Das Wetter weltweit ist in der kommenden Woche vor allem von Temperaturanomalien geprägt - mit recht merkwürdigen Ergebnissen. Alle Details wie jeden Sonntag in unserem Weltwetter:

© MeteogroupUngewöhnliche Temperaturverteilung ist heute das Thema
Wie jeden Sonntag blicken wir auch heute wieder auf markantes und ungewöhnliches Wetter, das in der kommenden Woche weltweit auftreten kann. Dabei fällt vor allem auf, dass es häufig zu ungewöhnlichen Temperaturen für die jeweilige Region kommt. Wie ist das zu erklären?
Von meridionaler und zonaler WetterlageTritt man vor der Wetterkarte etwas weiter zurück und betrachtet auch mal einen größeren Kartenausschnitt, so fällt nicht nur aktuell, sondern
bereits seit geraumer Zeit auf, dass in unseren Breiten einerseits polare Luftmassen häufig sehr weit nach Süden vorstoßen, während weiter stromabwärts subtropische Luftmassen sehr weit nach Norden vorankommen. Man spricht dabei von einer
meridionalen Wetterlage. Das heißt, die Höhenströmung in der Atmosphäre verläuft nicht in etwa parallel zu den Breitengraden, sondern orientiert sich häufig an den Meridianen, den Längengraden. Wir hier in Mitteleuropa sind etwa aus den 80er oder 90er Jahren häufig zonale Wetterlagen gewohnt. Das heißt, dass die Westdrift ausgeprägt vorhanden war. Mit dieser kräftigen westlichen Höhenströmung konnte sich damit die Polarluft nördlich von uns aufhalten und die subtropische Luft südlich. Dazwischen verschob sich die Frontalzone im Winter tendenziell nach Süden und im Sommer tendenziell nach Norden. Die Tiefs zogen vom Atlantik her durch und brachten den üblichen Wetterablauf, wie wir ihn auch in der Schule lernen: Auf der Vorderseite eines Tiefs zieht dann mit der Warmfront häufig Regen auf, dann folgte der Warmsektor und die Kaltfront und mit ihr kam es zu Schauerwetter. Dazwischen folgten Hochdruckphasen mit Sonnenschein. Die Temperaturen schwankten dabei etwas um die jahreszeitlichen Normalwerte - es kam aber deutlich seltener zu extremen Temperaturabweichungen.

© MeteogroupTemperaturanomalien in ca. 1 - 1,5 km Höhe am Montag
Kommentar: In letzter Zeit regnet es sehr oft in Arabien: