Willkommen bei SOTT.net
So, 24 Jul 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Cloud Lightning

Studie: Extremwetter kann nicht allein durch globale Erwärmung erklärt werden

Der Klimawandel ist schuld an Extremwetterereignissen. Eine neue Untersuchung offenbart, dass er großräumige Luftströmungen in der Erdatmosphäre stört und dadurch zum vermehrten Auftreten von Stürmen oder Hitzewellen beiträgt.

Snow Globe

Mehrere US-Staaten riefen Notstand aus wegen Winterwetter: 230.000 Menschen ohne Strom

Washington - Wegen heftiger Schneestürme und des eisigen Winterwetters haben mehrere Bundesstaaten in den USA den Notstand ausgerufen. Besonders hart traf es am Freitag Oklahoma, Arkansas und Tennessee, die den Ausnahmezustand verhängten. In mehreren Gemeinden mussten Schulen geschlossen bleiben. Der Nationale Wetterdienst warnte wegen der arktischen Kaltfront vor Eisstürmen.
Bild
© Getty Images
In der Gegend um Dallas, Texas waren dem Stromanbieter Oncor zufolge mehr als 230 000 Menschen ohne Strom. Da Stromleitungen in den USA häufig überirdisch verlaufen, können schon mittelschwere Wetterereignisse zu Ausfällen in ganzen Gemeinden führen, etwa wenn Bäume umstürzen und Strommasten zu Boden reißen. In Arkansas starb ein Mann, als ein Baum auf seinen Wohnwagen fiel.

Auch Reisenden machte die schlechte Witterung zu schaffen. Autofahrer kämpften sich mühsam über vereiste und verschneite Straßen. Rund 1200 Flüge mussten laut CNN gestrichen werden, weil Flugzeuge bei dem schlechter Wetter am Boden bleiben mussten.

Cloud Lightning

Sturm "Xaver" fordert Tote, Stromausfälle und Evakuierungen in Europa

Evakuierungen, Zehntausende Haushalte ohne Strom und Zugausfälle: In vielen Ländern Europas bringt Orkantief «Xaver» Chaos und Zerstörung. Mindestens zwei Menschen sterben.
Bild
Zwei Tote in Großbritannien, viele Evakuierungen in Belgien und Zehntausende Haushalte in Schottland ohne Strom: Das Orkantief «Xaver» hat im Norden Europas am Donnerstag mit zerstörerischer Kraft gewütet und das öffentliche Leben teilweise lahmgelegt.

In Schottland starb ein Fahrer eines Lastwagens, als dieser umkippte. In der Grafschaft Nottinghamshire in der Mitte Englands tötete ein umstürzender Baum einen Mann in einem Park.

Am Nachmittag waren in Schottland 100 000 Häuser ohne Strom, am Abend waren es noch rund 60 000. In England rieten die Behörden Tausenden Menschen in Küstenregionen in Norfolk, Suffolk and Essex, ihre Häuser zu verlassen.

Red Flag

Lebensmittelpreise doppelt so stark gestiegen wie andere Waren

Für Kartoffeln sind 40 Prozent, für Gurken 27 Prozent mehr Geld fällig als noch 2012: Lebensmittel haben sich einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge in diesem Jahr deutlich stärker verteuert als andere Waren. Ein Grund für den Preisanstieg sind die schlechten Ernten.
© dpa/Norbert Försterling
Berlin - Die Preise für Lebensmittel sind in diesem Jahr mehr als doppelt so stark gestiegen wie andere Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs. Im Schnitt verteuerten sich Lebensmittel um vier Prozent, berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf Zahlen des Deutschen Bauernverbands. Verbandspräsident Joachim Rukwied wird am Mittwoch den Agrar-Report vorstellen.

Konkret stiegen die Preise für Kartoffeln demnach um 40 Prozent, für Gurken um 27 Prozent. Butter wurde um etwa ein Drittel teurer. Zum Vergleich: Zuletzt lag die Inflationsrate in der Bundesrepublik bei 1,3 Prozent, im Oktober sogar nur bei 0,7 Prozent.

Windsock

Sturmtief "Xaver" auf dem Weg nach Deutschland: Sturmfluten und Schneefall - Teilweise Schulausfall

Weite Teile Deutschlands werden am Donnerstag von "Xaver" erfasst. Meteorologen warnen vor extremen Windgeschwindigkeiten. Wie verhält man sich bei solch einem Orkan? Wetterexperten und Feuerwehr geben Tipps.

Bild
© wetterspiegel.de
Donnerstag, 17 Uhr: Der Sturm dreht an der Küste auf Nordwest, er drückt das Nordseewasser an die Küste, eine Sturmflut wird erwartet.
Hamburg - Es wird ungemütlich in Deutschland, vor allem im Norden: Orkantief "Xaver" kündigt sich an. Was Meteorologen vorhersagen, verheißt nichts Gutes: ab Donnerstagmittag Orkanböen von über 150 Kilometern in der Stunde, Schneefall, Sturmflut. Bis Freitag soll das Getöse in Norddeutschland andauern.

Es ist erst wenige Wochen her, dass Orkantief "Christian" vor allem den Menschen in Norddeutschland bewies, wie ernst so eine Wetterlage ist.

Bei der Hamburger Feuerwehr haben die Vorbereitungen auf "Xaver" begonnen. Am Donnerstag werde die Einsatzleitstelle verstärkt, um die erwarteten Notrufe annehmen und bearbeiten zu können, sagte ein Sprecher. "Wir gehen bei solchen Lagen auch nicht vor wie sonst: Wir arbeiten nicht alles gleichzeitig ab, sondern priorisieren. Ein im Park umgefallener Baum kann noch etwas liegen bleiben, wenn gleichzeitig zum Beispiel Brandeinsätze unsere Kräfte fordern."

Blue Planet

Vorhersagen über Klimawandel in Europa

Der Klimawandel wird auch die Europäer stärker unter extremen Wetterereignissen leiden lassen, warnen die europäischen Wissenschaftsakademien. Die zu erwartenden Folgen von Hitzewellen, Überflutungen und Stürmen seien "besorgniserregend".

Bild
© unbekannt
Über die Temperaturen schimpfen, den Regen verfluchen, vor Glätte warnen, die Sonne herbeisehnen - schon heute ist das Wetter ein wichtiges Thema alltäglicher Gespräche von Menschen.

In Zukunft könnten die Konversationen wegen des Klimawandels einen noch deutlich klagenderen Unterton bekommen, zeigt ein Report der europäischen Wissenschaftsakademien.

Phoenix

Japans neue Vulkaninsel wächst (Video)

Die kleine japanische Insel, die vor knapp zwei Wochen nach einem Vulkanausbruch aus dem Meer entstieg, ist gewachsen. Die japanische Küstenwache meldete, die Insel sei zweieinhalb Mal größer als bei ihrer Entstehung. Sie ist nun 250 Meter breit und 200 Meter lang. Drei Krater spucken immer noch Asche und Lava.


Phoenix

Feuerschauspiel am Ätna (Video)

Auf der italienischen Insel Sizilien hat der Vulkan Ätna am Montagabend erneut Lava in die Luft geschleudert. Es ist das dritte Mal innerhalb einer Woche, dass solche spektakulären Eruptionen beobachtet wurden. Offenbar hat sich ein neuer südöstlicher Krater geöffnet. Der letzte größere Ausbruch des Ätna war 1992.


Snowflake Cold

Arktischer Ozean verliert mehr Methangas als angenommen

© SN/Martin Schwan - Fotolia
Aus auftauenden Meeresböden der Arktis entweicht offenbar weit mehr Methan in die Atmosphäre als bisher angenommen. Dies haben Wissenschaftler aus den USA, Russland und Schweden auf der Grundlage von Messungen im ostsibirischen Schelfmeer errechnet.

Fairbanks. Methan zählt wie zum Beispiel Kohlendioxid, Lachgas und Wasserdampf zu den Treibhausgasen. Diskutiert wird über Methan schon länger in Verbindung mit der Gefahr, dass aufgrund der Erwärmung Permafrostböden auftauen. Von Permafrostböden sprechen Wissenschaftler, wenn die Temperatur mindestens zwei Jahre lang unterhalb von null Grad Celsius bleibt. In vielen Gebieten der Arktis ist selbst unter den Schelfmeeren, das heißt den vergleichsweise flachen Meeren im Bereich des Sockels der Landmassen, Permafrost zu finden. Wenn die Temperatur steigt, bedeutet dies unter anderem, dass die Stoffwechselaktivität von Mikroorganismen zunimmt. Dies kann dazu führen, dass das Treibhausgas Methan freigesetzt wird, das die Erwärmung verstärkt. Methan ist auch im Erdgas enthalten. Es ist dessen Hauptbestandteil.

Neben der steigenden Temperatur begünstigten insbesondere die häufigen Stürme in der Arktis das Austreten des Treibhausgases in die Atmosphäre, schreibt die internationale Forschergruppe im Fachjournal Nature Geoscience. In den Böden des Nordpolarmeers lagern riesige Mengen Methan, dessen Moleküle aus einem Kohlenstoffatom und vier Wasserstoffatomen aufgebaut sind. Sorge bereitet Wissenschaftlern die Freisetzung von Methan nicht zuletzt deshalb, weil es als Treibhausgas um ein Vielfaches stärker wirkt als Kohlendioxid. Wenn das Gas im Wasser in Blasen aufsteigt, kann es sich auf dem Weg zur Oberfläche im Wasser lösen oder aber am Ende von der Oberfläche aus in die Atmosphäre gelangen. Grundsätzlich gilt: Je schneller die Blasen emporsteigen, desto weniger Methan wird im Meer abgebaut. Die internationale Forschergruppe um Natalia Shakhova von der University of Alaska in Fairbanks hat den Methanaustritt in der südlichen Laptewsee im ostsibirischen Schelfmeer untersucht. Das Gebiet mit einer mittleren Wassertiefe von weniger als 50 Metern gilt als sehr methanreich. Die Wissenschaftler erfassten die aufsteigenden Blasen im Wasser mithilfe akustischer Messungen. Außerdem maßen sie die Methanwerte im Meer und über dessen Oberfläche. Sie achteten dabei auch auf den Einfluss von Stürmen, die in der Region an bis zu 70 Tagen pro Jahr auftreten. Zudem bohrten sie bis zu 57 Meter tief in die Sedimente unter dem Meer.

Cloud Lightning

Schwere Herbststürme in Griechenland

Athen - Eine Frau ist bei einem schweren Herbststurm auf der südgriechischen Halbinsel Peloponnes in der Nacht ums Leben gekommen. Sie ertrank in der Stadt Argos in einem überfluteten Keller. Starke Regenfälle hätten Bäche in reißende Ströme verwandelt, berichtet die Feuerwehr. Betroffen waren vor allem die Städte Agros und Kyparissia. Die Feuerwehr musste mehr als 200 Mal ausrücken, um Menschen zu retten und Wasser aus überfluteten Geschäften und Häusern zu pumpen. Schwere Herbstürme gibt es fast jedes Jahr im Mittelmeer.

Quelle: n-tv.de , dpa