ErdveränderungenS


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Starkregen wieder in einigen Teilen Deutschlands: Flüge gestrichen und Überschwemmungen

Starkregen und Unwetter über Nordrhein-Westfalen: In großen Teilen unseres Bundeslandes warnte der Deutsche Wetterdienst am Nachmittag vor starkem Gewitter. Auch in anderen Teilen Deutschlands meint es das Wetter nicht gut: Straßen wurden überflutet und Flüge gestrichen.
überschwemmung
© dpa, hsc, vfd
Über dem Raum Düsseldorf ging Starkregen nieder. Die Warnung des Wetterdienstes galt zunächst bis 17 Uhr, in anderen Landesteilen bis 18 Uhr. Details dazu finden Sie hier.

Heftige Unwetter haben den Menschen auch in anderen Teilen Deutschlands erneut zu schaffen gemacht. So wurden am Frankfurter Flughafen am Freitagabend mehr als 45 Flüge abgesagt, die meisten davon wetterbedingt, wie ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport am Samstag mitteilte. In Baden-Württemberg kämpften Einsatzkräfte mit Überflutungen von Straßen und anderen Gewitter-Folgen. Am Bodensee überschritt der Wasserstand die für Überschwemmungen kritische Fünf-Meter-Marke. Straßen wurden vorsorglich gesperrt und der Verkehr umgeleitet, wie ein Sprecher der Polizei Konstanz sagte.

Auf dem Oberrhein ging es für rund 100 Schiffe nicht weiter. Wegen Hochwassers pausierten sie zwischen Iffezheim (Baden-Württemberg) und Germersheim (Rheinland-Pfalz). Nach Angaben des Schifffahrtsamtes in Mannheim bleibt die Sperrung bis mindestens Anfang der neuen Woche bestehen.

Kommentar: Schauen Sie sich die folgende Karte an, die die weltweiten Überschwemmungen des letzten Monats widerspiegelt:




Bizarro Earth

Vulkan Kanlaon auf den Philippinen bricht erneut aus

Aschewolken türmen sich über einem Vulkan auf den Philippinen auf - der Kanlaon bricht wieder aus. Schon rund 30 Mal ließ dieser in den vergangenen Jahrzehnte Asche regnen und die Erde beben.
Vulkan Kanlaon Philippinen
© dpaAnderhalb Kilometer türmt sich die Aschewolke auf.
Einer der aktivsten Vulkane der Philippinen hat am Wochenende dicke Dampf- und Aschewolken ausgestoßen. Der Vulkan Kanlaon schleuderte Asche bis zu 1500 Meter hoch in die Luft, wie die Vulkanwarte mitteilte. Anschließend sei weißer Dampf emporgestiegen.

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Neuer Lavastrom am Kilauea

Am Kilauea auf Hawaii wird es langsam wieder spannender: vom Pu‘u ‘Ō‘ō geht ein Lavastrom aus der nun die Royal Gardens erreicht hat. Er hat eine Länge von 4,4 km und somit über Eindrittel der Strecke zum Ozean zurückgelegt. Der Lavastrom trägt nun die Bezeichnung „61g“.
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© USGS/HVO
In Costa Rica ist der Vulkan Poas unruhig. Es kommt zu kleinen sporadischen Eruptionen phreatischen Ursprungs. Die Wassertemperatur des Kratersees ist gestiegen.


Der Shiveluch in Kamtschatka erzeugte in den letzten Tagen mehrere Aschewolken, die vom VAAC Tokyo registriert wurden. Ursprung dieser Aschewolken ist der Lavadom der weiterhin aktiv ist. Neben Explosionen kommt es zum Abgang pyroklastischer Ströme.

Kommentar:




Fire

Flammen außer Kontrolle: Waldbrände in Kalifornien

Starker Rauch, Flammen außer Kontrolle: In Kalifornien kämpfen Feuerwehrleute gegen einen großen Waldbrand an. Häuser wurden evakuiert.
brände kalifornien
© Dillon Deaton / Los Angeles Times
Santa Barbara. In Kalifornien kämpfen mehr als 800 Feuerwehrleute mit 30 Löschflugzeugen und schwerem Gerät gegen einen außer Kontrolle geratenen Waldbrand. Das Feuer nördlich von Santa Barbara hat bereits mehr als 500 Hektar Waldfläche zerstört, berichtete der Lokalsender KEYT am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf Behördenangaben. Das ist eine Fläche etwa so groß wie 700 Fußballfelder.

Die Flammen lodern den Angaben zufolge unweit einer Ölraffinerie. Starker Rauch behindert die Löscharbeiten. Eine viel befahrene Autobahn musste zeitweise gesperrt werden. Einige Ferienhäuser und Campingplätze wurden vorsorglich evakuiert.

(dpa)

Kommentar: Bei den Waldbränden gab es auch wieder einen Tornado aus Feuer:






Cloud Lightning

Starkes Unwetter wütete in Ostsachsen: Mehrere Bäume umgestürzt

Ein schweres Unwetter hat am Donnerstagabend die Feuerwehren im Süden des Landkreises auf Trab gehalten. In Eichgraben musste eine Familie ihr Haus verlassen.
unwetter eichgraben
© privatBei dem Unwetter am Donnerstagabend stürzte in Eichgraben eine Linde auf ein Wohnhaus und beschädigte das Dach stark. Die Feuerwehr entfernte die Äste des Baumes und sicherte das Dach vorerst mit einer Plane. Die Bewohner, ein älteres Ehepaar, mussten die Nacht bei Bekannten verbringen. Das Haus ist erst einmal unbewohnbar.
Zittau/Region. Kurz und knackig. So beschreibt der Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Olbersdorf, Matthias Tschirner, das Unwetter am Donnerstagabend. Und so haben es auch viele Einwohner in der südlichen Oberlausitz in Erinnerung. Kurz vor dem Start des Fußball-EM-Spiels der deutschen Mannschaft gegen Polen schien es, als wolle die Welt untergehen. Ein schweres Gewitter, verbunden mit heftigem Sturm und starken Hagelschauern zog da durch den Landkreis. Betroffen davon waren vor allem Olbersdorf, die Zittauer Südvorstadt sowie Eichgraben.

Besonders hart hat es eine Familie in Eichgraben getroffen. Eine große Linde kippte auf das Dach ihres Hauses. Nachdem Feuerwehrleute die Linde vom Dach geschnitten hatten, deckten sie die beschädigten Stellen ab und verhinderten mit einer großen Plane einer Agrargenossenschaft, dass weiteres Wasser ins Innere des Hauses eindringen kann. Die Familie ist in der Zwischenzeit bei Nachbarn untergekommen, das Haus ist erst einmal unbewohnbar. „Insgesamt hatten wir am Donnerstagabend acht Einsätze“, fasst Zittaus Wehrleiter Uwe Kahlert zusammen. Die Feuerwehr rückte in die Süd-, Chopin-, Friedens-, Neißstraße sowie in den Torbogenweg aus. Dort pumpten die Kameraden Wasser aus Kellern und von überfluteten Straßen ab. 28 Kameraden waren mit fünf Fahrzeugen im Einsatz. Neben den hauptamtlichen Kräften der Zittauer Feuerwehr beteiligten sich die Kameraden der Ortswehren Pethau, Eichgraben und Hartau.

Kommentar:

  • Unwetter steigen an: Sintflutartige Regenfälle werden zum Normalfall - Nicht nur in Sachsen



Cloud Grey

Starke Gewitter forderten drei Tote in Polen

Erhebliche Sachschäden durch umstürzende Bäume und Überschwemmungen
blitz
Symbolbild
Bei starken Unwettern in weiten Teilen Polens sind am Freitag drei Menschen ums Leben gekommen. Mehrere Menschen wurden Medienberichten zufolge durch Gewitter und starke Winde verletzt. Im Zgierz im Landesinneren stürzte eine Pappel auf ein vorbeifahrendes Auto. Der 61 Jahre alte Fahrer starb, seine beiden Beifahrer wurden schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

Kommentar:




Snowflake

Juni-Winterlandschaften in den Alpen und der Lombardei

In den Hochlagen der Alpen gibt der Spätwinter noch mal ein kurzes Gastspiel. Seit gestern Nachmittag hat es stellenweise bis auf 1500 Meter Höhe heruntergeschneit. Einige Alpenpässe wie der Furkapass auf rund 2400 Meter Höhe im Kanton Uri sind für den Straßenverkehr gesperrt. Auf anderen Pässen wie auf dem Julierpass im Kanton Graubünden besteht Schneeketten-Pflicht.
Alpen: Schnee mitten im Juni
© Meteo OberwallisAlpen: Schnee mitten im Juni
An der Alpensüdseite wüteten gestern Nachmittag einige Unwetter. Wie hier in Bergamo in der italienischen Region Lombardei hinterließ ein starkes Gewitter eine bis zu 10 Zentimeter dicke Hagelschicht.
Severe Weather Europe Diese Seite gefällt mir · 15 Std. ·    Aftermath of a big hailstorm in Bergamo, N Italy this afternoon!
© La meteoBergamo nach einem großen Hagelunwetter

Kommentar: Schnee in den Alpen und derartig heftige Hagelunwetter im Frühsommer waren bislang eher ungewöhnlich. Möglicherweise ändert sich dies gerade. Oder soll die Erderwärmung auch für diesen Sommerschnee verantwortlich sein? Die Erde erwärmt sich und kühlt sich ab in regelmäßigen Abständen, auch ohne den Einfluss von uns Menschen.


