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Schwere Erdbeben in Südkirgistan: Zehntausende Menschen ohne Strom

Erdbeben Kirgistan
© RIA NOVOSTI / Andrey SteninSchweres Erdbeben in Südkirgistan: Zehntausende Menschen ohne Strom

Ein schweres Erdbeben hat in der Nacht zum Mittwoch Südkirgistan erschüttert. Opfer gibt es nach Behördenangaben keine. Zehntausende Menschen sind ohne Strom.

Zwei Erdstöße der Stärke 8 und 3,5 wurden im südkirgisischen Gebiet Batken registriert, wie das Katastrophenschutzministerium des zentralasiatischen Staates mitteilte. Bei dem Erdbeben wurde ein Umspannwerk beschädigt, was zu Stromausfällen führte.

Im Oktober 2008 hatte ein vergleichbares Beben der Stärke acht die kirgisische Siedlung Nura vollständig zerstört und 75 Todesopfer gefordert.

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Taifun "Ma-On" fegt über Süden Japans hinweg

Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 180 Stundenkilometern ist der Taifun "Ma-On" über Japan hinweggefegt. Auch in den kommenden Tagen werden dort starke Regenfälle erwartet, die auch das havarierte Atomkraftwerk Fukushima gefährden könnten.
Taifun Japan
© AFPMit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 180 Stundenkilometern ist der Taifun "Ma-On" über Japan hinweggefegt. Auch in den kommenden Tagen werden dort starke Regenfälle erwartet, die auch das havarierte Atomkraftwerk Fukushima gefährden könnten.

Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 180 Stundenkilometern ist der Taifun "Ma-On" über den Süden Japans hinweggefegt. Betroffen war die Insel Shikoku im Südwesten, wo nach Angaben des japanischen Wetterdienstes seit Sonntag rund 120 Zentimeter Regen fielen. Am Mittwochmorgen um 09.00 Uhr Ortszeit erreichte der Sturm die Präfektur Wakayama um Westen der Hauptinsel Honshu und bewegt sich nun weiter nach Osten.

Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Kyodo gilt nach dem Durchzug des Taifuns auf Shikoku ein 84-jähriger Mann als vermisst, der sein an einem Fluss vertäutes Boot kontrollieren wollte. Wie der Fernsehsender NHK berichtet, wurden mehr als 50 Menschen verletzt und 130 Flüge abgesagt.

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Unwetter verursacht Schäden in der Slowakei

Bratislava (dpa) - Heftige Stürme und starke Regenfälle haben in der Nacht zum Mittwoch in der Slowakei schwere Sachschäden angerichtet. In mehreren Landesteilen stürzten Bäume um und blockierten Straßen. Der Strom fiel gebietsweise aus. Zahlreiche Keller standen unter Wasser und in der nordslowakischen Gemeinde Spisska Bela legte die Überschwemmung einen Industriebetrieb lahm.

Für Mittwoch warnte der Wetterdienst vor weiteren Stürmen und lokalen Überschwemmungen. Die Slowakei ist schon seit mehr als einer Woche von Unwettern betroffen, die ihren Höhepunkt meist in der Nacht erreichen und immer wieder andere Landesteile stärker betreffen. Verletzte oder gar Tote wurden bisher aber nicht gemeldet.

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Autobahn nach heftigen Regenfällen überflutet

BAMBERG/BAYREUTH. Heftige Regenfälle haben am Mittwoch den Verkehr im Raum Bamberg/Forchheim teilweise lahmgelegt. Zwischen Buttenheim und Eggolsheim musste sogar die Autobahn A73 wegen Überflutung gesperrt werden, berichtete die Polizei in Bayreuth.

Dort hatte sich ein kleiner Bach in einen reißenden Fluss verwandelt. Auch der Raum Ebermannstadt (Landkreis Forchheim) meldete teilweise "Land unter". Dort waren mehrere Ortsverbindungsstraßen wegen Überschwemmung nicht mehr passierbar.

dpa

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Unwetterfront zieht über Deutschland

Über 50 Liter in 24 Stunden!
In Deutschland regnet es sich ein: Im Süden und Osten besteht Unwettergefahr durch Starkregen. Erste Gewitter mit Hagel und starkem Regen sind über das Allgäu gezogen. Nach Angaben eines Polizeisprechers in Kempten wurden mehrere Keller vom Wasser überflutet. In Marktoberdorf im Landkreis Ostallgäu hagelte es kräftig.

Unwetter D-land
© dpa bildfunkZur Zeit zieht eine Unwetterfront über Deutschland. Erste starke Gewitter gab es im Allgäu. Vor allem im Osten Deutschlands droht in den nächsten Tagen Hochwasser.

Heftige Sturmböen rissen Bäume aus dem Boden. Straßen und Unterführungen standen unter Wasser. Im Raum München blieb der Sachschaden trotz zahlreicher Notrufe eher gering, sagte ein Polizeisprecher.

Grund für die Unwetter ist ein Tief, das von Frankreich über den Süden von Deutschland weiter Richtung Nordosten zieht. Es hat für die nächsten Tage für diese Gebiete jede Menge Regen im Gepäck. Es können örtlich zwischen 100 und 150 Liter pro Quadratmeter zusammen kommen. Im Durchschnitt fallen normalerweise im gesamten Juli zwischen 50 und 100 Liter in Deutschland.

Und damit steigt auch die Hochwassergefahr rasant an. Vor allem die kleinen Flüsse und Bäche können schnell volllaufen - viele Campingplätze sind bedroht.

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Heftige Unwetter in Oberösterreich: 3000 Feuerwehrleute im Einsatz

KEFERMARKT/GMUNDEN. Brände, Überflutungen: Von Braunau über Vöcklabruck, Wels und Linz-Land bis Freistadt zog in der Nacht auf gestern ein schweres Unwetter eine Spur der Verwüstung quer durch das Land. 3000 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
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© salzi.atDie Kanäle in Gmunden konnten die Wassermassen nicht mehr aufnehmen.

160 Alarmierungen zu 225 Einsätzen liefen in der Nacht auf den gestrigen Fronleichnamstag innerhalb weniger Stunden über die Landeswarnzentrale. 3000 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um Brände durch Blitzeinschlag unter Kontrolle zu bringen, Straßen von umgestürzten Bäumen und Murenabgängen zu befreien.

In Tarsdorf im Bezirk Braunau wütete das Gewitter zuerst. Gegen 17 Uhr schlug ein Blitz in ein Nebengebäude eines Bauernhofes ein. Vom Dach breitete sich ein Brand auf das darunter gelagerte Heu und einen angrenzenden, neuen Stall aus. Durch herabfallendes, brennendes Heu wurde eine Kuh so schwer verletzt, dass sie notgeschlachtet werden musste. Der Stall wurde komplett zerstört. Sieben Freiwillige Feuerwehren mit insgesamt 100 Mitgliedern konnten ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindern. Der Schaden beträgt voraussichtlich mehrere Hunderttausend Euro, ist jedoch durch eine Versicherung gedeckt. Auch in Frankenmarkt im Bezirk Vöcklabruck kam es durch Blitzschlag zu einem Brand. Verletzt wurde dabei niemand.

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Schon wieder Unwetter in der Schweiz

Fast täglich brechen Unwetter über die Schweiz herein, und meist sind dieselben Gebiete betroffen. Am Dienstagnachmittag hat ein Gewitter am Luganersee Steinschläge ausgelöst. Am Abend setzte in der Zentral- und Ostschweiz erneut kräftiger Regen ein. In der Nacht sank die Schneefallgrenze stellenweise unter 2000 Meter.
Feuerwehreinsatz
© keystoneEin Felsbrocken stürzte beim Bahnhof Maroggia auf die Geleise der SBB und riss eine Stromleitung hinunter.

Das Tessin wird diese Tage mit grossen Wassermengen gesegnet - von heissem Sommerwetter keine Spur. Die grössten Regenmengen gingen am Dienstag in Nordtessin und am Lago Maggiore nieder. Im obersten Maggiatal fielen bis am Abend 60 Liter Regen pro Quadratmeter, rund um Locarno waren es zwischen 40 und 50 Millimeter. Über Schäden ist nichts bekannt.

Auch im Südtessin ging ein heftiges Gewitter nieder - mit Niederschlagsmengen zwischen 20 und 30 Litern blieben die Regenmengen für Tessiner-Verhältnisse jedoch bescheiden, und auch die Blitzaktivität war mit rund 50 Blitzen in zwei Stunden nicht ausserordentlich.

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Stromausfall in West schnell im Griff

Es war eine Kabelstörung, die in der Nacht zum Dienstag in Ingelheim-West die Lichter ausknipste. Wie Matthias Winzek von der Rheinhessischen Energie- und Wasserversorgung GmbH, zuständig für das Stromnetz, gestern auf Anfrage der Allgemeinen Zeitung mitteilte, rückten noch in der Nacht die Fachkräfte aus, um den Schaden zu beheben. Alarmiert wurde der Bereitschaftsdienst von der Fernüberwachung in der Geschäftsstelle des Energieversorgers - einem Computer. Laut Winzek wurden sukzessive alle relevanten Mittelspannungskabel-Stationen überprüft, gegen 1.30 Uhr lief die Stromversorgung wieder. Doch: „Noch ist unklar, wo der tatsächliche Fehler liegt, deshalb werden alle Leitungen im Gebiet eingemessen“, informierte Winzek gestern Vormittag.

Bulb

Stromausfall in Offenbach

Offenbach - Wegen einer Panne ist am Dienstagabend in einem Teil der Offenbacher Innenstadt vorübergehend der Strom ausgefallen. Ursache sei ein Defekt in einer Schaltstation gewesen, der zu einem Brand geführt habe, sagte ein Sprecher der Energieversorgung Offenbach (EVO). Er bestätigte Medienberichte. Betroffen waren nach seinen Angaben einige hundert Haushalte. Die Feuerwehr löschte den Brand. Nach 15 bis 20 Minuten sei der Strom wieder geflossen.

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Sendemasten in den Niederlanden fallen aus

Super-Gau für die terrestrische Radio- und TV-Versorgung in den Niederlanden: Durch einen Brand im Sendeturm Smilde mit anschließendem Einsturz des Mastes und einen Kurzschluss im Sender Lopik sind die zwei wichtigsten Sendestationen des Landes und damit zahlreiche TV- und Radioprogramme fast zeitgleich ausgefallen. Beide Sender versorgen zusammen mehr als 70 Prozent der niederländischen Bevölkerung. Bei Redaktionsschluss war die Panne in Lopik noch nicht behoben. Der Sender Smilde muss nach dem Einsturz der Antenne komplett neu gebaut werden. Es ist daher völlig offen, ab wann viele Niederländer wieder Radio hören und terrestrisch fernsehen können. Vor allem in der Provinz Friesland dürfte der Neubau des Sendemastes in Smilde mehr als ein Jahr dauern, es ist freilich damit zu rechnen, dass Ersatzstandorte oder ein mobiler Sendemast die Versorgung vorübergehend übernehmen.


Kommentar: Zwei Türme in den Niederlanden und ein Turm in Deutschland, das lässt natürlich die Frage offen: was ist da geschehen? Ein eventueller "Übeltäter" ist der Aufbau von elektrischer Energie. Ryan X, ein Autor der englischen Sott-Seite, verfasste einen Artikel über explodierende und brennende Transformatoren, die sich in den letzten Monaten ereigneten und versuchte eine Erklärung zu finden.

Auch hier in Deutschland gab es ähnliche Ereignisse in den letzten Wochen, die eventuell im Zusammenhang stehen könnten:

Stromausfall in Friedrichshafen durch Brand
Stromausfall in Hannover und 20 Minuten in Dunkelheit
Stromausfall: Plötzlich ging das Licht aus im Dresdner Stadion
Stromausfall in Offenbach durch Brand