ErdveränderungenS


Bizarro Earth

Schweiz: Auf "Gewittertornado" folgt Wasserwalze

Blitz und Donner sind nicht genug: In den nächsten Stunden setzt über der Schweiz Starkregen ein, die Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen steigt - besonders in der Ostschweiz.
Unwetter Schweiz
© LeserreporterGespentische Stimmung am Thunersee
Ein Hagelsturm zog in der Nacht über die Schweiz. «Wir standen um 1.30 Uhr wegen des Hagel-Tornados im Bett», melden Leser-Reporter aus Zürich. Am Vormittag sind die Regengüsse ein bisschen abgeklungen. Zurück bleiben grosse Schäden: Die Wiese des Heitere-Openair zeigt ein Bild der Zerstörung, überall liegen umgeknickte Bäume herum.

Nun ziehen neue Regenwolken auf. «Gegen Abend erreicht uns dann die eigentliche Kaltfront», sagt Adriana Müller von Meteonews zu 20 Minuten Online.

Diese hat es in sich: «Es können 50 bis 100 Liter Regen pro Quadratmeter fallen - je nach Station so viel wie sonst in einem Monat», warnt die Meteorologin. Die Situation spitzt sich damit besonders in der Ost- und Zentralschweiz zu: Im Appenzellerland etwa sind die Böden durch das Unwetter vom Sonntag noch immer komplett durchnässt, vermögen kaum mehr Wasser zu schlucken. «Es ist gut möglich, dass es dort wieder Überschwemmungen und Hangrutsche gibt», sagt Müller.

Bulb

Stromausfall in Friedrichshafen durch Brand

brand,strom
© EnzenhöferFeuerwehreinsatz im Umspannwerk in Jettenhausen. Hier kam es am Mittwochmorgen aus bislang unbekannter Ursache zu einem Brand.
In Friedrichshafen sowie in Teilen Oberteuringens ist am Mittwochmorgen zumindest kurzzeitig der Strom ausgefallen. Im Umspannwerk in Jettenhausen sowie in einer Station in Berg hat es zum Zeitpunkt des Ausfalls gebrannt.

ür etwa eine Sekunde gab es nach bisherigen Erkenntnissen im gesamten Stadtgebiet keinen Strom. Anschließend blieben laut Mitteilung der Technischen Werke Friedrichshafen Haushalte im Westen der Stadt für zwei bis 15 Minuten ohne Strom. Auch Teile von Oberteuringen waren betroffen.

Derzeit ist das gesamte Netzgebiet mit Ausnahme weniger einzelner Haushalte laut TWF wieder versorgt. Techniker stabilisieren derzeit das Netz.

Am Morgen war vereinzelt die Rede von einer Explosion als Brandursache. Eine solche gab es laut Mitteilung der TWF nicht, allerdings zwei kleinere Schwelbrände mit Rauchentwicklung im Umspannwerk Jettenhausen und in einer Station in Berg. Die Feuerwehr hatte die Brände schnell im Griff.

Extinguisher

Forscher entdecken riesige Unterwasservulkane

Britische Forscher entdeckten zwölf Vulkane im eiskalten Wasser des Südatlantik. Einige von ihnen sind aktiv und bis zu drei Kilometer hoch.
vulkan
© BRITISH ANTARCTIC SURVEYEine deutliche Karte der südlichen Vulkanreihe.

Am Meeresgrund nahe den antarktischen Sandwich-Inseln haben britische Forscher zahlreiche zuvor unbekannte Vulkane und Krater entdeckt. Bei der ersten Kartierung des rund 540 Kilometer langen vulkanischen Bogens stießen sie auf zwölf Unterwasservulkane, einige davon bis zu drei Kilometer hoch. Sieben weitere, aktive Vulkane ragen über die Wasseroberfläche hinaus.

„Es gibt so viel, das wir über die vulkanische Aktivität unter Wasser noch nicht verstehen. So ist es wahrscheinlich, dass diese Vulkane ständig ausbrechen und dann wieder kollabieren“, sagt Philip Leat vom British Antarctic Survey.

Attention

Mega-Erdbeben in Kalifornien steht unmittelbar bevor

San Andreas Graben
© UnbekanntDer San Andreas Graben ist hier rote eingefärbt. Er verläuft durch das Herzen von Südkalifornien, einschliesslich dem Salton See
In Kalifornien könnte es jederzeit zu einem Monster-Erdbeben kommen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Scripps Instituts der Ozeanographie, meldet das amerikanische Wissenschaftsmagazin Nature Geoscience.

