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Sa, 22 Jan 2022
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Erdveränderungen
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Video: Mini-Tsunami im Südwesten Englands

Lars Fischer hatte es nebenan in seinem Blog ja schon einmal thematisiert: Es gibt durchaus auch Tsunamis in Europa. Auch wenn es im Nordatlantik keine Subduktionszonen gibt, und Mega-Erdbeben wie das Erdbeben vom 11. März 2011 daher recht unwahrscheinlich sind, es müssen ja auch nicht immer Erdbeben sein, welche einen Tsunami auslösen. Manchmal sind die Ursachen auch nicht immer sofort zu bestimmen. So in diesem Beispiel, über das auch die BBC berichtete.

Am 27. Juni 2011 konnten die Bewohner der englischen Grafschaften Cornwall, Devon, Dorset und Hampshire etwas seltsame beobachten. Eine kleine Welle lief in die Buchten hinein und die Flüsse hinauf. Auch wenn die Wellenhöhe von 20 cm in Newlyn, Cornwall bzw. 30 cm in Plymouth oder sogar 40 cm in Portsmouth betrug, dürfte diese Welle bestenfalls ein paar Sportboote irritiert haben, auch wenn einige Berichte von Fischen erzählen, welche aus dem Wasser sprangen.

Cloud Lightning

Starker Regen sorgt in Zentralchina für Überschwemmungen

Ein plötzlicher Regenguss überschwemmte gestern Teile einer zentralchinesischen Großstadt, verwandelte Autobahnen in Flüsse und brachte den Verkehr zum Stillstand. Die chinesischen Städte haben große Mühe, die Notfälle zu bewältigen.
Überschwemmung Zentralchina
© CFP
Auf den Straßen von Changsha, Hauptstadt der Provinz Hunan, wurden Fahrzeuge am Dienstag mit Regenwasser überflutet.
Der Platzregen begann gestern Mittag auf Changsha, die Hauptstadt der Provinz Hunan, herab zu prasseln. Auf den Straßen der Stadt stieg das Wasser bald kniehoch an, mehrere Fahrzeuge wurden überflutet.

"Wasserfälle", die von Brücken herabströmten, boten einen seltenen Anblick im sonst geschäftigen Stadtzentrum.

Die Behörden meldeten keine Flutopfer. Allerdings schockierte das Ausmaß der Überschwemmung zahlreiche Stadtbewohner, obwohl diese starke, jahreszeitlich bedingte Regenfälle gewohnt sind.

Bizarro Earth

Tote bei Überschwemmungen auf den Philippinen

Davao - Bei schweren Überschwemmungen im Süden der Philippinen sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Behördenangaben zufolge lösten heftige Regenfälle in der Stadt Davao auf der Insel Mindanao eine Springflut im Fluss Matina aus. Bis zu 15 Menschen wurden noch vermisst.

Mit einem Pegelstand von bis zu drei Metern handle es sich um die bislang höchste Flut in Davao, erklärte die Katastrophenschutzbehörde. Nachdem das Wasser am Mittwoch größtenteils zurückgegangen sei, hätten die Rettungskräfte der Armee bislang 25 Leichen geborgen, sagte Einsatzleiter Jacob Obligado. Drei Leichen seien noch nicht identifiziert, und es sei unklar, ob sie zu den 15 als vermisst geltenden Bewohnern zählten. Im Überschwemmungsgebiet brachten Soldaten nach Behördenangaben rund 15.000 Menschen in Sicherheit.

Auf den Philippinen hat gerade die Regenzeit begonnen, die voraussichtlich bis Oktober andauern wird. In der vergangenen Woche hatte der Tropensturm "Maeri" Überschwemmungen in der im Norden des Landes gelegenen Hauptstadt Manila und angrenzenden Provinzen ausgelöst, rund 90.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Cloud Lightning

Schweiz im Gewitter: Der Sturm bringt die Sintflut!

Zürich - Sommer, das war gestern. Jetzt ist in der Schweiz Gewitter angesagt. Es drohen Hagelschäden und Überschwemmungen.
Überschwemmung Schweiz
© newspictures.ch
Blumenstein im Westen von Thun BE
Von Genf über die Dreiseenregion nach Basel war es in der Nacht auf heute tropisch warm. Im Tessin war die Luft in dieser Nacht gar fast so schwül wie in einem tropischen Regenwald.

In Lugano wurde es in der Nacht nicht kühler als 23 Grad, teilt «SF Meteo» mit. Schlafraubend war jedoch vor allem die bemerkenswert hohe Luftfeuchtigkeit: Die Taupunkte lagen am Morgen verbreitet bei 20 bis 21 Grad. Das gibts sonst nur im Dschungel.

Bizarro Earth

USA: Tropensturm "Arlene" zieht Richtung Mexiko

Der Tropensturm „Arlene“ zieht mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 65 Kilometern pro Stunde aus den USA in Richtung Mexiko. Der Sturm soll Erwartungen zufolge noch an Stärke zunehmen, Sturmwarnungen wurden ausgegeben.

Mit Windgeschwindigkeiten von 65 Kilometern pro Stunde zieht im Golf von Mexiko der Tropensturm „Arlene“ in Richtung mexikanischer Küste. Es wird erwartet, dass er noch an Stärke zunimmt. Es wurden Sturmwarnungen für die Küste im Nordosten des Landes ausgegeben. „Arlene“ ist der erste Sturm der diesjährigen Hurrikan-Saison auf dem Atlantik.

Wie das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA mitteilte, befand sich der Tropensturm am Mittwochmorgen (Ortszeit) rund 300 Kilometer östlich der mexikanischen Stadt Tampico. In Mexiko besteht die Gefahr schwerer Regenfälle, die wiederum zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen könnten. Meteorologen zufolge könnte auch der äußerste Süden des US-Staates Texas etwas Regen abbekommen.

gxb/dapd

Cloud Lightning

Fluten spülen Erträge weg

Sparkassenversicherung Unternehmen wappnet sich gegen Unwetterschäden / Gewinn steigt dennoch
Überflutung
© Archiv/dpa
Immer mehr Sturm- und Hochwasserschäden belasten die Bilanzen der Assekuranzen.
Die Sparkassenversicherung (Stuttgart/Wiesbaden) sieht sich weiter auf Erfolgskurs und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr sowohl die Gesamtbeiträge als auch das Konzernergebnis gesteigert. Für das laufende Jahr gibt es eine Reihe von Unsicherheitsfaktoren. So beherrschen nach Meinung des Vorstandsvorsitzenden Ulrich-Bernd Wolff von der Sahl volatile Kapitalmärkte und niedrige Zinsen die Wirtschaft. Unmittelbare Auswirkungen auf die Branche haben gesetzliche Änderungen wie die Einführung der Unisextarife bis 2012, die Auswirkungen auf Tarifkalkulation sowie die Angebotspalette haben. Außerdem würden verstärkt Produkte gefordert, die sich flexibel an die Lebenssituationen der Kunden anpassen lassen. Die Versicherung stelle sich auf hohe Unwetterschäden ein. Klima und Wetter veränderten sich spürbar, sagte Vorstandsmitglied Klaus Zehner: „Die Intensität der Unwetter nimmt nachweislich zu.“

Cloud Lightning

Wasser, Schlamm, umgestürzte Bäume und volle Keller in Auetal

Auetal (la). „So etwas habe ich noch nicht erlebt“, stellte Auetals Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Nothold fest, als er sich gestern am späten Nachmittag mit seinem Stellvertreter Ralf Kopczinsky durch das wasser- und schlammüberflutete westliche Auetal kämpfte.

Feuerwehreinsatz Unwetter
© la
Im Lindenweg in Rolfshagen muss die Feuerwehr einen umgestürzten Baum zerlegen.
Mehr als 100 Liter Wasser pro Quadratmeter sind in wenigen Minuten auf Rolfshagen, Borstel und Kathrinhagen niedergeprasselt. Dazu zog eine Windhose entlang der Aue.

Die Gräben konnten die Wassermassen nicht mehr fassen. In Rolfshagen ist die neue „Reihe“ wieder unterspült und abgesackt. Besonders dramatisch war dort ein Einsatz der Feuerwehr. Eine Schwangere war mit ihrem Auto, durch das Abrutschen der „Reihe“ in den Graben gerutscht und konnte sich nicht selber befreien. Die Helfer waren aber schnell vor Ort, und so blieb es beim Schrecken für die junge Frau. Fast alle Keller in der „Reihe“ und der Rolfshagener Straße sind mit Wasser und Schlamm vollgelaufen.

Cloud Lightning

Blitzeinschlag und Überschwemmungen in Homburg, Großbrand in Roppershain

Roppershain. Bei einem Großbrand im Homberger Stadtteil Roppershain (Schwalm-Eder-Kreis) wurde am Mittwochabend eine Scheune mit Heu- und Strohvorräten sowie Stallungen zerstört. Ursache war vermutlich ein Blitzeinschlag.
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Dabei konnten bis auf zwei Schweine, die notgeschlachtet werden mussten, alle Tiere gerettet werden. In den Stallungen waren 15 Bullen und fünf Kälber noch während der Löscharbeiten in ihrem Stall. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann verletzt und vom Rettungsdienst ins Fritzlarer Krankenhaus gebracht.

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Uganda: 19 Schulkinder sterben bei Blitzeinschlag

Am Dienstagabend kamen in einem kleinen Dorf in Uganda 19 Kinder ums Leben, als ein Blitz in eine Schule einschlug. Die Tragödie ereignete sich knapp 230 Kilometer von der Hauptstadt Kampala entfernt in Kiryandongo, einem Bezirk im Westen des Landes. Ersten Meldungen zufolge starben bei dem Blitzeinschlag fünfzehn Mädchen und drei Jungen. Das letzte Opfer wurde erst am Mittwochmorgen gemeldet. Bis zu fünfzig weitere Kinder wurden in der besagten Runyanya Grundschule durch den Blitzeinschlag verletzt, viele davon schwer. Allein sechzehn der verletzten Kinder schweben noch in Lebensgefahr, wie die örtliche Polizeistelle den Medien mitteilte.

Die Schulkinder erlitten hauptsächlich schwere Verbrennungen durch den einschlagenden Blitz. Die Ambulanz war schnell zur Stelle und brachte die Opfer sowie die Verletzten in die nächst gelegene Klinik. Dort haben sich offenbar dramatische Szenen abgespielt, als verzweifelte Eltern auf der Suche nach ihren Kindern versuchten in das Krankenhaus zu gelangen. Ein Augenzeuge beschrieb die Zustände als chaotisch. Es wird befürchtet, dass sich die Zahl der Opfer in den nächsten Tagen noch erhöhen wird, da einige Kinder schwerste Verletzungen davongetragen haben.

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Gewitter legen zentrale U-Bahn in Bochum lahm

Essen. Nach dem bislang heißesten Tag des Jahres haben in der Nacht Gewitter für Abkühlung in Nordrhein-Westfalen gesorgt. Befürchtete Unwetter blieben jedoch aus. In Bochum sorgte am frühen Morgen ein Blitzschlag für einen Stromausfall, der die zentrale U-Bahn-Linie U35 lahmlegte. Erst ab etwa 10 Uhr konnten die Bahnen auf der gesamten Strecke fahren.
U-Bahn Bochum
© Ute Gabriel
Nichts ging mehr für mehr als drei Stunden auf der zentralen U35-Linie zwischen Herne und Bochum. Am Vormittag fährt die Bahn wieder bis Oskar-Hoffmann-Straße, in Richtung Hustadt wurden von dort aus Ersatzbusse eingesetzt.
Licht aus, Strom weg: Um kurz nach 5 Uhr bekamen die Meteorologen die Auswirkungen der Gewitterfront ganz hautnah zu spüren. Ein Blitzeinschlag sorgte am frühen Morgen in Bochum für einen kurzen Stromausfall, unter anderem in der Meteomedia-Wetterstation. Der Blackout habe aber nur „Millisekunden“ gedauert, berichtet Wetterfrau Rebekka Krampitz.

Für mehrere Tausend Schüler, Studenten und Berufstätige hatte das Gewitter indes große Auswirkungen: Der Blitzeinschlag legte die zentrale U-Bahn-Linie U35, die von der Ruhr-Uni bis nach Herne führt, komplett lahm. Dreieinhalb Stunden lang ging nach dem Gewitter nichts mehr. Der Grund: Der Blitz war laut Bogestra-Angaben in eine städtische Verteileranlage eingeschlagen; dadurch wurden Rechner beschädigt, die die Zugsicherung der U35 regeln.