Willkommen bei SOTT.net
Mo, 20 Feb 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Bizarro Earth

Erdbeben-Welle: Chile, USA und Peru - Schwerstes Erdbeben seit 25 Jahren in Kalifornien

Dutzende Verletzte, erhebliche Schäden: Das Erdbeben in Nordkalifornien hat seine Spuren hinterlassen. Aber am Ende verlief es doch noch relativ glimpflich. Noch stärker war das Beben, das in der Nacht den Süden Perus getroffen hat.
© SRF
Das Epizentrum des Erdbebens in Kalifornien lag 75 km nördlich von San Francisco.
Erdstösse mit der Stärke 6,9 haben den Süden des südamerikanischen Landes erschüttert, teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Zuvor hatte die Behörde die Stärke mit 7,0 angegeben.

Auch in Lima zu spüren

Das Beben habe sich gut 40 Kilometer nordöstlich der Stadt Tambo und in einer Tiefe von knapp 59 Kilometern ereignet. Berichte über Schäden oder Verletzte lagen nach Angaben des peruanischen Zivilschutzes zunächst nicht vor. Das Beben in der Region Ayacucho war an der Küste und in der rund 480 Kilometer entfernten Hauptstadt Lima zu spüren. Die Behörden schlossen einen Tsnumai aus, da das Epizentrum weit im Landesinneren lag.

Zuvor hatte am Wochenende im US-Bundesstaat Kalifornien und in Chile die Erde gebebt. Die gesamte Westküste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, der für seine seismische Aktivität bekannt ist.

Better Earth

30 Meter breit und so tief, dass man den Boden nicht sehen kann: "Erschreckender" Erdfall öffnet sich über Nacht in Großbritannien

Die Daily Mail berichtet, dass am Donnerstag Morgen ein Erdfall in "County Durham", Großbritannien, entdeckt wurde. Der Erdfall entstand über Nacht. Anwohner berichten über erschreckende Explosiongeräusche in der Nacht. Mitarbeiter der Gemeinde wissen nicht, was sie machen sollen, um das sich stetig vergrößernde Loch zu stoppen.
Bild

August 2014: 30 Meter breit und so tief, dass man den Boden nicht sehen kann: "Erschreckender" Erdfall öffnet sich über Nacht in Großbritannien
Bild
Die Anzahl und Größe von Erdfällen hat in den letzten Jahren geradezu explosionsartig auf der ganzen Welt zugenommen.

Klicken Sie "Play" um die Entstehung von Erdfällen auf der Landkarte zu beobachten:


Bizarro Earth

Bardarbunga: Vulkanausbruch hat begonnen - Alarmstatus ist jetzt rot

Laut dem IMO hat gegen 14 Uhr (Ortszeit) eine kleine subglaziale Eruption am Bardarbunga begonnen. Die Vulkanologen gehen von einer effusiven Eruption unter der Gletscherzunge Dyngjujökull aus. Der Alarmstatus wurde auf “rot” erhöht. Es besteht nun die reale Gefahr von Gletscherläufen im Norden des Vatnajökull. Weitere Infos folgen.
© Icelandic Met Office
Update 19.30 Uhr: Das IMO hat seismische Daten interpretiert, nach denen nun Lava in Kontakt mit Eis gekommen ist. Ein Observierungsflug hat noch keine sichtbaren Spuren einer Eruption enthüllt. Die Wissenschaftler schätzen, dass die Eisdecke über dem Eruptionszentrum 150 - 400 m mächtig ist. Es könnte bis zu 20 Stunden dauern, bis sich die Lava ihren Weg durch das Eis geschmolzen hat, vorausgesetzt die Lava bricht überhaupt durch. Der Dyke (langgestreckter Lavakörper) ist 5 km weiter in nördliche Richtung gewandert.

Attention

SOTT Video-Zusammenfassung der Erdveränderungen im Juli 2014

Zeichen der Zeit im Juli 2014

Bild
© SOTT.net
Dies ist der siebte Teil unserer monatlichen Serie. Das folgende Filmmaterial umfasst die "Zeichen der Zeit" aus der ganzen Welt im Juli 2014 - "Erdveränderungen", extremes Wetter und planetarische Umwälzungen.

Während die geopolitischen Ereignisse im Juli eine verrückte Wendung nahmen - indem Israel den zerstörerischsten "Krieg" gegen die Palästinenser seit der Nakba losgetreten hat, indem Agenten des westlichen Imperiums das malaysische Flugzeug MH17 vom Himmel geholt haben um Putin zu dämonisieren, und indem Kiew das Massaker an den Ost-Ukrainern noch vergrößert hat - hat der Planet dieses Chaos mit sogar noch extremerem Wetter widergespiegelt.

Zahlreiche Feuerbälle wurden über ganze Landstriche der USA und Russland gesichtet. Intensive elektrische Stürme entluden sich in der USA und in Europa. Riesige Mengen an Hagel fielen an Orten, die zu dieser Zeit im Jahr sengende Hitze gewöhnt sind. Die "Tornado-Saison" setzte sich in ihrem ganzjährigen Zyklus auf der ganzen Welt fort. Zerstörerische Erdrutsche führten zu Hunderten von Toten in Indien und China. Überall wurden Menschen und Vieh durch Blitzeinschläge getötet. Winde mit der Stärke von Hurrikans hinterließen eine Schneise der Zerstörung im Süden Russlands und Australiens, und fast überall kam es zu Regenfluten, die zu Überschwemmungen führten.

Phoenix

Vulkan Bardarbunga in Island erwacht

© AFP
2010 brach der Eyjafjallajökull aus und legte den Flugverkehr lahm. Nun regt sich der Bardarbunga.
Der zweithöchste Berg Islands füllt sich mit Magma. Noch gibt es keinen Hinweis auf eine Eruption, doch die Behörden haben bereits die zweithöchste Warnstufe ausgerufen.

Die Meldungen der isländischen Wetterbehörde IMO wecken Erinnerungen an das Frühjahr 2010. Damals brach der Vulkan Eyjafjallajökull aus und schleuderte große Mengen Asche in die Luft. Was wiederum dazu führte, dass der Flugverkehr in weiten Teilen Europas eingestellt wurde. Nun regt sich wieder ein Vulkan. Der Bardarbunga liegt ebenfalls unter dem Eis. Das erhöht die Gefahr, dass bei einer Eruption massenhaft Asche fliegt.

Seit dem Wochenende registrierten Seismometer hunderte kleinerer Erdbeben bis zu einer Stärke von 4,5 am Bardarbunga.

Colosseum

Schwerste Regenfälle in Japan führen zu Schlammlawine in Hiroshima

Der Westen Japans leidet unter heftigen Regenfällen. In Hiroshima hat eine Schlammlawine zahlreiche Häuser zerstört. Mindestens 30 Menschen sind durch das Unwetter ums Leben gekommen. Einige Personen werden noch vermisst.
Bild
© AFP
Eine riesige Schlammlawine hat in Hiroshima zahlreiche Häuser zerstört.
Heftige Regenfälle sorgten im Westen Japans für Erdrutsche und Überschwemmungen. Mindestens 36 Menschen sind bislang bei den schweren Unwettern ums Leben gekommen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo werden außerdem sieben Menschen vermisst.

Unter den Toten sei auch ein zweijähriges Kind, das verschüttet worden war. Fast 500 Menschen mussten in Notunterkünften Zuflucht suchen, berichtet der Fernsehsender NHK. Eine riesige Schlammlawine habe Dutzende Häuser in der Stadt Hiroshima zerstört. Auf Fernsehbildern waren verschüttete und überschwemmte Häuser zu sehen. Rettungskräfte kletterten auf Dächer und in die oberen Stockwerke, um Überlebende zu bergen.

Kommentar:




Bizarro Earth

Erdbebenschwarm in Island erhöht Warnstufe für Vulkan Bárðarbunga

© en.vedur.is
Update 20.00 Uhr: Das Schwarmbeben geht weiter. Bis jetzt waren es 1060 Erdbeben. Die Meisten konzentrieren sich nun im Bereich des Kistufell. Ein wahrlich beeindruckendes Schwarmbeben.

Originalmeldung:
Unter Islands größtem Gletscher Vatnajökull rappelt es seit 2 Tagen gewaltig. In den letzten 48 Stunden haben sich insgesammt 821 Erdbeben manifestiert. 7 davon hatten eine Magnitude größer als 3. Die Erdbeben kamen in 4 Schwärmen. Sie bedecken ein recht großes Gebiet zwischen den Vulkanen Bárðarbunga und Kistufell, wobei sich die meisten Beben zu Anfangs unter den Vulkanen ereigneten. Die Tiefe der Bebenherde liegt zwischen 1,1 und 12,9 km. Der Tremor ist mit Einsetzten der Schwarmbeben sprunghaft gestiegen. Sehr wahrscheinlich werden die Erdbeben durch aufsteigendes Magma hervorgerufen, dass sich seinen Weg durch das Gestein bahnt. Ferner besteht die Möglichkeit, dass sie eine Spaltenöffnung zwischen den Vulkanen anzeigen. Es gab gestern bereits ein seismisches Signal, dass auf einen subglazialen Vulkanausbruch hindeutete, allerdings wurde ein Vulkanausbruch noch nicht offiziell bestätigt. Es kann mehrere Tage dauern, bis eine Eruption unter dem mächtigen Eispanzer an der Oberfläche Spuren hinterlässt.

Kommentar:




Cloud Lightning

Wetterextreme in Europa werden heftiger

© Fredrik von Erichsen
Sturm und Regen haben im Südwesten Deutschlands die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr auf Trab gehalten.
Auf das Wetter ist kein Verlass mehr. Peter Höppe meint nicht den verregneten Sommer. Der Leiter der Georisikoforschung beim weltgrößten Rückversicherer Munich Re hat andere Dimensionen im Sinn. Etwas den aktuellen Doppelhurrikan vor Hawaii, der erste Wirbelsturm dort seit 22 Jahren oder die Februar-Schneestürme in einer Gegend Japans, wo es sonst nicht schneit. Mit versicherten Schäden von 2,5 Milliarden Dollar und dem Doppelten an insgesamt vernichteten Werten schlug das in puncto Naturkatastrophen glimpflich verlaufende 2014 bislang am heftigsten zu Buche.

Wohin die klimatische Reise in unseren Breitengraden geht, haben Kollegen von Höppe skizziert. Europas Bewohner müssen sich auf mehr und heftigere Wetterextreme im Sommer einstellen, sagen Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). „Da ist was dran“, sagt Höppe und verweist auf die zu Grunde liegende Studie. Seit dem Jahr 2000 seien „Resonanzereignisse“ fast doppelt so oft aufgetreten wie in den Dekaden zuvor, haben die PIK-Forscher ermittelt.

Cloud Lightning

Blitz schlägt in Pool ein obwohl das Gewitter weit entfernt war - Mutter und Tochter verletzt

© Unbekannt
Symbolbild
Am Samstagabend sind eine Mutter und ihre Tochter in ihrem Pool in Fürnitz von einem Blitz getroffen worden. Der Vorfall war vorerst rätselhaft, denn das Gewitter war rund drei Kilometer entfernt. Am Montag stand fest, es war dennoch ein Blitz.

Zum Zeitpunkt des Unfalls im Garten der Familie gab es zwar ein Gewitter über dem Dobratsch, aber nicht direkt über Fürnitz. Deshalb waren Mutter und zwölfjährige Tochter in den Pool Baden gegangen. Dann schlug ein Blitz in das Haus ein und traf die beiden im nahen Pool. Auch an den Nachbarhäusern gab es Schäden. Der Mutter gelang es noch, die Tochter aus dem Pool zu ziehen. Der 37-jährige Vater, der auf der Terrasse gesessen war, hörte die Schreie seiner Familie, lief zum Pool und alarmierte die Rettung.

Mutter und Tochter wurden in das Landeskrankenhaus Villach gebracht und dort stationär aufgenommen, sie konnten das Krankenhaus am Montag wieder verlassen. Die Blitzdatenbank ALDIS klärte am Montag den Vorfall auf: Es gab tatsächlich einen Blitz.

Cloud Precipitation

Regenrekord gebrochen von 1882 in Baden Württemberg - Zudem: Zu trüb und zu kalt im Monat Juli

In diesem Monat ist ein Regenrekord gefallen. Das Wetter bleibt mit viel Hitze, Unwetter und sintfluartigen Regen in Erinnerung. Während es im Nordosten am wärmsten war, ist der Regenrekord allerdings nicht in NRW gefallen.
Bild
© dpa, ve fdt
Hitze, extreme Unwetter und sehr viel Regen hat der Juli gebracht. In Baden-Württemberg wurde ein neuer Landesrekord aufgestellt: Dort fielen im Schnitt 200 Liter Regen pro Quadratmeter - damit wurde der bisherige Rekord für den Monat Juli aus dem Jahr 1882 um 33 Liter pro Quadratmeter übertroffen. Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch in einer ersten Monatsbilanz mit.

Bundesweit hat es im Schnitt 128 Liter pro Quadratmeter geregnet - normal sind laut Wetterdienst 78 Liter. Der Juli 2014 gehöre damit zu den zehn niederschlagsreichsten Julimonaten seit 1881, sagte DWD-Sprecher Uwe Kirsche.

Kommentar: