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Di, 21 Nov 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Die Wissenschaft des Geistes
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Hearts

Forscher entschlüsseln neuronales Netzwerk der Liebe

© emory university
Präriewühlmäuse paaren sich beim ersten Mal bis zu 40 Stunden lang. Forscher haben analysiert, was sich dabei im Gehirn abspielt.
Präriewühlmäuse sind streng monogam und konnten deshalb US-Wissenschaftern helfen, einige Rätsel rund um die Paarbindung bei Tier (und Mensch) zu lösen

Atlanta/Wien - Selbst im Zeitalter von Tinder und Polyamorie sind und bleiben Treue und Liebe ein großes Thema: Man werfe nur einen Blick auf das aktuelle Cover des Nachrichtenmagazins Profil oder in Doris Knechts neuen Bestseller Alles über Beziehungen.

Die Fragen werden natürlich schon seit Jahrhunderten immer wieder neu gestellt: Ist echte Liebe mit Treue verbunden? Geht das eine auch ohne das andere? Oder werden beide überschätzt? Man kann sich diesem Fragenkomplex aber auch anders - nämlich neurowissenschaftlich - nähern: Was sorgt eigentlich in unseren Gehirnen dafür, dass wir große Zuneigung für eine Person empfinden und dieser dann treu sind?

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Butterfly

Die wissenschaftliche Grundlage für eine regelmäßige Meditationspraxis

© fotolila.com – Sergey Nivens
Wusstest du, dass Yoga kein Selbstzweck ist, sondern in seinen Anfängen dazu diente, die indischen Mönche körperlich fit für ihre stundenlange Meditationspraxis zu machen? Und wusstest du, dass meditieren wirklich hilft? Die meisten Leser dürften die letzte Frage wohl mit nein beantworten. Aus einem einfachen Grund: sich still hinzusetzen und sich mit sich selbst und seiner Atmung, dem Augenblick und für 10 Minuten mal nicht mit dem riesigen Wäscheberg zu beschäftigen, ist schwer und passt an so vielen Stellen nicht in unsere Zeit. Und doch ist es nach der Umstellung deiner Ernährung und regelmäßiger Bewegung das Wichtigste, was du für deine Gesundheit tun kannst.

In so ziemlich jedem Gesundheitsbuch, das ich die letzten Jahre gelesen habe, wird die Meditation und Yoga als Ausgleich zu unserem stressigen Alltag und zur Reduktion des Stress- und Cortisolspiegels empfohlen. Und trotzdem machen es die meisten Menschen, die zu mir in die Beratung kommen, nicht. Es ist langweilig, inaktiv, schnöde. Was soll das bisschen rumsitzen schon bringen. Vielleicht ahnt der ein oder andere auch, dass es weh tun könnte sich mit sich selbst zu beschäftigen? Vielleicht sind da noch verletzte Gefühle, Enttäuschungen, Kränkungen oder Trauer, der man wieder begegnen könnte. Wer will das schon?! Unsere ständige Betriebsamkeit hemmt das Aufkommen so einiger Gefühle.

Butterfly

Studie: Erinnerungen an Nahtoderfahrungen sind „realer als real“

© gemeinfrei
Detail aus „Der Flug zum Himmel“ (Hieronymus Bosch, etwa 1500).
Charlottesville (USA) - Ein wiederkehrendes Merkmal von Erinnerungen an Nahtoderfahrungen ist die Charakterisierung dieser Wahrnehmungen durch die Zeugen als „absolut real“ oder gar „wirklicher als die Wirklichkeit.“ Zwei langjährige Erforscher von Nahtoderfahrungen haben diese Beschreibungen nun mit einer Studie überprüft - mit einem erstaunlichen Ergebnis.

Wie Dr. Bruce Greyson vom Department of Psychiatry and Neurobehavioral Sciences an der University of Virginia und der Nahtodforscher Lauren Moore aktuell im Fachjournal Consciousness and Cognition (DOI: 10.1016/j.concog.2017.03.003) berichten, sind „Nahtoderfahrungen meist sehr lebhafte, lebensverändernde Erfahrungen von Menschen, die dem Tode sehr nahe gekommen sind.“

Skeptiker einer metaphysischen Deutung derartiger Erfahrungen und Erlebnisse verweisen gerne auf dem Umstand, dass sog. Nahtoderfahrungen meist in Verbindung zu Situationen entstehen, in denen die Patienten einen Herzstillstand erlitten haben, wie er oft mit kurzfristigem Gedächtnisverlust erinhergeht, unter Einfluss von - teilweise sogar potentiell psychoaktiven - Medikamenten und grundsätzlich traumatischen Faktoren standen. Hinzu erinnern sie viele Nahtodzeugen erst vergleichsweise lange Zeit später an ihre Erlebnisse - ein Faktor, der für gewöhnlich die Lebendigkeit von Erinnerungen reduziert.

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Info

Darm-Mikroben beeinflussen unsere Angstreaktionen

© gemeinfrei
Symbolbild: E. coli-Bakterienkolonie
Cork (Irland) - Galt Angst bislang als hauptsächlich vom Gehirn kontrollierte und gesteuerte Emotion und von Verarbeitungsprozessen zwischen den beiden Amygdalae abhängig, die in unserem Gehirn für die Furchkonditionierung zuständig sind, zeigt eine neue Studie nun jedoch, dass Angstwahrnehmung auch von Darmbakterien beeinflusst wird.

Wie das Team um A. E. Hoban vom irdischen University College Cork aktuell im Fachjournal Nature: Molecular Psychiatry (DOI: 10.1038/mp.2017.100) berichtet, werden Lebewesen zunächst ohne Darmflora geboren. Diese entwickelt sich erst dadurch mit der Zeit, dass wir unserer bakterienreichen Umwelt ausgesetzt sind.

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Roses

Duftstoffe sollen doch menschliches Sozialverhalten verändern

Wenn Hunde sich beschnüffeln, schmunzelt manch einer vielleicht. Doch laut einer deutschen Studie könnten sich beim Menschen Gerüche ebenso auf ihr Verhalten zueinander auswirken.
Für die Evolution der menschlichen Spezies ist die Zusammenarbeit zwischen Menschen, die nicht miteinander verwandt sind, ausschlaggebend. Bisher konnte die Forschung aufzeigen, inwiefern kognitive und strategische Prozesse für zwischenmenschliche Kooperationsvorgänge verantwortlich sind. Doch nun versuchten Forscher aus Bern, Bochum und Köln einen Zusammenhang zwischen dem Duftstoff Hedion und dem menschlichen Verhalten zu finden - und wurden fündig.

Wie sich Duftstoff Hedion auf das Verhalten von Tier und Mensch auswirkt

Für viele Tierarten spielt der Geruchssinn eine wesentliche Rolle. Denn mit Düften werden zum Beispiel Paarrituale eingeleitet oder es wird sogar kommuniziert. Für die Menschen ist der Zusammenhang der sogenannten chemosensorischen Prozesse mit Kommunikations- und Kooperationshandlungen in der Wissenschaft noch umstritten. Das versuchen die Forscher mit ihrer Studie zu ändern. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Frontiers of Behavioral Neuroscience veröffentlicht.

Brick Wall

Alles für die Katz? Gehirnjogging soll Gedächtnisleistung nicht verbessern

Studie: Gehirnjogging-Apps bringen nichts für das Gedächtnis
© bjohnson/Flickr.com
Vor allem viele ältere Menschen versuchen ihr Gehirn mithilfe von Kreuzworträtseln, Sudokus oder Gehirnjogging-Apps zu trainieren. Schließlich soll dies dabei helfen, degenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Demenz vorzubeugen. Eine neue Studie kommt nun jedoch zu dem Ergebnis, dass solche Apps die Gedächtnisleistung nicht verbessern.

Immer mehr Menschen mit Demenz

Weltweit leben rund 47 Millionen Menschen mit Demenz, in Deutschland sind es etwa 1,5 Millionen, die meisten von ihnen haben Alzheimer. Und die Zahl der Betroffenen steigt immer weiter. Um einer Erkrankung vorzubeugen, sollte das Gehirn trainiert werden, so der Rat von manchen Fachleuten. Es gibt jedoch keinen Beleg dafür, dass Gehirnjogging hilft, Alzheimer zu verhindern. Und es bringt offenbar auch nichts für die Gedächtnisleistung, wie eine aktuelle Studie zeigt.

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Snakes in Suits

Gaslighting, eine Manipulationsstrategie von Psychopathen

Wir verlassen uns auf unsere Wahrnehmung - jeden Tag. Können wir auf sie nicht mehr vertrauen, dann fürchten wir, unseren Verstand zu verlieren. Wenn andere unsere Wahrnehmung bewusst manipulieren, können sie uns in den Wahnsinn treiben.
Berlin - Das Bild ist weg. Es hängt nicht an der Wand an seinem Platz. «Bella, wo ist das Bild?», will Paul wissen. Bella ist den Tränen nahe. «Ich schwöre, ich hab es nicht genommen, ich schwöre», beteuert sie. Paul weiß das. Statt sie zu beruhigen, sagt er: «Du verlierst deinen Verstand.»

Bella und Paul gibt es nicht wirklich. Na ja, das stimmt nicht ganz. Bella und Paul sind die Protagonisten eines alten britischen Films aus dem Jahr 1940. «Gaslight» nennt er sich. Und das, was Paul macht - seine Frau Bella in den Wahnsinn treiben -, nennt sich «Gaslighting», benannt nach dem Film.

Gaslighting - das ist, wenn jemand die Realität so manipuliert, dass man selbst den Bezug zu ihr verliert, wie die Autorin Christine M. Merzeder erklärt. Sie hat ein Buch über narzisstischen Missbrauch geschrieben. Gaslighter sind Meister der Manipulation. Und sie gehen ähnlich vor wie Paul, Bellas hinterhältiger Ehemann. Sie sagen: «Das war nicht so, das musst du dir eingebildet haben.» Oder: «Wie kannst du das nur vergessen haben, das habe ich dir doch gesagt.»

Kommentar: Schauen Sie die Artikelsammlung über Psychopathen an, um mehr über die Manipulationstechniken und das Wirken von Psychopathen zu erfahren.


People

Welt durch andere Augen sehen, macht einfühlsam

© pixelio.de, A. E. Arnold
Hände: Mitgefühl verändert Sichtweise erheblich.
Nur wer es sich leicht vorstellen kann, die Umgebung durch die Augen eines anderen zu sehen, ist auch eher zu Empathie fähig. Das zeigen Experimente von Sozialpsychologen an der Universität Würzburg. Demnach hat die Fähigkeit zur Perspektivenübernahme große Auswirkungen darauf, in welchem Maß ein Mensch auch die Gedanken einer anderen Person akzeptiert.


Für ihre Studie haben die Wissenschaftler über 1.000 Menschen ein einfaches Experiment am Computer durchlaufen lassen: Die Probanden sahen gegenüber von sich an einem runden Tisch eine Person sitzen, vor der eine Banane und ein Buch lagen. Gleich würde die Person auf dem Bildschirm eines der Objekte greifen, entweder die Banane oder das Buch. Je nachdem, ob sie das mit der linken oder der rechten Hand tat, mussten die Testpersonen reagieren und ebenfalls mit der rechten oder der linken Hand eine Taste drücken.

Kommentar: Überwinden der selektiven Empathie: Studie zeigt, dass Mitgefühl für Fremde erlernbar ist


Control Panel

Narzissten sollen häufig verstärkt Selfies auf soziale Netzwerke hochladen

Viele Freunde, noch mehr Bilder - Narzissten sind in sozialen Netzwerken quasi zu Hause. Nach der Auswertung der Daten von 25.000 Nutzern wissen die Forscher mehr über den typischen Selbstdarsteller.
© Google
Soziale Netzwerke sind einer Analyse zweier Psychologen zufolge das ideale Medium für Narzissten, um sich zu präsentieren. Dafür werteten die Forscher aus Würzburg und Bamberg die Hypothesen von 57 entsprechenden Studien mit mehr als 25.000 Teilnehmern aus.

Ihr Fazit: Je häufiger ein Nutzer Bilder von sich in sozialen Netzwerken hochlade und je größer die Zahl seiner Freunde sei, desto größer sei die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um einen Narzissten handele. Dabei spielten Geschlecht und Alter keine Rolle. Diese Nutzer verbrächten zudem mehr Zeit in ihren Netzwerken als durchschnittliche Besucher.


Kommentar: Das ist ein relativ einfaches Ursache-Wirkungs-Prinzip. Haben die Forscher danach nähere Analysen angestellt, ob es sich wirklich um Narzissten handelt? Dennoch ist der Ansatz interessant, vor allen Dingen nach der folgenden Studie, woran Narzissten anhand einer Frage erkannt werden konnten:
  • Eine Frage, ein Test: "Wie sehr stimmen Sie der Aussage zu: Ich bin ein Narzisst?"



Kommentar:
  • Eine strukturelle Theorie des Narzissmus und der Psychopathie



2 + 2 = 4

Das irrsinnige Ausmaß der Korruption in Wissenschaft und Religion und warum es uns alle betrifft

Die Korruption der Wissenschaft ist eines der größten Probleme, mit der die Welt je zu tun hatte; sie könnte sogar zur Auslöschung der menschlichen Rasse führen. Diese Vorstellung erschreckt mich, und sie sollte Sie ebenfalls erschrecken. Aber ich bin mehr als bloß erschreckt; mein Herz wurde gebrochen durch der Erkenntnis dass die größte Hoffnung für die Menschheit - die Wahrheit, schöne Wahrheit - schonungslos zerrissen und verdorben wurde von den Wächtern des Tempels: den Wissenschaftlern selbst, unter dem Einfluss eines weitverzweigten Netzwerks von einvernehmlichen pathologischen Verschwörungen, die vollkommen losgelöst von der Masse der normalen Menschheit sind.
Ich war noch recht jung als ich zum ersten Mal lernte, dass die Wissenschaft Fehler machen konnte; ich wuchs neben einem Kind auf, dessen Mutter während der Schwangerschaft Thalidomide einnahm. Als ich 14 war, verschrieb mir unser Hausarzt "Diätpillen": Methamphetamine. Fast zerstörten sie meine Gesundheit für immer. In späteren Jahren lernte ich durch das Nachrichten Magazin 20/20, dass die empfohlenen Medikamente für den Bluthochdruck meines Großvaters, welche die Veteran's Administration ihm besorgte, für seinen Tod verantwortlich waren. Das sind nur einige Highlights aus einer Lebenszeit voller Erfahrungen mit Ärzten und anderen Medizinern, welche 75 % der Zeit falsch lagen, und bei den anderen 25 %, wo sie recht hatten, handelte es sich um Belanglosigkeiten. Hätte ich mich bei den wichtigen Sachen an den Rat der Ärzte gehalten, für mich selbst und meine Kinder, so hätte das schwerwiegende negative Konsequenzen zur Folge gehabt.

Dies ist eine entmutigende Aussicht, keine Frage, aber so ist es nun einmal: Ärzte werden nicht dazu ausgebildet um Ihnen dabei zu helfen ein gesünderes Leben zu leben; sie werden in medizinischen Schulen ausgebildet, welche von Pharmakonzernen finanziert werden, um die Pharmakonzerne durch Medikamentenverkäufe zu bereichern. Ich habe einmal gehört, dass die Mediziner im alten China ein Schild über ihre Tür hängen mussten, welches anzeigte, wie viele ihrer Patienten gestorben waren. Verständlicherweise wurden sie dadurch hochmotiviert heraus zu finden, was wirklich funktioniert, weil sonst niemand sie aufsuchen würde, wenn ihre Anweisungen und Tränke nicht wirksam waren. Es wäre schön, wenn unsere Zivilisation ein ähnliches System einführen würde.

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