Igloo

Heftige Hagelunwetter mit Starkregen in Bayern und Rheinland-Pfalz

Eine erneute Unwetter-Nacht hat deutschlandweit die Feuerwehr auf Trab gehalten. In Rheinland-Pfalz musste eine Frau von ihrem Autodach gerettet werden, in Bayern zertrümmerte Hagel das Dach einer Schule.

espenstische Atmosphäre in Ruhmannsfelden, nachdem dort Hagel das Dach der örtlichen Mittelschule beschädigt hatte.
© dpaespenstische Atmosphäre in Ruhmannsfelden, nachdem dort Hagel das Dach der örtlichen Mittelschule beschädigt hatte.
Von dem Regen ohne Ende waren in der Nacht besonders wieder die südlichen Teilen Deutschlands betroffen. Besonders heftigen Niederschlag gab es dabei in Niederbayern: In Ruhmannsfelden im Bayerischen Wald beschädigten vier bis fünf Zentimeter große Hagelkörner das Dach einer Schule. Sämtliche verglasten Dachluken wurden laut Polizei dabei zerstört.

Etwa 30 Kilometer weiter, im Donau-Örtchen Niederwinkling, fiel durch einen Blitzeinschlag ein Baum auf eine Hochspannungsleitung, mehrere Keller wurden überflutet. Straßen wurden in der Umgebung überschwemmt.

Heftiger Regen beschäftigte am Donnerstagabend die Feuerwehr in der rheinland-pfälzischen Stadt Koblenz. Vollgelaufene Keller mussten leergepumpt, überflutete Straßensenken wieder befahrbar gemacht und Fahrbahnen von Geröll und Schlamm befreit werden. Eine Frau wurde von ihrem Fahrzeugdach gerettet, nachdem sie in eine überflutete Unterführung geraten war.

Kommentar: Ein Video der Hagelunwetter:

Teils golfballgroßer Hagel dabei - Schwere Gewitter haben am Donnerstag im Südosten Bayerns gewütet. Vor allem im Landkreis Passau sowie im Bayerischen Wald waren sogenannte Superzellen dabei, rotierende Gewitterwolken. Sie brachten Starkregen, großen Hagel und Sturmböen mit.



Tornado2

Windhose richtete erheblichen Sachschaden im thüringischen Ellrich an

Windhose Sachschaden,Unwetter Verwüstung Thüringen
© Matthias EhrholdErhebliche Schäden hat am Mittwochnachmittag eine Windhose in Ellrich angerichtet
Ellrich. Erhebliche Schäden hat am Mittwochnachmittag eine Windhose in Ellrich angerichtet. Etwa 50 Dächer sind nun kaputt, Trampoline aus ihren Verankerungen gerissen und durch die Wucht der Windhose bis auf Dächer geschleudert worden.

Die Windhose zog kurz vor 16 Uhr von West nach Ost, von der Lindenstraße über den Brauhof, die Pfeiferstraße, die Ravenstraße, den Salzmarkt bis zum Riesenberg. Personen sollen nicht zu Schaden gekommen sein, doch entstand eine Schneise der Verwüstung: An etwa 50 Häusern wurden die Dächer beschädigt, teils zur Hälfte abgedeckt, so Ronald Kuß von der Stadtverwaltung. Auch mehrere Bäume sind umgestürzt.

Zwei Trampolins seien aus ihrer Verankerung gerissen worden, eines sei von der Lindenstraße 21 bis auf das Dach des Asternhofs gerissen wurden, schildert Bürgermeister Matthias Ehrhold (SPD) die Wucht der Windhose.

Die Feuerwehr der Stadt war auch noch am Abend mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Etwa 15 bis 20 Frauen und Männer waren zum Einsatz herbeigeeilt. Die Windhose sei binnen drei, vier Minuten durch Ellrich gezogen: Erst wurde der Himmel plötzlich schwarz, dann ging alles ganz schnell, so Kuß.

Kommentar: Einen Tag zuvor hatte es in Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls eine Windhose gegeben: Wetterextreme nehmen weltweit zu, wie unsere kürzlich erschienene Videozusammenfassung erneut belegt. Um diese Erdveränderungen und die dahinterstehenden Phänomene besser zu verstehen, können Sie die Artikelserie "Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos-Verbindung" lesen.


Bad Guys

Kleiner Erdfall in Düsseldorf entstanden

Ein Leser hat uns folgende Bilder über einen kleinen Erdfall in Düsseldorf zugeschickt. Der Erdfall entstand in der Ellerstraße.

erdfall düsseldorf
© Andreas Sott