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Mi, 20 Jun 2018
Die Welt für Menschen, die denken

Die Wissenschaft des Geistes
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Bell

Vereinfachte Studie: An den Augenbrauen können Sie Narzissten erkennen - So einfach kann man es sich machen

Viele Forscher machen es sich heutzutage etwas leicht und erstellen aus ihren Ergebnissen verallgemeinernde Kausalzusammenhänge, die so nicht stimmen können, da das Leben ja viel komplexer ist.
augenbrauen
© RyanMcGuire/Pixabay
Vor einigen Jahren wurde uns ein ähnlich falsches Resultat präsentiert, wo "ermittelt" wurde, dass Psychopathen daran zu erkennen seien, dass sie gerne schwarzen Kaffee trinken und gern bittere Sachen essen, weil es angeblich ihren Hang zu Sadismus widerspiegelt.

Nun wird uns in einer Studie von der Universität Toronto präsentiert, dass Sie einen Narzissten daran erkennen können, was er oder sie für Augenbrauen hat:
Dünne Striche, buschige Haare oder gar die Monobraue - Augenbrauen können echte Hingucker im Gesicht sein. Jetzt haben Forscher der Universität Toronto in einer Studie eine Verbindung zwischen einer narzisstischen Persönlichkeit und den Augenbrauen eines Menschen hergestellt.

[...]

Die Forscher Miranda Giacomin und Nicholas O. Rule untersuchten dabei vor allem die Verbindung von Grandiosität, einer Form von Narzissmus, die sich durch Großspurigkeit und Dominanz im Umgang mit anderen auszeichnet, und der Gesichtsbehaarung.

[...]

Einen Grund, warum grandiose Narzissten solch prägnante Augenbrauen pflegen, liefert Studienautorin Giacomin direkt mit: "Narzissten haben wahrscheinlich auffällige, dicke und dichte Brauen, um ihren Erkennungswert zu steigern." So blieben sie besser im Gedächtnis.

- Huffpost

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Prokrastination & Internetsucht überwinden: Was hilft wirklich?

In der heutigen Welt ist es für die meisten Menschen fast unvorstellbar geworden, ohne das Internet und Smart-Technologien das Leben zu gestalten oder sich mit anderen Menschen auszutauschen. In Zeiten, in denen die neueste Nachrichten nur einen Klick oder einen Blick auf das Smartphone entfernt sind und man anscheinend ständig erreichbar sein soll, sind die Internet- und Smartphone-Sucht zu einem nicht zu unterschätzenden Problem besonders für jüngere Generationen geworden.
LucTalks
In unserem Artikel "Die Gefahren der Handy-Sucht für unser Gehirn: Konstante Spannung und Ängste" haben wir das Thema genauer betrachtet und kommen zu dem Schluss, dass man das eigene Leben nicht vom Smartphone abhängig machen sollte und dass dies im Gegensatz zu den gängigen Behauptungen über die Notwendigkeit dieser ständigen Ablenkung durchaus möglich ist.

Dieses Verhalten führt auch zur der Neigung, der Prokrastination zu verfallen. Ein Zustand, bei der man dazu neigt unangenehme - jedoch notwendige - Arbeiten und Entscheidungen aufzuschieben.

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Blickpunkt Wahrheit: Jordan Petersons: "12 Regeln für das Leben - Ein Gegenmittel für Chaos"

#45 jordan peterson
Jordan B. Peterson ist zum Phänomen geworden: Der kanadische Psychologie-Professor, der mit seiner Haltung gegen politische Korrektheit berühmt wurde, erreicht Millionen von Klicks auf YouTube. Seine Aussagen werden zu Internet-Memes verarbeitet, ein Fan hat inzwischen sogar Merchandising-Produkte kreiert. Vielleicht am wichtigsten: Peterson hat unzähligen Menschen wertvolle und konkret umsetzbare Lebenshilfe gegeben. Von Jugendlichen, die der traurigen Existenz zwischen Porno und Zynismus abschwören, über ideologische Weltverbesserer, die erkennen, wie destruktiv diese Gedanken in ihrem Leben und im Leben Anderer wirken, bis hin zu schwer Heroin-Abhängigen, die dank Peterson-Videos den Entzug schaffen: Glaubt man den zahlreichen Kommentaren auf YouTube und den Zuschriften an Peterson, grenzt seine Wirkung an ein Wunder.

