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So, 27 Mai 2018
Die Welt für Menschen, die denken

Die Wissenschaft des Geistes
Karte

Eye 1

Studie beweist: Hunde haben ein Selbst-Bewusstsein

Urinierender Hund.
© Dean Beeler, CC by 2.0 (via WikimediaCommons)
Symbolbild: Urinierender Hund.
Tomsk (Russland) - Trotz zahlreicher bisheriger Versuche hatten Hunde bislang noch nie den sogenannten Spiegeltest bestanden und sich selbst in einem Spiegel erkannt. Russischen Verhaltensforschern ist es nun sozusagen mit einer Geruchs-Variante dieses Bewusstseins-Experiments gelungen nachzuweisen, dass auch Hunde und wie die Forscher selbst hinzufügen, „wahrscheinlich auch zahlreiche andere Tierarten“, ein Bewusstsein von sich selbst haben. Was wahrscheinlich die meisten Hundebesitzer und Tierfreunde schon lange ahnen, kann somit erstmals auch experimentell bestätigt werden.

In der klassischen Variante des Spiegel-Experiments wird den Tieren im schlafenden oder betäubten Zustand ein farbiger, geruchsloser Punkt auf eine für das Tier uneinsehbare Körperstelle (etwa die Stirn) gemalt. Wird beim Blick in einen Spiegel dieser Punkt als ungewohnter Teil des eigenen Körpers erkannt (indem das Tier etwa versucht, mit Hilfe seines Spiegelbildes den Punkt zu berühren, zu entfernen oder zu untersuchen) gilt dies als Beleg dafür, dass das Tier sich selbst im Spiegel erkennt und sich somit von anderen Tieren zu unterscheiden weiß. Bislang haben nur Menschen und wenige Tierarten wie Menschenaffen, Delfine, Elefanten und Elstern diesen klassischen Test bestanden. Versuche mit Hunden und Wölfen verliefen, trotz der sonstigen nachweislich komplexen kognitiven Fähigkeiten der Tiere, bislang stets ergebnislos.

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Warum Schlafmangel uns reizbar macht: Urteilsvermögen verschlechtert sich, Gehirn kann Reize nicht mehr unterscheiden

Gefühlszentrum kann nicht mehr zwischen neutralen und emotionalen Reizen unterscheiden
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© Jaykayl/ thinkstock
Schlafmangel macht uns reizbar. Warum, haben Forscher nun herausgefunden.
Aus Schlafmangel schlecht gelaunt? Forscher haben herausgefunden, warum uns zu wenig Schlaf so reizbar macht: Unser Gefühlszentrum im Gehirn kann dann nicht mehr zwischen unwichtigen neutralen und emotionalen Informationen unterscheiden. Wir reagieren dadurch selbst auf völlig neutrale Reize emotional statt sie einfach zu ignorieren, berichten die Forscher im Journal of Neurology. Das macht uns dünnhäutig.

Bekommen wir nicht genügend Schlaf, spüren wir dies ziemlich schnell: Wir fühlen uns abgeschlagen und haben Probleme, uns tagsüber zu konzentrieren. Denn dem Gehirn fehlt eine wichtige "Aufräum-Pause", während der es das tagsüber Aufgenommene verarbeitet. Schlafmangel fördert daher nicht nur falsche Erinnerungen, er kann sogar Hirnzellen zerstören.

Kommentar:


Telephone

"Ich wusste, dass du mich anrufst!" - Rupert Sheldrakes neue Studie zur Telefon-Telepathie

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© gemeinfrei
Symbolbild
Kennen Sie das? Das Telefon klingelt und sie haben das starke Gefühl, genau zu wissen, wer anruft - noch bevor Sie den Hörer abgehoben haben. Und sie da: Sie hatten recht. Einige Forscher sprechen vom Phänomen der sogenannten Telefon-Telepathie und vermuten darin eine alltägliche Erscheinungsform der Gedankenübertragung. Seit 2003 versucht der britische Biologe Rupert Sheldrake dieses Phänomen wissenschaftlich zu erforschen. In einer neuen Studie hat sich Sheldrake dem Phänomen mittels moderner digitaler Kommunikationstechnologien genähert und kam erneut zu Ergebnissen die den übersinnlichen Effekt zu bestätigen scheinen.

