Willkommen bei SOTT.net
Mo, 30 Jan 2023
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte


SOTT Logo Media

SOTT Zusammenfassung Erdveränderungen - Dezember 2022: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Im vergangenen Dezember verbreiteten sich einige starke arktische Luftströmungen über dem Binnenland der USA, Kanada sowie Teilen Europas und Asiens, die alle Rekorde brachen. Mehr als 250 Millionen Menschen waren von den eisigen Temperaturen betroffen... und der Winter hatte gerade erst begonnen.
sott zusammenfassung 12 22

Wetter-Prognostiker glauben, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel La Niña begünstigt und den sogenannten Grönlandblock ausgelöst hätte (ein starkes Hochdruckgebiet im nordöstlichen Pazifik sowie unterdurchschnittlicher Luftdruck über dem Westpazifik). Sie gehen sogar davon aus, dass dies der Hauptfaktor für die Rekordfrosttemperaturen diesen Winter auf der Nordhalbkugel sei. Dennoch wissen wir es nun besser: Die Sonne bestimmt das Klima, und der globale Kältetrend könnte sich in den kommenden Jahren noch verstärken.

Die Befürworter der Klimaerwärmung wiesen auch darauf hin, dass das Meereis in der Antarktis Ende Dezember seine geringste Ausdehnung seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht hätte. Dennoch zeigt das antarktische Meereis langfristig gesehen immer noch eine steigende Tendenz. Darüber hinaus ist die Gesamtschneedecke auf der Nordhalbkugel die zweithöchste der letzten 17 Jahre.

Bizarro Earth

Unwetterschäden für 2022 in Deutschland auf 4,3 Milliarden Euro beziffert - Ein "durchschnittliches Jahr"

Sturm, Hagel und Starkregen haben in diesem Jahr in Deutschland Schäden von 4,3 Milliarden Euro verursacht. 2022 sei damit ein "durchschnittliches Naturgefahrenjahr" gewesen, so die Versicherer. Die mahnen aber dennoch zur Anpassung an Klimafolgen.
unwetter hessen
© TVNews-Hessen
Unwetter wie Stürme und Starkregen führen alljährlich zu Schäden an Gebäuden, Hausrat oder Autos. Die versicherten Schäden dieser Art beliefen sich laut Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) im Jahr 2022 auf 4,3 Milliarden Euro.

Der Verband stufte 2022 als "durchschnittliches Naturgefahrenjahr" ein - mit vielen Versicherungsfällen, aber ohne ein Extremereignis wie die schwere Flut in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Vorjahr. "Die Schäden 2022 an Häusern, Hausrat, Betrieben und Kraftfahrzeugen liegen nur marginal über dem langjährigen Durchschnitt von 4,2 Milliarden Euro", sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

Februar-Orkane sorgten für die schwersten Schäden

Es gab aber doch eine Ereignis-Serie, die die Schadenssumme 2022 deutlich in die Höhe trieb: Die Orkane Ylenia, Zeynep, Antonia im Februar. "Mit insgesamt 1,4 Milliarden Euro liegt die Sturmserie auf Platz drei der schwersten Winterstürme seit 2002", sagte Asmussen. Die Orkane verursachten 1,25 Milliarden Euro Schaden an Häusern, Hausrat und Betrieben sowie rund 65.000 Schäden an Kraftfahrzeugen in Höhe von 125 Millionen Euro.

Kommentar: Die Erdveränderungen müssen in ihrer Komplexität und weltweit betrachtet werden und sie nehmen scheinbar jedes Jahr zu. Sehen Sie sich dazu die Sott Erdveränderungen Zusammenfassungen an, die seit 2014 monatlich veröffentlicht werden:

SOTT Zusammenfassung


Better Earth

Winterbombenzyklon trifft die USA: 1,5 Millionen Menschen ohne Strom

In den USA bedroht ein gewaltiger Wintersturm mit extremer Kälte und Schneemassen Menschen und Tiere. Der Strom fällt aus und der Flugverkehr ist unterbrochen und auf den Farmen ist die Versorgung der Tiere gefährdet.
bomb cyclone eastern US december 2022 blizzards hard freeze warning
© Ben Garver/The Berkshire Eagle
Eine arktische Kältewelle erreicht am Donnerstag und am Freitag (24.12) einen Großteil der Vereinigten Staaten. Massiver Schneefall, Eissturm und hohe Windgeschwindigkeiten eines tödlichen Wintersturms, der zunächst den Mittleren Westen erreichte und dort oftmals die Energieversorgung unterbrach.

Millionen von Amerikaner können ihre geplanten Reisen vor dem Feiertagswochenende nicht durchführen. Der gefährliche Schneesturm verstärkte sich am Freitag zu einem sogenannten Bombenzyklon, berichten US-Wetterdienste als er die Region um die Großen Seen und den Nordosten erreichte.

Windböen mit tropischer Sturmstärke und in einigen Gebieten sogar mit Hurrikanstärke ließen für mehr als 1,4 Millionen Menschen von Texas bis Maine die Stromversorgung ausfallen, berichtet der Nachrichtensender CNN, wobei ein Eissturm weitere massive Strom-Ausfälle im pazifischen Nordwesten verursachte.

In Erwartung der erheblichen Auswirkungen haben mehrere Bundesstaaten den Notstand ausgerufen, sagt CNN. Die Winde rissen Bäume um, wodurch zahlreiche elektrische Leitungen beschädigt wurden.

Kommentar: Weitere Informationen:
Ein schwerer Wintersturm mit starkem Schneefall und heftigen Stürmen hat am Freitag fast 1,5 Millionen Amerikaner ohne Strom gelassen und dazu geführt, dass mehr als 4.000 Flüge in der Vorweihnachtszeit gestrichen werden mussten.

Nahezu 70 Prozent der Bevölkerung des Landes - 240 Millionen Amerikaner - stehen unter Wetterwarnungen. Nach Angaben des National Weather Service fielen die Temperaturen auf bis zu ~ -50 Grad Celsius.



Bad Guys

Schneechaos in Japan - Bis zu 2,2 Meter Schnee

Starker Schneefall hat in Japan für Verkehrschaos gesorgt. Über Nacht saßen Hunderte von Fahrzeugen auf den Autobahnen fest, gleichzeitig gab es auch Probleme im Nahverkehr und es kam zu Stromausfällen.
People walk through wind and snow on Monday morning in Shibetsu, Hokkaido.
© The Yomiuri Shimbun
Die Präfektur Niigata forderte die Selbstverteidigungsstreitkräfte an, um den Autofahrern, die in und um Kashiwazaki feststeckten, zu helfen.

800 Autos steckten fest

Das japanische Verkehrsministerium kündigte an, umgehend dafür zu sorgen, dass sich die Staus auf der Autobahn in Kashiwazaki auflösen, die örtlichen Behörden befürchten allerdings, dass das Verkehrschaos noch anhalten wird.

Über 800 Autos und Lastwagen steckten am frühen Morgen in Kashiwazaki fest. Die Schneeräumarbeiten halten laut den Behörden weiter an.

Kommentar: Weiteren Informationen zufolge, hatte der Schnee in Ohkura in der Yamagata Präfektur eine Tiefe von bis zu 2,2 Metern.






SOTT Logo Media

SOTT Zusammenfassung Erdveränderungen - November 2022: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Dieser Monat war von frühen Schneefällen auf der Nordhalbkugel und späten Schneefällen auf der Südhalbkugel geprägt, neben 2 möglichen Meteoriteneinschlägen und ungewöhnlich starken Überschwemmungen.
sott erdveränderungen 11 2022
Laut NOAA ist der Wert für die Schneedecke auf der Nordhalbkugel der zweithöchste für November innerhalb der letzten 17 Jahre - eine Schneedecke, die sich von Minnesota bis nach Sibirien erstreckt. Eine ausgedehnte Schneedecke zu Beginn der kalten Jahreszeit ist kein gutes Zeichen, da sich die Luftmassen in späteren Monaten verdichten können. Bislang verweist der Trend auf einen dauerhaft kalten und strengen Winter.

Das sind schlechte Nachrichten für die USA und die EU, die nicht auf einen strengen Winter vorbereitet sind - dank der mehr als dummen, gesellschaftsschädlichen Wirtschaftsentscheidungen der herrschenden Pathokraten (und ähnlicher Verrückter), die jüngst getroffen wurden. Dies ist natürlich Teil einer größeren "Strategie" zur Durchsetzung eines globalen totalitären Regimes. Und die Natur reagiert natürlich auf das dadurch verursachte weit verbreitete Leid.

SOTT Logo Media

SOTT Erdveränderungen - Oktober 2022: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Rekordregenfälle und verheerende Überschwemmungen trafen mindestens 19 Länder in West- und Zentralafrika, töteten Tausende und vertrieben Zehntausende. Mehr als eine Million Morgen Kulturflächen wurde zerstört, was die aufkeimende Hungerkrise verschlimmert. Dies wird als eine der tödlichsten Naturkatastrophen in der Region erachtet.

sott erdveränderungen 10 2022
"Die Regenfälle in diesem Jahr sind außergewöhnlich. Es hat anhaltende Niederschläge seit dem Beginn der Jahreszeit, seit August, September und sogar bis jetzt in den Oktober hinein gegeben, es regnet weiter," sagte Kousoumna Libaa, ein Klimaspezialist.
Nigeria erlebte die schlimmsten Überschwemmungen seit einem Jahrzehnt, die mindestens 600 Menschen das Leben kosteten, während Zehntausende Nutztiere dem Wasser und durch Wasser übertragenen Krankheiten zum Opfer fielen. 18 der 36 Bundesstaaten von Nigeria waren betroffen.

In Kamerun haben Hochwasser beträchtlichen Schaden in der Nordregion verursacht, Nutzpflanzen und Häuser zerstört. Und die Regierung von Chad hat den Ausnahmezustand erklärt, nachdem die Überschwemmungen mehr als 1 Million Menschen in Mitleidenschaft zogen.

Einige Bauern haben bis zu 75% ihrer in diesem Jahr angepflanzten Erntepflanzen verloren - ein neuer Faktor, der die Nahrungsmittelpreise verschlechtern wird, während sich Inflationsraten bereits Rekordnineau erreicht haben.

SOTT Logo Media

SOTT Erdveränderungen - September 2022: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Der Hurrikan "Ian" traf Florida als heftiger Sturm der Kategorie 4 und kostete mindestens 100 Menschen das Leben. Die starken Winde und Überschwemmungen zerstörten hunderte Wohnhäuser und Geschäfte und führten dazu, dass hunderttausende Menschen ohne Strom waren. Einige Bewohner von Inselgemeinden waren vom Festland abgeschnitten.

erdveränderungen september 2022
Ian verursachte die größten Schäden durch einen Hurrikan in der Geschichte Floridas mit einem wirtschaftlichen Gesamtschaden von 100 Milliarden Dollar.

Sintflutartige Regenfälle und rekordbrechende Überschwemmungen richten weiterhin weltweit verheerende Schäden an, doch gleichzeitig erreichte im September die vulkanische und seismische Aktivität im "Ring of Fire" ihren Höhepunkt:
  • Erdbeben der Stärke 7,6 in Michoacan, Mexiko (19. September)
  • Erdbeben der Stärke 7,6 in der Region Ost-Neuguinea (10. September)
  • Erdbeben der Stärke 7,0 südöstlich der Loyalitätsinseln (14. September)
  • Erdbeben der Stärke 6,9 in Taiwan (18. September)
  • Erdbeben der Stärke 6,9 im zentralen mittelatlantischen Rücken (4. September)

Attention

"Ian" gehört mit zu heftigsten Hurrikan, der Florida je heimgesucht hat

Das Ausmaß der Zerstörung ist noch ungewiss, aber schon jetzt ist klar, dass "Ian" zu den heftigsten Hurrikans gehören wird, die Florida je heimgesucht haben.
A flooded street in Fort Myers, Florida
© REUTERS
Fort Myers, Florida
"Ian" ist als einer der stärksten Hurrikans in der Geschichte Floridas auf Land getroffen und hat dem US-Bundesstaat heftige Winde, Regen und Sturmfluten gebracht. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometern pro Stunde erreichte der Sturm am Mittwochnachmittag (Ortszeit) die Westküste des Sonnenstaates und lag dabei nur knapp unterhalb der Schwelle zur höchsten Hurrikan-Kategorie, wie das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) mitteilte. Auf seinem Weg ins Landesinnere Floridas schwächte sich der Sturm dann ab.

Am frühen Donnerstagmorgen erreichte "Ian" Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde. Meteorologen stuften den Hurrikan damit zu einem Tropensturm herab. Die Experten warnten aber weiter vor katastrophalen, gar lebensbedrohlichen Überschwemmungen in Teilen Floridas. Auf einem mehr als hundert Kilometer breiten Landstreifen tobten in der Nacht heftige Unwetter. Als mächtiger Hurrikan war "Ian" zuvor in Kuba auf Land getroffen.

Kommentar:

Hurrikan "Ian" sorgt für kompletten Stromausfall in Kuba


Cloud Lightning

Hurrikan "Ian" sorgt für kompletten Stromausfall in Kuba

Ein Hurrikan der Kategorie vier bewegt sich durch den Golf von Mexiko. In Kuba hinterließ er schwere Verwüstungen. Der US-Bundesstaat Florida bereitet sich auf eine schwere Sturmflut vor.
sturm ian kuba
In ganz Kuba ist durch den Hurrikan "Ian" der Strom ausgefallen. Das teilte der Energieversorger Union Electrica mit. Es werde daran gearbeitet, die Stromversorgung wiederherzustellen.

Der Hurrikan war am frühen Dienstagmorgen an der Westküste Kubas auf Land getroffen und richtete dort schwere Verwüstungen an. In den westlichen Provinzen fiel der Strom zuerst aus, dann kollabierte das Stromnetz im ganzen Land.

Kommentar:




Binoculars

Hurrikan "Fiona" richtet schwere Schäden in Kanada an

Hurrikan "Fiona" hat sich abgeschwächt, aber als gefährlicher Sturm an der kanadischen Atlantikküste noch schweren Schaden angerichtet. Häuser wurden weggeschwemmt, Hunderttausende sind ohne Strom.
Hurricane Fiona arrived in Nova Scotia
© Craig Paisley/CBC
Mit heftigen Regenfällen und Sturmfluten hat Wirbelsturm "Fiona" entlang Kanadas Ostküste schwere Schäden angerichtet. In einigen Gebieten wurde der Notstand ausgerufen. Hunderttausende Menschen waren ohne Strom. Der kanadische Premier Justin Trudeau kündigte am Samstag rasche Hilfe für die betroffenen Regionen an. Auch das Militär sollte bei den Aufräumarbeiten eingesetzt werden.

Stark betroffen war etwa der Küstenort Port aux Basques in der Provinz Neufundland und Labrador, wo mehrere Häuser von hohen Wellen weggerissen wurden. Die Polizei hatte die Bewohner zuvor angewiesen, Gefahrenzonen zu verlassen. Der Bürgermeister des Ortes, Brian Button, sprach in einem Facebook-Video von einer "Kriegszone". Überall gäbe es Bilder der Zerstörung.

Kommentar: