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Do, 17 Jun 2021
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Erdveränderungen
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Erster Masern-Todesfall in Münchener Klinik

Ein junger Mann stirbt in einer Münchner Klink an den Folgen der Infektion. „Das ist ein Skandal“, sagen Ärzte. In Bayern erfasst die Epidemie immer mehr Erwachsene - weil sie nicht geimpft sind

München - Seit Wochen und Monaten warnen Ärzte vor einer „Masern-Epidemie“. Jetzt hat sie ihr erster Todesopfer gefordert: Ein 26-jähriger Weilheimer starb in einer Münchner Klinik. „Dass ein Mensch in Deutschland an Masern stirbt, ist ein Skandal“, sagt der Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Bayern (BVKJ), Sean Monks. Eigentlich hätte Deutschland laut WHO die Krankheit bis 2010 eliminieren sollen. Statt dessen nehmen die Infektionen zu.

Kommentar: Zum Thema Impfungen empfehlen wir diesen Artikel: Impfungen - ein Angriff auf das Immunsystem.

Weiterer verwandter Artikel: Masern breiten sich in Europa aus.


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Riesen-Krater! Usedom hat jetzt 'nen Grand Canyon

Krater auf Usedom
© Unbekannt
Gut 50 Meter lang und vier Meter tief! Auf der Ostsee-Insel Usedom (Mecklenburg-Vorpommern) hat sich die Erde aufgetan. Die klaffende Schlucht sieht aus wie der kleine Bruder des Grand Canyon in den USA.

Sind da uralte Hohlräume eingestürzt? Oder ist hier sogar ein Meteorit eingeschlagen? Mitten auf einem Acker bei Zirchow klafft das rätselhafte Loch. BILD-Leser-Reporter Andreas Weihrauch (21) hat es beim Spazierengehen entdeckt. Er glaubt: „Hier ist Sand eingestürzt. An den Kraterwänden kann man Muster erkennen.“ Und: Die Schlucht läuft auf einen kleinen See zu. „Dort steigen mysteriöse Blasen auf.“

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USA - Nach den Tornados kommt die Flut

Mindestens 340 Tote nach Stürmen - Schicksal hunderter Menschen ungewiss

Washington - Nach der verheerenden Tornado-Serie im Süden der USA droht den Menschen dort jetzt auch noch eine Flutkatastrophe. Die Behörden der Bundesstaaten Louisiana und Mississippi warnten am Samstag davor, dass in den kommenden Tagen der Mississippi massiv über seine Ufer treten könnte. Für beide Staaten gilt der Notstand. Dort waren bei den heftigen Gewittern und Tornados vom Mittwoch mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen.

Schlimmstenfalls drohe den Anwohnern des längsten Flusses der USA bis Mitte Mai ein Hochwasser von etwa 2,40 Metern Höhe, lautet die Warnung. Helfer begannen damit, Häuser mit Sandsäcken zu sichern. "Wir tun alles, um für den schlimmsten Fall vorbereitet zu sein, hoffen aber das Beste", sagte der Gouverneur von Louisiana, Bobby Jindal.

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Verheerende Tornadoserie in Amerikas Südstaaten

Mehr als 170 Tote, zerhäckselte Häuser, kilometerlange Schneisen der Zerstörung: Eine der gewaltigsten Tornadoserien aller Zeiten hat den Süden der USA heimgesucht. 138 schwarze Luftsäulen wirbelten allein durch Tennessee. Meeresluft fachte die Stürme an - so entstanden rotierende Superzellen.

Tornadoserie Südstaaten
© AP/The Birmingham News
Schwere Stürme in den USA: Der Nationale Wetterdienst (NWS) zählte seit Mittwochmittag (Ortszeit) mehr als 110 Tornados. Schon am Dienstag waren rund 50 Wirbelstürme über den Süden des Landes hinweggefegt, in einigen Regionen fielen binnen drei Tagen 45 Zentimeter Regen. Mindestens 77 Menschen kamen ums Leben.
Bild
© AP
Völlige Zerstörung: In den Bundesstaaten Alabama, Arkansas, Kentucky, Mississippi, Missouri, Tennessee und Oklahoma gilt der Notstand.

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Merkwürdiges Phänomen: Verfrühter Sonnenaufgang verunsichert Grönländer

Verfrühter Sonnenaufgang Grönland
© Unbekannt
Bewohner der drittgrößten Stadt Grönlands machen sich Sorgen. (Symbolbild)
In Grönland ist die Sonne nach der Polarnacht um ganze zwei Tage zu früh aufgegangen. Experten vermuten die Eis-Schmelze dahinter.

Und es werde Licht: In Grönland ist die Sonne dieses Jahr nach der Polarnacht um zwei Tage zu früh aufgegangen. Laut dem grönländischen Rundfunk KNR zeigte sich das Zentralgestirn in der Stadt Ilulissat bereits am Dienstag (11.1.) um exakt 12:56:57 Uhr. Normalerweise geht die Sonne in der westgrönländischen Siedlung jedoch erst am 13. Jänner wieder auf.

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Utcubamba/Amazonas: Erdrutsch durchtrennt Fernstrasse

Durch das Abrutschen eines halben Berges wurde bei Salao in der Nähe von Puerto Naranjitos (Provinz Utcubamba / Region Amazonas) ein Teil der Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße, die auch Teil der Fernverbindung zwischen der Atlantikküste und dem Nachbarland Brasilien ist, zerstört. Ein durch die Erdmassen entstehender Stausee bedroht derweil mehrere nahegelegene Ortschaften und weicht den Berg weiter auf, 40 Familien wurden bereits evakuiert. Nach Angaben von Radio Activa (Chachapoyas) rutschen noch immer Erdmassen und ganze Felsen in den Utcubamba-Fluss. Der regionale Zivilschutz der Region Amazonas prüft derweil, mehrere Felsen wegzusprengen, um den Abfluss des Wassers zu ermöglichen.

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Einer der schlimmsten Brände im deutsch-belgischen Naturschutzgebiet

Brand im dts.-belg. Naturschutzgebiet
© DPA
Die Rauchsäule durch das Feuer ist noch viele Kilometer entfernt sichtbar.
m deutsch-belgischen Naturschutzgebiet wütet einer der schlimmsten Brände seit 60 Jahren. Wahrscheinlich wurde das Feuer vorsätzlich gelegt.

Im Hohen Venn hat in der Nacht zum Dienstag der verheerendste Waldbrand in der Geschichte des belgisch-deutschen Naturschutzgebietes gewütet und bis zu 1000 Hektar Torflandschaft verwüstet. Der Brand war am Ostermontag nahe der Stadt Eupen rund 30 Kilometer von der deutschen Grenze ausgebrochen. Die Behörden schließen Brandstiftung nicht aus.

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Mindestens neun Tote bei Überschwemmung in Venezuela

Im Nordwesten Venezuelas sind mindestens zwölf Menschen von einem reißenden Fluss mitgerissen worden, sechs Kinder und drei Erwachsene konnten nur noch tot geborgen werden.

Bolivar - Mehrere Personen gelten laut Behörden noch als vermisst. Das Unglück hat sich nahe der Stadt Bolivar ereignet. Während eines Osterausflugs seien die Menschen von den plötzlichen Wassermassen des Flusses Pozo de la Vara überrascht und mitgerissen worden, teilten die Behörden mit.

Die Region wird seit Wochen von schweren Regenfällen heimgesucht. Die Bundesstaaten Mérida, Táchira, Trujillo und Zulia sind am stärksten von Hochwasser, Schlammlawinen und Erdrutschen betroffen.

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Erdbeben der Stärke 6,2 vor Indonesien

Die indonesische Insel Sulawesi ist am Montag von einem Erdbeben der Stärke 6,2 erschüttert worden.


Die indonesische Insel Sulawesi ist am Montag von einem Erdbeben der Stärke 6,2 erschüttert worden. Das Zentrum des Bebens habe etwa 75 Kilometer vor der südöstlichen Küstenstadt Kendari in einer Tiefe von neun Kilometern im Meer gelegen, teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Über mögliche Schäden wurde zunächst nicht bekannt. Nach Angaben indonesischer Seismologen wurde keine Tsunamiwarnung herausgegeben.

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Erdbeben vor den Salomonen

Wellington - Vor den Salomonen im Südpazifik hat sich am Samstag ein Erdbeben der Stärke 6,9 ereignet. Berichte über Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor.

Ein Tsunami wurde nicht erwartet. Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben des US-Geologischen Dienstes rund 160 Kilometer südöstlich der Salomonen-Hauptstadt Honiara in einer Tiefe von 80 Kilometern. Die Inselgruppe liegt auf dem pazifischen “Feuerring“ mit zahlreichen Vulkanen, in dem Verschiebungen von Erdplatten immer wieder zu Beben führen.