Hirnscans praktizierender gläubiger Mormonen.
© grewi.de
Symbolbild: Religiöse Erfahrung (Illu.).
Wie das Team um Michael Ferguson und Professor Jeffrey Anderson von der School of Medicine an der University of Utah aktuell im Fachjournal Social Neuroscience (DOI:10.1080/17470919.2016.1257437) berichtet, stehe man erst am Anfang eines Verständnisses darüber, wie unser Gehirn an Erfahrungen teilnimmt, die Gläubige als spirituell, göttlich oder transzendent bezeichnen: „In den vergangenen Jahren haben sich die technischen Möglichkeiten der Bildgebungsverfahren derart entwickelt, dass wir uns endlich Fragen widmen können, die wir uns vielleicht schon seit Jahrtausenden stellen“, so Anderson.

Kommentar: Wahre "Spiritualität" und spiritueller Unsinn: Desillusionierung, der Weg zum Erwachen