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So, 28 Nov 2021
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Bizarro Earth

Naturkatastrophen sind 2020 angestiegen

Weltweit hat die Häufigkeit und Intensität von Stürmen und Unwettern zugenommen - mutmaßlich wegen des Klimawandels. Die Schäden durch Naturkatastrophen sind laut Munich Re daher 2020 gestiegen.
huracan laura
Im vergangenen Jahr sind die weltweiten Schäden wegen Naturkatastrophen gestiegen. Weltweit haben Stürme, Hochwasser, Erdbeben und andere Katastrophen volkswirtschaftliche Schäden von 210 Milliarden Dollar (rund 170 Mrd Euro) verursacht - nach 166 Milliarden im Vorjahr.


Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Naturkatastrophenbericht des Rückversicherers Munich Re hervor. Die Munich Re dokumentiert globale Naturkatastrophenschäden seit Jahrzehnten, da dies für die Versicherungsbranche bei der Berechnung der Beiträge von großer Bedeutung ist.

USA: Schadenssummer von 95 Milliarden Dollar

Besonders schwer getroffen wurden die USA, wo Hurrikane, Serien schwerer Gewitter und Waldbrände allein 95 Milliarden Dollar anrichteten - sechs der zehn teuersten Naturkatastrophen trafen die Vereinigten Staaten.


Kommentar: Das spiegelte vielleicht die gesellschaftliche Situation in den USA wider. Mal schauen, was 2021 bringt, insbesondere nach dem Wahlbetrug.


Europa kam mit vergleichsweise geringen Schäden von 12 Milliarden Dollar eher glimpflich davon. Für das Erdbeben in Kroatien am 29. Dezember gibt es noch keine Zahlen, doch dürften die Schäden nach Einschätzung der Munich Re eher begrenzt ausgefallen sein, da die Region um das Epizentrum vergleichsweise dünn besiedelt ist.

"2020 war sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch in der Langzeitbetrachtung ein schadenreiches Jahr", sagte Ernst Rauch, der Chef-Klima- und Geowissenschaftler des Konzerns. "Damit liegt das vergangene Jahr in einem langfristigen Trend zu höheren Naturkatastrophenschäden, den wir seit Jahrzehnten beobachten."

Kommentar: UN-Bericht: Verdopplung von Naturkatastrophen in den letzten 20 Jahren


Snowflake Cold

Nahende Eiszeit? Historischer neuer Kälte-Rekord in Spanien

eiszeit
© noodweer.be
In Spanien ist es derzeit sibirisch kalt. Auf dem Land werden ungewöhnlich niedrige Temperaturen gemessen. In Vega de Liordes, in der Provinz Leon, etwa 400 Kilometer nördlich von Madrid, wurde sogar die niedrigste jemals im Land gemessene Temperatur registriert. Dort wurde am Donnerstag eine Temperatur von -35,8 Grad Celsius gemessen, berichtete das regionale meteorologische Institut Noromet.

Der bisherige Rekord, -34,1 Grad in La Llanco in den Pyrenäen, der am Mittwoch aufgestellt wurde, hielt knapp einen Tag. Die historisch niedrigen Temperaturen werden von starkem Schneefall begleitet. Besonders in Nord- und Zentralspanien gibt es viel Schneefall.

Der bisherige Kälterekord stammt aus dem Jahr 1956, als in la Torre de Cabdella in der Provinz Lerida das Quecksilber auf -32 Grad fiel. Esc wird noch mehr Schnee und kälte erwartet. Der Schneefall kann mehrere Tage andauern und wird von viel Wind begleitet. Am Samstag, 9. Januar in der Region von Madrid und Osten kann bis zu einem halben Meter Schnee fallen.

Kommentar:


Bad Guys

Kroatien: Weitere 66 Nachbeben nach dem starken Beben am Dienstag

Die Erde beruhigt sich nicht in Kroatiens Zentralregion. Im Raum Petrinja gab es in der Nacht zum Donnerstag einen Erdstoß der Stärke 3,8 sowie zwei der Stärke 3,1.
erdbeben kroatien
© AFP/Damir Sencar
In Petrinja sind mehrere Häuser völlig zerstört.
Zagreb - Nach dem Erdbeben am Dienstag haben in der Nacht zum Donnerstag weitere Nachbeben die Zentralregion Kroatiens erschüttert. Das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) meldete im Raum Petrinja einen Erdstoß der Stärke 3,8 sowie zwei der Stärke 3,1. Das Beben am Dienstag hatte die Stärke 6,4. Es hatte die Kleinstädte Sisak, Petrinja und Glina sowie dazwischen liegende Dörfer verwüstet.
erdbeben kroatien
© AP
In der Nacht zum Donnerstag gab es weitere Nachbeben in der Zentralregion Kroatiens.
Sieben Menschen waren ums Leben gekommen, 26 weitere hatten Verletzungen erlitten. In der Region südöstlich von Zagreb bebt die Erde seit Montag. Mit Stand Mittwochnachmittag waren 66 Erdstöße innerhalb von 58 Stunden verzeichnet worden.

Kommentar: Das Beben wurde teilweise sogar bis nach Passau wahrgenommen, wo Christbäume und Schränke wackelten.




Bad Guys

Erdrutsch in Norwegen: Hunderte Meter langer Riss führt zu abgestürzten Häusern

Nach einem Erdrutsch in Norwegen werden immer noch zehn Menschen vermisst.

erdrutsch norwegen
© Tagesschau.de
galerie

Luftaufnahmen eines Hubschraubers zeigen das Ausmaß des Erdrutsches. Die Rettungsarbeiten wurden durch Dunkelheit und Schneefall erschwert.
In der vergangenen Nacht waren Helikopter, Drohnen und Suchhunde im Einsatz. Weil die Erde noch in Bewegung ist, können die Helfer das Gebiet selbst nicht betreten. Am Abend waren erneut Häuser in die Tiefe gestürzt. Ein mehrere hundert Meter langer Riss geht mitten durch die Kleinstadt Ask in der Nähe von Oslo. 900 Bewohner mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen. Mindestens zehn Menschen wurden verletzt.


Kommentar: Bereits im Juni kam es zu einem ähnlichen Ereignis, wo ein 800 m langer Erdrutsch eine ganze Siedlung mitriss.

Norwegen: Erdrutsch zerstört Siedlung - 800 Meter Land ins Meer weggespült


erdrutsch norwegen
© NTB
Einer ersten Vermutung zufolge liegt der Grund für den Erdrutsch unter Umständen in der Beschaffenheit des Bodens. Das Erdreich in der Gegend besteht aus sogenanntem Quickton, der schnell instabil werden kann. In den vergangenen Tagen hatten starke Regenfälle den Boden aufgeweicht.

erdrutsch norwegen
© Tagesschau.de

Kommentar:




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SOTT Video Erdveränderungen - November 2020: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Machen Sie sich auf eine holprige Fahrt gefasst! Es scheint, dass die Natur eine Menge zu sagen hat und sie hält sich nicht zurück. Wenn der Oktober schon voller Wetterextreme war, setzte der November noch eins drauf.
sott zusammenfassung 11 2020
Eta, der größte Orkan einer rekordverdächtigen Hurrikansaison, verwüstete Mittelamerika, Teile der Karibik und traf Teile des südöstlichen Mexikos sowie der USA mit schweren Regenfällen und Überschwemmungen.

In Mittelamerika waren die Ernten und die Unterkünfte, welche von Menschen benutzt wurden während sie das Land bearbeiteten, spurlos verschwunden. In den am schlimmsten betroffenen Ländern Nicaragua, Honduras und Guatemala starben 90 Menschen, 113 werden immer noch vermisst und 210.000 wurden aus ihren Häusern evakuiert.

Noch während sich die Region von den Verwüstungen des Hurrikans "Eta" erholte, traf Hurrikan "Iota" ein, der sintflutartige Überschwemmungen freisetzte, Dächer auf die Straßen stürzen ließ und mindestens neun Menschen in Zentralamerika und der Karibik das Leben kostete. Etwa 100.000 Nicaraguaner und Honduraner sind aus ihren Häusern evakuiert worden.

Auch Brasilien wurde in diesem Monat von beispiellosen Überschwemmungen, Rekordniedrigtemperaturen, Hagelstürmen und einer Reihe von Feuerbällen heimgesucht. Dies führte zu erheblichen Ernteverlusten und Schäden an der Infrastruktur.

Hiliter

Erdbeben der Stärke 5,3 trifft Türkei

Ein Erdbeben der Stärke 5,3 hat den Osten der Türkei erschüttert. Berichte über mögliche Opfer und Schäden lagen zunächst nicht vor.
Turkey quake map
© USGS
Ein Erdbeben der Stärke 5,3 hat den Osten der Türkei erschüttert, wie die Katastrophenbehörde des Landes (AFAD) mitteilte. Nach Angaben des Innenministers gab es keine unmittelbaren Berichte über Opfer oder erhebliche Schäden.

Das Erdbeben ereignete sich in einer Tiefe von rund 16 Kilometern, hieß es bei der AFAD. Das Epizentrum lag in der Provinz Elazig rund 500 Kilometer östlich der Hauptstadt Ankara. Die Erschütterungen waren den Angaben zufolge auch in benachbarten Provinzen zu spüren. Die Region war schon im Januar von einem Beben mit der Stärke 6,8 betroffen, bei dem 39 Menschen getötet wurden.


Kommentar: Ebenso im Oktober ereignete sich ein schweres Beben in der Türkei:

Schweres Erdbeben trifft Griechenland und Türkei: Mindestens 420 Verletzte und 12 Tote


Bulb

Ostafrika: Neuer Heuschreckenschwarm nach schlimmster Invasion seit 70 Jahren

East Africa locust swarm
© YouTube/CGTN America (screen capture)
Dieses Jahr erlebte Ostafrka bereits die schlimmste Heuschreckenschwarm-Invasion seit 70 Jahren. Jetzt bilden sich neue Schwärme und bedrohen die Lebensmittelversorgung auf beiden Seiten des Roten Meeres.


Cloud Precipitation

Fidschi-Inseln: Mindestens vier Tote nach Zyklon „Yasa”

Der Zyklon "Yasa" hat auf den Fidschi-Inseln im Südpazifik eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Die Behörden meldeten bis zum Sonntag vier Tote. Am Samstag waren die Leichen von zwei Männern, 50 und 70 Jahre alt, tot unter den Trümmern eines Hauses entdeckt worden.
zyklon fidschi
© Aileen Torres-Bennett/AP/dpa
Ein gewaltiger Zyklon hat auf den Fidschi-Inseln mindestens vier Menschen getötet.
Zuvor waren bereits ein 45-jähriger Bauer und ein drei Monate altes Baby tot aufgefunden worden. Der Zyklon ist einer der stärksten, der je im Pazifik gemessen wurde. Er fegte am Freitag mit Windböen bis zu 345 Kilometern pro Stunde über den Archipel. Tausende Menschen wurden obdachlos oder mussten in Notunterkünfte fliehen. Am schwersten betroffen war die nördliche Insel Vanua Levu. Am Sonntag erreichten Hilfstransporte das Eiland. Australien und Neuseeland flogen ihrerseits Hilfsgüter ein, darunter Zelte, Planen und Tabletten zur Wasserreinigung.

Die Republik Fidschi besteht aus mehr als 300 Inseln und liegt rund 2700 Kilometer nordöstlich der australischen Stadt Brisbane beziehungsweise 2200 Kilometer nördlich von Auckland in Neuseeland. Die Hauptstadt Suva liegt auf dem 18. südlichen Breitengrad und damit in einer tropischen Zone, wie sie auch auf der Nordhalbkugel oft von Wirbelstürmen heimgesucht wird. Premierminister Frank Bainimarama erinnerte daran, dass die Fidschis 2012 zur gleichen Zeit im Dezember vom Zyklon Evan heimgesucht wurden. Seitdem seien sie von zwölf weiteren Zyklonen übel zugerichtet worden. "Das ist nicht normal. Das ist ein Klimanotstand", schrieb Bainimarama auf Twitter.

dpa

Ice Cube

"Ungeheuerlicher" Schneesturm trifft Nordosten der USA und bricht sämtliche Rekorde

In Nordosten der USA und New York kam es zu einem "ungeheuerlichen" Schneesturm. An einem Tag allein fiel so viel Schnee wie in der gesamten letzten Wintersaison 2019/2020.

man shovel snow
© Geoff Forester/Concord Monitor
Ein Bewohner in New Hampshire gräbt für seinen Sohn den Weg am Donnerstag frei, damit er auf Arbeit kann.
Rekordschnee begrub den Nordosten der USA am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche, als eine Masse brutaler arktischer Luft auf der Rückseite eines schwachen und wellenförmigen "meridionalen" Jetstreams nach Süden strömte.

Centre County, Pennsylvania, wurde am Mittwoch von mehr als einem Meter noch nie dagewesener Schneemassen überwältigt.

State College wurde von 15 Zoll globaler Erwärmung getroffen, was den 24-Stunden-Schneefallrekord im Dezember um 2,5 Zoll in den Wetterbüchern aus dem Jahr 1893 brach (der vorherige Rekord lag bei 12,5 Zoll am 11. Dezember 1992). In der Tat fiel am Mittwoch mehr Schnee als in der gesamten Wintersaison 2019-20.

- Electroverse
Dabei wurden noch mehr Rekorde gebrochen:
Litchfield, im nördlichsten Teil des Staates, meldete 1,09 Meter, was den 24-Stunden-Schneerekord von Pennsylvania von 0,97 Metern aus dem März 1958 übertraf.

Der südliche Teil von Vermont erwies sich als eine weitere Jackpot-Zone für Schneefall, wo an mehreren Orten mehr als 40 cm Schnee fielen, darunter 44 cm in Ludlow.

In New Hampshire fielen bis zu sieben Zentimeter Schnee pro Stunde.

Im Bundesstaat New York sagten die Meteorologen, dass in der Gegend um Binghamton und in anderen Teilen des Southern Tier etwa ein Meter Schnee fallen könnte, aber in Wirklichkeit begruben mehr als 1,07 Meter einen Großteil von Broome County unter sich und löschten den bisherigen Dezember-Schneerekord aus.

- Electroverse

Bulb

Rekordverdächtig: Bis zu 1,5 Meter hoher Schnee bedeckt Japan

Im Norden Japans schneit es laut NHK WORLD-JAPAN weiterhin stark.

Am Mittwoch erreichte die Schneemenge in der Stadt Nishiwaga bis um 11:00 Uhr (einem bergigen Gebiet im Landesinneren der Präfektur Iwate) 126 Zentimeter. Das ist mehr als das Vierfache des üblichen Schneefalls zu dieser Jahreszeit.
snow
Die Polizei der benachbarten Präfektur Akita sagte, dass sich am Mittwoch nach 1:00 Uhr morgens 30 Fahrzeuge auf einer Autobahn nahe der Präfekturgrenze stauten, weil ein Anhänger im Schnee stecken geblieben war.

Ein 15 Kilometer langer Abschnitt der Autobahn wurde für etwa vier Stunden gesperrt, um die Fahrzeuge zu befreien. Die Straße wurde um 5:30 Uhr wieder freigegeben.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich später auf einem anderen Abschnitt der Autobahn, so dass diese Strecke seit 7:00 Uhr morgens gesperrt war.

Auch in der Stadt Iwamizawa, in der nördlichsten Präfektur Hokkaido, fällt weiterhin Schnee, und zwar mehr als dreimal so viel wie üblich.

Der Schnee hat alles bedeckt - einige geparkte Fahrzeuge sind fast unsichtbar.

Die Anwohner sind damit beschäftigt, den Schnee vor ihren Häusern und Geschäften zu räumen. Eine ältere Frau sagte, dass es harte Arbeit sei, so viel Schnee zu entfernen, deshalb mache sie es nur Stück für Stück.

Ein älterer Mann sagte, er habe die Nase voll vom Schneeräumen, da sich der Schnee wieder auftürmte, nachdem er ihn am Vortag dreimal geräumt hatte. Er sagte, er hoffe, für den Rest der Saison weniger Schnee zu sehen.