ErdveränderungenS


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Erdbebensequenz im Süden des Inselstaates Vanuatu

Vanuatu - Der Inselstaat im Südpazifik ist der erdbebenreichste Ort des Planeten. An kaum einem anderen Ort kommt es im Jahr so häufig zu schweren Erdbeben. Besonders in den vergangenen Monaten zeigte sich dies immer wieder.

Vanuatu
© Unbekannt
Die Art und Weise, wie schwere Erdbeben dort auftreten, kann unterschiedlich sein. Die klassische Variante mit Haupt- und Nachbeben ist dabei die Ausnahme. Häufiger sind zwei oder mehr starke Erdbeben binnen weniger Wochen in der gleichen Region. Eine dritte Variante spielt sich zur Zeit im Süden des Landes ab.

Die aktuelle Erdbebenaktivität konzentriert sich auf die Meeresregion zwischen der kleinen Insel Aneityum und dem französischen Überseeterretorium Neukaledonien. Seit einigen Tagen werden dort entlang der Subduktionszone kleine Erdbeben verzeichnet. Vier mal erreichten diese Beben in den letzten Tagen Magnituden um 5.

Das bisherige Hauptbeben ereignete sich am Sonntagmittag (19., MESZ) einige Kilometer östlich. Das United States Geological Survey gibt es mit Magnitude 6.3 an. Schäden verursachte dieses, wie die meisten Erdbeben in Vanuatu, nicht. Auch eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben. Das Epizentrum lag östlicher als der vorangegangene Schwarm und damit im Hangenden der Subduktionszone. Direkt nach dem Ereignis lebte die Aktivität im ursprünglichen Bereich wieder auf. Mindestens fünf weitere Erdbeben traten binnen weniger Stunden auf. Auffällig: USGS und das Geoforschungszentrum Potsdam geben übereinstimmend größere Herdtiefen (35-80 km) als bei vorangegangenen Erdbeben (10-15 km) an.

Die Erdbeben hatten bisher keine Auswirkungen. Es ist wahrscheinlich, dass sich die Erdbebenaktivität in Vanuatu weiter fortsetzt. Bereits am 14. Juni hat es weiter nördlich ein starkes Erdbeben mit Magnitude 6.2 gegeben, das folgenlos blieb.

Kommentar: Frühere Erdbeben um Vanuatu:

Erneutes Beben trifft Vanuatu - Stärke 7,3
Vanuatu: Schweres Nachbeben der Stärke 6,6
Erdbeben auf Vanuatu - Tsunami-Warnung aufgehoben
Schweres Erdbeben der Stärke 7,1 erschüttert den Norden des Inselstaates Vanuatu
Starkes Erdbeben im südpazifischen Inselstaat Vanuatu
Erdbeben der Stärke 7,0 erschüttert Inselstaat Vanuatu


Fire

Waldbrand auf Zypern forderte drei Menschenleben

Auf der Mittelmeerinsel Zypen sind zwei Menschen bei einem großen Waldbrand gestorben. Beide Opfer waren Feuerwehrleute.
waldbrand zypern
© Constantino/dpa
Bei einem großen Waldbrand auf Zypern sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Weitere drei Menschen wurden verletzt. Der Brand war am Wochenende an mehreren Stellen in der Region Solea-Evrychou am Fuße des Berges Troodos ausgebrochen und konnte seitdem nicht unter Kontrolle gebracht werden.

Bislang sind 15 Quadratkilometer Wald und Land zerstört worden

«Wir haben leider zwei Tote. Zypern hat Hilfe bei der EU beantragt», sagte der für den Zivilschutz zuständige zyprische Minister Ionas Nikolaou im Staatsfernsehen (RIK) am Dienstagmorgen. Bei den Opfern handelt es sich um Feuerwehrleute, deren Fahrzeug von der Fahrbahn abkam, von einem Steilhang fiel und sich mehrmals überschlug, wie das Staatsfernsehen berichtete.

Kommentar:




Pumpkin 2

Island: Bahnt sich ein Ausbruch des Vulkans Helka an?

Mt Hekla
© Benedikit JohsnnesonVulkan Hekla.
Auf Island bahnt sich möglicher Weise eine neue Eruption des Vulkans Hekla an. Diese Meinung vertritt zumindest der isländische Geophysiker Prof. Páll Einarsson. Nach seiner Auskunft ist der Druck im Inneren des Vulkans mittlerweile doppelt so hoch wie vor den letzten beiden Eruptionen der Hekla. Diese fanden bisher in einem zehnjährigen Intervall statt, doch der letzte Ausbruch ist bereits 16 Jahre her. Doch schon vor 2 Jahren wurde ein baldiger Vulkanausbruch proklamiert. Bereits damals war die Bodendeformation besorgniserregend. Trotzdem ist die Seismik relativ gering. Typischer Weise erhöht sie sich an der Hekla nur Stunden vor einem Ausbruch. Daher meint Páll Einarsson, dass ein Aufstieg auf die Hekla derzeit extrem gefährlich ist: der Vulkan könnte jeder Zeit ohne längere Vorwarnung eruptieren.

Heute ereignete sich ein schwaches Beben nordöstlich des Gipfels der Hekla.

Tornado2

Tornado in Könnern entstanden?

Bei einem Unwetter im Raum Könnern (Salzlandkreis) ist am Samstagabend vermutlich ein Tornado aufgezogen. "Es könnte ein kleiner Tornado gewesen sein", sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Leipzig am Sonntag.
tornado könnern
© Alex Falkowski
Echte Gewissheit konnten die Wetteraufzeichnung des Meteorologen zunächst nicht liefern. Laut Polizei sind keine Schäden bekannt. Zuvor berichtete die Mitteldeutsche Zeitung am Samstag auf ihrem Online-Portal über das seltene Wetterphänomen.

In den vergangenen Wochen waren schon mehrere der Windhosen in Deutschland aufgetreten, unter anderem nahe Ravensburg in Baden-Württemberg und in Hamburg. Erst am vergangenen Mittwoch fegte ein kleiner Tornado über der Stadt Ellrich in Thüringen. An etwa 50 Häusern wurden die Dächer teilweise abgedeckt. Der Bürgermeister Matthias Ehrhold schätzte den Schaden auf mehrere Zehntausend Euro: "Wir hatten extrem Glück, dass nicht mehr passiert ist", so Ehrhold.


Die Feuerwehr war bis in die Abendstunden mit Aufräum- und Sicherungsarbeiten beschäftigt. Nach Angaben von Einsatzleiter Andreas Bodenlos wütete der Sturm lediglich über Teilen der Kleinstadt. "Es war nur ein kleiner Streifen betroffen", sagte er. So sei in einer Straße ein Baum entwurzelt, das angrenzende Haus aber nicht beschädigt worden.

mb/dpa

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Black Cat

Mutter konnte ihr Kind aus den Fängen eines Pumas befreien

Eine Mutter im US-Staat Colorado hat es furchtlos mit einem Berglöwen aufgenommen, um ihren Sohn zu retten. Der Junge kam ins Krankenhaus, sein Zustand ist aber "relativ gut".

 Mountain lion
© UnbekanntBerglöwe (Symbolbild)
Nach Medienberichten hatte der Fünfjährige zusammen mit seinem älteren Bruder im Vorgarten des Elternhauses bei Aspen gespielt, als der Puma angriff. Die Mutter hörte ihre Kinder schreien, eilte nach draußen und konnte dem Tier den Kleinen entreißen, wie die "Aspen Times" berichtete.

Demnach griff die Frau dem Tier ins Maul, öffnete die Kiefer und befreite den Kopf ihres Sohnes. "Sie ist eine Heldin", zitierte die Zeitung einen Sheriff-Mitarbeiter.

Mehrere Tiere erschossen

Den Angaben zufolge wurde der Junge am Kopf sowie am Hals verletzt und befand sich am Wochenende in "relativ gutem Zustand" in einem Krankenhaus in Denver. Die Mutter erlitt leichtere Verletzungen an einer Hand und an den Beinen.

Beamte der zuständigen Waldbehörde spürten später nahe dem Ort der Attacke zwei Berglöwen auf und erlegten sie, wie die "Aspen Times" weiter berichtete.

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Cloud Lightning

Unwetter in Karelien: 11 Menschen sterben, darunter 10 Kinder

Bei einem Sturm im nordrussischen Karelien sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Zehn davon sind Kinder aus Moskau, wie der Bürgermeister der russischen Hauptstadt Sergej Sobjanin mitteilte.
Karelien,Hütte im Wald
© Sputnik/ Ilja Timin
Nach Angaben des russischen Zivilschutzministeriums sind nach einem schweren Sturm 11 Leichen geborgen worden. Eine Touristengruppe, die vorwiegend aus Kindern bestand, habe sich auf Paddelbooten auf dem See Sjamosero in der russischen Republik Karelien an der Grenze zu Finnland aufgehalten, als sie plötzlich in den Sturm gerieten.

Bizarro Earth

Sintflutartige Regenfälle in Jakarta: Sturzfluten und Erdrutsche - Mindestens 24 Tote

Jakarta - In Indonesien sind 24 Menschen bei Sturzfluten und Erdrutschen ums Leben gekommen.
überschwemmung indonesien
© Reuters: Maulana Surya/Antara
Wie die Behörden am Sonntag mitteilten, werden in der Provinz Zentraljava nach starken Regenfällen 26 weitere Menschen vermisst.

Tausende Häuser wurden beschädigt, Bewohner evakuiert. Rettungsteams von Militär, Polizei und Nichtregierungsorganisationen seien unterwegs, erklärte ein Sprecher des Katastrophenschutzes.

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Ice Cube

Hitzewelle trifft auch Teile Japans

In vielen Gebieten in Japan litten die Menschen unter einer Hitzewelle. Am Samstag stieg die Temperatur auf über 30°C an. Es ist der bisher heißeste Tag des Jahres.
Heat map for South and South East Asia
© NASA
In den Städten Hatoyama in der Präfektur Saitama und Tatebayashi in der Präfektur Gunma stieg die Temperatur auf über 35°C an.

Meteorologen gaben an, dass in fast 30% der 260 Messstationen in Japan eine Temperatur von über 30°C gemessen wurde.

Mehr als 250 Menschen wurden in ganz Japan mit Symptomen von einem Hitzeschlag in Krankenhäuser eingeliefert.

Kommentar:




Sun

Hitzewellen in Griechenland und dem Balkanraum

Eine Hitzewelle hat Griechenland fest im Griff. Bereits am Samstagmorgen wurden im ganzen Land mehr als 30 Grad gemessen. Am Nachmittag sollen die Temperaturen in Athen auf über 40 Grad steigen.
hitzewelle europa
Der Zivilschutz rät, anstrengende Tätigkeiten zu vermeiden, sich im Schatten oder in der Wohnung aufzuhalten und viel Wasser zu trinken.

Zu schaffen machen den Menschen zudem die Ozonwerte. Bereits am Freitagnachmittag wurden an verschiedenen Messstationen in Griechenland jene Grenzwerte überschritten, bei denen die Bevölkerung informiert werden muss (180 Mikrogramm Ozongehalt pro Kubikmeter Luft).

Kommentar: Auch im Balkanraum herrscht extreme Hitze:


Fire

Waldbrände bei Valencia, Spanien - Mehrere Evakuierungen

Wegen Waldbränden sind im Osten Spaniens zwei Siedlungen, ein Spital und eine Schule evakuiert worden. Wie die Rettungsdienste am Freitag mitteilten, mussten in der Region um die Hafenstadt Valencia etwa 400 Menschen ihre Wohnungen verlassen.
waldbrand spanien
© KEYSTONE/EPA EFE/MANUEL BRUQUEMehr als 25 Löschflugzeuge kämpfen gegen die Flammen in den ostspanischen Wäldern.
Valencia - In Carcaixent südlich der Mittelmeer-Metropole wurden mehr als 30 Patienten eines Spitals in andere Kliniken verlegt. In der Hafenstadt Sagunt mussten 250 Schüler wegen der starken Rauchentwicklung das Schulgebäude verlassen.

In der Region tobten insgesamt vier Waldbrände. Die Flammen vernichteten nach Informationen des staatlichen Rundfunks RNE fast 3000 Hektar Wald- und Grünflächen.

Kommentar: