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Mi, 04 Aug 2021
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Erdveränderungen
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Bizarro Earth

Unwetter in den USA fordern weitere Tote

Die Serie tödlicher Wirbelstürme in den USA reisst nicht ab. Auch die Einwohner der schwer zerstörten Stadt Joplin dürfen nicht aufatmen. Dort ist die Zahl der Opfer auf 122 gestiegen.

Tornado Oklahoma
© Shelby Barrow/Keystone
Zerstörerische Kraft: Ein Tornado fegt über das ländliche Oklahoma. (24. Mai 2011)
Schwere Unwetter in den US-Staaten Oklahoma, Kansas und Arkansas forderten diese Nacht mindestens neun Menschenleben, Dutzende Einwohner wurden verletzt.

Eine neue Unwetterwarnung löste auch in der von einem Tornado schwer zerstörten Stadt Joplin in Missouri Angst aus. Bis in den frühen Morgen hinein wurden heftige Gewitterstürme mit der Möglichkeit neuer Tornados vorhergesagt.

Auch in anderen Teilen der USA drohte eine ganze Serie von Tornados. Neben Oklahoma und Missouri gab der nationale Wetterdienst Warnungen für Teile von Nebraska, Kansas, Illinois und Texas aus.

Bizarro Earth

Klimaforschung: Extrem-Unwetter treffen Deutsche künftig häufiger

Die Zahl von Rekord-Unwettern wird in der Zukunft steigen. Eine Studie aus Klima- und Versicherungsdaten vor Milliardenschäden durch den Klimawandel.

Sturmtief
© dpa
Sturmtief "Xynthia" über Leipzig. (Archivbild 28.02.2010)
Als der Orkan „Kyrill“ Anfang 2007 weite Teile Europas verwüstete, kosteten allein die Schäden in Deutschland die Versicherungswirtschaft 2,4 Milliarden Euro. Bisher ist Kyrill das Rekord-Unwetter, wie die Deutschen es nicht oft wieder erleben wollen. Werden sie aber. Das ergibt eine neuartige Studie, für die das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und die Universitäten Berlin und Köln gemeinsam mit der Versicherungsbranche drei Jahre lang Schadens- und Klimadaten verknüpften und auf die Zukunft übertrugen.

„Lange haben die Deutschen die Folgen des Klimawandels nur weit weg im Ausland gesehen - wie derzeit die Flut in den USA“, sagte der Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Rolf-Peter Hoenen. „Diese Zeiten sind vorbei.“

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Rund 40 Erdbeben / Erdzittern in 72 Stunden in der Dominikanischen Republik aufgezeichnet

erdbeben
© unbekannt
Santo Domingo.- Die Erdbebentaetigkeiten in der oestlichen Zone der Dominikanischen Republik und Puerto Rico haben seit dem Wochenende deutlich zugenommen.

Osiris de Leon, präsidialer Kandidat der Reformisten und Geologe, meldete eine Anzahl von etwa 40 Mikrobeben und leichten Erdbeben seit dem 21.5.2011 mit Stärken von 2.5 und 4.2 auf der Richterskala. Die tellurischen Verschiebungen traten alle in Tiefen von 6 - 50 Kilometer auf. Da die meisten Erdstösse im Osten der Dominikanischen Republik und im Mona-Kanal lagen muss vor allem die Bevölkerung von Higuey, Boca de Yuma, Isla Saona, Bavaro und Punta Cana in Alarmbereitschaft sein, so Osiris de Leon.

Die erhöhte Wachsamkeit für die Bevoelkerung sei begründet durch die starke Zunahme von tellurischen Verschiebungen. Wie der Geologe mitteilte, habe man noch nie in dieser Zone eine solche Aktivitaet aufgezeichnet. Die Erdbebenbrennpunkte liegen alle in geringer Tiefe und es könne moeglich sein, dass es einen Bruch an einer der beiden kontinentalen Platten gibt. Die Folge kann nicht nur ein starkes Erdbeben sein, auch ein Seebeben kann grosse Schäden hervorrufen.

Ambulance

EHEC: Vermehrte Neu-Infektionen - Ein großes Fragezeichen zu Ursache, Schwere und Betroffenenkreis

Alles an der aktuell grassierenden Durchfallerkrankung sei ungewöhnlich, sagen Epidemiologen über die EHEC-Infektionen: der Betroffenenkreis, die Schwere der Erkrankung, die unbekannte Ursache.

EHEC-Bakterien
© dpa
Mittels eines Elektronenmikroskops erstelltes Foto von EHEC-Bakterien
Das EHEC-Bakterium ist eigentlich ein alter Bekannter: Immer wieder gerät es ins Zentrum der Aufmerksamkeit, weil es Durchfallerkrankungen auslöst. So kontaminiert das „Enterohämorrhagische Escherichia coli“ häufig auch Gewässer, Badeteiche beispielsweise oder Seen mit geringem Wasseraustausch, wenn verunreinigte Düngemittel ins Wasser gelangen und Badegäste Wasser schlucken.

Doch dieses Mal ist alles anders. „Wir haben eindeutig eine ungewöhnliche Situation“, sagt Epidemiologe Gérard Kraus vom Robert Koch-Institut (RKI). Denn eigentlich sind die Folgen einer Infektion mit EHEC für ansonsten gesunde Menschen eher lästig als gefährlich. Das gilt selbst, wenn es sich bei dem Erreger um einen gefährlichen Typ der verbreiteten Darmbakterien der Escherichia-Coli-Familie handelt: Auf die Ansteckung folgen Durchfall und Erbrechen, bis der Erreger ausgeschieden ist. Danach hat der Spuk ein Ende. Nicht so im aktuellen Fall.

Bizarro Earth

Tornado zerstört Joplin

Der Wirbelsturm schlug eine zehn Kilometer lange und 1000 Meter breite Schneise durch den Ort Joplin im mittleren Westen der USA. Viele Bewohner haben nur durch Glück überlebt.

Tornado in Joplin
© Mike Stone/Reuters
Hier standen früher Häuser, nach dem Tornado ist alles zerstört.
Es sieht aus, wie ein Kriegsgebiet". "So ein Ausmaß an Zerstörung habe ich noch nie gesehen." "Die ganze 20. Straße ist verwüstet. Der größte Supermarkt - kaputt, ebenso ein großes Wohnhaus und Kirchen." Die ersten Reaktionen der Augenzeugen aus Joplin, Missouri, klingen erschreckend. Schon seit Monaten toben über den USA Wirbelstürme, doch so schlimm wie den 50.000-Seelen-Ort in Mittleren Westen hat es bislang keine Gegend getroffen. Ein gigantischer Tornado hat geschätzte 75 Prozent der Kleinstadt dem Erdboden gleich gemacht. Offizielle Opferzahlen gibt es noch nicht, zuletzt war die Rede von 89 bestätigten Todesfällen.

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Erdrutsch in Malaysia: Schlammlawine begräbt Waisenhaus unter sich

Tragische Katastrophe in einem malaysischen Waisenhaus: Während die Kinder in einem Zelt musizierten, rutschte die Erde von einem Hang ab und begrub sie unter sich. 16 Menschen starben bei dem Unglück.

Erdrutsch Malaysia
© DPA
Nach dem Unglück: Arbeiter räumen ein verschüttetes Gebiet in der Nähe des Waisenhauses.
Bei einem schweren Erdrutsch auf ein Waisenhaus in Malaysia sind 16 Menschen ums Leben gekommen, die meisten davon Kinder. Nach Augenzeugenberichten musizierten die Waisenkinder und einige Betreuer am Samstag in einem Zelt, als nach tagelangen heftigen Regenfällen eine Lawine aus Steinen, Sand und Schlamm über sie niederging. Zehn Menschen wurden verletzt.

Cloud Lightning

Erneuter Vulkanausbruch in Island

vulkan,island
© AFP
In Island ist der Vulkan Grimsvötn ausgebrochen.
Islands aktivster Vulkan ist ausgebrochen: Der Grimsvötn spuckt seine Asche bis zu in elf Kilometer in die Höhe. Droht nun wieder ein europaweiter Flugstopp?

Ein neuer Vulkanausbruch in Island hat Befürchtungen vor einem Reise-Chaos wie vor gut einem Jahr ausgelöst. Isländische Meteorologen gingen am Sonntag jedoch nicht davon aus, das der Ausbruch des aktivsten Vulkans der Insel, Grimsvötn, den Flugverkehr über Europa beeinträchtigen oder gar lahmlegen wird wie damals die Eruption des Eyjaföll. Der Luftraum über Island wurde aber wegen der Aschewolke gesperrt.

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Tornado über Weimarer Land verursacht offenbar nur geringe Schäden

Apolda. Ein Tornado ist über der Gegend um Apolda gewirbelt. Grund für das am Donnerstag auftretene Wetterphänomen sei das Aufeinandertreffen warmer und kalter Luftmassen, sagte Meteorologe Daniel Hogh-Lehner vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Freitag in Leipzig. Dabei habe es örtlich begrenzte Gewitter mit teils ergiebigen Niederschlägen gegeben. Mit einer solchen Gewitterzelle sei auch die Windhose verbunden gewesen.

Medienberichten zufolge gab es einige Schäden in Rödigsdorf bei Apolda im Weimarer Land. Bei der Polizei und der Rettungsstelle seien einige Anrufe eingegangen, allerdings lägen derzeit keine Schadensmeldungen vor, sagte eine Sprecherin.

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Vor der Küste Schottlands: Dutzenden Walen droht der Tod

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© picture-alliance/ dpa
Immer wieder stranden massenhaft Grindwale. Experten machen dafür die Sonartechnik der Marine verantwortlich. (Archivbild)
Bis zu 70 Walen droht vor der Küste Schottlands ein qualvoller Tod. Tierschützer machten sich auf den Weg, um die Grindwale vor dem Stranden und damit dem Sterben zu retten. Die Tiere waren vor der Insel South Uist im äußersten Norden Schottlands gesichtet worden. Viele von ihnen hätten Verletzungen am Kopf, sagte ein Sprecher der Tierschutzorganisation SPCA. Sobald eines der Tiere an den Strand schwimme, würden alle anderen vermutlich folgen. Dort würden die Säugetiere dann sterben.

"Wenn sie krank sind, versuchen sie, sich selber an den Strand zu schleppen", erklärte der Sprecher. Warum die anderen Tiere folgen, ist nicht klar. Wissenschaftler vermuten, es könnte am starken Zusammenhalt der Gruppe liegen.

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Mississippi Hochwasser: Land unter entlang Amerikas schlammiger Lebensader

Insel im Schlamm

Insel im Schlamm/Mississippi
© Eric Thayer/Reuters
So etwas hat hier in Vicksburg noch niemand erlebt, die Bewohner kennen das höchstens noch aus den Erzählungen ihrer Vorfahren: Der Fluss ist so weit über die Ufer getreten wie in 183 Jahren nicht. Damals begann die Aufzeichnung der Pegelstände. Große Teile der Stadt, die direkt am Mississippi im gleichnamigen Bundesstaat gelegen ist, stehen nun unter Wasser. Das Baukommando der amerikanischen Armee versucht Dämme zu stärken. Schuld am Hochwasser sind wochenlange Regenfälle und das Schmelzwasser eines ungewöhnlich schneereichen Winters.

Die Überschwemmung verursachen vor allem die zahlreichen Nebenflüsse des Mississippi, der eigentlich für Weideland und Agrarwirtschaft eine Lebensader darstellt und von den Großen Seen im Norden der USA bis runter in den Golf von Mexiko strömt.

Längst stehen große Gebiete am Oberlauf des Mississippi bis nach Louisiana unter Wasser. Tausende Häuser versinken in den Fluten, eine Fläche fast so groß wie Schleswig-Holstein ist betroffen. Die Überflutung könnte noch einige Zeit andauern. Alle hoffen, dass der Regen nicht wieder einsetzt.