In dieser Show wollen wir sein aktuelles Best-Seller-Buch "12 Regeln für das Leben - Ein Gegenmittel für Chaos" (Engl. Originaltitel: 12 Rules of Life - An Antidote to Chaos") diskutieren und hinter dieses Wunder schauen.

Laufzeit: 01:49:42

Download: OGG, MP3


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Birthday Cake

Nur fast: Meditation ist - beinahe - für die Katz

Meditationen und einige ihrer Vertreter versprechen heute sehr viel und oftmals mehr, als sie in Wirklichkeit leisten können: Wir sollen durch sie u. a. achtsamer, weniger aggressiv, konzentrierter und bessere Menschen werden. Doch eine Untersuchung von Miguel Faria endet mit folgendem drastischen Fazit: "Meditation macht dich kaum zu einem besseren Menschen." Überrascht?
meditation, wald
© Gustav Gullstrand/Unsplah
Der Meditationsforscher und sein Team untersuchten dabei 20 Studien, die sich mit Meditationen befassten, näher:
In der Metaanalyse von Farias' Team zerbröselten diese guten Befunde jedoch. Einzig der Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem Faktor «Compassion», das Bedürfnis anderen zu helfen, hielt einer ersten Analyse stand.

Nicht jedoch einer zweiten, detaillierteren: Meditierer schnitten in diesem Punkt zwar zunächst besser ab, wenn man sie mit einer passiven Kontrollgruppe verglich. Aber brisanterweise nur dann, wenn der Meditationslehrer gleichzeitig zu den Studienautoren gehörte.
Das bedeutet, dass viele der Forscher einem groben wissenschaftlichen Fehler unterlagen - dem sogenannten Bestätigungsfehler - und natürlich bei ihren Untersuchungen ihre eigenen Meditationsformen nicht schlecht abschneiden lassen wollten.

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"Verlorenes Ich - Ein Essay zur narzisstischen Persönlichkeitsstörung" - Ein Interview mit Elena Digiovinazzo

#41 verlorenes ich, elena digiovinazzo
In dieser Show führen wir ein Interview mit Elena Digiovinazzo, Autorin des Buches: Verlorenes Ich - Ein Essay zur narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Wie der Names des Buchtitels bereits aussagt, diskutieren wir mit der Autorin über die narzisstische Persönlichkeitsstörung, u. a. was ein Narzisst für Merkmale hat, wie Sie ihn erkennen können, wie die Persönlichkeitsstörung entstehen kann und was Sie tun können, um sich selbst, oder vielleicht sogar Ihre Freunde zu schützen.


Wichtig ist es zu wissen, dass wir in der Show vorrangig den männlichen Begriff des Narzissten verwenden. Doch können Frauen auch Narzisstinnen sein und ebenso einen großen Schaden in Beziehungen und in der Arbeitswelt anrichten.

Klappentext des Buches:
Es ist nicht alles wie es scheint. Das musste auch Mary lernen. Erst war es die perfekte Freundschaft, später die perfekte Beziehung. Dann erste Zweifel... doch es war zu spät. Sie war gefangen in den Ketten eines Seelenmörders. Lügen, Manipulation, Demütigung, Verlust der Orientierung, Hilflosigkeit. Dieses Buch beschreibt den schwierigen Weg einer jungen Frau aus den Fängen eines Narzissten.

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Was steckt hinter dem Incubus-Phänomen? Meta-Analyse untersucht “dämonische Schlafparalyse”

Lithographie von Michael Parkes, Schlafparalyse
© Michael Parkes, TheWorldOfMichaelParkes.com
Symbolbild: Lithographie von Michael Parkes.
Leiden (Niederlande) - Schon im antiken Mesopotamien werden Albträume verursachende nachtaktive Dämonen beschrieben, die an Schlafenden sexuelle und/oder aggressive Handlungen vollziehen und einem den sprichwörtlichen Atem rauben. Im Mittelalter als aufgrund der von lateinischen Bezeichnung für "oben liegen" (incubare) als "Incubus" beschrieben, werden solche Erlebnisse bis heute immer wieder berichtet. Das Ergebnis einer Metastudie zeigt nun, dass das Incubus-Phänomen aus klinischer Sicht weitaus größere Relevanz birgt als die reine sog. Schlafparalyse, als die entsprechende Erfahrungen bislang gerne abgetan wurden.

Tatsächlich sei das wortwörtlich furchterregende Phänomen sehr viel weiter verbreitet als bislang vermutet, berichten Professor Dr. Jan Dirk Blom von der Universiteit Leiden und Kollegen aktuell im Fachjournal Frontiers in Psychiatry (DOI: 10.3389/fpsyt.2017.00253). Zudem tragen sich die Erlebnisse zwar tatsächlich meist während der Phasen der sogenannten Schlafparalyse zu - also in einem auch als Schlafstarre bezeichneten Zustand, während dessen die Skelettmuskulatur geradezu gelähmt ist, wodurch verhindert wird, dass wir geträumte Bewegungen tatsächlich ausführen - doch gehe das Phänomen weit über diese reine Schlaflähmung hinaus.

Während normalerweise der so paralysiert Schlafende schläft, kommt es immer wieder vor, dass Menschen in diesem Zustand teilweise erwachen, ohne dass sich die Starre löst und die Betroffenen jedoch weiterhin träumen. Ein Zustand also zwischen Wachen und Traum, jedoch in der Schlafstarre gefangen.

Kommentar: Abgesehen davon, dass bei dieser Art der Schlafparalyse erst andere Ursachen abgeklärt werden sollten, zeigen bereits John Keels Forschungen auf, dass sich Erfahrungsberichte von nicht-menschlichen Wesen durch die gesamte Menschheitsgeschichte hindurch ziehen. Je nach Epoche nahmen sie unterschiedliche Ausformungen an, so z.B. Feen, Kobolde, Dämonen, und heutzutage eben "die Aliens". Es lohnt sich, diese Ebene unserer Realität samt ihrer Impilkationen für die Menschheit genauer zu recherchieren:


Fireball 3

Frohe Weihnachten! Besinnung und Bewusstsein in Zeiten des Chaos

Wieder einmal steht die Zeit der Besinnung in der christlichen Welt vor der Tür. Nun ja, um es genau zu nehmen, steht eigentlich die Welt, die aus Caesar Jesus gemacht hat, vor mehreren Dilemmas, die zugleich auch Herausforderungen sind und wahrscheinlich über die Zukunft entscheiden werden. Um den Tag jedoch nicht vor dem Abend zu loben: Der Rest der Welt steht auch vor diesen Entscheidungen. Die bewusste Entscheidung entweder für die Besinnlichkeit und für das Bewusstsein oder für Chaos und Desintegration.
Meteor lapland

19. November, Lappland - Mitten in der Nacht: Rechts oben ist ein Feuerball zu sehen und nicht die Sonne
Ich möchte hiermit die Gelegenheit nutzen, nicht wie üblich das endlos hohle Geschwafel der Mainstream-Medien zu dieser Zeit der Nächstenliebe, Brüderlichkeit und der guten Dinge wiederholen, sondern mich stattdessen mit einigen Themen beschäftigen, die nicht nur zu dieser Zeit angesprochen werden sollten.

Haben Sie es sich bequem gemacht? Na dann kann die Bescherung Besinnung ja beginnen.

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Blickpunkt Wahrheit: Psychopathen sind unter uns - Ein Blick hinter gefährliche Persönlichkeiten, denen auch Sie begegnen

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© sott.net
Psychopathen regieren unsere Welt. Sechs Prozent der Weltbevölkerung sind genetisch geborene Psychopathen. Wissen sie, was das für den Rest von uns bedeutet?
"Man kann nur sehen, worauf man seine Aufmerksamkeit richtet, und man richtet seine Aufmerksamkeit nur auf Dinge, die bereits einen Platz im Bewusstsein einnehmen" - Alphonse Bertillon

Deshalb ist es sehr wichtig Wissen über Menschen zu haben, die anderen Schaden zufügen. Zu den gefährlichen Persönlichkeiten zählen unter anderem Narzissten, Paranoide und Psychopathen. Und jeder von uns ist einem dieser Typen bereits im Leben begegnet, der eventuell auch großen Schaden in Ihrem Leben angerichtet hat. Oder vielleicht befinden Sie sich gerade mit so jemandem in einer Beziehung? Ist Ihr Chef vielleicht ein Psycho, oder Ihr Nachbar? Wie können Sie gefährliche Persönlichkeiten erkennen und was können Sie unternehmen?

In dieser Show diskutieren wir Joe Navarros Buch Psychopathen unter uns: Der FBI-Agent erklärt, wie Sie gefährliche Menschen im Alltag erkennen und sich vor Ihnen schützen und wollen dabei verschiedene menschliche Raubtiere vorstellen und wie Sie sich und Ihre Angehörigen schützen können.

Laufzeit: 01:49:27

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Das Gehirn hat sich mehrfach unabhängig voneinander entwickelt

Gehirn
© RapidEye / Getty Images / iStock
Vorne ein Gehirn, dahinter ein Nervenstrang: Bisher hielt man dies für ein uraltes gemeinsames Konzept. Doch Gen-Daten zeigen, dass viele Tiergruppen unabhängig voneinander Gehirne entwickelten.

Auf den ersten Blick sind sich die Nervensysteme von Menschen und Fliegen recht ähnlich. Neue Forschungsergebnisse deuten aber darauf hin, dass der Unterschied zwischen ihnen grundlegender ist als bisher vermutet. Demnach entstanden die Strukturen des Zentralnervensystems in den verschiedenen Untergruppen der zweiseitig-symmetrische Tiere (Bilateria) im Verlauf der Evolution unabhängig voneinander. Wie eine Gruppe um José M. Martín-Durán von der University of Bergen in Nature berichtet, unterscheiden sich die genetischen Mechanismen der Nervensystementwicklung zwischen Ringelwürmern, Armfüßern und Rädertierchen so stark, dass ein gemeinsamer Ursprung unwahrscheinlich ist. Offenbar ist das Gehirn kein gemeinsames Merkmal der Bilateria, sondern das Ergebnis konvergenter Evolution. Dass diese Nervensysteme sich in ihrem Aufbau ähneln sowie in manchen Mechanismen ihrer Entwicklung, ist also womöglich nur ein Nebeneffekt des zweiseitigen Körperbaus.

Family

Geschichtenerzählen förderte sozialen Zusammenhalt - noch vor der Entstehung von Religionen

Stammesältester der Agta, Naturvolk
© Daniel Smith
Ein Stammesältester der Agta erzählt eine Geschichte.
London (Großbritannien) - Bislang galten die ersten organisierte Religionen, also der Glaube an übermächtige und auch strafende Götter, als Stifter der Regeln und Werte des sozialen Zusammenlebens. Eine neue Studie englischer Wissenschaftler zeigt nun, dass schon vor der Entstehung der Religionen, die Geschichtenerzähler die gleiche Funktion in den Jäger-und-Sammler-Gemeinschaften erfüllten - und bis heute erfüllen.

Wie das Team um den Anthropologen Daniel Smith, Andrea Migliano und Lucio Vinicius vom University College London aktuell im Fachjournal Nature Communications (DOI: 10.1038/s41467-017-02036-8) berichtet, bildeten die Geschichten dieser Märchenerzähler die Grundlage für das soziale Zusammenleben und die gemeinschaftlichen Werte - und das lange bevor vergleichbare Mechanismen in den größeren Agrargemeinschaften durch moralisierende hohe Götter entstanden.

Die Forscher berichten auch, dass es diese Geschichtenerzähler waren, die in ihren Gemeinschaften sogar noch angesehener und beliebter waren, als die besten Wildbeuter. Dieser soziale Stand drückte sich sogar in einer höheren Reproduktionsrate dieser Geschichtenerzähler aus.