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Sa, 04 Dez 2021
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Sheeple

Ein Schaf gebar einen "Welpen"

Tierärzte sagen, dass dies unmöglich ist - für einen chinesischen Landwirt, Liu Naiying, ist die Geburt jedoch ein Wunder.

Liu Naiying beharrt darauf, dass eines seiner Schafe einen Hund geboren hat.

Der "Welpe" hat Wolle wie ein Lamm, doch seine Schnauze, Nase, Augen, Pfoten und Rute ähneln denen eines Hundes.

Bild
© Quirky China News / Rex Features
"Wunder": Schaf/Hund und das Mutterschaf, das es angeblich geboren haben soll in der Shaanxi Provinz, China.

Nuke

Atomkatastrophe: Experte sieht in Fukushima ein zweites Tschernobyl

fukushima,japan
© Reuters
Die verstrahlten Arbeiter waren in kontaminiertes Wasser getreten, dass ihnen in die Schuhe lief.

Essen. Atomsicherheits-Experte Wolfgang Renneberg glaubt nicht, dass die Gegend um das AKW in Fukushima noch zu retten sei. Die zukünftigen Auswirkungen seien vergleichbar mit denen in Tschernobyl. Zudem kritisiert Renneberg den Umgang der Betreiberfirma mit beiden verstrahlten Arbeitern.

Für die Gegend um das beschädigte Kernkraftwerk im japanischen Fukushima gibt es keine Hoffnung mehr. Das erklärte Atomsicherheitsexperte Wolfgang Renneberg im Gespräch mit DerWesten. Für die Zukunft prognostiziert er Fukushima „ähnliche Zustände wie in Tschernobyl.“

Nuke

Gelber Regen im Großraum Tokio

Tokio - Angesichts der weiterhin ernsten Situation im AKW Fukushima nach der japanischen Erdbebenkatastrophe reagierten die Menschen nervös auf einen "gelben Regen", der am Mittwoch im Großraum Tokio niederging. Ein gelblicher Film habe sich in manchen Orten auf Dächer und Straßen gelegt, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. Mehr als 200 Menschen hätten daraufhin beunruhigt bei der japanischen Wetterbehörde angerufen.

Entwarnung

Die habe am Donnerstag dann jedoch Entwarnung gegeben: Die gelbe Farbe komme von Pollen in der Luft. Das habe mit radioaktiver Strahlung von dem mehr als 200 Kilometer entfernten Atomkraftwerk in Fukushima nichts zu tun.

Ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung sagte, der Regen könne zwar auch erhöhte Radioaktivität enthalten. Allerdings sei sie nicht so stark, dass sie der Gesundheit schade.

Kommentar: Nach Ansicht von SOTT.net wird bei dem "gelben Regen" nicht mit offenen Karten gespielt und die Bevölkerung weiter beruhigt, anstatt klare Ansagen zu geben. In Sergieff, nach dem Supergau von Tschernobyl, fiel damals auch gelber Regen, was angeblich auch Pollen sein sollten. Selbes Lied, andere Strophe. Lesen Sie dazu diesen Artikel für nähere Informationen, jedoch ist dieser nur in Englisch verfügbar: Remembering Tschernobyl


Camera

Fotosammlung: Die Folgen des Erdbebens in Japan

Drei Tage nach einem massiven Erdbeben, das nun mit 9,0 geschätzt wird, werden die japanischen Rettungsteams von ausländischen Hilfsgruppen auf der Suche nach Überlebenden in den Trümmern unterstützt. Im Angesicht des unglaublichen Ausmaßes der Zerstörung und der steigenden Angst einer möglichen nuklearen Kernschmelze eines ausfallenden Kraftwerks, nannte Japans Ministerpräsident Naoto Kan die Katastrophe die schlimmste Krise der Nation seit dem zweiten Weltkrieg. Es ist noch zu früh für genaue Angaben, doch die geschätzten Todesfälle könnten sich auf über 10,000 belaufen, da tausende Fälle noch ungeklärt sind.

Im Folgenden finden Sie die Bilder der Zerstörung und von der Suche nach Überlebenden.

Welle erfasst Miyako
© REUTERS/Mainichi Shimbun
Eine Welle nähert sich Miyako vom Heigawa Meeresarm in der Iwate Präfektur nach dem Erdbeben der Stärke 9.0, das das Gebiet am 11. März 2011 erfassste. Bild vom 11. März 2011

Bizarro Earth

Südostasien: Dutzende Tote bei Beben in Burma

Beben in Burma
© DPA/ World Vision Myanmar
Ein schweres Erdbeben ereignete sich am Donnerstagabend (Ortszeit) in der Grenzregion zwischen Burma und Thailand. Hier sind die Zerstörungen in der burmesischen Stadt Tachilek zu sehen.
Mehr als 70 Menschen sind bei dem schweren Erdbeben an der Grenze zwischen Burma und Thailand ums Leben gekommen - das gab die Militärregierung in Rangun bekannt. Aus Angst vor weiteren Erschütterungen verbrachten viele Menschen die Nacht im Freien.

Rangun/Bangkok - Die Erde bebte zweimal innerhalb von 30 Minuten, die Erschütterungen erreichten eine Stärke von 6,8: Mindestens 74 Menschen sind laut offiziellen Angaben bei dem schweren Erdbeben in Burma am Donnerstag ums Leben gekommen, mehr als 100 wurden verletzt. "Nach unseren Informationen aus der Region war die Stadt Tali am schlimmsten betroffen", sagte ein Regierungsbeamter des Militärregimes am Freitag in der Hafenstadt Rangun.

Hardhat

Katastrophenschutz: Den Naturgewalten vorbauen

Verheerende Beben wie in Japan sind in Österreich unwahrscheinlich. Nicht zuletzt durch den Klimawandel nehmen aber Stürme und Hitzeperioden zu.

Bauliche Maßnahmen für den Katastrophenschutz, nicht zuletzt unter Berücksichtigung der Veränderungen durch den Klimawandel, waren vor Kurzem Thema einer von der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten veranstalteten Podiumsdiskussion. Die Veranstaltung brachte eine verblüffende Nachricht: Trotz einer von Klimaforschern prognostizierten regionalen Zunahme von Unwettern werden grundlegende Verbesserungen bei Schutzbauten nicht erforderlich sein.

Bizarro Earth

Schweres Erdbeben in Burma

In Burma hat es ein schweres Erdbeben gegeben.

Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,8 hat am Donnerstag das Dreiländereck zwischen Thailand, Laos und Burma erschüttert. Das Epizentrum lag in Burma, 89 Kilometer nördlich von Chiang Rai in Nordthailand und 589 Kilometer nordöstlich der burmesischen Hafenstadt Rangun, berichtete die US-Erdbebenwarte USGS. Zunächst war das Erdbeben bei der Stärke 7,0 eingestuft worden. Über Schäden lagen aus der Region zunächst keine Informationen vor.

Bizarro Earth

Schweres Nachbeben in Japan

TOKIO: Knapp zwei Wochen nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe ist der Norden Japans von einem weiteren schweren Nachbeben erschüttert worden. Wie die US-Erdbebenwarte mitteilte, hatte es eine Stärke von 6,1. Angaben über neue Schäden liegen noch nicht vor. - Im beschädigten Atomkraftwerk Fukushima sind drei Arbeiter mit einer gefährlich hohen radioaktiven Dosis verstrahlt worden. Sie hatten im Reaktor drei gearbeitet, in dem Brennstäbe mit dem hochgiftigen Plutonium lagern. In Tokio ist die Belastung des Leitungswassers mit radioaktivem Jod wieder unter den für Säuglinge geltenden Grenzwert gesunken.

Nuke

Spuren von Radioaktivität erreichen Europa

japan,reaktor
© dpa
Um Reaktor 1 im japanischen AKW Fukushima zu kühlen, kam auch eine Betonpumpe aus Deutschland zum Einsatz, die Wasser zog.
Keine Entspannung in Japan nach Erdbeben, Tsunami und Reaktor-Unfall

Berlin/Tokio. Zum Schutz vor radioaktiven Lebensmitteln aus Japan haben Bund und Länder ihre Vorsichtsmaßnahmen verstärkt. Vor allem bei Fisch und Fischerzeugnissen solle die Strahlenbelastung überprüft werden, teilte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) gestern mit. Das Ministerium sprach von umfangreichen Vorkehrungen, um zu verhindern, dass radioaktiv verseuchte Lebensmittel nach Deutschland kommen. Aigner sieht derzeit keine Gefahren für Verbraucher. Fachleute untersuchen im Auftrag des Ministeriums derzeit die Radioaktivität von Fischen und Fischprodukten. Sie schließen eine Gefährdung der deutschen Verbraucher durch kontaminierten Fisch derzeit aus.

Auch die USA verschärften die Einfuhrbestimmungen für Gemüse und Milch aus Japan. Die US-Lebensmittelbehörde FDA sprach eine Importwarnung für Milchprodukte sowie frisches Gemüse und Obst aus den Präfekturen Fukushima, Ibaraki, Tochigi und Gunma aus.

Bizarro Earth

Wissenschaftler rechnen mit Folgebeben

München - Dem verheerenden Erdbeben von Japan werden nach Auffassung von Wissenschaftlern voraussichtlich weitere Beben folgen.

«Man muss davon ausgehen, dass dieses Erdbeben andere große Erdbeben nach sich ziehen wird», sagte der Geophysiker Hans-Peter Bunge von der Ludwig-Maximilians-Universität München am Freitagabend bei einer Podiumsdiskussion in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Der Spannungszustand des gesamten Erdkörpers habe sich verändert. Andere Erdplatten müssten nun zwangsläufig reagieren. Die Wellenbewegungen des Bebens von Japan hatten sich über die ganze Erde ausgebreitet. Sogar in München, wo die «Welle» nach zehn Minuten eintraf, habe sich der Boden noch um zwei Zentimeter gehoben und gesenkt, sagte Bunge. Mess-Stationen hätten dies aufgezeichnet.