London (England) - Während Skeptiker dieses Phänomen gerne entweder als das Ergebnis selektiver Wahrnehmung abtun, bei der sich Menschen viel eher an jene Ereignisse erinnern, an denen man mit dieser „Vorahnung“ richtig lag - nicht aber an die anderen Male, an denen das „Gefühl“ falsch war, oder dahinter eine auf Gewohnheitsmustern basierte Intuition vermuten, wenn einige Menschen unbewusst vermehrt zu bestimmten Zeiten anrufen, hat Sheldrake die „Telefon-Telepathie“ seit 2003 schon in fünf ausführlichen Experimenten untersucht, die allesamt zu positiven Ergebnissen von über 40-50 Prozent richtiger Vorhersagen kamen (s. u.a. f. Video).

Kommentar:


Family

Wie bewertet das Gehirn moralische oder unmoralische Handlungen?

Zwei verschiedene Mechanismen bewerten moralische oder unmoralische Handlungen
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© Thinkstock / Brian A. Jackson
Wie stark wir jemandem Schuld zuweisen hängt stark davon ab, ob wir Absicht unterstellen oder nicht.
Absicht oder nicht? Handelt jemand unmoralisch, so unterstellen wir ihm schneller Absicht als bei positivem Handeln. Grund für diesen Gegensatz sind zwei verschiedene Mechanismen im Gehirn, wie Neuropsychologen herausgefunden haben: Je emotionaler wir reagieren, desto eher unterstellen wir Absicht. Bei rationalem Denken bewerten wir das Ergebnis einer Handlung dagegen eher als ungewollten Nebeneffekt, erläutern die Forscher im Journal Scientific Reports.

Egal ob wir beobachten, wie jemand einem alten Menschen über die Straße hilft oder sich in einer Warteschlange vordrängelt, oder ob wir gar Zeuge eines Verbrechens werden: Wir interpretieren die Absichten anderer Menschen und urteilen danach. Wie eng solche Urteile mit unserem Denken verknüpft sind, zeigt ein philosophisches Gedankenexperiment: Man stelle sich vor, ein Top-Manager weiß genau, dass sein geplantes Vorgehen die Umwelt schädigen wird. Die Umwelt ist ihm jedoch egal, und er setzt seinen Plan allein wegen des Profits für sein Unternehmen um. Hat er nun absichtlich die Umwelt geschädigt?


Kommentar: Man könnte sagen, die vielfältigen negativen Konsequenzen seiner Entscheidung waren ihm egal genug, um sie dennoch zu treffen. Interessant ist auch das Beispiel des Managers selbst. Immerhin fühlen sich besonders psychoapthische Personen in Berufen wie der Finanzwelt, die eine Machtposition vermitteln, wohl. Es fragt sich, inwiefern Artikel oder Untersuchungen wie diese dazu benutzt werden, die Urteilsfähigkeit der Menschen zu verwässern, wenn es um die Feststellung von unmoralischem Verhalten geht. Gerade weil die Identifzierung von Personen, deren Verhalten schädlich für die Gemeinschaft ist, essentiell ist, um Schaden einzudämmen oder von vornherein zu vermeiden.


Kommentar:


People 2

Männer vom Mars und Frauen von der Venus? Der Mythos über das "männliche" oder "weibliche" Gehirn

Menschliche Gehirne lassen sich nicht ein eine geschlechtsspezifische Skala einordnen
gehirn,unterschiede männer und frauen
© Jake Olimb/ thinkstock
Von wegen Mars und Venus: Die Gehirne von Männern und Frauen sind sich ähnlicher als man denkt
Von wegen typisch männlich oder typisch weiblich: Unsere Gehirne sind weniger geschlechtstypisch als bisher angenommen, wie ein erster Vergleich des gesamten Gehirns aufzeigt. Demnach sind einige Strukturmerkmale zwar bei jeweils einem Geschlecht häufiger, die Überlappungen sind aber enorm. Nahezu jeder Mann hat auch typisch weibliche Hirnmerkmale und jede Frau männliche. Jedes Gehirn ist daher ein einzigartiges Mosaik aus männlichen und weiblichen Eigenschaften, berichten Forscher im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences.

Typisch Mann, typisch Frau: Indizien für geschlechtsspezifische Unterschiede in Verhalten und Biologie gibt es inzwischen einige. So scheinen Frauen negative Gefühle stärker zu empfinden als Männer und ihr Gehirn ist stärker durchblutet, dafür sind diese narzissstischer. Andere Differenzen sind dagegen kulturell bedingt oder schlicht ein vereinfachendes Klischee.

People 2

Wie Beziehungsglück anhand der Stimmlage eingeschätzt werden kann

Computer erkennt am Tonfall die Erfolgschancen von Eheberatung
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© thinkstock / Wavebreakmedia
Versöhnlich oder endgültig zerstritten? Der Tonfall während der Eheberatung verrät bereits die Zukunftsaussichten eines Paar
Computer als Eheberater? Ein Algorithmus sagt mit hoher Treffsicherheit voraus, ob eine Eheberatung bei Paaren Erfolg zeigt oder nicht. An Tonfall und Reaktionen erkennt der Computer, wie die Gesprächspartner aufeinander eingehen. Seine Vorhersagen anhand des Gesprächsverlaufs sind dabei sogar präziser als die von Psychologen. Für Eheberater stellt ein solches Programm ein nützliches, objektives Werkzeug dar, meinen die Forscher.

Unsere Stimme ist fast so einzigartig wie ein Fingerabdruck: Schon am Klang einer Stimme können wir Alter und Geschlecht und sogar die Größe einer Person abschätzen.

Kommentar:


Family

Studie: Wer seinem Bauchgefühl folgt, betrügt weniger: Intuition und moralisches Verhalten hängen zusammen

Studie zeigt Zusammenhang zwischen Intuition und moralischem Verhalten
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© thinkstock / 5432action
Schummeln oder nicht? Wie schnell wir zu unmoralischem Verhalten neigen, hängt auch vom Stellenwert der Intuition ab.
Intuition gegen unmoralisches Handeln: Wer oft aus dem Bauch heraus handelt, schummelt seltener bei Tests und fühlt sich nach unmoralischem Verhalten eher schuldig, wie US-Psychologen herausgefunden haben. Wer seine Intuition dagegen vernachlässigt, hat offenbar auch weniger Schuldgefühle nach moralischen Fehltritten. Psychologen überprüften dies auf ungewöhnliche Weise, nämlich mit dem Einkauf von Seife.

"Einige Menschen vertrauen ihrem Bauchgefühl, wenn sie Entscheidungen treffen", beschreibt Sarah Ward von der University of Missouri, "während andere sich weniger darauf verlassen und ihrem Bauchgefühl kaum Beachtung schenken, auch wenn sie es wahrnehmen." Ob wir spontan aus dem Bauch heraus oder überlegt handeln, kann unser Verhalten stark beeinflussen: Intuitives Handeln ist zum Beispiel oft kooperativer, Bedenkzeit macht uns dagegen egoistischer.

Kommentar: Der Grund, warum es so viele Schlafschafe im Lullerland gibt - Grundlegend verschiedene Moralstrukturen: Moralische Endo-Skelette und Exo-Skelette


Alarm Clock

Gefühl der Einsamkeit und Isolation schwächt Immunabwehr, verändert Genaktivität und macht anfälliger für chronische Krankheiten

Das Gefühl der sozialen Isolation verändert die Genaktivität in Abwehrzellen
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© David de Lossy/ thinkstock
Einsamkeit schlägt nicht nur auf das Gemüt, es schwächt auch unser Immunsystem
Tiefgreifende Folgen: Einsamkeit schlägt nicht nur auf die Stimmung, sie hemmt auch unsere Immunabwehr. Forscher haben herausgefunden, dass sich bei einsamen Menschen die Genaktivität in bestimmten Abwehrzellen deutlich verändert. Es werden Gene aktiver, die Entzündungen fördern und die die Abwehr gegenüber Viren schwächen. Das wiederum erklärt, warum einsame Menschen häufiger krank werden und früher sterben, berichten die Forscher im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences.

Wer sich einsam fühlt, dem geht es selten gut. Die soziale Isolation drückt nicht nur auf die Stimmung, einsame Menschen schlafen schlechter, stehen unter Stress und werden eher krank. Möglicherweise trägt die Einsamkeit sogar dazu bei, dass wir körperlich schneller altern, wie kürzlich eine Studie an Papageien nahelegte. Die molekularen Gründe dafür, dass einsame Menschen häufiger unter chronischen Krankheiten leiden und früher sterben, waren bisher jedoch kaum untersucht.

Kommentar: Überlegt man sich nun, dass Einsamkeit und Isolation in der westlichen Welt sehr verbreitet sind, und darüber hinaus, dass es der Mangel an gesunden zwischenmenschlichen Bindungen ist, der die hauptsächliche Wurzel von Suchtverhalten ist, dann gibt das einerseits ein trauriges Abbild dieser Gesellschaft - andererseits eröffnet sich dadurch gleichzeitig die Tür zur Lösung dieser Umstände.

Video: Die Wahrheit über Sucht - Alles, was wir zu wissen glaubten, ist falsch!




People

Ehrlichkeit: Selbst-Projektion fördert Stereotypen - Wohlstand fördert meist unehrliches Verhalten

Selbst- und Fremdeinschätzungen zu ehrlichem Verhalten treffen nur selten zu

Alles gelogen? Wie ehrlich sich Menschen verhalten, unterscheidet sich von Land zu Land, wie Experimente nun zeigen. Herrschende Stereotypen bestätigt die Studie dagegen nicht - eher im Gegenteil: Die Ergebnisse fielen völlig anders aus als von den Teilnehmern vorhergesagt. Besonders notorische Lügner, aber auch die ehrlichsten Menschen, unterstellen anderen demnach am ehesten, nicht die Wahrheit zu sagen. Außerdem neigen die Einwohner von reichen Ländern eher zur Ehrlichkeit, so die Studie.
Münzwurf, Münze werfen
© University of East Anglia
Ehrlichkeit: Wirklich nur ein Zufall?
Ein gegebenes Wort zu halten und andere Menschen nicht zu belügen gilt in unserer Gesellschaft eigentlich als selbstverständlich, Unehrlichkeit gilt dagegen als falsch. Eigentlich - denn entgegen dieser Moralvorstellung sind kleine Flunkereien und größere Lügen dennoch an der Tagesordnung. Die Neigung zu Unwahrheiten ist dabei offenbar sozial und kulturell geprägt: Männer lügen zum Beispiel häufiger, wenn es ihnen in einer Gruppe von Menschen Vorteile verschafft. Wohlstand und insbesondere das Bankgeschäft fördern offenbar unehrliches Verhalten, und sogar die Tageszeit hat einen Einfluss auf unseren Hang zur Lüge.


Kommentar: Man bemerke den Widerspruch in diesem Artikel: Hier wurde gerade gesagt, dass u.a. Wohlstand unehrliches Verhalten fördert, während am Schluß des Artikels gesagt wird, Wohlstand fördere ehrliches Verhalten. Was denn nun? Schaut man zig andere Studien und unsere Welt im Allgemeinen an, liegt die obere Aussage wohl eher an der Wahrheit. Besonders die folgenden Artikel in Bezug auf Psychopathen in hohen Positionen sind aufschlussreich. Da ein Großteil der Menschen zu solchen "Führungspersonen" aufschaut, pflanzt sich dieser Virus leicht fort und normale Menschen beginnen dann ebenfalls, sich psychopathisch zu verhalten:

Eye 1

Das 1x1 der Ponerologie: Die Wahrheit hinter dem Krieg gegen den Terror

krieg gegen terror
Menschliche Beziehungen werden durch Angst geplagt. Dieser Kreislauf beginnt allzu oft in unserer ersten Beziehung mit unseren Eltern. Zu sehr mit sich selbst beschäftigt um zu erkennen was ihr Kind wirklich von ihnen benötigt, missbrauchen viele Eltern die Schwäche ihres eigenen Kindes und die Abhängigkeit von ihnen - sein emotionales Bedürfnis nach Trost, Sicherheit, Vertrauen und die liebende Anerkennung derjenigen, die ihm am nächsten sind. Dieser Junge, jetzt selber Vater, der während dieser entscheidenden Wachstumsphasen selbst zu kurz gekommen ist, könnte sich nun von den emotionalen Bedürfnissen seines eigenen Kindes bedroht fühlen und abhängig werden davon, dass seine eigenen Kinder und Ehepartner ihm das liefern, was er niemals hatte. Der Teufelskreis dreht sich weiter und seine eigenen Kinder wiederum lernen ihre Bedürfnisse zu unterdrücken, ihre eigenen Gefühle zu leugnen und als hohle Spiegelbilder der Bedürfnisse ihres Vaters zu leben. Wenn ein Kind die emotionalen Bedürfnisse eines Elternteils erfüllen muss und nicht anders herum, ist die Eltern-Kind-Beziehung auf den Kopf gestellt. Stephanie Donaldson-Pressman und Robert Pressman bezeichnen dies als "narzisstische Familiendynamik", und die Probleme die dies hervorruft, sind von unmittelbarer Bedeutung für die gewaltigen geopolitischen Probleme, welche der Welt gegenwärtig begegnen.

