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So, 31 Jul 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Die Wissenschaft des Geistes
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Butterfly

Meditation baut Gehirnsubstanz auf, erhöht Konzentration und Aufmerksamkeit und baut Stress ab

Harvard Forscher zeigten, wie Meditation das Gehirn aufbaut. Auch im christlichen Kulturkreis hat Meditation schon lange ihren Platz - nur in anderem Sprachgewand.
© Christopher Furlong/Getty Images
Meditiert er? Der alte Mann am Meer: In Llandudno, Wales.
Die Forschung hat jetzt gezeigt, dass Meditation die Gehirnzellen und ihre Aktivität erhöht und die Substanz im Gehirn aufbaut. Mit magnetischen Bildgebungen (MRI) und Wärmebildern fanden Harvard Forscher heraus, dass Meditation im Gehirn physiologische Veränderungen erzeugt, die sich auf die Hirnsubstanz auswirken.

Kommentar: Entspannung ist natürlich gerade in der heutigen Zeit ein großes Thema, da sich die meisten Menschen in einem Zustand von Dauerstress befinden. Darum sind Meditation und spezifische Atemübungen zum Stressabbau sehr wertvolle Hilfsmittel.

Nervenzusammenbruch der Massen: Millionen von Menschen am Rande des Abgrunds, während eine Stress-Epidemie die Gesellschaft heimsucht

Wir haben das Atem- und Meditationsprogramm Éiriú Eolas entwickelt, das Sie kostenlos lernen und praktizieren können.

Erprobte Vorteile des Éiriú Eolas Programms sind:
  • sofortige Stresskontrolle während man IN stressigen Situationen ist
  • Entgiftung des Körpers, was zu Schmerzbefreiung führt
  • Entspannung und das sanfte Aufarbeiten von vergangenem körperlichen oder psychischen Trauma
  • Regenerierung und Verjüngung des Körpers / des Geistes
Éiriú Eolas hilft Ihnen, auf Schichten von mentalen, emotionalen und körperlichen Blockaden schnell zuzugreifen und sie sanft zu lösen — Blockaden, die zwischen Ihnen und einem gesunden, sich jünger anfühlenden und jünger aussehendem Körper stehen!

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© Éiriú Eolas



Family

Neue Erkenntnisse: Fähigkeit zur Imitation ist Säuglingen nicht angeboren

Fähigkeit zur Imitation ist nicht angeboren
© thinkstock/ wavebreakmedia
Interaktion mit Mama: Können Säuglinge bereits Gesichtsaudrücke und Gesten nachahmen?
Angeboren oder erworben? Die Fähigkeit, Gesten und Gesichtsausdrücke zu imitieren, ist Säuglingen wohl doch nicht in die Wiege gelegt. Ein Experiment zeigt: Was das Gegenüber vormacht, hat keinerlei Einfluss auf die Reaktion von Neugeborenen. Die These von der angeborenen Imitationsfähigkeit sei damit widerlegt, berichten Forscher im Fachmagazin Current Biology. Stattdessen müssten Babys dieses Verhalten erst erlernen.

Heart - Black

Berührung verboten: Wie Homophobie Männerfreundschaften entartet hat

Homophobische Verbote gegen Berührungen unter Männern schaden auch hetereosexuellen Männern.

"Jungen imitieren das was sie sehen. Wenn sie im Verhalten unter Männern emotionale Distanz, Reserviertheit und Kälte sehen, wachsen sie mit diesem Verhalten auf und imitieren es... Was lernen Jungen, wenn sie keine Männer mit engen Freundschaften erleben, wo es abgesehen von der ehelichen Beziehung keine sichtbaren Vorbilder gibt für Initmität im Leben eines Mannes?" ~ Kindlon und Thompson, Raising Chain

(Mit Dank an BRETT & KATE MCKAY) Ich schrieb kürzlichen einen Artikel mit dem Titel "Die Abwesenheit sanfter platonischer Berührungen im Leben eines Mannes tötet", in welchem ich die Menschen bitte, sich Folgendes zu vergegenwärtigen:

In dem Versuch, jedes Anzeichen des Ausführens einer ungewollten sexuellen Berührung zu vermeiden, beraubt sich der amerikanische Mann jeglicher sanften platonischen Berührung in seinem Leben. Ich nenne das Berührungsisolation. Homophobe soziale Stigmata, die schon fast traditionelle Herausforderung des ungezügelten sexuellen Missbrauchs und eine Gesellschaft so getränkt in Generationen von altem puritanischen Misstrauen gegenüber physischem Vergnügen hat eine Isolationsfalle erschaffen, in welcher ein amerikanischer Mann Tage oder Wochen verbringen kann, ohne ein anderes menschliches Wesen zu berühren. Für den Mann sind die Implikationen der Berührungsisolation für seine Gesundheit und Zufriedenheit beträchtlich.

Monkey Wrench

Wie man mit Emotionen rechnet und seine narrative Geschichte verändert

Die kraftvollsten Geschichten dürften jene sein, die wir uns selbst erzählen, sagt Brené Brown. Doch Vorsicht - sie sind für gewöhnlich Fiktion.

Mein Mann Steve und ich hatten einen dieser Tage. An jenem Morgen haben wir verschlafen. Charlie konnte seinen Rucksack nicht finden und Ellen musste sich aus dem Bett quälen, da sie lange wach geblieben war, um zu lernen. In der Arbeit hatte ich dann fünf Besprechungen direkt hintereinander und Steve, ein Kinderarzt, hatte mit der Erkältungs- und Grippesaison zu kämpfen. Um die Zeit des Abendessens waren wir praktisch den Tränen nahe.

Steve öffnete den Kühlschrank und seufzte. "Wir haben keine Lebensmittel. Nicht einmal Aufschnitt." Ich fauchte zurück: "Ich tue mein Bestes. Du kannst auch einkaufen gehen!" "Ich weiß", erwiderte er mit gemäßigter Stimme. "Ich tu es jede Woche. Was ist los?"

Magnify

Wie Vorurteile unsere Wahrnehmung massiv verzerren

Die visuelle Verarbeitung von Gesichtern wird von Stereotypen beeinflusst
© image source white/ thinkstock
Fröhlich, neutral oder wütend? Stereotypen beeinflussen die visuelle Wahrnehmung
Verzerrte Sicht: Wie unser Gehirn eine Person wahrnimmt, hängt nicht nur von ihren objektiven Gesichtszügen ab - sondern auch von stereotypen Erwartungen. Das zeigt nun ein Experiment von US-Forschern. Demnach verarbeitet das Gehirn Gesichter so, dass sie unseren Vorurteilen und Klischees mehr entsprechen, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin Nature Neuroscience berichten. Das heißt: Wer Männern grundsätzlich aggressive Eigenschaften zuschreibt, dessen Gehirn reagiert auch auf ein neutrales Männergesicht so, als würde es ein wütendes sehen.

Kommentar:


2 + 2 = 4

Neue Erkenntnisse zum Mathematiker-Gehirn: Spezielles Hirn-Netzwerk, das nur bei Mathe-Profis existiert

Spezielles Mathe-Netzwerk aus verknüpften Hirnarealen existiert nur bei Mathe-Profis
© wavebreakmedia/ thinkstock
Das Gehirn von Mathematikern reagiert auf mathematische Aussagen anders als bei Mathe-Laien.
Mathe-Profis sind anders: Wenn Mathematiker über mathematische Aussagen nachdenken, springt in ihrem Gehirn ein ganz spezielles Netzwerk an. Dieses Aktivitätsmuster ist für sie einzigartig und reagiert nur auf Mathematik, wie Hirnscans belegen. Bei Nichtmathematikern existiert dieses Netzwerk dagegen nicht. Spannend auch: Die Lage der aktivierten Hirnareale verrät, dass abstrakte Mathematik weniger mit Linguistik zu tun hat, als manche Forscher bisher angenommen haben.

People

Es braucht nur direkte, positive Erfahrungen, dann lernt man auch Mitgefühl mit fremden Gruppen

Überraschend positive Erfahrungen erhöhen Empathie für fremde Gruppen
© FreeImages.com / Marco Michelini
Größeres Mitgefühl für Fremde entsteht durch positive Erfahrungen wie überraschende Hilfsbereitschaft.
"Was geht mich fremdes Elend an?" Diese Haltung gegenüber Menschen fremder Kulturen und Flüchtlingen lässt sich überwinden: Behandelt uns ein Fremder überraschend hilfsbereit, steigert das unser Mitgefühl. Neurowissenschaftler haben mit Gehirnscans herausgefunden, dass sich diese hinzugelernte Empathie auf die ganze Gruppe ausdehnt, der wir den fremden Wohltäter zuordnen. Schon wenige positive Lernerfahrungen reichen aus, um empathischer zu werden, schreiben die Forscher im Journal Proceedings of the National Academy of Sciences.

Ein Unfall vor der eigenen Haustür oder eine Flutkatastrophe am anderen Ende der Welt - das Unglück anderer Menschen betrifft uns umso stärker, je näher uns diese Menschen stehen. Dieses unterschiedlich ausgeprägte Mitgefühl kann sogar so weit gehen, dass wir mehr Mitleid mit Haustieren als mit fremden Menschen haben. Die fehlende Empathie für "den Fremden" steht auch hinter vielen Konflikten zwischen Menschen verschiedener Nationalitäten und Kulturen - und nicht zuletzt mit den zu uns kommenden Flüchtlingen.

Kommentar:


People

Wie wir die eigene Wahrnehmung auf andere übertragen: Bei mehr Schmerztoleranz weniger Mitgefühl für andere

Selbstempfundener Schmerz beeinflusst die Empathie für das Leiden anderer

Selbstempfundene Schmerzen verstärken unser Mitgefühl für andere
Weniger Schmerz, weniger Mitgefühl: Unsere Fähigkeit, den Schmerz anderer Menschen nachzuempfinden, hängt von unserer eigenen Schmerzempfindlichkeit ab. Sind wir selbst eher schmerztolerant oder haben wir ein Schmerzmittel genommen, dann schätzen wir auch das Leiden anderer als nicht so schlimm ein, wie ein Experiment belegt. Der Grund für diese Verbindung: Empathie und Schmerzwahrnehmung aktivieren ähnliche Hirnareale und reagieren beide offenbar auf Opioide.

Kommentar:


People

Zu intensives Mitgefühl kann das kognitive Verstehen beeinträchtigen

Starke Aktivität in Empathie-relevanten Hirnregionen hemmt Hirnbereiche für Verstehen
© wavebreakmedia/ thinkstock
Wer einfühlsam ist, kann andere auch gut verstehen? Nicht unbedingt, sagen Forscher
Wer empathisch ist, kann andere auch gut verstehen? Diese Gleichung geht Forschern zufolge nicht immer auf. Sie zeigen mit einem Experiment, dass überbordendes Einfühlen das kognitive Verstehen sogar beeinträchtigen kann. Demnach können die für die beiden Fähigkeiten zuständigen neuronalen Netzwerke einander hemmen. Die Folge: Fühlen wir intensiv und emotional mit, verstehen wir mitunter schlechter, was das Gegenüber weiß, plant oder will.

Kommentar:


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Studie: Stärker werdende Depressionen als Vorboten einer Demenz

Verstärkte Depressionssymptome können auf ein drohende Demenz hinweisen
© Monkey Business/fotolia.com
Nehmen die Symptome einer Depression deutlich zu, kann dies Vorbote einer Demenz sein.
In früheren Studien wurden bereits mehrfach Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Depressionen und dem Risiko einer späteren Demenz festgestellt. Niederländische Forscher haben in einer aktuellen Untersuchung nun nachgewiesen, dass der Verlauf einer Depression maßgeblichen Einfluss darauf hat, ob das Demenz-Risiko der Betroffenen steigt. Eine Verschlechterung im Krankheitsverlauf könne eine Vorbote einer drohenden Demenz sein, berichten die Forscher. Ihre Studienergebnisse haben sie in dem Fachmagazin The Lancet Psychiatry veröffentlicht.

Der Zusammenhang zwischen Depressionen und dem Risiko einer Demenz wurde laut Aussage der Forscher in früheren Studien vielfach untersucht, wobei allerdings der Krankheitsverlauf keine Berücksichtigung gefunden habe. Das Forscherteam um Dr. M. Arfan Ikram vom Erasmus Medical Center in Rotterdam ist daher in seiner aktuellen Untersuchung der Frage nachgegangen, inwiefern das Risiko der Demenz sich bei verschiedenen Verläufen einer Depression unterscheidet. Ihren Ergebnissen zufolge ist das höhere Risiko einer Demenz vor allem bei einer deutlichen Zunahme der depressiven Symptome festzustellen.

Kommentar: Bei Erkrankungen wie Demenz und auch Depressionen - neben vielen anderen nicht nur körperlichen sondern auch psychischen Erkrankungen - haben der Lebensstil samt Ernährung und auch die Vergiftung mit Schwermetallen große Auswirkungen: