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Fr, 28 Jul 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Die Wissenschaft des Geistes
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Butterfly

Dankbarkeit: Ein Gefühl, das nachhaltig glücklich macht - Wie man es am besten nutzt

Was denkst du: Sind Menschen zufrieden, weil sie dankbar sind - oder sind wir dankbar, weil wir zufrieden sind?

Ich glaube zutiefst, dass Dankbarkeit die Voraussetzung für Zufriedenheit ist. Wenn ich dankbar bin für das Gute in meinem Leben, bewahrt mich das zugleich vor Unzufriedenheit.
Dankbarkeit ist sozusagen das Immunsystem für unsere Gefühle.
Denn unsere Gefühle sind so beschaffen, dass manche von ihnen nicht miteinander vereinbar sind.

Hast du dich schon mal gleichzeitig wütend und glücklich gefühlt? Unmöglich.

Dankbarkeit ist das effektivste Gegenmittel für negative Gefühle wie zum Beispiel Ärger, Neid, Sorge und Groll.

Dankbarkeit bewirkt ein lang anhaltendes Glücksgefühl.

Während Verliebtheit ein hochintensives, aber zeitlich begrenztes Glücksgefühl ist, bringt Dankbarkeit ein stilleres, nicht so spektakuläres Gefühl, das sich dafür aber sehr lang anhaltend positiv auf unser Befinden auswirkt.

Kurz:

Verliebtheit macht punktuell sehr glücklich. Dankbarkeit fühlt sich nicht so intensiv an, ist dafür aber nachhaltig.

Und dieses nachhaltige Wohlbefinden nennen wir dann Zufriedenheit.

Kommentar:


Microscope 1

Wissenschaftler: Ursprung des Bewusstseins entdeckt - Riesige Nervenzelle umgibt das gesamte Gehirn

© Allen Institute for Brain Science
Digitale Rekonstruktion der neuentdeckten Hirn-Nervenzelle, die das gesamte Mäusehirn umschließt und verbindet.
Washington (USA) - Neurologen des Allen Institute for Brain Science haben erstmals eine riesige Nervenzelle entdeckt, die das gesamte Hirn von Mäusen umgibt und derart dicht über beide Hirnhälften vernetzt ist, dass sie den Ursprung des Bewusstsein erklären könnte.

Wie das Team um Christof Koch aktuell auf dem Jahrskongress der „Brain Research through Advancing Innovative Neurotechnologies“ berichtete, nutzten sie ein neues bildgebendes Verfahren und entdeckten dabei, dass die einer „Dornenkrone“ gleichende, ungewöhnlich große Nervenzelle einer der am meist verknüpften Hirnregionen entspringt. Die Forscher vermuten, dass die Nervenzelle Signalen aus jenen Hirnarealen koordiniert, um bewusste Gedanken zu erzeugen.

Die entdeckte Nervenzelle gehört zu insgesamt drei mit der neuen Methode erstmals entdeckten Neuronen, von der sich die Neurowissenschaftler auch zukünftig weitere Entdeckungen bislang unbekannter Hirnstrukturen erhoffen.

Kommentar:


People 2

Regulation von Emotionen: Wie wir uns bewusst verlieben - oder das Verliebtsein beenden können

© Pixabay
Beyoncé war verrückt danach; Def Leppard beschuldigte sie, dass sie beißen und bluten würde; Foreigner wollte einfach nur wissen, was sie verdammt nochmal ist. Liebe ist der unbeständige Herrscher unseres Lebens, der uns verrückt macht wenn wir davon ergriffen sind, und noch verrückter wenn wir es nicht sind. Sie macht uns krank, sie macht uns betrunken, sie macht uns blind.

Wie sich herausgestellt hat, sind wir jahrhundertelang Trottel gewesen. Vielleicht, jedenfalls.
Es könnte möglich sein, dass man Liebe hoch- oder runterregulieren kann, wie einen Lautstärkeregler.
Tatsächlich schlagen Psychologen vor, dass wir in der Lage sein könnten, behaviorale und kognitive Strategien zu nutzen, um unsere Emotionen zu steuern. Autoren einer neuen Studie warten mit Hinweisen für eine "Regulation von Liebe" auf - die Auswirkungen hiervon sind verlockend, wenn auch etwas unheimlich. Techniken der Liebes-Regulation könnten dabei helfen, Leidenschaft zu verstärken, wenn sich in einer Langzeit-Beziehung die Gefühle von Liebe abschwächen, oder in einer Phase nach Herzschmerz unsere Gefühle abzuschwächen und sich auf neue romantische Perspektiven einzulassen.

Kommentar: Emotionen regulieren zu können, ist eine nützliche und wichtige Fähigkeit, die wir im Laufe unseres Lebens lernen sollten, um den Veränderungen und Widrigkeiten des Lebens resilient und autark begegnen zu können.

In Bezug auf die Emotion "Liebe", so undifferenziert wie hier in diesem Artikel vorgestellt, müssen wir uns natürlich klar darüber werden, dass es entscheidende Unterschiede zwischen "Verliebtsein" und "Liebe" gibt. Auch die hier angedeuteten negativen Implikationen der Emotionsregulierung sollten beachtet werden. Gleichsam wie die Verwässerung des Konzepts der Psychopathie, kann man hier zwischen den Zeilen herauslesen, dass es eine vorteilhafte Fähígkeit sei, sich nach einer Trennung den negativen Emotionen entziehen zu können um sich gleich ins nächste 'Liebesabenteuer' zu stürzen. Tatsächlich sind negative Emotionen - wenn richtig damit gearbeitet wird - nützliche und wichtige Helfer, die zu einem Katalysator für Einsicht und Lernen und für inneres Wachstum werden und uns dabei helfen können, begangene Fehler nicht zu wiederholen. Dies betrifft vor allem auch - aber nicht nur - unsere Entscheidungen bezüglich der Partnerwahl.

Eine weitere Ebene der Regulation von Emotionen in Bezug aufs 'Verliebtsein' ist es, diese Emotionen erstens zu hinterfragen, zweitens mit der Realität abzugleichen und daraus folgend drittens, sich vom Rausch der 'Verliebtheit' nicht blind mitreißen zu lassen. Dies ist besonders wichtig hinsichtlich der Möglichkeit, dass man es, ohne es zu wissen, mit einer pathologischen Persönlichkeit zu tun hat, wie bspw. psychopathischen oder narzisstischen Menschen.


Brick Wall

Studie zeigt: Die meisten Menschen wollen ihre Zukunft nicht kennen

© Gemeinfrei
Symbolbild: Blick in die Kristallkugel
Berlin (Deutschland) - Während das Geschäft von Telefon-, TV und Online-Wahrsagern boomt, zeigt eine aktuelle Studie, dass die meisten Menschen lieber nicht wissen wollen, was ihnen die Zukunft bringt - selbst, wenn diese Aussichten positiv sein könnten. Nur 1 Prozent der Befragten würde konsequent gerne wissen, was die Zukunft bereithält.


Wie Forscher um Gerd Gigerenzer vom Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin gemeinsam mit Kollegen der Universität Granada aktuell im Fachjournal Psychological Review (DOI:10.1037/rev0000055) berichten, zeige die Untersuchung, dass eine Mehrheit einen Blick in die Zukunft eher ablehnen und auf Wissen über ihre persönliche Zukunft verzichten würden. Die Forscher sehen darin „das Bestreben, mögliches Leid und Bedauern zu umgehen, welches das Wissen über die Zukunft mit sich bringen könnte. Gleichzeitig möchten sie sich aber auch die freudige Spannung von schönen Erlebnissen erhalten.“

Evil Rays

Wem hilft Lob wirklich? Ansporn vor allem für jene, deren Leistung nicht hervorgehoben wurde

Wer ohnehin schon gut ist, dem schmeichelt Lob vielleicht. Anspornen tut es aber vor allem jene, die bei der Verteilung der Lorbeeren erst einmal leer ausgehen.
© Southern Illinoisan
Egal ob Eltern die besonderen Leistungen ihrer Kinder hervorheben oder Arbeitgeber den Einsatz ihrer Angestellten würdigen - Lob soll Menschen in den meisten Fällen nicht nur ein gutes Gefühl vermitteln, sondern sie auch dazu motivieren, sich weiterhin ins Zeug zu legen. Ein Team um Nick Zubanov von der Universität Konstanz konnte nun zeigen, dass diese Rechnung tatsächlich aufgeht - allerdings anders, als man vielleicht erwarten würde: An Stelle der Gelobten selbst profitierten in einem Experiment nämlich eher jene Personen von der Würdigung, deren Leistungen gar nicht hervorgehoben worden waren.

Zubanov untersuchte mehr als 300 niederländische Studierende, die an verschiedenen Tutorien zur Mikroökonomie teilnahmen. Nach einer ersten Klausur zur Mitte des Semesters lobten die Verantwortlichen in manchen der Lerngruppen jene 30 Prozent der Teilnehmer, die die besten Noten erzielt hatten, vor versammelter Mannschaft. In den anderen Tutorien wurde kein öffentliches Lob ausgesprochen. Um herauszufinden, welchen Einfluss das auf den weiteren Studienerfolg der Probanden hatte, schaute sich Zubanov wenig später die Noten einer zweiten Klausur an, welche die Teilnehmer am Ende des Semesters absolvieren mussten. Dabei entdeckten die Forscher, dass sich die ohnehin schon guten Studenten, die zuvor das Lob erhalten hatten, kaum verbesserten. Stattdessen schienen aber jene Teilnehmer zu profitieren, die besonders fleißig waren und sich mit ihren Noten in der ersten Klausur knapp unterhalb der besten 30 Prozent bewegt hatten: Sie legten angesichts der öffentlichen Huldigung anderer im Vergleich zur Kontrollgruppe eine deutliche Leistungssteigerung hin. Das hängt in den Augen Zubanovs damit zusammen, dass durch die verbale Anerkennung deutlich kommuniziert wird, wo die Messlatte für diese Aufgabe hängt. "Die Leistung der Studierenden wird nicht nur durch den persönlichen Nutzen beeinflusst, wie das Bestehen einer Prüfung, sondern auch durch die für diese Leistung vermutete Norm gesteuert", so der Forscher. Während die guten Studenten erfahren, dass sie die Norm bereits erfüllen, werden die übrigen Teilnehmer so dazu motiviert, sich noch mehr anzustrengen, um zu den Spitzenreitern aufzuschließen.

Control Panel

Narzissmus-Epidemie? Je westlicher unsere Welt, umso mehr Narzissten scheint sie hervorzubringen

Studien zeigen: Je westlicher unsere Welt, umso mehr Narzissten scheint sie hervorzubringen. Doch steht uns tatsächlich eine Narzissmus-Epidemie bevor?
Im Osten halten die Menschen zusammen, sie sorgen sich um die Gemeinschaft - im Westen aber herrscht der raue Kapitalismus, eine Gesellschaft von selbstbezogenen Egoisten. Die DDR-Oberen zeichneten einst ein Bild von zwei Welten. Es ging um unterschiedliche Kulturen: hier die Empathie, drüben die kalte Überheblichkeit.

Solche Aussagen dienten damals natürlich hauptsächlich der Propaganda. Eine bislang unveröffentlichte Studie deutet nun allerdings darauf hin, dass sie vielleicht doch ein Körnchen Wahrheit beinhalten könnten: Tatsächlich scheint es unter Menschen, die vor der Wende in Westdeutschland aufgewachsen sind, mehr Narzissten zu geben als im Osten. Eine Gruppe von Forschern um den Psychiater Stefan Röpke und die Psychologin Aline Vater von der Berliner Charité hat das herausgefunden. Ihre Ergebnisse stellten die Wissenschaftler 2016 auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) vor.

Röpke und sein Team ließen zwischen 2014 und 2016 rund 1000 Menschen aus Ost- und Westdeutschland zwei Fragebögen ausfüllen. Mit dem so genannten Narzisstischen Persönlichkeitsinventar (NPI) erfassten sie Persönlichkeitseigenschaften wie Selbstbezogenheit oder Machtstreben. Außerdem kam das so genannte Pathologische Narzissmusinventar (PNI) zum Einsatz. Damit fragten die Wissenschaftler nach dem Leidensdruck für den Einzelnen und für andere - um krankhaften Narzissmus auszumachen.

Kommentar: Fakt ist, dass gerade durch die Selfie-Generation in den letzten Jahren, nicht das Wohl für andere Menschen gefördert wurde. Vielleicht handelt es sich dabei auch nur um extreme Einzelfälle, doch gefühlt hat der Narzissmus in der Gesellschaft stark zugenommen. Denn besonders durch Eliten und der Welt des Glanz und Glamour, werden ebenso nicht subjektiv gute Werte weitervermittelt - im Gegenteil.
  • Eine strukturelle Theorie des Narzissmus und der Psychopathie



Beer

Der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm: Eltern beeinflußen Alkoholverhalten der Kinder

Eine Studie zeigt: Bei Jugendlichen, deren Eltern regelmäßig Alkohol trinken, steigt im Erwachsenenalter das Risiko zum Rauschtrinken.
© Tim Wimborne / Reuters
Eltern sind laut einer Studie auch dann Vorbilder für ihre Kinder, wenn es um schlechte Angewohnheiten wie den Alkoholkonsum geht. Nach einer am Donnerstag in Berlin vorgestellten repräsentativen Elternbefragung im Auftrag der DAK-Gesundheitskasse zeigte ein Drittel (32 Prozent) der Mütter und Väter ein riskantes Trinkverhalten.

Bei einem knappen Viertel der Eltern komme es mindestens einmal im Monat sogar zum Rauschtrinken. Bei hohem Alkoholkonsum der Eltern erhöht sich den Angaben zufolge auch bei ihren Kindern das Risiko zum Rauschtrinken.

Kommentar: Die Studienergebnisse überraschen nicht, da hätte das Geld auch in sinnvollere Untersuchungen gesteckt werden können.

  • Kohledurchschlag: Die Eltern sind die Kopiervorlage für ihre Kinder



Clipboard

Wie Angst das Verhalten prägt

© PA
Irvine - Angstgefühle scheinen sich durch die Aktivität der Amygdala in den Hippo­campus zu projizieren, um so schließlich das Verhalten zu beeinflussen. Dies ist das Ergebnis elektrophysiologischer Untersuchungen, die Forscher um Robert Knight und Jack Lin an der University of California an menschlichen Probanden durchführten. Sie berichten in Nature Communications (2017; doi: 10.1038/ncomms14413).

Die Amygdala ist im Gehirn an der Verarbeitung von Emotionen entscheidend beteiligt. Besonders Gefühle wie Angst und Wut werden in diesem Kerngebiet prozessiert. Wie jedoch solche Emotionen das Verhalten prägen und so letztlich auch zu Angsterkran­kungen führen, ist bisher unklar. Das Verhalten wird unter anderem durch frühere Erfahrungen und Lernprozesse beeinflusst. Für diese Lernprozesse ist der Hippocam­pus wichtig. Wenn die spezifischen neuronalen Kreise bekannt wären, welche aus Emotionen ein Verhalten erzeugen, könnte dies bei Angststörungen ein Ansatzpunkt pharmakologischer Interventionen sein, berichten die Forscher.

Kommentar:


Brain

Neue Entdeckung: Gehirn schaltet sich im Schlaf alle 25 Sek. "ein und aus"

Ob Mensch oder Maus: Säugetiere brauchen Schlaf für ihre körperliche und geistige Gesundheit. Beim Schlafen erholt sich der Körper, Erinnerungen werden gefestigt. Dafür muss der Schlaf kontinuierlich sein und Gehirn und Körper »abschalten«. Gleichzeitig muss der Zustand ein bisschen instabil sein, damit man bei einer möglichen Gefahr aufwacht.
Anita Lüthi von der Uni Lausanne hat mit Kollegen von der Uni Tübingen erforscht, wie sich die widersprüchlichen Ansprüche ans Schlafen miteinander vereinbaren lassen. Dafür haben sie Hirn- und Herzaktivität bei schlafenden Menschen und Mäusen gemessen. Auf größeren Zeitskalen lässt sich der menschliche Schlaf in abwechselnde REM- (»rapid eye movement«) und Nicht-REM-Phasen einteilen. Während wir in der REM-Phase träumen, sind Träume in der Nicht-REM-Phase selten. Letztere dient der Erholung und der Festigung von Gedächtnisinhalten.

Wechsel im Halbminutentakt

Wie Lüthi und ihr Team nun herausgefunden haben, wechselt der Schlaf in dieser Phase alle 25 Sekunden zwischen zwei Zuständen - dem kontinuierlichen Schlaf zur Erholung und Festigung von Erinnerungen, bei dem aber Sinnesreize kaum ins Bewusstsein gelangen, und dem fragilen für die Wachsamkeit. Hirn und Herz sind also jeweils 25 Sekunden »in Alarmbereitschaft«, bevor sie für 25 Sekunden quasi in den »Offline-Modus« gehen. Diese sich stetig wiederholenden Zyklen fanden die Forschenden sowohl bei den Mäusen als auch bei den Menschen, wie sie im Fachjournal Science Advances berichten. „Wenn Sie zum Beispiel gerade in der kontinuierlichen Schlafphase sind und Ihre Katze aufs Bett springt, wird Sie das unbeeindruckt lassen", erklärten die beiden Erstautoren Sandro Lecci und Laura Fernandez. „Wenn die Katze aber ein paar Sekunden später auf Ihrem Kopfkissen landet, wenn Sie sich gerade in der fragilen Schlafphase befinden, werden Sie aufwachen."

Neue Einblicke in Schlafstörungen

Mit den neuen Erkenntnissen hoffen die Forschenden auch, zum Verständnis von Schlafstörungen und der Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten beizutragen. „Zu verstehen, warum und wie sich schlechter Schlaf negativ auf das Herz auswirkt und zur Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beiträgt, ist eine weitere Achse unserer künftigen Forschung", sagte Lüthi.

People

Zweisprachig aufwachsende Kinder eher fähig, Missverständnisse aufzuklären

Zweisprachig aufwachsende Kinder sind eher in der Lage, sprachliche Missverständnisse richtig zu stellen als einsprachig aufwachsende Kinder. Sie profitieren dabei von ihren Erfahrungen mit schwierigen Kommunikationssituationen. Das zeigen Psychologen in einer Studie mit 111 Kindern im Alter von zwei bis drei Jahren. Die Ergebnisse sind aktuell in der Fachzeitschrift „Journal of Experimental Child Psychology“ veröffentlicht worden.

„Kinder, die zweisprachig aufwachsen, sind hinsichtlich ihrer kommunikativen Fähigkeiten gegenüber einsprachigen Kindern im Vorteil. Dies ist möglicherweise darauf zurückzuführen, dass zweisprachige Kinder im Alltag häufiger mit kommunikativen Missverständnissen konfrontiert sind, die einsprachige Kinder in dieser Form nicht erfahren. Dadurch können sie ihre kommunikativen Fähigkeiten vermutlich stärker üben“, erklärt Stephanie Wermelinger, Entwicklungspsychologin von der Universität Zürich.