Willkommen bei SOTT.net
Fr, 22 Jun 2018
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Bad Guys

Aufgrund von Unwetter: Schwerer Brand auf Ölplattform im kaspischen Meer

Nach dem Großfeuer auf einer Ölplattform im Kaspischen Meer werden noch immer 29 Arbeiter vermisst. Die Rettung der Menschen wird durch schlechte Wetterbedingungen erschwert. Inzwischen ist ein zweites Todesopfer gefunden.
Ölplattform kaspisches Meer
© Reuters
Durch ein Großfeuer auf einer Ölplattform in Aserbaidschan sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. 29 Arbeiter würden noch vermisst, teilten der der aserbaidschanischen Energiekonzern Socar und die Regierung am Sonntag mit. 33 Menschen konnten trotz der schlechten Wetterbedingungen im Kaspischen Meer gerettet werden. Der Brand war am Freitagabend nach einem Schaden an einer Gasleitung infolge eines starken Sturms ausgebrochen.

Der Präsident von Aserbaidschan, Ilham Alijew, hatte zunächst den Tod eines Menschen durch das Unglück bekanntgegeben. In einer Mitteilung hieß es, die Suche nach den Vermissten, die sich möglicherweise in Rettungsbooten in der aufgewühlten See befanden, gehe weiter. Socar und das Katastrophenschutzministerium des Landes gaben am Sonntag dann bekannt, dass am Morgen ein zweites Todesopfer gefunden worden sei.

Clipboard

Windböe erfasst Mann in London und stößt anschließend mit Bus zusammen

hurrikan, tornado, sturm
© Symbolbild
Ein Mann ist bei schweren Unwettern in Großbritannien ums Leben gekommen. Der 90-Jährige starb in London, als eine Windböe ihn offenbar vom Bürgersteig gegen einen fahrenden Bus stieß.

London - Ein Mann ist bei schweren Unwettern in Großbritannien ums Leben gekommen. Der 90-Jährige starb in London, als eine Windböe ihn offenbar vom Bürgersteig gegen einen fahrenden Bus stieß. Im Nordwesten des Landes führte der Sturm „Desmond“ mit starkem Regen, Überschwemmungen und Erdrutschen zu Evakuierungen in mindestens vier Städten. In der Grafschaft Cumbria mussten mehrere Menschen aus im Wasser steckengebliebenen Fahrzeugen befreit werden. Einige Züge im Nordwesten Englands und in Schottland fuhren nicht.

dpa

Kommentar:




Umbrella

Schwere Regenfälle verursachten Springflut in Singapur

Singapore Überflutung
© Aaron Low
Durch die Flut angeschwemmte Autos auf der Straße vor der Kirche St Vincent de Paul
Starke Regenfälle verursachten am Samstagnachmittag in mehreren Stadtteilen Singapurs Überflutungen.

Das nationale Umweltamt (NEA) gab im Vorfeld Warnungen vor zu erwartendem Gewitterregen mit Windböen über nördlichen, östlichen und den Zentralgebieten der Insel zwischen 16:05 Uhr und 17:00 Uhr am 5 Dezember aus.

Darauffolgende Meldungen des öffentlichen Versorgungsamts (PUB) auf seiner Twitterseite deuteten an, dass einige Straßen einem hohen Überflutungsrisiko ausgesetzt seien mit Pegelständen, die bis zu 100% über normal steigen könnten.

In einem Tweet wurde gesagt, dass sich die Springflut um 16:47 Uhr in Lorong Buangkok ereignete und den Verkehr zum erliegen brachte.

Question

Lauter Knall in Bullhead Citiy, Arizona, bleibt mysterös

Bullhead City Knall
© Cindy Dutcher
Anwohner des Dreiländerecks wurden am Donnerstagabend durch einen lauten Knall aufgeschreckt. Die Ursache blieb auch Stunden später noch ein Rätsel.

Das Geräusch wurde kurz nach 13:00 Uhr berichtet. Anwohner vermuteten anfangs eine Erdgas-Explosion.

Die Southwest Gas Corp. Sprecherin Sonya Headen sagte, dass Verantwortliche der Firma das Betriebspersonal in Laughlin und Bullhead City kontaktierten und feststellten, dass das Geräusch, welches die Anwohner hörten, nicht durch Aktivitäten irgendeiner der Betriebseinrichtungen verursacht wurde.

Anderen Berichten zufolge könnte es sich um einen Überschallknall oder Aktivitäten des geologischen Dienstes der USA gehandelt haben.

Jeremy Keating, Direktor des internationalen Flughafens Laughlin/Bullhead sagte, dass es Berichte gab, die von Übungen durch Militärflugzeugen in der Region sprachen, und dass diese Maschinen in der Lage seien, eine Geschwindigkeit von 1062 km/h zu erreichen, was dem Durchbrechen der Schallmauer entspricht und einen Überschallknall auslösen würde.

Umbrella

Riesige Säule aus Gas und Asche während des Ausbruchs des Colima Vulkans in Mexiko, Behörden warnen vor Ascheregen

Colima Vulkan
© Via twitter/LuisFelipe_P
Der Colima Vulkan am Morgen des 05.12.2015
Mexikos Vulkan Colima spuckte Asche und Gas während des letzen Ausbruchs in einer Serie von aufeinanderfolgenden Eruptionen in den Himmel.

Die Behörde für Zivilschutz in Mexiko teilte mit, die Säule stieg bis zu 2.500 Meter über den Krater, bis der Wind sie in Richtung Nord-Ost davon trug.

Die Explosion veranlasste den Zivilschutz, die Anwohner in Umkreis vor der niedergehenden Aschewolke zu warnen und empfahl, Gesichtsmasken zu tragen wenn man sich draußen aufhält.

Der Vulkan befindet sich in Colima, dem südwestlichen Bundesstaat Mexikos. Der Vulkan - von den Einheimischen auch Feuervulkan genannt - ist seit dem 9 Juli kontinuierlich aktiv.

Der Colima Vulkan, welcher auch Teil des pazifischen Feuerings ist, war auch schon im Januar und Februar diesen Jahres aktiv.

Mexiko hat mehr als 3000 Vulkane, aber nur 14 davon werden als aktiv betrachtet.

Große Ausbrüche in Mexiko gab es 1953, während der Eruption des Paricutin Vulkans in Michoacan, 1982 während der Eruption des Tacana Vulkans in Chiapas und 1986, als der Colima Vulkan ausbrach.

Quelle: Reuters

Bad Guys

Mächtigstes Unwetter seit 18 Jahren traf Paraguay

Das gestrige Unwetter in Asunción war, laut den Meteorologen, zweifellos das mächtigste in den letzten 18 Jahren. Innerhalb von 30 Minuten wurde eine ungewöhnlich hohe Niederschlagsmenge gemessen.
Unwetter
© Symbolbild
Julian Baez, ein Experte von der Direktion für Meteorologie, sagte, der Sturm sei einer der stärksten gewesen, den die Wetterbehörde aufgezeichnet hätte. Gegenüber dem Radiosender 780 AM fügte er weiter an, die Intensität solcher Winde sei schon üblich in Paraguay, “das Problem dabei ist nur, wenn so etwas in besiedelten Gebieten vorkommt“.

Die Meteorologiebehörde erklärte in einem Bericht, das Unwetter habe seinen Höhepunkt gegen 05:00 Uhr am Freitagmorgen erreicht, es wurden Windgeschwindigkeiten von 95 Meilen pro Stunde gemessen. Ein weiterer Aspekt war die erhebliche Niederschlagsmenge, in einer halben Stunde, von 05:00 Uhr bis 05:30 Uhr, waren es 60 mm, das heißt, 60 Liter auf einen Quadratmeter, zwar nicht unbedingt ungewöhnlich, jedoch aber die kurze Zeitspanne. Im Februar 2014 verzeichneten die Meteorologen eine Niederschlagsmenge in Höhe von 222 Millimetern Wasser, aber über einen längeren Zeitraum, zwischen 00:00 Uhr bis 09:00 Uhr, am Mittwoch, dem 26. Februar.

Kommentar:




Tornado1

SOTT Video Erdveränderungen: Zusammenfassung Oktober 2015 - Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

Hurrikans bringen Rekordfluten und "Eisflüsse" in den Nahen Osten... ist es möglich, dass Mutter Natur das soziopolitische Chaos in der Region und global an die Menschheit zurückreflektiert?

wyoming krater
Im Oktober 2015 verursachten sintflutartige Regenfälle fatale Blitzüberflutungen an der französischen Riviera, an der türkischen Küste des Schwarzen Meers, auf den Inseln Griechenlands, in Süditalien und an anderen Orten im Mittelmeerraum, während "Mittelmeer-Hurrikans" auf die Region hernieder gingen. "Mittelmeer-Hurrikans" ist natürlich ein neu erfundener Begriff um dieses neue Wettermuster zu beschreiben. Die Klimaverschiebung hat sich auch in Nahost ausgebreitet, wo tobende Stürme wochenlang noch nie dagewesene Blitzüberflutungen den langen Weg von Ägypten in den Iran mitgebracht haben. Die intensiven Hagelstürme letzten Monat verwandelten die arabische Wüste in Flüsse aus Eis, während der Zyklon Chapala - der zweitschwerste Sturm im Arabischen Meer nach Zyklon Gonu im Jahr 2007 - zum ersten Zyklon wurde, der jemals über den Jemen hereingebrochen ist.

Starke seismische Aktivitäten des letzten Monats beinhalteten Vulkanausbrüche in Mexiko, bei denen Asche Hunderte von Metern in die Luft geschleudert wurde; ein 5,9 Erdbeben in Nordargentinien, das zu Schäden der Infrastruktur führte; ein Erdbeben der Stärke 7,5, bei dem 400 Menschen in Pakistan und Afghanistan umkamen; und der schlimmste Erdrutsch aller Zeiten in Guatemala, bei dem 350 Menschen starben. Erdfälle verschluckten eine Straße in England und ein Auto in Sizilien, während sich in Wyoming die Erde öffnete, um eine neue Schlucht zu bilden. Taifun Mujigae kam mit mehreren zerstörerischen Tornados daher, während Wasserhosen in Florida, Frankreich, Italien, Tunesien und den kanarischen Inseln an Land kamen und oft die Vorboten für Überflutungen waren, die Flüsse aus Schlamm die Straßen hinunter und aufs Meer schickten.
Bild
Mitte Oktober brach Taifun Koppu einen neuen Regenekord in den Philippinen: Eine atemberaubende Menge von 1.32 Metern in 24 Stunden. Innerhalb von Tagen erlebte Los Angeles sowohl eine Rekordhitzewelle als auch zerstörerische Hagelstürme; die daraus resultierenden Schlammlawinen begruben hunderte Fahrzeuge auf einer belebten Autobahn. Hurrikan Patricia (Kategorie 5) brachte einen halben Meter Regen in Mexikos Südwesten und verwandelte Straßen in Flüsse. Patricia wurde - in Bezug auf aufrecht erhaltene Windgeschwindigkeiten - zum schwersten Sturm der Welt, der jemals aufgezeichnet wurde, erklärt. Und er war auch der schwerste jemals gemessene Sturm der westlichen Hemisphäre sowohl in Bezug auf Windgeschwindigkeiten als auch auf den Luftdruck.

Texas erlebte Rekordhitze und Flächenbrände Anfang des Monats und Überschwemmungen zum zweiten Mal in diesem Jahr, während einige Niederschlagsrekorde aus dem Monat Mai gebrochen wurden. Hurrikan Joaquin vereinte sich mit einem anderen Sturmsystem und verursachte einen "einmal-in-1000-Jahren-auftretenden" Regensturm, der Teile der US Ostküste überflutete. Am schwersten wurden die Carolinas getroffen, wo Flutwasser, Rekordwerte erreichte. Im "bizarren" Themenbereich, wurde uns letzten Monats eine Videoaufnahme einer "Geisterstadt"-Fatamorgana über Foshan im Südosten Chinas präsentiert und ein "Motten-artiges" UFO, das in Ohio gefilmt wurde. An Halloween zog ein nur zwei Wochen vorher entdeckter Asteroid an der Erde vorbei, genau zu dem Zeitpunkt als große Feuerbälle quer über Europa gesichtet wurden.

Dies waren die Zeichen der Zeit im Oktober 2015...


Moon

Schweres 7,1 Erdbeben im süd-indischen Ozean

Indian Ocean Quake
© USGS
Ein starkes Erdbeben der Stärke 7,1 wurde nach den US Geological Service in einer Tiefe von 10 Kilometern am Süd-Ost indischen Rücken registriert. Das Beben hatte sein Zentrum 1.020 Kilometer Ost-Nord-Ost der australischen Herd Inseln und den McDonalds Inseln und 2.961 Kilometer Südwest der australischen Küstenstadt Busselton.

Ersten Berichten der australischen Behörde für Meteorologie (BOM) zufolge gab es keine Tsunami-Gefahr für Australien.

Cloud Grey

Mysteriöse Fingerwolken über Dänemark photographiert

finger clouds
© Ole Wisler
Ist das eine Hand im Himmel über Dänemark?
Mysteriöse Wolken die wie Finger aussehen erschienen im Himmel über Dänemark am 1. Dezember 2015.

Beim Anblick dieser eindrucksvollen, jedoch merkwürdigen Bildern versteht man, warum die Einwohner Koldings überwältigt waren.

Fire

Heftigster Ausbruch des Ätna nach mehreren Jahrzehnten relativer Ruhe

Vulkanausbruch Ätna, ätna symbolbild
© DPA
Symbolbild
So richtig kommt der Ätna auf Sizilien nie zur Ruhe. Jetzt gab es einen der stärksten Ausbrüche der vergangenen Jahrzehnte mit heftigem Ascheregen. Die Flüge in der Region wurden umgeleitet.

Bei einem der stärksten Ausbrüche der vergangenen Jahrzehnte hat der Vulkan Ätna auf Sizilien die nordöstlich gelegene Region mit Asche überschüttet. Der Flughafen von Reggio Calabria auf dem nahen italienischen Festland musste geschlossen werden. Die Flüge wurden ins rund 130 Kilometer entfernte Lamezia Terme umgeleitet, wie ein Sprecher des Flughafens mitteilte.

Nach Angaben des Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie ereignete sich am Donnerstagmorgen zwischen 2.20 Uhr und 3.10 Uhr ein «kurzer, aber sehr heftiger Ausbruch». Eine Lavafontäne stieg bis zu einen Kilometer hoch, einige Brocken glühenden Materials flogen sogar bis zu drei Kilometer hoch über den Kraterrand. Eine Aschewolke zog nordöstlich in Richtung der Großstädte Messina und Reggio Calabria.

Kommentar: Er hat sich zuvor angekündigt: Der Ätna brodelt wieder - Flughafen wird wegen Aschewolke geschlossen