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Do, 06 Okt 2022
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Bizarro Earth

Hessen: Unwetter deckt Grundschul-Dach ab und knickt Dorflinde um

Starkregen, Hagel und kräftige Böen: Heftige Gewitter haben vor allem Osthessen erwischt. Bäume knickten um und die A4 musste zeitweise vollgesperrt werden, weil sie überflutet war. Im Odenwald krachte ein Baum auf eine Fabrik.
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© TVNews-Hessen
Heftiger Wind, starker Regen und teilweise Hagel: Kurze, aber heftige Unwetter haben am Montagabend in Osthessen und im Odenwald für zahlreiche Einsätze von Feuerwehren, Straßen- und Autobahnmeistereien und Polizei gesorgt.

Nachdem im Kreis Hersfeld-Rotenburg mehrere Bäume auf Straßen gekippt und Äste heruntergefallen waren, zählte die Polizei vor allem rund um Bad Hersfeld etliche Einsätze - unter anderem wegen einer abgeknickten Straßenlaterne und eines abgedeckten Wellblechdachs. Ungefähr 20 Einsätze gab es der Polizei zufolge insgesamt. Verletzt wurde dabei niemand.

A4: Vollsperrung durch Erde und Geröll

Bäume stürzten auch auf die A7 bei Kirchheim. Die A4 war zwischen Bad Hersfeld und Friedewald zeitweise voll gesperrt, weil die Straße durch Erde und Geröll verschmutzt war. Wie die Polizei mitteilte, waren die Einsatzkräfte hier über Stunden beschäftigt, da die Gullys verstopft waren und den Regen nicht mehr aufnehmen konnten. Ab 23 Uhr sei die Fahrbahn wieder freigegeben worden.

Fire

Schwere Waldbrände in Ostdeutschland halten an

Hunderte Feuerwehrleute sind im Einsatz, aber die Feuer in Brandenburg und Sachsen wüten weiter. Brandenburgs Innenminister fürchtet, das Löschen könnte Wochen dauern. Weitere Evakuierungen gibt es aber wohl nicht.
waldbrand brandenburg
© Tagesschau.de
Die Lage in den Waldbrandgebieten in Brandenburg und Sachsen ist weiter kritisch, die Feuer sind zum Teil weiter nicht unter Kontrolle. Im Brandenburger Elbe-Elster-Kreis sei noch immer eine Fläche von rund 850 Hektar betroffen, sagte der stellvertretende Waldbrandschutzbeauftragte, Philipp Haase, am Abend. Ein heißer Brand - mit Flammen und Rauchentwicklung - tobe allerdings nur noch auf einer Fläche von rund 500 Hektar. Dabei handele es sich vor allem um bewaldete Flächen, in die die Fahrzeuge nur schwer gelangen könnten. Der Feuerwehrverband hatte zuvor vom größten Waldbrand in diesem Jahr in dem Bundesland gesprochen.

Am Abend konzentrierten sich die Löscharbeiten auf den südlicheren Bereich des Feuers entlang der Bundesstraße 183 nahe des Flugplatzes Falkenberg-Lönnewitz. "Die Einsatzkräfte versuchen unter allen Umständen zu verhindern, dass die Flammen auf die andere Seite der Bundesstraße gelangen", sagte Haase. Weiter nördlich bei Rehfeld sei die Lage inzwischen unter Kontrolle.

Snowflake

Seltene, starke Schneefälle in der nordwestchinesischen Provinz Gansu

snow
Einige Bergregionen in der nordwestchinesischen Provinz Gansu sind jetzt mit vier bis fünf Zentimetern Schnee bedeckt. Aufgrund der großen Höhe des Qinghai-Tibet-Plateaus werden fast jedes Jahr nach Sommerbeginn Schneefälle verzeichnet. Auch in der Nachbarprovinz Qinghai hat es seit dem 17. Juli geschneit.


Cloud Lightning

Blitzeinschlag in Texas: Windturbine wird entzündet

Brent Havins, ein Monteur für Mobilfunksendemasten, war "zur richtigen Zeit am richtigen Ort", um diese Aufnahmen zu machen. Ein Blitzeinschlag hat eine Windturbine in Brand gesetzt. Brennend drehte sie sich weiter und lieferte dadurch diese faszinierenden Bilder, die auf Twitter millionenfach angesehen wurden.

blitzeinschlag turbine
NBC berichtet, dass es bei dem Vorfall in Crowell, Texas, keine Verletzten gab. Stattdessen ist dieses Ereignis ein Social-Media-Hit geworden.


Comet

SOTT Erdveränderungen - Juni 2022: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Für die Jahreszeit ungewöhnliche Schneefälle auf der Nordhalbkugel sorgten auch im Juni für Schlagzeilen. In den höhergelegenen Teilen von Montana, Wyoming, Colorado und New Hampshire fielen bis zu 40 cm Schnee, was zu Verkehrsbehinderungen führte.

sott zusammenfassung 06 2022
In Zentralafghanistan, Indien und Pakistan kam es zu noch nie dagewesenen Sommerschneefällen, die in der Provinz Samangan zu historischen Schneemengen führten, die das Vieh töteten und Ernten schädigten.

Durch ein Erdbeben der Stärke 5,9 im Osten Afghanistans starben 1.000 Menschen und 1.500 wurden verletzt, was die Lage in einem Land, welches bereits von einer Lebensmittelkrise betroffen ist, noch verschärft.

Die chinesische Provinz Sichuan wurde von einem oberflächennahen Erdbeben der Stärke 6,1 getroffen, bei dem mindestens vier Menschen starben und 14 weitere verletzt wurden.

Extreme Stürme, Überschwemmungen und Erdrutsche haben in diesem Monat auf der ganzen Welt verheerende Schäden angerichtet.

Eine halbe Million Menschen waren von den schwersten Regenfällen seit 60 Jahren betroffen, die in Guangdong, China, Überschwemmungen und Erdrutsche auslösten. Das rekordbrechende Ereignis führte zur Evakuierung von 177.600 Menschen, zerstörte 1.729 Häuser und beschädigte 27,13 Hektar Anbaufläche.

Unterdessen waren in den chinesischen Provinzen Hunan und Jiangxi nach tagelangen Starkregenfällen über 2 Millionen Menschen von ungewöhnlich schweren Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen. Mindestens 32 Menschen starben, 2.700 Häuser stürzten ein, rund 286.000 Menschen wurden evakuiert, und 76.300 Hektar Ackerland wurden stark beschädigt.

Blue Planet

Mindestens 21 Tote bei Überschwemmungen im Iran

In der Provinz Fars im Süden Irans sind mindestens 21 Menschen durch Überschwemmungen gestorben.

überschwemmung iran
© Iranian Red Crescent Society/​AP/​dpa
Der Gouverneur von Estahban, Jussef Karegar, sagte, der Pegel des Flusses Rudbal sei durch die Unwetter stark angestiegen. Dies habe zu den Überschwemmungen geführt. Besonders tragisch sei, dass viele Familien wegen der Sommerhitze kühlere Orte wie Flussufer und Seen aufgesucht hätten. An den Ufern der Gewässer seien viele Ausflügler von den Wassermassen erfasst worden. Für den Nachmittag rechnet der iranische Wetterdienst mit weiteren heftigen Regenfällen in der Provinz.

~ Zeit.de

Cloud Lightning

Blitzatlas 2021: Blitze haben im Vergleich zu 2020 deutlich zugenommen

Es knistert am Himmel - im vergangenen Jahr knapp 500.000 Mal. Die Zahl der Blitze hat damit im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen. Ein Landkreis war besonders betroffen, wie ein Blitzatlas zeigt.
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© AFP 2020 / Yasser Al-Zayyat
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Im vergangenen Jahr hat es in Deutschland häufiger geblitzt als 2020. Die höchste Blitzdichte gab es im Landkreis Starnberg und in Baden-Württemberg. Vor allem der Kreis südlich von München fällt in dem jetzt veröffentlichten Siemens Blitzatlas 2021 als Hotspot auf: Mit 7,6 Blitzeinschlägen pro Quadratkilometer lässt er den zweitplatzierten Stadtkreis Augsburg deutlich hinter sich, der auf 5,9 Blitze pro Quadratkilometer kommt.

Auf dem dritten Rang der Blitz-Hotspots liegt der baden-württembergische Bodenseekreis (ebenfalls 5,9). Er ist der einzige nicht-bayerische unter den zwölf blitzreichsten Kreisen und Städten.

Sun

Europa: Extreme Hitze und Waldbrände

In und um London sind Hunderte Feuerwehrleute im Einsatz. Aufgrund der Hitze von mehr als 40 Grad Celsius müssen mehrere Brände bekämpft werden. Dramatisch ist die Lage auch in anderen Ländern Süd- und Westeuropas.

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© REUTERS
Waldbrände in Landiras, Frankreich am 16. Juli
Die Feuerwehr in der britischen Hauptstadt hat angesichts mehrerer Brände in London den Großschadensfall ausgerufen. Es seien Dutzende Fahrzeuge zu verschiedenen Bränden geschickt worden, allein 30 zu einem Wiesenbrand im Osten der Stadt. Erste Bilder zeigen, dass das Feuer dort bereits auf mehrere Wohnhäuser übergegriffen hat. Laut BBC sind rund 175 Feuerwehrleute im Einsatz. Weitere 85 bekämpfen zwei Grasbrände im Süden der Stadt.

Die Brandbekämpfer könnten derzeit noch alle Einsätze abdecken, hieß es von der Feuerwehr. Den Großschadensfall auszurufen helfe aber, die Kräfte besser zu fokussieren. Londons Bürgermeister Sadiq Khan twitterte, die Feuerwehr sei unter immensem Druck.

Kommentar: In Spanien starben bereits hunderte Personen an der Hitzewelle in den letzten Tagen.


Fire

Waldbrände in Italien: Touristen fliehen vor Feuer ins Meer

Hitze und Waldbrände machen den Ländern in Südeuropa schwer zu schaffen. In einem italienischen Badeort wird die Situation nun auch für einige Touristen gefährlich. Weil ein Waldbrand immer näher kommt, müssen zahlreiche Urlauber ins Meer fliehen. Es ist nicht der einzige Einsatz in dem beliebten Urlaubsland.
waldbrände italien
© IMAGO/ZUMA Wire
Italien leidet unter einer anhaltenden Dürre. In vielen Regionen kommt es zu Bränden - wie hier in Nago, Norditalien.
Mehrere Touristen sind im norditalienischen Adria-Badeort Bibione wegen eines Waldbrandes ins Meer geflohen und wurden dort von der Küstenwache gerettet. Der Brand in der bei deutschen Urlaubern beliebten Gegend brach laut Medienberichten am Freitagnachmittag aus. Ob Deutsche unter den Geretteten seien, konnte die Küstenwache am Samstag auf Nachfrage zunächst nicht bestätigen.

Mehrere Feuerwehren und auch ein Löschhubschrauber kämpften gegen die Flammen an der Grenze zwischen den Regionen Venetien und Friaul-Julisch Venetien. Der Einsatz läuft weiter. Auf Videos ist zu sehen, wie sich die Feuer an den Bäumen hoch fraßen und dichter Qualm in den Himmel stieg, der noch aus kilometerweiter Entfernung zu sehen war.

Cloud Precipitation

Hagelstürme, sintflutartige Regenfälle und starke Winde treffen Spanien

HAIL
© D Monaitor
Spanien wurde von einer Reihe von Unwettern heimgesucht, bei denen Hagelstürme, starke Winde und sintflutartige Regenfälle Städte und landwirtschaftliche Flächen verwüsteten und Ernten zerstörten.

Die Stürme kommen in einer Zeit, in der Teile Spaniens, Italiens und anderer Gebiete in Europa unter einer Dürre leiden, die die Ernten zerstört und Stauseen leert.