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Mi, 04 Aug 2021
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Bad Guys

Keine Entwarnung für Überflutungsgebiete

flut,china
© dpa
Viele Orte in Südchina sind komplett überflutet. Ohne Boot ist es beschwerlich, die Wege zu bezwingen. Dieser junge Mann stürzte ins Wasser und sucht nach Halt an seiner Begleiterin.
Die Lage in Chinas Überflutungsgebieten wird immer kritischer: Bei Hochwasser und Blitzeinschlägen kamen im Süden des Landes mindestens acht weiteren Menschen ums Leben. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, dass seit Beginn der Unwetter mehr als eine Million Menschen in Sicherheit gebracht worden seien.

Mehr als 170 Tote, viele Vermisste

Mehr als 170 Menschen kamen nach Angaben der Behörden ums Leben. Diese sprechen von den schlimmsten Überschwemmungen seit 50 Jahren.

Meteorologen warnten, dass die seit Tagen anhaltenden heftigen Regenfälle noch das ganze Wochenende über andauern würden. Sie forderten die Behörden auf, die Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken.

Bizarro Earth

Berlin: Krater in der Seestraße

krater,berlin
© Ralf Lutter
Ein regelrechter Krater tat sich am Samstagabend vor Autofahrern in Berlin-Wedding auf
Nach einem Wasserrohrbruch ist die Ost-West-Verbindung in Wedding bis Mittwoch teilweise gesperrt.

Die Strecke Richtung Westen müsse noch bis mindestens Mittwoch dicht bleiben, in Richtung Osten sei sie am Sonntagmorgen wieder für den Verkehr freigegeben worden, sagte ein Sprecher der Berliner Wasserbetriebe.

Auf der Kreuzung Seestraße/Indische Straße hat das Wasser das Gelände so stark unterspült, dass ein 6 mal 13 Meter großer Krater entstanden ist. Autofahrer müssen sich nun auf Behinderungen einstellen, Rad- und Gehwege sind nicht betroffen.

Bizarro Earth

Naturkatastrophe - Vulkanasche hat Chile fest im Griff

Flüge fallen aus, Orte wirken wie leergefegt: Noch immer legt die Asche des Vulkans Puyehue Chile und Teile Argentiniens lahm. Wann das Asche-Chaos in Südamerika ein Ende hat, ist noch nicht abzusehen.

Der Feind ist weiß-grau, hauchdünn und einfach überall: Aus der Vogelperspektive scheint es, als habe der Urlaubsort Villa La Angostura ein idyllisches Winterkleid angelegt. Doch es ist kein Schnee, der ihn in ein graues Skulpturenmeer verwandelt. Es ist die Asche des chilenischen Vulkans Puyehue, die das beliebte Touristenstädtchen seit Tagen lahmlegt. Bürgermeister Ricardo Alonso bleibt nichts anderes übrig, als hilflose Stellungnahmen in die Mikrofone zu diktieren: „Uns hat etwas heimgesucht, das wir nicht steuern können. Niemand ist schuld daran.“ Treffender kann man die Situation nicht beschreiben, die vor allem Südargentinien gerade durchlebt.


Bizarro Earth

Starkes Erdbeben vor Papua-Neuguinea

Ein starkes Erdbeben hat heute eine Insel des Pazifikstaats Papua-Neuguinea erschüttert. Das Beben der Stärke 6,6 ereignete sich nach Angaben des Geologischen Dienstes der USA vor der Insel New Britain in 22 Kilometer Tiefe.

Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben. Berichte über Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor. Die betroffene Region liegt im pazifischen „Feuerring“ mit zahlreichen Vulkanen, in dem Verschiebungen von Erdplatten immer wieder zu Erschütterungen führen.

Bad Guys

Erdbeben der Stärke 5,2 im Süden von Alaska

Anchorage - Im Süden des US-Bundesstaats Alaska hat sich am Donnerstag ein leichtes Erdbeben ereignet. Geologen gaben einen Wert von 5,2 auf der Magnituden-Skala an. Diese Werte werden oft später korrigiert. Das Beben ereignete sich um 11:06 Uhr Ortszeit (21:06 deutscher Zeit) ca. 84 Kilometer entfernt von Anchorage, der größten Stadt Alaskas. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Beben dieser Stärke können bei anfälligen Gebäuden ernste Schäden anrichten. Bei robusten Gebäuden gibt es aber in der Regel nur leichte oder gar keine Schäden.

Bizarro Earth

Vulkanausbruch: Asche-Chaos und Notstand in Argentinien

Die Vulkanasche aus Chile hat den Südwesten des Nachbarlandes Argentinien ins Chaos gestürzt. In manchen Orten gilt der Notstand. Tausende Menschen verlassen die Region.

Alles ist grau in grau in dem Urlaubsort Villa La Angostura in den Bergen Argentiniens. Unablässig ist in den vergangenen Tagen Vulkanasche aus dem Nachbarland Chile auf das kleine Touristenstädtchen niedergegangen. Die Aschedecke ist schon bis zu 30 Zentimeter dick. Tausende Menschen haben den Ort, der teilweise ohne Strom ist, schon verlassen. Es gilt der Notstand. Entspannung ist dagegen beim Flugverkehr auf der Südhalbkugel angesagt. Auf den Flughäfen in Buenos Aires kehrte der Normalzustand weitgehend zurück. Auch in Neuseeland und Australien kam es nur noch vereinzelt zu Störungen und Ausfällen.

Bizarro Earth

Afrika bricht auseinander

vulkan,afrika
© AFP/NASA Modis
Aschewolke über Nordafrika: Wer war der Übeltäter?
Verwirrung bei Geoforschern: Ein Vulkanausbruch sorgt für Flugverbote in Ostafrika - doch Wissenschaftler haben den falschen Berg verantwortlich gemacht. Jetzt geben sie ihren Fehler zu. Die Rauchzeichen künden vom Auseinanderbrechen Afrikas, im geologischen Eiltempo entsteht ein neuer Ozean.

Seit Sonntagabend schwebt eine Aschewolke über Ostafrika. Sie treibt aus Eritrea nach Westen - und beeinträchtigt den Flugverkehr; in Äthiopien und Eritrea mussten Flüge umgeleitet oder gestrichen werden. Auch US-Außenministerin Hillary Clinton bekam die Auswirkungen zu spüren, sie reiste vorzeitig aus Äthiopien ab. Der Ascheschleier ist die Folge eines großen Vulkanausbruchs: Die Aschesäule stieg stolze 15 Kilometer hoch, so viel Kraft haben nicht viele Eruptionen. Mittlerweile hat sich der Ausbruch aber abgeschwächt.

Igloo

Schnee am ersten Sommertag

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© Keystone/J.-C. Bott
Schwierige Nahrungssuche für diese Kühe in Verbier auf 1500 Metern Höhe.
In den Bergen ist in einigen Gebieten der Schweiz Schnee gefallen. In diesem Jahr bildet der Wintereinbruch einen starken Kontrast zum Frühling, der einer der wärmsten seit Einführung der Wettermessungen war.

Wintereinbruch am ersten Sommertag: In höheren Lagen ist in einigen Gebieten der Schweiz in der Nacht eine feine Schicht Schnee gefallen. Die Schneefallgrenze lag zwischen 1100 und 1600 Meter über Meer, wie der private Wetterdienst Meteonews meldete.

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China: Unwetter zerstören mehr als 30.000 Häuser

Die schweren Unwetter in China halten an: Nach einer Dürreperiode sorgen nun seit mehr als einer Woche heftige Regenfälle für Überschwemmungen und Erdrutsche in weiten Teilen des Landes. Mehr als 100 Menschen kamen bereits ums Leben, rund 30.000 Häuser wurden zerstört. Für mehrere Provinzen wurde ein Notfallplan ausgegeben.


Bad Guys

China: Nach der Dürre nun die Flut

Peking - Bei schweren Unwettern in China sind etwa 100 Menschen ums Leben gekommen.

Kurz nach einer längeren Dürre lösten sintflutartige Regenfälle in der Mitte und im Süden des Landes Überschwemmungen und Erdrutsche aus, wie örtliche Medien am Sonntag berichteten. In der Provinz Hunan im Süden des Landes ging binnen sechs Stunden auf den ausgetrockneten Boden mehr als 20 Zentimeter Regen nieder - chinesischen Meteorologen zufolge in der Region ein Jahrhundertereignis. Die Fluten zerstörten nach Angaben der Behörden in 13 Provinzen mehr als 27.000 Gebäude und 465.000 Hektar Ackerland - eine Fläche etwa so groß wie das Ruhrgebiet. Bei weiteren Regenfälle drohe auch der Jangtse über die Ufer zu treten.