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Di, 30 Aug 2016
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Porno-Konsum bei Männern: Mehr als nur negative Auswirkungen auf das Gehirn

Porno-Konsum von Männern: Auswirkungen auf das Sexleben untersucht

Obwohl die Pornoproduktion ein milliardenschweres Geschäft ist, gibt kaum jemand zu, sich diese Art von Filmen oder Magazine anzuschauen. Konsumenten stehen im Ruf, sexuell frustriert beziehungsweise abgestumpft zu sein. Stimmt das aber? Amerikanische Forscher haben die Auswirkungen häufigen Pornokonsums von Männern auf das Sexualleben untersucht.
© alphaspirit/fotolia.com
Zwar geben es die meisten nicht zu, doch der Konsum von Pornos ist weit verbreitet. Wissenschaftler haben nun untersucht, welche Auswirkungen Porno-Gucken auf Männer hat.
Noch immer ein Tabu-Thema

Pornografie ist zwar bis heute für viele ein gesellschaftliches Tabu-Thema, doch die Pornobranche macht seit langem Milliardenumsätze und hat mit der Einführung des Internets ungeahnte Höhen erreicht. Früher mussten sich die Filme oder Magazine oft noch heimlich unter dem Ladentisch beschafft werden, heute sind sie einfach und diskret rund um die Uhr auf dem Computer verfügbar. Trotz alledem geben es Männer, die häufig Pornos gucken, in der Regel nicht zu. Schließlich gelten sie als sexuell frustriert oder gar verzweifelt. In den vergangenen Jahren haben sich verschiedene Wissenschaftlerteams mit dem Konsum von Pornos und dessen Auswirkungen beschäftigt. Aus manchen Ergebnissen kann der Schluss gezogen werden, besser nicht zu viel davon zu schauen.

Kommentar: Neben diesen Auswirkungen auf das Gehirn hat Porno-Konsum viel weitreichendere Implikationen: zum Einen führt das ständige sich Aussetzen von "Super-Reizen" zu einer Abstumpfung für normale sexuelle Reize: die Person braucht immer mehr des Reizes, um zur gleichen Befriedigung zu kommen (erinnert an Sucht, oder?) und wird darüber hinaus immer weniger in der Lage sein, normale/natürliche sexuelle Reize als befriedigend zu empfinden: die Fantasie verdrängt die Realität. Zum anderen fördert und verbreitet das Pornografie-Geschäft ein entmenschlichtes Frauenbild und all das damit verbundene Leid, was große Auswirkungen auf die Fähigkeit für ein gesundes Beziehungsleben hat.


People

Die Macht des Netzwerkens: Gruppen können Lügen besser aufdecken als einzelne Personen

Menschen sind allgemein nicht besonders gut darin, Täuschungen aufzudecken. Neue Forschungen zeigen jedoch, dass Diskussionen mit anderen darüber einen großen Unterschied machen.
Das offizielle Brettspiel bei mir zu Hause heißt One Night: Ultimate Werewolf, und wann immer wir es spielen, ist die unausgesprochene (oder, viel häufiger noch, die ausgesprochene) Vermutung, dass mein Mitbewohner Adam immer der Werwolf ist. Um fair zu sein, er ist oft der Werwolf. Und er hat die Gewohnheit zu sagen "Ich bin der Werwolf", gleich zu Beginn des Spiels, wodurch er im Grunde jedermanns Gedankenprozesse zum Erliegen bringt, denn der Sinn des Spiels liegt im Lügen, und darin, die Lügner aufzuspüren. Gleich zu Beginn zuzugeben, dass man der Werwolf ist, ergibt einfach keinen Sinn. Außer natürlich, er lügt. Doch was, wenn er nicht lügt?

Haben Sie je das Spiel Mafia im Zeltlager gespielt? Dies ist eine ähnliche Art von Spiel. Jedem wird eine Rolle zugeschrieben, und entweder ist man im Team Dorfbewohner oder im Team Werwolf. Es gibt eine schnelle Spielrunde, die jeden im Ungewissen darüber lässt, wer die anderen sind, oder sogar, wer sie selbst sind (obwohl die Werwölfe wissen, wer die anderen Werwölfe sind, zwecks ihres gemeinsamen Paktierens).

Und dann... diskutiert man einfach nur. Und durch die Diskussion versucht man herauszufinden, wer die Werwölfe sind und tötet sie dann. Die Werwölfe lügen natürlich durch ihre Reißzähne hindurch, versuchen nicht getötet zu werden, und die Dorfbewohner tun gut daran ebenfalls zu lügen und Informationen aus den anderen herauszuquetschen.

Man könnte meinen, dass all diese Täuschungen und Verwirrungen zu einem Chaos führen würden, das die Wölfe dann zu ihrem Vorteil nutzen. Doch meiner Erfahrung nach ist es tatsächlich sehr schwierig, das Spiel als ein Werwolf zu gewinnen. Vielleicht hat das damit zu tun, wie eine kürzliche Studie von Nadav Klein und Nicholas Epley der University of Chicago Booth School of Business zeigt, dass Menschen Lügen besser aufdecken können, wenn sie Dinge in einer Gruppe diskutieren.

Kommentar: Dieser Artikel hebt die Macht des Netzwerkens hervor. Bezüglich darauf, die Wahrheit hinter den Dingen herauszufinden und Lügen aufzudecken, ist das Ganze größer als die Summe seiner Teile, wenn es zu Gruppeninteraktionen und Netzwerken kommt. Diese Kraft steigert sich noch, wenn sich Menschen in ihrer Sicht auf das Leben und die Realität ähneln, wenn sie mit den individuellen Eigenarten, Stärken und Schwächen eines jeden Mitglieds vertraut sind, und wenn sie bereit sind zur Erforschung von Themen und Fragen mit dem letztendlichen Ziel, die Realität und die verborgenen Wahrheiten unserer Existenz zu verstehen.

Das ist keine kleine Leistung. Die Verfügbarkeit von vertrauenswürdigen Augen und Stimmen, die einem Feedback und einen anderen Blickwinkel vermitteln können, ist essentiell dafür, ein so klares Bild wie möglich zu erhalten und um sich in dieser Realität erfolgreich zurechtfinden zu können - einer Realität, die auf so vielen Ebenen in Lügen versackt ist und wo das Chaos täglich zunimmt.

Wenn man über die Menge an Informationen nachdenkt und sinniert, die sich an nur einem einzigen Tag oder einer Woche ansammelt während man auf der Erde existiert, ist es offensichtlich, wie wenig Information eine einzelne Person allein erfassen kann. Mit einem Netzwerk an Menschen ist es jedoch möglich, die Fähigkeit des Erfassens dieser unglaublichen Menge an Information auszubauen und somit unseren Blick dessen zu erweitern, was tatsächlich geschieht.


Ein Thema von größter Wichtigkeit in dieser Hinsicht sind Psychopathen in unserer Mitte. Die "fremdartige" Natur von Psychopathen bezüglich ihrer untergründigen Triebe und ihres Mangels an Gewissen kann es sehr erschweren, sie durch irgendeine normale Einzelperson auszumachen - insbesondere wenn Individuen genau das Bewusstsein für die Existenz von Psychopathen fehlt. Ein Netzwerk von Menschen, das Anregungen gibt, das 'Unsichtbare sichtbar zu machen' oder den 'Werwolf' aufzudecken, hat größere Erfolgschancen aufgrund der Macht von Gruppen im Entlarven von Lügen, wie in diesem Artikel erwähnt. Englische Links:


TV

Warum löst das Wort "Verschwörungstheorie" so unmittelbare emotionale Reaktionen hervor?

Immer wieder trifft man auf Menschen, die der offiziellen Version glauben, und laut "Verschwörungstheoretiker" oder "Aluhüte raus!" rufen, wenn ihr Weltbild durch diese selbstständig recherchierenden und denkenden, ähm, sorry, diese frechen, verblendeten, ja, tatsächlich irren und wahnhaften Menschen um sie herum ins Wanken zu geraten droht. Genau genommen ist es ein Merkmal dieser Welt, dass die denkenden Menschen in der Minderheit sind. Warum? Es gibt sehr viele Faktoren, die hier hineinspielen, doch vor allem ist es so gewollt:


Das sind sie, die klassischen Verschwörungstheoretiker
Das erste, was wir uns vor Augen führen sollten, ist die Tatsache, dass alleine das Wort “Verschwörung” eine starke Reaktion in jedem von uns hervorruft: Niemand möchte als “Verschwörungstheoretiker” gebrandmarkt werden; es ist einfach nicht “akzeptabel”; “unwissenschaftlich” oder ein Zeugnis mentaler Instabilität. Richtig? Genau das ist es, was Sie denken, nicht wahr?

Genau genommen bin ich sogar davon überzeugt, dass alleine das Lesen dieses Wortes gewisse physiologische Reaktionen hervorruft: eine leichte Beschleunigung des Herzschlages, und vielleicht ein kurzer Blick über die Schulter, um sich zu vergewissern, dass auch ja keiner zusieht, während Du still und heimlich dieses Wort “Verschwörungstheorie” liest.

Haben Sie sich jemals gefragt, warum das Wort eine so unmittelbare, emotionale Reaktion hervorruft? Haben Sie sich jemals gewundert, warum es ein so unmittelbares ‘Zurückschrecken’ stimuliert? Immerhin ist es nur ein Wort. Es beschreibt lediglich die Vorstellung, dass Menschen in ‘höheren Positionen’ über Dinge nachsinnen und Dinge tun, die andere Menschen manipulieren, um für sie selbst Vorteile zu erwirken. Selbstverständlich wird jeder ‘wissen’, dass dies die ganze Zeit über geschieht. Niemand würde auch nur eine Augenbraue heben, wenn man sagte: “Nun, jeder weiß, dass Politiker korrupt sind und Politik nur deshalb vorgaukeln, um reich und mächtig zu werden.” Wenn man aber wirklich einmal kurz innehält, um die ultimativen Folgen einer solchen Aussage zu bedenken, würde man zugeben müssen, dass dies ein echtes Problem darstellen könnte, gegen das man vielleicht dringend etwas unternehmen müsste. Aber dann stellt sich natürlich die Frage: “Was kann man schon dagegen tun?” Hier sehen wir das, was Cohen implizierende Verleugnung nennt; bei der keineswegs die Fakten oder ihre konventionellen Interpretationen bestritten werden. Was hier vehement bestritten wird, sind die psychologischen, politischen und moralischen Implikationen, die aus einer tieferen Anerkennung folgen. Wir können gelegentlich Dinge im Sinne implizierender Verleugnung anerkennen, was uns dann aber geradewegs in den Zustand interpretativer Verleugnung versetzt, bei dem die nackten Tatsachen, dass da möglicherweise wirklich etwas vor sich geht, wie etwa eine Verschwörung, zwar nicht wirklich bestritten werden, dafür aber einfach entsprechend interpretiert oder weg-rationalisiert werden. Es wird dann für uns immer leichter, buchstäblicher Verleugnung zu verfallen, dass es nämlich überhaupt keine “Verschwörung” gibt. Und so wird die schmerzhafte Wahrheit über unseren eigentlichen Zustand gelindert, so dass wir endlich wieder zu unseren Sitcoms, Ballspielen und Wochenend-Grillfesten zurückkehren können.

Butterfly

Für Ihre Inspiration: Die 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen

Eine australische Krankenschwester hat während Jahren Sterbende begleitet. In einem Buch hält sie deren letzte Gedanken fest.
© Keystone
« Hätte ich doch... »: Viele Sterbende realisieren erst wenn es zu spät ist, dass sie ihr Leben anders hätten leben wollen.
Die Australierin Bronnie Ware hat während acht Jahren als Palliativpflegerin in Surrey im Südosten Englands gearbeitet. Hier hat sie Sterbende in den letzten Wochen ihres Lebens begleitet. Während der zahlreichen und ausführlichen Gespräche wurde Bronnie Ware Zeugin, was Menschen im allerletzten Lebensabschnitt bewegt. «Wenn Menschen mit ihrer eigenen Sterblichkeit konfrontiert werden, wachsen sie innerlich», schreibt Ware auf ihrem Blog «Inspiraton and Chai», mit dem sie «Menschen inspirieren will».

Doch als Sterbehelferin hat Ware nicht nur gelernt, das Wachstum «eines Menschen nie zu unterschätzen», sondern sie hat auch die breite Emotionspalette kennen gelernt, die in den letzten Momenten eines Menschen in ihm hochkomme, so Ware. Ärger, Wut, Reue - und meistens ein Rückblick auf das eigene Leben verbunden mit den Gedanken, was man lieber anders gemacht hätte. Diese Erkenntnisse und Erfahrungen mit Sterbenden hat Bronnie Ware nun in ihrem Buch The Top Five Regrets of the Dying (Die fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen) zusammengefasst.

Cell Phone

Smartphone-Junkies offenbar schlechter in der Impulskontrolle

Manche Leute kennt man kaum ohne ihr Handy in der Hand. Eine Untersuchung zeigt nun: "Smartphone-Junkies" scheinen auch sonst nicht gut darin zu sein, ihre Impulse zu kontrollieren.
© fotolia / Syda Productions
Bei manchen scheint das Smartphone regelrecht mit der Hand verwachsen zu sein: Ständig checken sie ihre E-Mails oder sind in sozialen Netzwerken unterwegs. Doch warum pflegen manche Menschen offenbar eine ganz besonders innige Beziehung zu ihrem Mobilgerät? Wie Henry Wilmer und Jason Chein von der Temple University nun berichten, fällt es Smartphone-Junkies wohl auch ganz grundsätzlich schwerer, ihre Impulse zu kontrollieren und Belohnungen aufzuschieben.

Kommentar:


Heart

Hilfsbereitschaft zahlt sich aus: Anderen zu helfen verbessert die eigene Gesundheit

Psychologinnen: Anderen zu helfen verbessert die mentale Gesundheit
© Photographee.eu/fotolia.com
Wer anderen Menschen hilft, tut sich damit selbst etwas Gutes. Die Hilfe hat positive Auswirkungen auf unsere psychische Gesundheit.
Jeder Mensch freut sich, wenn andere nett zu einem sind. Psychologinnen haben nun herausgefunden, dass diejenigen, die anderen helfen, auch für sich selbst etwas Gutes tun. Helfende fördern durch die Unterstützung ihre eigene psychische Gesundheit.

Andauernder Stress gefährdet die Gesundheit

Dauerhafter Stress belastet die Gesundheit. Er kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Herzinfarkt führen, Magen-Darm-Geschwüre verursachen, Schlafstörungen oder Rückenschmerzen auslösen. Auch eine erhöhte Infektanfälligkeit, Tinnitus, Hautausschlag, Durchfall oder Verstopfung können die Folge sein. Im Grunde genommen kann sich ein Übermaß an Stress auf jedes Organ im Menschen auswirken. Um dem zuvorzukommen, raten Gesundheitsexperten oft, Entspannungsübungen zum Stressabbau wie etwa Yoga zu praktizieren. Psychologinnen aus den USA haben nun eine andere Möglichkeit benannt, die dazu beiträgt, weniger gestresst zu sein: Indem man anderen Menschen hilft.

Kommentar: Anderen zu helfen schützt Sie davor, im Sumpf Ihrer eigenen Probleme zu versinken


Saturn

"Coda": Ein kurzer Film über den Tod

Alan Hollys „Coda“ stand mit neun weiteren Filmen in der Vorauswahl für eine Nominierung bei den Oscars in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“, wurde jedoch nicht nominiert.
© Google
Coda
So schnell kann’s gehen: Da trinkt Mann des Nachts einmal zu viel Bier, stolpert auf die Straße - und streunt fortan als blauer Geist umher, dem Tod auf der Spur. Der stellt sich wiederum als Frau mit schwarzem Kapuzenumhang und weißer Maske heraus; ein wenig wie das Ohngesicht aus Hayao Miyazakis Chihiros Reise ins Zauberland, nur weniger geistlich, vielmehr nach dem Leben des Unglücklichen sehnend. Überhaupt löst Alan Holly seinen nunmehr dritten Kurzfilm „Coda“ als visuelles Porträt im Stile Edward Hoppers aus der ansonsten eher plüschigen Standardzeichnung etwaiger Animationsfilme mit einäugigen oder felligen Traummonstern. In einer Mixtur bizarrer und abstrakter Elemente torkelt stattdessen ein Mann in seine Geburt und damit auch in seine mögliche Vergangenheit, Zukunft oder ein obskures Jenseits geometrischer Formen. Aber vor diesem möchte er - ganz noch der gierige Mensch - immer mehr sehen, immer weiter gehen, niemals stillstehen. Der Tod wartet jedoch ungern.


Kommentar:
  • Die Angst vor dem Tod und das menschliche Verlangen nach Helden



Pumpkin

Trump: Wissenschaftlich nachgewiesenes Niveau eines 5jährigen

Donald Trump liegt in der Grammatik fast auf Grundschulniveau

Politiker-Reden im Grammatik-Test: Die Kandidaten im US-Vorwahlkampf glänzen nicht gerade durch elaborierte Grammatik oder ein abwechslungsreiches Vokabular - eher im Gegenteil. Hilary, Clinton, Ted Cruz und Bernie Sanders erreichen sprachlich nur Mittelstufen-Niveau. Donald Trumps Reden entsprechen sprachlich sogar nur denen eines Fünftklässlers, wie US-Forscher ermittelt haben.

© Reuters
Die Grammatik ist uns fast schon in die Wiege gelegt: Intuitiv verstehen Babys die Grundregeln und den Satzbau ihrer Muttersprache. Bis sie dann allerdings auch komplexere Sätze und Zusammenhänge verstehen, dauert es noch einige Jahre - und einiges an Training. Denn das Gehirn ist erst bei Jugendlichen so weit gereift, dass auch komplexere Konstruktionen verstanden werden.

Wie hoch ist das Sprach-Niveau der Wahlkampfreden?

Dass selbst Erwachsene keineswegs immer auf adultem Niveau kommunizieren, belegt nun eine Studie von Maxine Eskenazi und Elliot Schumacher von der Carnegie Mellon University. Sie haben untersucht, welches Niveau Grammatik und Vokabular der Politiker im US-Wahlkampf zeigen. Dafür glichen sie deren Reden im Laufe des Vorwahlkampfs mit typischen Leistungen von Schülern verschiedener Altersstufen ab.
© Elliot Schumacher/ Carnegie Mellon University
Das Ergebnis: In ihren Reden kommen die US-Politiker kaum über das Niveau der sechsten bis achten Klasse hinaus, so die Forscher. Hilary Clinton, Ted Cruz, Bernie Sanders und Marco Rubio liegen demnach bei der Grammatik alle etwa auf der Stufe eines Siebtklässlers. In der Vielfalt der genutzten Vokabeln liegen Clinton und Sanders vor den anderen. Der in den Reden von Sanders verwendete Wortschatz entspricht immerhin dem eines Zehntklässlers.

Kommentar: Die Artikulationswahl liegt wahrscheinlich auch an dem teilweise erschreckenden Niveau der US-amerikanischen Bevölkerung.


Ladybug

Ratten haben eine ähnliche emotionale Wirkung auf uns, wie die Androhung von körperlicher Gewalt

Ratten haben eine ähnliche emotionale Wirkung wie die Androhung von körperlicher Gewalt
Viele Menschen mögen Ratten nicht und finden sie ekelerregend oder abstoßend. Doch anscheinend reicht schon die bloße Anwesenheit solcher Tiere, um in Menschen chronische Gefühle der Traurigkeit und der Angst auszulösen. Wissenschaftler haben in einer aktuellen Studie festgestellt, dass die Schädlinge eine ähnliche emotionale Wirkung auf uns entfalten können wie die Androhung von körperlicher Gewalt.

Ratten sind schon immer sehr unbeliebte Tiere gewesen. Menschen fürchten diese Schädlinge aus verschiedenen Gründen. Forscher von der Johns Hopkins University Bloomberg School of Public Health haben bei einer Untersuchung herausgefunden, dass alleine die Anwesenheit der Nagetiere bei uns Menschen chronische Ängste und Depressionen hervorrufen kann. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift Journal of Community Psychology.

Wissenschaftler untersuchen Probanden aus Armenvierteln

Für die Studie untersuchten die Forscher die Daten von über 448 Bewohnern von Armenvierteln in Baltimore. Die Mediziner rekrutierten die Probanden zwischen März 2010 und Dezember 2011. Die Hälfte der Teilnehmer erklärte, dass sie wöchentlich Ratten in ihrem Wohnblock sehe. 35 Prozent der Probanden berichteten sogar, die Schädlinge täglich zu sehen, sagen die Mediziner. Dreizehn Prozent der Studienteilnehmer sahen Ratten in ihrem Haus und fünf Prozent erklärten, dass die Nagetiere fast jeden Tag in ihrem Haus zu sehen seien. 32 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass Ratten ein Anzeichen für eine schlechte Nachbarschaft sind, fügen die Experten hinzu.

Hearts

Je mehr Liebe, desto mehr Grips: Liebe lässt das Hirn wachsen

Eltern versuchen ihren Kindern alles mitzugeben: Chinesischkurs, Klavierunterricht, Selbstverteidigung. Dabei vergessen sie gerne das, was die Kinder am meisten brauchen. Einer Studie zufolge ist es gerade Liebe. Die lässt das Hirn wachsen.
In einer von Leistungsdruck gezeichneten Gesellschaft will man die eigenen Kinder nicht zurücklassen. Man gibt alles, damit sie es später einmal schaffen. Doch die Kinder brauchen vor allem eines: Viel Liebe. Denn das lässt laut einer US-Studie die Hirne wachsen, berichtet The Huffington Post.

Amerikanische Forscher schauten sich nun Kinderhirne an und stellten fest: Die Liebe lässt das Gehirn wachsen. Wie genau? Die Forscher untersuchten die Auswirkungen, die es hat, wenn man sein Kind küsst, streichelt, es anlächelt, das Kind teilhaben lässt, sich für seine Bedürfnisse interessiert oder mit ihm spielt.

Kommentar: Erschreckende Gehirnscans, die die wahren Auswirkungen von Liebe aufzeigen