Der Fokus liegt dabei auf dem Salton Sea, einem See östlich von San Diego, der direkt an den San Andreas-Graben grenzt und rund 350 Quadratmeilen groß ist. Alle 180 Jahre wird der Grund des Sees von einem starken Erdbeben erschüttert. Seit jedoch der Colorado River durch Dämme verlangsamt wurde, um Überschwemmungen zu vermeiden, bleiben die normalen leichten Beben aus.

Igloo

Dürre und Tornados in Brandenburg

Nasse Winter, trockene Sommer, weniger Wasser, höhere Temperaturen, mehr Hagel, mehr Witterungsschäden: Forscher rechnen mit einer steigenden Zahl extremer Wetterlagen in der Region. Und nicht nur damit.
Dürre
© dpaWir haben in den nächsten Jahren bestimmt mit Klimaveränderungen zu rechnen. Die Frage ist nur, mit welchen?

Der globale Klimawandel wird in der Region seine Spuren hinterlassen. Nach aktuellen Studien des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zu regionalen Klimaveränderungen prognostizieren die Wissenschaftler für Berlin und Brandenburg eine Zunahme an Dürre- und Hochwasserperioden. Sie sagen eine Zunahme an Unwetterereignissen durch sintflutartige Regenfälle, Hagelstürme und Orkane voraus.

„Wenn ich raten müsste, würde ich selbst Tornados nicht ausschließen“, sagt Manfred Stock, Strategie- und Nachhaltigkeits-Experte am PIK, das eine Reihe von Modellrechnungen vorgelegt hat.

Darin werden zunächst die vorhersehbaren Folgen der Anreicherung der Atmosphäre mit Treibhausgasen errechnet. Berlin und der Nordwesten Brandenburgs kommen dabei noch am besten weg, der Temperaturanstieg fällt etwas weniger dramatisch aus als im Süden und Osten Brandenburgs. In der Metropolenregion wird, so die Prognose des PIK, im Jahr 2060 die durchschnittliche Jahrestemperatur um 2 Grad höher liegen als 1990 - also von etwa 10 Grad auf 12 ansteigen.

Kommentar: Der Kohlendioxidanteil in unserer Erdatmosphäre beträgt 0,0389%. Kann ein derart geringer Anteil wirklich eine Wirkung auf unser Wetter haben? Vielmehr scheint es eine absichtliche Falschinformation zu sein um Geld mit der CO2 Lüge zu verdienen.

Lesen Sie hierzu auch: "Der Schwindel der Globalen Erwärmung" und "Eisige Zeiten statt Erderwärmung"

Kommentar: Lesen Sie hierzu: Feuer und Eis: The Day After Tomorrow

Hier erfahren Sie die Fakten und die Sichtweise von SOTT und was wirklich mit unserer Atmosphäre/Wetter passiert.


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"Extremes Wetter wird zunehmen"

Hagel, Sturmböen, Blitzeinschläge: In den vergangenen Wochen hat es immer wieder Unwetter gegeben. Müssen sich die Deutschen auf mehr Wetterkapriolen einstellen? Wolfgang Fricke vom Deutschen Wetterdienst über die Ursache von Extremregen - und die Frage, ob am Starnberger See bald Palmen wachsen.
Wolfgang Fricke
© ohWolfgang Fricke leitet das Frühwarnsystem des Deutschen Wetterdienstes am Hohenpeißenberg.

Sie messen, werten aus und warnen: 50Wissenschaftler und Mitarbeiter arbeiten am Meteorologischen Observatorium des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auf dem Hohenpeißenberg, der ältesten Bergwetterstation der Erde. Nach dem verheerenden Hagelunwetter 1984 baute der DWD ein Frühwarnsystem für Unwetter auf. Observatoriumsleiter Wolfgang Fricke erklärt, warum wir uns auf mehr Gewitter einstellen müssen.

Kommentar: Kleine Eiszeit? Nächster Sonnenzyklus könnte ausbleiben

Der Schwindel der globalen Erwärmung
Die CO2-Theorie ist nur geniale Propaganda


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Land unter in Glachau: Starkregen überflutet zahlreiche Straßen

Feuerwehr und Polizei im Dauereinsatz - Neue Unwetter drohen ab Mittwoch
Keller unter Wasser
© Wiegand SturmTiefgaragen und Keller standen in Meerane unter Wasser.

Glauchau. Gewitter und Starkregen haben in der Nacht zum Montag in der Region zu zahlreichen Überflutungen geführt und Feuerwehren sowie Polizei in Atem gehalten. In Meerane wurden auf der Geuckestraße zwei Tiefgaragen überflutet, in Glauchau in der Straße Am Ende der Keller eines Wohnhauses. In Niederlungwitz standen die Lobsdorfer Straße und in Glauchau die Straße von Hölzel nach Rothenbach unter Wasser.

Auf der Hauptstraße, Talstraße und der Poststraße in Meerane drückte das ablaufende Wasser Gullydeckel aus der Verankerung. Die 42-jährige Fahrerin eines Renault krachte mit ihrem Wagen laut Polizei auf der Hauptstraße in Meerane gegen einen herausgehobenen Gullydeckel. Es entstand Sachschaden von etwa 1000 Euro. Auch ein Hyundai-Fahrer kollidierte auf der Frohnbachstraße in Limbach-Oberfrohna mit einem aus der Verankerung gerissenen Gullydeckel. Beide Fahrer blieben unverletzt.

Attention

Naturkatastrophen 2011: Noch nie waren die Schäden so gravierend

Erdbeben, Tsunami, Tornados und Überschwemmungen: 2011 ist bereits jetzt das schadenträchtigste Jahr aller Zeiten. Ursachen für die Rekordschäden sind vor allem das Erdbeben in Japan und die folgende Katastrophe in Fukushima.

Das Jahr 2011 ist infolge der Katastrophe von Japan bereits nach Ablauf des ersten Halbjahres zum schadenträchtigsten Jahr aller Zeiten geworden, teilte der Rückversicherungskonzern Münchener Rück am Dienstag mit. Die wirtschaftlichen Schäden von weltweit rund 265 Milliarden US-Dollar (188 Millionen Euro) bis Ende Juni übertreffen demnach bei weitem das bisher teuerste Jahr 2005. Damals wurden am Jahresende Gesamtschäden in Höhe von 220 Milliarden US-Dollar verbucht.

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Sandregen in Ehlen: Rätselraten über Naturphänomen

Ehlen. Dieter Stockfisch und seine Nachbarn aus dem Ehlener Neubaugebiet "Über dem krummen Weg" rätseln über ein Naturphänomen. Denn in der Nacht von Sonntag auf Montag regnete es dort Sand.
Sandregen
© Unbekannt
Vom Himmel fielen im Bereich rund um den Spielplatz im Neubaugebiet neben Starkregen auch zahllose kleine gelbliche beziehungsweise gräuliche Sandklumpen in der Größe von zwei bis drei Millimetern.

Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach hatte für den Zeitraum des Sandregens nach Deutschland einströmende Warmluft aus Spanien vorausgesagt. Die Wetterfrösche vom Main schließen aber aus, dass es sich beim Vorfall in Ehlen um Sand aus der südlich der iberischen Halbinsel liegenden nordafrikanischen Wüste Sahara handelt.

Wüstensand, so antworteten sie auf Nachfrage unserer Zeitung, könne zwar, was in der Vergangenheit schon vorgekommen ist, in hohen atmosphärischen Luftschichten bis nach Nordhessen transportiert werden, aber, so die Offenbacher Meterologen: „Dann hätte es nicht punktuell begrenzt auf einen kleinen Raum, sondern flächendeckend Sand regnen müssen.“

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Zehn Minuten Mini-Tornado in Schönermark

Ein Mini-Tornado hat sich am Sonnabend in Schönermark heftig ausgetobt. "Es war gegen 22.30 Uhr, als der Sturm und Hagel einsetzten. Binnen zehn Minuten fielen 25 Liter Niederschlag", berichtete Reinhold Klaus. Der Wirbelsturm hatte Bäume geknickt oder samt Wurzeln heraus gerissen. Hagelkörner hatten nicht nur Pflanzen und Beete zerstört, sondern auch an den Häusern ihre Spuren hinterlassen. So hatte der Sturm aus einem Dach Ziegel herausgerissen.