Solche Kinder suchen - wie ihre Eltern - einen gewissen Trost, ein gewisses Sicherheitsgefühl, aber da sie nicht wissen wohin und wonach sie Ausschau halten sollen, finden sie es oft am falschen Ort: bei ihren eigenen Kindern, ihren Liebhabern, ihrer Arbeit, irgendeiner religiösen oder politischen Sache. So sehr sie es auch abstreiten mögen, sind sie motiviert durch die Ängste, welche sie als Kinder erfuhren - die Angst davor, allein da zu stehen, unsicher, ungeliebt, verwirrt zu sein, nicht dazuzugehören, verlassen zu werden. Zuflucht vor dem Schmerz finden sie in irgendeiner buchstäblichen oder symbolischen Umarmung, die dennoch irgendwie unvollständig ist, wie die "Sicherheit" eines sinkenden Schiffs oder wie ein Schloss, das auf Sand gebaut ist. Da sie nicht loslassen wollen und sich dem Schmerz noch einmal aussetzen, fahren sie ihre Verteidigung hoch - ein Sammeln der Truppen um "den Leuten", ihren eigenen fragmentierten Persönlichkeiten, ein Gefühl von Sicherheit zu geben. Aber solch eine Verschleierung ist aufgebaut auf und abhängig von Lügen, nur halb gesehenen Dingen durch Linsen von verleugneter und verzerrter Emotion. Wir können verleugnen, dass wir eine Beziehung mit einem Psychopathen haben, jemand der uns, trotz Misshandlung und der psychischen Qual, welcher er uns aussetzt, ein gewisses Gefühl von Trost und Stabilität in unserem Leben bietet. Oder wir können unseren eigenen Vertrauensbruch an den emotionalen Bedürfnissen der uns Nahestehenden leugnen: das Kind, welches wir tadeln und entsprechend unserer eigenen verdrehten Wertvorstellungen verbiegen, oder den Liebhaber, von dem wir verlangen jemand zu sein der er nicht ist.

Kommentar: Es handelt sich hier um Teil 5 der Serie "Das 1x1 der Ponerologie" von Sott Redakteur Harrison Koehli. Folgende Teile sind ebenfalls ins Deutsche übersetzt worden: Eine hervorragende Erläuterung der Politischen Ponerologie finden Sie hier: Die anderen Teile können Sie unter folgenden Links auf Englisch lesen:

Teil 2: Ponerology 101: The Psychopath's Mask of Sanity (Die psychopathische Maske der Vernunft)
Teil 6: Ponerology 101: Psychopathy at Nuremburg (Psychopathie in Nürnberg)
Teil 7: Ponerology 101: The Dangers of Pit Bulls and Climate Control (Die Gefahren von Pitbulls und Klimakontrolle)
Teil 8: Ponerology 101: Rising to the Top (Nach ganz oben aufsteigen)

Vereint man dieses Wissen über Psychopathen mit den Zuständen, unter denen praktische jedes Kind in ungesunden psychologischen Dynamiken aufwachsen, ergibt sich ein noch erschreckenderes Bild und die Frage, inwiefern hier eine Methode am Werk ist. Psychisch (und körperlich) ungesunde Menschen, denen darüber hinaus noch das Wissen über Psychopathie fehlt, sind anfälliger für die Lügen und Manöver von Psychopathen. Noch sind sie wirklich in der Lage, sich mit allen Kräften für eine bessere Welt einzusetzen. Die Hoffnung liegt letztlich in der Tatsache, dass der Prozentsatz an Psychopathen vergleichsweise gering ist und normale Menschen in der Überzahl sind. Wenn diese Menschen wissen, was hier seit Langem gespielt wird und sich nicht mehr länger täuschen und unterdrücken lassen, sondern gemeinsam an einer besseren Welt arbeiten, dann könnte sich ein Ausweg anbahnen.

Hier finden sich notwendige Werkzeuge zur Heilung der eigenen Wunden: Auch die Ernährung ist von großer Bedeutung, denn ein gesunder Geist setzt einen gesunden Körper voraus: